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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Emil Orlik
1870 Prag – 1932 Berlin
Böhmischer Maler, Grafiker und Fotograf. 1889–1893 Studium an der privaten Malschule Heinrich Knirrs sowie der Akademie der Bildenden Künste in München. 1894 Rückkehr nach Prag, 1897 dort eigenes Atelier. 1900–1901 Reise nach Japan, welche entscheidenden Einfluss auf seine Kunst nahm, indem er sich von dem japanischen Farbholzschnitt inspirieren ließ. 1904 Übersiedlung nach Wien. Mitglied der Wiener Secession. 1905 Vorstandsmitglied im Deutschen Künstlerbund. Im selben Jahr Berufung als Professor an die Staatliche Lehranstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Als Nachfolger von Otto Eckmann leitete er die Grafik-Klasse. Ab 1906 Mitglied der Berliner Secession. Ab 1915 Wohnung und Atelier am Berliner Tiergarten. 1912 eine weitere Asienreise nach China, Korea und Japan. Auch sammelte er fernöstliche Kunstwerke.
361 Emil Orlik "Gerhard Hauptmanns Bildnis" (acht von zehn Lithographien). 1924.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Gerhard Hauptmann 1920 Berlin – 1996 ebenda
Acht Lithografien auf Bütten. Jeweils in Blei signiert "Orlik" u.re. Mit einer Einleitung von Oskar Loerke. Eines von 110 Exemplaren der Ausgabe B, Gesamtauflage 135 Exemplare. Erschienen im Rembrandt-Verlag, Berlin Zehlendorf, 1924. Jeweils im Passepartout. In der originalen Halbpergament-Flügelmappe mit Titelprägung in Gold.
WVZ Voss-Andreae L 644 (Ausgabe B), L 647 – L 654.
Die Radierungen WVZ Voss-Andreae L 645 und L 646 fehlend.
Selten.
Deckblatt unscheinbar wellig und leicht knickspurig. Psp. teilweise mit leichten Feuchtigkeitsrändern. Mappe mit deutlichen Feuchtigkeitsrändern sowie angeschmutzt.
Bl. 33 x 25 cm, Mappe 43, 5 x 34 cm.