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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Wilhelm Lachnit
1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Nach einer Lehre als Schriftmaler und Lackierer war Lachnit ab 1918 zunächst als Dekorationsmaler tätig und besuchte parallel bereits erste Kurse an der Dresdner Kunstgewerbeschule u.a. bei Richard Guhr und Georg Oehme, bevor er ab 1921 sein Studium an der Kunstakademie ebenda bei Richard Dreher aufnahm. Ab 1923 war er als freischaffender Künstler tätig. Gemeinsam mit Hans Grundig, Otto Griebel und Fritz Skade gründete er 1928 die "Neue Gruppe". 1929 war er Mitbegründer der ASSO, 1930 der Dresdner Gruppe "Aktion" und 1932 trat er als Mitglied der "Neuen Dresdner Sezession 1932" in Erscheinung. Während des nationalsozialistischen Regimes wurde Lachnit massiv denunziert und konnte nur noch eingeschränkt arbeiten. 1947 erhielt er die Professur für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, der ab 1954 die freischaffende Tätigkeit folgte.
521 Wilhelm Lachnit, Mädchen mit hochgestecktem Haar. 1953.
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Farbmonotypie auf gelblichem Karton. In Blei signiert und datiert "W. Lachnit 53" u.re. Verso betitelt und nochmals datiert u.li. sowie technikbezeichnet und bemaßt u.Mi.
Sehr unscheinbar knickspurig. Ein Reißzwecklöchlein o.Mi.
Med. 34 x 25 cm, Bl. 37,7 x 25,6 cm.
522 Wilhelm Lachnit, Liegender weiblicher Rückenakt. Wohl 1950er Jahre.
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Aquarell über Federzeichnung in Tusche. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen u.li.
Technikbedingt leicht wellig, mit einigen ganz minimalen Materialverlusten am u. Rand. Reißzwecklöchlein in den Ecken. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung, diese recto sichtbar.
31 x 45,5 cm.
523 Wilhelm Lachnit, Abend über Dresden. 1958.
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Farbmonotypie auf gelblichem Papier. U.re. signiert und datiert "W. Lachnit 58". von Künstlerhand an den o. Ecken auf Untersatzpapier montiert, darauf verso bezeichnet "unverkäuflich".
Zwei horizontale Knickspuren, Malschicht eingerissen. Blattränder gegilbt, leicht knickspurig. Farbspur in den Rand der Darstellung aus dem Werkprozess. Verso etwas atelierspurig.
Med. 29,4 x 39,5 cm, Bl. 30,2 x 40,8 cm, Unters. 38 x 50 cm.