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HIGHLIGHTS

AUKTION 78 02. März 2024

010   Carl Gustav Carus "Abenddämmerung. Zu Goethes Faust". 1837.

Carl Gustav Carus 1789 Leipzig – 1869 Dresden
Johann Wolfgang von Goethe 1749 Frankfurt am Main – 1832 Weimar
Johann Gottlob Regis 1791 Leipzig – 1854 Breslau

Öl auf Leinwand. U.re. im Bereich der Steinplatte in Schwarz schwach lesbar signiert und datiert "CARVS 1837". Verso auf dem Keilrahmen von fremder Hand in Blei bezeichnet "Leuboldt".
Im originalen, profilierten, über Schlagmetall und Silberauflage goldlackierten Rahmen.
WVZ Prause 99, dort ohne Maßangaben und mit der Datierung "1836/37".

Provenienz: Thüringischer Privatbesitz, Nachlass Hildegard Junkemann (1926 Naumburg–2021 Weimar), wohl Nachlass Karl Gustav Nicolai (1860
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50,2 x 40,4 cm, Ra. 57,3 x 47,4 cm.

Schätzpreis
100.000-140.000 €

041   Otto Altenkirch "Reinsberger Land (Meißener Hochland). Im Schnee". 1929.

Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn

Öl auf grober Leinwand. Geritzt signiert und datiert "Otto Altenkirch. 1929" u.re. In einer ebonisierten, profilierten Leiste gerahmt.
WVZ Petrasch 1929–20–S.

Malschicht mit sehr vereinzeltem, leichten Krakelee. O.re. im Bereich des Himmels und hinteren Schneefelds ein vertikalverlaufenes Krakelee. An der äußersten Ecke o.re. eine kleine Retusche, an den Bildkanten wenige weitere, sehr kleine Retuschen.

30 x 50 cm, Ra. 41 x 60,5 cm.

Schätzpreis
3.800 €

047   Pol Cassel "Sommer mit schlafendem Ra". Wohl 1926.

Pol Cassel 1892 München – 1945 Kischinau, UdSSR

Öl und Tempera über Grafit auf grober Leinwand. Unsigniert. Verso auf der u. Keilrahmenleiste zweifach mit dem Nachlass-Stempel "P. Cassel" sowie der handschriftlichen Bestätigung des Sohnes Constantin Cassel in Kugelschreiber "Arbeit meines Vater [sic!]! Pol Cassel / Cassel" versehen. In einer silberfarbenen Leiste gerahmt.
Die Arbeit ist in dem in Vorbereitung befindlichen WVZ Diegelmann registriert.

Provenienz: Deutsche Privatsammlung; Kunstausstellung Kühl, Dresden; Nachlass
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58 x 100 cm, Ra. 65 x 107,5 cm.

Schätzpreis
6.000 €

055   Franz Heckendorf, Eisenbahntrasse an der Havel. 1917.

Franz Heckendorf 1888 Berlin-Schöneberg – 1962 München

Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "F. Heckendorf 17" u.re.

Bildträger umlaufend beschnitten und doubliert. Doublierung auf den Keilrahmen genagelt und geklebt. Format des Keilrahmens um 0,5 – 1 cm größer als das Format der Darstellung. Doublierungsleinwand am li. und re. Bildrand sichtbar. Malschicht im Bereich der weißen Wolke mit Alterskrakelee, gesamtflächig mit winzigen Retuschen sowie weitere, vereinzelte im Bereich des Flußlaufs. Sehr kleine Verluste in den Pastositäten. Wenige bräunliche Fleckchen auf der Bildfläche.

69,5 x 100 cm.

Schätzpreis
8.500 €

056   Gussy Hippold-Ahnert "Zirkusstraße". 1932.

Gussy Hippold-Ahnert 1910 Berlin – 2003 Dresden

Öl und Tempera auf Sperrholz. Signiert u.re. "Gussy Ahnert". Verso eine weitere Arbeit in Öl. Diese u.li. signiert "Gussy Ahnert" und datiert "31" (oder 37). Im originalen, hell- und dunkelgrau gefassten Kassettenrahmen der Künstlerin gerahmt.
WVZ Krella 26.

Abgebildet in: Günther, Rolf: Dix im Sinn. Ausstellungskatalog anlässlich der Sonderausstellung der Städtischen Sammlungen Freital vom 4. September bis 23. Oktober 2016. Dresden 2016. S. 23.

Bildträger umlaufend mit kleinen Absplitterungen, teils werkimmanent. Falzbereich mit geringfügigen Druckspuren. Retuschen an den u. Ecken sowie vereinzelte kleine im Himmel. Verso o.li. ein größerer Verlust in o. Sperrholzlage sowie mit einem Kratzer li.Mi, kleineren Farbverlusten sowie weißen Farbflecken o.Mi., li. und u.li. Rahmen mit kleinen Fehlstellen der Fassung.

50,5 x 37,6 cm, Ra. 60,8 x 48,2 cm.

Schätzpreis
5.000 €

075   Hans Theo Richter "Bildnis Gisela Richter". 1929.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Öltempera auf Sperrholz. Signiert und datiert "Richter 29" o.re. Verso auf dem weiß grundierten Bildträger in Grafit nochmals signiert "Richter" o.re., mit Farbproben des Künstlers sowie einer Nummerierung (?) in Blei "28/200". In einem gekehlten, grau gefassten Rahmen.

Ausgestellt in: Hans Theo Richter. Zeichnung und Graphik. Dresden, Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen u.a. Leipzig, 2002. KatNr. 187, Abb. S. 55.

Nach seinem Studium an der Dresdner
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108,5 x 59,5 cm, Ra. 124,5 x 75,5 cm.

Schätzpreis
20.000-22.000 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

083   Hermann Teuber, Winter in der Sächsischen Schweiz. 1946.

Hermann Teuber 1894 Dresden – 1985 München

Öl auf Hartfaser. Signiert und zweifach datiert "H. Teuber 1946" u.re. Verso mit einer weiteren Landschaftsstudie versehen. In einer profilierten Holzleiste gerahmt.

Stimmungsvolle Darstellung der winterlichen Heimat in dem für die Dresdner Malschule so typischen breiten Pinselduktus und der gedeckten, fein nuancierten Farbpalette, welche Teuber nur vier Jahre später verließ, um einem Ruf als Professor nach Berlin zu folgen.

Bildträger an den Ecken leicht gestaucht. Malschicht im Falzbereich teils mit Farbverlusten. Kleinteilige Kratzspuren mit winzigen Malschicht-Fehlstellen im Eckbereich u.re. sowie eine unscheinbare oberflächliche in der Bildmitte. Weitere feine Kratzspur aus dem Malprozess o.re. Kleine, helle Retuschen im Himmel li. sowie Mi. Firnis etwas gegilbt und im Himmel leicht fleckig.

54,5 x 74,8 cm, Ra. 67,5 x 87,5 cm.

Schätzpreis
4.000 €

101   Karl-Heinz Adler, Ohne Titel. 1996.

Karl-Heinz Adler 1927 Remtengrün – 2018 Dresden
Reinhild Tetzlaff 1944 Gleiwitz, Schlesien – 2010 Dresden

Acryl über Grafit auf Pressspanplatte, Relief (Farbtableau). Aus der Folge "Großer Farbkreis, benannt nach dem 24–teiligen Farbtonkreis". Verso in Blei signiert und datiert "K.-H. Adler 96" u.re. sowie darüber mit einer Widmung an Reinhild Tetzlaff.
WVZ Tauscher 772.

Provenienz: Nachlass Sammlung Reinhild Tetzlaff, Dresden; aus dem Atelier des Künstlers.

"Bei Adler haben Elemente der Natur selbst, wie Licht samt dem Schatten, von Anfang seiner künstlerischen Tätigkeit
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75 x 75 cm.

Schätzpreis
4.500-6.000 €

147   Peter Graf, Der Künstler und sein Land. 1978.

Peter Graf 1937 in Crimmitschau – lebt in Radebeul
Sieghard Pohl 1925 Breslau – 1994 Berlin
Evelyn Weiss 1938 Rom – 2007 Bonn-Bad Godesberg

Öl auf Baumwoll(?)-Gewebe. U.re. signiert "Graf" sowie ausführlich datiert "2. 78" und darüber mit einer Widmung versehen "Für S. Pohl". In einer grau- und silberfarben gefassten Holzleiste gerahmt.

Provenienz: Sammlung Evelyn Weiss, Köln, Atelier des Künstlers.

Wir danken dem Künstler Peter Graf, Radebeul, für freundliche Hinweise.

Malschicht sehr vereinzelt mit Alterskrakelee. Bildträger aufgrund pastoser Malschicht partiell mit Deformationen. Kleine Kerbe an der u. Rahmenleiste.

95,5 x 66 cm, Ra. 98,7 x 69,2 cm.

Schätzpreis
4.000 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

151   Ernst Hassebrauk, Blumenstillleben mit Pfingstrosen. Wohl Anfang 1960er Jahre.

Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda

Öl auf Leinwand, vollflächig auf Sperrholz montiert. Signiert "Hassebrauk" u.re. In einer profilierten, gold- und hellgrün gefassten Holzleiste gerahmt.

Bildträger an den Ecken leicht bestoßen. Malschicht partiell mit leichtem Frühschwundkrakelee. Pastositäten vereinzelt gepresst. Helle, violette Retuschen, wohl von Künstlerhand, an ehem. kleinen Fehlstellen im Bereich des braunen Tisches u.li. sowie u.re.

96,5 x 76,7 cm, Ra. 109,5 x 89,5 cm.

Schätzpreis
2.800-3.200 €

156   Joachim Heuer "Stilleben mit Salzmeste". Wohl um 1950.

Joachim Heuer 1900 Dresden – 1994 ebenda

Öl auf Hartfaser, partiell geritzt. Monogrammiert "h" o.re. Verso über einer weißen Fassung in Grafit signiert "HEUER" und bezeichnet "Dresden" sowie betitelt. In einer einfachen, violettblauen Leiste gerahmt.
Die Arbeit ist in dem in Vorbereitung befindlichen WVZ Müller-Kelwing registriert.

Kleine Abplatzungen der Malschicht entlang der Bildkanten. Retusche an Ecke o.li. sowie eine weitere ca. 1 x 0,5 cm große Retusche in der Bildfläche o.re. sowie o.li., dort mit winzigen Farbverlusten. Sehr kleine Malschicht-Lockerung re. über der Schale li. Winzige grundierungssichtige Fehlstelle o.li. im ockerfarbenen Bereich. Verso etwas atielier- und fingerspurig sowie mit zwei montierungsbedingten Fehlstellen der weißen Fassung.

29,7 x 67 cm, Ra. 34,5 x 71,5 cm.

Schätzpreis
3.000 €

163   Hans Jüchser "Die drei Marien am Grabe". 1958/1973.

Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden

Öl auf Hartfaser. U.re. in Grün signiert und partiell undeutlich datiert "Jüchser 58", darüber nochmals in Hellgrau signiert und datiert "Jüchser 73". Verso auf dem mit Zeitungspapier kaschierten und weiß grundierten Bildträger von Künstlerhand in Grafit betitelt und maßbezeichnet. In einem grau gefassten Plattenrahmen.

Provenienz: Deutsche Privatsammlung, Kunstausstellung Kühl, Dresden; Nachlass des Künstlers.

Ausgestellt in: Gisbert Porstmann, Linda Karohl (Hrsg.):
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100 x 70 cm, Ra. 113,5 x 83,5 cm.

Schätzpreis
7.000-8.000 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

170   Wilhelm Lachnit "Stilleben mit Maske". 1954.

Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden

Öltempera auf Hartfaser, auf einen Trägerleistenrahmen genagelt. Signiert "W. Lachnit" o.li. Verso betitelt, nochmals signiert "W. LACHNIT" und bezeichnet "DRESDEN". Im originalen, weiß und grau gefassten Plattenrahmen. Verso auf o. Rahmenleiste auf einem alten Etikett typografisch bezeichnet und betitelt.

Ausgestellt / abgebildet in:
Gemälde, Pastelle, Gouachen, Aquarelle. Ausstellung Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister. Dresden 1965. KatNr.
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79,5 x 99,5 cm, Ra. 80 x 100 cm.

Schätzpreis
25.000 €

171   Wilhelm Lachnit "Grüner Tag (an der Ostsee)". 1954.

Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "W. Lachnit". Verso auf der o. Keilrahmenleiste nochmals signiert und bezeichnet "W. LACHNIT DRESDEN" und betitelt. Auf der u. Keilrahmenleiste mit dem Stempel der Galerie Saxonia, München sowie mit dem Etikett der Kunstausstellung Kühl, Dresden. In einer silbergrauen Leiste gerahmt.

Ausgestellt in:
Gastausstellung: Rudolf Bergander, Fritz Dähn, Waldemar Grzimek, Bernhard Kretzschmar, Wilhelm Lachnit, Arno Mohr, Otto Niemeyer-Holstein, Gottfried
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51 x 70,5 cm, Ra. 58 x 77 cm.

Schätzpreis
12.000-14.000 €

192   Willy Wolff "Komposition mit Segelboot". 1964.

Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda

Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert "Wolff 1964" u.re. Verso auf dem weiß grundierten Bildträger in schwarzem Pinsel nochmals signiert und datiert "WOLFF 1964" o.li., darunter in Rot nummeriert "6" sowie mit verschiedenen späteren Etiketten. In der originalen, schmalen, hellgrau gefassten Künstlerleiste gerahmt.

Die Arbeit ist im Nachlass des Künstlers registriert.

"Wolffs kurze abstrakte Phase ist durch den Verzicht auf jede Handschriftlichkeit gekennzeichnet; auch hier
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75 x 100,5 cm, Ra. 76 x 102,5 cm.

Schätzpreis
15.000 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

252   Max Beckmann "Liebespaar II". 1918.

Max Beckmann 1884 Leipzig – 1950 New York

Kaltnadelradierung auf chamoisfarbenem Bütten. In Blei signiert "Beckmann" an der u.re. Plattenkante. Mit dem Trockenstempel der Ganymed-Presse der Marées-Gesellschaft am u.re. Blattrand. Blatt 5 der Folge "Gesichter" mit 19 Arbeiten. Gedruckt bei Franz Hanfstaengl, München, herausgegeben vom Verlag der Marées-Gesellschaft, R. Piper & Co., München, 1919. Eines von 60 Exemplaren der Ausgabe auf Bütten, Gesamtauflage 100 Exemplare. Im Passepartout.
WVZ Hofmaier 126 II B b (von D), mit
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Pl. 21,5 x 25,9 cm, Bl. 29,5 x 36,7 cm.

Schätzpreis
6.500 €

292   Ernst Ludwig Kirchner "Chansonette (Frau im schulterfreien Kleid)". 1911.

Ernst Ludwig Kirchner 1880 Aschaffenburg – 1938 Frauenkirche-Wildboden
Lise Gujer 1893 Zürich – 1967 Sertig (Gem. Davos)

Bleistiftzeichnung auf Velin, aus einem Skizzenbuch. Unsigniert. Verso am u. Blattrand mit dem Stempel der Galerie Nierendorf (Nr. E 70–916/181) und der Unterschrift von Florian Karsch in Blei, von Florian Karsch in Blei betitelt und datiert.
Nicht im WVZ Presler.

Provenienz: Dresdner Besitz, vormals Sammlung Lise Gujer, Schweiz.

Frühes Skizzenbuchblatt, wohl noch aus der Dresdner Zeit Kirchners vor seinem Umzug nach Berlin im Oktober 1911. Kirchner nimmt hier die spontane,
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20,2 x 16,2 cm.

Schätzpreis
2.800 €

307   Gotthardt Kuehl "Blick auf den Montmartre". Mitte 1880er Jahre.

Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden

Farbige Pastellkreidezeichnung und Gouache auf kräftigem, gelblichen Papier, vollrandig auf Malpappe montiert. Signiert "G. Kuehl" und bezeichnet "Paris" u.re. Hinter Glas ein einer goldfarbenden Stuckleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Neidhardt, siehe jedoch das nahezu motivgleiche Gemälde WVZ Neidhardt 136, heute im Museum der bildenden Künste Leipzig, InvNr. 894.

Gotthardt Kuehl zog im Jahr 1879 mit 29 Jahren nach Paris. Über seinen Aufenthalt dort ist nur wenig überliefert – man
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49 x 32 cm, Ra. 64 x 48 cm.

Schätzpreis
2.500-3.000 €

386   Hermann Glöckner "Weibliches Bildnis nach halbrechts". Nach 1945.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Tempera (Pinsel und Spachtel) auf kaschierter Malpappe, mit einem Überzug. Verso mit dem schablonierten Monogramm "G" u.li. sowie dem Nachlass-Stempel und der Nachlassnr. "523" in Blei. Am o.li. Rand eine undeutliche Datierung in Blei "Datierung 1947" (?).

Bildträger in den Ecken sowie den seitlichen Rändern Mi. mit Reißzwecklöchlein, o.re. und u.li. mit kleinen Materialverlusten, die Ecken insgesamt mit leichten Bestoßungen. Malschicht im Bereich der Stirn und dem Dekolleté krakeliert, dort auch mit partiellen Farbverlusten (aus dem Werkprozess, unter dem Firnis). Überzug etwas gebräunt, gesamtflächig mit feinen Bläschen.

43,5 x 34 cm.

Schätzpreis
3.500 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

391   Hermann Glöckner "Mann mit Mütze, nach links". 1950er Jahre.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Tempera auf kräftigem, faserigen Pappkörper. Unsigniert. Verso ein Papieretikett mit handschriftlicher Nummerierung "39".

Abgebildet in:
Galerie Beatrix Wilhelm: Hermann Glöckner. Profile / Profiles 1922–1983. Stuttgart 1991. S. 26, KatNr. 24.

Malschicht in den pastosen Farbbereichen sehr vereinzelt mit unscheinbarem Krakelee. Vereinzelt sehr feine, weiße Farbspuren, wohl werkimmanent. Ein kleiner Farbverlust im Hellorange u.re.

26 x 17,5 cm.

Schätzpreis
2.400 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

502   Otto Dix "Hofkirche in Dresden". 1955.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Farblithografie auf kräftigem "Van Gelder Zonen"-Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "DIX", datiert und nummeriert "14/50".
WVZ Karsch 212 4 b B (von b B).

Vgl.: Staatliche Kunstsammlungen Dresden,Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1956–6, Probedruck.

Abgebildet in: Tittel, Lutz: Katalog des Bodenseemuseums. Bestandskatalog und Ausstellung.

Insgesamt mit Griffknicken, in den weißen Randbereichen, insbesondere u. etwas deutlicher, die o. und u. Blattkante mit leichten Knickspuren, die u. mit zwei winzigen Einrissen (ca. 5 und 8 mm) und leichter Stauchung. O. und u. Randbereich etwas wellig, o. zwei winzige Reißzwecklöchlein. Im li. Blattbereich mit einigen, druckbedingten Quetschfalten, im Gesamteindruck unscheinbar.

St. 48,2 x 66 cm, Bl. 53 x 75,5 cm.

Schätzpreis
4.000 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

567   Heinz Mack "Tage am Meer". 1996.

Heinz Mack 1931 Lollar

Farblithografie auf weißem "Rives"-Bütten. In Blei u.re. signiert und datiert "mack 96" sowie bezeichnet "e.a.". Einer von 15 Künstlerabzügen außerhalb der Auflage von 70 Exemplaren. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Plexiglas in einer weißen Holzleiste gerahmt.
WVZ Blume 188.

Die Arbeit entstand nach einer Zeichnung aus dem Jahr 1994.
Das Motiv erschien als Vorzugsausgabe zum Buch "Ibiza – Insel und Licht".

Die o.li. Blattecke ganz unscheinbar gewellt, die li. Blattkante mit zwei minimalen Stauchungen, die u.li. Blattecke mit einer unscheinbaren Quetschfalte aus dem Druckprozess.

Bl. 99 x 70 cm, Ra. 120 x 80 cm.

Schätzpreis
3.200-4.000 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

621   Werner Tübke "Auferstehung". 1984.

Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig

Aquarell über Rötellithografie auf kräftigem "Hahnemühle"-Bütten. In Tusche signiert "Tübke" innerhalb der Darstellung am u. Rand Mi., ausführlich datiert "24. Januar 1984" o.Mi. In Blei nochmals signiert "Tübke" im weißen Rand u.re. Verso in Blei von fremder Hand betitelt und mit den WVZ-Angaben versehen u.re., darunter weitere Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout hinter Plexiglas in einer vergoldeten Leiste mit Wellenstab gerahmt.
WVZ Tübke AL 2/84
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Darst. 45 x 27 cm, 53,5 x 35,5 cm, Ra. 65 x 45,5 cm.

Schätzpreis
5.000 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

703   Georg Wrba "Diana auf der Hirschkuh". 1899.

Georg Wrba 1872 München – 1939 Dresden
Gießerei Adalbert Milde & Co. Dresden 1900 Dresden

Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Platte signiert "WRBA". An der schmalen Seite des Sockels mit Gießereistempel "Guss Adalbert Milde u. Co. Dresden".
WVZ Kloss 12.1., dort bezeichnet: Guss von C. Leyrer München.

Entsprechend WVZ Kloss ausgestellt auf der Internationalen Kunstausstellung Secession München, 1899, Nr. 295b (im Ausstellungskatalog nicht gelistet).

Bisher einziges belegtes Bronze-Exemplar der Kunstgießerei Adalbert Milde & Co Dresden.
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H. (mit Sockel) 76 cm.

Schätzpreis
6.000 €

726   Tafelaufsatz "Dachs" aus dem Service "Reineke Fuchs". Max Esser für Meissen. 1922.

Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Boden mit Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Schwertermarke mit Fuchs (Marke des Tafelaufsatzes Reineke Fuchs) und Weißschliff, geritzter Modell-Nr. "H 244", Präge-Nr. "151". 1. Wahl.
Ausformungszeitraum: Pfeiffer-Zeit, 1924–1934.

Lit.: Bergmann, Sabine und Thomas: Meissener Künstler-Figuren, Erlangen 2010, Nr. 1093.

Marusch-Crohn, Caren: Meissener Porzellan 1918–1933. Die Pfeifferzeit. S. 105f.

Schärer, Jürgen: Auf den Punkt gebracht. Meißen, 2000. S. 80f.

An der li. Vorderpfote zwei Krallen fehlend, die Bruchstellen fachmännisch retuschiert, die kleine Kralle mit winzigem Chip. Ein winziger Chip an der Nasenspitze und am re. Ohr. Unscheinbarer Brandriss zwischen re. Flanke und Grasbüschel. Ein kleines, herstellungsimmanentes Bläschen am hinteren Rücken.

H. 26,5 cm.

Schätzpreis
1.500 €

781   Außergewöhnliches florales Collier mit Türkisen. Zeitgenössisch.

585er Gelbgold. Sehr hochwertige Goldschmiedearbeit, individuell handgefertigt aus 14 Blütenelementen, die Blütenblätter mit sehr feiner Parallelziselierung, und sieben Elementen aus unregelmäßig gefügten Kreiselementen. Die Oberflächen alternierend mit feiner Zickzackziselierung bzw. Satinierung. Jedes zweite Blüten- bzw. Kreiselement mit einem hängenden, tropfenförmigen Türkis-Cabochon besetzt, jeweils gehalten von vier Krappen.
Insgesamt 11 tropfenförmigen Türkis-Cabochons
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L. 47,5 cm, 62,6 g.

Schätzpreis
2.900 €

795   Collier-Anhänger mit prächtigem Shimoyo-Rubellit-Solitär. Neuzeitlich.

750er Gelbgold. Zweigliedriger Anhänger mit ovalgeschliffenem Shimoyo-Rubellit (ca. 19,8 ct) in Chatonfassung, begleitet von insgesamt 48 pavégefassten Brillanten (ges. ca. 0,6 ct). Mit Feingehaltspunze "18 K". Im hochwertigen Originaletui.

Mit einem Echtheitszertifikat von Amayani, Berlin, Nr. 7871CH.

Die Shimoyo-Mine in Mosambik gilt neben der Cruzeiro-Mine in Brasilien und Edoukou-Mine in Nigeria als renommierteste Mine für Rubellite von besonderer Qualität.

Rubellit mit kleinen Einschlüssen.

L. 4,8 cm, 19,5 g.

Schätzpreis
2.600 €

874   Exzellente große Vase. Shippô-chô / Nagoya, Japan. Meiji-Periode, 1890/1900.

Cloisonné, sehr fein in Silber- und Golddraht verschiedener Stärken gearbeitet. Bodenplatte, Stand und Fassung der Lippe aus Kupfer, vergoldet. Vierkant-Balusterform mit gerundeten Ecken auf quadratischem Querschnitt, kurzer Hals mit weit ausgestelltem Mündungsrand, flacher, weit ausgestellter Fuß. Die Wandungen mit vier Kartuschen, darin mit der Darstellung eines Gänsepaares und Lotosblüten, rosafarbenen und weißen Lilien, weiteren Blumen und einem Singvogel, drei schwimmenden Enten im ...
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H. 43,5 cm.

Schätzpreis
6.000 €