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| AUCTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Jacob Philipp Hackert
1737 Prenzlau – 1807 in San Piero di Careggio, heute Careggi
Nach einer Grundausbildung bei seinem Vater dem Porträtmaler Phillip Hackert trat er in die Berliner Akademie ein. Durch seinen Lehrer Le Sueur wurde er für die Landschaftsmalerei sensibilisiert. Hinzu kamen einige Porträts mit schwarzer und weißer Kreide, sowie verschiedene Radierungen. Anregungen für seine Motive holte er sich auf seine Reisen u.a. nach Schweden, Italien und Frankreich. Um 1766 beginnt die Zusammenarbeit mit seinem Bruder Johann Gottfried, mit dem er später nach Rom übersiedelte. Ganz dem klassizistischen Ideal entsprechend, versuchte er Landschaften möglichst naturgetreu darzustellen.
183 Adrian Zingg, Landschaft nahe Manter (Normandie). Vor 1790, wohl 1759–1766.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Jacob Philipp Hackert 1737 Prenzlau – 1807 in San Piero di Careggio, heute Careggi
Johann Georg Wille 1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris
Pen drawing, laviert, auf chamoisfarbenem Bütten. O.re. signiert "A. Zingg del.". Verso mit dem Sammlerstempel von Prof. Paul Arndt (1865 Dresden – 1937 München, Lugt 2067b) sowie von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet. An den o. Ecken freigestellt im Passepartout montiert.
Bei vorliegender Zeichnung handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Vorlage der entsprechend seitenverkehrten Radierung "Vue d'un Villages pres des Manter", vor 1790 (Pl. 21,3 x 25,4 cm),
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20,7 x 31 cm, Psp. 40 x 40 cm.