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| AUCTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Friedrich August III, König von Sachsen
1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
Zunächst Position in der sächsischen Armee, um 1902 General der Infanterie. 1904 Thronbesteigung, woraufhin er die Führung des Armee-Korps abgab. 1909 grundlegende Reformierung des Wahlgesetzes. Während des Ersten Weltkrieges war er der einzige der vier königlichen Bundesfürsten, der nicht den Oberbefehl übernahm, sondern sich auf repräsentative Aufgaben beschränkte. Fokus seiner Regierungszeit lag auf dem stark defizitären Staatshaushalt. 1918 Abdankung als letzter König von Sachsen. Er zog sich auf sein Schloss Sibyllenort bei Breslau zurück und führte einen Rechtsstreit mit dem Freistaat Sachsen um die Abfindung des ehemaligen Königshauses. In Folge seines unerwarteten Todes versammelten sich etwa 500.000 Menschen zur Trauerfeier.
Johanna Scholtz-Plagemann 1856 Dresden – 1927 Pirna
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
Oil on canvas. O.li. signiert "J. Scholtz-Plagemann". In einem vergoldeten neobarocken Schmuckrahmen, die obere Rahmenleiste mit zentraler, plastischer Königskrone zwischen Lorbeer- und Eichenlaub, darauf ein künstlerbezeichnendes, datierendes und betitelndes Messingschild.
1902 wurde Friedrich August zum kommandierenden General des XII. (I. Königlich Sächsischen) Armee-Korps ernannt. Das vorliegende Porträt mit zwei Sternen weist ihn nach der preußisch-sächsischen Militärkonvention als General der Infanterie aus.
Bildträger mit Riss u.li., unfachmännisch geklebt, darunter eine größere Verfärbung. Malschicht mit mehreren, teils farbfalschen Retuschen, vereinzelte, leichte Anschmutzungen, Falzbereich mit Läsionen. Ra. partiell überfasst, mit vereinzelten kleinen Materialverlusten und geöffneten Gehrungen.
70 x 56,5 cm, Ra. 100 x 75,5 cm.
Cohne und Northmann Spätes 19. Jh.
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
König Georg I. von Sachsen 1832 Pillnitz – 1904 ebenda
12 Speisefolgen auf chamoisfarbenem Papier mit aufgedruckter Krone und Überschrift "Speisefolge" bzw. "Menu" mit handschriftlicher Menüfolge, eine in Französisch. Die Speisefolge vom 07.08.1905 dreifach vorhanden, vom 14.11.1905 und 19.02.1906 doppelt.
Fünf Menükarten für besondere Anlässe vollständig gedruckt, allesamt in Französischer Sprache:
a) Drei Menükarten mit Wappen in Goldprägedruck, Cohne & Northmann, Königlich-Sächsische Hofgraveure. Das Menü vom
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Min. 16,9 x 11,4 cm, max. 30,4 x 18,6 cm.
Max Barduleck 1846 Dresden – 1923 ebenda
Sächsische Staatsmünze, Münzstätte Muldenhütten 1887 Muldenhütten – 1961 ebenda
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
Martin Heydrich 1889 Ottendorf – 1969 Köln
986er Gelbgold, 14 Dukaten. Prämie der Universität Leipzig. Vorderseitig mit dem Kopf Friedrich August III. nach rechts. Rückseitig im gebundenen Eichenkranz bezeichnet "INGENIO / ET / STUDIO", am u. Rand das Verleihungsdatum "XX. MENS. NOVEMBRIS MCMXIII" verliehen an den Ethnologen Prof. Martin Heydrich am 20. November 1913.
WVZ Arnold 192.
Provenienz: Aus dem Familienbesitz von Prof. Martin Heydrich.
Die Medaille ist von großer Seltenheit. Sie wurde als Prämienmedaille
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D. 4,35 cm, ca. 48 g, Etui 8 x 7,5 cm, H. 2,2 cm.
Albrecht Künne Gold- und Silberwarenfabrik A. Künne 1833 Altena – 1912 ebenda (?)
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
800er Silber. Klingen und Zwingen gemarkt mit Reichskrone, Halbmond sowie Feingehaltsmarke, die Klingen zusätzlich mit der Herstellermarke "A. Künne Altena". Die Griffe mit flachreliefiertem Floraldekor in Kartuschen, rückseitig mit ziseliertem bekröntem Monogramm "F A R". Die Klingen einseitig mit ziseliertem Fisch- und Floraldekor.
Mit einem Schutzlack versehen, an den Klingen ganz unscheinbar verblindet.
L. 20,2 cm, ges. 115,6 g.