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| AUCTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Paul Schultz-Liebisch
1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Deutscher Maler und Grafiker. Erlernte den Beruf des Dekorationsmalers. Verfolgte auf Anraten des deutschen Malers Hans Baluschek, Mitglied der Berliner Sezession, seinen künstlerischen Werdegang als Autodidakt. Eintritt in die KPD im Alter von 21 Jahren. Arbeit als Bühnenmaler im Ufa-Filmatelier in Berlin-Tempelhof. Malverbot durch das Nationalsozialistische Regime. Bis 1944 wohnhaft in Berlin-Wedding und Reinickendorf, aufgrund von Bombardements fast vollständiger Verlust seines Oeuvres. Politische Tätigkeit in der Widerstandsgruppe um Robert Uhrig. 1944 Einzug zur Wehrmacht, worauf er bald desertierte und sich bis Kriegsende versteckt hielt. 1946 Umzug nach Berlin-Pankow und Wiederaufnahme seines künstlerischen Schaffens. 1945–49 Entstehen des Zyklus 'Des Wahnsinns Ende', in welchem er die Kriegserlebnisse verarbeitet. 1951 Austritt aus der SED, aufgrund der Einschränkung der künstlerischen Freiheit. Freundschaft mit Paul Kuhfuss, Heinrich Burkhardt, Arno Mohr, Fritz Duda und Paul Rosié.
Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Signiert und datiert u.li. "P. Schultz-Liebisch 1964". Verso auf einem Papieretikett typografisch betitelt. Im Passepartout hinter Glas in einer grauen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht vereinzelt mit Retuschen.
BA. 22,5 x 28 cm, Ra. 35,9 x 41,4 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Signiert und datiert u.li. "P. Schultz-Liebisch 1974". Im Passepartout hinter Glas in einer grauen Leiste gerahmt.
In den Randbereichen die Farbschicht berieben und mit Materialverlust, der Firnis teilweise unregelmäßig.
29,7 x 23,9 cm, Ra. 41,5 x 35,8 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
462
Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Brush drawing in ink. Signiert und datiert u.re. "P. Schulz-Liebisch 50". Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schmalen goldfarbenen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht gebräunt, die Ränder mit leichten Stauchfalten.
20,3 x 27,5 cm, Ra. 37 x 44 cm.