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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
Auktion 86
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Ergebnisliste (PDF)Christian Friedrich Gille "Flussufer mit Gebüsch" (Blick über die Elbe bei Niedrigwasser?). Um 1840.
Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden
Öl auf Leinwand, vollflächig auf Malpappe montiert. Verso in Blei signiert "C.F. Gille", von fremder Hand nummeriert "Nr. 94" und "III-98" sowie mit Informationen zum Künstler versehen. In einer über rotem Bolus versilberten Leiste gerahmt.
Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung von Dr. Gerd Spitzer, Bad Harzburg, vom 08.09.2018.
Bilträger mit zwei winzigen Bestoßungen am Rand re. und li. Malschicht im Bereich des Himmels mit einer größeren, fachmännischen Retusche sowie weiteren punktuell über die Malschicht verteilt.
12 x 23,3 cm, Ra. 21 x 32 cm.
Willy Kriegel, Waldbodenstück mit Pilzen. Wohl späte 1930er Jahre.
Willy Kriegel 1901 Dresden – 1966 Starnberg
Öl auf Sperrholz. Monogrammiert "K" u.re. In einer Berliner Leiste gerahmt.
65 x 55,5 cm, Ra. 72 x 62 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Fritz Schulze "Stilleben mit Kohl, Äpfeln und Zwiebeln". 1929.
Fritz Schulze 1903 Leipzig – 1942 Berlin–Plötzensee
Öl auf Sperrholz. Unsigniert. Verso mit einer weiteren Arbeit "Stilleben mit Fischen" in Öl. In einem hochwertigen, partiell über rotem Bolus vergoldeten Plattenrahmen, verso auf der o. Rahmenleiste mit dem Nachlass-Stempel "Fritz Schulze / Eva Schulze-Knabe".
WVZ Grampp 79.
Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung; vormals Nachlass Eva Schulze-Knabe, Dresden.
51 x 67,5 cm, Ra. 66 x 82 cm.
Paul Wilhelm "Elblandschaft mit Blick auf Schloss Seußlitz". Um 1930.
Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso u.li. in Blei bezeichnet "Aus dem Nachlass Paul Wilhelms – der Nachlassverwalter Sch. [i.e. Werner Schmidt, Dresden]". In einer einfachen, aufgenagelten Leiste gerahmt.
Abgebildet in:
Annerose Klitzsch, Gottfried Klitzsch (Hrsg.): Paul Wilhelm: im Garten seiner Kunst: Gemälde. Radebeul-West 2024, S. 287.
Bildträger an den Seiten leicht verkürzend neu aufgespannt. Malschicht insgesamt mit feinem vertikalen Krakelee, zu den Seiten hin stärker, an den Rändern leichte Schollenbildung.
64,5 x 94 cm, Ra. 65,5 x 96,5 cm.
Willy Wolff, Stillleben mit Echeveria, Säulenkaktus und Glaskugel. Um 1935.
Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda
Öl auf Sperrholz. O.Mi ligiert monogrammiert "WW". Verso nummeriert "33". In einer Berliner Leiste mit goldfarbener Sichteinlage gerahmt.
Das vorliegende sachlich-präzise Stillleben in altmeisterlicher Maltechnik zeigt eindrucksvoll den Einfluss des Lehrers Otto Dix, dessen Meisterschüler Willy Wolff von 1930–1933 war. Das Gemälde besticht durch seine Klarheit in Form und Farbe, die sichere Anordnung im Format und die hohe Qualität des künstlerischen Handwerks. Diese Eigenschaften bilden ebenso die Grundlage für seine späteren, abstrakten, die Pop-Art adaptierenden Arbeiten.
Ecken des Bildträgers minimal bestoßen. Malschicht mit leichtem Krakelee im o.re. Viertel. Größere Kratzspur li. neben der Kugel. Ra. minimal gebrauchsspurig.
29,3 x 24,4 cm, Ra. 35 x 30 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Johannes Beutner "Nach der Feldarbeit". 1953.
Johannes Beutner 1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "J. Beutner 53" u.re. Verso mit einen Papieretikett versehen, darauf typographisch bezeichnet "Dresden" und nummeriert "* 0516".
Ausgestellt in:
Dritte Deutsche Kunstausstellung, Dresden, 1953.
Malschicht mit ganz vereinzelten kleinsten Fehlstellen. Am u. Bildrand kleine Farbeinschlüsse.
112 x 140 cm.
Sighard Gille "Fasching". 1988.
Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig
Öl auf Leinwand. Monogrammiert "G 88" u.re. Auf dem Papierpfeil am Sakko der re. Figur mit der Inschrift "VON DER SU lernen wieder siegen lernen!". Verso signiert, betitelt und datiert "S. GILLE FASCHING 1988". In einer schwarzen Leiste gerahmt.
WVZ Gille 371.
Provenienz: Nachlass Sammlung Reinhard Boettcher, Frankfurt am Main/Kapstadt; Galerie am Sachsenplatz, Leipzig, 1988.
Ausstellt in:
"Sighard Gille. Malerei, farbige Blätter, Zeichnungen und Druckgrafik der Jahre
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173,2 x 123,5 cm, Ra. 181,5 x 131,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Hans Jüchser "Frau im Balkonzimmer". 1959.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "Jüchser. 59." u.li. Verso mit einer übermalten Arbeit, darauf betitelt sowie nochmals datiert und signiert. Auf dem Keilrahmen o.Mi. mit einem Papieretikett versehen, darauf in Schreibmaschinenschrift bezeichnet. In der originalen Künstlerrahmung.
Das Gemälde wurde 1960 anlässlich des 65. Geburtstages des Künstlers im Vorjahr in der Städtischen Kunstsammlung Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) ausgestellt.
Vgl.: Hans Jüchser. Dresden – Gemälde
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122 x 93 cm, Ra. 130 x 99,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Willy Müller-Lückendorf "Blick nach Nordböhmen (Sudetenland)". 1955.
Willy Müller-Lückendorf 1905 Olbersdorf b. Zittau – 1969 Lückendorf
Öl und Tempera auf "RAKO"-Malpappe. U.re. ligiert monogrammiert und datiert "WML 1955". Verso nochmals monogrammiert und signiert sowie von Künstlerhand ausführlich betitelt, datiert, motiv- und technikbezeichnet "Blick nach Nordböhmen (Sudetenland) – Roll Kummergeb. Tölz Bösige Falkenberg Daubaer Schweiz Kamnitzberg i. Vordergrund Flur von Lückendorf im Zittauer Bergland (im Herbst) – Malerei: teils Harzoelfarbe teils Öltempera – Malmittel: Damar (sic!) + Leinöl je 50% –
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50 x 70 cm, Ra. 60 x 80 cm.
Theodor Rosenhauer, Lößnitzlandschaft im Winter. 1960er Jahre.
Theodor Rosenhauer 1901 Dresden – 1996 Berlin
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "Th. Rosenhauer". In einer profilierten Leiste gerahmt.
Das Gemälde ist im Nachtrag zum WVZ Werner (unpubliziert) registriert.
Provenienz: Norddeutsche Privatsammlung; Sammlung Irmgard und Heinz Oberländer, Dresden; Geschenk des Künstlers 1960er Jahre.
Vgl. motivisch:
"Lößnitzlandschaft mit Anschlagtafel", 1964, Öl auf Leinwand, abgebildet in: Inge Zimmermann: Theodor Rosenhauer: Ausstellung 1986 Akademie der Künste der Deutschen
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35 x 50 cm, Ra. 43 x 58,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Max Uhlig "Bildnis Fr. U.". 1987.
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Uhlig 87". Verso betitelt, nummeriert "18" und nochmals datiert. In einer weißen, aufgenagelten Schattenfugenleiste gerahmt.
Provenienz: Nachlass Sammlung Reinhard Böttcher, Frankfurt am Main/Kapstadt; Galerie Alvensleben, München,1988.
Ra. leicht berieben und gebrauchsspurig.
160 x 100 cm, Ra. 163 x 103 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Paula Lauenstein "Hageres Modell". 1922.
Paula Lauenstein 1898 Dresden – 1980 Crostau
Aquarell und farbige Kreiden auf ockerfarbenem Papier. U.re. monogrammiert und datiert "PL1922". An den o. Ecken im Passepartout montiert.
Abgebildet in:
Paula Lauenstein. Werke der Dresdner und der Münchner Zeit. Galerie Döbele, Dresden 2007, S. 25.
Minimale Einrisse in der u.li. Ecke. Unscheinbarer, schmaler Säurerand o. und li. Re. Bildhälfte leicht stockfleckig.
59,3 x 44,9 cm, Psp. 80 x 60 cm.
Paul Wilhelm, Fliegenpilze. 1930er /1940er Jahre.
Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul
Aquarell auf Japan. U.li. signiert "P. Wilhelm". Randumlaufend im Passepartout montiert und hinter Glas in einer einfachen Leiste gerahmt.
Technikbedingt leicht wellig. Die o.re. Blattecke gestaucht, die u.li. knitterspurig. Minimal stockfleckig. Gehrungen des Ra. geöffnet.
37 x 53 cm, Ra. 56 x 72 cm.
Curt Querner "Diebels Gut im Winter". 1968.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 15.3.68." Verso von Künstlerhand bezeichnet "XX" sowie wohl von fremder Hand "Querner-Aquarell 1968 'Winter im Dorf'". Im Passepartout hinter Glas in einer profilierten, lackierten Leiste gerahmt.
WVZ Dittrich B 1722.
Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Schaffensprozess. Im u. Bereich etwas lichtrandig. Verso atelierspurig und mit vereinzelten Resten einer ehemaligen Klebebandmontierung. Gehrungen des Ra. geöffnet, vereinzelt bestoßen.
48,2 x 65,5 cm, Ra. 72,6 x 91,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Curt Querner "Frau in roter Jacke beim Krautschneiden". 1957.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell auf Zeichenpapier mit typografischem Register-Eindruck u.re. U.re. in Grafik monogrammiert und ausführlich datiert "Qu 15.11.57". Verso in Grafit betitelt "Bäurin in Scheune", technikbezeichnet sowie von Künstlerhand bezeichnet "XoX". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz gerahmt.
WVZ Dittrich B 581.
Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Schaffensprozess. Technikbedingt minimal wellig.
62 x 43,5 cm, Ra. 85 x 67,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *