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Prof. Karl-Ludwig Schober

1912 Halle a. d. Saale – 1999 ebenda

Deutscher Herzchirurg und Hochschullehrer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Im Zweiten Weltkrieg in sowjetischer Gefangenschaft in Stalingrad. 1948 Rückkehr nach Halle. 1959 Professor für Chirurgie. 1966 Chef der chirurgischen Universitätsklinik. Seit 1960 in Zusammenarbeit mit Rudolf Zuckermann und anderen Entwicklung einer Herz-Lungen-Maschine, da das Modell aus den USA, welches seit 1953 verfügbar war, zu kostspielig war – lediglich für die Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie in Leipzig wurde ein solches Modell angeschafft. Schober und seine Kollegen kreierten in Eigenregie und mit erheblichen Schwierigkeiten in der Materialbeschaffung die "Hallesche Herz-Lungen-Maschine", mithilfe derer seit 1962 Operationen am offenen Herzen durchgeführt werden konnten und die somit einen maßgeblichen Schritt in der Entwicklung der Herzchirurgie in der DDR darstellte.



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