| SUCHE |
|
mehr Suchoptionen |
Keine Suchergebnisse
Ludwig Glaesel jr.
1842 Markneukirchen – 1931 ebenda
Enkel des Geigenbauers Carl Wilhelm Glaesel. Zunächst Ausbildung bei seinem Vater. 16–jährig Übersiedlung nach Berlin und Mitarbeit in der Werkstatt des Geigenbauers Grimm 1863–65. 1867 Eröffnung einer eigenen Werkstatt in Markneukirchen. Zunächst Arbeit für die dortigen Handelshäuser. 1882 Gründung eines eigenen Musikinstrumentengeschäfts, damit Möglichkeit des Verkaufs seiner Geigen unter eigenem Firmennamen. Ab 1890 Geschäftsführer der Firma "Ludwig Glaesel jr.". Seit 1900 gebrauchte er den Zettel "Ludwig Glaesel jr. / Deutsch-Cremona anno 19.".
Glaesel gilt als einer der besten und erfolgreichsten vogtländischen Geigenbauer seiner Zeit. Er veröffentlichte mehrere Publikationen, u.a. "Deutsch-Cremona, oder die Entstehung der vogtländischen Musikinstrumentenindustrie usw." und "Der internationale Geigenschwindel und die Errungenschaften im Geigenbau des 19. Jahrhunderts".