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| AUCTION 86 | 07. November 2026 |
Auction 86
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Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Kopf, Zunge und Hände beweglich. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der geritzten Modell-Nr. "154" und Präge- Nr. "73", am Halsansatz des Kopfes verso nochmals die Präge-Nr. "73".
Eine größere, sehr ähnlich staffierte Version zu vorliegender Figur abgebildet in: Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710 – 1810. Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. Nr. 1027.
Vgl. auch:
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H. 15 cm.
Dominikus Auliczek der Ältere 1734 Policka – 1804 Nymphenburg
Porzellanmanufaktur Nymphenburg 1747 Neudeck bei München
Porcelain, glazed. Ceres, mit Tuch bekleidet, dargestellt als Sommer, mit Getreidebündel in der Hand auf einem Sockel sitzend. Ein weiteres Getreidebündel zu ihren Füßen. Unterseits ein geritztes "X", die geprägte Schildmarke und die gepressten Modell-Nr. "40." und "2". Seitlich am Sockel nochmals die geprägte Schildmarke.
Unscheinbarer, kleiner Riss im Tuch. Vereinzelte Glasurunregelmäßigkeiten.
H. 30,5 cm.
Dominikus Auliczek der Ältere 1734 Policka – 1804 Nymphenburg
Porzellanmanufaktur Nymphenburg 1747 Neudeck bei München
Porcelain, glazed. Bacchus, mit Lendenschurz, dargestellt als Herbst, eine Weinrebe haltend, auf einem Baumstumpf mit Weinreben sitzend. Zu seinen Füßen ein umgestoßener Weinkrug. Unterseits die geprägte Schildmarke und die gepresste Modell-Nr. "41" und "1". Seitlich am Sockel nochmals die geprägte Schildmarke.
Ein Weinblatt am Kopf und am Baumstamm mit Materialverlust. Zwei kleine geöffnete Luftblasen am Hals. Kleiner Riss an einem Ast des Baumstamms, am Stiel eines Weinblattes und unter der Plinthe. Am Knie des Baccus eine Formunregelmäßigkeit.
H. 31 cm.
676 "Liebesgruppe". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1744. Ausformungsjahr 1981.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porcelain, glazed. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, geritzte Modell-Nr. "73061", geprägte Bossierer-Nr. "136", Jahresmarke und "Petermann-Strich". Weißschnitt, Dritte Wahl.
In seinem Arbeitsbericht für Juni 1744 führt Kändler im zweiten Eintrag eine Figurengruppe auf, deren Beschreibung auf die vorliegende "Liebesgruppe" zutrifft und wodurch auch die Datierung des Formentwurfes festgehalten wurde: "2. Ein Neues Croppgen gehöriger maßen zerschnitten und zum
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H. 20,5 cm.
677 Eule. Sigismund Wernekinck für Ernst Teichert, Meissen. 1929.
Meißner Ofen- und Porzellanfabrik vorm. Carl Teich 1872 Meißen
Sigismund Wernekinck 1872 Bromberg – 1921 Berlin
Porcelain, glazed, sparsam in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Innenseitig am Stand mit der aufgedruckten Jubiliäumsmarke und dem Zusatz "handgemalt" in Blau, Modell-Nr. 378.
Vereinzelte Brandfleckchen. Vergoldung mit Bereibungen. Unscheinbare Bereibung am Ohr der Eule.
H. 35,5 cm.
Paul Scheurich 1883 New York City – 1945 Brandenburg an der Havel
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die dreifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, sowie die geritzte Modell-Nr. "A1012" und geprägte Bossierer-Nr. "143". 2. Wahl.
Die Meissner Figur "Dame mit Mohrenknabe" wurde 1919 von Paul Scheurich entworfen und zeigt eine elegant sitzende Dame mit weitem Rock und geschnürtem Oberteil, die eine goldene Frucht mahnend hinter ihrem Rücken vor einem bittenden Knaben verbirgt. Die Figuren stehen auf einer
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H. 27,8 cm, B. 26,5 cm.
Ferdinand Liebermann 1883 Judenbach – 1941 München
Porzellanmanufaktur Rosenthal 1880 Erkersreuth (Selb)
Porcelain, glazed, sparsam in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Seitlich am Sockel signiert "FERD. LIEBERMANN". Unterseits die Manufaktur-Marke in Aufglasurgrün sowie bezeichnet "Dieses Modell existiert nur in 200 Exemplaren. Nummer: 27".
Porzellanausformung der 1906 entworfenen Bronzefigur des Künstlers, ausgestellt auf der Münchner Jahresausstellung 1906, Glaspalast, KatNr. 1221/17 und der Großen Berliner Kunstausstellung 1906, KatNr. 389.
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H. 18,5 cm, L. 37,5 cm.
Ferdinand Liebermann 1883 Judenbach – 1941 München
Porzellanmanufaktur Rosenthal 1880 Erkersreuth (Selb)
Porcelain, sparsam in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Lachender Knabe, auf einem Steinbock reitend. Zweiteiliger, mehrfach gestufter und profilierter Rundsockel mit ausgestelltem, zylindrischem Stand. Unterseits die Manufaktur-Marke in Aufglasurgrün auf unglasiertem Grund. Modell-Nr. "K 68", Dekor-Nr. "1160".
Porzellanausformung der auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1907, KatNr. 942 und der Münchner Jahresausstellung 1907, Glaspalast, KatNr. 1908/48 gezeigten
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H. 60,5 cm.
681 "Modedame". Paul Scheurich für Nymphenburg. 1916. Ausformungszeitraum wohl um 1916.
Paul Scheurich 1883 New York City – 1945 Brandenburg an der Havel
Porzellanmanufaktur Nymphenburg 1747 Neudeck bei München
Porcelain, glazed, sparsam in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der geprägten Schildmarke, geprägter Modell-Nr. "547" sowie geritzter Nr. "3" und einer undeutlichen Nr. Verso nochmals die geprägte Schildmarke, darüber mit einem geprägten Schriftzug (undeutlich).
Eine Rockfalte mit leichter Glasurbereibung. Ein unscheinbarer Chip an der Unterseite des Rocksaums sowie am Kragen. Unterseite der Plinthe minimal bestoßen.
H. 22 cm.
682 Joseph Nees Sehr seltene Figur "Cellospieler". Joseph Nees für Ludwigsburg. Entwurf 1764/1767.
Joseph Nees 1730 unbekannt – 1778 ebenda
Johann Christian Wilhelm Beyer 1725 Gotha – 1796 Hietzing
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Doppel-C-Marke in Unterglasurblau sowie in Aufglasurpurpur die Buchstaben "L" und "I". Zudem geprägt die Nummer "52" und "3' A' M".
Provenienz: Nachlass Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.
In den 1760er Jahren entstanden mehrere Entwürfe der sog. "Serie der großen Musiksoli". Neben Johann Christian Wilhelm Beyer, der auch größere Modelle schuf, schufen etwa Johann Christoph Haselmeyer oder Joseph Nees kleinere
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H. 12 cm, B. 12 cm.
683 "Wildschwein". Waldemar Grzimek für Schaubach-Kunst. 1955.
Waldemar Grzimek 1918 Rastenburg – 1984 Berlin
Schaubach-Kunst 1926 Wallendorf
Biskuitporzellan. Auf der Plinthe monogrammiert "W.G.". Unterseitig mit dem Manufakturstempel in Grün sowie geprägter Modell-Nr. "1623" und Prägebuchstabe "R".
Nach einer Bronzeplastik des Künstlers aus dem Jahr 1955 (WVZ Roters 131).
Partiell etwas angeschmutzt. Unscheinbare Bereibungen an Brust und Hinterläufen.
H. 13 cm, B. 23,5 cm, T. 6 cm.
684 Frauenbüste (Ehefrau des Künstlers). Eduard Stellmacher & Co. Wohl 1905–1910.
Eduard Stellmacher & Co. 1905 Turn-Teplitz – 1910 ebenda
Stoneware, polychrom staffiert. Verso signiert "Ed. Stellmacher". Unterseits die rote Stempelmarke "Stellmacher Teplitz", die eingepresste Herstellermarke "EST" (?) in dreipassiger Kartusche sowie die eingepresste Modell-Nr. "504", darunter ein gepresstes Symbol und eine weitere Nummerierung "V.5.".
Seltene Version der Firmenmarke. Abgebildet in: Volker Mölle Riessner: Amphora. Die Porzellan- und Keramikmanufaktur in Nord-Böhmen. Die Firma – die Familie – die Kunst – die
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H. 49,5 cm.
Carl Klimt 1876 Teplitz – 1945 Zinnwald
Bernhard Bloch, Porzellan- Ofen- und Terrakottafab 1899 Eichwald
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Signiert "C. Klimt". Werkmarke "Hohenstein", darunter mit der Präge-Nr. "4" und "9356" sowie in Aufglasurschwarz nummeriert "1194" und "1".
Hirtenstab fehlend. Kleiner Chip und Farbabreibung am u. Saum des Kleides. Haarrisse am Gras unter dem Kleid der Magd, an den Rändern der Vogeltränke sowie an der Unterseite der Plinthe.
H. 37 cm, B. 45 cm, T. 24 cm.