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Carl Gehrts

1853 Hamburg – 1898 Endenich

Studium an der Kunstakademie in Weimar unter Albert Baur, Ferdinand Brütt und Karl Gussow. 1876 folgte er seinem Lehrer Baur nach Düsseldorf. Durch seinen Gönner, den Hamburger Kunstfreund Arnold Otto Meyer gelangte er für eine Studienreise nach Italien. Seit dieser Zeit befasste sich Gehrts neben der profanen Historien- und Genremalerei und den Illustrationen zu Märchen und Fabeln insbesondere mit Bühnen- und Fensterentwürfen sowie mit großformatigen Wandgemälden. Seit 1877 nahm er vermehrt an Ausstellungen in Düsseldorf, aber auch Berlin, Dresden, Hamburg und München teil. Für seine Arbeiten erhielt er beispielsweise 1890 zur Dresdner Aquarellausstellung die Goldene Staatsmedaille. Daneben war er unter anderem für Zeitschriften wie die "Fliegenden Blätter" tätig. Zu seinen bedeutendsten Werken gehört die Ausmalung des Treppenhauses der ehemaligen Düsseldorfer Kunsthalle zwischen 1882 und 1897. Die Fresken zeigten die Entwicklung der Bildenden Kunst von der Antike bis zur Neuzeit. Allerdings wurde die Kunsthalle im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und schließlich in den 1960ern durch einen Neubau ersetzt, sodass die Fresken Gehrts verloren gegangen sind.

44. Kunstauktion | 06. Juni 2015

KATALOG-ARCHIV

003   Carl Gehrts, Historienszene. 1884.

Carl Gehrts 1853 Hamburg – 1898 Endenich

Öl auf Leinwand. Signiert "Carl Gehrts" und datiert u.re. Verso auf Leinwand und Keilrahmen von fremder Hand mehrfach nummeriert. In einem Stuckrahmen gerahmt.

Malschicht angeschmutzt. Im Falzbereich mit oberflächlichen Bereibungen und vereinzelten, kleinsten Retuschen.

33,7 x 57,5 cm, Ra. 50 x 72 cm.

Schätzpreis
480 €
Zuschlag
350 €