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Porzellanmanufaktur Ludwigsburg
1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
1758 als "Herzoglich Aechte Porcelain Fabrique" von Herzog Carl Eugen von Württemberg per Dekret in Ludwigsburg gegründet, ansässig auf dem Gelände des barocken Ludwigsburger Schlosses. 1805 änderte sich der offizielle Name der Fabrik in "Herzoglich-Königliche Porzellan-Manufaktur Ludwigsburg". 1824 Schließung. Im Vergleich zu anderen deutschen Fabriken machten Figuren einen relativ großen Teil der Produktion aus, darunter Serien von Hofballetttänzern, Bauern und Musikern. 1926 wurden die Markenrechte der Manufaktur von Otto Wanner-Brandt erworben und 1948 die Porzellan-Manufaktur Ludwigsburg GmbH gegründet. Da Wanner-Brandt die originalen Formen und Glasurmischungen verwendete, konnten Kunden exakte Nachbildungen von Ludwigsburger Porzellanen bestellen. Das Unternehmen blieb bis 2016 in Betrieb.
86. Kunstauktion | 07. November 2026
AKTUELLE AUKTION
682 Sehr seltene Figur "Cellospieler". Joseph Nees für Ludwigsburg. Entwurf 1764/1767.
Joseph Nees 1730 unbekannt – 1778 ebenda
Johann Christian Wilhelm Beyer 1725 Gotha – 1796 Hietzing
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Doppel-C-Marke in Unterglasurblau sowie in Aufglasurpurpur die Buchstaben "L" und "I". Zudem geprägt die Nummer "52" und "3' A' M".
Provenienz: Nachlass Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.
In den 1760er Jahren entstanden mehrere Entwürfe der sog. "Serie der großen Musiksoli". Neben Johann Christian Wilhelm Beyer, der auch größere Modelle schuf, schufen etwa Johann Christoph Haselmeyer oder Joseph
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H. 12 cm, B. 12 cm.
84. Kunstauktion | 07. März 2026
KATALOG-ARCHIV
Johann Jacob Louis 1703 ? – 1772 ?
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Ungemarkt, unterseits mit einer Malermarke (?) "G" in Aufglasurpurpur.
Vgl. eine identische Figur: Auktionshaus Wendl, Rudolstadt, 23.06.2023, KatNr 2508, Modell von Johann Jacob Louis 1762–1772, jedoch mit abweichender naturalistischer Plinthe und einem liegenden Hund.
Vgl. auch: Hans Dieter Flach: Ludwigsburger Porzellan: Fayence, Steingut, Kacheln, Fliesen; ein Handbuch. Stuttgart 1997. S. 397 und S. 547.
Hans Christ: Ludwigsburger Porzellanfiguren. Stuttgart/Berlin 1921. S. 56.
Das re. Knie und der li. Oberschenkel mit altrestauriertem Bruch. Weitere Restaurierungen im Bereich des Mündungsrands der Kanne und des Bechers, des Mützenstabs sowie an Hals und rückseitiger Oberkante der braunen Weste. Unfachmännische Masseergänzungen im Bereich der Übergänge von Plinthe zu Füßen, Fass und Fels sowie an der hinteren Plinthe unterseitig. Die Hose mit kleinem Brandfleck.
13 x 7,5 x 10,5 cm.
84. Kunstauktion | 07. März 2026
KATALOG-ARCHIV
Johann Jacob Louis 1703 ? – 1772 ?
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig mit bekrönter Doppel-C-Marke in Unterglasurblau, geritzt bezeichnet "GC" und geprägt nummeriert "38".
Vgl. eine weitere Ausführung im Landesmuseum Wüttemberg, Keramikmuseum im Schloss Ludwigsburg, InvNr. WLM 6011.
Lit.: Otto Wanner-Brandt (Hrsg.): Album der Erzeugnisse der ehemaligen württembergischen Manufaktur Alt-Ludwigsburg, S. 43, Nr. 28, dort mit abweichendem Höhenmaß.
Zur Marke vgl.: Robert E. Röntgen: Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute. Regenstauf 2007. S. 149, Nr. 1420.
Unterer Saum der Jacke rückseitig mit kleinem Chip. Ein Fuß mit Brandriss. Der Boden mit einem kreuzförmigen Brandriss.
H. 11,5 cm.
75. Kunstauktion | 25. März 2023
KATALOG-ARCHIV
725 Gänsehirt. Herzoglich Aechte Porcelain Fabrique Ludwigsburg. Wohl 1758– 1793.
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert, partiell goldstaffiert. Unterseits die Manufakturmarke in Unterglasurblau sowie das Beizeichen "R".
Vergoldung punktuell leicht berieben. Vereinzelt unauffällige Glasur- und Materialunregelmäßigkeiten.
H. 14 cm.
75. Kunstauktion | 25. März 2023
KATALOG-ARCHIV
726 Spielende Kinder. Herzoglich Aechte Porcelain Fabrique Ludwigsburg. Wohl 1758– 1793.
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert, partiell goldstaffiert. Unterseits die Manufakturmarke in Unterglasurblau sowie das Beizeichen "R".
Zur Marke vgl. Röntgen, Robert E.: Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute. Regenstauf 2007, S. 149–150. Kat.-Nr. 1426.
Zwei kleine Blattstückchen am Kopf der oberen Figur abgebrochen. Vergoldung minimal berieben.
H. 19,5 cm.