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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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426 Horst Hussel, Kopf und Zeichen. Nach 2000.
Horst Hussel 1934 Greifswald
Gouache auf Bibelseite "Das erste Buch Genesis". In Blei signiert "Hussel" u.re. Freigestellt im Passepartout montiert.
Fehlstelle (ca. 5 x 0,9 cm) und hinterlegter Einriss (ca. 2 cm) in der o.li. Ecke sowie minimale Fehlstelle mit Einriss (ca. 0,2 cm) in der u.li. Ecke. Li. Rand teils mit Klebestreifen gefestigt. Leicht knickspurig sowie technikbedingt leicht gewellt. Minimale Bereibungen außerhalb der Malschicht am re. Rand.
34,5 x 23,4 cm, Psp. 48,8 x 39,9 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
427 Hans Jüchser "Mutter und Kind" (Helga mit Caroline). 1962.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Farbholzschnitt auf wolkigem Japan. In Blei signiert und datiert "Jüchser 62" sowie bezeichnet "Handdruck 2". Verso auf dem Falz betitelt und mit einer Preisannotation versehen. Auf einem schwarzen Untersatz montiert, am Blattrand re. drei Montierungsreste (Etiketten des VEB Deutsche Wertpapier-Druckerei).
Abgebildet in: Fritz Löffler: Hans Jüchser – Bildnis eines Künstlers. Berlin 1964, Nr. 25.
Von vorliegendem Motiv entstanden mehrere druckgrafische Varianten sowie das
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Stk. 30 x 20,7 cm, Bl. 47 x 36 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
428 Hans Jüchser, Helga mit schwarzem Tuch. 1972.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Gerhard Bosse 1922 Wurzen – 2012 Takatsuki, Japan
Farbholzschnitt auf Maschinenbütten. In Blei signiert und datiert "Jüchser 72", bezeichnet "Handdruck" und nummeriert " 21/100".
Provenienz: Nachlass Sammlung Gerhard Bosse (1922 Wurzen– 2012 Takatsuki, Japan).
Druckgrafische Wiederholung des Motivs nach dem gleichnamigen Gemälde "Helga mit schwarzem Tuch", 1964, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Inv. Nr. 3595.
Knickspurig, ein Falz am o.li. Rand. Sehr unscheinbare Randläsionen.
Stk. 45,2 x 18,8 cm, Bl. 63,2 x 49,3 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
432 Ralf Kerbach "Dressur" / "Kunststück". 2008.
Ralf Kerbach 1956 Dresden – lebt und arbeitet in Dresden und Berlin
Zwei Kaltnadelradierungen (Linienätzungen) auf "Zerkall"-Bütten. In Blei signiert und datiert u.re. "R. Kerbach 08", nummeriert u.li. "3/15".
Druckfrischer Zustand.
Pl. 44,5 x 34,8 cm, Bl. 76,5 x 54,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
433 Anatoli Kaplan "Der behexte Schneider." 1954– 1957.
Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad
Prof. Dr. Werner Schmidt 1930 Pirna – 2010 Dresden
26 Farblithografien. Mappe mit Arbeiten zu einem Text von Scholem Alejchem. In Blei jeweils u.re. kyrillisch signiert und datiert "Akaplan 54–57" sowie u.li. kyrillisch betitelt. Eines von 500 Exemplaren des Nachdrucks, Gesamtauflage 1100 Exemplare. Grafische Werkstatt der Leningrader Abteilung des Künstlerfonds der UdSSR. In der originalen Halbleinen-Flügelmappe.
Mit den Arbeiten:
a) "Titelblatt (Der Schneider mit der Ziege)".
b) "Inhaltsverzeichnis (Säulen mit Ziegen)".
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Bl. ca. 59 x 43,7 cm, Mappe 60,7 x 45,5 cm.
435 Fritz Keller, Wasserblumen. Wohl 1970er/1980er Jahre.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache. Zweifach signiert "Fritz Keller" u.li. und u.Mi., verso nochmals signiert und betitelt, mit dem Nachlass-Stempel versehen, von der Witwe des Künstlers Ursula Keller signiert, mit der Werknummer "1841" sowie bezeichnet "foto" und "284(75x100)".
Technikbedingt unscheinbar wellig, leicht knickspurig. Blattecken leicht angestaucht. Zwei unscheinbare, schräg über das gesamte Blatt verlaufende Knickspuren. Klebereste an der u. Kante.
75 x 100 cm.
436 Fritz Keller, Mann im roten Hemd. 1979.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache. Verso signiert "Fritz Keller" und ausführlich datiert "14.4.79", betitelt, dreifach mit Werknummer "201" und dem Nachlass-Stempel versehen, von der Witwe des Künstlers Ursula Keller signiert.
Verso farbspurig. Technikbedingt leicht wellig. Blattecken minimal angestaucht.
37,4 x 50 cm.
437 Fritz Keller "Fischer an den Netzen" (Rügen) / "Zwei Fischer" (Rügen). 1970er/1980er Jahre.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Zwei Gouachen auf Karton. Unsigniert. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "516" bzw. "4357" versehen, die erste Arbeit bezeichnet "foto", die andere künstler- und größenbezeichnet, mit Bestätigung der Witwe des Künstlers sowie in Rot "Maria".
Blattecken jeweils minimal gestaucht. Technikbedingt unscheinbar wellig sowie verso atelierspurig.
29,8 x 41,6 cm / 23,7 x 31,8 cm.
438 Ulrich Knispel, Fenster mit Pflanze. Um 1947/1948.
Ulrich Knispel 1911 Altschaumburg – 1978 Reutlingen
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Aquarell. U.li. in Blei signiert "Knispel".
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Die vorliegende Arbeit steht stilistisch noch unter dem Einfluss seines Lehrers Erwin Hahs.
Wir danken Frau Dr. Dorit Litt, Bonn, für freundliche Hinweise.
Kleine Fehlstelle und Ausriss in der o.li. Ecke, in den Ecken unscheinbare Reißzwecklöchlein, zwei kleine Einrisse u.Mi., ein unscheinbarer Brandfleck am u. Rand. Leicht griffspurig. Verso atelierspurig und stockfleckig.
74,2 x 48 cm.