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AUCTION 83 08. November 2025
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682   Putto. Süddeutsch oder alpenländisch. Wohl spätes 17. / frühes 18th cent.

Johann Meinrad Guggenbichler 1649 Einsiedeln, Schweiz – 1723 Mondsee, Österreich

Lime wood, geschnitzt, polychrom gefasst und partiell vergoldet. Verso teils holzsichtig.

Der Putto steht stilistisch den Werken des alpenländischen Bildhauers Johann Meinrad Guggenbichler nahe. In der Sammlung des Belvedere, Wien werden vier sehr ähnliche Putti des Pestaltars (Franziskusaltar) der Stiftskirche in Mondsee bewahrt, vgl. Meinrad Guggenbichler "Putto mit Feige" / "Putto mit Granatapfel" / "Putto" / "Putto", um 1685/86, Lindenholz, gefasst, H. 83–93 cm, Sammlung Belvedere, Wien, InvNr. 2625–2628.

Fassung mit Krakelee, gesamtflächig mit Retuschen und vereinzelten kleinen Farbverlusten. Die Plinthe mit unscheinbarem Trocknungsriss. Das Tuch verso im ungefassten Bereich mit einzelnen Druckstellen.

H. 60 cm.

estimate
2.800 €

684   Andrea del Verrocchio (nach) "Putto mit Delphin". 20th cent.

Andrea del Verrocchio 1435 Florenz – 1488 Venedig

Bronze, gegossen, schwarzgrün patiniert.

Freie Verkleinerung des "Putto mit Delphin" des Andrea del Verrocchio, ca. 1470, H. 67 cm, Palazzo Vecchio, Florenz.

Zahlreiche Gussfehler, mit Spachtelmasse verfüllt und retuschiert.

H. 64 cm.

estimate
350 €

688   August Gaul "Pinguin (Kopf nach links)". 1914 – 1920.

August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Kunst- und Erzgießerei Pirner & Franz 1881 Dresden

Bronze, gegossen, hellbraun patiniert. Seitlich am li. Fuß signiert. "A. Gaul". Posthumer Abguss um 1966, Gießerei Pirner & Franz, Dresden, ohne Gießereistempel. Auf einem Granitsockel montiert.
WVZ Gabler 200–f , eines von wenigen, ausschließlich posthum ausgeformten Exemplaren.
Vgl. Schmidt Kunstauktionen Dresden, Auktion 40, 14.06.2014, KatNr. 802, Silber, gegossen (ohne Gießereistempel); Nagel, Stuttgart, Auktion 25.06.2014, KatNr. 1004, Bronze, gegossen (ohne
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H. 23 cm, H. (mit Sockel) 26 cm.

estimate
7.000 €

689   August Gaul (nach) "Liegendes Löwenpaar". 2nd quarter 20th cent.

August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Paul Geipel 1869 Zwickau – 1956 Dresden

Gypsum, cremefarben gefasst. Li. auf der Plinte geritzt bezeichnet "A. Gaul". Posthume Ausformung nach einer Skizze von August Gaul.
Nicht im WVZ Gabler.

August Gaul fertigte um 1914 einige Skizzen liegender Löwen an, die auch zur Herstellung von Porzellanfiguren (WVZ Gabler 191–1) und Ausformungen in Böttgersteinzeug (WVZ Gabler 191–2) benutzt wurden. Die heute verlorenen Skizzen gingen in den 1930er Jahren an den Sammler Paul Geipel, der offensichtlich nicht nur Bronzen – wie bislang bekannt – davon gießen ließ (WVZ Gabler 192), sondern auch den vorliegenden Gips.

Li. Ohr des Männchens mit Materialverlust. Plinthenrand mit Bestoßungen.

15 x 31 cm.

estimate
800 €

691   Peter Pöppelmann, Reigen. Um 1900.

Peter Pöppelmann 1866 Harsewinkel – 1947 Dresden
Josef Johann Horschik 1874 Schönhof (Böhmen) – 1955 Dresden

Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "P.P." Unterseits mit zwei identischen Papieretiketten, nummeriert "4590".

Wohl unikale Ausführung.

Provenienz: Nachlass Sammlung Josef Johann Horschik, Dresden.

Bekannt wurde der Bildhauer Peter Pöppelmann mit einer ersten Version eines Mädchenreigens, den er im Jahre 1890 auf der Großen Kunstausstellung in München als "Reigen" präsentierte und welcher in zahlreichen Abgüssen vervielfältigt
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H. 67 cm.

estimate
6.600 €

692   Sándor Dóró "Schwanengesang". 1987.

Sándor Dóró 1950 Hajduböszörmény (Ungarn) – lebt in Dresden

Bronze, gegossen, messingfarben patiniert. Am Stand signiert "SANDOR DORO" [sic!]. Eines von fünf Exemplaren. Ausführung durch die Gießerei der Künstlerkolonie Szolnok, Ungarn.

Wir danken Herrn Prof. Sándor Dóró, Dresden, für freundliche Hinweise.

H. 59,3 cm, H. 64 cm (m. Sockel), Gew. 2,5 kg.

estimate
750 €

693   Wieland Förster "Mädchentorso". 1979.

Wieland Förster 1930 Dresden – lebt in Berlin

Hartstuck, schlagmetallvergoldet. Auf eine Sandsteinsockel gesteckt. Eines von drei Exemplaren in Hartstuck.
WVZ Mlekusch 192.

Provenienz: Kunstausstellung Kühl, Dresden, 1984.

Leichte Abplatzung der Schlagmetallvergoldung im Bereich der re. Hüfte.

H. 24,6 cm, H. (gesamt) 33,6 cm.

estimate
1.100 €

Droit-de-suite of 2.00 % applies. *

694   Helmut Heinze "Seiltänzer I". 1994.

Helmut Heinze 1932 Mulda (Sa.)
Gebrüder Ihle Bildguss GmbH 1991 Rabenau – seit ca. 2008-10 in Dresden

Bronze, gegossen, schwarz patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "H", datiert "94" und nummeriert "4/4", seitlich mit dem Gießereistempel "Gebr. Ihle Rabenau".

Abgebildet in: Jördis Lademann: Helmut Heinze: Plastiken II. Pulsnitz, o.J. (2017). S. 22.

Wir danken Frau Dr. Jördis Lademann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Punktuelle Oxidationsspuren.

H. 44 cm.

estimate
900-1.100 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to margin scheme. No V.A.T. applies on the item itself.
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