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Daniel Caffé

1750 Küstrin – 1815 Leipzig

Zunächst Kammerdiener und Schreiber, dann als Autodidakt Maler. Ab 1782 Schüler von Hofmaler Johann Heinrich Schmidt und von G.B. Casanova. Um 1792 Umzug nach Leipzig, dort bis zu seinem Tod Porträtist. Verheiratet mit Dorothea Sophie Schafberg (1768–1823), Vater von Daniel Ferdinand Caffé (geb. 1793, nachweisbar bis 1837), welcher ebenfalls als Porträtist in Leipzig tätig war.
Er malte vorwiegend Einzel- und Gruppenporträts in Pastell, aber auch vereinzelt Ölbilder und Mythologien.

84. Kunstauktion | 07. März 2026

AKTUELLE AUKTION

004   Daniel Caffé (Umkreis), Bildnis eines Herren. Um 1800.

Daniel Caffé 1750 Küstrin – 1815 Leipzig

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Spannrahmen bezeichnet ""Keit."". In einem klassizistischen Kassettenrahmen mit Laubholzfurnier und aufgesetzten Eckquadern mit gedrückten Messingrosetten gerahmt.

Bildträger mit vereinzelten Druckstellen und Deformationen. Recto zwei kleine geschlossene Löchlein Mi. sowie li.Mi., farbabweichend retuschiert. Weitere kleine Retuschen am u. Rand. Falzbereich berieben. Malschicht mit Klimakante und Alterskrakelee. Firnis mit kleinsten matten Bereichen. Die Eckquader des Ra. später ergänzt.

59 x 47,5 cm, Ra. 68,7 x 56,5 cm.

Schätzpreis
3.500 €


* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet.
(Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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