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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
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Hubert Rüther
1886 Dresden – 1945 ebenda
1900–04 Lehre als Dekorationsmaler. Ab 1904 Besuch der Königlichen Zeichenschule Dresden. 1908–10 Besuch der Kunstgewerbeschule Dresden. 1911–14 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Oskar Zwintscher und Gotthardt Kuehl. 1914–18 als freiwilliger Krankenpfleger im 1. Weltkrieg. Ab 1919 im Meisteratelier bei Otto Gussmann, dort Entstehung von expressiven Aquarellen und Holzschnitten. Ab 1922 längere Studienreisen im In- und Ausland. Ab 1934 Berufsverbot als Maler und Repressionen aufgrund seiner Ehe mit einer Jüdin. 1944 Zwangsarbeit als Metallarbeiter. Stirbt an den Folgen der Repressalien. 1946 Würdigung in der Sonderschau Opfer des Faschismus der Kunstakademie Dresden.
367 Hubert Rüther "Taufe Christi". 1920.
Hubert Rüther 1886 Dresden – 1945 ebenda
Farbholzschnitt auf weichem, wolkigen Papier. U.re. in Blei signiert und datiert "Hub. Rüther 20". U.li. bezeichnet "Probedruck".
Selten.
O.li. und u.li. Ecke unscheinbar knickspurig. Der weiße Rand o.re. mit Farbflecken, wohl aus dem Herstellungsprozess.
Stk. 24,5 x 19,7 cm, Bl. 33 x 24,8 cm.
368 Hubert Rüther "Die Jagd". 1919.
Hubert Rüther 1886 Dresden – 1945 ebenda
Holzschnitt. Im Stock u.Mi. monogrammiert und datiert "HR.19.". U.re. in Blei signiert "Hub. Rüther", u.li. bezeichnet "Selbstdruck", u.Mi. betitelt.
Selten.
"Der im Jahr 1919 entstandene Holzschnitt 'Die Jagd' steht exemplarisch für jene künstlerische Ausdrucksweise, die als 'Zweite Expressionismuswelle' in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts eingegangen ist.
Vom 25. März bis 29. April 1923 fand die Frühjahrsausstellung im
Sächsischen Kunstverein statt. In einer
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Stk. 24 x 32 cm, Bl. 31,5 x 40,5 cm.