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Boris Nikolaevich Jakovlev

1890 Moskau – 1972 ebenda

(auch Jakowleff) Mitglied der Künstlergruppe ACHRR (Vereinigung der Künstler des revolutionären Russlands) und der Akademie der Künste der UdSSR.
Trat als Landschafts- und Figurenmaler hervor. Jakovlev thematisiert in seinen Werken häufig die Industrialisierung aber auch die Poetisierung der Landschaft. Seine bekanntesten Gemälde sind "Der Transport normalisiert sich" (1923) und "Acker" (1950).
Bis 1918 Studium an der Moskauer Fachschule für Malerei, Bildhauerei und Architektur bei A.M. Wasnezow und A.S. Stepanow. Ausstellungen ab 1916, ab 1922 zusammen mit der Gruppe "Weltkunst".
Einzelausstellungen in Kiew (1959) und Moskau (1943, 1966).
1956–1963 Lehrauftrag und Professur am staatlichen Allunions-Institut der Filmkunst.
Werke des Künstlers befinden sich in der Staatlichen Tretjakowski-Galerie, im Staatlichen Russischen Museum und in vielen anderen nationalen Museen.

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

24. Kunstauktion | 12. Juni 2010

KATALOG-ARCHIV

054   Boris Nikolaevich Jakovlev (zugeschr.), Russischer Winter. 1948.

Boris Nikolaevich Jakovlev 1890 Moskau – 1972 ebenda

Öl auf Leinwand. Kyrillisch signiert "Boris Jakovlev" und datiert u.li.
Leinwand im Bereich der oberen rechten Ecke unscheinbar gewellt.

Die dichte, lyrisch erzählende Darstellung des russischen städtischen Lebens kurz nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wird in diesem Gemälde thematisiert. Die nahezu fröhliche Farbigkeit läßt nichts von der schweren Nachkriegszeit erahnen, vielmehr gelingt es Jakovlev, mit seiner Darstellung eine heitere Stimmung geschäftiger Betriebsamkeit zu vermitteln.

69,5 x 121 cm.

Schätzpreis
7.200 €


* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet.
(Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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