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Hans Richter

1888 Berlin – 1976 Minusio (Schweiz)

Deutscher Maler, Grafiker, Kunstschriftsteller und Filmkünstler des Kubismus, Expressionismus und Dadaismus. Fertigte bereits als 14–Jähriger erst graphische Arbeiten. 1906 Studium der Architektur in Berlin, dann 1908 Wechsel an die Akademie der Künste in Berlin. Ab 1909 Studium an der Kunstschule in Weimar. 1916–18 Aufenthalt in Zürich, Kontaktaufnahme mit der Züricher Dada-Bewegung u.a. Hans Arp und Tristan Tzara. Wohl 1921 Entstehen des ersten von Richter gedrehten, abstrakten Films "Rhythmus 21". Ab 1922 Rückkehr nach Berlin, dort Anschluss an die Gruppe De Stijl sowie Kontakt mit den Konstruktivisten. 1923–26 Herausgabe der Zeitschrift "G" mit Werner Graeff und Mies van der Rohe. 1933 Emigration über die Niederlande und die Schweiz, 1940 Auswanderung in die USA. Ab 1941 Lehrtätigkeit am College of the City of New York und Leitung des Filminstitutes. 1944–47 drehte Richter den Film "Dreams That Money Can Buy" u.a. mit Marcel Duchamp, Max Ernst, Fernand Léger und Man Ray.



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