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 Arita Porzellan

Ende 16. Jh.

Arita-Porzellan ist ein Oberbegriff für japanisches Porzellan, das in der Umgebung der Stadt Arita in der ehemaligen Provinz Hizen im Nordwesten der Insel Kyushu hergestellt wird. In dieser Region wurde der Großteil des frühen japanischen Porzellans, insbesondere japanisches Exportporzellan, hergestellt.
Im englischen Sprachgebrauch wurde "Arita-Ware” traditionell für Exportwaren aus blau-weißem Porzellan verwendet, die meist chinesische Stile kopierten. Die Waren mit zusätzlichen Überglasurfarben wurden als Imari-Ware oder (eine Untergruppe davon) Kakiemon bezeichnet. Heute ist bekannt, dass dieselben Brennöfen oft mehr als einen dieser Typen herstellten, und "Arita-Keramik” wird häufiger als Begriff für alle diese Typen verwendet.
Die ersten in Japan hergestellten Porzellanwaren entstanden nach der Entdeckung von Porzellanerde in der Nähe von Arita gegen Ende des 16. Jahrhunderts. In der Region entstanden zahlreiche Brennöfen, und es wurde eine beträchtliche Vielfalt an Stilen hergestellt. Das für Europa bestimmte japanische Exportporzellan wies oft westliche Formen und chinesische Verzierungen auf. Frühe Waren wurden mit Unterglasur-Blauverzierungen versehen, aber Mitte des 17. Jahrhunderts war Arita führend, als Japan die Überglasur-"Emaille”-Verzierung in einer Reihe von leuchtenden Farben entwickelte.
Zwischen der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden sie in großem Umfang nach Europa exportiert. Die als Kin-rande bezeichnete Art war besonders beliebt und ist daher im Westen auch als Imari-Keramik bekannt. Typischerweise sind sie mit Unterglasurblau verziert, mit Rot, Gold, Schwarz für die Konturen und manchmal anderen Farben, die über die Glasur aufgetragen werden. Der Stil war so erfolgreich, dass chinesische und europäische Hersteller begannen, ihn zu kopieren.

84. Kunstauktion | 07. März 2026

AKTUELLE AUKTION

601   Seltene Sakeflasche aus der Porzellansammlung Augusts des Starken. Arita, Provinz Hizen, Japan. Edo-Zeit (1603 – 1868), 1700 – 1720.

Arita Porzellan Ende 16. Jh.
Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August d 1670 Dresden – 1733 Warschau

Porzellan, Krakeleeglasur, in Unterglasurblau und polychromen Aufglasur-Emailfarben und Gold staffiert. Birnenförmiger Korpus mit langem zylindrischen Hals auf abgesetztem Fußring. Auf der Wandung umlaufend dekoriert mit Kirschen, Pflaumen, Bambus und heiligen Lilien, an einem Felsen wachsend. Auf der Schulter ein Band mit Schriftrollen und Chrysanthemenköpfen auf rotem Grund. Am Hals lange, spitze Blätter. Am Boden mit der Palaisnummer "N=46 +" in Aufglasurschwarz und einer weiteren Nr. ...
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H. 24 cm.

Schätzpreis
3.500 €


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