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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Ludwig von Hofmann
1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Bedeutender Dresdner Maler, Grafiker u. Kunstgewerbler, der sich nach seinem Studium an der Dresdner Akademie nach München und Paris begab, wo er besonders durch das Schaffen von Puvis de Chavannes Anregungen empfing. Seit 1890 gehörte er der Künstlervereinigung "Gruppe der Elf" und später der Berliner Secession an. 1903 wurde er als Professor an die Großherzogliche Kunstschule in Weimar berufen, wo er im Umkreis von Henry van de Velde verkehrte. Zu seinen Schülern in Weimar zählten Hans Arp und Ivo Hauptmann. Mit dessen Vater Gerhart Hauptmann verband ihn eine Freundschaft. Mit van de Velde arbeitete Hofmann in mehreren Bauprojekten zusammen. 1916 wechselte Hofmann an die Kunstakademie in Dresden, wo er bis 1931 Professor für Monumentalmalerei war. In den 1920er und 1930er Jahren wurde es ruhiger um Hoffmann. 1937 wurden einige Werke in Erfurt als "Entartete Kunst" verfemt, andere wurden aber weiterhin in Deutschland ausgestellt. 1945 starb Hofmann in Pillnitz bei Dresden.
059 Ludwig von Hofmann (zugeschr.), Badende an der Grotte (Studie). Wohl 1889/1890.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Maurice Denis 1870 Granville, Manche – 1943 Saint-Germain-en-Laye bei Paris
Öl auf nicht grundierter Leinwand. Verso auf dem Bildträger o.re. signiert oder bezeichnet "Ludwig von Hofmann". In einer profilierten, braunen Holzleiste gerahmt.
Zu vielfigürlichen Bildanlagen Ludwig von Hofmanns vgl. u.a.: vier Entwurfszeichnungen zum Wandbild "Quelle des Lebens" für die Deutsche Bücherei in Leipzig, 1917, abgebildet in: Annette Wagner; Klaus Wolbert (Hrsg.): Ludwig von Hofmann. Arkadische Utopien in der Moderne. Darmstadt, Institut Mathildenhöhe. Darmstadt,
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67,5 x 112,5 cm, Ra. 82 x 127,5 cm.
297 Ludwig von Hofmann, Zwei sitzende Akte / Kniender Akt. Um 1900.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Kreidezeichnung in Rot / Kohlestiftzeichnung. Jeweils ligiert monogrammiert "LvH" u.re. "Zwei sitzende Akte" nummeriert u.li. "80". "Kniender Akt" auf Untersatzkarton montiert, dieser nummeriert u.li. "50".
"Zwei sitzende Akte" mit zwei kleinen, fachmännisch hinterlegten Einrissen am re. Rand (1 cm) und o. Rand (ca. 3 cm). Ränder knickspurig. "Kniender Akt" mit montierungsbedingten Stauchungen, Unters. leicht gebräunt.
34,8 x 49,4 cm / 26,5 x 42,3 cm, Unters. 28,6 x 47,5 cm.
298 Ludwig von Hofmann, Stehender Knabenakt nach links. Um 1900.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Kreidezeichnung auf gräulichem Papier. Monogrammiert u.re. "LvH".
Im Gesamteindruck unauffällige Falte im oberen Bereich.
31 x 22,4 cm.
299 Ludwig von Hofmann, Stehender Knabenakt, die Arme vor der Brust verschränkt. Um 1900.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Farbige Kreidezeichnung. Ligiert monogrammiert u.re. "LvH". Auf Untersatzkarton montiert.
Sehr leicht griff- und knickspurig. Unters. leicht stockfleckig.
45,2 x 24,5 cm, Unters. 50,2 x 33 cm.
300 Ludwig von Hofmann, Liegender Knabenakt. Um 1900.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Kreidezeichnung auf gelblichem Papier. Ligiert monogrammiert u.li. "LvH", nummeriert u.re. "40".
Leicht knickspurig. Reißzwecklöchlein in den o. Ecken. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
25,5 x 33,3 cm.
301 Ludwig von Hofmann "Tänze". 1905.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Zwölf Lithografien (von ursprünglich 16 Arbeiten) auf Simili-Japan. Jeweils im Stein monogrammiert "LvH". Mit einem Vorwort von Hugo von Hofmannsthal. Erschienen im Insel-Verlag, Leipzig. Jedes Blatt verso mit dem Schiff-Logo des Verlages gestempelt und nummeriert "96", Gesamtauflage 200 Exemplare. In der originalen Leinen-Flügelmappe mit Bindebändchen und goldgeprägtem Titel.
Blatt 2, 5 und 8 leicht wellig. Die Mappe mit farbigen Flecken und verso Einrissen im Bezugsstoff.
Stk jeweils ca. 25 x 40 cm, Bl. 51 x 40 cm.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Zwei Farblithografien / Radierung auf verschiedenen Papieren. "Reife Früchte" im Stein ligiert monogrammiert "LvH" u.re. "Akte am Wasser" in Blei signiert "L. v. Hofmann" u.li. "Springende Mädchen" unsigniert, bezeichnet "Ludwig von Hofmann" und betitelt u.li. sowie mit Initialen des Deutschen Kunst Vereins "D.K.V." u.re. Die Lithografien Editionen der Freunde Graphischer Kunst Leipzig e.V. bzw. des Deutschen Kunst Vereins. Jeweils im Passepartout montiert.
"Reife Früchte" Söhn HDO 51004–4.
"Reife Früchte" sehr unscheinbar lichtrandig sowie sehr leicht knickspurig. Psp. leicht gebräunt und knickspurig, mit Einriss (ca. 5 cm) o.re. "Springende Mädchen" knickspurig und mit Fehlstelle Ecke o.re. "Akte" leicht knickspurig und sehr unscheinbar lichtrandig.
St. 53 x 42,5 cm, Bl. 55,3 x 43,7 cm / St. 26 x 27,5 cm, Bl. 32 x 45,4 cm / Pl. 21 x 16,7 cm, Bl. 32,7 x 25 cm, Psp. max. 56 x 44,5 cm.
303 Ludwig von Hofmann, Pomeranzenzweig / "Reigen mit zwei Grazien". Wohl um 1900 /1926.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Kohlestiftzeichnung auf gräulich-blauem Maschinenbütten / Holzschnitt. U.li. in Blei monogrammiert "LvH" bzw. signiert "L. v. Hofmann". "Reigen mit zwei Grazien" aus "Originalgraphik", Bd. 1, Leipzig, 1926. Die Zeichnung auf Untersatzkarton montiert, der Holzschnitt im Passepartout.
"Reigen mit zwei Grazien" minimal lichtrandig.
22,1 x 28,5 cm / Stk. 19,8 x 15,2 cm, Bl. 30,7 x 23,5 cm.