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 Gebrüder Friedländer, Berlin

1829 Berlin – 1938 ebenda

Juwelen- und Silberwarengeschäft und ab 1894 Hofjuwelier des deutschen Kaisers. 1829 Firmengründung durch Zadig Levin Friedländer. Integration eines Bankgeschäfts. Aufspaltung beider Geschäftszweige in zweiter Generation. Weiterführung des Juwelengeschäfts durch Siegmund Friedländer ab 1861 unter dem Namen "Gebr. Friedländer". Erfolgreiche Geschäftstätigkeit, verbunden mit weiteren Generations- und Teilhaberwechseln, bis zur "Arisierung" 1938.

85. Kunstauktion | 20. Juni 2026

AKTUELLE AUKTION

667   Vier Platzteller aus dem Besitz der Familie von Arnim. U.a. Emil Harnisch für Gebrüder Friedländer, Berlin. Wohl um 1909–1927.

Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Arnim (Adelsgeschlecht) 1204 erstmals urkundlich erwähnt

800er Silber, vergoldet. Runde, fassonierte, leicht gemuldete Form, die Fahne leicht nach oben gewölbt. Der Rand mit reliefiertem Lorbeerblattfries. Unterseitig mit Feingehaltsmarken, ein Teller mit Herstellermarke "GEBR. FRIEDLÄNDER" und Meisterzeichen "H" für Silberschmied Emil Harnisch, die anderen drei Teller mit Meisterzeichen "A". Alle Teller unterseitig mit Widmung für Gräfin Caroline Arnim, geb. Gräfin Bismarck-Bohlen, Georg Werner Graf von Arnim, Franz Adolf Graf von Arnim sowie ...
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D. 22,8 cm, ges.1484 g.

Schätzpreis
2.400 €

83. Kunstauktion | 08. November 2025

KATALOG-ARCHIV

956   Schale. Gebrüder Friedländer, Berlin. Um 1900.

Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Johanna Gräfin von Schaffgotsch 1842 Poremba (Oberschlesien) – 1910 Koppitz (Oberschlesien)

925er Silber, klarlackiert. Zwölffach facetierte Wandung. Im Spiegel mit graviertem, bekröntem Wappen, wohl der Familie Schaffgotsch. Unterseits gepunzt, Halbmond mit Krone, Feingehaltsmarke 925 sowie Herstellermarke.

Lack an einer Facette der äußeren Wandung sowie unterseits berieben. Zwischen zwei Facetten eine nur innenwandig sichtbare Lötspur.

D. 14 cm, 111,2 g.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
340 €


* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet.
(Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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