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Marie Cermínová (Toyen)

1902 Prag – 1980 Paris

Toyen studierte zunächst in Prag bevor sie Jindrich Styrský kennenlernte und mit ihm 1925 nach Paris ging. Dort schloss sie sich dem Kreis um André Bretons an. Zurück in Prag gründete sie zusammen mit anderen tschechischen Künstlern eine Gruppe von Prager Surrealisten. 1939 erhielt Toyen Ausstellungsverbot. Nach dem Krieg folgten wieder Ausstellungen in Prag u. Paris, wo sie 1947 übersiedelte.
Toyens Bekanntheit gründet sich weitgehend auf ihre surrealistischen Werke, wobei ihre eher unbekannte artifizialistische Phase (1926–31), welche im Zeichen eines lyrischen Abstraktivismus steht und Formen der abstrakten Malerei der 50er Jahre vorwegnahm, ebenfalls das Niveau der verschiedene europ. Avantgarden erreichen.

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

16. Kunstauktion | 14. Juni 2008

AUKTIONSREKORDE

018   Marie Cermínová (Toyen) "L'isle de desir." 1934.

Marie Cermínová (Toyen) 1902 Prag – 1980 Paris

Öl auf Leinwand, auf Malpappe aufgezogen. Signiert "TOYEN" und datiert u.Mi. Verso Sammlerstempel "Pierre Polus, (…), Bruxelles" sowie von fremder Hand (?) betitelt.
Ränder der Leinwand unregelmäßig beschnitten. Pappe verso gleichmäßig knickspurig und minimal gebogen.
Gutachten von Frau Dr. Rita Bischof liegt vor.

Provenienz: Dresdner Privatbesitz; Nachlaß Zdenek Bilek, in den 1960er Jahren tschechischer Diplomat in Brüssel; wohl Brüsseler Privatsammlung (siehe Sammlerstempel).

Vgl. Bischof, Rita: Toyen. Das malerische Werk. Frankfurt am Main, 1987. S. 20ff.

Pappe verworfen.
Mit Bitte um Prüfung und Kostenangebot für ein Gutachten.

37,5 x 35 cm.

Schätzpreis
3.900 €
Zuschlag
7.000 €