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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
004 Jean-Jacques Spoede, Akis und Galateia. 1723 oder 1725.
Jean-Jacques Spoede um 1680 Antwerpen – 1757 Paris
Öl auf Leinwand. Im Sockel des Muschelschiffs signiert und zum Teil undeutlich datiert "J. Spoede 1723 [25?]". Verso in Faserstift mit einer jüngeren Nummerierung "108363" o.re., auf der Mittelstrebe des Spannrahmens mit der brandgestempelten Nummerierung "I". Im prachtvollen, originalen, geschnitzten und vergoldeten Rokoko-Schmuckrahmen.
Möglicherweise ursprünglich als Supraporte in einem Innenraumkontext konzipiert.
Provenienz: Deutsche Privatsammlung; Kunstauktion
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49,5 x 81 cm, Ra. 68,5 x 92 cm.
009 Christian Friedrich Gille "Sumpfgewächse am Wasser". Um 1870/1880.
Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden
Öl auf Papier, nachträglich vollflächig auf Hartfaser montiert. Unsigniert. In einem breiten, goldfarbenem Rahmen, mit durchscheinender, dunkelroter Grundierung und organisch strukturierter Oberfläche und profilierter Sichtleiste.
Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung von Dr. Gerd Spitzer vom 8. Januar 2017.
Abgebildet in:
Gerd Spitzer: Christian Friedrich Gille. Malerische Entdeckung der Natur. Petersberg 2018. Tafel 85.
"In manchen der späten Studien
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27,2 x 37,1 cm, Ra. 39 x 48,7 cm.
032 Otto Altenkirch "Feldweg Eula (Blauer Sommertag)". 1923.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "Otto Altenkirch." u.re. Verso auf der o. Keilrahmenleiste in Pinsel zweifach betitelt und nochmals signiert "Otto Altenkirch" sowie bezeichnet "1923.50.ph" (vom umgeschlagenen, mit kleinen Nägeln befestigten Bildträger verdeckt). In einem bronzefarbenen Stuckrahmen mit floralen Eck- und Mittelreserven.
WVZ Petrasch 1923–50–S.
Ausgestellt in:
Jubiläumsausstellung im Sächsischen Kunstverein Dresden, Januar 1925.
Im Jahr 1920
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67 x 67 cm, Ra. 85,5 x 85,5 cm.
049 Georg Hänel, Spätsommer am Jacobstein in Radebeul. 1930.
Georg Hänel 1879 Dresden – 1945 ebenda
Hermann Arthur Pekrun ? – 1947 ?
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "G. Hänel 30". In einem holzsichtigen Neo-Renaissance-Rahmen mit umlaufender Blattornamentik gerahmt.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; vormals Sammlung Arthur Pekrun, Ausstattung der Villa Grenzstraße 33 in Coswig, Wohngebäude der Getriebefabrik Coswig-Kötitz.
Nagelung des Bildträgers an o. Ecke partiell ergänzt. Ra. mit weißer Farbspur re.u.
150 x 110 cm, Ra. 155,5 x 120,5 cm.
059 Carl Lohse "Selbstbildnis vor blauem Grund". Um 1913.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers, InvNr. "3" sowie auf dem Keilrahmen mit Bezeichnungen von fremder Hand. In einer weißen Leiste gerahmt.
Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ von Ophelia Rehor, Bautzen, aufgenommen.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer (1941–2021), Kamenz .
Wir danken Frau Ophelia Rehor, Bautzen und Frau Dr. Gabriele Werner, Dresden für freundliche Hinweise.
Bildträger verso fleckig. Deutliche Malschichtschüsselung. Mehrere fachgerechte Retuschen auf der Bildfläche, insbes. im weißen Kragen sowie kleine im Hintergrund und im Gesicht. Keilrahmen erneuert. Rahmen leicht berieben, Gehrungen geringfügig geöffnet.
55,5 x 65,5 cm, Ra. 66 x 76 cm.
Johannes Heinrich Mogk 1868 Dresden – 1921 ebenda
Kunsthandlung Kamprath 1895 Chemnitz – 1965 ebenda
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. U.li signiert "J MOGK", daneben monogrammiert "J.MK.". Verso mit einem Etikett der Kunsthandlung Oskar Kamprath, Chemnitz.
Die Konzertsaalbetreiber warben auf Postkarten, das schönste "Vergnügungs-Etablissement Sachsens" zu sein. Zur Ausstattung zählte neben dem hier wohl dargestellten großen Saal "Krystallpalast", der auch als Theater genutzt werden konnte, der üppig begrünte "Tropfsteingrotten-Saal 'Flora' ".
Mit einem Reißzwecklöchlein in der Ecke o.re.
29,5 x 40 cm.
062 Josef Reiner, Der Schreckenstein mit Blick auf Usti nad Labem. 1919.
Josef Reiner 1863 Langacker (Kärnten) – 1931 Aussig an der Elbe
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. U.re. signiert und datiert ""Jos. Reiner 1919". In einer Holzleiste mit Perlstab als Sichtleiste gerahmt.
Das Gemälde wurde nicht ausgerahmt. Bildträger u.re. mit einer Bestoßung. Malschicht mit zum Teil leicht farbfalschen Retuschen über die gesamte Bildfläche verteilt, größere am o. Rand sowie im Bereich des Flusses li.
24,5 x 38 cm, Ra. 33,5 x 47 cm.
076 Robert Hermann Sterl "Prozession". 1914.
Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz
Öl auf Malpappe, auf Hartfaser kaschiert. Schwach lesbar monogrammiert "R St" u.li. Verso ein Etikett mit der Authentizitätsbestätigung der Witwe des Künstlers, Helene Sterl. In einem goldfarbenen Rahmen gerahmt.
WVZ Popova 999; nicht im WVZ Zimmermann.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 1979.
Robert Sterl unternahm zwischen 1906 und 1914 fünf Reisen nach Russland. Auf drei dieser Reisen begleitete er den Moskauer Dirigenten Sergej
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36,7 x 42 cm, Ra. 45,6 x 50,5 cm.
082 Otto Westphal "Frau A[nna]. von Arnim geb. von Berg". 1920.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Malpappe. U.re. zweifach signiert "Otto Westphal.". Verso ausführlich betitelt, bezeichnet, datiert und nochmals signiert "gemalt Kriebstein (Schloss) November 1920 Otto Westphal" sowie mit verschiedenen Nummerierungen in Blei. In einem weiß und goldfarben gefassten Plattenrahmen mit textilem Einleger gerahmt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Erik von Arnim-Kriebstein (1873 Burg Kriebstein – 1945 in russischer
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44 x 32,5 cm, Ra. 55 x 44 cm.
107 Albert Ebert "Blumenmarkt II (Blumenverkäuferin)". 1959.
Albert Ebert 1906 Halle – 1976 ebenda
Öl auf Holz. O.li. geritzt signiert und datiert "A. Ebert 1959". Verso mit dem Ausstellungsetikett "Unser Zeitgenosse", Berlin, 1964. Von Künstlerhand mit einer schmalen Rahmenleiste versehen und auf eine rahmende, gräulichweiß gefasste Rahmenplatte montiert.
WVZ Litt 59–31, vgl. motivisch auch WVZ Litt 57–8 "Blumenmarkt I".
Ausgestellt in:
Albert Ebert Ausstellung. Städtische Kunstsammlungen Görlitz. 1960. KatNr. 14.
1000 Jahre Halle. Hallesche Künstler des VBKD
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18,8 x 23,8 cm, Ra. 23,5 x 29 cm.
121 Sighard Gille "Flucht aus dem Paradies". 1987.
Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig
Öl auf Hartfaser. Monogrammiert und datiert im Hintergrund o.re. "G 87". Verso signiert, bezeichnet, betitelt und datiert "GILLE / LEIPZIG FLUCHT AUS DEM PARADIES 1987/ ÖI". In einem schwarz gefassten Plattenrahmen.
WVZ Gille 355.
Provenienz: Nachlass Sammlung Reinhard Böttcher, Frankfurt am Main / Kapstadt; 1988 Galerie am Sachsenplatz, Leipzig,
Ausgestellt in:
Sighard Gille. Malerei, farbige Blätter, Zeichnungen und Druckgrafik der Jahre 1984 bis 1988. Galerie am
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147 x 115 cm. Ra. 157 x 124,5 cm.
144 Manfred Kastner (Beerkast) "Conditio humaine". 1973.
Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "Beerkast 73" u.re. Verso betitelt. In einer schmalen, braun lasierten Holzleiste mit Schattenfuge gerahmt.
Das Gemälde ist in dem in Entstehung befindlichen WVZ Priem registriert.
Die nahezu motividentischen Gemälde "Wozu Gewißheit", 1975, und "Seezeichen", 1975, abgebildet in: Sylvia Kastner, Rudolf Kunze, Bernfried Lichtnau: Manfred Kastner Malerei 1965–1988. Kunstverein Wiligrad e.V. Drei Bände. Schwerin 1997. Ohne
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86 x 71 cm, Ra. 89,5 x 75 cm.
156 Carl Marx "Der Grenzfluß". 1983.
Carl Marx 1911 Göttnitz – 1991 Dessau
Öl auf Sperrholz. U.re. monogrammiert und datiert "C.M. 83". Wohl von Künstlerhand fest in einen schwarz gefassten Plattenrahmen montiert. Verso mit einem Papieretikett, darauf betitelt, technikbezeichnet, datiert und mit dem Nachlass-Stempel, nummeriert "M69", versehen.
Provenienz: Thüringer Privatbesitz; 2013 Galerie Hebecker; Nachlass des Künstlers.
"Carl Marx hat in sich und seiner Kunst mehrere Gegensätze vereint. Das Komödiantische, Heitere seiner Bilder ist immer
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42 x 41 cm, Ra. 48,5 x 48 cm.
176 Walter Womacka, Blumenstück mit Malven. 2005.
Walter Womacka 1925 Obergeorgenthal (Tschechoslowakei) – 2010 Berlin
Öl auf Leinwand. U.re. monogrammiert und datiert "Wo.05". In einem farbig gefassten Modellrahmen, partiell über rotem Bolus vergoldet.
Leinwand insbes. an den o. Ecken mit leichten Deformationen.
70 x 50 cm, Ra. 83,5 x 64 cm.
Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau
Radierung auf Bütten mit Wasserzeichen (Pinienzapfen?). In der Darstellung u.li. signiert "CANALETTO F.". In der Platte unterhalb der Darstellung französisch betitelt "Perspective de La Facade de La Roïale Eglise Catolique, avec une part du Palais de S. M, et des Environs de Neudorff sur l'Elbe, tirée du Jardin de S. Ell. Mgr, Le comte de Brühl Le Prér. Ministre.". Darunter u.re. signiert und datiert "Peint, dessiné, et gravé par Bernard Belloto dit Canaletto. 1748". Li. davon
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Pl. 54,4 x 84 cm, Bl. 65,5 x 93,5 cm.
224 Walter Beyermann, Bildnis Carl Friedrich Leonhardt, Zwickau (?). 1907.
Walter Beyermann 1886 Haida/Böhmen – 1961 Dresden
Carl Friedrich Leonhardt 1866 Crossen – 1938 Zwickau
Farbige Pastellkreidezeichnung auf gräulichem Papier, wohl auf einen Spannrahmen gespannt. U.re. in blauem Stift monogrammiert und datiert "WB 07", darüber nochmals in Blei monogrammiert "WB". Hinter Glas im originalen Plattenrahmen des Künstlers gerahmt, auf der Rückwand mit dem typografisch bezeichneten Etikett des Künstlers, darauf handschriftlich betitelt "Bildnis".
Das Werk ist im Nachlass-Archiv des Künstlers registriert, dort betitelt "Kommerzienrat Leonhardt,
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BA. 128 x 92,5 cm, Ra. 143 x 107,5 cm.
277 Käthe Kollwitz "Betendes Mädchen". 1892.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Strichätzung, Kaltnadel und Aquatinta in Rotbraun auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. In der Platte unterhalb der Darstellung li. typografisch bezeichnet "Orig. Rad. von Käthe Kollwitz", re. "Druck v. O. Felsing, Berlin Chlttbg.". In Blei signiert u.re. "Kollwitz". Am u. li. Blattrand von fremder Hand betitelt und nummeriert. Verso von fremder Hand bezeichnet "Einzelblatt".
WVZ Klipstein 11 III (von IV b), jedoch ohne die mittige typografische Verlagsbezeichnung "Verlag von Emil
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Pl. 19,5 x 15 cm, Bl. 40 x 30 cm.
449 Curt Querner, Nora Bassenge im roten Pullover. 1972.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell auf kräftigem, gelblichen "PM Fabriano"- Büttenkarton. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 21.2.72". Verso in Grafit von Künstlerhand bezeichnet "XoX" sowie mit einem Stempel (nicht aufgelöst) versehen.
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. jedoch motivgleiche Aquarelle desselben Jahres: WVZ Dittrich B 1961 "Nora Bassenge in Rot", B 1962 "Portrait Nora Bassenge", B1965 "Nora Bassenge in grünem Pullover", B 1966 "Nora Bassenge in Blau" sowie B 1967 "Nora Bassenge
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70 x 46 cm.
466 Gudrun Trendafilov "Zwei Frauen vor grünlichem Himmel". 1991.
Gudrun Trendafilov 1958 Bernsbach/Erzgebirge
Gouache und farbige Kreide auf Papier. U.re. in Blei monogrammiert und datiert sowie nummeriert und datiert "21/91". Verso signiert, betitelt und werkdatenbezeichnet. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einem hochwertigen Plattenrahmen mit silberfarbener Sichtleiste.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt leicht wellig. Verso etwas atelierspurig.
73 x 61 cm, Ra. 96,7 x 87 cm.
H. F. Voges Erste Erw. 1888 Dresden – letzte Erw. 1913 ebenda
Gelbgold und Weißgold.
Natur-Salzwasserperlen (9,9 x 9,1 x 6,8 mm / 10 x 9 x 6,9 mm).
Mit Prüfbericht KSB6807 des DSEF (Deutsche Stiftung Edelsteinforschung) vom 30.04.26 mit Bestätigung "Natur-Salzwasser-Perlen".
Die Perlen mit Kitt in einer blumenförmigen, in Weißgold ausgeführte Palmette gestiftet.
Darüber je ein Diamant in Altschliff, nahezu lupenrein, feines weiß (je ca. 0,035 ct) in Weißgold-Zargenfassung mit Millesgriffes-Verzierung.
In einem Etui des Juwelier H. Voges (nur bei liegender Position der Ohrstecker verschließbar).
Ein Diamant mit einem Federeinschluss an der Facette der Haupttafel. Der Bügel eines Ohrrings mit feinster Druckstelle. Etui leicht berieben. Innerer Stoffbezug des Etuis berieben sowie am Scharnier eingerissen.
Ges. 3,9 g.
Max Barduleck 1846 Dresden – 1923 ebenda
Sächsische Staatsmünze, Münzstätte Muldenhütten 1887 Muldenhütten – 1961 ebenda
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
Martin Heydrich 1889 Ottendorf – 1969 Köln
986er Gelbgold, 14 Dukaten. Prämie der Universität Leipzig. Vorderseitig mit dem Kopf Friedrich August III. nach rechts. Rückseitig im gebundenen Eichenkranz bezeichnet "INGENIO / ET / STUDIO", am u. Rand das Verleihungsdatum "XX. MENS. NOVEMBRIS MCMXIII" verliehen an den Ethnologen Prof. Martin Heydrich am 20. November 1913.
WVZ Arnold 192.
Provenienz: Aus dem Familienbesitz von Prof. Martin Heydrich.
Die Medaille ist von großer Seltenheit. Sie wurde als Prämienmedaille
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D. 4,35 cm, ca. 48 g, Etui 8 x 7,5 cm, H. 2,2 cm.
Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Arnim (Adelsgeschlecht) 1204 erstmals urkundlich erwähnt
800er Silber, vergoldet. Runde, fassonierte, leicht gemuldete Form, die Fahne leicht nach oben gewölbt. Der Rand mit reliefiertem Lorbeerblattfries. Unterseitig mit Feingehaltsmarken, ein Teller mit Herstellermarke "GEBR. FRIEDLÄNDER" und Meisterzeichen "H" für Silberschmied Emil Harnisch, die anderen drei Teller mit Meisterzeichen "A". Alle Teller unterseitig mit Widmung für Gräfin Caroline Arnim, geb. Gräfin Bismarck-Bohlen, Georg Werner Graf von Arnim, Franz Adolf Graf von Arnim sowie
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D. 22,8 cm, ges.1484 g.
692 Deckeltopf mit blau-weißem Dekor. China. Wohl Transitionalzeit 1620-1683
Porzellan der Transitionalzeit um 1620 Jingdezhen – um 1683 ebenda
Porzellan, glasiert, Dekor in Unterglasurblau. Der ovoide Korpus umlaufend mit einer fein ausgeführten Landschaftsdarstellung mit mehreren Gelehrten und Dienern sowie einem Pferd in einer Fluss- und Berglandschaft, der Hals mit hängenden Blättern dekoriert. Auf dem Deckel eine Gelehrtenszene mit zwei Dienern und einer Gans. Schulter des Korpus' und Deckelrand mit umlaufendem, geritztem Wellenband- und Wolkendekor.
Mündungsrand mit einem Haarriss (ca. 9 cm), der innere Mündungsrand mit drei Chips (ca. 1,5 cm, 1 cm und 6 mm). Am Boden ein Brandriss (ca. 4,5 cm), außenseitig mit alter Kittung, davon ausgehend beidseitig ein Haarriss (ca. 1,5 cm und 3 cm). Zwei weitere Glasurrisse mit alter Kittung.
H. 28,5 cm, D. 19,5 cm.