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Katalog-Archiv 3 Ergebnisse

Karl Völker

1889 Halle-Giebichenstein – 1962 Weimar

Maler, Grafiker, Architekt, Bühnenbildner. Völker war der Sohn eines halleschen Malermeisters, in dessen Betrieb er von 1904–10 eine Ausbildung zum Dekorationsmaler erhielt. Nach zwei Jahren beruflicher Tätigkeit in Leipzig besuchte er von 1912 bis 1913 die Dresdner Kunstgewerbeschule in Meisteratelier für Wandmalerei bei Richard Guhr. 1913 kehrte er nach Halle zurück und arbeitete seit dem selbständig.
1919 gründete er mit Richard Horn, Martin Knauthe, Paul Horn und Karl Oesterling die Hallesche Künstlergruppe mit Anschluss an die Novembergruppen. In den 1920er Jahren schuf er vor allem expressive Holzschnitzereien mit sozialkritischem Inhalt und vom Konstruktivismus geprägte Industriebilder. Auch arbeitete er gemeinsam mit Otto Haesler an Projekten des sozialen Wohnungsbaus.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Völkers Werke als entartete Kunst verfemt. Er überstand diese Zeit nicht zuletzt durch Aufträge zur Ausgestaltung von Kirchen. Nach dem Krieg beschäftigte er sich zunächst vor allem wieder mit architekturbezogenen Arbeiten. Er beteiligte sich an Wettbewerben zur städtebaulichen Neugestaltung der Stadt Halle, und schuf Wandmalereien für die Halleschen Kammerspiele, Glasfenster für die Erfurter Thomaskirche und weitere Ausgestaltungen an öffentlichen Gebäuden. In den 1950er Jahren entstanden Kreidegrundzeichnungen, die als das Spätwerk Karl Völkers anzusehen sind. 1961 erhielt Karl Völker den Kunstpreis der Stadt Halle.

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

50. Kunstauktion | 10. Dezember 2016

KATALOG-ARCHIV

725   Karl Völker "Wohlfahrtsküche"/ "Urlauber aus dem Massengrab". 1923/1924.

Karl Völker 1889 Halle-Giebichenstein – 1962 Weimar

Holzschnitte auf wolkigem Papier. Unsigniert. Posthume Abzüge. Ein Blatt unterhalb der Darstellung von fremder Hand in Blei li. bezeichnet "Probedruck Karl Völker" sowie betitelt, re. bezeichnet "gedruckt 89" sowie "A.M.". Das zweite Blatt unterhalb der Darstellung vom Sohn des Künstlers in Blei re. betitelt und datiert, li nummeriert "2/10" sowie verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.

Minimal fingerspurig.

Stk. 14,5 x 28,5 cm, Bl. 34 x 48,5 cm; Stk. 32,2 x 27,8 cm, Bl. 46,7 x 41,8 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
190 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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34. Kunstauktion | 08. Dezember 2012

KATALOG-ARCHIV

571   Karl Völker, Versammlung. Ohne Jahr.

Karl Völker 1889 Halle-Giebichenstein – 1962 Weimar

Aquarell auf festem Papier. Unsigniert. Verso mit dem Nachlaßstempel "Karl Völker bestätigt Horst Völker" versehen und in Kugelschreiber bestätigt "Horst Völker". Zusätzlich in Blei bezeichnet.

Blatt deutlich knickspurig und mit Papierläsionen. Ein Riß rückseitig mit Tesafilm, ein weiterer Riß mit Papierklebeband überdeckt.

39,5 x 49,4 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
800 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

34. Kunstauktion | 08. Dezember 2012

KATALOG-ARCHIV

572   Karl Völker, In der Tribüne. Ohne Jahr.

Karl Völker 1889 Halle-Giebichenstein – 1962 Weimar

Aquarell auf Malkarton. Unsigniert. Verso mit dem Nachlaßstempel "Karl Völker bestätigt Horst Völker" versehen.

Randbereiche mit vereinzelten Papierläsionen. Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein. Die untere rechte Blattecke mit kleinem Ausriß. Verso angeschmutzt und mit Resten ehemaliger Montierung.

43,3 x 49,9 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
800 €