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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Deutsche Werkstätten Hellerau
1898 Dresden
Deutsches Unternehmen, spezialisiert auf Inneneinrichtungen. Gegründet 1898 von Karl Schmidt-Hellerau, seit 1910 ansässig im heutigen Dresdner Vorort Hellerau. 1907 Einrichtung einer gewerblichen Fachschule mit Lehrwerkstätten. Bedeutende Entwürfe jener Zeit lieferte der Architekt und Designer Richard Riemerschmid, unter anderem ab 1903 die sogenannten Maschinenmöbel, die den Beginn der maschinellen Serienproduktion markierten. Preiswerte Möbel, verbunden mit einem ästhetischen Design, gehörten bis zum Zweiten Weltkrieg zu den Grundpfeilern der Firmenpolitik. Heute dominieren hochwertige, maßgeschneiderte Innenausstattungen, ein Bereich, den die Firma auch schon in ihren frühen Jahren bediente.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Deutsche Werkstätten Hellerau 1898 Dresden
Eiche, geräuchert. Hochrechteckiger Aufbau mit abnehmbarem Tablett. Seitenwangen vorn bogenförmig ausgeschnitten.
Ausgestellt in:
Dritte Deutsche Kunstgewerbeausstellung, Dresden, 1906.
Abgebildet in:
Winfried Nerdinger: Vom Jugendstil zum Werkbund Werke und Dokumente. München 1982. S. 205.
Vgl. Klaus-Peter Arnold, Vom Sofakissen zum Städtebau, Die Geschichte der Deutschen Werkstätten und der Gartenstadt Hellerau, Dresden-Basel 1993, S. 195, Nr. 348.
Altersbedingte Nutzungsspuren, vereinzelte Kratzspuren. Eine deutliche Kratzspur an der re. Seite. Weiße Fleckchen im u. Fachboden.
H. 93,5 cm, B. 70 cm, T. 41 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *