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AUKTION 84 07. März 2026
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622   Tasse und Untertasse mit Exotischer Vogel-Malerei. Meissen. 1762– 1763.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne bzw. der Rand mit purpurner Schuppenbordüre "Mosaique". Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie auf der Tasse Präge-Nr. "4" und auf der Untertasse Präge-Nr. "64". Zudem jeweils mit der Lüster-Nr. "39".

Vgl. zur Malerei auch die Vögel des Porzellanmalers Adamn Friedrich von Löwenfinck in: Ulrich Pietsch, Adam Friedrich von Löwenfinck: Phantastische Welten: Malerei auf Meissener Porzellan und deutschen Fayencen von Adam Friedrich von Löwenfinck (1714 – 1754). Dresden 2014. S. 142 f.

Fahne der Untertasse an einer stelle mit fachmännisch restauriertem kleinen Ausbruch. Standfuß jeweils mit kleinsten Chips. Vergoldung und vereinzelt die Malerei etwas berieben.

Tasse: H. 4,6 cm, Untertasse D. 13,5 cm.

Schätzpreis
550 €
Zuschlag
460 €

623   Tasse und Untertasse mit Ideallandschafts-Malerei. Meissen. 1762– 1763.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne bzw. der Rand mit purpurner Schuppenbordüre "Mosaique". Auf der Tassenwandung und im Spiegel zwei Reservcen mit idealen Flusslandschaften mit Kirchen- bzw Schlossbauten, figürlicher Staffage und Blütenranken. Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie auf der Tasse Dreher- und Formerzeichen "P" und auf der UntertasseDreher- und Formerzeichen "63". Zudem die Lüster-Nr. "77".

Die Flusslandschaften
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Tasse H. 4,4 cm, Untertasse D. 13,4 cm.

Schätzpreis
550 €
Zuschlag
550 €

626   Deckelkanne mit der Ansicht der "Lochmühle" im Liebethaler Grund, Sächsische Schweiz. Meissen. Nach 1838.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda

Porzellan, glasiert, über Umdruckdeckor in polychromen Aufglasurfarben staffiert , goldradiertes Dekor, blauer Fond. Am Boden mit der Schwertermarke und Beizeichen "G" oder "6" in Unterglasurblau, verschiedenen Pinsel- und Prägemarken "6" und "41" sowie der Bezeichnung "Loch=Mühle" in Aufglasurschwarz.

Zur Vorlage vgl.: Christian Gottlob Hammer "Die Lochmühle im Liebethaler Grund nördlich von Pirna bei Dresden", 1838, Radierung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, Inv.-Nr. A 1995–5538.

Vergoldung partiell berieben. Minimale Glasurflecken am Ausgussrand.

H. 21 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

627   Seltene Vase mit Mädchenbildnis in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Meissen. spätes 19. Jh.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. Schauseitig ein Mädchenbildnis in Pâte-sur-Pâte-Malerei im Oval auf russischblauem Fond, gerahmt von Rocaillen, Blattwerk und Blüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei und Gold, rückseitig eine Blütengirlande und Insekten in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau und geritzter Form-Nr. "F 127", geritzter Nummerierung "61/55" und Präge-Nr. "8".

Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur
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H. 10 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
800 €

628   Seltene Vase mit Flora in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Meissen. spätes 19. Jh.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. Schauseitig ein Florakopf im Profil in Pâte-sur-Pâte-Malerei im Oval auf hellgrauem Fond , gerahmt von Rocaillen, Blattwerk und Blüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei und Gold, rückseitig eine Schwalbe in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Form-Nr. "F 127" und Präge-Nr. "8".

Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur Sèvres vorgestellte Dekortechnik "Pâte-sur-pâte"
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H. 10 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
750 €

632   Baluster-Deckelvase, Teedose und Zigarettendose mit dem Dekor "Indische Fels-, Blumen- und Vogelmalerei 125". Paul Börner für Meissen. 1962.

Emil Paul Börner 1888 Meißen – 1970 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, goldgehöht. Formentwurf der Zigarettendose von Paul Börner. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, vierfach geschliffen sowie weitere geprägte und in Aufglasurrot gemalten Ziffern.

Vase H. 25 cm, Teedose H. 14 cm, Zigarettendose L. 14 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
320 €

633   Deckelvase "Tischchenmuster". Adelbert Niemeyer für Meissen. Späte 1930er Jahre.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Adelbert Niemeyer 1867 Warburg – 1932 München

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit dern Schwertermarke in Unterglasurblau und drei Schleifstrichen sowie der geprägten Modell-Nr. "G. 208." und Präge-Nr. "67".

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017. KatNr. 2364.

Eine Schlinge des Knaufs mit zwei Bruchkanten, fachmännisch restauriert.

H. (gesamt) 23,5, D. max. 15,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
220 €

636   Kaffeeservice "Wellenspiel Pur, Wasservögel" für sechs Personen. Sabine Wachs für Meissen. Entwurf 1994– 1996.

Sabine Wachs 1960 Wermsdorf
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Aufglasureisenrot und Gold staffiert. 21–teilig, bestehend aus 6 Kaffeetassen und Untertassen, 6 Tellern, 1 Kaffeekanne, 1 Milchkännchen und 1 Zuckerdose. Unterseitig jeweils mit Schwertmarke in Unterglasurblau, Modell-Nr. und Maler-Nr sowie teils mit Jahreszeichen und Bossierer-Nr. Die Kanne unterseits mit der Inschrift "Danke für 10 Jahre Scholz & Friends". 1. Wahl.

Mündungsrand einer Tasse mit kleiner, fachmännischer Restaurierung.

Verschiedene Maße.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
650 €

639   Speiseteller mit DDR-Staatsemblem und "Blume 2 seitlich, alte Manier, purpur". 1955.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Aufglasurpurpur und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "53" und "1" sowie einem am u. Standring ein weiterer unterglasurblauer Strich.

Ein nahezu identischer Teller ausgestellt in: Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR, Japanisches Palais, Dresden, 20.09.2025 bis 22.06.2026.

Entwurf wohl für einen politischen Anlass Otto Grotewohls (1894 Braunschweig – 1964 Ost-Berlin), Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik.

Dekor mit Bereibung.

D. 25,7 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
240 €

642   Bildplatte "Mater Dolorosa". Nach Carlo Dolci. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Francesco Bartolozzi 1728 Florenz – 1815 Lissabon
Carlo Dolci 1616 Florenz – 1686 ebenda

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Spiegelbildliche Wiedergabe der "Mater Dolorosa" von Carlo Dolci. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie zwei übereinander klebemontierten, fragmentarisch erhaltenen Papieretiketten versehen, diese mit Angaben zur Vorlage. Beigegeben: durchbrocher geschnitzter Schmuckrahmen, mit einem ovalen Bildausschnitt.

Wohl nach einer Radierung von Francesco Bartolozzi nach: Carlo Dolci (Werkstatt) "Mater Dolorosa",
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23,5 x 19,2 cm, Ra. 46,5 x 35 cm.

Schätzpreis
1.700 €
Zuschlag
1.400 €

643   Bildplatte "Schokoladenmädchen". Nach Jean-Etienne Liotard. Porzellanmanufaktur Meissen. Um 1850/1860.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Etienne Liotard 1702 Genf – 1789 ebenda

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "11 [?]", "6", "C [?]" und "33" sowie in Blei eine Preisangabe. In einem vergoldeten Schmuckrahmen mit Rocaillen. Auf der Rückwand bezeichnet "Jeunne personne nommée Baldauf et turnommée, la belle chocolatière de Vienne l'originale, qui le trouve dans la galerie royale de Dresde est achetée du peinture Liotard le 3. Fevrier 1745 par Algarotti pour 120 ...
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27,5 cm x 20,5 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
2.600 €
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