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| AUCTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Otto Dix
1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät.
229 Otto Dix "Dorf in Sardinien". 1924.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
auf chamoisfarbenem "P.M. Fabriano"-Bütten. U.re. signiert "Dix". Verso eine weitere Skizze des sardinischen Dorfes sowie Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout.
WVZ Lorenz NSk 5.1.19.
Technikbedingt vereinzelt etwas wischspurig, die Randbereiche mit wenigen Fingerspuren. O.re. ein Einriss (ca. 2 cm), in der Ecke u.re. eine Knickspur. Am u.re. Rand mit hellen Flüssigkeitsspuren. Ebenda sowie Mi.li. mit gelblichen Leimfleckchen.
35,5 x 47,6 cm, Psp. 50 x 65 cm.
Item taxed with 7% VAT (estimate 2.568 € incl. VAT) **
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
231 Otto Dix "Akt mit hochgestelltem Bein". 1926.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
auf Transparentpapier. Unsigniert. Verso mit der Skizze eines weiteren Aktes sowie am Rand von fremder Hand bezeichnet. Im Passepartout.
WVZ Lorenz NSk 4.1.5.
Insgesamt etwas wellig, die Randbereiche mit leichten Knickspuren. Die re. Blattkante mit Perforierung, die u.re. Ecke mit zwei Knickspuren (ca. 6 cm und 11 cm). Am u. Rand fingerspurig. Verso in den Blattecken mit gelblichen Resten einer älteren Klebemontierung, recto durchscheinend.
42,9 x 33 cm, Psp. 50 x 40 cm.
Item taxed with 7% VAT (estimate 1.819 € incl. VAT) **
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
232 Otto Dix "Rückenakt". 1932.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Red chalk drawing und Deckfarben auf leichtem, ockerfarben grundierten "KATASTRON"-Karton. Ligiert signiert und datiert "DIX 1932" Mi.re. Am äußersten u. Blattrand li. mit Nummerierungen in Blei von fremder Hand. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einem ebonisierten Wellenleistenrahmen.
WVZ Lorenz NSK 12.2.18.
Provenienz: Norddeutscher Besitz; Galerie Valentien, Stuttgart, 1991; Galerie Neher, Essen. 1981.
Lit.:
Otto Dix: Otto
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56,7 x 43,3 cm, Ra. 82 x 67,5 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
233 Otto Dix "Operation". 1943.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Prof. Dr. Rudolf Andler 1892 Ravensburg – 1944 Singen
Charcoal drawing. Charcoal over pencil-drawing on yellowish drawing board, mounted on cardboard. Signed and dated "DIX 43" in pencil on the bottom right. behind museum galss with UV-protection in ebony-colored dutch farme.
WVZ (catalogue raisonné) Lorenz IE 4.7.13.
Board for the painting "Die Operation" ("Prof. Dr. Rudolf Andler, Singen"), 1943, mixed technique on wood, 100 x 80 cm. WVZ Löffler 1943 / 8.
Compare thematically "Bildnis Prof. Dr. R. Andler, Singen" (or: "Bei einer
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95 x 88,8 cm, Ra. 123 x 105 cm.
Item taxed with 7% VAT (estimate 64.200 € incl. VAT) **
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
355 Otto Dix "Maler Karl Rade I". 1949.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithograph in colours. Im Stein u.re. betitelt "Carl Rade" sowie signiert und datiert "4DIX9". Darunter bezeichnet "Probedruck" und nochmals signiert "Dix". Mit dem Trockenstempel der "Akademie der bildenden Künste Dresden Akademiedruck".
WVZ Karsch 178.
Gesamtflächig säurebedingt leicht gebräunt. Leicht knickspurig, insbesondere in der Ecke o.li., kleiner Einriss u.li. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
St. 61,5 x 33.5 cm, Bl. 70,5 x 50 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
356 Otto Dix "Der Musiker Kurt Striegler". 1953.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithograph auf Kupferdruckpapier. Im Stein signiert und datiert "5Dix3" u.re., betitelt o.re. In Blei nochmals signiert "DIX" u.re. Eines von 15 Exemplaren. Im Passepartout hinter Glas gerahmt. Auf der Rahmenrückwand in Kugelschreiber bezeichnet.
WVZ Karsch 202, mit leicht abweichenden Maßen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. leicht bestoßen.
St. 49,5 x 42 cm, Ra. 81,3 x 71,5 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda
Lithograph in colours auf "Van Gelder Zonen"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Dix 60", u.li. nummeriert "8/60". Mit einer Widmung an Dr. Fritz Löffler vom August 1960 u.Mi. Auf dem Rand u.re. von fremder Hand nummeriert.
WVZ Karsch 232 I b (von III).
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Fritz Löffler, Dresden.
Der äußerste Randbereich leicht griffspurig. An der u. und o. Blattkante mit ganz unscheinbaren Stauchungen bzw. Knickspuren. Die u.re. Blattecke mit leichten Knickspuren.
St. 42,8 cm x 68 cm, Bl. 57 x 76,5 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
358 Otto Dix "Josef Hegenbarth II (Halbprofil)". 1961.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda
Lithograph auf weißem "Van Gelder Zonen"-Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Dix 61", u.Mi. betitelt, u.li. nummeriert "2/30". Im u. weißen Rand mit einer Widmung "Für Herr Löffler". Verso mit Annotationen in Blei von fremder Hand.
WVZ Karsch 280.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Fritz Löffler, Dresden.
Leicht knickspurig, mit kleiner Kratzspur Rand o.li.
45 x 33 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
359 Otto Dix "Römerin I". 1962.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithograph in colours. Im Stein signiert "DIX" u.re. Posthumer Druck vom 1. Stein (Zeichnungsstein) in Grüngrau. Verso mit dem Nachlass-Stempel (Inv.Nr.1877) und der Signatur der Witwe Martha Dix versehen, nummeriert "17/ 20". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Karsch 290.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht gebräunt. Mit sehr kleiner Knickspur im Kinnbereich. Ra. leicht bestoßen.
St. 54 x 33 cm, Bl. 76 x 56 cm. Ra. 98,5 x 78,5 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
360 Otto Dix "Selbstbildnis (Danksagung zum 70. Geburtstag)". 1961/1962.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithograph auf dickem, weißen Japan. Danksagungskarte des Künstlers zum 70. Geburtstag. In Blei signiert u.re. "Dix". Gefalteter Doppelbogen mit innenseitig lithografiertem Text, dieser nochmals signiert "Otto Dix". Eines von etwa 300 Exemplaren. Gedruckt von Erker Presse St. Gallen.
WVZ Karsch 288.
Vereinzelt leicht stockfleckig.
Bl. 29,7 x 21 cm (42 x 29,7 cm).
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
361 Otto Dix "Susu (Negerkind)". 1964–1965.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithograph in colours auf "Van Gelder Zonen"- Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert 'Dix 65', u.li. nummeriert "3/60", u.Mi. betitelt. Erschienen im Selbstverlag von Otto Dix, Dresden. Variabel im Passepartout montiert.
WVZ Karsch 301 III ( von III).
Recto und verso ganz unscheinbar gegilbt. An der äußersten re. Blattkante zwei minimale Griffknicke.
St. 62 x 50,2 cm, Bl. 88,5 x 65 cm, Psp. 90 x 70 cm.
Item taxed with 7% VAT (estimate 1.926 € incl. VAT) **
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
504 Stefan Moses "Otto Dix (Künstlermasken)". 1964.
Stefan Moses 1928 Liegnitz – 2018 München
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Silver gelatine print on barite paper. Verso von Künstlerhand betitelt, datiert und bezeichnet "Atelier Gaienhofen Bodensee Künstler-Masken". Zweifach mit dem Künstlerstempel versehen, signiert und datiert u.li. "STEFAN MOSES 1964". Hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Abgebildet in: Christine Brinck: Maskenspiele: mit Otto Dix, Meret Oppenheim, Loriot, Peggy Guggenheim, Jörg Immendorff und vielen anderen. München 2022. S. 22.
Stefan Moses, Harald Eggebrecht: Stefan
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Abzug 45 x 55 cm, Ra. 49 x 59 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *