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KatNr. 49 Gerhard von Kügelgen
KatNr. 49 Gerhard von Kügelgen
KatNr. 49 Gerhard von Kügelgen
KatNr. 49 Gerhard von Kügelgen

049   Gerhard von Kügelgen "Umkreis) "Bildnis Bertha Schroeter". Um 1815.

Gerhard von Kügelgen 1772 Bachach a. Rhein – 1820 Dresden

Öl auf Leinwand. Verso auf dem Keilrahmen undeutlich in Blei bezeichnet, sowie mit einem alten Papieretikett versehen. Dort bezeichnet in brauner Tusche "Gerhard von Kügelgen 1772 - 1832 Frau Bertha Schroeter, Tochter des Postmeisters Mittag, Dresden". Leinwand doubliert, Gemälde fachmännisch restauriert.
In profilierter, goldfarbener Kreidegrund-Holzleiste gerahmt.

Der große Romantiker, der seine künstlerische Ausbildung u.a. in Koblenz, Würzburg und Rom erhielt, und einer der bedeutendsten und begehrtesten Portraitmaler seiner Zeit, besonders in St. Petersburg und Dresden war, galt als geachteter und gefragter Lehrer. Bereits in St. Petersburg, wo er in der Gunst der Zarenfamilie stand und von 1798 bis 1803 als Portraitmaler arbeitete, hatte Kügelgen zahlreiche Schüler. Seine Niederlassung in Dresden 1805 erfolgte zu einem großen Teil auch aufgrund der ansässigen Kunstakademie, die das Kunstleben bestimmte. Nach mehr als 10 Jahren wurde Kügelgen 1818 zum ordentlichen Professor ernannt. Der Maler hatte aber von Beginn seiner Niederlassung in Dresden auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die er in seiner eigenen Werkstatt unterrichtete und die teilweise auch für längere Zeit in seiner Privatunterkunft wohnten. Hierzu zählten u. a. die Malerinnen Caroline von Bardua und Louise Seidler.
Nach seinem Tode erlebte seine Popularität eine weitere Steigerung durch die Verlegung der autobiografischen „Jugenderinnerungen eines alten Mannes“ durch seines Sohn, den Maler Wilhelm von Kügelgen.

Maßgeblich kennzeichnend für Kügelgens Portraitschaffen ist die Darstellung der Portraitierten in einem Zustand der Ruhe. Das kokette Lächeln der Dargestellten sowie die Behandlung des Haares scheinen für sein Schaffen untypisch, die außerordentliche Qualität der Arbeit jedoch läßt auf eine Zuordnung der Autorenschaft zumindest in den unmittelbaren Umkreis Kügelgens schließen. So lassen sich aus Komposition und Art der Verwendung des Umhangs Parallelen zu Werken der Louise Seidler ziehen.

Vgl. Hellermann, D.v.: Gerhard von Kügelgen. Das zeichnerische und malerische Werk. Berlin, 2001. S. 67ff.

60,3 x 50,3 cm. Ra. 72 x 61,8 cm. 6.900 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

050   Carl Lohse "Selbstbildnis mit Schwiegervater". 1930er Jahre.

Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden

Öl auf Leinwand. Monogrammiert "CL" (ligiert) u.re. In breiter, dunkel gebeizter Holzrechteckleiste gerahmt.
Malschicht partiell brüchig.

Das Gemälde zählt zu den Werken seiner zweiten Schaffensphase (1929-39) nach der Ansiedlung in Bischofswerda bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. In dieser für den Künstler schweren aber auch glücklichen Zeit sucht der Maler in seinen Bildern formal und inhaltlich Balance bei immer noch expressiver Farbigkeit. Die wichtige Rolle seines Schwiegervaters als Wegbegleiter und Unterstützer seiner Kunst wird in dieser Arbeit deutlich.
Vgl. Werner, G.: Carl Lohse in der Gemäldegalerei Neue Meister. Leipzig, 1995. S. 21.".

108 x 110 cm, Ra. 120 x 122 cm. 6.800 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 8.500 €
KatNr. 56 Carl Wilhelm Müller
KatNr. 56 Carl Wilhelm Müller

056   Carl Wilhelm Müller "Märzwetter bei Rom". 1902.

Carl Wilhelm Müller 1839 Dresden – 1904 ebenda

Öl auf Leinwand. Monogrammiert "Cl. We. M." und datiert u.re. Verso auf dem Rahmen altes Papieretikett mit Titel, Künstlername und Adresse. Im originalen Stuckrahmen gerahmt.

40 x 63 cm, Ra. 62 x 82 cm. 2.900 €
Zuschlag 3.400 €
KatNr. 70 Fritz Tröger

070   Fritz Tröger "Knieender weiblicher Akt mit Zitronen". Um 1930.

Fritz Tröger 1894 Dresden – 1978 ebenda

Öl auf Leinwand. Verso Nachlasstempel. In schmaler Holzleiste gerahmt.

"Ich male nicht, was ich sehe; ich male, was ich beim Sehen erlebe. Wenn ich nichts erlebe, kann ich nicht malen (...). Es geht mir nicht um eine Handschrift, die durch Abnormitäten auffällt, sondern um grundlegende Formulierungen, um die Gesetzmäßigkeit von Farbe und Linie". (Zitat Fritz Tröger, 1974).

Fritz Tröger hat zweifellos einen entschiedenen Beitrag zur Malerei der Neuen Sachlichkeit geleistet. Es ist eine Kunst der Besinnung, dessen Mittelpunkt zum größten Teil das Menschenbild ist, und welche im Gegensatz zu Arbeiten von Dix innerlich nicht aufrühren will. Strenge Form und Verzicht auf jegliche verzierende Zutat zeichnen seine Arbeiten der 20er und frühen 30er Jahre aus.
Vgl.: Clausnitzer, G.: Fritz Tröger. Das Frühe Werk 1923-1936. Ausstellungskatalog. Dresden, 1974.

96 x 88 cm. 3.900 €
KatNr. 71 Friedrich Voltz
KatNr. 71 Friedrich Voltz

071   Friedrich Voltz "Ruhe auf der Flucht". 1840er Jahre.

Friedrich Voltz 1817 Nördlingen – 1886 München

Öl auf Malpappe. Signiert "F. Voltz" u.re. Im geschnitzten barocken Prunkrahmen, gefasst und vergoldet.
Malschicht mit leichtem Krakelee im Bereich des Himmels.

28 x 33,7 cm (Oval), Ra. 45,5 x 51 cm. 2.800 €
Zuschlag 3.400 €
KatNr. 99 Carlo Maratta (zugeschr.)

099   Carlo Maratta (zugeschr.) "Maria wird dem Joseph anvertraut". Um 1680.

Carlo Maratta 1625 Camerano – 1713 Rom

Federzeichnung laviert, in Braun über Blei, weiß gehöht. Sammlungsstempel u.re. Verso Bleistiftskizze eines Mantels. Winzige Fleckchen. Verso Reste alter Montierung.

20,6 x 15,1 cm. 1.200 €
Zuschlag 1.300 €
KatNr. 101 Simone Pignoni (zugeschr. )

101   Simone Pignoni (zugeschr. ) "Maria mit Jesuskind, Matthäus dem Evangelisten und Maria Magdalena". Um 1650.

Simone Pignoni 1614 Florenz – 1698 ebenda

Rötelzeichnung. Leicht stockfleckig. Kleines hinterlegtes Löchlein (0,3 cm) und kleiner Einriss (0.3 cm) am oberen Blattrand. Winzige Fehlstelle in der Papierschicht an der Blattecke u.re. Verso Reste alter Montierung sowie Bleistiftannotation, leicht auf der Vorderseite durchscheinend. Winziges Fleckchen im Haarbereich Maria Magdalenas. Minimal knickspurig.

18,2 x 24,4 cm. 800 €
Zuschlag 650 €
KatNr. 638 Ludwig von Hofmann

638   Ludwig von Hofmann "Muschelsammeln. Neapel". 1906.

Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden

Farbkreidezeichnung und Kohlezeichnung. Monogrammiert u.li. In Blei datiert u.li. Blattecken auf Untersatzpapier montiert. Auf Untersatzpapier in Blei betitelt (von fremder Hand?). Im Passepartout. Minimal lichtrandig.

20,5 x 31,4 cm, 31,2 x 38,2 (Untersatzpapier). 900 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2.600 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

644   Edmund Kesting "Mondschaukel". 1940er Jahre.

Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder

Mischtechnik (Tusche, Aquarell). In Tusche signiert "E. Kesting" u.li. Verso in Blei betitelt (von fremder Hand?). Minimal wellige Blattränder aus der Entstehungszeit.

52,5 x 35,5 cm. 900 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2.400 €
KatNr. 704 Erich Wegner

704   Erich Wegner "Interieur mit Figuren". Ohne Jahr.

Erich Wegner 1899 Gnoien (Mecklenburg) – 1980 Hannover

Farbkreidezeichnung auf dunkelgrauem Papier. In Tusche signiert "Wegner" u.re. Im Passepartout. Winzige Reißzwecklöchlein an den Blatträndern. Verso Reste alter Montierung.

50,5 x 70,5 cm. 1.400 €
Zuschlag 1.200 €
KatNr. 720 Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner
KatNr. 720 Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner
KatNr. 720 Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner
KatNr. 720 Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner
KatNr. 720 Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner
KatNr. 720 Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner

720   Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner "Der Abschiedskuss". Um 1900.

Erich Schmidt-Kestner 1877 Berlin – um 1940 Kassel

Bronze, schwarzbraun patiniert. Auf dem naturalistischen Bronzesockel signiert "Erich Schmidt-Kestner" sowie rückseitig bezeichnet "Aktiengesellschaft Gladenbeck Berlin". Auf einer flachen Marmorplinthe montiert.

H. 47,3 cm (mit Plinthe). 2.800 €
Zuschlag 3.800 €
KatNr. 729 Fünfflammige Girandole. Meissen. Um 1930.

729   Fünfflammige Girandole. Meissen. Um 1930.

Porzellan, glasiert. Partiell in polychromer Aufglasurmalerei staffiert und vergoldet. Mehrfach gestufter Sockel mit zwei vollplastischen Rollwerkschilden, flankiert von zwei seitlich am Sockel aufsitzenden, geflügelten Putti. Zwischen den Schilden sowie rückseitig geschlitzte und gerollte Spange, von einem vergoldeten Löwenkopf bekrönt. Darüber eine sitzende weibliche Allegorie, ein Doppel-Füllhorn haltend, aus dessen Öffnungen je zwei mit Akanthusblättern belegten Leuchteräste wachsen. Der zentrale Leuchterast volutenförmig gerollt. Reliefierte Blatt-Tropfschalen mit faconnierten Tüllen. Rückseite des Sockels mit Schwertermarke in Unterglasurblau.
Entwurf von J. J. Kaendler 1736, auf Bestellung des Grafen Josef von Sulkowski, Minister unter August III.
Unscheinbare, fachgerecht ausgeführte Restaurierungen am zentralen Leuchterarm, an einer Zacke einer Tropfschale sowie am Ansatz des rechten Doppelarms.

Vgl. Rückert, R.: Meissner Porzellan 1710-1810. München, 1966. Kat.-Nr. 489 mit Abb.

H. 62 cm. 5.000 €
Zuschlag 5.000 €
KatNr. 778 Großer Cachepot
KatNr. 778 Großer Cachepot

778   Großer Cachepot "La lutte". Louis-Robert Carrier-Beleuse, Faïencerie Choisy-le-Roi. Spätes 19. Jh.

Louis-Robert Carrier-Belleuse 1848 – 1913

Steingut, glasiert. Bauchige Form mit zwei Henkeln. Vollplastische, dekorative Laubwerk- und Puttoverzierung an der Außenwandung. Ritzsignatur "Louis Carrier-Beleuse" im unteren Bereich. Boden mit Ritznummer 1509 Bo. Mehrere kleine Brandrisse und Bestoßungen. Arm eines Putto fehlend. Teil der Glasur im unteren Bereich unfachmännisch ergänzt. Größerer Chip (3 cm) am Mündungs- und Bodenrand. Kleiner Haarriß am Mündungsrand und an der Außenwandung.

H. 39,5 cm. 1.400 €
KatNr. 803 Netsuke

803   Netsuke "Shôjô mit einer Sake-Flasche". Japan. 19. Jh.

Elfenbein, geschnitzt. Das Gewand des lachenden Weingeistes, der sich berauscht an die Sake-Flasche lehnt, mit fein graviertem Floraldekor.
Unscheinbarer Haarriß an einem der Himotoshi (Loch).

H. 4,2 cm, B. 3,7 cm. 1.700 €
KatNr. 821 Ritualaxt. Tibet oder Nepal. Wohl 19. Jh.

821   Ritualaxt. Tibet oder Nepal. Wohl 19. Jh.

Kupfer mit Silberbeschlägen. Geschwungene Klinge beidseitig partiell ziseliert und mit reliefierten Totenkopf- und Drachenmotiven besetzt. Schaft mit stilisierten achtblättrigen Lotosblüten und einem unendlichen Knoten, in einen Dolch mit dreifache Schneide endend.
Oberfläche mit minimalen Bereibungen.

L. 20,7 cm. 1.200 €
Zuschlag 900 €
KatNr. 982 Stutzuhr. Friedrich Asperger, Apolda. Um 1822.
KatNr. 982 Stutzuhr. Friedrich Asperger, Apolda. Um 1822.
KatNr. 982 Stutzuhr. Friedrich Asperger, Apolda. Um 1822.

982   Stutzuhr. Friedrich Asperger, Apolda. Um 1822.

Friedrich Asperger 

Hochrechteckiger Weichholzkorpus, in Nussbaum (?) furniert. Abgesetzter Sockel und Kranzgesims. Mit doppelter Fadenintarsie in Ahorn. Emaille-Ziffernblatt mit lateinischen Stunden. Stutzuhrwerk um 1800, mit Spindelgang, Stundenschlag und Wecker auf Glocke. 1-Tage-Werk.
Gangfähig, Werk wurde vollständig fachmännisch überholt.

H. 35 cm, B. 21 cm, T. 12 cm. 1.600 €
Zuschlag 2.600 €
KatNr. 984 C-Klarinette. Deutsch. Um 1796.
KatNr. 984 C-Klarinette. Deutsch. Um 1796.
KatNr. 984 C-Klarinette. Deutsch. Um 1796.
KatNr. 984 C-Klarinette. Deutsch. Um 1796.
KatNr. 984 C-Klarinette. Deutsch. Um 1796.

984   C-Klarinette. Deutsch. Um 1796.

Schnabelförmiges Mundstück aus schwarzem Holz. Birne, Ober- und Unterstück sowie Trichter aus rötlich-braunem Buchsbaum (?)-Holz mit verbindenden Elfenbein-Ringen. 8 Klappen.
Originalzustand der Beethovenzeit. An der Mündung des Trichters kleine, alte Bestoßung.

Die C-Klarinette war im 19. Jh. noch weit verbreitet, wird heute üblicherweise durch die B-Klarinette ersetzt.

L. 57 cm. 2.800 €
NACH OBEN 


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