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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
Auktion 84
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Karl Sebastian von Bemmel 1743 Bamberg – 1796 Nürnberg
Gouache auf Pergament, partiell eiweißgehöht. Mit einer Einfassungslinie in schwarzer Tusche. An den o. Ecken auf Untersatzkarton montiert und hinter UV-Glas in einem Plattenrahmen mit vergoldeter Sichtleiste gerahmt.
Vgl. motivisch "Landschaft mit Reiter", Gouache auf Pergament, 14,6 x 20,7 cm. Abgebildet in: K. Garas, Deutsche und österreichische Zeichnungen des 18. Jahrhunderts. Budapest, 1980, Nr. 33.
Randbereich umlaufend mit Resten einer gelblichen Klebemontierung, dort partiell minimale Farbfehlstellen, im u. Bereich sowie am u.li. Rand etwas deutlicher. Verso Reste einer Klebemontierung in den u. Ecken.
19,2 x 24,2 cm, Ra. 26,5 x 31,6 cm.
217 Giovanni Benedetto Castiglione "Marsyas und Olympus". 1645– 1648.
Giovanni Benedetto Castiglione 1616 Genua – 1670 Mantua
Radierung auf feinem Bütten. Reversibel auf einen Untersatzkarton montiert.
Vgl. zur formatgleichen Vorlage: Bartsch XXI.17.15.
Diagonale Knickspur. Leicht stockfleckig und angeschmutzt. Verso o.re. ein Farbfleck, recto durchscheinend.
Bl. 21 x 11,5 cm.
218 Johann Elias Ridinger "S. Cecilia". Mitte 18. Jh.
Johann Elias Ridinger 1698 Ulm – 1767 Augsburg
Schabkunstblatt auf "WANGEN"-Bütten. In der Platte signiert "Ioh. El. Ridinger excud. A.V." u.re. und in der Muschelkartusche betitelt. Verso mit Sammlerstempel (L.1388, nicht identifiziert). Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Stillfried 1420; nicht im WVZ Thienemann.
Breitrandiges Blatt mit deutlicher horizontaler Mittelfalte, partiell knickspurig und etwas angeschmutzt. Rand re. mit Stockflecken und mittig hinterlegtem Einriss sowie kleiner Einriss u.Mi. Verso deutlicher angeschmutzt.
Pl. 51,2 x 38,2 cm, Bl. 57,8 x 43,5 cm, Ra. 74 x 54 cm.
Johann Baptist Homann 1664 Kambach – 1724 Nürnberg
Kupferstich, partiell grenz- und flächenkoloriert. Mit drei großformatischen Kartuschen am u. Darstellungsrand, die mittlere Kartusche mit einer Panoramaansicht Frankfurts, links mit der Darstellung der Stadt als Handelsplatz, recht mit der Darstellung einer Kaiserkrönung im Bartholomäusdoms. Im Passepartout in einem goldfarbenen Rahmen hinter Glas gerahmt.
Diese sehr dekorative Karte zeigt mittig die Stadt Frankfurt am Main mit angrenzenden Gebieten, im Nordwesten mit Kronberg im Taunus, im Westen das Fürstentum Hanau.
Papier leicht gebräunt. Mi. mit einem vertikalen Falz. Rahmen vereinzelt berieben.
BA. 50,3 x 59 cm, Ra. 68,3 x 78 cm.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Radierung, in Sepia und braun laviert, auf "J Whatman"-Papier. Unsigniert. Allseitig mit Papierklebeband auf ein Passepartout mit Einfassungslinien in Tusche und Aquarell montiert. Hinter Glas in einer über rotem Poliment vergoldeten Leiste gerahmt.
Sehr selten.
Ein weiterer, handsignierter Abzug dieses Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1995–9943.
Vgl. auch: Adrian Zingg, Ansicht von Dorf und Berg Oybin, Feder in
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30,5 x 43,8 cm, Ra. 45,3 x 57,8 cm.
221 Adrian Zingg, Blick über die Elbe auf Briesnitz mit Kirche und Belvedere. Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Federzeichnung in Tusche, braun laviert, sparsam koloriert. Im Bereich des großen Steins signiert "A. Zingg del. Dresden". Vollflächig auf ein grünes Trägerbütten kaschiert.
Ein Abzug der nahezu motivgleichen Radierung wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 131926, dort o.re. mit dem Künstlerstempel "A.Z." ( im Schild) (Lugt 3980) .
Vgl. motivisch auch:
Johann Philipp Veith, Blick auf die Briesnitzer Kirche bei Dresden oberhalb
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32 x 46 cm.
222 Jacques Callot "La Tentation de St. Antoine" (Die Versuchung des Heiligen Antonius). 1635.
Jacques Callot 1592 Nancy – 1635 ebenda
Radierung auf Bütten, mit schwach sichtbarem Wasserzeichen "19." (?). In der Platte u.li. signiert "Jac Callot Inuen[it] et fe[cit]". Verso in altem Französisch in Tinte bezeichnet "Tantasont de Saint antoines parlat".
WVZ Meaume 139 IV (von IV); Lieure 1416 V (von V), mit dem nahezu vollständig getilgten Strich zwischen re. Handgelenk und Flügel des großen Dämons.
Fachmännisch restaurierter Zustand. Bis an die Darstellungskante geschnitten. Unregelmäßig gebräunt. O.li. ein brauner Fleck (D. 5 mm). Mehrere Fraßlöchlein und-spuren, fachmännisch geschlossen. Geglätteter horizontaler und vertikaler Mittelfalz.
Bl. 35,2 x 45,9 cm.
223 Niederländisch, Kopf eines Pferdes. Wohl 18. Jh.
Rötelzeichnung auf Bütten. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Etwas stockfleckig.
BA. 22 x 20 cm, Ra. 42,6 x 32,6 cm.
224 Emmerich Adrian Otfried Andresen "Gefesselte Psyche". Um 1871.
Emmerich Adrian Otfried Andresen 1843 Uetersen – 1902 Meissen
Bleistiftzeichnung auf festem Zeichenpapier. Auf der Plinthe signiert "E. Andresen" und betitelt.
Nach der lebensgroß ausgeführten Skulptur Andresens "Gefesselte Psyche", ehemals Schloss Berlin. Eine Zweitfassung schenkte der Künstler 1879 dem Thaulow-Museum in Kiel.
Minimal angeschmutzt und leicht stockfleckig.
17,9 x 10,5 cm.
225 Achille Gigante, Amalfi. 1842.
Achille Gigante 1823 Neapel – 1846 ebenda (?)
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Bleistiftzeichnung, partiell sparsam koloriert und weiß gehöht. U.li. datiert, signiert und bezeichnet "1842. Achille Gigante. 2.x". Auf Untersatzpapier montiert.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Technikbedingt sehr vereinzelt ganz unscheinbar fingerspurig. Die Weißhöhungen oxidiert. Vereinzelt kleine Fleckchen. U.re. ein kleines Stockfleckchen, am Blattrand Mi.li. ein kleines gelbliches Fleckchen.
22 x 33,6 cm, Unters. 30 x 45,9 cm.
226 Achille Gigante, Strada nuova. 1842.
Achille Gigante 1823 Neapel – 1846 ebenda (?)
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Bleistiftzeichnung, partiell sparsam koloriert und weiß gehöht, auf ockerfarbenem Papier. U.li. signiert und datiert "achille Giganti 1842". U.re. bezeichnet "della Strada nuova d'[undeutlich]". Auf Untersatzpapier montiert.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Die Blattecken montierungsbedingt leicht wellig. Im re. Bereich zwei nadelstichgroße Fleckchen.
22,8 x 41,1 cm, Unters. 29,8 x 48,2 cm.
227 Woldemar Hottenroth "Blick auf Dresden von der Marienbrücke aus". Um 1860.
Woldemar Hottenroth 1802 Dresden – 1894 ebenda
Bleistiftzeichnung, sparsam aquarelliert und partiell weiß gehöht, auf grauem Papier. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet "Hottenrott [sic!] (aus dem Besitz der Familie)".
Die Zeichnung wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis von Claudia Maria Müller aufgenommen.
Wir danken Claudia Maria Müller, Dresden, für freundliche Hinweise.
O.li. etwas knickspurig, mit einer leichten, vertikal über das gesamte Blatt verlaufenden doppelten Knickspur im re. Bereich. Ein minimaler Ausriss in der Blattecke u.re., am Blattrand u.li. ein verso unfachmännisch hinterlegter Einriss (ca. 1 cm). Vereinzelte kleine bräunliche Fleckchen, ein leichter Flüssigkeitsfleck o.Mi. Reste einer älteren Klebemontierung verso in den o. Eckbereichen recto durchscheinend. Verso mit Schattenbild.
20,7 x 33,7 cm.
228 Christian August Günther "Festung und Städtchen Königstein von der Morgenseite". Um 1810.
Christian August Günther getauft 1759 Pirna – 1824 Dresden
Umrissradierung, koloriert und partiell eiweißgehöht. Im Passepartout montiert.
Vgl. motivisch:
Christian August Günther, Die Stadt und die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz vom Elbufer im Osten, um 1810, Radierung, koloriert, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1995–7910, dort mit Bezeichnung in der Platte "Festung und Städtchen Königstein von der Morgenseite".
Papier gebräunt, lichtrandig und stockfleckig sowie technikbedingt leicht wellig. Am o. und u. Rand fachmännisch restaurierte Schleifspuren, dort ohne Bräunung. Im u.re. Darstellungsbereich ein langer, restaurierunger Einriss. Verso an den Rändern außerhalb der Darstellung mit Schwemmrändern und mit Rückständen einer früheren Montage.
Pl. 48 x 65,5 cm, Bl. 61,7 x 78,2 cm, Psp. 64,5 x 82 cm.
Julius Hübner d.Ä. 1806 Oels (Schlesien) – 1882 Loschwitz (Dresden)
Prinz Johann Georg von Sachsen 1869 Dresden – 1938 Schloss Altshausen/Württemberg
Bleistiftzeichnung und roter Farbstift, partiell weiß gehöht, auf gelblich grundiertem Papier. Ligiert monogrammiert und datiert "18JH52" u.li. Mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers "der Dresdner Diakonissen-Anstalt von Julius Hübner. Nbr [November] 1852.". Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert, dieser verso mit Sammlungsetikett Johann Georg Herzog von Sachsen (Lugt 4484) mit der Nummer "S I No. 1622".
Das Sammlungsetikett abgebildet in: Norbert Suhr: Die
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30,5 x 24 cm.
230 Harry John Johnson "Ostia bei Rom" (Blick auf das Castello di Giulio II). Wohl 1872/1875.
Harry John Johnson 1826 Birmingham – 1884 London
Aquarell über Bleistift. Signiert u.li. "Harry Johnson". Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet "At Ostia, Harry Johnson" sowie zweifach nummeriert. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer goldfarbenen Leiste gerahmt.
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Kunsthandel Dr. Martin Moeller, Hamburg.
Das Werk entstand wohl im Rahmen einer von zwei Romreisen des Künstlers. 1872 schuf er "An album of Rome", 1875 stellte er die Campagna Romana dar.
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29,6 x 48 cm, Ra. 55,8 x 67,2 cm.
231 Louise Jousserandot, Stillleben mit Weintrauben / Stillleben mit Birnenquitten. Wohl nach 1859.
Louise Jousserandot 1831 Metz – 1917 Lons-le-Saunier
Zwei farbige Pastellkreidezeichnungen (oval). Jeweils signiert "L. Texte Gugnon" bzw. "Louise Texte Gugnon". Hinter Glas in der auf rotbraunem Bolus vergoldeten Rahmung, mit den originalen, mundgeblasenen Gläsern und originaler Verklebung.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Die Bildträger leicht gewellt. Ra. an den Außenkanten minimal bestoßen und unscheinbar rissig. Verso einzelne Löchlein früherer Montierungen.
70 x 55,7 cm, Ra. 82,2 x 67 cm / Ra. 83 x 67 cm.
Friedrich Preller der Jüngere 1838 Weimar – 1901 Dresden-Blasewitz
Kohlestiftzeichnung. U.li. signiert "PRELLER jun", u.Mi. betitelt." An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Agamemnon hatte Chryseis als Kriegsbeute zu sich genommen. Apollon strafte dessen Volk daraufhin mit einer Seuche und zwang ihn, die junge Frau ihrem Vater zurückzubringen, der sein Priester war. Agamemnon holte sich zum Ausgleich nun Achilleus' Geliebte Briseis, womit es zu jenem Zerwürfnis kommt, das den Grundkonflikt der Ilias bildet.
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119,5 x 93 cm, Ra. 127,5 x 100 cm.
233 Friedrich Preller der Jüngere, Priamos (Szene aus Homers Ilias, Ges. 24, Vers 321). 1882.
Friedrich Preller der Jüngere 1838 Weimar – 1901 Dresden-Blasewitz
Kohlezeichnung auf Papier, auf Leinwand kaschiert. U.li. in Blei signiert "Preller" und datiert, u.Mi. betitelt und bezeichnet. Hinter Plexiglas gerahmt.
Ein Auszug aus dem 24. Gesang von Homers Ilias indem sich Priamos auf den Weg macht, den Leichnam seines Sohnes von Achilles zu erbitten: "Mit Freude gewahrten gleich ihn die Männer, und allen erheiterte Hoffnung die Herzen. Hurtig bestieg nun der Greis den wohlgeglätteten Sessel, lenkte zum Hofe hinaus und dem hallenden
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120 x 93,5 cm, Ra. 130 x 101 cm.
234 Friedrich Overbeck (nach), Lasset die Kinder zu mir kommen. Nach 1835.
Friedrich Overbeck 1789 Lübeck – 1869 Rom
Bleistiftzeichnung auf festem Velin. Unsigniert.
Detailstudie nach Overbecks Gemälde "Christus segnet die Kinder", 1826–1835, Berliner Privatbesitz.
Vgl.: Ausst. Katalog: Johann Friedrich Overbeck 1789–1869. Zur zweihundertsten Wiederkehr seines Geburtstages. Lübeck, 1989, Nr. 24 mit Farbabb.; Katalog: Die deutschen Zeichnungen des 19. Jahrhunderts. 2 Bände. Karlsruhe, 1978, Nr. 2804, Abb. S. 71.
Randbereich mit mehreren, teils kleberestaurierten Einrissen (max. 6,5 cm). Blatt leicht angeschmutzt und mit kleinen Knickspuren in den Ecken. Verso mit Montierungsresten.
26,5 x 20,6 cm.
235 Moritz Retzsch, Mariae Verkündigung. Um 1850.
Moritz Retzsch 1779 Dresden – 1857 Hoflößnitz, Dresden
Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem Velin. U.re. signiert "M. Retzsch". Freigestellt im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. An den o. Ecken minimal angeschmutzt.
17,6 x 18,5 cm, Ra. 26,2 x 26,2 cm.
236 Moritz Retzsch, Betendes Mädchen. 1852.
Moritz Retzsch 1779 Dresden – 1857 Hoflößnitz, Dresden
Bleistiftzeichnung auf Velin. U.re. signiert "M. Retzsch" und datiert "1852". Im Passepartout hinter UV-Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
14,8 x 14,6 cm, Ra. 26,3 x 26,1 cm.
237 Peter Rittig, Bildnisstudie einer jungen Frau. Wohl 1820er Jahre.
Peter Rittig 1789 Koblenz – 1840 Rom
Bleistiftzeichnung auf Bütten. Unsigniert. Verso mit der Bleistiftskizze einer Halbfigur mit segnendem Gestus. Auf gelblichem Untersatz montiert.
Provenienz: Aus dem künstlerischen Nachlass..
Verso Reste einer Klebemontierung.
11,6 x 7,7 cm.