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| AUKTION 86 | 07. November 2026 |
Auktion 86
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Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Jeweils mit Bambusdekor und Gedichten verziert. Böden mit roter Pinselmarke "Endloser Knoten" bzw. roter Stempelmarke.
Schale am Rand teils uneben und mit kleinsten Chips. Je mit kleinen Brandflecken, -rissen und Löchlein. Glasur und Malerei partiell berieben. Ein Koppchen mit Glasurfehlstelle und Haarriss.
Schale D. 17 xm, H. 7 cm, Teller D. 17,5 cm, Koppchen D. 10 cm, H. 6 cm.
882 Wucai-Balustertopf. China. Wohl Transitionalzeit. 1620-1683.
Porzellan, glasiert. Wandung umlaufend mit floralem und Fels- Dekor und Vögeln. Flacher, unglasierter Boden, ungemarkt. Geschnitzter Holzstand und Deckel, später ergänzt.
Kleinste Brandfleckchen, Klebe- oder Harzreste am Boden. Zwei Vögel mit Glasurfehlern, im Bereich eines grünen Blattes mit kleinstem Eisenanflug.
H. 23,5 cm, H. (mit Stand und Deckel) 37,5 cm, D. 21 cm.
883 Kopf des Laozi. China, Wohl Ming-Dynastie. 1364–1644.
Laozi im 6. Jh. v. Chr.
Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert.
Provenienz: Privatsammlung Berlin; Nachlass Privatsammlung Dresden, in der Familie seit 1965 bekannt.
Zur Darstellung des Laozi vgl.:
Skulptur des Laozi (Quanzhou, Provinz Fujian, China) am Fuße des Qingyuan-Berges (Qingyuan Shan), Granit, H. 5,1 m. Song-Dynastie.
Leichte Oxidationsspuren am li. Ohr sowie im li. Bereich des Barts. Ein Löchlein in der u. Spitze des Barts.
H. 22,5 cm, B. 20,8 cm.
884 Erlang. Wohl Ming-Dynastie (1364–1644), wohl Jiajing. 1522–1572 oder Wanli. 1573–1619.
Bronze, patiniert. Rückseitig minimale Reste einer Vergoldung. Sockel und Bank mit roter Lackfassung.
Darstellung des Erlang in Ming-zeitlicher Hofrobe, Beamtenkappe, Jadegürtel und großem Rangabzeichen (Buzi) auf der Robe in Höhe der Brust.
Lack verdunkelt. Vorderseitig eine Laufspur.
H. 19,8 cm.
885 Ohashi Manpo, Schreitender Tiger. Meiji-Periode (1868–1912).
Ohashi Manpo 1860 Provinz Mino – 1943 ebenda
Kakejiku (Rollbild). Malerei auf Seide. Signiert "Hashipo" (verkürzt für Ohashi Manpo). Mit zwei Künstler- bzw. Studiosiegeln.
Provenienz: Erwerb durch Großvater des Einlieferers in Japan, wohl vor dem Ersten Weltkrieg bzw. frühes 20. Jh.
Mit vereinzelten Knitter- und Knickspuren, lagerungsbedingt wellig. Kleiner Feuchtigkeitsfleck (ca. 15 mm).
141 x 68,5 cm.