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| AUCTION 85 | 20. Juni 2026 |
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| Catalogue Archive | 256 results |
Josef Hegenbarth
1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Zunächst Ausbildung bei seinem Cousin, dem Tiermaler Emanuel Hegenbarth. 1909–15 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Carl Bantzer, Oskar Zwintscher und Gotthardt Kuehl, dessen Meisterschüler. 1916–19 Aufenthalt in Prag, Mitbegründer der Prager Secession. Ab 1919 freischaffend in Dresden tätig und Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung. Ab 1924 Mitarbeiter an der Zeitschrift 'Jugend', ab 1925 beim 'Simplicissimus'. 1936 als "entartet" diffamiert, ein Jahr später wurden zwölf Arbeiten beschlagnahmt. 1943–45 in Böhmisch-Kamnitz, Verlust eines Teils seines Werkes durch Kriegsfolgen. 1945 wieder in Dresden, 1946 angestellt an der Schule für Werkkunst, 1947–49 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Hegenbarth fand zu Lebzeiten mit expressiv-kongenialen Illustrationen zu zahlreichen Werken der Weltliteratur auf beiden Seiten des getrennten Deutschlands als einer der bedeutendsten deutschen Illustratoren Anerkennung.
249 Josef Hegenbarth "Elend (Bettlergestalten)". Um 1922.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Distemper und Aquarell über Feder- und Pinselzeichnung in farbiger Tusche. Verso u.li. signiert "Josef Hegenbarth" sowie mit der Darstellung eines Hahns und Hühnern, Feder- und Pinselzeichnung in farbiger Tusche. Im Passepartout hinter Glas in einer einfachen Leiste gerahmt.
WVZ Zesch C III 577.
Vgl. auch die nahezu motividentische Arbeit WVZ Zesch C III 539, bewahrt in: Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett, Inv.Nr. F IV 929.
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42,5 x 33,2 cm, Ra. 66,5 x 53 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
250 Josef Hegenbarth "Zwei Greifvögel (Geier und Adler)". Um 1940.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Pen drawing (ink). Unsigniert. U.li. in Blei von der Witwe des Künstlers Johanna Hegenbarth bezeichnet "Josef Hegenbarth". Verso eine weitere Pinselzeichnung "Liegendes und stehendes Damwild". Hinter Glas gerahmt. Verso auf dem Rahmen bezeichnet "Kunstverein 1915" sowie "Neumarkt".
WVZ Zesch D V 1069.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Minimal griffspurig. O.li. sowie u.re. Ecke etwas knickspurig. Verso in den li. Ecken Klebereste aus alter Montierung. Rahmen partiell unscheinbar bestoßen.
22,8 x 27 cm, Ra. 32,7 x 38,2 cm.
251 Josef Hegenbarth "Besucher am Seehund-Becken" / Am Karussell / "Pferdedressur". Um 1949 / Um 1955/1946.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Three pen drawings (ink) auf überwiegend elfenbeinfarbenen Zeichenpapier. "Besucher…" u.re. in Blei von der Witwe des Künstlers Johanna Hegenbarth bezeichnet "Josef Hegenbarth", "Am Karussell" verso mit dem Nachlassstempel versehen. "Pferdedressur" u.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth" und verso mit einer angeschnittenen Darstellung "Zirkuspferde" in derselben Technik.
WVZ Zesch F III 859 / F II 858 / F IV 677.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Ecken und Ränder jeweils minimal gestaucht. Blätter teils leicht angeschmutzt.
14,5 x 24 cm / 18 x 16,9 cm / 18,7 x 15,1 cm.
252 Josef Hegenbarth "Feuer". Um 1920.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Etching auf gelblichem Papier. In Blei signiert u.re. "Josef Hegenbarth".
WVZ Lewinger 36.
Leicht knickspurig, sowie leicht gebräunt.
Pl. 37 x 22 cm, Bl. 44,7 x 28,7 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
375 Josef Hegenbarth "Münchhausen auf dem Flug mit den Enten". 1948.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Distemper und Federzeichnung in farbiger Tusche auf gelblichem Velin. In Blei signiert u.re. "Jos. Hegenbarth". Verso in Blei bezeichnet "Münchhausen Inv. Nr. 2237". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer Holzleiste gerahmt.
WVZ Zesch E VII 572.013.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Technikbedingt minimal wellig, vereinzelte leichte Griffknicke. Im Himmel o.re. ein bräunliches Fleckchen, zwei weitere winzige Mi.li. und u.re. Verso in den Blattecken sowie an den Blattkanten mit Resten älterer Montierungen.
47,7 x 37 cm, Ra. 72,5 x 61 cm.
376 Josef Hegenbarth "Löwendressur (Zirkusszene)". Wohl 1954.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Brush drawing in schwarzer Tusche auf festem Zeichenpapier. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. Hinter Glas gerahmt.
WVZ Zesch D IV 688.
Vgl. auch die nahezu motividentische Zeichnung WVZ Zesch D IV 603, bewahrt in: Lindenau-Museum Altenburg, InvNr. Z 15836.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Blattränder vereinzelt minimal gestaucht und partiell leicht angeschmutzt. U.re. eine bräunliche Anschmutzung. Verso etwas atelierspurig.
29,5 x 37 cm, Ra. 44,5 x 54,5 cm.
377 Josef Hegenbarth "Frau und schreiendes Kamel". Um 1957.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Brush drawing in ink auf kräftigem, chamoisfarbenen Bütten. Unsigniert. Am re. Rand mit Maßannotationen, wohl von Künstlerhand. Verso mit der Studie eines Fuchses, wohl von Künstlerhand in Blei gestrichen, der Bestätigung durch Ulrich Zesch in Blei sowie Annotationen von fremder Hand. Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Zesch D III 711.
Ausgestellt in:
saxonia paper. Zeichnung in Sachsen. Zehn Jahre Kunsthalle der Sparkasse Leipzig. 29. September 2011 bis 22. Januar 2012 (im dazugehörigen Katalog S. 138).
In den Randbereichen atelierspurig und mit wenigen kleinen Flecken. Gesamtflächig mit leichten Griffknicken und Fingerspuren. In der u.re. Ecke eine größere Knickspur. In den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Verso in den Randbereichen mit Resten einer älteren Montierung.
48,5 x 36 cm, Psp. 70 x 58 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
378 Josef Hegenbarth "Aufbäumender Leopard". 1961.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
und Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem Karton. U.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth" und von Hanna Hegenbarth datiert. Verso die verworfene Zeichnung eines Ochsen im Gespann, darüber von Künstlerhand betitelt und nochmals von Hanna Hegenbarth datiert. Am u. Blattrand mit dem Nachlass-Stempel III sowie den Inventarnummern "955" und 689" des Josef-Hegenbarth-Archivs versehen. Mit einer Ausstellungsannotation von Hanna Hegenbarth.
WVZ Zesch D V 928.
Ausgestellt in: Josef
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41,9 x 29,5 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *