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| AUCTION 84 | 07. März 2026 |
Auction 84
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Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Porcelain, glazed, in Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, mit einem Schleifstrich entlang des linken Schwertes und Präge-Nr. "89". Der Deckel innenwandig mit der Nr. "4" in Aufglasurgold.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos durchlaufendes, kleinteiliges Weidengeflecht nach. Es wurde 1733 von Johann Friedrich Eberlein entworfen. Johann Joachim Kändler wandelte
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H. 10,5 cm, D. 10,8 cm.
605 Suppenschale und Présentoir mit Galanten Szenen. Meissen. Um 1750.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in poychromen Aufglasurfarben staffiert. Die Wandungen von Schale, Deckel und der Spiegel mit galanten Szenen in Purpur-Camaieu. Unterseits jeweils mit Schwertermarke in Unterglasurblau. Die Terrine mit Blütenranken an Griffe. Die Suppenschale mit Präge-Nr. "6" (Nr. der Schüsselgröße?) innenseitig am Standring sowie der Présentoir unterseits mit geprägtem Former- und Dreherzeichen "22".
Zu den Prägezeichen vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann (Hrsg.):
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H. (Deckelterrine mit Deckel) 12,4 cm, D. 12,7 cm, D. (Présentoir) 20,7 cm.
606 Seltene Fächerschale "Zwiebelmuster". Meissen. 1765– 1770.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in Unterglasurblau staffiert. Am Boden mit der Schwertermarke in Unterglasurblau mit drei Punkten unterhalb der Griffe, geprägtes Dreher- und Formerzeichen "61" sowie am Standring auf gleicher Höhe "///" (schwach lesbar).
Zum Dreherzeichen "61" vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann (Hrsg.): Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. Bd. 2. München 2013. S. 362, KatNr. 369 und S. 199 (Band I), ES 1937.
Eine Schale, jedoch ohne gerippte
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D. 23,5 cm.
607 Schokoladentasse und Présentoir mit Camaieumalerei. Wien. Um 1740.
Wiener Porzellanmanufaktur 1718 Wien
Rudolf Weigang 1877 Bautzen – 1960 Menden, Sauerland (?)
, in Schwarzlotmalerei und Aufglasurpurpur, -eisenrot und -grün staffiert, die Ränder mit Goldspitzenbordüre. Am Boden mit dem Bindenschild in Unterglasurblau, die Tasse mit gestempelter Weissdreher-Nr. "5", die Untertasse mit undeutlicher Maler-Nr.
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Sammlung Rudolf Weigang, Bautzen, Dresden.
Zur Form und Bemalung bei Meissen vgl.: Ullrich Pietsch/ Hetjens Museum: Kostbarkeiten aus deutschen Privatsammlungen. München 1997. S. 106, Kat.-Nr. 71, S. 225, Kat.-Nr. 181 und S. 227, Kat.-Nr. 184.
Untertasse mit alter Restaurierung, diese beschädigt. Standring der Tasse mit sehr kleinen Chips. Vergoldung und Malerei partiell berieben.
H. 7 cm, D. 14 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben der Mündungsrand mit Goldbordüre. Im Spiegel Goldammer, Rotkehlchen und Buchfink auf einem Ast und floralem Beiwerk. Unterseits mit der Schwertermarke und Beizeichen "k" (oder "4") in Unterglasurblau sowie geprägtem Former- und Dreherzeichen "H" und "…", am Standring innenseitig mit der Marke "II" in Unterglasurblau.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos
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L. 43,6 cm, B. 27, H. 9 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, unterhalb dieser mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit Former-Nr. "104" sowie Form-Nr. "5525".
Vgl. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr. PE 1412.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und
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D. 30 cm, H. 11 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "50", Jahreszeichen sowie Form-Nr. "5451". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und prunkvollste
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D. 31 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, darunter mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "84" sowie "5452".
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und
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D. 35,5 cm, H. 6 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "84" sowie Form-Nr. "5452". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und prunkvollste Service,
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D. 35,5 cm, H. 6 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, unterhalb dieser mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "159" sowie Form-Nr. "5564".
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das
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Tassen H. 5,5 cm, Untertassen D. 15,3 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "75", Jahreszeichen sowie Form-Nr. "5275". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und prunkvollste
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25,5 x 20,6 cm.
615 Fünf Vasen / zwei Deckelvasen / zwei Teller. Meissen. Um 1860 bis 2nd half 20th cent.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert. Jeweils unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, ein Teller mit Pfeifferschwertern, eine Flötenvase mit Knaufschwertern. Eine Deckelvase sowie eine Flötenvase mit vier, drei weitere Vasen mit zwei sowie die beiden Teller mit zwei bzw. vier Schleifstrichen. Jeweils mit geprägten bzw. geritzten Modell- und Form-Nr., weiteren Nr. in Aufglasurrot bzw. -purpur sowie unterglasurblauen Strichen.
Bis auf eine Trompetenvase mit Streublumendekor. Die einzelne Vase mit "Roter Drache"-Dekor.
Teils wenige Brandfleckchen. Der goldstaffierte Teller mit Glasurfehlstelle auf der Fahne. Einzelne Bereibungen.
Vasen H. min. 9,7 cm, max. 25,5 cm, Teller D. max. 26 cm.
616 Außergewöhnliche Muschelschale. Meissen. 1824– 1850.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
, in Aufglasurblau staffiert und vergoldet. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau und die geritzte Modell-Nr. "J. 169 a" sowie weitere geprägte und gemalte Ziffern. 1. Wahl.
Mit leichten Glasurunebenheiten. Die Vergoldung berieben. Am Standring zwei kleine Chips.
L. 19 cm.
617 Seltene Teedose. Meissen. Um 1725/ 1730.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
, in Unterglasurblau mit Blumen- und Vogeldekor staffiert. Sechseckige Balusterform. Der unglasierte Boden mit der Schwertermarke in Blau.
Abgebildet in:
Ulrich Pietsch: Triumph der blauen Schwerter. Leipzig 2010. S. 265, KatNr. 217.
The Wark Collection. Early Meissen Porcelain. Jacksonville 1984. Nr. 398.
Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten. Leipzig 1989. S. 203, KatNr. 80 und 81.
"Von den einst 'Zehen Stück
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H. 9,5 cm.
618 Drei Ansichtenteller "Meißen", "Bastey" und "Weesenstein". Meissen. Mitte 19th cent.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed. Im Spiegel auf lachsfarbenem Fond die Ansichten im Kupferumdruck, in polychromer Aufglasurmalerei koloriert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau und Beizeichen in Aufglasurrot.
Der Fond sowie die Vergoldung jeweils etwas berieben. Unterseitig sowie bei einem Teller im Spiegel mit kleinen Brandflecken.
D. je 21 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Gottfried Dressler 1764 Zschirma – 1836 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben sowie Gold staffiert, die Ränder mit Goldfaden, Kartusche mit Goldspitzenbordüre, kobaltblauer Fond. Unterseitig die vierfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr. "50792" sowie die Bossierer-Nr. "563" und Jahreszeichen.
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017, S. 122, Abb. 869.
Vergoldung am Hals geringfügig ungleichmäßig.
H. 31 cm.
620 Tasse mit Untertasse "Watteaumalerei". Meissen. Um 1750/ 1760.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Tassenwandung und Spiegel mit galanten Szenen nach Jean-Antoine Watteau. Mündungsränder innenseitig mit Goldbordüre. Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie in in verblasstem Lüster-Nr. "81". Die Untertasse zudem mit geprägter Dreher- und Formerzeichen "64". Die Tasse unterseits mit weiterem unleserlichen und nachträglich hinzugefügten Zeichen in Blau.
Zum Dekor vgl. u.a.: Kaffeetasse und Untertasse mit
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Tasse H. 6,8 cm, Untertasse D. 13,5 cm.
621 Tasse mit Untertasse "Watteaumalerei". Meissen. Um 1750/ 1760.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Tassenwandung und Spiegel mit galanten Szenen nach Jean-Antoine Watteau. Mündungsränder innenseitig mit Goldbordüre. Unterseits jeweils mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie die Lüster-Nr. "81.". Die Untertasse zudem mit geprägtem Dreher- und Formerzeichen "P". Die Tasse unterseits mit weiterem später hinzugefügten Zeichen in Blau ".RP" (?).
Zum Dreherzeichen vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann
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Tasse H. 6,7 cm, Untertasse D. 13,4 cm.
622 Tasse und Untertasse mit Exotischer Vogel-Malerei. Meissen. 1762– 1763.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne bzw. der Rand mit purpurner Schuppenbordüre "Mosaique". Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie auf der Tasse Präge-Nr. "4" und auf der Untertasse Präge-Nr. "64". Zudem jeweils mit der Lüster-Nr. "39".
Vgl. zur Malerei auch die Vögel des Porzellanmalers Adamn Friedrich von Löwenfinck in: Ulrich Pietsch, Adam Friedrich von Löwenfinck: Phantastische Welten: Malerei auf Meissener Porzellan und deutschen Fayencen von Adam Friedrich von Löwenfinck (1714 – 1754). Dresden 2014. S. 142 f.
Fahne der Untertasse an einer stelle mit fachmännisch restauriertem kleinen Ausbruch. Standfuß jeweils mit kleinsten Chips. Vergoldung und vereinzelt die Malerei etwas berieben.
Tasse: H. 4,6 cm, Untertasse D. 13,5 cm.
623 Tasse und Untertasse mit Ideallandschafts-Malerei. Meissen. 1762– 1763.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne bzw. der Rand mit purpurner Schuppenbordüre "Mosaique". Auf der Tassenwandung und im Spiegel zwei Reservcen mit idealen Flusslandschaften mit Kirchen- bzw Schlossbauten, figürlicher Staffage und Blütenranken. Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie auf der Tasse Dreher- und Formerzeichen "P" und auf der UntertasseDreher- und Formerzeichen "63". Zudem die Lüster-Nr. "77".
Die Flusslandschaften erinnern
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Tasse H. 4,4 cm, Untertasse D. 13,4 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Wilhelm Heinrich Gottlieb Baisch 1805 Stuttgart – 1864 ebenda
Friedrich August II., König von Sachsen 1797 Weißensee – 1854 Brennbichl (Tirol)
Carl Christian Vogel von Vogelstein 1788 Wildenfels – 1868 München
Porcelain, glazed. Auf der Tassenwandung schauseitig das Porträt Friedrich Augusts, Herzog von Sachsen, in Umdruck, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold koloriert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau und das Malerzeichen "AZ" in Aufglasureisenrot.
Selten.
Zur Vorlage vgl.: Carl Christian Vogel von Vogelstein "Bildnis Friedrich August II., König von Sachsen", 1827, Kreide- und Kohlestiftzeichnung, gewischt, weiß gehöht, Staatlichen Kunstsammlungen Dresden,
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Tasse H. 9 cm, Untertasse D. 14,5 cm.
625 Milchkännchen mit der Ansicht der "Bastei" (Sächsische Schweiz). Meissen. Mitte 19th cent.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell mit Goldfaden. Unterseitig mit der Schmierschwertermarke in Unterglasurblau, Prägezeichen "L", einem Malerzeichen (?) "I" in Aufglasurgrün und Betitelung in Aufglasurschwarz.
Standring unterseitig mit einigen flachen Chips. Vergoldung partiell berieben.
H. 8,1 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda
Porcelain, glazed, über Umdruckdeckor in polychromen Aufglasurfarben staffiert , goldradiertes Dekor, blauer Fond. Am Boden mit der Schwertermarke und Beizeichen "G" oder "6" in Unterglasurblau, verschiedenen Pinsel- und Prägemarken "6" und "41" sowie der Bezeichnung "Loch=Mühle" in Aufglasurschwarz.
Zur Vorlage vgl.: Christian Gottlob Hammer "Die Lochmühle im Liebethaler Grund nördlich von Pirna bei Dresden", 1838, Radierung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, Inv.-Nr. A 1995–5538.
Vergoldung partiell berieben. Minimale Glasurflecken am Ausgussrand.
H. 21 cm.
627 Seltene Vase mit Mädchenbildnis in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Meissen. late 19th cent.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed. Schauseitig ein Mädchenbildnis in Pâte-sur-Pâte-Malerei im Oval auf russischblauem Fond, gerahmt von Rocaillen, Blattwerk und Blüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei und Gold, rückseitig eine Blütengirlande und Insekten in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau und geritzter Form-Nr. "F 127", geritzter Nummerierung "61/55" und Präge-Nr. "8".
Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur Sèvres
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H. 10 cm.
628 Seltene Vase mit Flora in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Meissen. late 19th cent.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed. Schauseitig ein Florakopf im Profil in Pâte-sur-Pâte-Malerei im Oval auf hellgrauem Fond , gerahmt von Rocaillen, Blattwerk und Blüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei und Gold, rückseitig eine Schwalbe in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Form-Nr. "F 127" und Präge-Nr. "8".
Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur Sèvres vorgestellte Dekortechnik "Pâte-sur-pâte"
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H. 10 cm.
629 Seltene Vase "Krabbe". Marianne Høst (zugeschr.) für Meissen. Form um 1900 / Dekor 1906– 1909.
Marianne Høst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in blauen Scharffeuerfarben und Pâte-sur-Pâte-Technik staffiert. Teils flach reliefierter, gedrückt kugelförmiger Korpus. Unterseitig die einfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "S. 118." sowie die Bossierer-Nr. "98".
Selten.
Porzellanobjekte von Marianne Høst mit vergleichbaren Motiven ausgestellt in: Königlich Sächsische Porzellan-Manufaktur Meißen. Sonderausstellung im Königlichen Landesmuseum zu Stuttgart 1907, KatNr.
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H. 13 cm, D. 17 cm.
630 Vase mit Sang-de-boeuf-Glasur. Meissen. Um 1900.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain mit polychromer Laufglasur. Unterseitig die zweifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Bossierer-Nr. "98" sowie zwei geritzte Nummerierungen "S. 98" und "157./63.".
Zur Technik vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 240, KatNr. 97f.
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 13ff. sowie Nr. 2 und 3.
Wir danken Herrn Thomas Bergmann, Erlangen, für freundliche
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H. 13,8 cm.
631 Vase mit "Fuchsia"-Dekor. Hugo Stein für Meissen. Entwurf um 1887– 1900.
Hugo Stein 1881 ? – 1930 ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in brauner und grauer Unterglasurfarbe staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "T. 149 x" und die geprägte Bossierer-Nr. "79".
Wir danken Herrn Thomas Bergmann, Erlangen, für freundliche Hinweise.
Kleinere Chips am Stand.
H. 16,5 cm.
Emil Paul Börner 1888 Meißen – 1970 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, goldgehöht. Formentwurf der Zigarettendose von Paul Börner. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, vierfach geschliffen sowie weitere geprägte und in Aufglasurrot gemalten Ziffern.
Vase H. 25 cm, Teedose H. 14 cm, Zigarettendose L. 14 cm.
633 Deckelvase "Tischchenmuster". Adelbert Niemeyer für Meissen. Späte 1930's.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Adelbert Niemeyer 1867 Warburg – 1932 München
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit dern Schwertermarke in Unterglasurblau und drei Schleifstrichen sowie der geprägten Modell-Nr. "G. 208." und Präge-Nr. "67".
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017. KatNr. 2364.
Eine Schlinge des Knaufs mit zwei Bruchkanten, fachmännisch restauriert.
H. (gesamt) 23,5, D. max. 15,5 cm.
Adelbert Niemeyer 1867 Warburg – 1932 München
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Konischer, vielfach facettierter Korpus mit zwei angesetzten Zierhenkeln. Unterseitig die dreifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägte Bossierer-Nr. "116" sowie geritzte Modell-Nr. "G 206".
Kleiner Chip an einem Henkel. Vergoldung sehr vereinzelt minimal berieben. Am Boden zwei kleine Glasurausschliffe.
H. 17 cm, D. 18,5 cm.
635 Deckelvase "Alte indische Blumenmalerei". Meissen. Späte 1930's.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau mit vier Schleifstrichen, geprägter Modell-Nr. "H 108" sowie Präge-Nr. "3".
Mündungsbereich innenwandig minimal berieben. Im o. Bereich der Blumenmalerei unterhalb der Glasur leicht brandfleckig. Unterseitig im Bereich des Standrings mit kleinem, u-förmigen Brandriss.
H. (gesamt) 36 cm, D. 17,5 cm.
Sabine Wachs 1960 Wermsdorf
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in Aufglasureisenrot und Gold staffiert. 21–teilig, bestehend aus 6 Kaffeetassen und Untertassen, 6 Tellern, 1 Kaffeekanne, 1 Milchkännchen und 1 Zuckerdose. Unterseitig jeweils mit Schwertmarke in Unterglasurblau, Modell-Nr. und Maler-Nr sowie teils mit Jahreszeichen und Bossierer-Nr. Die Kanne unterseits mit der Inschrift "Danke für 10 Jahre Scholz & Friends". 1. Wahl.
Mündungsrand einer Tasse mit kleiner, fachmännischer Restaurierung.
Verschiedene Maße.
637 Vier Probeteller "Wittenberg". Ukki Ukleya für Meissen. 1986.
Ukki Ukleya 1936 Wuppertal
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
in unterglasurblauer Aquatintatechnik bzw. in schwarzer Aufglasurfarbe staffiert. Jeweils re. signiert "ukki". Rückseitig die geprägten Modellnummern "54614", datiert und ausführlich mit technischen Angaben versehen. Eine Platte mit der Bezeichnung "Wittenberg II". Ungemarkt.
D. 19 cm.
638 Vier Tee-Gedecke. Ludwig Zepner für Meissen. 1973.
Ludwig Zepner 1931 Malkwitz/Schlesien – 2010 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
, in korallroter Aufglasurfarbe und Gold staffiert. 12–teilig, bestehend aus 4 Kuchentellern, 4 Tassen und 4 Untertassen. Aus dem Service "Großer Ausschnitt". Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr., Bossierer-Nr. und Jahreszeichnen. 1. Wahl.
Mündungsrand einer Tasse mit einer bestoßenen Spitze.
Tasse H. 5,2 cm, Untertasse D. 15,5 cm, Teller D. 18,7 cm.
639 Speiseteller mit DDR-Staatsemblem und "Blume 2 seitlich, alte Manier, purpur". 1955.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed, in Aufglasurpurpur und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "53" und "1" sowie einem am u. Standring ein weiterer unterglasurblauer Strich.
Ein nahezu identischer Teller ausgestellt in: Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR, Japanisches Palais, Dresden, 20.09.2025 bis 22.06.2026.
Entwurf wohl für einen politischen Anlass Otto Grotewohls (1894 Braunschweig – 1964 Ost-Berlin), Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik.
Dekor mit Bereibung.
D. 25,7 cm.
640 Bildplatte "Sixtinische Madonna". Nach Raffael. Meissen. Wohl spätes 19th cent.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie mit Bezeichnungen in Blei, diese mit Ausnahme der Nummer "42" undeutlich. In einem neuzeitlichen, neobarocken Rahmen.
Zur Vorlage vgl.: Raffael "Sixtinische Madonna", 1512/13, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Gal.-Nr. 93.
Vgl. eine weitere Bildplatte mit demselben Motiv: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: 1350
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28,5 x 21,2 cm, Ra. 52,5 x 45,5 cm.
641 Bildplatte "Madonna della Seggiola". Nach Raffael. Meissen. Wohl late 19th cent.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Quadratische Bildplatte mit tondoförmigem Motiv. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau. In einem goldfarbenen Stuckrahmen mit Schlagmettalauflage gerahmt, mit einem kreiförmigen Bildausschnitt.
Zur Vorlage vgl.: Raffael "Madonna della Seggiola", 1513–1514, Öl auf Holz, Palazzo Pitti, Florenz.
Eine weitere Bildplatte mit demselben Motiv vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: 1350 Gemälde auf
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22,5 x 22,5 cm, Ra. 41,4 x 41,4 cm.
642 Bildplatte "Mater Dolorosa". Nach Carlo Dolci. Meissen. Wohl late 19th cent.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Francesco Bartolozzi 1728 Florenz – 1815 Lissabon
Carlo Dolci 1616 Florenz – 1686 ebenda
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Spiegelbildliche Wiedergabe der "Mater Dolorosa" von Carlo Dolci. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie zwei übereinander klebemontierten, fragmentarisch erhaltenen Papieretiketten versehen, diese mit Angaben zur Vorlage. Beigegeben: durchbrocher geschnitzter Schmuckrahmen, mit einem ovalen Bildausschnitt.
Wohl nach einer Radierung von Francesco Bartolozzi nach: Carlo Dolci (Werkstatt) "Mater Dolorosa",
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23,5 x 19,2 cm, Ra. 46,5 x 35 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Etienne Liotard 1702 Genf – 1789 ebenda
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "11 [?]", "6", "C [?]" und "33" sowie in Blei eine Preisangabe. In einem vergoldeten Schmuckrahmen mit Rocaillen. Auf der Rückwand bezeichnet "Jeunne personne nommée Baldauf et turnommée, la belle chocolatière de Vienne l'originale, qui le trouve dans la galerie royale de Dresde est achetée du peinture Liotard le 3. Fevrier 1745 par Algarotti pour 120
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27,5 cm x 20,5 cm.
Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin
Eduard Böhm 1824 Mechenbach – 1888 Dresden
, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert. Verso mit der geprägten Zeptermarke und dem geprägten Formerzeichen "H", der geritzten Größenangabe "13 1/4–11 1/4" sowie handschriftlichen Annotationen. In einem goldfarbenen Stuckrahmen gerahmt.
Provenienz: Nachlass des Malers Richard Böhm (1858 Dresden – 1947 Lauscha), Sohn des Malers Eduard Böhm.
Zur Vorlage vgl.: Peter Paul Rubens (Werkstatt) "Dianas Heimkehr von der Jagd", um 1616, Öl auf Leinwand, 220 x 236 cm,
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29 x 34 cm, Ra. 44 x 50 cm.
651 Pokalglas mit Jagdmotiven. Böhmen. 18th cent.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit zwei springenden Hirschen und zwei jagenden Hunden mit Astwerk, Ranken und Wellenband in Mattschnit. Balusterschaft mit eingeschmolzenen roten Fäden. Boden mit Abriss.
H. 15,9 cm.
652 Kelchglas mit Spinnerin und Reh. Schlesien. 18th cent.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die facettierte Kuppa mit der Darstellung einer Frau am Spinnrad und Reh in Mattschnitt. Facettierter Balusterschaft, Mündungsrand vergoldet. Boden mit Abriss.
Mündungsrand mit minimalem Chip. Vergoldung berieben.
H.14 cm, Kelch D. 4,8, Fuß D. 6,5 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit der Darstellung zweier arbeitenden Frauen in einer Hütte in Mattschnitt. Balusterschaft facettiert. Mündungsrand mit Resten einer Vergoldung. Boden mit Abriss.
Vergoldung berieben.
H. 14,5 cm.
654 Großes Pokalglas "fecit de flore coronam". Wohl Sachsen. 18th cent.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Abriss. Die Kuppe mit einer Kartusche mit Engel in Mattschnitt und Spruch "fecit de flore coronam" sowie umlaufendem Floraldekor. Mehrfach gegliederter Scheibennodus, Balusterschaft mit eingestochener Luftblase. Scheibenfuss mit umlaufender Blumenranke in Mattschnitt. Boden mit Abriss.
H. 19 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa jeweils mit dem Wappen des sächsischen Reichs-Erz-Marschalls in Mattschnitt, vergoldet, ein Glas mit Palmwedelkranz, das andere mit Lorbeerkranz. Schaft jeweils mit eingestochener Luftblase, Boden mit Abriss.
Zum Schnitt vgl. Gisela Hase: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. S. 366f, Kat.Nr. 292, zur Form vgl. ebenda S. 369, KatNr. 300.
Mündungsränder und Wappen nachvergoldet. Ein Glas innenwandig mit kleiner oberflächlicher Abplatzung.
H. 10,5 bzw. 11 cm, D. je 6,1 cm.
657 Außergewöhnlicher Art déco – Ring mit Aquamarin-Solitär. Wohl Lameyer & Sohn, Hannover.
W. Lameyer & Sohn 1872 Hannover – 1956 ebenda
Platin. Aquamarin-Solitär im Smaragdschliff (12 x 9 mm, ca. 5 ct) in Chatonfassung, umgeben von 26 Kleinstdiamanten im Altschliff. Die Fassung aufwendig mit Millesgriffes verziert, die floralen Eckelemente gestiftet und mit je vier Kleinstdiamanten im Rosenschliff besetzt. Unterseite des Ringkopfes floral durchbrochen gearbeitet. Die Schultern der Ringschiene mit je zwei Kleinstdiamanten besetzt. In einem Etui der Fa. W. Lameyer & Sohn, Hannover.
Provenienz: Dresdner Privatbesitz, vormals Hannoveraner Privatbesitz.
Ringschiene vergrößert, Einsatz in 14K Weißgold. Schiene mit feinsten Bereibungen.
Ringgröße 65, 7,3 g.
658 Aufwendig gearbeiteter floraler Biedermeier-Collieranhänger mit Granaten. Wohl 1840's.
14 K Schaumgold (geprüft), Silber. Annähernd dreieckiges florales Motiv, mit einem aus 72 Granaten und 12 Saatperlen geformten Mittelornament. Der untere Abschluss des Schmuckstücks aus drei frei hängenden Pendants geformt, welche aus einer Glockenblumenform hervorkommen. Broschierung wohl ergänzt.
Ein Granat fehlend, im Gesamteindruck unscheinbar.
7 x 5 cm, 9 g.
659 Granat-Blütenring im Biedermeier-Stil.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke. Die Blüte aus
neun Granaten (ges. ca. 0,06 ct) im Rosenschliff in Zargenfassung.
Kleine Reparaturspuren in Weichlot.
Ringgröße 57, 4 g.
660 Filigraner Art déco-Ring mit zwei Diamanten. 1920's.
14K Gelbgold (geprüft), Fassungen Weißgold. Ungemarkt.
Diamanten (ges. ca. 0,05 ct) im Altschliff. Die Schultern besetzt mit je drei Kleinstdiamanten.
Ringgröße 60, 2,7 g.
661 Filigraner Diamant-Ring im Art déco-Stil.
14K Weißgold. Ungemarkt (geprüft). Zentraler Diamant (ca. 0,05 ct) im Altschliff in Zargenfassung. Schultern der Ringschiene mit je zwei kleinen Diamantenrosen, Ajourfassung, besetzt.
Ringgröße 59, 2,5 g.
662 Art déco-Weißgoldbrosche mit Diamanten. Alfred Roesner, Dresden.
Alfred Roesner 1837 Dresden
14K Weißgold (geprüft). Stabbrosche in Handarbeit mit einer Abfolge von je drei Diamanten im Altschliff (je ca. 0,1 ct) eingesetzt in auf der Spitze stehenden Quadraten. Diese flankieren den zentralen Diamanten im Altschliff (ca. 0.6 ct), ebenfalls in einem auf der Spitze stehenden Quadrat. Die Ränder aufwendig mit Millegriffes verziert und von je sechs Kleinstdiamanten im Altschliff flankiert. In einem wohl originalen Etui des Juwelier Alfred Roesner, Dresden.
Vereinzelt mit minimalen Bereibungen, minimal verformt. Stoff des Etuis mit leichten altersgemäßen Bereibungen.
L. 5,5 cm, 6,9 g.
663 Zarter Goldring mit Brillant-Solitär. Moskau.
585er Roségold und Weißgold. Mit sowjetischem Prüfstempel in Spatenform, Inspektion Moskau. Feingehaltsmarke und graviert bezeichnet "o 4 91". Brillant (ca. 0,4 ct. / helles Weiß / IF).
Ringgröße 55, 3,2 g.
664 Bicolor-Ring mit kleinem Brillant.
585er Weißgold, mit Feingehaltspunze, Hersteller-Marke "Kr+" und Modell-Nr. "120". Sichtseite gebürstet, mit einem feinen Streifen in Gelbgold. In der Ringschiene ein Brillant (ca. 0,04 ct / leicht getöntes Weiß).
Am Kopf feine Kratzspuren und Bereibungen.
Ringgröße 63, 10,5 g.
665 Weißgold-Brillant-Pavé-Ring.
585er Weißgold, Feingehaltsmarke "14 K ", Juweliersmarke.
79 Brillanten in Pavé-Fassung, angeordnet in einem zentralen Carrée, flankiert von je zwei weiteren, welche oben und unten von einem Band gerahmt werden. Carréebegrenzung mit Millesgriffes abgesetzt.
Ringgröße 52, 11 g.
666 Herren-Goldring mit Brillant.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke sowie figürliche Juweliersmarke. Brillant (ca. 0,1 ct) in Krappenfassung.
Kopf in Kastenform. Goldschmiede-Arbeit.
Ringgröße 66, 12,3 g.
667 Wellenbandring mit Rubin-Besatz. John C. Rinker, USA.
14K Gelbgold, Feingehaltsmarke, Herstellermarke "JCR".
Geschwungenes Band aus 76 Rubinen in vierreihiger Pavé-Fassung, flankierend zwei Felder mit je 15 Brillanten in Pavé-Fassung.
Ringgröße 52, 10 g.
668 Bandring mit Rubellit-Carrés. Robert Guild (zugeschr.), USA.
750er Weißgold, Feingehaltsmarke. Juwelier-Marke "GUILD" mit eingraviertem Diamanten. In einer auf die Ringschiene aufgebrachte Tafel drei Carrés mit je einem zentralen Rubelliten im Kissenschliff, flankiert von Brillanten. Innenseite der Ringschiene im Bereich des Kopfes durchbrochen gearbeitet.
Rubelliten mit Jardin.
Ringgröße 54, 11,4 g.
669 Ring mit Amethyst-Solitär.
14K Gelbgold und Weißgold (geprüft). Feingehaltsmarke "N 14K". Ringschiene mit je drei tropfenförmigen Aussparungen am Übergang zum Stein. Mit zentralen Amethyst im Ovalschliff (16 x 11 mm, ca. 8 ct), krappengefasst in Weißgold. Mit einem Kranz aus acht ovalen Kartuschen, diese jeweils mit einem Rubin, einem Saphir und zwei hellgrünlichen Saphiren besetzt.
Ringgröße 52, 12,3 g.
670 Ring mit großem Feueropal-Solitär.
14 K Palladium-Fassung und Ringschiene, Materialmarke "14 K Pall", Juwelier-Marke (undeutlich). Feueropal im Smaragd-Schliff in Krappenfassung, zarter Jardin (18 x 13 x 10 mm, ca. 12 ct). Mittig der langen Seiten je ein Brillant, ebenfalls in Krappenfassung.
Eine lange Facettkante mit zwei deutlicheren Chips.
Ringgröße 50, 11 g.
671 Goldring mit großem Karneol-Cabochon.
14 K Gelbgold (geprüft). Ungemarkt. Die breite Ringschiene seitlich am Übergang zum Kopf mit floralem Dekor. Karneol-Cabochon (23 x 17 mm, ca. 23 ct), mit feiner Zeichnung und feinem Relief.
Kleine Gussunregelmäßigkeiten, insbes. an den Ansätzen der Ringschiene.
Ringgröße 56, 13,2 g.
585er Gelbgold und Weißgold, Feingehaltsmarke. Besetzt mit 19 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in der konvexen Blütenmitte, pavégefasst, und ca. 53 baguettegeschliffenen Diamanten (ges. ca. 0,4 ct) in sechs Blütenblättern, kanalgefasst.
Ringgröße 62, 5 g.
673 Brillant-Blüten-Collieranhänger.
585er Gelbgold und Weißgold, Feingehaltsmarke. Besetzt mit 19 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in der konvexen Blütenmitte, pavégefasst, und ca. 53 baguettegeschliffenen Diamanten (ges. ca. 0,4 ct) in sechs Blütenblättern, kanalgefasst. Mit einer 333er Gelbgold-Gliederkette.
Federringschließe defekt.
L. 45 cm, 4,3 g, Kette 2,4 g.
674 Collieranhänger mit Buriti-Feueropal.
375er Gelbgold- und Weißgoldfassung, Feingehaltsmarke.
Buriti-Feueropal in antikem Kissenschliff (ca. 13 ct), mit kleinsten Brillanten an Anhänger und Collierschlaufe sowie seitlich neben dem Opal.
Mit einem Kaufzertifikat.
Opal mit deutlichem Krakelee, auch oberflächennah. Eine Ecke mit durchlaufendem Spaltriss.
L. 3,8 cm, 9,5 g.
675 Organisch geformter Collieranhänger mit Brillanten und Rohdiamanten.
750er Gelbgold, mit Feingehaltspunze und Herstellermarke in Form eines Vogels. Gold flächig mattiert. Neun krappengefasste Brillanten (ges. ca. 0,3 ct / Leicht getöntes Weiß) sowie 3 Rohdiamanten in verschiedenen Farbvarietäten, in Spangen gefasst.
L. 4 cm, 10,2 g.
676 Demi-Parure mit Saphiren und Perlen.
Goldring. 14K Gelbgold (geprüft). Marke "JI" im Rechteck sowie eine figürliche Juweliersmarke. Saphir (ca. 0,1 ct) im Ovalschliff in Krappenfassung und Saatperlen auf mit Millegriffes verzierter Kettenform, durchbrochen durch ein glattes Kettenglied. Die Form erinnert an ein Ewigkeitssymbol.
Ringgröße 59, 3,4 g.
Gold-Ohrhänger. 585er Gelbgold. Feingehaltsmarke. Saphire (je 0,3 ct) im Ovalschliff in Zargenfassung sowie Perlen.
L. 3,8 cm, ges. 7,2 g.
Gold-Brosche. 585er
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677 Florale Perlenbrosche in Traubenform.
14 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "14K". Brosche in Form einer Traube aus drei Goldblättern und zartem, teilweise tordiertem Golddraht in Rankenform, mit acht Perlen (je ca. 5–6 mm) als Beeren.
Montierungen der Perlen mit Klebespuren. Broschnadel deformiert.
L. ca. 6 cm, 10,2 g.
678 Sichelförmige Gold-Brosche mit Rubinen und Saatperlen.
585er Gelbgold. Mit Feingehaltsmarke und einer Juweliermarke (?) "G" mit Stern. Alternierend besetzt mit 21 Rubinen und 23 Saatperlen.
4,6 g.
679 Paar Manschettenknöpfe mit Monogramm "WFB".
585er Gelbgold, Feingehaltsmarke, Juweliersmarke "RLB" und "JWR". Ligiert gaviertes Monogramm "WFB", umrahmt von je zwei geschwungenen Linien.
4,7 g.
680 Paar Manschettenknöpfe mit Spektrolith. Kupittaan Kulta Oy, Turku, Finnland. 1971.
Kupittaan Kulta Oy 1945 Turku, Finnland – 1994 ebenda
585er Gelbgold, mit Juweliersmarke, Landesmarke, Feingehaltsmarke, Stadtmarke Turku und Jahresmarke. Besetzt mit Spektrolithen (je 18 x 7 mm).
Marken auf einem Manschettenknopf verschlagen.
Ges. 10,9 g.
681 Füllfederhalter Meisterstück Classique Solitaire Vermeil Nr. 144. Montblanc. 1991– 2000.
Montblanc GmbH 1906 Berlin
925er Silber, vergoldet. Korpus mit Faden-Guilloche. Gemarkt "Ag 925". Auf der Zwinge der Hülle bezeichnet "MONT BLANC – MEISTERSTÜCK" sowie auf dem Clip-Ring nummeriert "GM101349" "GERMANY METAL3". Auf dem Schraubring des Kolbens nochmals gemarkt "METAL". Bicolor Feder "4810", gemarkt "18 K Montblanc 750". Herausnehmbarer Tintentank, die Zwinge vergoldet mit Bezeichnung "MONTBLANC Germany".
Innenhülle der Kappe etwas lose. Feinste Nutzungsspuren.
L. 13,5 cm.
682 Mühle Glashütte City 99 Automatic-Armbanduhr. 2000 - 2016.
Mühle-Glashütte GmbH 1869 Glashütte
Edelstahl. Mit geschliffener Lünette. Entspiegeltes, kratzfestes Saphirglas. Krone einschraubbar. Automatikwerk, ETA 2824 (Schweiz) Version Mühle. 38 h Gangreserve.
Verschraubter Boden mit Sichtfenster, dort mit gravierter Serien-Nr. "11927" sowie allgemeiner Modell-Referenz-Nr. "M1–99–40".
Schwarz guillochiertes Zifferblatt mit Strich-Indizes, Zeiger nachtleuchtend (mit Super-LumiNova belegt), Zentralsekunde. Wasserdicht bis 10 bar.
Edelstahlarmband mit Doppelfaltschließe.
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D. 40 mm, H. 10 mm.
SWATCH 1983 Biel
SWATCH mit Originalverpackung:
1) Armbanduhr Automatic. Modell "Graue Hütte", 1993
2) Armbanduhr Quartz. Modell "World 2", 2001
3) Armbanduhr Quartz. Modell "Be Lucky", Chinese New Year, 2007
4) Armbanduhr Quartz. Modell "DARK BEAUTY", 2007
5) Armbanduhr Quartz. Modell "Space People", 1993
6) Armbanduhr Automatic. Modell "Round", 1994
7) Armbanduhr Automatic. Modell "Francois", 1992
8) Armbanduhr Quartz. Modell "Madre mia", 2008
9) Armbanduhr Quartz. Modell
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L. je ca. 23 cm.
684 Spazierstockkamera "Ben Akiba" – Replik. (Patent Emil Kronke für A. Lehmann, Berlin). Um 1903.
Emil Kronke 19./20. Jh.
Alfred (?) Lehmann 19./20. Jh.
Neusilber, ziseliert. Schuss aus Bambus, lackpoliert. Objektiv, wohl 1:9 / 35 mm, an der vorderen Stirnwand des Griffs, hinter einer scharnierten Klappe. Aufnahmeformat 13 x 25 mm auf Rollfilm. Im Griff zwei Aufnahmen für die Filmspulen sowie drei Ersatzspulen. Mit fünf Filmrollen, bezeichnet "Emulsion". Ohne die Serien-Nr. im Gehäuse.
Zum Original vgl.:
Deutsches Museum, München, InvNr. 63206.
Schweizer Kameramuseum, Vevey.
Als um 1880 Gelatine-Trockenplatten erfunden
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L. 96 cm.
685 Zwei Tabletts. Orfèvrerie Christofle, Paris. Nach 1935.
Orfèvrerie Christofle 1830 Paris
Metall, versilbert. Unterseits mit dem Firmenstempel "OC" für Orfèvrerie Christofle. Auflagenbezeichnung "129" bzw. "58"
sowie Seriennummer "576980" bwz. "882524".
Wohl mit einem Schutzlack versehen. Nutzungsbedingt leichte Kratzspuren, im Gesamteindruck unauffällig. Das kleinere Tablett mit leichten Bereibungen der Versilberung an den Kanten.
30,5 x 37,5 cm / 43 x 53,5 cm.
686 Turmkreuz der Dresdner Frauenkirche. 1740's
Johann George Schmidt 1707 Fürstenwalde – 1774 Dresden
, vergoldet, partiell mit blauem Email staffiert, im Maßstab 1:10 Nr. 5 von 100 Exemplaren der 1. Auflage. Auf einem Sandstein-Sockel montiert.
Mit der originalen Quittung des Juweliers Leicht, Dresden, vom 20. Juli 2000 sowie einem Kupferschild mit Objektinformationen.
H. 48,5 cm, H. (mit Sockel) 66 cm.
687 Prunkmorion im Stil der deutschen Hochrenaissance. Wohl 2nd half 19th cent.
Galvanoplastik, Kupfer, hellbraun patiniert, partiell goldfarben lackiert. Zweiteilig gearbeitete Sturmhaube mit hohem Kamm und spitz zulaufender Krempe, vollflächig mit reichem Trophäendekor reliefiert. Am Kamm zusätzlich Medaillons mit Personifikationen von Krieg und Frieden. Auf der Glocke li. die Bekehrung des Saulus, re. der Einzug Konstantins in Rom.
Die Galvanoplastik ist eine Kopie nach dem eisernen Sturmhelm des sächsischen Kurfürsten Christians I., der um 1589 in Augsburg
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H. 38 cm, B. 43,5 cm, T. 22 cm.
688 Pulverflasche im Stil der Renaissance. Wohl Norditalien. 19th cent.
Heller Rinderknochen. Umlaufend fein graviert und geschwärzt mit Tieren und mythologischen Figuren, wohl dionysisches Gefolge, zwischen übereinanderliegenden Ornamentbändern. Mit beinerner Schütte und eisernen Trageösen.
Schütte lose und mit kleinem v-förmigen Materialverlust am Mündungsrand. Stopfen und Boden fehlend. Eisenteile mit Korrosionsspuren.
H. 36 cm.
689 Hand-and-a-half sword 16th cent.
Eisen, geschmiedet. Langschwert. Massive, zweischneidige, gerade Klinge. Kurze Hohlbahn. Mit beidhändig kreuzförmigem Gehilz. Parierstange blattförmig gegenläufig geschwungen. Zapfenförmiger Knauf. Auf der Oberkante der Klinge die Inschrift "1552".
Vgl.: Hand and a Half Sword, Deutsch, ca. 1500–1525. Arms and Armors Collection, Metropolitan Museum New York, Inv.-Nr. 1988.26.
Lit.:
George Cameron Stone: A glossary of the construction, decoration and use of arms and armor
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L. 149 cm (gesamt) x 46,5 cm (Parierstangen), Klinge 116 x 6 cm, Hohlbahn 25 cm.
691 Schmuckrahmen im Louis-XIV- / Régence-Stil. 19th cent.
Nadelholz, Stuck. Partiell über rotbraunem Poliment vergoldet,
zweilagige Konstruktion mit Eckverblattung. Bohrlöcher eines imitiertes Fraßbildes. Mit einer Messing-Plakette "EGLON VAN DER NEER. 1643–1703". Verso auf der o. Rahmenleiste in weißer Kreide bezeichnet "66 A", auf der re. Rahmenleiste in roter Farbe "F.t.B.".
Gehrungen mit alterungsbedingten Rissen. Kleine Fehlstellen und Risse im Stuck, Ablösungen.
Ra. 49,5 x 44 cm, Falz 26 x 20 cm, Profil 11,5 x 7,5 cm.
692 Geschnitzter Rahmen im Stil des Barock. Wohl 19th cent.
Goldfarbene Fassung auf dunkelbraunem Poliment. Schmale Sichtleiste mit Hohlkehle und Halbrundstab. Breite durchbrochen gearbeitete Schnitzerei aus Rollwerk und Akanthusblättern. Mit o. mittigem stilisierten Wappenschild.
Partiell berieben. Kleine Absplitterungen, insbesondere auf dem Halbstab.
Ra. 52 x 63 cm, Falz 39,3 x 49,8 cm, Profil 7,4 x 2,5 cm.
693 Großer Plattenrahmen im Louis XVI-Stil. Frankreich. Um 1860/ 1870.
Holz und Stuck mit Blattvergoldung über rotem Bolus. Profil: Sichtleiste mit Perlstab, einfache Platte, Blattspitzenfries, Platte, abfallende Kehle. Gehrungen mit konischen Schwalbenschwanz-Dübeln ausgeführt (vgl. Schmitz, Band II, Fig. 48).
Zur Profilausprägung vgl. identisch Schmitz: Lexikon der europäischen Bilderrahmen Band II,
Fig. 41 "… handelt es sich um eine sehr genaue Kopie im Stil der frühen Louis-XVI Plattenrahmen. Eine identische historische Entsprechung mit
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Ra. 90,5 x 81 cm, Falz 82 x 72,3 cm, Profil 5,5 x 2,5 cm.
694 Historistischer Schmuckrahmen. 2nd half 19th cent.
Holz und Stuck, goldfarben gefasst. Eckverblatteter Konstruktionsrahmen mit ovalem Einleger. Die Ecken sowie jeweils mittig die Kanten verziert mit plastischen, akanthusgerahmten Kartuschen. Eckverblattung mit gravierten Motiven, die den Kartuschen ähneln. Kannelierter Halbrundstab mit Wickelbandmotiv.
Stellenweise Risse und Sprünge im Holz.
Ra. 88 x 71 cm, Falz (oval) 79 x 63 cm, Profil (schmalste Stelle) 4,5 x 4,5 cm.
695 Biedermeier-Rahmen mit originalem Glas. Frühes 19th cent.
, ebonisiert. Form: Plattenrahmen mit aufgesetzten Eckquadern. Mit mundgeblasener Glasscheibe und originaler Rückwand.
Rahmen ca. 25 mm verworfen. Ebonisierung partiell berieben.
Ra. 68 x 84,5 cm, Falz 58,5 x 75,7 cm, Profil 5,7 x 2,7 cm.
696 Prunkvoller neobarocker Rahmen mit Spiegel. Wohl spätes 19./ early 20th cent.
Holz, geschnitzt, vergoldet. Facettiertes Spiegelglas.
Gehrungen des Rahmens geöffnet, Bruchstellen im Blattwerk. Spiegel minimal kratzspurig.
H. 73 cm, B. 60 cm.
703 Aufsatz eines Buffet à deux corps. Wohl Elsass. 2nd half 18th cent.
Nussbaum und Nussmaser. Türen mit je drei geschweiften Füllungen, die mittleren Füllungen mit intarsiertem Faltstern. Kantenlisene auf 45° gedreht. Geschweifte Beine. Nadelholzrückwand mit Schrupphobelung. Bänder in Messing. Messingbeschläge mit feiner Ziselierung. Zweitoriges Schloss. Mit einem Schlüssel.
Altersgemäße Gebrauchsspuren, vereinzelte Spuren eines inaktiven Anobienbefalls. Mehrere fachmännische Ergänzungen. Zarge erneuert, Stollenteil ergänzt. Schloss und Beschläge ergänzt, Bänder wohl ergänzt.
H. 188,5 cm, B. 152,5 cm, T. 50 cm.
704 Vitrinenaufsatz. Sachsen. Wohl 18th cent.
Holz, lackpoliert und farbloses Glas sowie Gelbmetall. Hochrechteckiger, eintüriger und dreiseitig verglaster Korpus, vorderseitig furniert, mit gewölbter Giebelzone und profilierten Kanten. Kantenlisene auf 45° gedreht und ebenfalls verglast. Das Eingerichte blau lackiert, mit zwei Fachböden und einem stoffbezogenen Boden. Rückwand mit Holznägeln befestigt sowie mit einer Aufhängevorrichtung versehen. Auf der Rückwand ein Aufkleber "Beklebezettel 933 Döbeln Ost nach Meissen". Kastenschloss mit zugehörigem Schlüssel.
Restaurierter Zustand, Unterseite erneuert. Wölbung im Holz an der Oberseite des Objekts. Inaktiver Wurmbefall an Oberseite und Rückseite, einzelne, unscheinbare Spuren auch an der Vorderseite. Tür nicht ganz bündig schließend.
H. 84 cm, B. 77 cm, T. 33,5 cm.
705 Klassizistische Kommode. Mitteldeutsch. Wohl um 1800.
Nusswurzel auf Nadelholz furniert. Dreischübiger Korpus mit schräg gestellten Ecklisenen, die Seitenwände je an der Rückseite mit Pilaster. Kassettierte Rückwand.
Originale Tourenschlösser, zwei Schlüssel vorhanden.
Furnier mit Rissbildung. An der li. Korpusseite sowie auf der Deckplatte o.re. mit Fehlstellen im Furnier. Umlaufende Profilleisten z.T. abgleimt. Eine Füllung der Rückwand mit Trockungsriss. Handhaben fehlend. Schlüsselschilder ergänzt, lose sitzend. An zwei Schubkorpi die Laufkanten der Seitenwände erneuert.
H. 82 cm, B. 120,5 cm, T. 60 cm.
706 Aufsatzkommode. Wohl Sachsen. 1st half 18th cent.
Nussbaum und Nusswurzel, furniert und lackpoliert. Hochrechteckiger, zweitüriger Aufbau mit geschweiftem Kranzgesims. Das Eingerichte mit sechs Schüben, mit drei Geheimfächern hinter dem o.li. Schub sowie zwei Fachböden. Dreischübiges Kommodenteil mit geschweiften Fronten. Geschweifte Zargenfüße. Bekrönte Messingbeschläge, Griffe mit Palmettendekor. Mit einem Schlüssel.
Umfassend restauratorisch überarbeitet. Schrankoberseite wohl im Originalzustand.Traversrahmen des Kommodenteiles erneuert.
Schübe des Eingerichtes wohl erneuert. Rückwände erneuert. Die Türblätter verformt, außen- und innenseitig mit Furnierrissen, Schlagleiste ergänzt). An den Türen mittige Zuhaltungen ergänzt. Schubfronten des Kommodenteils und des Eingerichtes neu furniert. Vereinzelt mit Spuren eines inaktiven Anobienbefalls.
H. 225 cm, B. 125,5 cm, T. 58 cm.
707 Tisch im Louis XV-Stil. 20th cent.
Buche (?), geschnitzt, über rotem Bolus goldfarben gefasst und mit goldfarbener Schlagmetallauflage. Halbtransparenter Überzug, partiell mit Rubinschellack geölt. Geschweifte Zargen mit Voluten- und Blattdekor auf kreuzschraffiertem Grund, gekreuzte und geschweifte Mittelstreben mit bekrönendem Voluten-Abschluss. Mit einer späteren Nero Marquina Marmorplatte, passig geschweift, profiliert und gekehlt.
Aufwendig neu gefasst, Fassung partiell mit Ablösungen und altersbedingten Bestoßungen.
L. 79,8 cm, B. 54 cm, H. 70 cm.
708 Paar Konsolen im Louis XV-Stil. 18./ 19th cent.
Holz, geschnitzt, grundiert, goldfarben gefasst und mit goldfarbener Schlagmetallauflage. Die Zarge und die geschweiften Beine mit Akanthusblatt- und Volutendekor, der Mittelsteg mit bekrönender Palmette. Lose aufliegende Larvikitplatten.
Oberflächen mit wenigen Bereibungen, altersbedingte Bestoßungen. Fassung erneuert, teils unfachmännisch. Larvikitplatten ergänzt.
H. 83,5 cm, B. 53 cm, T. 33,5 cm / H. 82,5 cm, B. 51 cm, T. 30 cm.
709 Paar Rokoko-Armlehnstühle. Italien. 18th cent.
Holz, geschnitzt, grundiert und vergoldet. Zargen, Lehne und Armlehnen mit Blattwerk-, Fächer- und Volutendekor, die vordere Zarge und das o. Lehnenbrett mit durchbrochen gearbeiteter C-Volute. Rückenlehne kartuschen-, Sitzfläche trapezförmig. Geschweifte Armlehnen mit Volutenabschlüssen. Die Zargen innen mit einem Stempel (undeutlich, nicht aufgelöst) bzw. einer schablonierten Bezeichnung "CL 25". Lehne und Sitzfläche gepolstert und mit schwarzem Stoffbezug.
Fachmännisch restaurierter Zustand. Tragleiste und Eckverstärkung in Eiche ergänzt, Zargen weitestgehend ergänzt. Vergoldung erneuert, teils berieben sowie mit minimalen Bestoßungen. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 118 cm, B. 67 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 46 cm.
710 Kanapee im Louis XV-Stil. 2nd half 19th cent.
Holz, geschnitzt, vergoldet. Geschweifte Zargen und seitliche Lehnenstützen mit Voluten-, Akanthusblatt- und Blütendekor. Sitz- und Lehnenfläche in klassischer Bauweise gepolstert mit Gurtung und Rosshaar, schwarzer Stoffbezug.
Oberfläche etwas berieben. Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert.
H. 93 cm, B. 185 cm, T. 75,5 cm.
711 Großer Louis XV-Fauteuil "à la reine". Wohl Frankreich. Mitte 18th cent.
Buche, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Muschel-, Akanthusblatt- und Volutendekor sowie umlaufend mit Muscheldekor, die Füße in Volutenform. Geschweifte Armlehnen mit zentraler Rosette. Sitzfläche rosshaargepolstert mit Gurtung, Gobelinbezug mit Blumenmuster. Die Rückenlehne mit Rohrgeflecht.
Ehemalige Rohrgeflechtbespannung der Sitzfläche nicht erhalten. Rohrgeflecht, Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert. Inaktiver Holzwurmbefall unterhalb der Sitzfläche.
H. 100 cm, B. 75 cm, T. 60 cm.
712 Louis XV-Fauteuil "à la reine". Wohl Frankreich. Mitte 18th cent.
Buche, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Muschel-, Akanthusblatt- und Volutendekor, die Füße in Volutenform. Geschweifte Armlehnen mit zentraler Rosette. Sitzfläche rosshaargepolstert mit Gurtung über Rohrgeflecht, Gobelinbezug mit Blumenmuster. Die Rückenlehne mit Rohrgeflecht.
Minimale Gebrauchsspuren. Rohrgeflecht sowie Polsterung fachmännisch erneuert. Inaktiver Holzwurmbefall unterhalb der Sitzfläche.
H. 97 cm, B. 65 cm, T. 60 cm.
713 Kanapee im Louis XV-Stil. 19th cent.
Nadelholz, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Blatt-, Blüten- und Volutendekor, die Füße in Volutenform. Das obere Lehnenbrett mit dreifacher C-Voluten-Bekrönung. Geschweifte Armlehnen mit Polsterung. Sitzfläche und Rückenlehne in klassischer Polsterung mit Gurtung und Sprungfedern, mit Gobelinbezug mit Blumendekor.
Übliche Altersspuren. Zwei von sieben Füßen fachmännisch angeschäftet. Vergoldung erneuert. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 94 cm, B. 162 cm, T. 73 cm.
714 Biedermeier-Armlehnstuhl. Wohl norddeutsch. Um 1830/ 1840.
Kirschbaum. Seitenrahmen-Konstruktion, die Armlehnen mit großen Volutenabschlüssen. Konische, ausgestellte Vierkantbeine. Sitzfläche und Lehne rosshaargepolstert, Stoffbezug. Sitzpolster lose im Seitenrahmen eingelegt.
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Partielle Absplitterungen an den Fußenden. Minimaler, inaktiver Wurmbefall an der Innenseite der vorderen Zarge. Polsterung und Stoffbezug erneuert.
H. 89 cm, B. 55,5 cm, T.67,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.
715 Paar Neo-Empire-Armlehnstühle im Stil von Pierre-Antoine Bellangè. Wohl spätes 19th cent.
Pierre-Antoine Bellangé 1757 Paris – 1827 ebenda
Nussbaum, partiell in Mahagoni-Furnier akzentuiert, lackpoliert, eingesetzte Faden-Intarsien in Messing. Figürliche Armlehnstützen in Schwanenform. Rückenlehne mit Lyra. Das o. Lehnenbrett mit Messingintarsie mit der Darstellung zweier Schwäne und einer Obstschale auf Akanthusranken. Sitzfläche gepolstert und mit Stoffbezug.
Altersgemäße Gesprauchsspuren. Oberseite der Schwanenstützen berieben. Löchlein an der Innenseite der Armlehnen aufgrund einer früheren Polsterung. Messingeinlagen an wenigen Stellen mit unscheinbaren Ablösungen. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 90 cm, B. 58 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 50 cm / H. 90 cm, B. 57 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.
Charles Rennie Mackintosh 1868 Glasgow – 1928 London
Esche, schwarz lackiert. Rückenlehne aus Bugholz, mit Einsätzen aus türkisblauer Glaspaste. Gepolsterte Sitzfläche mit Gurtung. Mintgrüner Samtbezug. Ohne Herstelleretikett.
Nach dem Entwurf von Charles Rennie Mackintosh für das Zeichenzimmer von Catherine Cranstons in Hous'hill, Nittshill, Glasgow, Schottland.
Ein identischer Stuhl verzeichnet in: Museo Della Sedia Collection
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H. 126 cm, B. 55 cm, T. 52 cm, Sitzhöhe ca. 44 cm.
Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien
Massivholz, Bugholz, dunkelblau gefasst. Mit vier Kugeln jeweils an den Enden der doppelten Tischbeine, unterhalb der Zarge sowie auf der Bodenplatte. Ohne Herstellerkennzeichnung.
Vgl. zum Original Modell-Nr. 728/T: Ausstellungskatalog Jacob & Josef Kohn, Wien 1916. S. 39 mit Abb.
Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.485 DM.
Bodenplatte erneuert, Fassung erneuert. Fugen der Tischplatte ablesbar. Standring mit Spalt an der Verbindungsstelle zweier Bughölzer. Inaktiver Anobienbfall an der Standfläche.
75,5 x 59,5 cm.
718 Sitzbank in der Art Josef Hoffmanns. Um 1906.
Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien
Jacob & Josef Kohn 1849 Vsetín, Mähren – bis 1937 Marke verwendet
Massivholz und Bugholz, dunkelblau gefasst. U-förmiges Gestell, verbunden durch gebogene Zierstreben. Unterhalb der Zarge mit aufgelegten Kugeln. Sitzfläche mit Federpolsterung, Stoffbezug. Ohne Herstellerkennzeichnung.
Armlehnstühle dieses Modells befinden sich in der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst, Wien.
Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.320 DM.
Altersbedingte Nutzungsspuren. Bezug erneuert, leicht angeschmutzt.
H. 76 cm, B. 121 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 47 cm.
730 Qingbai (?) vessel. China. Probably Yuan dynasty, 1261– 1368.
Stoneware, reddish-brown body, with a matt-glossy greenish-grey glaze. Depressed spherical form with indented neck and plate-shaped flared rim. Body unglazed at the stand and base. On the base a paper label of the Chinese Trade Association Cultural Property of the early 1950s with details of the object.
Provenance: Family property since 1954, gift of a diplomat from the Chinese state government.
Glaze with isolated air bubbles and material adhesions due to the manufacturing process. Glaze cracks (2 cm, 6 cm, 6 cm and 2 cm) below the flared mouth rim, partially running into the neck and shoulder. Mouth rim on the inside with superficial rubbing (max. 1.3 x 0.4 cm).
H. 12 cm.
733 Bechervase, Gu. China. Quing-Dynastie, wohl Kangxi. 1662–1722.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Porcelain, glazed, in Unterglasurblau staffiert. Dreifach unterteilter Korpus, jeweils umlaufend mit blütenblattförmigen Facetten, darin Fels-Baum-Blüten-Motive. Ungemarkt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Mündungsrand mit vereinzelten kleinen bis winzigen Chips (max. 1 cm) sowie einem Haarriss (ca. 4 cm).
H. 26,3 cm.
734 Large bowl. Imari style. China. Probably Kangxi. 1662–1722.
, with underglaze-blue and iron-red decoration.
Mündungsrand mit kleiner Glasurfehlstelle. Mündungsrand mit Haarriss (ca. 10 cm). Spiegel mit Kratzern und Bereibungen. Dort auch kleine Glasurfehlstelle. Außenwandung etwas kratzspurig. Gold an einigen Stellen berieben. Vereinzelt kleine Brandfleckchen.
D. 22,8 cm, H. 11,1 cm.
735 Teller mit Aster-Dekor. China, Qing Dynastie, Kangxi Periode. 1662– 1722.
, unterglasurblau staffiert. Im Spiegel fünf Asternblüten, die Fahne mit einem Fries aus Kartuschen mit je einem Asterzweig mit Blüte. Boden mit Doppelring und Blatt in Unterglasurblau.
Partiell mit kleinen Brandflecken und Glasurunebenheiten. Standring innenseitig mit oberflächlichem, längerem Chip (ca. 3,5 cm).
D. 26,5 cm.
736 Drei vierpassige Famille Rose-Fußschalen. China. Wohl Tongzhi. 1862–74.
, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Der Spiegel mit figürlichem Dekor und einmal mit Widmung. Unterseits teilweise gemarkt.
Marken partiell verloren, eine Fußschale mit vollständig verlorener Marke.
L. 23,5 cm / 22 cm / 20,5 cm, H. 5 cm / 5,5 cm / 4,5 cm.
, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Jeweils mit Bambusdekor und Gedichten verziert. Böden mit roter Pinselmarke "Endloser Knoten" bzw. roter Stempelmarke.
Schale am Rand teils uneben und mit kleinsten Chips. Je mit kleinen Brandflecken, -rissen und Löchlein. Glasur und Malerei partiell berieben. Ein Koppchen mit Glasurfehlstelle und Haarriss.
Schale D. 17 xm, H. 7 cm, Teller D. 17,5 cm, Koppchen D. 10 cm, H. 6 cm.
740 Netsuke of Chokwaro-Sennin. Japan. 18th cent.
Ivory. Ivory, carved.
The ivory netsuke shows the mystical hermit Chokwaro-Sennin. The smiling Chokwaro wears a calbash on his shoulder, out of which he could magic a horse with which he was able to travel the world.
Provenance: Privatsammlung Sachsen; Galerie Zacke, Wien, 2010.
Please note that trade with this object is permitted only within the EC.
With a trade permission by the "Rat und Verordnung (EG) Nr. 865/2006 der Kommission über den Schutz von Exemplaren wild lebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels".
Back with patina. The feet were substituted.
H. 7,1 cm, B. 3 cm, T. 1,2 cm.
741 Netsuke des Unsterblichen Kinko, auf einem Karpfen reitend. Japan. Wohl 18th cent.
Hirschhorn, geschnitzt.
Der Unsterbliche Kinko sitzt auf dem Rücken eines Karpfens. Kinko lebte der Legende nach im 4. Jahrhundert v. Chr. im Staat Zhao. Nach einem Aufenthalt beim König der Fische ermahnte er seine Schüler, keine Fische mehr zu töten. Das Hirschhorn-Netsuke hat eine annähernd runde Form und wurde vom Schnitzer ausgehöhlt (Ryusa-Netsuke), damit es ein leichteres Gewicht und damit bessere Trageigenschaften hat.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Andy Jordan, London, 2010; Neil Holton Japanese Art, Dunmow.
H. 5,5 cm, B. 5,9 cm, T. 2,3 cm.
742 Netsuke des Glücksgottes Fukurokuju. Japan. Wohl early 19th cent.
Hirschhorn, geschnitzt.
Der Glücksgott Fukurokujo gilt als Verkörperung der Weisheit und des langen Lebens. Das Hirschhorn-Netsuke wurde aus einer Geweihgabel geschnitzt. Die materialbedingten Besonderheiten wurden geschickt in die Komposition einbezogen. So hält Fukurokuju in seiner linken Hand einen Wanderstab.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Galerie Gemini, München, 2000.
H. 5,4 cm, B. 4,1 cm, T. 1,3 cm.
743 Netsuke der Glücksgöttin Benten. Yamaguchi Chikuyôsai Tomochika (Werkstatt), Japan. Um 1890.
Yamaguchi Chikuyôsai Tomochika 1800 Edo (Japan) – 1873 ?
Ivory. Ivory, carved. Verso signed "Tomochika".
The netsuke shows Benten the goddess of luck with a fan and two symbolik figures at her feet. Benten also figures as the goddess of love and mercy as well as protector of the fine arts.
Provenance: Privatsammlung Sachsen; Kunsthandel Klefisch, Köln, 2015; Sammlung K. M. Schwarz.
With a certificate by Hans-Martin Schmitz, Köln, registered expert with the Bundesamt für Naturschutz, vom 10.12.2018.
Please note that
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H. 3,9 cm, B. 3,3 cm, T. 2,2 cm.
744 Netsuke des Glücksgottes Ebisu (Manju). Japan. 2nd half 19th cent.
Walrosszahn, geschnitzt.
Das Netsuke ist in runder Form (Manju) zeigt in Flachrelief den Glücksgott Ebisu mit Angel und einem Fisch. Ebisu ist der Schutzgott der Fischer und Händler. Die Materialbesonderheiten wurden geschickt in die Darstellung einbezogen, sodass auch die beiden Hälften passgenau zueinander sind.
Mit einem Zertifiket von Hans-Martin Schmitz, Köln, registrierter Gutachter beim Bundesamt für Naturschutz, vom 11.03.2021.
D. 4 cm, H. 2 cm.
745 Kiseruzutsu, Muso-zutsu (Pfeifenhalter). Japan. Wohl Meiji period (1868–1912).
Ebenholz, geschnitzt. Montierung aus Eisen, partiell vergoldet und versilbert. Relief mit einem Vogel auf einem Kaki-Zweig sitzend. Mit Pfeife, ergänzt.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Kunsthandel Klefisch, Köln.
Sehr unscheinbar kratzspurig.
L. 20,5 cm.
746 Tabaktasche (Tabakoire). Japan. Wohl 19th cent.
Bambus, geschnitzt, Messing. Tabakoire in Form einer Daruma-Puppe, die Vorderseite mit Insektendekor.
Daruma führte den Buddhismus in Japan ein. Der Legende nach verbrachte er sieben Jahre in Meditation. In dieser Zeit verkümmerten seine Beine. Er wird oft als Stehaufmännchen und Spielzeug dargestellt. Symbolhaft weist dieses Spielzeug auf die Notwendigkeit innerer Besinnung hin.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Nagel Auktionen, Stuttgart, 2008.
Behälter: H. 10,9 cm, B. 8,2 cm, T. 5,5 cm.
747 Kleine Lackdose. Japan. Meiji period (1868–1912).
Wood, Lackmalerei in Schwarz, mit Iris- und Wellendekor in Gold, innenseitig und am Boden mit nahiji-Dekor, im Spiegel des Deckels ebenfalls Iris-Dekor. Korpus mit eingezogenen Ecken und Überfalldeckel. Zu den Seiten mit zwei Kupferhalterungen für die Kordeln.
Deckel und freistehende Bereiche des Korpus unscheinbar lichtgeblichen. Deckel unterseits mit sehr kleinen Chips.
H. 6,4 cm, B. 9 cm, T. 9 cm.