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| AUCTION 84 | 07. März 2026 |
Auction 84
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217 Giovanni Benedetto Castiglione "Marsyas und Olympus". 1645– 1648.
Giovanni Benedetto Castiglione 1616 Genua – 1670 Mantua
Etching auf feinem Bütten. Reversibel auf einen Untersatzkarton montiert.
Vgl. zur formatgleichen Vorlage: Bartsch XXI.17.15.
Diagonale Knickspur. Leicht stockfleckig und angeschmutzt. Verso o.re. ein Farbfleck, recto durchscheinend.
Bl. 21 x 11,5 cm.
221 Adrian Zingg, Blick über die Elbe auf Briesnitz mit Kirche und Belvedere. Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Pen drawing (ink), braun laviert, sparsam koloriert. Im Bereich des großen Steins signiert "A. Zingg del. Dresden". Vollflächig auf ein grünes Trägerbütten kaschiert.
Ein Abzug der nahezu motivgleichen Radierung wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 131926, dort o.re. mit dem Künstlerstempel "A.Z." ( im Schild) (Lugt 3980) .
Vgl. motivisch auch:
Johann Philipp Veith, Blick auf die Briesnitzer Kirche bei Dresden oberhalb des
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32 x 46 cm.
222 Jacques Callot "La Tentation de St. Antoine" (Die Versuchung des Heiligen Antonius). 1635.
Jacques Callot 1592 Nancy – 1635 ebenda
Etching auf Bütten, mit schwach sichtbarem Wasserzeichen "19." (?). In der Platte u.li. signiert "Jac Callot Inuen[it] et fe[cit]". Verso in altem Französisch in Tinte bezeichnet "Tantasont de Saint antoines parlat".
WVZ Meaume 139 IV (von IV); Lieure 1416 V (von V), mit dem nahezu vollständig getilgten Strich zwischen re. Handgelenk und Flügel des großen Dämons.
Fachmännisch restaurierter Zustand. Bis an die Darstellungskante geschnitten. Unregelmäßig gebräunt. O.li. ein brauner Fleck (D. 5 mm). Mehrere Fraßlöchlein und-spuren, fachmännisch geschlossen. Geglätteter horizontaler und vertikaler Mittelfalz.
Bl. 35,2 x 45,9 cm.
223 Niederländisch, Kopf eines Pferdes. Wohl 18th cent.
Red chalk drawing auf Bütten. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Etwas stockfleckig.
BA. 22 x 20 cm, Ra. 42,6 x 32,6 cm.
225 Achille Gigante, Amalfi. 1842.
Achille Gigante 1823 Neapel – 1846 ebenda (?)
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Pencil drawing, partiell sparsam koloriert und weiß gehöht. U.li. datiert, signiert und bezeichnet "1842. Achille Gigante. 2.x". Auf Untersatzpapier montiert.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Technikbedingt sehr vereinzelt ganz unscheinbar fingerspurig. Die Weißhöhungen oxidiert. Vereinzelt kleine Fleckchen. U.re. ein kleines Stockfleckchen, am Blattrand Mi.li. ein kleines gelbliches Fleckchen.
22 x 33,6 cm, Unters. 30 x 45,9 cm.
226 Achille Gigante, Strada nuova. 1842.
Achille Gigante 1823 Neapel – 1846 ebenda (?)
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Pencil drawing, partiell sparsam koloriert und weiß gehöht, auf ockerfarbenem Papier. U.li. signiert und datiert "achille Giganti 1842". U.re. bezeichnet "della Strada nuova d'[undeutlich]". Auf Untersatzpapier montiert.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Die Blattecken montierungsbedingt leicht wellig. Im re. Bereich zwei nadelstichgroße Fleckchen.
22,8 x 41,1 cm, Unters. 29,8 x 48,2 cm.
227 Woldemar Hottenroth "Blick auf Dresden von der Marienbrücke aus". Um 1860.
Woldemar Hottenroth 1802 Dresden – 1894 ebenda
, sparsam aquarelliert und partiell weiß gehöht, auf grauem Papier. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet "Hottenrott [sic!] (aus dem Besitz der Familie)".
Die Zeichnung wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis von Claudia Maria Müller aufgenommen.
Wir danken Claudia Maria Müller, Dresden, für freundliche Hinweise.
O.li. etwas knickspurig, mit einer leichten, vertikal über das gesamte Blatt verlaufenden doppelten Knickspur im re. Bereich. Ein minimaler Ausriss in der Blattecke u.re., am Blattrand u.li. ein verso unfachmännisch hinterlegter Einriss (ca. 1 cm). Vereinzelte kleine bräunliche Fleckchen, ein leichter Flüssigkeitsfleck o.Mi. Reste einer älteren Klebemontierung verso in den o. Eckbereichen recto durchscheinend. Verso mit Schattenbild.
20,7 x 33,7 cm.
228 Christian August Günther "Festung und Städtchen Königstein von der Morgenseite". Um 1810.
Christian August Günther getauft 1759 Pirna – 1824 Dresden
Etching, koloriert und partiell eiweißgehöht. Im Passepartout montiert.
Vgl. motivisch:
Christian August Günther, Die Stadt und die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz vom Elbufer im Osten, um 1810, Radierung, koloriert, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1995–7910, dort mit Bezeichnung in der Platte "Festung und Städtchen Königstein von der Morgenseite".
Papier gebräunt, lichtrandig und stockfleckig sowie technikbedingt leicht wellig. Am o. und u. Rand fachmännisch restaurierte Schleifspuren, dort ohne Bräunung. Im u.re. Darstellungsbereich ein langer, restaurierunger Einriss. Verso an den Rändern außerhalb der Darstellung mit Schwemmrändern und mit Rückständen einer früheren Montage.
Pl. 48 x 65,5 cm, Bl. 61,7 x 78,2 cm, Psp. 64,5 x 82 cm.
Julius Hübner d.Ä. 1806 Oels (Schlesien) – 1882 Loschwitz (Dresden)
Prinz Johann Georg von Sachsen 1869 Dresden – 1938 Schloss Altshausen/Württemberg
und roter Farbstift, partiell weiß gehöht, auf gelblich grundiertem Papier. Ligiert monogrammiert und datiert "18JH52" u.li. Mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers "der Dresdner Diakonissen-Anstalt von Julius Hübner. Nbr [November] 1852.". Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert, dieser verso mit Sammlungsetikett Johann Georg Herzog von Sachsen (Lugt 4484) mit der Nummer "S I No. 1622".
Das Sammlungsetikett abgebildet in: Norbert Suhr: Die Zeichnungen-Sammlung des Prinzen
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30,5 x 24 cm.
231 Louise Jousserandot, Stillleben mit Weintrauben / Stillleben mit Birnenquitten. Wohl nach 1859.
Louise Jousserandot 1831 Metz – 1917 Lons-le-Saunier
Two pastel crayons in colours (oval). Jeweils signiert "L. Texte Gugnon" bzw. "Louise Texte Gugnon". Hinter Glas in der auf rotbraunem Bolus vergoldeten Rahmung, mit den originalen, mundgeblasenen Gläsern und originaler Verklebung.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Die Bildträger leicht gewellt. Ra. an den Außenkanten minimal bestoßen und unscheinbar rissig. Verso einzelne Löchlein früherer Montierungen.
70 x 55,7 cm, Ra. 82,2 x 67 cm / Ra. 83 x 67 cm.
234 Friedrich Overbeck (nach), Lasset die Kinder zu mir kommen. Nach 1835.
Friedrich Overbeck 1789 Lübeck – 1869 Rom
auf festem Velin. Unsigniert.
Detailstudie nach Overbecks Gemälde "Christus segnet die Kinder", 1826–1835, Berliner Privatbesitz.
Vgl.: Ausst. Katalog: Johann Friedrich Overbeck 1789–1869. Zur zweihundertsten Wiederkehr seines Geburtstages. Lübeck, 1989, Nr. 24 mit Farbabb.; Katalog: Die deutschen Zeichnungen des 19. Jahrhunderts. 2 Bände. Karlsruhe, 1978, Nr. 2804, Abb. S. 71.
Randbereich mit mehreren, teils kleberestaurierten Einrissen (max. 6,5 cm). Blatt leicht angeschmutzt und mit kleinen Knickspuren in den Ecken. Verso mit Montierungsresten.
26,5 x 20,6 cm.