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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Max Liebermann
1847 Berlin – 1935 ebenda
Als Sohn des wohlhabenden jüdischen Industriellen Louis Liebermann in Berlin geboren. Neben Studium der Chemie 1866–68 Schüler von Carl Steffeck in Berlin. 1868–72 Studium an der Kunstschule Weimar bei Paul Thumann und Ferdinand Pauwels, geprägt durch Theodor Hagen. Noch galt Liebermanns Kunst in Deutschland als "Schmutzmalerei". Seit 1873 dauerhafter Aufenthalt in Paris (Atelier in Montmartre), zwischenzeitlich in Holland. Bedeutend beeinflusst durch die Schule von Barbizon. Ab 1878 Italienreise sowie in München (Leibl-Kreis) und ab 1884 in Berlin tätig. 1897 Berufung zum Professor. Präsident der Berliner Sezession. Zunächst Mitglied und von 1920 bis 1932 Präsident der Preußischen Akademie der Künste. Er gilt als der bedeutendste Vertreter des deutschen Impressionismus.
344 Max Liebermann "Schafherde unter Bäumen". 1892.
Max Liebermann 1847 Berlin – 1935 ebenda
Radierung. In Blei monogrammiert "ML" u.re. Hinter Glas in einer einfachen Leiste gerahmt.
WVZ Schiefler 23 I (von II).
Ein Stockfleck am li. Rand, ein Schmutzfleck am re. Rand. In der Ecke u.li. ein Feuchtigkeitsrand. Sehr leicht knickspurig. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung sowie je einem Wasserrand am Rand M.li. und der Ecke u.re.
Pl. 20,5 x 23,6 cm, Ra. 34,7 x 42,5 cm.
345 Max Liebermann "Siegfried Ochs". 1921.
Max Liebermann 1847 Berlin – 1935 ebenda
Siegfried Ochs 1858 Frankfurt / Main – 1929 Berlin
Kaltnadelradierung auf chamoisfarbenem Kupferdruckkarton. In Blei signiert "MLiebermann" u.re. Verso mit Annotationen in Blei von fremder Hand u.li und u.re.
WVZ Schiefler 335 IV b (von IV c).
Leicht griff- und knickspurig sowie leicht stockfleckig.
Pl. 30,8 x 22,3 cm, Bl. 37 x 27,4 cm.