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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
Auktion 86
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Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, die Wandung auf hellblauem Fond mit Mohnblüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei in Altrosa und Hellgrün. Unterseitig mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "Q 200" sowie Präge-Nr. "20".
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Ketterer Kunst, Köln, um 1990.
Ein weiteres Exemplar wird bewahrt in:
Rijksmuseum, Amsterdam, ohne InvNr., u.a. abgebildet in: Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 27, KatNr.
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H. 17,5 cm.
702 Seltene Soliflore mit Laufglasur. Rudolf Hentschel (Form und Dekor) für Meissen. 1898.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, die Außenwandung mit mehrfarbiger, geflossener Glasur. Unterseits die Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "Q 200" sowie die Präge-Nr. "20".
Vgl.:
Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 240, KatNr. 98.
Zur Form vgl. auch:
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. Abb. 3 (ebenfalls mit Laufglasur) sowie Abb. 12.
Standring mit winzigen, unscheinbaren Glasurabplatzungen.
H. 17,7 cm.
Marianne Høst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte
Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Am Boden mit der Knaufschwerter in Unterglasurblau, zweifach geschliffen.
Modell-Nr. "S 118" (ohne Modell-Nr.).
Zum Schlangendekor vgl. :
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 69, Abb. 41.
Unscheinbarer Haarriss sowie vereinzelte, winzige Kratzer in der Wandung. Vereinzelte Glasurunregelmäßigkeiten in der Staffage.
14,5 cm.
704 Gedrückte Kugelvase. Wohl Theodor Grust für Meissen. Knauf-Zeit. 1860-1923.
Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Die Schultern der Wandung mit dreipassig reliefiertem Dekor. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "T 100" sowie geprägter Maler-Nr. "30".
Minimale Glasurunregelmäßigkeiten, an der Wandung leicht bestoßen sowie Abreibungen am Mündungsring.
H. 11,2 cm.
705 Jugendstil-Vase. Erich Oskar Hösel für Meissen. 1903–1905.
Erich Oskar Hösel 1869 Annaberg – 1953 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben und Gold staffiert. Gebauchter Korpus mit eingezogenem Stand und zylindrischem Hals, umlaufend mit drei reliefiert-geschwungenen, spitz endenden Bändern. In Schulterhöhe ein umlaufender Fries mit freiplastisch aufgelegten Wildrosenblüten. Am Hals zwischen den Bändern in Poliergoldmalerei je ein Mädchenkopf mit wellenartigen Haarbändern. Unterseitig mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, einfach geschliffenen, geritzter Modell-Nr. "S 191", Präge-Nr. "98" sowie einem Händler-Etikett "C. HERING Dresden – A.1".
Goldstaffierung mit zwei ganz minimalen Bereibungeneben. Im Blütendekor sowie innenwandig sehr vereinzelte, unscheinbare Glasurunregelmäßigkeiten. Standring mit winzigem Chip (1 mm).
H. 17,5 cm.
706 Jugendstil-Bonbonniere. Rudolf Hentschel (Form und Dekor, zugeschr.) für Meissen. 1912–1914.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Die Wandung mit roten Blüten mit grauen, stilisierten Stängeln in Kupferoxidultechnik dekoriert, goldstaffiert. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "C 295" sowie weiteren Präge-Nrn.
Zu Vasen mit ähnlichen Dekoren in derselben Technik vgl.:
Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 250, KatNr. 140f.
"Eine Gruppe von Vasen mit ähnlichen Dekoren wurde auf der
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H. 21 cm.
Hugo Stein 1881 Gabrielahütten – 1930 ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Im Spiegel mit einer sitzenden Dame in langem Chiffonkleid in weißem Pâte-sur-Pâte-Auftrag auf hellblauem Fond, monogrammiert "HST.". Die Fahne umlaufend mit durchbrochenem Reliefdekor aus überlappenden Oval-Segmenten und mittigen Blütenrosetten. Unterseits mit der Schwertermarke der Pfeifferzeit in Unterglasurblau, vierfach geschliffen, geritzter Modell-Nr. "846" und "221/55" sowie Präge-Nrn. "102" und "116".
Zu Pâte-sur-Pâte-Dekoren der Meissner Manufaktur vgl.: Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. Abb. 6ff.
Mündungsrand mit ganz minimalem Chip (1 mm). Im Durchbruch-Dekor unscheinbarer Materialbruch mit einem kleinen Brandriss. Minimale Kratzspuren.
D. 23,3 cm.
Arthur Julius Barth 1878 Meißen – 1926 Rehbrücke
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, flachreliefiert, mit polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwerter-Marke in Unterglasurblau, zweifach geschliffen sowie die teils geritzte, teils geprägte Modell-Nr. "F 177".
Lit.: Hermann Jedding: Meißener Porzellan des 19. und 20. Jahrhunderts. München 1981. 122.
Mündungsrand mit zwei minimalem Brandrissen (ca. 3 mm und 5 mm) sowie unterseitig einem ganz leichten Chip. Vereinzelte nscheinbare Kratzspuren und Glasurunregelmäßigkeiten.
D. 34,4 cm.
709 Paar Jugendstil-Vasen mit Pâte-sur-Pâte-Dekor. Plasto, Wien. Anfang 20. Jh.
Plasto um 1900 Wien
Porzellan, glasiert. Schauseitig jeweils mit weiblichen Akten in Pâte-sur-Pâte-Malerei auf blauem und grünem Fond, gerahmt von Blattwerk und Blütengirlanden, goldfarbener Mündungsrand.
Die blaue Vase unterseitig mit der Reliefmarke, geprägter Nr. "3020", geprägtem "E" sowie übereinander geprägtem "V" und "X" mit der Nummer "I". Die grüne Vase unterseitig der blauen Aufglasur-Stempelmarke und einem Firmen-Papieretikett mit gedruckter Marke und handschriftlicher Nummerierung in Feder "3022", "P" sowie "c" (im Kreis) und "gl".
Jeweils kleine Brandfleckchen und Bereibungen der Goldfarbe am Mündungsrand. Die grüne Vase mit unscheinbaren Glasurunregelmäßigkeiten. Die blaue Vase mit unscheinbaren Bestoßungen am Standring. Innenwandig mit Anschmutzungen.
H. jeweils 30,5 cm.
Arthur Julius Barth 1878 Meißen – 1926 Rehbrücke
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, mit polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwerter-Marke in Unterglasurblau, einfach geschliffen, das geritzte Monogramm "AB", die geprägte Modell-Nr. "T 22" sowie die Former-Nr. "B1".
Im Spiegel unscheinbare Kratzspuren sowie o.re. zwei kleine Abplatzungen der Glasur. Unterseits mittig Spuren einer Abschleifung.
D. 27 cm.
711 Gewürzgarnitur. Karola Smy. Wohl spätes 20. Jh.
Karola Smy 1955 Leipzig
Steingut, weißer Scherben, polychrom glasiert. Unsigniert. Unterseitig mit Korkstopfen zum Befüllen der Gefäße sowie der Bezeichnung "X" im Kreis auf unglasiertem Boden.
Unscheinbare Brandfleckchen. Ein Chip in einer Ecke des grünen Streuers. Farbabplatzer an einer u. Kante des schwarzen Streuers.
Schwarzer Steuer H. ca. 4,5 cm, grüner Streuer H. ca. 4,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Jörg Danielczyk 1952 Altzschillen – lebt in Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert.
"Japanische Landschaft" u.li. signiert "AWaldeck", u.re. die Schwertermarke in Unterglasurblau. An der li. Seitenkante bezeichnet "A" in Unterglasurblau, an der re. Seitenkante nochmals mit der Schwertermarke in Unterglasurblau.
"Am Meer" partiell goldstaffiert, die Schwertermarke u.re. in Unterglasurblau. U.li in der Bildmitte "inv. J.D". Auf einer Holzplatte montiert.
Jeweils mit winzigen Glasurbläschen. "Am Meer" mit zwei unscheinbaren Kratzspuren in der Mitte der Platte. Jeweils verso Bereibungen im Bereich der Aufhängung.
35 x 34,5 cm / 41 x 41 cm.