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Johann Leonhard Frisch

1666 Sulzbach – 1743 Berlin

Deutscher Lehrer, Sprach- und Naturforscher, Entomologe sowie ein bekannter Berliner Kupferstecher. Schulbildung und Besuch des Gymnasiums in Nürnberg. Ab 1683 Studium in Altdorf bei Nürnberg, ab 1686 in Jena und ab 1688 in Straßburg. Reisen durch Europa. Nach 1693 Gutsverwalter in Arnstein und Blankenburg im Harz. Ab 1698 Reisen durch Deutschland. In Berlin Ansiedelung und Tätigkeit am Gymnasium zum Grauen Kloster ab 1698 (1727 Rektor). Ab 1706 Mitglied der Königlich Preußischen Sozietät der Wissenschaften in Berlin. Naturhistorische, zoologische Illustrationen, vor allem von Vögeln und Fischen, bildeten einen wichtigen Teil seiner Arbeit. Frisch wurde berühmt durch zwei umfangreiche zoologische Kupfertafelwerke zu den Insekten und Vögeln Deutschlands, welche durch seine Söhne bzw. seinen Enkel vollendet wurden. 1725 Wahl zum Mitglied der Leopoldina.

61. Kunstauktion | 21. September 2019

KATALOG-ARCHIV

226   Johann Leonhard Frisch, Acht Darstellungen aus "Vorstellung der Vögel in Deutschland". 1733/1763.

Johann Leonhard Frisch 1666 Sulzbach – 1743 Berlin

Kupferstiche, altkoloriert, auf Bütten. Jeweils in der Platte bezeichnet "Wiedewal oder Pirolnest", "Der Schwan", "Die zahme Gans", "Zahme oder Haus Ente", "Gehörnter See-Hahn oder Nörike", "Der gemeine Reiger", "Die große Rohrdomel" und "Weißbläßige große Wasserhuhn" sowie nummeriert "31", "152", "157", "177", "183", "198", "205" und "208". Jeweils aus "Vorstellung der Vögel Deutschlands und beyläufig auch einiger Fremden [...]", erschienen in Berlin. Jeweils an den o. Ecken auf Untersatzpapier montiert.

Ingesamt stockfleckig, finger- und knickspurig. Teils mit Einrissen und Löchlein an den Ecken. Unters. lichtrandig, teils mit Randmängeln sowie verso gebräunt.

Pl. 29,5 x 21 cm, Bl. 36,5 x 24 cm, Unters. 40 x 30 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €