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AUKTION 83 08. November 2025
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952   Teller mit Widmung an Herzog Johann von Sachsen, dem späteren König. Heinrich Christoph Carl Westermann, Leipzig. 1827.

Heinrich Christoph Carl Westermann 1777 unbekannt – 1835 Leipzig
Johann von Sachsen 1801 Dresden – 1873 Pillnitz

Silber, gegossen und getrieben, aufwendig ziseliert. Am Rand mit der Meistermarke "CGW" (Schröder, Nr. 1622), Leipziger Beschaumarke und Jahresbuchstabe "G". Im Spiegel mit gravierter Widmung "Die Freuden des Vaters sind die Erfüllung unserer Wünsche. S[eine]r Königl. Hoheit dem Herzoge Johann Nepomuck von Sachsen von seinen treuen Unterthanen zu Jahnishausen. 1827".

1827 gebar Amalie Auguste von Bayern dem jungen Herzog und späteren König Johann von Sachsen das erste Kind Maria
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D. 25,5 cm, 589,3 g.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
750 €

953   Paar Kerzenleuchter aus der Dresdner Hofsilberkammer. Carl David Schrödel. Um 1770.

Carl David Schrödel 1711 Dresden? – 1773 ebenda?
Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen / I. Kö 1750 Dresden – 1827 ebenda

Silber, gegossen und getrieben. Balusterförmiger, fünffach facettierter Schaft auf flach glockenförmigem Rundstand und schlanker Tülle mit ausgestelltem, wellig gekniffenem Mündungsrand. Tülle, Schaft und Stand mit lanzettförmigem Blattdekor in Flachrelief. Jeweils am Fuß mit dem Beschauzeichen Dresden, Ende 18. Jh. (Rosenberg 1679) sowie der Meistermarke Carl David Schrödels (Rosenberg 1806). Im Stand innenwandig jeweils mit graviertem, ligiertes Monogramm "FA" Friedrich Augusts III., ...
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H. 17,5 cm, D. Fuß 11,5 cm, 284 g / H. 17,5 cm, D. Fuß 11,5 cm, 278 g.

Schätzpreis
12.000 €
Zuschlag
15.000 €

954   Münzbecher. 1888.

Friedrich Heinrich Emil Eckert 1824 Dresden (?) – 1886 ebenda

Silber, getrieben, gegossen und partiell vergoldet. Zylindrische Kuppa auf drei Kugelfüßen. Die Wandung umlaufend reich mit floralem Dekor auf gekörneltem Grund ziseliert zwischen drei Münzen:
1. Kurfürst Johann Georg I. (1615 – 1656), 1/2 Taler, 1626, Clauß/Kahnt 179, selten.
2. Johann Georg II. (1656–1680), 2/3 Taler, 1675, Clauß/Kahnt 405.
3. August II. König von Polen, 2/3 Taler, 1697, Kahnt 111.
Am Mündungsrand umlaufend graviert "Seinem Pathen Hans Hans Georg von
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H. 10 cm, D. 7,5 cm, 160,4 g.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €

955   Kaffeekanne. Heinrich Plödterl (zugeschr.), Dresden. 1844.

12–lötiges Silber. Unterzeits mit der Dresdner Beschaumarke mit gekreuzten Schwertern, Meistermarke, Jahresbuchstabe "P" für 1844 sowie Tremolierstich.

Korpus mit einer unscheinbaren, kreisrunden Druckstelle, eine weitere am Hals des Ausgusses.

H. 24 cm, 883,2 g.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

956   Schale. Gebrüder Friedländer, Berlin. Um 1900.

Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Johanna Gräfin von Schaffgotsch 1842 Poremba (Oberschlesien) – 1910 Koppitz (Oberschlesien)

925er Silber, klarlackiert. Zwölffach facetierte Wandung. Im Spiegel mit graviertem, bekröntem Wappen, wohl der Familie Schaffgotsch. Unterseits gepunzt, Halbmond mit Krone, Feingehaltsmarke 925 sowie Herstellermarke.

Lack an einer Facette der äußeren Wandung sowie unterseits berieben. Zwischen zwei Facetten eine nur innenwandig sichtbare Lötspur.

D. 14 cm, 111,2 g.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
340 €

957   Drei Besteckteile aus dem "Dresdner Ratssilber". Karl Groß, Dresden / Ausführung: Bruckmann & Söhne, 1909.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne 1805 Heilbronn – 1973 ebenda

800er Silber. Auf dem Messer mit der
Marke von Karl Groß und Monogramm "KG". Jeweils punziert, Krone und Halbmond, "Goldschmiedeinnung Dresden" und "800" sowie mit ligiertem Monogramm "VSJ".

Vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 318, KatNr. 374.

"Im Zusammenhang mit dem Bau des Neuen Rathauses (1905–10) beschloss der Rat der Stadt die Anfertigung eines umfangreichen Tafelsilbers. Dresden gehört damit zu den wenigen
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Messer L. 26,5 cm, Gabel L. 20,5 cm, Kuchengabel L. 18,5 cm. Gew. (ohne Messer) 157,9 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
800 €

961   Jugendstil-Lorgnette. Vor 1903.

Tula-Silber. Ungemarkt. Feine Stielbrille mit Schnappmechanismus, durch einen Zug am Stiel auszulösen. Abgerundeter Korpus mit Überdeckung der Gläser. Floraler Tula-Dekor sowie Ring mit Öse am Abschluß. Mit Etui, dieses verso mit bezeichnetem Etikett.

Vereinzelte Bereibungen und leichte Bestoßungen. Im Bereich des Nodus bzw. der Glasüberdeckung mit kleinen Materialausbrüchen. Etui gebrauchsspurig.

L. 9,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

962   Seltene Art déco – Lorgnette. Karl Timmel, Dresden. 1920er/1930er Jahre.

Karl Timmel 1891 Dresden – letzte Erw. 1937 ebenda

14K Weißgold, auf dem Nasenbügel gemarkt "W-14 K" und Meistermarke (nach re. zeigende Pfeilspitze mit 'C'). Stielbrille mit Schnappmechanismus, durch einen Zug eines Auslösers am Stiel zu betätigen. Stiel à- jour-gearbeitet mit zwei Brillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,1 ct) und einem blauen Spinell. Mit Kette, diese mit zwei à- jour-gerbeiteten Zwischengliedern mit je einem Brillianten. Einzeln in die Kette integriert zwei weitere Brillanten (ges. ca. 0,2 ct) in Zargenfassung und zwei ...
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L. 5,5 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
900 €
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