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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Hugo Stein
1881 Gabrielahütten – 1930 ?
Ende des 19. Jh. Zeichenschüler an der Manufaktur Meissen, 1907–10 weiterführende Ausbildung zum Figurenmaler an der Dresdner Akademie, ab 1911 freischaffend für Meissen tätig. Bemühungen um die Neubelebung der kobaltblauen Unterglasurmalerei, gemeinsam mit den William Baring und Otto Eduard Voigt. Es entstanden progressive Entwürfe in Blaumalerei.
Hugo Stein 1881 Gabrielahütten – 1930 ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Im Spiegel mit einer sitzenden Dame in langem Chiffonkleid in weißem Pâte-sur-Pâte-Auftrag auf hellblauem Fond, monogrammiert "HST.". Die Fahne umlaufend mit durchbrochenem Reliefdekor aus überlappenden Oval-Segmenten und mittigen Blütenrosetten. Unterseits mit der Schwertermarke der Pfeifferzeit in Unterglasurblau, vierfach geschliffen, geritzter Modell-Nr. "846" und "221/55" sowie Präge-Nrn. "102" und "116".
Zu Pâte-sur-Pâte-Dekoren der Meissner Manufaktur vgl.: Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. Abb. 6ff.
Mündungsrand mit ganz minimalem Chip (1 mm). Im Durchbruch-Dekor unscheinbarer Materialbruch mit einem kleinen Brandriss. Minimale Kratzspuren.
D. 23,3 cm.