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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Johannes Beutner
1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
1903–05 Zeichenunterricht bei Richard Müller in Loschwitz. 1905–06 Besuch der Kunstakademie bei Robert Sterl. Danach Lehre und Tätigkeit als Farbenätzer und Chemograf, zugleich Radrennamateur. 1915–18 Soldat. 1920–24 wieder an der Kunstakademie bei Otto Hettner, später Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann. 1932 im Künstlerkreis "Die aufrechten Sieben", freischaffend. 1936 als "entartet" angeprangert. Arbeit als Reisevertreter, Reklamemaler, Dreher und Werkzeugmacher. 1945 Verlust des Ateliers mit fast allen Arbeiten. 1951–57 beim Aufbau von Dresden und Berlin künstlerisch tätig.
046 Johannes Beutner "Rotax-Freilauf auf der Wanderfahrt- Ruine Drachenfels". Um 1930.
Johannes Beutner 1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
Richard Gottschalk 1891 Dresden – 1971 Gevelsberg
Öl auf Malpappe. Werbeentwurf. U.li. signiert "Beutner". U.re. auf einem klebemontierten Pappstreifen betitelt. Verso wohl nochmals signiert "Johannes Beutner" und von fremder Hand alt bezeichnet "Ruine Drachenfels". In einem goldfarbenen Rahmen.
"Rotax", abgeleitet von "rotanda axis", war eine Freilaufnabe für Fahrräder, die ab 1903 in der Firma Friedrich-Theodor Gottschalks in Dresden hergestellt wurde. Dessen Sohn Richard Gottschalk war von 1921 bis 1931 im Unternehmen seines
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16,6 x 26,8 cm, Ra. 21 x 31,5 cm.
117 Johannes Beutner "Nach der Feldarbeit". 1953.
Johannes Beutner 1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "J. Beutner 53" u.re. Verso mit einem Papieretikett versehen, darauf typografisch bezeichnet "Dresden" und nummeriert "* 0516".
Ausgestellt in:
Dritte Deutsche Kunstausstellung, Albertinum, Dresden, 1. März bis 30. April, 1953.
Malschicht mit sehr vereinzelten kleinsten Fehlstellen. Kleine, unscheinbare Materialeinschlüsse in der Farbe (werkimmanent) im u. Bildbereich. Maltechnikbedingt matte Farbbereiche.
112 x 140 cm.