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KatNr. 3 Franz Carl Hohnbaum, Weihnachtsmarkt. Mitte 19. Jh.
KatNr. 3 Franz Carl Hohnbaum, Weihnachtsmarkt. Mitte 19. Jh.

003   Franz Carl Hohnbaum, Weihnachtsmarkt. Mitte 19. Jh.

Franz Carl Hohnbaum 1825 Hildburghausen – 1867 ebenda

Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen. Signiert u.Mi. "C. Hohnbaum". Im prächtigen, goldfarbenen Stuckrahmen.
Holzgrund geklebt. Im unteren Bildbereich leicht kraqueliert, minimale Laufspuren. Kleine, fachmännisch ausgeführte Retuschen im Randbereich. Rahmen mit mehreren kleinen Fehlstellen und Rissen in der Stuckornamentik.

Das Gemälde zeigt als zentrale Szene einen alten, ärmlichen, Tannengrün tragenden Mann in großen Pantoffeln und den Holzspielzeugstand eine alten Frau. Bei der dargestellten Stadtarchitektur handelt es sich vermutlich um Coburg.

53,8 x 43,3 cm, Ra. 68,5 x 60,5 cm. 2.700 €
Zuschlag 2.200 €
KatNr. 4 August Eduard Schliecker, Norddeutsche Landschaft mit Windmühle. Mitte 19. Jh.
KatNr. 4 August Eduard Schliecker, Norddeutsche Landschaft mit Windmühle. Mitte 19. Jh.

004   August Eduard Schliecker, Norddeutsche Landschaft mit Windmühle. Mitte 19. Jh.

August Eduard Schliecker 1833 Hamburg – 1911 Lauenburg (Elbe)

Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "A. Schliecker".
Malschicht mit gleichmäßigem Krakelee. Kleine Fehlstellen im Falzbereich. Minimale, fachmännisch ausgeführte Retuschen im Bereich der Mühle und des unteren Randbereiches. Vergoldeter, profilierter Rahmen.

53,8 x 44 cm, Ra. 73,7 x 63,7 cm. 3.600 €
Zuschlag 3.800 €
KatNr. 27 Hans Kinder, Komposition. 1930.
KatNr. 27 Hans Kinder, Komposition. 1930.
KatNr. 27 Hans Kinder, Komposition. 1930.

027   Hans Kinder, Komposition. 1930.

Hans Kinder 1900 Dresden – 1986 ebenda

Öl auf Papier. In Blei mongrammiert "H" und datiert u.re. Verso Darstellung einer ländlichen Szene (Aquarell), bezeichnet "Aus dem Nachlass Hans Kinder" sowie Nachlasstempel.
Im Randbereich Fehlstellen in der Malschicht, linke untere Ecke mit Fehlstelle im Papier. In den oberen Ecken Reißzwecklöchlein.

41,2 x 29,8 cm. 950 €
Zuschlag 800 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

029   Edmund Kesting, Ohne Titel. 1960er Jahre.

Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder

Öl und Wasserfarben auf Kreppapier, auf Hartfaser aufgezogen. Signiert "Ed Kesting" u.li.

60,5 x 62,8 cm. 2.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1.800 €
KatNr. 34 Johannes Kühl, Gartenhäuser im Schnee (Bühlauer Waldgärten ?). Um 1942.

034   Johannes Kühl, Gartenhäuser im Schnee (Bühlauer Waldgärten ?). Um 1942.

Johannes Kühl 1922 Dresden – 1994 ebenda

Öl auf Leinwand. In breiter, profilierter Holzleiste gerahmt. Verso auf dem Keilrahmen Galeriestempel Kühl, Hannover. Ein Zertifikat der Galerie Christoph Kühl liegt vor.
Leinwand mit minimalen Druckstellen.

Vgl. ähnliche Arbeiten in: Johannes Kühl. Malerei. Austellungskatalog Leonhardi-Museum Dresden. Dresden, 1997.

64 x 80 cm, Ra. 84 x 100,5 cm. 2.400 €
KatNr. 49 Alfred Teichmann, Blick auf Dresden im Winter. Um 1930.

049   Alfred Teichmann, Blick auf Dresden im Winter. Um 1930.

Alfred Teichmann 1903 Gersdorf/Sa. – 1980 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "A. Teichmann".
Malschicht rissig. Kleine Fehlstellen an den Rändern und im Bereich des Himmels.
WVZ Teichmann A193.

Vom Altstädter Elbufer zeigt Teichmann den Blick über die Lagerplätze und Fischerhäuser unterhalb der Albertbrücke. Hinter der Brücke erscheint die Silhouette der Dresdner Altstadt, links beginnend mit der Kuppel der Kunstakademie, über den Hausmannsturm des Schlosses, den Turm der Hofkirche bis hin zum Bühnendach der Semperoper.

51,5 x 63 cm. 3.800 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

055   Willy Wolff, Stilleben mit Sukkulente und Cassula. Um 1930.

Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda

Öl auf Sperrholz. Monogrammiert o.Mi. "WW". Verso nummeriert "33". Leichtes Krakelee im rechten, oberen Bildviertel. Minimale Kratzspuren im unteren Bildbereich. Vier minimale Fehlstellen. In schwarzer, profilierter Holzleiste gerahmt.
Wie Kat.Nr. 56 und 57 entstand dieses Bild in Wolffs Dresdner Studienjahren. Es steht, wie das Gemälde "Stilleben mit Osterkaktus", unter dem Einfluß der neusachlichen Malerei von Otto Dix.

Provenienz: Dresdner Privatbesitz, Nachfahre eines Jugendfreundes des Künstlers.

29,4 x 24,5 cm, Ra. 35 x 30 cm. 3.200 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2.600 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

056   Willy Wolff, Stilleben mit Osterkaktus. Um 1930.

Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda

Öl auf Leinwand, auf Sperrholz aufgezogen. Signiert u.li. "W. Wolff". Verso bezeichnet mit der Adresse des Künstlers. In einfacher Holzleiste gerahmt. Leichte Risse in der Malschicht im unteren Teil des Bildes. Minimale Fehlstelle in der Bildmitte.

Provenienz: Dresdner Privatbesitz, Nachfahre eines Jugendfreundes des Künstlers.

63 x 43,5 cm, Ra. 67,5 x 48,5 cm. 4.600 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 4.200 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

057   Willy Wolff "Badende Knaben" (Unterelbe). Späte 1920er Jahre.

Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda

Öl auf Hartfaser. Signiert "W. Wolff" u.re. Verso bezeichnet "W. Wolff Dresden" und betitelt. Im Randbereich einige Fehlstellen.

Provenienz: Dresdner Privatbesitz, Nachfahre eines Jugendfreundes des Künstlers.

46 x 63,5 cm. 2.400 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 2.000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

341   Richard Müller "Der dreiste Freier". 1923.

Richard Müller Tätig um 1900

Radierung mit Tonplatte. In der Platte ligiertes Mongramm "RM" u.Mi. sowie datiert. Außerhalb der Darstellung in Blei signiert "Rich. Müller" u.re.
WVZ Günther 124.
Die Zeichnung zu diesem exzellenten Blatt der Weib-Tier-Thematik entstand bereits zehn Jahre vor der Ausführung als Radierung.

Pl. 29,6 x 24 cm, Bl. 51,8 x 36,8 cm. 650 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 550 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

528   Hermann Glöckner "Unterdorf" (Unterdorf in Johnsbach). 1950.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Aquarell und Deckfarben. Verso signiert, betitelt "Unterdorf" und datiert "290850" sowie bezeichnet von fremder Hand "Johnsbach, 1950". In den Ecken Reißzwecklöchlein.
Nachlaßnr. 2989.

Blatt leicht angeschmutzt und knickspurig.

30,5 x 43 cm. 1.900 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 1.400 €
KatNr. 605 Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner
KatNr. 605 Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner

605   Erich Schmidt-Kestner Erich Schmidt-Kestner "Bogenschütze". Wohl 1930er Jahre.

Erich Schmidt-Kestner 1877 Berlin – um 1940 Kassel

Bronze. Bronze, braun patiniert. Schreitender, athletischer Jüngling mit ausgestrektem linken Arm, in dem er den Bogen hält und angezogenem rechten Arm. Körper in leichter Rechtsdrehung. Flache, rechteckige Bronzeplinthe, auf einen Marmorsockel montiert. Dort signiert "Erich Schmidt-Kestner" sowie seitlich mit der Gießereibezeichnung "H.[ermann] Noack Berlin-Friedenau".

H. ca. 50 cm. 2.600 €
Zuschlag 2.200 €
KatNr. 620
KatNr. 620
KatNr. 620

620   "Wüstenfüchse". Otto Pilz für Meissen. Um 1924.

Otto Pilz 1876 Sonneberg/Thüringen – 1934 Dresden

Porzellan, glasiert. Naturalistisch in zarten, hellbraunen Tönen staffiert. Auf flachem Rechtecksockel. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau, geritzte Modell-Nr. "X 1422" sowie Maler- und Ritznummern. Entwurfsjahr: 1906.

Vgl. Lit.: Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden, 1999. S. 252 (mit Abb.).

H. 15 cm. 850 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 632
KatNr. 632
KatNr. 632
KatNr. 632

632   "Bernhardiner". Emmerich Volkmar Oehler für Meissen. Um 1910.

Emmerich Oehler 1881 Meißen – ?

Porzellan, glasiert, naturalistisch in Braun und Grau staffiert. Auf schmalem, rechteckigem Sockel. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau, Maler-Nr., geritzte Modell-Nr. "H 117" sowie Präge-Nr. Entwurfsjahr: 1906.

H. 18 cm. 1.700 €
KatNr. 633
KatNr. 633
KatNr. 633
KatNr. 633
KatNr. 633

633   "Stierkämpfer". Robert Pabst für Teichert-Werke, Meissen. Um 1910.

Robert Pabst 1882 Steinheid/Thüringen – ?

Porzellan, glasiert. Naturalistisch staffiert, partiell goldstaffiert. Auf dem Sockel monogrammiert "R.P.", am Boden Stempelmarke mit Stern und geprägt "MEISSEN".
Minimale, herstellungsbedingte Löchlein in der Glasur.
Seltene, äußerst dynamische Figurengruppe eines nach vorn gebeugten Stierkämpfers mit langem roten Tuch und einem Stier in Kampfhaltung auf ovalem Sockel.
Restaurierung am linken Horn des Stiers.

H. 23 cm, L. 36 cm. 1.400 €
KatNr. 635 Teedose. Meissen. Um 1735.
KatNr. 635 Teedose. Meissen. Um 1735.
KatNr. 635 Teedose. Meissen. Um 1735.

635   Teedose. Meissen. Um 1735.

Porzellan, glasiert. Hochrechteckige Form. Flache Schultern, zylindrischer Hals. Wandung mit Kakiemandekor, sparsam gesetzte indianische Blumen, Schmetterling und Vögel. Kobaltblaue Schwertermarke auf unglasiertem Boden, römische I. in Pupur, Dreherzeichen (Preßmarke): Meißner senior (zwei Punkte in Horizontale, Strich horizontal, Punkt). Produktionsbedingte, kleinere Risse. Deckel fehlt.

Vgl. analoges Stück in: Frühes Meissener Porzellan, Kostbarkeiten aus deutschen Privatsammlungen, München 1997. S. 149 Kat.Nr. 110. Dort Verweis auf Arbeitsbericht Kändlers vom Mai 1735 im Betriebsarchiv der Staatl. Porzellanmanufaktur Meissen „1 viereckigte Thee Büchse ausgemuschelt (ausgeformt) …“.

Lit. zum Dreherzeichen: Rückert, R.: Meissener Porzellan 1710 – 1810. S. 43, Kat.Nr. 409.

H. 10, 5 cm (ohne Deckel), B. 8,4 cm, T. 5,3 cm. 1.500 €
Zuschlag 1.300 €
KatNr. 636 Seltene Blaudekor-Teedose. Meissen. Um 1732.
KatNr. 636 Seltene Blaudekor-Teedose. Meissen. Um 1732.
KatNr. 636 Seltene Blaudekor-Teedose. Meissen. Um 1732.

636   Seltene Blaudekor-Teedose. Meissen. Um 1732.

Porzellan, glasiert. Hochrechteckige, bis zur Mitte mit Reliefpfeifen. Flache Schulter, zylindrischer Hals. Unterglasurblaues Dekor, Pfeifen mit Insekten und stilisierten Blüten; oberer Teil mit Schuppendekor und vier Reserven, auf den Langseiten mit chinesischen Anglern, Schmalseiten mit Vögeln auf Fels und Blattzweigen. Unglasierter Boden mit Schwertermarke und "I" in sowie Sammler-Nr. Dreherzeichen (Preßmarke): Meißner senior (zwei Punkte in Horizontale, Strich horizontal, Punkt).
Deckel fehlt.

Lit.: Meissner Blaumalerei aus drei Jahrhunderten.Leipzig 1989. S. 225 (mit Abbildung S. 227).
Lit. zum Dreherzeichen: Rückert, R.: Meissener Porzellan 1710 – 1810. S. 43, Kat.Nr. 409.

H. 10,3 cm, B. 8,5 cm, T. 5,4 cm. 1.400 €
Zuschlag 1.500 €
KatNr. 637 Teekanne. Meissen. Um 1765.

637   Teekanne. Meissen. Um 1765.

Porzellan, glasiert. Spitzovale Kanne mit abgesetzter Lippe, s-förmig geschwungene Röhren-Tülle mit Satyrmaske am Ansatz, c-förmiger Rundhenkel mit Relieffblättern an den Abstrichen. Malerei in Unterglasurblau. Korpus mit Blumendekor, Fels und Vogel; auf Tülle und Henkel Blatt- und Blütendekor. Blaue Ringe um die Randkehle und den Umbruch.
Deckel wohl ergänzt, mit Knauf in Granatapfelform und Blumendekor.
Boden mit Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring geritztes "x" und Sammler-Nr.
Kleiner Chip am Ausguß, drei kleine Chips am Deckelrand.


Lit.: Meissner Blaumalerei aus drei Jahrhunderten.Leipzig 1989. S. 176 (mit Abbildung).

H. 13 cm (mit Deckel). 600 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 638 Schokoladenkännchen aus einem Kaffeeservice

638   Schokoladenkännchen aus einem Kaffeeservice "A Deux". Meissen. Um 1765.

Porzellan, glasiert. Birnenförmig gebauchter Kannenkörper mit abgerundeter Schulter auf eingezogenem Standring. Spitze, floral ornamentierte Schneppe und ausschwingender, seitlicher Stielgriff mit Relieffblättern am Abstrich. Gewölbter Deckel mit stilisiertem Blütenknauf. Malerei in Unterglasurblau, Rosendekor auf Korpus, Henkel und Deckel.
Boden mit Schwertermarke mit Strichknauf, Punkt und Beizeichen "Z" in Unterglasurblau sowie Sammler-Nr. Kleiner Chip am Ausguß, mehrere winzige Chips am unteren Deckelrand.

Vgl. Rückert, R.: Meissener Porzellan 1710-1810. München, 1966. Kat.-Nr. 760 mit Abb.

H. 12,5 cm (mit Deckel). 600 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 639 Drillingskrug. Meissen. Um 1770.

639   Drillingskrug. Meissen. Um 1770.

Porzellan, glasiert. Drei bauchige Krüge mit je zwei ineinander verschlungenen Henkeln, innenseitig durch Wandungslöcher miteinander verbunden. Mit indianischem Blumendekor in Unterglasurblau, teilweise als Streublumen. Ungemarkt, mit Sammler-Nr.
Ein Henkel und ein Gefäß restauriert.

Lit.: Meissner Blaumalerei aus drei Jahrhunderten.Leipzig 1989. S. 218f. (mit Abb).

H. 8,5 cm. 850 €
Zuschlag 700 €
KatNr. 640 Kleine Deckelterrine. Meissen. Um 1760.
KatNr. 640 Kleine Deckelterrine. Meissen. Um 1760.

640   Kleine Deckelterrine. Meissen. Um 1760.

Porzellan, glasiert. Runde, stark gedrückte Form, leicht reliefiert, auf konischen Fuß. Zwei schräg ansetzende Griffe in floraler Form. Floraler Relieffries am oberen Rand des Unterteils sowie am unteren Rand des Deckels. Flacher, zur Mitte eingezogener, leicht reliefierter Deckel. Deckelknauf als offene Blüte gestaltet. Randausschnitt für einen Löffel. Zwiebelmusterdekor in Unterglasurblau. Am Boden Schwertermarke mit Beizeichen "7." in Unterglasurblau, geprägte Zahlen "2" und "38" sowie Sammler-Nr.
Vier kleine Brandrisse am Mündungsrand der Schale und an den Henkeln, mehrere Fehlstellen in der Glasur des Unterteils. Deckel mit kleinen Brandrissen am floralen Fries.

Lit.: Meissner Blaumalerei aus drei Jahrhunderten.Leipzig 1989. S. 238 (mit Abb).

H. 9,5 cm (mit Deckel), D. 17 cm. 950 €
Zuschlag 950 €
KatNr. 692 Teller mit Hirschjagd. Werkstatt des Francesco Grue, Castelli, Italien. Um 1660/ 1670.

692   Teller mit Hirschjagd. Werkstatt des Francesco Grue, Castelli, Italien. Um 1660/ 1670.

Majolika. Sandfarbener Scherben mit opaker grauweißer Blei-Zinn-Glasur; Bemalung in Gelb, Blau, Grün und Mangan. Runde, flach gemuldete Form. Jagddarstellung im Spiegel, florale Ornamentik auf der Fahne. Am Boden Sammlernummer.
Mehrere altersbedingte Abplatzungen der Glasur am Rand, Riß in der Glasur (5 cm) im Spiegel, am Boden herstellungsbedingte Glasurfehler.
Vgl.: Rainer G. Richter: Götter, Helden und Grotesken. Das goldene Zeitalter der Majolika. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum in Schloß Pillnitz. München. S. 243 (mit Abb.).

D. 22,2 cm. 3.400 €
Zuschlag 2.800 €
KatNr. 693 Schale mit Edelmann. Montelupo, Italien. 1. Drittel 17. Jh.

693   Schale mit Edelmann. Montelupo, Italien. 1. Drittel 17. Jh.

Majolika. Sandfarbener Scherben mit opaker grauweißer Blei-Zinn-Glasur; Bemalung in Gelb, Blau, Grün, Ocker und Schwarzbraun. Runde, tief gemuldete Form mit Darstellung eines Edelmanns zwischen zwei Bergen im Spiegel. Am Boden Sammlernummer.
Mehrere altersbedingte Abplatzungen der Glasur am Rand und kleine Fehlstellen in der Darstellung, eine größerer Fehlstelle im Bereich der Wiese. Fünf längere Haarrisse in der Fahne.
Vgl.: Rainer G. Richter: Götter, Helden und Grotesken. Das goldene Zeitalter der Majolika. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum in Schloß Pillnitz. München. S. 91.

H. 6 cm, D. 31 cm. 2.200 €
Zuschlag 1.800 €
KatNr. 694 Schale mit Edelmann auf einem Pferde. Montelupo, Italien. 1. Drittel 17. Jh.

694   Schale mit Edelmann auf einem Pferde. Montelupo, Italien. 1. Drittel 17. Jh.

Majolika. Sandfarbener Scherben mit opaker grauweißer Blei-Zinn-Glasur; Bemalung in Gelb, Blau, Grün, Ocker und Braun. Runde tief gemuldete Form mit grünem Rand. Spiegel mit der Darstellung eines reitenden Edelmanns mit Fahne. Am Boden Sammlernummer.
Mehrere kleine und eine große (1,5 cm) altersbedingte Bestoßungen am Rand und kleine Fehlstellen innerhalb der Darstellung. Ein Haarriß.
Vgl.: Literatur: Rainer G. Richter: Götter, Helden und Grotesken. Das goldene Zietalter der Majolika. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum in Schloß Pillnitz. München. S. 91.

H. 6 cm, D. 33 cm. 2.400 €
Zuschlag 2.000 €
KatNr. 695 Schale mit Edelmann und Fahne. Montelupo, Italien. 1. Drittel 17. Jh.

695   Schale mit Edelmann und Fahne. Montelupo, Italien. 1. Drittel 17. Jh.

Majolika. Sandfarbener Scherben mit opaker grauweißer Blei-Zinn-Glasur; Bemalung in Gelb, Blau, Grün, Ocker und Braun. Runde, tief gemuldete Form mit gelben Rand. Spiegel mit der Darstellung eines schreitenden, eine Fahne tragenden Edelmanns. Am Boden Sammlernummer.
Mehrere altersbedingte Bestoßungen am Rand und kleine herstellungsbedingte Fehlstellen innerhalb der Darstellung. Drei lange Haarrisse.
Vgl.: Literatur: Rainer G. Richter: Götter, Helden und Grotesken. Das goldene Zietalter der Majolika. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum in Schloß Pillnitz. München. S. 91.

H. 5 cm, D. 31 cm. 2.200 €
Zuschlag 1.000 €
KatNr. 696 Schale mit Jüngling. Wohl Montelupo, Italien. Spätes 16./ Frühes 17. Jh.

696   Schale mit Jüngling. Wohl Montelupo, Italien. Spätes 16./ Frühes 17. Jh.

Majolika. Sandfarbener, leicht rötlicher Scherben mit opaker weißer Blei-Zinn-Glasur. Bemalung in abgestuftem Blau, Grün, Ocker und Manganviolett. Runde, tief gemuldete Form mit der Darstellung eines Jünglings im Profil. Am Boden Sammlernummer.
Mehrere altersbedingte Bestoßungen am Rand, kleine Fehlstellen innerhalb der Darstellung.
Vgl.: Literatur: Rainer G. Richter: Götter, Helden und Grotesken. Das goldene Zietalter der Majolika. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum in Schloß Pillnitz. München. S. 203.

H. 6 cm, D. 31 cm. 1.800 €
Zuschlag 1.800 €
KatNr. 760 Großer Deckelpokal. Glücksburg. Um 1746.

760   Großer Deckelpokal. Glücksburg. Um 1746.

Leicht violett getöntes Klarglas. Weit ausgestellter, leicht gewölbter Rundfuß mit umgeschlagenem Rand. Mehrfach gegliederter und vielfach facettierter Balusterschaft mit eingestochener Luftblase. Konische Kuppa im Mattschnitt dekoriert mit einer Rollwerkkartusche, mittig Herkules mit der Keule neben sich, darüber Herkules mit der geschulterten Keule. Die Kartusche wird flankiert von zwei Blütenranken sowie dem Monogrammen "ID" und "MB", unterhalb der Kartusche die Datierung. Haubendeckel mit Blätterkranzdekor und hohem Balusterknauf, vielfach facettiert und mit eingestochener Luftblase.

Vgl. Haase, Gisela: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. Kat.-Nr. 261f mit Abb.

H. 37 cm. 1.800 €
Zuschlag 1.500 €
KatNr. 824 Jade-Vogel. China, Sung-Zeit. 11./ 12. Jh.

824   Jade-Vogel. China, Sung-Zeit. 11./ 12. Jh.

Jade. Kauernder Vogel in Ruhestellung mit nach links gewandtem Kopf. Für Kopf, Flügel und Schwanzfeder, die in eleganten Linien ausgeführt sind, wurden die natürlichen bräunlichen Einschlüsse des Steins verwendet. Schemenhaft ausgeführte Rückseite mit rauher Gesteinsstruktur.
Der Schopf des Vogels etwas bestoßen.
Mit Gutachten von Georg L. Hartl, München, in welchem Authentizität und Qualität der Arbeit bestätigt werden.

H. 7 cm, L. 13 cm, T. 5 cm. 3.400 €
KatNr. 830 Deckenkrone. Wohl Deutsch. Um 1920.

830   Deckenkrone. Wohl Deutsch. Um 1920.

Messing, getrieben und gegossen. Zentraler, zwölffach facettierter Schaft in Form eines langgestreckten, stilisierten Blütenkelches. Sechsarmig, zweifach eckig geschweifte Arme, durch einen ebenfalls eckig geschweiften, umlaufenden Ring verbunden. Kegeltüllen. Kettenglieder in Form von ineinandergreifenden Recht- und Dreiecken. Facettierter, sich nach oben öffnender, leicht gedrückter Deckenabschluß. Elektrifiziert.

H. 115 cm, D. 72 cm. 1.600 €
Zuschlag 1.800 €
NACH OBEN 


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