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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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062 Erich Kips (zugeschr.), Parkanlage mit Treppe (Villa d'Este, Tivoli?). Späte 1890er Jahre.
Erich Kips 1869 Berlin – 1945 ebenda
Paul Foinet van Eyck – Toiles & Couleurs Fines Paris – ebenda
Öl auf Leinwand, auf dem originalen Spannrahmen. Die Leinwand verso mit dem ovalen Stempelung "Paul Foinet (Van Eyck) 54 rue N.D. des Champs Toiles & Couleurs fines" (dieser Stempel wurde 1882 bis 1897 verwendet, Erich Kips hielt sich um 1890 in Paris auf). In einem historistischen, goldfarbenen Modellrahmen mit Eckkartuschen. Dieser verso in Blei wohl mit einem Besitzervermerk "Lausann Demesmaeker".
Vgl. motivisch und stilistisch:
Erich Kips "Villa d'Este", Öl auf Leinwand, Koller
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52 x 61,2 cm, Ra. 70,5 x 81 cm.
063 Hermann Kohlmann "Vesuv am Morgen". Um 1935.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Öl auf Hartfaser. U.li signiert "HKohlmann" Verso o.re. betitelt und künstlerbezeichnet. In einem goldfarbenen, historisierenden Rahmen mit Perlstab und Blattdekor gerahmt.
Im Jahr 1934 wurde Hermann Kohlmann der Hugo-Göpfert-Preis (kurz Rom-Preis) zuerkannt, welcher mit einem Italienaufenthalt verbunden war. Bis 1936 bereiste der Künstler das Land, weilte u.a. in Rom, Venedig, Neapel, Capri und Sizilien.
Entsprechend eines Beitrags im Dresdner Anzeiger vom 10.3.1937 stellte
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50 x 65 cm, Ra. 61 x 76 cm.
065 Ernst Kolbe, Madonna mit Kind (Seitenaltar der Pfarrkirche Hall / Tirol). Wohl 1924.
Ernst Kolbe 1876 Marienwerder – 1945 Rathenow
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "E Kolbe". Im breiten historischen Rahmen mit aufwendig gearbeiteten Kartuschen mit Blattvoluten.
Zum Motiv vgl. das Gemälde "Innenansicht der Pfarrkirche Hall in Tirol", 1924, Öl auf Karton, abgebildet in "Ernst Kolbe. Ein Impressionist aus Westpreußen". Ausstellungskatalog des Westpreussischen Landesmuseums. Münster 2012. S. 22 mit Abb. und S. 61, InvNr. 2000/40.
Malschicht partiell mit Frühschwund- und Alterskrakelee. Kleine Retuschen im Bereich des Haars und der Krone. Verso in diesem Bereich mit einer kleinen Kittung.
86 x 66 cm, Ra. 110 x 90 cm.
068 Otto Kubel, Rothenburg ob der Tauber – Weißer Turm (Georgengasse). Wohl um 1940.
Otto Kubel 1868 Dresden – 1951 München
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "O. Kubel". In einer gekehltem, goldfarbenen Leiste gerahmt.
Bildträger neu aufgespannt. O.re. und li. im Himmel Sprünge in der Malschicht, mit kleinen Farbverlusten. Dort auch mit Retuschen. Leichte Bereibungen und Farbverdunkelungen im Falzbereich.
66,3 x 55,2 cm, Ra. 77,8 x 66,7 cm.
Paul Kuhfuss 1883 Berlin – 1960 ebenda
Öl auf Malpappe. U.re. signiert "Kuhfuss". Verso betitelt und mit den Adressdaten des Künstlers versehen "Paul Kuhfuss, Berlin-Pankow-Amalien-Park 7, Tel. 482398".
WVZ Hellwich 30/11.
Malschicht mit fachmännischen Retuschen, insbesondere im li. Darstellungsbereich.
29,2 x 36,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Helmuth Liesegang 1858 Duisburg – 1945 Leipzig
Öl auf Holz. Signiert u.re. "H. Liesegang". In einem Kassettenrahmen.
Bildträger vereinzelt mit kleinsten Materialverlusten an den Kanten. Falzbereich leicht gedunkelt, stellenweise mit kleinen Bereibungen. Verso leicht atelierspurig.
34,7 x 51,5 cm, Ra. 48,6 x 65 cm.
074 Walter Nessler, Rotes Haus mit Zeppelin (Huyton Internment Camp Liverpool). 1940.
Walter Nessler 1912 Leipzig – 2000 London
Öl auf Holz (Deckel eines Werkzeugkastens). U.re. signiert "Nessler". Verso monogrammiert und datiert "N 40" sowie auf der Texttafel einer Galerie mit Werkdaten versehen. In einem profilierten, lasierend goldfarbenen Rahmen.
Provenienz: Nachlass Walter Nessler, Großbritannien / Neuseeland.
Die Arbeit entstand während Nesslers Internierung im Huyton Internment Camp bei Liverpool. Fast alle deutschen Exilanten in Großbritannien wurden während des Zweiten Weltkriegs aus
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15 x 22 cm, Ra. 21 x 38 cm.
075 Rudolf Otto, Selbstbildnis mit Familie (?). 1920er/1930er Jahre.
Rudolf Otto 1887 Großschönau – 1962 Dresden
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "R. Otto". O.re. in der Darstellung schwach lesbar bezeichnet und monogrammiert "Studie R.O.". In einem breiten, gekehlten Rahmen mit Schlagmetallauflage über rotem Bolus.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer, Kamenz (1941–2021).
Bildträger doubliert. Malschicht und Firnis gedunkelt. Partiell frühschwundrissig. Wenige Retuschen, eine größere mit Oberflächenglanz im Bereich des Hinterkopfes des Vaters. Ra. mit Bestoßungen und etwas fleckig, die Gehrungen leicht geöffnet.
100,5 x 126 cm, Ra. 125 x 149,5 cm.
076 Monogrammist M.P., Musikanten vor dem Dorfe. Wohl 1930er/1940er Jahre.
Öl auf Hartfaser. Auf dem Baumstumpf u.li. ligiert monogrammiert "P.M.". In einem goldfarbenen Schmuckrahmen im Louis-XV-Stil.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Vereinzelte Retuschen am Rand o.li. Ra. mit minimalen Oberflächenmängeln.
60 x 50 cm, Ra. 76 x 65 cm.
080 Josef Schoyerer "Im Moor bei Beyharting gegen die Kampenwand". Um 1897.
Josef Schoyerer 1844 Berching – 1923 München
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "J. Schoyerer". Verso wohl von Künstlerhand betitelt und nochmals signiert. In einer Leiste mit goldfarbenen Profilen und silberfarbener Kehle gerahmt.
"Im Moor bei Beyharting, im Hintergrund die Kampenwand" ist der Titel eines Gemäldes, das Schoyerer auf der VII. Internationalen Kunstausstellung im Königlichen Glaspalaste, München, 1897, ausstellte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um das vorliegende Gemälde oder eine Version
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41 x 60,5 cm, Ra. 48,5 x 68,5 cm.