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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Hans Rudolf Hentschel
1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Hentschels Ausbildung begann 1884 an der Meissner Zeichenschule. Vier Jahre später erlernte er zudem das Handwerk eines Bossierers. Zu seinen weiteren Stationen gehörten die Kunstakademie in München (1889–1893), die private, vor allem unter ausländischen Studenten angesehene Académie Julian in Paris und die Hafenstadt Étaples am Ärmelkanal (1894–1895). Die Meissner Manufaktur beschäftigte ihn anschließend als Figurenmaler und Lehrer der Zeichenschule. Mit seinen zahlreichen Dekorentwürfen, aber auch figürlicher Plastik zählt Hentschel zu den wichtigsten Vertretern des Jugendstils in Meissen. Daneben schuf er zahlreiche Radierungen.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, die Wandung auf hellblauem Fond mit Mohnblüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei in Altrosa und Hellgrün. Unterseitig mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "Q 200" sowie Präge-Nr. "20".
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Ketterer Kunst, Köln, um 1990.
Ein weiteres Exemplar wird bewahrt in:
Rijksmuseum, Amsterdam, ohne InvNr., u.a. abgebildet in: Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 27, KatNr.
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H. 17,5 cm.
702 Seltene Soliflore mit Laufglasur. Rudolf Hentschel (Form und Dekor) für Meissen. 1898.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, die Außenwandung mit mehrfarbiger, geflossener Glasur. Unterseits die Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "Q 200" sowie die Präge-Nr. "20".
Vgl.:
Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 240, KatNr. 98.
Zur Form vgl. auch:
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. Abb. 3 (ebenfalls mit Laufglasur) sowie Abb. 12.
Standring mit winzigen, unscheinbaren Glasurabplatzungen.
H. 17,7 cm.
706 Jugendstil-Bonbonniere. Rudolf Hentschel (Form und Dekor, zugeschr.) für Meissen. 1912–1914.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Die Wandung mit roten Blüten mit grauen, stilisierten Stängeln in Kupferoxidultechnik dekoriert, goldstaffiert. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "C 295" sowie weiteren Präge-Nrn.
Zu Vasen mit ähnlichen Dekoren in derselben Technik vgl.:
Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 250, KatNr. 140f.
"Eine Gruppe von Vasen mit ähnlichen Dekoren wurde auf der
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H. 21 cm.
Arthur Julius Barth 1878 Meißen – 1926 Rehbrücke
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, mit polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwerter-Marke in Unterglasurblau, einfach geschliffen, das geritzte Monogramm "AB", die geprägte Modell-Nr. "T 22" sowie die Former-Nr. "B1".
Im Spiegel unscheinbare Kratzspuren sowie o.re. zwei kleine Abplatzungen der Glasur. Unterseits mittig Spuren einer Abschleifung.
D. 27 cm.