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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
Auktion 84
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Ergebnisliste (PDF)004 Daniel Caffé (Umkreis), Bildnis eines Herren. Um 1800.
Daniel Caffé 1750 Küstrin – 1815 Leipzig
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Spannrahmen bezeichnet ""Keit."". In einem klassizistischen Kassettenrahmen mit Laubholzfurnier und aufgesetzten Eckquadern mit gedrückten Messingrosetten gerahmt.
Bildträger mit vereinzelten Druckstellen und Deformationen. Recto zwei kleine geschlossene Löchlein Mi. sowie li.Mi., farbabweichend retuschiert. Weitere kleine Retuschen am u. Rand. Falzbereich berieben. Malschicht mit Klimakante und Alterskrakelee. Firnis mit kleinsten matten Bereichen. Die Eckquader des Ra. später ergänzt.
59 x 47,5 cm, Ra. 68,7 x 56,5 cm.
Klaes (Nicolaes) Molenaer 1626 -29 Haarlem – 1676 ebenda
Öl auf Leinwand. U.li. von fremder Hand alt übertragen signiert "niklaes molenaer". Verso auf dem Keilrahmen in weißer Kreide mit einer Auktionsnr. "610", mit dem Brandstempel "78", in Grafit nummeriert "3261" sowie mit einem partiell verlorenen Besitzerstempel " […] acad. Maler / 8020 Dresden / Brunnenstr. 6", wohl der 1970er/1980er Jahre. In einer breiten Schleiflackleiste gerahmt.
Provenienz: Dresdner Privatbesitz; Versteigerung Internationales Kunst- und Auktions-Haus, Berlin,
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59 x 75,2 cm, Ra. 77,5 x 93,5 cm.
018 Carl August Wizani (auch Witzani), Blick auf Dohna. Um 1797– 1812.
Carl August Wizani (auch Witzani) 1767 Dresden – 1818 Breslau
Öl auf Leinwand. Unsigniert.
Mit einem schriftlichen Gutachten von Frau Dr. Anke Fröhlich, Dresden, vom 16. März 2014.
"Mit der Sorgfalt in den topographischen Details und der feinteiligen Pinselführung bei der Darstellung der Ortschaft, mit der Raumauffassung mit Vorder-, Mittel und Hintergrund sowie der Landstraße, die den Betrachterblick in die Bildtiefe führt, weist das Werk Merkmale auf, die Adrian Zingg mit seinen sächsischen Landschaftsveduten populär gemacht
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56 x 68 cm.
026 Christian Friedrich Gille "Rhododendronzweig". Um 1860.
Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden
Kunsthandlung Funcke ? Dresden – 1984 ebenda
Öl auf Papier, vollflächig auf eine dünne Pappe montiert. U.li. in schwarzer Tusche signiert "C. F. Gille". Verso in Feder nummeriert "N 3459". In einer goldfarbenen Stuckleiste mit Eckkartuschen und Weinblattdekor gerahmt.
Die Arbeit ist im WVZ Spitzer (unpubliziert) registriert.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Kunsthandlung Funcke (Heinz Miech), Dresden, 1967.
Wir danken Frau Dr. Anne Spitzer und Herrn Dr. Gerd Spitzer, Bad Harzburg, für freundliche Hinweise.
Bildträger im u. Bereich mit durchgängiger, horizontaler Knickspur, abgeschrägte Ecken. Kleine Materialfehlstellen im Papier an den Ecken sowie sehr kleine am li. Rand. Winzige Malschicht-Fehlstelle in der li. Blüte und winzige Abplatzungen im Bereich der Signatur. Unregelmäßiger, leicht gegilbter Firnis und vereinzelte graue Fleckchen. Rahmen o.li. und o.re. mit kleinen Fehlstellen im Stuck.
23,5 x 31,2 cm, Ra. 31,7 x 39,1 cm.
027 Christian Friedrich Gille "Im Rabenauer Grund". Um 1860/1870.
Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden
Öl auf Papier, vollflächig auf Pappe kaschiert. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Die Arbeit ist im WVZ Spitzer (unpubliziert) registriert.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; in den 1990er Jahren in der Dresdner Galerie "Kunst der Zeit" erworben.
Wir danken Frau Dr. Anne Spitzer und Herrn Dr. Gerd Spitzer, Bad Harzburg, für freundliche Hinweise.
Lit.: Gerd Spitzer: Christian Friedrich Gille, 1805–1899. Leipzig 1994
Re. Rand etwas ungerade. Wenige sehr feine, oberflächliche Kratzer. Verso Klebestreifen entlang des o., li. und re. Randes der Pappe. Rahmen berieben und mit kleinen Abplatzungen an den Ecken.
19,5 x 26,2 cm, Ra. 28,7 x 35 cm.
042 Otto Altenkirch "Birken im Morgennebel". 1921.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert u.li. "Otto Altenkirch". Verso auf der o. Keilrahmenleiste re. nochmals in Pinsel signiert und bezeichnet "ph." sowie li. klein und schwach lesbar in Blei betitelt "Birken[…]".
WVZ Petrasch 1921–55–H.
Bildträger zweitverwendet, randdoubliert. Geringfügige, vertikale Klimakante li. Unscheinbare, punktuelle Leinwand-Deformation o.li. Winzige Retusche o.li. im Bereich der Bäume und geringfügiger Malschicht-Abrieb an den Bildkanten.
60,8 x 50,5 cm.
043 Otto Altenkirch "Grasheller (Am Diebsweg)". 1929.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert und datiert "Otto Altenkirch 29" u.re. Verso auf dem o. Leinwandumschlag li. in Feder betitelt "'Diebsweg' Heller.", re. nochmals signiert und ortsbezeichnet "Otto Altenkirch. Dresden" sowie auf re. Keilrahmenleiste in Blei mit Annotationen von fremder Hand.
WVZ Petrasch 1929–76–H.
"Es gehörte eben das feinfühlige Auge und das zarte Empfinden eines still in sich gekehrten Künstlers dazu, um die kargen und herben Reize dieses armseligen
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30,3 x 40 cm.
056 Erich Fraaß "Drei Frauen am See". Um 1919.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Öl auf Leinwand. U.li. ligiert signiert "E Fraass.". Verso mit einer von Künstlerhand gestrichenen Landschaftsdarstellung (überkopf) sowie mit Etiketten der Galerie Hebecker, Weimar, und der Kunstausstellung Kühl, Dresden, mit umfassenden Bezeichnungen. In einer schwarzen Schattenfugenleiste gerahmt.
WVZ Hebecker 5.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 2020; Nachlass des Künstlers.
Bei dem vorliegenden Gemälde kann man sich des
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55 x 74,5 cm, Ra. 59 x 79 cm.
066 Bernhard Kretzschmar, Sommer in Gostritz. Späte 1910er Jahre.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Öl auf Leinwand. Monogrammiert "BK." u.li. Verso Mi. schwach lesbar in schwarzer Kreide eine Preisannotation. Im profilierten, eierschalenfarbenen Künstlerrahmen.
Das vorliegende Gemälde ist eine der seltenen Dokumentationen des Frühwerks Bernhard Kretzschmars und deshalb von herausragender kunsthistorischer Bedeutung.
Die expressive Malweise, insbesondere der Pflanzen, mit kraftvollen langen Pinselstrichen und das warme Licht erinnern u.a. an "Winterlandschaft am Kaitzbach", Öl
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40 x 40 cm, Ra. 47 x 48 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
067 Carl Lohse, Männerporträt (Bildnis Erhard Hippold?). Wohl frühe 1930er / späte 1940er Jahre.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
RAKO 1882 Rakovnik
Gerda Sieber 1931 Bischofswerda – 2016 Jena
Öl auf Hartfaser-Malplatte der Firma "RAKO". Unsigniert. Der Bildträger verso blau grundiert, darauf zweifach mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen sowie mit der InvNr. "46", o.li. mit dem Etikett des Malplatten-Herstellers. In einer weißen Leiste gerahmt.
Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ von Ophelia Rehor, Bautzen, aufgenommen.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer (1941–2021), Kamenz; Sammlung Gerda Sieber, Jena; Nachlass des
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80 x 60,5 cm, Ra. 90 x 70 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
074 Walter Nessler, Rotes Haus mit Zeppelin (Huyton Internment Camp Liverpool). 1940.
Walter Nessler 1912 Leipzig – 2000 London
Öl auf Holz (Deckel eines Werkzeugkastens). U.re. signiert "Nessler". Verso monogrammiert und datiert "N 40" sowie auf der Texttafel einer Galerie mit Werkdaten versehen. In einem profilierten, lasierend goldfarbenen Rahmen.
Provenienz: Nachlass Walter Nessler, Großbritannien / Neuseeland.
Die Arbeit entstand während Nesslers Internierung im Huyton Internment Camp bei Liverpool. Fast alle deutschen Exilanten in Großbritannien wurden während des Zweiten Weltkriegs aus
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15 x 22 cm, Ra. 21 x 38 cm.
081 Wilhelm Rudolph, Junge Hirschkuh, liegend. Vor 1920.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Tempera auf Leinwand. Signiert "W. Rudolph." u.re. Verso auf dem Keilrahmen dreifach monogrammiert "W.R." sowie nochmals signiert "W. Rudolph.". In einer grau gefassten, profilierten Holzleiste gerahmt.
Vgl. motivisch: "Junge Hirschkuh", vor 1920, Tempera auf Leinwand, Städtische Kunstsammlungen Chemnitz, InvNr. 151, abgebildet in:
Herbert Eichhorn, Gisbert Porstmann, Ralf Gottschlich, Johannes Schmidt (Hrsg.): Wilhelm Rudolph, Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und
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34,5 x 44,5 cm, Ra. 47,5 x 58 cm.
083 Robert Hermann Sterl "Hessischer Bauernjunge". Um 1895.
Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz
Öl auf Leinwand. U.li. signiert "Rob Sterl". Verso auf o. Keilrahmenleiste nummeriert "21/1959" und in Blei auf der u. Leiste bezeichnet "Herr Prof. Sterl Circusstr. 43 Atelier". In einem goldbronzefarbenen Rahmen.
WVZ Popova 209.
Provenienz: Privatbesitz Dresden.
Schon kurz nachdem Robert Sterl 1891 seine Ausbildung an der Dresdner Kunstakademie beendet hatte, zog es ihn auf Vermittlung Carl Bantzers in die Willingshäuser Künstlerkolonie. Nach längeren Studienreisen nach
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39 x 23 cm, Ra. 44,5 x 28 cm.
155 Hans Jüchser "Sitzender Akt" (Helga, die Arme hinter dem Kopf verschränkt). 1962.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Öl auf Malpappe. Geritzt signiert und datiert "Jüchser 62" o.re. Verso über weißer Fassung betitelt, nochmals datiert und signiert "1962 Jüchser." sowie darunter von fremder Hand mit Maßangaben in Blei. In einer über roter Grundierung versilberten Leiste gerahmt.
"Mitte der 1950er Jahre wurde seine zweite Frau Helga zum bevorzugten Motiv einer Vielzahl hervorragender Frauenporträts. Es ist typisch und bezeichnend für das malerische Interesse Hans Jüchsers, dass er sich immer
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41 x 32,5 cm, Ra. 49,5 x 41,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
159 Manfred Kastner (Beerkast) "Das Rätsel des Narziß". Um 1972/1973.
Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen
Öl auf Leinwand. Signiert "Beerkast" u.li. In einer schmalen, braun lasierten Holzleiste gerahmt.
Das Gemälde ist in dem in Entstehung befindlichen WVZ Priem registriert.
Ein nahezu motivgleiches Gemälde abgebildet in:
Sylvia Kastner, Rudolf Kunze, Bernfried Lichtnau: Manfred Kastner. Malerei 1965–1988. Kunstverein Wiligrad e.V. (Hrsg.) Schwerin 1997. Ohne Seitenangabe.
Vgl. auch die nahezu motivgleichen Druckgrafiken "Narziß", 1977, Lithografie und "Narcissos", 1982,
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80 x 65 cm, Ra. 83 x 67,5 cm.
174 Willy Müller-Lückendorf "Ein Sommertag – Blick von der Brandberghöhe zum Jeschken". Um 1949.
Willy Müller-Lückendorf 1905 Olbersdorf b. Zittau – 1969 Lückendorf
Kaseintempera auf Hartfaser. U.re. geritzt signiert "Müller-Lückendorf". Verso nochmals signiert, betitelt und technikbezeichnet. Fest in einer goldfarbenen, profilierten Leiste gerahmt.
Der Standpunkt des Malers lässt sich genau nachvollziehen, er liegt oberhalb des sogenannten Sudetenblicks an der Lückendorfer Kammstraße. Das Gebäude im Mittelgrund ist das Atelier Müller-Lückendorfs.
Vgl. motivisch: "Blick vom Brandberg zum Jeschken", Öl, 1966, in: Der Landschaftsmaler
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67 x 110 cm, Ra. 80 x 125 cm.
189 Stefan Plenkers "Rotes Haus in Geising". 1981.
Stefan Plenkers 1945 Ebern/Bamberg – 2024 Kreischa
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Plenkers 81". In einer einfachen aufgenagelten, weißen Leiste des Künstlers gerahmt.
Provenienz: Privatsammlung Thüringen; erworben im Atelier des Künstlers.
"Als um 1980 in Dresden eine jüngere Generation erscheint und parallel zum 'Hunger nach Bildern' in Westeuropa sich in expressionistischer Manier der neuen Subjektivität vergewissert, beruft sie sich auch auf die Arbeit von Stefan Plenkers. Der malt beharrlich einsame, karge
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50 x 59,8 cm, Ra. 52,2 x 62 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
243 Max Beckmann "Cafémusik". 1918.
Max Beckmann 1884 Leipzig – 1950 New York
Kaltnadelradierung auf Bütten. U.re. in Blei signiert "Beckmann". U.li. mit dem Prägestempel der Marées-Gesellschaft. Blatt neun der Folge "Gesichter". Gedruckt von Franz Hanfstaengel, Verlag der Marées-Gesellschaft, R. Piper & Co. München, 1919. Im Passepartout.
WVZ Hofmaier 130 III B b (von III B b), Druck von der verstählten Platte; WVZ Gallwitz 101.
Die dynamische Komposition des vorliegenden Werkes erschließt sich erst nach und nach. Im oberen Drittel verschmelzen die
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Pl. 31,3 x 23 cm, Bl. 45 x 37 cm.
306 Ludwig Meidner "Straße in Wilmersdorf". 1913.
Ludwig Meidner 1884 Bernstadt/Schlesien – 1966 Darmstadt
Radierung auf gelblichem Similijapan. In der Platte monogrammiert und datiert "LM 1913" u.li. In Blei signiert und datiert "Meidner 1913" u.re., mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" am u. Blattrand li. Verso in blauem Farbstift u.re. nummeriert "1.4" sowie in Blei "1." u.li. Aus: "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 4. Mappe.
WVZ Tenner 18; Söhn HDO 72704–6.
Ein kleiner, bräunlicher Fleck (D. 0,5 cm) in der Darstellung o.re. Geringfügiger Oberflächenabrieb u.li. sowie eine sehr unscheinbare Knickspur im Bereich der Darstellung am u. Rand re., wohl aus dem Werkprozess. Im Blatt li.Mi. außerhalb der Darstellung eine punktuelle Auffaserung. Verso an den o. Ecken Papierreste einer alten Montierung.
Pl. 16,9 x 14 cm, Bl. 41 x 31 cm.
316 Otto Mueller "Drei Mädchen im Profil" ("Drei Mädchenköpfe"). 1921.
Otto Mueller 1874 Liebau – 1930 Breslau
Lithografie auf chamoisfarbenem Japan. In Blei signiert "Otto Mueller" u.re. Eines von 25 unnummerierten Exemplaren. Herausgegeben vom Kreis graphischer Künstler und Sammler, Mappe II, 1921, Verlag Arnold Beyer, Leipzig.
WVZ Karsch 111 a (von c).
"[...] [I]m Medium der Lithographie, das Muellers malerischem Stil besonders gerecht wurde, schuf er meisterliche Blätter, in denen er seine Vorstellung von einem ungezwungenen Leben vor Augen führte. Das ausgeprägt erotische Moment
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St. 29 x 39 cm, Bl. 33,5 x 45,4 cm.
326 Wilhelm Rudolph "Erzgebirge" (Erzgebirgslandschaft mit Pferdefuhrwerk). Frühe 1920er Jahre.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt auf feinem Japan. Im Stock monogrammiert "WR" u.re. In Blei in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" u.re., u.li. bezeichnet "Handdruck". Im weißen Rand re. mit Annotationen in Blei.
Sehr selten. Ein weiterer Abzug wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1973–123.
Publiziert in:
Alexander Alfs, Adolf Böhlich: Mit Feder, Stift und Pinsel: eine Anleitung für grafisches Gestalten. Berlin 1989. S. 53.
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Stk. 50 x 59,5 cm, Bl. 51,5 x 67,8 cm.
373 Otto Dix "Hafenarbeiter mit Kind". 1968.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Farblithografie auf weißem "BFK RIVES"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Dix 68". U.Mi. in Blei betitelt, u.li. nummeriert "47/80". Mit dem Trockenstempel der "ERKER PRESSE ST. GALLEN" u.li.
WVZ Karsch 327 II (von II A).
Fachmännisch gereinigter Zustand. Der o. und u. Blattrand etwas wellig.
St. 72 x 54 cm, Bl. 76,5 x 56 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
567 Hans Brockhage "Das Zeichen". 1997.
Hans Brockhage 1925 Schwarzenberg – 2009 ebenda
Eiche, geschwärzt. Unsigniert. Von Künstlerhand auf einer Edelstahlplatte montiert.
Provenienz: Privatsammlung Thüringen; erworben im Atelier des Künstlers.
Die mächtigen Stehlen aus Mooreiche und geschwärzter Eiche sind sicherlich die bekanntesten Arbeiten Hans Brockhages.
Für ihn war die Formfindung ein Austauschprozess mit dem besonderen Material. Gottfried Borrmann zitiert den Künstler in seiner Einordnung desselben mit folgenden Worten: "Man muß lange Zeit mit
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H. 220 cm.
575 Friedrich Press "Mutter mit Kind". 1985.
Friedrich Press 1904 Ascheberg – 1990 Dresden
Linde, geschnitzt, rostrot und graubraun gebeizt. Am Boden über Graphitvorzeichnung geschnitzt signiert und datiert "F. Press 1985" sowie in Pinsel mit der Werknummer "468" versehen.
Provenienz: Privatsammlung Thüringen; 1986 erworben im Atelier des Künstlers.
Vgl. motivisch: "Mutter mit Kinde", 1985, Linde geschnitzt, violett, gelb-grün gebeizt, in: Jürgen Lenssen, Matthias Puhle, Renate Hagedorn (Hrsg.): Friedrich Press 1904 – 1990. Magdeburg 1999. S. 122, Kat.Nr.
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H. 32,5 cm, B. 25,5 cm, T. 6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
583 "Pagode, weiblich". Johann Joachim Kändler für Meissen. Entwurf um 1740.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Kopf, Zunge und Hände beweglich. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der geritzten Modell-Nr. "154" und Präge- Nr. "73", am Halsansatz des Kopfes verso nochmals die Präge-Nr. "73".
Eine größere, sehr ähnlich staffierte Version zu vorliegender Figur abgebildet in: Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710 – 1810. Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. Nr.
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H. 15 cm.
600 "Der Drache". Peter Strang für Meissen. 1967.
Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Rückseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Die rückseitige Innenwandung mit der Präge-Nr. "199" und Jahreszeichen, der Schwertermarke mit dem Zusatz "Weiß" sowie der Modell-Nr. "73359" (alt V 276). Darunter ein geritztes "R (?)". Vorderseitige Innenwandung geritzt bezeichnet "NX (?)". 1. Wahl.
Selten.
Abgebildet in: Johann Friedrich Böttger zum 300. Geburtstag: Meißen, Frühzeit u. Gegenwart; Ausstellung, 4.2. – 2.8.1982, I.,
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H. 61,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Arita Porzellan Ende 16. Jh.
Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August d 1670 Dresden – 1733 Warschau
Porzellan, Krakeleeglasur, in Unterglasurblau und polychromen Aufglasur-Emailfarben und Gold staffiert. Birnenförmiger Korpus mit langem zylindrischen Hals auf abgesetztem Fußring. Auf der Wandung umlaufend dekoriert mit Kirschen, Pflaumen, Bambus und heiligen Lilien, an einem Felsen wachsend. Auf der Schulter ein Band mit Schriftrollen und Chrysanthemenköpfen auf rotem Grund. Am Hals lange, spitze Blätter. Am Boden mit der Palaisnummer "N=46 +" in Aufglasurschwarz und einer weiteren Nr.
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H. 24 cm.