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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Porzellan-Manufaktur Meissen
1710 Meißen
Nach der Erfindung des europäischen Hartporzellans durch Johann Friedrich Böttger 1710 von August dem Starken als erste Porzellanmanufaktur in der westlichen Welt gegründet. Bis 1863 befand sich die gesamte Produktion auf der Meißener Albrechtsburg, um dann in das neu angelegte Fabrikgebäude im Triebischtal umzuziehen. Ihre große Blüte erlebte die Manufaktur in den Jahren um 1720 bis 1750, verbunden mit den Namen Johann Gregorius Höroldt (Malerei) und Johann Joachim Kaendler (Plastik).
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Kopf, Zunge und Hände beweglich. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der geritzten Modell-Nr. "154" und Präge- Nr. "73", am Halsansatz des Kopfes verso nochmals die Präge-Nr. "73".
Eine größere, sehr ähnlich staffierte Version zu vorliegender Figur abgebildet in: Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710 – 1810. Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. Nr.
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H. 15 cm.
676 "Liebesgruppe". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1744. Ausformungsjahr 1981.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, geritzte Modell-Nr. "73061", geprägte Bossierer-Nr. "136", Jahresmarke und "Petermann-Strich". Weißschnitt, Dritte Wahl.
In seinem Arbeitsbericht für Juni 1744 führt Kändler im zweiten Eintrag eine Figurengruppe auf, deren Beschreibung auf die vorliegende "Liebesgruppe" zutrifft und wodurch auch die Datierung des Formentwurfes festgehalten wurde: "2. Ein Neues Croppgen gehöriger maßen zerschnitten und zum
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H. 20,5 cm.
Paul Scheurich 1883 New York City – 1945 Brandenburg an der Havel
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die dreifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, sowie die geritzte Modell-Nr. "A1012" und geprägte Bossierer-Nr. "143". 2. Wahl.
Die Meissner Figur "Dame mit Mohrenknabe" wurde 1919 von Paul Scheurich entworfen und zeigt eine elegant sitzende Dame mit weitem Rock und geschnürtem Oberteil, die eine goldene Frucht mahnend hinter ihrem Rücken vor einem bittenden Knaben verbirgt. Die Figuren stehen
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H. 27,8 cm, B. 26,5 cm.
Johann Carl Schönheit 1730 Dresden – 1805 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porzellan, glasiert, kobaltblauer Fond, Ovalreserven in polychromen Aufglasurfarben, goldrradierte Blüten- und Schleifenbordüren, matt- und glanzvergoldet. Unterseits die Knaufschwertermarke in Unterglasurblau sowie geritzte Modell-Nr. "G 59" und Bossierer-Nr. "20".
Vgl.: Königlich Sächsische Porzellanmanufaktur zu
Meissen, Preisverzeichnis 1904, Abbildung Tafel No. 62.
Eine Ecke der Plinthe mit alter Restaurierung, eine weitere mit kleinem Abschliff, dort nachvergoldet. Vergoldung teils leicht berieben. Alte Restaurierung am Knauf des Deckels, ebenfalls nachvergoldet. Unscheinbare Bereibung o.Mi. im Bereich einer Ovalreserve.
H. 29 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Wandungen und Spiegel mit verschiedenen Blumenbuketts mit Rosen, Glockenblumen, Chrysanthemen und Mohnblumen. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, eine Untertasse mit der Press-Nr. "49". Die Tassen mit der Press-Nr. "09". Eine Tasse mit waagrechtem Strich in Unterglasurblau unterhalb der Schwertermarke sowie gepresster Former-Nr. "I" am Bodenrand.
Sehr seltene Markenausführung mit Punkt oberhalb der rechten Handhabe.
Einkerbung an einer Untertasse aus dem Werkprozess. Glasurunregelmäßigkeit an einer Untertasse. Vergoldung an einer Tasse partiell berieben, Standring mit unscheinbaren Chips.
Tassen H. 5,5 cm und H. 5,1 cm; Untertasse D. 13,8 cm und D. 13,6 cm.
688 Tasse mit Untertasse mit Szenen nach Watteau. Meissen. Um 1745–1750.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porzellan, glasiert, in purpurfarbener Camaieumalerei und in Gold staffiert, goldradierte Mündungsränder. Gebauchte Tasse mit Volutenhenkel, Untertasse in gemuldeter Form. Schauseite der Tasse sowie Spiegel der Unterschale mit je einer Watteau-Szene, die Tassenwandung und der Tassenboden sowie die Außenseite der Fahne der Untertasse mit Blütendarstellungen. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie die Lüster-Nr. "2.". Am Standring die Press-Nr. "2".
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Tasse H. 5,9 cm, Untertasse D. 12 cm.
689 Tasse und Untertasse mit figürlichem Dekor. Meissen. Um 1740/1750.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in purpurfarbener Camaieumalerei staffiert. Gebauchte Tasse mit Ohrenhenkel, Untertasse in gemuldeter Form. Schauseite der Tasse sowie Spiegel der Unterschale mit je einer Darstellung einer Hirtin mit Hirtenstab und eines galanten Herren, die Tassenwandung und der Tassenboden mit Blütendarstellungen. Mündungsränder innenseitig mit purpurner Bordüre. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie geritztem Dreherzeichen.
Malerei von einfacher Qualität, teils berieben. Partielle Kratzspuren an der Untertasse sowie herstellungsbedingte Verfärbungen in der Glasur.
H. 5,8 cm.
690 Seltenes Muster-Türkenkoppchen mit chinesischer Pseudo-Marke. Meissen. 1783–1812.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Die Wandung dekoriert mit Blüten zwischen kleinen lanzettförmigen Blättern an dünnen Stängeln. Im Boden im Doppelkreis eine chinesische Blume. Unterseits mit der chinesischen Sechsfelder-Pseudomarke mit der Ziffer "XI" im Doppelring in Unterglasurblau sowie einem Dreherzeichen "Z" (schwach lesbar). An der Innenwandung in Aufglasurschwarz mit der Bestell-Nr. "No: 94. G.".
Zum Dekor vgl.:
Günther Sterba, Meissener Blaumalerei aus
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D. 5 cm, H. 3,1 cm.
691 Seltenes Muster-Türkenkoppchen. Meissen. 1783–1812.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Auf der Wandung ein chinesisches Landschaftsdekor. Der Mündungsrand innenwandig mit umlaufender Gitterbordüre, der Boden mit drei kleinen Blättern. Unterseits in Aufglasurschwarz mit der Bestell-Nr. "No: 94. G." und der Präge-Nr. "43".
Zur Bestell-Nr. vgl.:
Türkenkoppchen mit Musterdekor. Meissen, 3. Viertel 18. Jh., Bayrisches Nationalmuseum, InvNr. Ker 1764, abgebildet in:
Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710 – 1810.
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D. 6,3 cm, H. 4 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau sowie Aufglasurrot und -gold staffiert. Der Rand mit Goldfaden. Vierpassige, geschweifte Form, die Tasse mit Volutenhenkel. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau. Auf der Untertasse zusätzlich mit der geritzten Modell-Nr. "S. 92" sowie in Aufglasureisenrot nummeriert "22.".
Zu den frühen überdekorierten Zwiebelmusterdekoren vgl.:
Anja Hell, Lutz Miedtank: Zwiebelmuster. Von den Anfängen bis heute. Dresden 2018. S. 69–71.
Unscheinbare Glasurunregelmäßigkeiten. Auf der Fahne der Untertasse ein winziger Brandfleck.
Tasse H. 5 cm, Untertasse D. 14 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Jacob Irminger 1635 (?) Zürich – 1724 Grimma
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert, im Dekor mit der Schwertermarke. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau mit Malerzeichen "N." (undeutlich), geritzter Form-Nr. "No= 11" sowie mit geprägtem Zeichen "=".
Zu zwei frühen Leuchtern Johann Jacob Irmingers aus Böttgersteinzeug, Meissen, um 1710/13, vgl.:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr. PE 6857 und PE 839.
Vereinzelte Bläschen in der Glasur. Balusterschaft eines Leuchters mit horizontalem Brandriss (ca. 3,5 cm) am Übergang zum Stand.
H. jeweils 19 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Samuel Mohn d.Ä. 1762 Niederklobikau bei Merseburg – 1815 Dresden
Porzellan, glasiert. Die Tassenwandung schauseitig in polychromen Aufglasurfarben und Gold über Umdruckdekor mit der Ansicht Dresdens vom rechten Elbufer aus, wohl nach einer Vorlage von Bernardo Bellottos "Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke" von 1748. Blütenranken links und rechts der Darstellung.Tasse unterseitig mit der Schwertermarke "Meissen I" in Unterglasurblau, in Aufglasurschwarz bezeichnet "Dresden", undeutliche Prägemarke "24"(?) sowie Präge-Nr. "1". Die
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Tasse H. 9,5 cm, Untertasse D. 15 cm.
696 Milchkännchen mit der Ansicht der "Bastei" (Sächsische Schweiz). Meissen. Mitte 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell mit Goldfaden. Unterseitig mit der Schmierschwertermarke in Unterglasurblau, Prägezeichen "L", einem Malerzeichen (?) "I" in Aufglasurgrün und Betitelung in Aufglasurschwarz.
Standring unterseitig mit einigen flachen Chips. Vergoldung partiell berieben.
H. 8,1 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porzellan, glasiert, in Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, mit einem Schleifstrich entlang des linken Schwertes und Präge-Nr. "89". Der Deckel innenwandig mit der Nr. "4" in Aufglasurgold.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos durchlaufendes, kleinteiliges Weidengeflecht nach. Es wurde 1733 von Johann Friedrich Eberlein entworfen. Johann Joachim Kändler wandelte
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H. 10,5 cm, D. 10,8 cm.
698 Sechs Suppentassen mit Untertassen "Rote Rose". Meissen. Um 1745. Ausformungsjahr um 1971.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. 12–teilig. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Alle Teile unterseits mit der vierfach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, teils mit geprägter Modell- und Bossierer-Nr., die Suppentassen überwiegend mit Jahreszeichen.
Goldrand vereinzelt minimal berieben. Teils unscheinbare Glasurunregelmäßigkeiten.
Suppentassen H. 6 cm, Untertassen D. 17,5 cm.
699 Deckelvase "Alte indische Blumenmalerei". Meissen. Späte 1930er Jahre.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau mit vier Schleifstrichen, geprägter Modell-Nr. "H 108" sowie Präge-Nr. "3".
Mündungsbereich innenwandig minimal berieben. Im o. Bereich der Blumenmalerei unterhalb der Glasur leicht brandfleckig. Unterseitig im Bereich des Standrings mit kleinem, u-förmigen Brandriss.
H. (gesamt) 36 cm, D. 17,5 cm.
700 Mokkaservice "Rote Rose" für sechs Personen. Meissen. Um 1745. Ausformungszeitraum 1974-1978.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 23–teilig, bestehend aus 6 Tassen, 6 Untertassen, 7 kleinen Tellern, Milchkännchen, großes Milchkännchen (Serviceform "Schwanenhenkel"), Zuckerdose und Mokkakanne. Unterseitig die vierfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, das große Milchkännchen zweifach geschliffen,) überwiegend die geprägte Modell- und Dreher-Nr. sowie teilweise mit Jahreszeichen.
Deckel der Zuckerdose mit kleinem Chip. Goldränder teils minimal berieben, vereinzelte Glasurunregelmäßigkeiten.
Tassen H. 5,5 cm, Untertasse D. 11 cm, kleine Teller D. 13,8 cm, Milchkännchen H. 7,5 cm, Zuckerdose H. 8 cm, Krug H. 17 cm, Kanne H. 16,5 cm.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, die Wandung auf hellblauem Fond mit Mohnblüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei in Altrosa und Hellgrün. Unterseitig mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "Q 200" sowie Präge-Nr. "20".
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Ketterer Kunst, Köln, um 1990.
Ein weiteres Exemplar wird bewahrt in:
Rijksmuseum, Amsterdam, ohne InvNr., u.a. abgebildet in: Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 27, KatNr.
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H. 17,5 cm.
702 Seltene Soliflore mit Laufglasur. Rudolf Hentschel (Form und Dekor) für Meissen. 1898.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, die Außenwandung mit mehrfarbiger, geflossener Glasur. Unterseits die Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "Q 200" sowie die Präge-Nr. "20".
Vgl.:
Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 240, KatNr. 98.
Zur Form vgl. auch:
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. Abb. 3 (ebenfalls mit Laufglasur) sowie Abb. 12.
Standring mit winzigen, unscheinbaren Glasurabplatzungen.
H. 17,7 cm.
Marianne Høst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte
Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Am Boden mit der Knaufschwerter in Unterglasurblau, zweifach geschliffen.
Modell-Nr. "S 118" (ohne Modell-Nr.).
Zum Schlangendekor vgl. :
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 69, Abb. 41.
Unscheinbarer Haarriss sowie vereinzelte, winzige Kratzer in der Wandung. Vereinzelte Glasurunregelmäßigkeiten in der Staffage.
14,5 cm.
704 Gedrückte Kugelvase. Wohl Theodor Grust für Meissen. Knauf-Zeit. 1860-1923.
Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Die Schultern der Wandung mit dreipassig reliefiertem Dekor. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "T 100" sowie geprägter Maler-Nr. "30".
Minimale Glasurunregelmäßigkeiten, an der Wandung leicht bestoßen sowie Abreibungen am Mündungsring.
H. 11,2 cm.
705 Jugendstil-Vase. Erich Oskar Hösel für Meissen. 1903–1905.
Erich Oskar Hösel 1869 Annaberg – 1953 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben und Gold staffiert. Gebauchter Korpus mit eingezogenem Stand und zylindrischem Hals, umlaufend mit drei reliefiert-geschwungenen, spitz endenden Bändern. In Schulterhöhe ein umlaufender Fries mit freiplastisch aufgelegten Wildrosenblüten. Am Hals zwischen den Bändern in Poliergoldmalerei je ein Mädchenkopf mit wellenartigen Haarbändern. Unterseitig mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, einfach geschliffenen, geritzter Modell-Nr. "S 191", Präge-Nr. "98" sowie einem Händler-Etikett "C. HERING Dresden – A.1".
Goldstaffierung mit zwei ganz minimalen Bereibungeneben. Im Blütendekor sowie innenwandig sehr vereinzelte, unscheinbare Glasurunregelmäßigkeiten. Standring mit winzigem Chip (1 mm).
H. 17,5 cm.
706 Jugendstil-Bonbonniere. Rudolf Hentschel (Form und Dekor, zugeschr.) für Meissen. 1912–1914.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Die Wandung mit roten Blüten mit grauen, stilisierten Stängeln in Kupferoxidultechnik dekoriert, goldstaffiert. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "C 295" sowie weiteren Präge-Nrn.
Zu Vasen mit ähnlichen Dekoren in derselben Technik vgl.:
Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 250, KatNr. 140f.
"Eine Gruppe von Vasen mit ähnlichen Dekoren wurde auf der
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H. 21 cm.
Hugo Stein 1881 Gabrielahütten – 1930 ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Im Spiegel mit einer sitzenden Dame in langem Chiffonkleid in weißem Pâte-sur-Pâte-Auftrag auf hellblauem Fond, monogrammiert "HST.". Die Fahne umlaufend mit durchbrochenem Reliefdekor aus überlappenden Oval-Segmenten und mittigen Blütenrosetten. Unterseits mit der Schwertermarke der Pfeifferzeit in Unterglasurblau, vierfach geschliffen, geritzter Modell-Nr. "846" und "221/55" sowie Präge-Nrn. "102" und "116".
Zu Pâte-sur-Pâte-Dekoren der Meissner Manufaktur vgl.: Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. Abb. 6ff.
Mündungsrand mit ganz minimalem Chip (1 mm). Im Durchbruch-Dekor unscheinbarer Materialbruch mit einem kleinen Brandriss. Minimale Kratzspuren.
D. 23,3 cm.
Arthur Julius Barth 1878 Meißen – 1926 Rehbrücke
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, flachreliefiert, mit polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwerter-Marke in Unterglasurblau, zweifach geschliffen sowie die teils geritzte, teils geprägte Modell-Nr. "F 177".
Lit.: Hermann Jedding: Meißener Porzellan des 19. und 20. Jahrhunderts. München 1981. 122.
Mündungsrand mit zwei minimalem Brandrissen (ca. 3 mm und 5 mm) sowie unterseitig einem ganz leichten Chip. Vereinzelte nscheinbare Kratzspuren und Glasurunregelmäßigkeiten.
D. 34,4 cm.
Arthur Julius Barth 1878 Meißen – 1926 Rehbrücke
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, mit polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwerter-Marke in Unterglasurblau, einfach geschliffen, das geritzte Monogramm "AB", die geprägte Modell-Nr. "T 22" sowie die Former-Nr. "B1".
Im Spiegel unscheinbare Kratzspuren sowie o.re. zwei kleine Abplatzungen der Glasur. Unterseits mittig Spuren einer Abschleifung.
D. 27 cm.
Jörg Danielczyk 1952 Altzschillen – lebt in Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert.
"Japanische Landschaft" u.li. signiert "AWaldeck", u.re. die Schwertermarke in Unterglasurblau. An der li. Seitenkante bezeichnet "A" in Unterglasurblau, an der re. Seitenkante nochmals mit der Schwertermarke in Unterglasurblau.
"Am Meer" partiell goldstaffiert, die Schwertermarke u.re. in Unterglasurblau. U.li in der Bildmitte "inv. J.D". Auf einer Holzplatte montiert.
Jeweils mit winzigen Glasurbläschen. "Am Meer" mit zwei unscheinbaren Kratzspuren in der Mitte der Platte. Jeweils verso Bereibungen im Bereich der Aufhängung.
35 x 34,5 cm / 41 x 41 cm.