| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Martin Heydrich
1889 Ottendorf – 1969 Köln
Sohn des evangelischen Vikars Max Ludwig Heydrich. Ab 1910 Studium der Ethnologie in Dresden, Freiburg im Breisgau, München, Leipzig und Edinburgh. 1914 Promotion an der Universität Leipzig bei Karl Weule. Einsatz im Ersten Weltkrieg als Pilot. Ab 1919 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Staatlichen Museum für Tier- und Völkerkunde Dresden. 1920 Lehramtsexamen für höhere Schulen. 1925 oder 1927 Kustos am Museum für Tier- und Völkerkunde Dresden. 1933 Eintritt in die NSDAP. Ab 1936 Dozent an der Technischen Hochschule Dresden. 1940 Übernahme des Lehrstuhls für Völkerkunde an der Universität Köln, gleichzeitig Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums Köln. 1945 Enthebung seiner Ämter, 1948 Wiedereinsetzung. 1951 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde. 1958 Emeritierung, 1960 Museumdirektor im Ruhestand.
Max Barduleck 1846 Dresden – 1923 ebenda
Martin Heydrich 1889 Ottendorf – 1969 Köln
Sächsische Staatsmünze, Münzstätte Muldenhütten 1887 Muldenhütten – 1961 ebenda
986er Gelbgold, 14 Dukaten. Prämie der Universität Leipzig. Vorderseitig mit dem Kopf Friedrich August III. nach rechts. Rückseitig im gebundenen Eichenkranz bezeichnet "INGENIO / ET / STUDIO", am u. Rand das Verleihungsdatum "XX. MENS. NOVEMBRIS MCMXIII" verliehen an den Ethnologen Prof. Martin Heydrich am 20. November 1913.
WVZ Arnold 192.
Provenienz: Aus dem Familienbesitz von Prof. Martin Heydrich.
Die Medaille ist von großer Seltenheit. Sie wurde als Prämienmedaille
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D. 4,35 cm, ca. 48 g, Etui 8 x 7,5 cm, H. 2,2 cm.