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| AUCTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Käthe Kollwitz
1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
1885 Studium an einer privaten Schule für Künstlerinnen in Berlin u.a. bei Arno Holz und Gerhart Hauptmann, als "Malweib" durfte sie nicht an einer staatlichen Kunstschule studieren. 1886 Rückkehr nach Königsberg. 1888–89 Wiederaufnahme des Studiums in München mit Unterricht bei Ludwig Herterich. 1891 Übersiedlung nach Berlin und Teilnahme an der Großen Berliner Kunstausstellung 1898, die ihr zum künstlerischen Durchbruch verhalf. 1907 Verleihung des Villa-Romana-Preises mit anschließendem kurzen Aufenthalt in Florenz. Ab 1910 schuf Kollwitz neben ihrem von grafischen Arbeiten geprägten Œuvre auch bildhauerische Werke. Ihre Arbeiten waren u.a. geprägt vom Verlust ihres Sohnes sowie von der Auseinandersetzung und ihr Engagement in und mit politischen und sozialen Organisationen. Sie war Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Berliner Secession, 1919 erfolgte die Berufung zur Professorin an die Akademie der Künste Berlin. Zahlreiche Ausstellungen zu Ehren von Kollwitz, u.a. in New York und Moskau. 1933 Ausscheiden aus der Akademie, der Verkauf ihrer Arbeiten wurde verboten. Werke Kollwitz" wurden durch die Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft und aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt. 1942 Flucht nach Nordhausen, 1944 Flucht nach Moritzburg.
277 Käthe Kollwitz "Betendes Mädchen". 1892.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Line block, Kaltnadel und Aquatinta in Rotbraun auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. In der Platte unterhalb der Darstellung li. typografisch bezeichnet "Orig. Rad. von Käthe Kollwitz", re. "Druck v. O. Felsing, Berlin Chlttbg.". In Blei signiert u.re. "Kollwitz". Am u. li. Blattrand von fremder Hand betitelt und nummeriert. Verso von fremder Hand bezeichnet "Einzelblatt".
WVZ Klipstein 11 III (von IV b), jedoch ohne die mittige typografische Verlagsbezeichnung "Verlag von Emil Richter,
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Pl. 19,5 x 15 cm, Bl. 40 x 30 cm.