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Axel Bentzen

1893 Kopenhagen – 1952 ebenda

Axel Bentzen, der sich nach einer abgebrochenen Malerlehre autodidaktisch der Malerei näherte, kopierte bereits in jungen Jahren Werke aus den Kopenhagener Museen und reiste mehrmals nach Italien und Paris, bevor er zu seinem eigenen Stil fand. Eine moderne Vereinfachung der Form und ein koloristischer Farbgebrauch zeichnen seine naturalistische Manier aus, mit der er von den aktuellen Strömungen der 1. Hälfte des 20. Jh. abwich. Seine "nicht zeitgemäße" Malweise ermöglichte erst ab ca. 1922 künstlerische Erfolge, denen sich mehrere Stipendien und Auszeichnungen (u.a. Rabe-Levetzau und Carlons Preis) sowie zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen (u.a. in Göteborg, Venedig und Riga) anschlossen.
Während Bentzens frühe Werke einen gedämpften Farbgebrauch aufweisen, zeigt sein Werk ab den 1920er Jahren eine eher impressionistische Farbhaltung mit starken Kontrasten und einem breiten Pinselduktus, den er auf Landschaften, Stadtansichten, Interieurs und Porträts anwendet.



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