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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
Auktion 84
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001 Nicolaes Claesz Pietersz. Berchem (Berghem) (nach), Der Dudelsackspieler. 1644– 1645.
Nicolaes Claesz Pietersz. Berchem (Berghem) um 1620 Haarlem – 1683 Amsterdam
Öl auf Eichentafel. Unsigniert. In einem breiten Stuckrahmen mit doppeltem floralem Ornament aus Palmetten und Akanthus.
Vorlage: Nicolas Berchem, "Dudelsackspieler", Radierung, Pl. 23,1 x 15,8 cm, mehrere Zustände, u.a. Chicago Art Institute, InvNr. 1938.1365 (siehe Abbildung).
Vgl. zur Vorlage: Gerdien Wuestman, Berchem als Radierer – leicht, meisterhaft und unnachahmlich, in: Biesboer, Pieter (Hrsg.), Nicolaes Berchem – im Licht Italiens. Haarlem 2006, S. 119–132, hier
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46 x 59,5 cm, Ra. 73,5 x 86,2 cm.
002 Jan Dircksz Both "Ruinen an der Seebucht". 2. Viertel 17. Jh.
Jan Dircksz Both 1615 Utrecht – 1652 ebenda
Öl auf Rupfen. Unsigniert. In einem barocken Schnitzrahmen mit Teilversilberungen und Goldlacküberzug..
Zur Vorlage vgl.: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Öl auf Eichenholz, 54 x 41 cm, InvNr. 1271.
Vgl.: Uta Neidhardt in: Ekkehard Mai, Joachim Rees, Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Das Capriccio als Kunstprinzip: zur Vorgeschichte der Moderne von Arcimboldo und Callot bis Tiepolo und Goya, Mailand 1996. S. 225–226.
Mit großer
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53,2 x 41,5 cm, Ra. 68 x 57,5 cm.
003 Jan Brueghel d.Ä., Paar holländische Stadtansichten mit Grachten. Ca. 1630– 1650.
Jan Brueghel d.Ä. 1568 Brüssel – 1625 Antwerpen
Öl auf Leinwand, auf den originalen Spannrahmen. Unsigniert. Verso auf dem Spannrahmen in Feder alt bezeichnet "H. L. aus Bloemersheim 1920". Je im profilierten Holzrahmen mit Wellenleisten und Halbrundstab aus Vogelaugenahorn gerahmt.
Vgl. zu Vorlagen der figurenreichen Szene:
Nachfolger Jan Brueghels d.Ä. "Flusslandschaft", 1640–60, Öl auf Kupfer, 19,3 x 23,5 cm, Museum of Gloucester, Gloucester, InvNr. GLRCM: Art00320.
Wenceslaus Hollar (nach Jan Brueghel d.Ä.)
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29 x 34 cm / 29 x 34 cm, Ra. 38,8 x 43,8 cm.
004 Daniel Caffé (Umkreis), Bildnis eines Herren. Um 1800.
Daniel Caffé 1750 Küstrin – 1815 Leipzig
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Spannrahmen bezeichnet ""Keit."". In einem klassizistischen Kassettenrahmen mit Laubholzfurnier und aufgesetzten Eckquadern mit gedrückten Messingrosetten gerahmt.
Bildträger mit vereinzelten Druckstellen und Deformationen. Recto zwei kleine geschlossene Löchlein Mi. sowie li.Mi., farbabweichend retuschiert. Weitere kleine Retuschen am u. Rand. Falzbereich berieben. Malschicht mit Klimakante und Alterskrakelee. Firnis mit kleinsten matten Bereichen. Die Eckquader des Ra. später ergänzt.
59 x 47,5 cm, Ra. 68,7 x 56,5 cm.
005 Abraham van Cuylenborch, Meleager und Atalante in einer Felsengrotte. Mitte 17. Jh.
Abraham van Cuylenborch um 1620 Utrecht – 1658 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit Resten eines maschinenschriftlichen Etiketts u.li. Verso an der o. Keilrahmenleiste mit einem Etikett mit Werkdaten und der irrtümlichen Betitelung "Diana und Aktaeon". In einem grau gefassten Rahmen mit kupferfarbenen Stuckverzierungen gerahmt.
Meleager ist eine Figur der griechischen Mythologie. In seiner Heimat Kalydon trieb der sogenannte Kalydonische Eber sein Unwesen – er wurde von der erzürnten Jagdgöttin Artemis ausgeschickt, um die
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61 x 84 cm, Ra. 73,5 x 97 cm.
Christian Wilhelm Ernst Dietrich, gen. Dietricy 1715 Weimar – 1774 Dresden
Rembrandt Harmenszoon van Rijn 1606 Leiden – 1669 Amsterdam
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einem goldfarbenen Rahmen, die Sichtleiste mit Blattspitzenmotiv.
Vgl. dazu die 1730 entstandene, nahezu motivgleiche (spiegelbildliche) Radierung von Christian Wilhelm Ernst Dietrich "Der Engel hindert die Opferung Isaac's" in der Manier Rembrandts, WVZ Linck 7.
Vgl. zur Vorlage: Rembrandt Harmensz. van Rijn (und Werkstatt) "Die Opferung Isaaks", 1636. Öl auf Leinwand, Alte Pinakothek München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, InvNr. 438.
Provenienz: Privatbesitz Dresden seit ca. 1920.
Bildträger doubliert. Malschicht mit gleichmäßigem Alterskrakelee. Stellenweise kleine Farbverluste. Zwei Retuschen im u. Bildbereich, farbfalsche Retuschen im Gesicht und den Beinen Isaaks. Firnis mit unterschiedlichem Oberflächenglanz. Keilrahmen alt ergänzt.
56,2 x 47,4 cm, Ra. 64,2 x 55 cm.
007 Christian Wilhelm Ernst Dietrich, gen. Dietricy "Wandernde Musikanten". 1745.
Christian Wilhelm Ernst Dietrich, gen. Dietricy 1715 Weimar – 1774 Dresden
Adriaen van Ostade 1610 Haarlem – 1685 ebenda
Cornelis Visscher II 1629 Haarlem – 1658 Amsterdam
Johann Georg Wille 1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einem goldfarbenen, klassizistischen Rahmen mit Akanthusapplikationen.
Das vorliegende Gemälde steht an fünfter Position einer langen Rezeptionskette. An erster Stelle steht der bekannte Genremaler Adriaen van Ostade und sein Gemälde "Wandernde Musikanten" (Privatbesitz). Dieses wurde im Druck von Cornelis Visscher II verbreitet (z.B. British Museum, 36,6 x 30,6 cm, 1839,0413.188) .
Einer der Abzüge diente wiederum dem Dresdner Hofmaler
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48,5 x 35 cm, Ra. 63,5 x 50 cm.
008 Andries Cornelis Lens, Chronos beschneidet Amor die Flügel. Wohl um 1800.
Andries Cornelis Lens 1739 Antwerpen – 1822 Brüssel
Öl auf ovaler, gewölbter Holztafel. Unsigniert. U.Mi. sowie verso undeutlich bezeichnet. In einem goldfarbenen Stuckrahmen.
Zur Vorlage vgl.: Queens Park Art Gallery, Summer Exhibition, Manchester, 1898, Nr. 165 und 170, dort ausgestellt mit dem Gegenstück "Die Hoffnung stillt Amor", zuletzt Bonhams, Old Master Paintings, 26. 10.2021, Lot 85.
Malschicht mit kleineren Kratzern und Läsionen, insbesondere im u. Bereich, zwei Kratzer mit Farbverlusten in der Malschicht unterhalb Chronos' Kinn sowie im Bereich seines Knies (je ca.2,5 cm). Firnis mittig mit Feuchtigkeitsflecken,.
38 x 28 cm, Ra. 58,3 x 47,9 cm.
009 Salomon Koninck "Der Eremit". 1643.
Salomon Koninck 1609 Amsterdam – 1656 ebenda
Edmund Tschaplowitz um 1845 Ohrdruf – nach 1918 Dresden
Öl auf Leinwand. Von Kopistenhand signiert und datiert "E. Tschaplowitz 1916" u.re. In einer einfachen Holzleiste gerahmt.
Zur Vorlage vgl. Salomon Koninck "Der Eremit", Öl auf Leinwand, 121 x 93,5 cm, 1643, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Gal.-Nr. 1589.
Bildträger mit Riss (9 cm) u.re., gekittet und retuschiert sowie ein weiterer, kleiner, geschlossener Riss o.li. Kleine Kratzer mit winzigem Malschicht-Verlust über der re. Seite des Buches. Weitere, punktuelle Retuschen. Malschicht mit Fliegenschmutz.
100 x 78,5 cm, Ra. 110 x 87 cm.
010 Anton Graff (nach), Bildnis Adam Friedrich Oeser. Wohl 1780er/1790er Jahre.
Anton Graff 1736 Winterthur (Schweiz) – 1813 Dresden
Adam Friedrich Oeser 1717 Preßburg – 1799 Leipzig
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso beigelegt ein Papieretikett mit Angaben zu Anton Graff und Adam Friedrich Oeser. In einem polimentvergoldeten Rahmen gerahmt.
Möglicherweise handelt es sich bei vorliegendem Gemälde um die bei Berckenhagen benannte Kopie des dort aufgeführten Bildnisses Adam Friedrich Oesers (WVZ Berckenhagen 1060 / 1061), ehemals im Besitz von Pastor Heilmann, Göttingen.
Provenienz: Privatsammlung Kassel
Vgl. Anton Graff, Adam Friedrich Oeser, 1783
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48,2 x 36,5 cm, Ra. 57,5 x 45,6 cm.
011 Johann Christian Klengel "Hirte mit Weidevieh an der Furt". Um 1800.
Johann Christian Klengel 1751 Kesselsdorf b. Dresden – 1824 Dresden
Öl auf Holz. Unsigniert. Verso in rotem Pinsel nummeriert "33." sowie mit Annotationen in Blei von alter Hand "5646 a" und "15 p". In einem teilvergoldeten Stuckrahmen. Verso auf dem Rahmen nochmals in Blei nummeriert "33" o.Mi.
Nicht im WVZ Fröhlich.
Wir danken Frau Dr. Anke Fröhlich-Schauseil, Dresden, für freundliche Hinweise.
Wie so häufig bei Klengel, finden wir Versatzstücke der Darstellung an anderer Stelle wieder: Die liegende Kuh in einer Ölstudie und einer
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17,6 x 25,5 cm, Ra. 27,5 x 35 cm.
012 Johann Christian Klengel "Ruhender Hirte mit Pferd". 1770er Jahre.
Johann Christian Klengel 1751 Kesselsdorf b. Dresden – 1824 Dresden
Öl auf Holz. U.li. signiert "Klengel". Verso in Rot schabloniert nummeriert "160" sowie mit alten Annotationen in Blei "N 56459" und "15 p". In einem teilvergoldeten Stuckrahmen.
Nicht im WVZ Fröhlich.
Wir danken Frau Dr. Anke Fröhlich-Schauseil, Dresden, für freundlichen Hinweise.
In vorliegender Tafel ragt das lebhafte Pferd im Zentrum heraus. Man sollte diese deshalb im Zusammenhang mit Klengels "Pferdestudie" nach Philips Wouwerman und Rosa da Tivoli sehen, die
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17,5 x 25,5 cm, Ra. 27 x 35 cm.
Klaes (Nicolaes) Molenaer 1626 -29 Haarlem – 1676 ebenda
Öl auf Leinwand. U.li. von fremder Hand alt übertragen signiert "niklaes molenaer". Verso auf dem Keilrahmen in weißer Kreide mit einer Auktionsnr. "610", mit dem Brandstempel "78", in Grafit nummeriert "3261" sowie mit einem partiell verlorenen Besitzerstempel " […] acad. Maler / 8020 Dresden / Brunnenstr. 6", wohl der 1970er/1980er Jahre. In einer breiten Schleiflackleiste gerahmt.
Provenienz: Dresdner Privatbesitz; Versteigerung Internationales Kunst- und Auktions-Haus, Berlin,
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59 x 75,2 cm, Ra. 77,5 x 93,5 cm.
014 Gillis Mostaert d.Ä. "Maria Magdalena unter dem Kreuz". Vorlage 1570.
Gillis Mostaert d.Ä. um 1528 Hulst – 1598 Antwerpen
Hans Liefrinck 1518 Augsburg – 1573 Antwerpen
Hieronymus Wierix 1553 Antwerpen – 1619 ebenda
Öl auf Eichentafel, diese verso mit Anschnitten eines Reliefdekors. Unsigniert.
Nach einem Gemälde von Gillis Mostaert, um 1570.
Siehe dazu die motivgleiche Radierung von Hieronymus Wierix nach Mostaert, hrsg. von Hans Liefrinck um 1570–73, Hollstein Dutch and Flemish, S. LXII.35.686.
Die Radierung ist bezeichnet: "Christus humiliavit semetipsum, factus obediens usque ad mortem, mortem autem crucis. Propter quod Deus exaltavit illum, et donavit illi nomen quod est super
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44,3 x 31,6 cm.
015 Christoffer Jacob Schultze, In der Küche. 1795.
Christoffer Jacob Schultze aktiv Ende des 18. Jh.
Öl auf Holz. Verso signiert und ausführlich bezeichnet "Christoffer, Jacob, Schultze, Gemahlt 1795, D[_] Januarii, [_] in, Embden,". In einem
Flammenleisten-Kassettenrahmen, die Flammenleisten über roter Grundierung und goldfarbener Fassung ebonisiert, die Kassette mit Ahornmaser-Furnier.
Malschicht mit größeren Retuschen. Ra. leicht bestoßen, die Gehrungen leicht geöffnet.
19 x 23,2 cm, Ra. 31 x 35 cm.
016 Jan Wildens, Winterlandschaft mit einem Jäger. 1624.
Jan Wildens 1586 Antwerpen – 1653 ebenda
Emmerich Andresen ? Dresden – ? ebenda
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "E. Andresen cop. 1923". Verso mit Angaben zum Originalgemälde versehen. In einem goldfarbenen Rahmen gerahmt.
Zur Vorlage vgl.: Jan Wildens, Winterlandschaft mit dem Jäger, 1624, Öl auf Leinwand, 194 x 101 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Gal.-Nr. 1133.
Malschicht mit Klimakante, etwas angeschmutzt sowie mit Alterkrakelee und vereinzelten Fehlstellen. Im Falzbereich rahmungsbedingt berieben. Rahmen mit Fehlstellen.
89 x 146,5 cm, Ra. 110,5 x 158,5 cm.
018 Carl August Wizani (auch Witzani), Blick auf Dohna. Um 1797– 1812.
Carl August Wizani (auch Witzani) 1767 Dresden – 1818 Breslau
Öl auf Leinwand. Unsigniert.
Mit einem schriftlichen Gutachten von Frau Dr. Anke Fröhlich, Dresden, vom 16. März 2014.
"Mit der Sorgfalt in den topographischen Details und der feinteiligen Pinselführung bei der Darstellung der Ortschaft, mit der Raumauffassung mit Vorder-, Mittel und Hintergrund sowie der Landstraße, die den Betrachterblick in die Bildtiefe führt, weist das Werk Merkmale auf, die Adrian Zingg mit seinen sächsischen Landschaftsveduten populär gemacht
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56 x 68 cm.
019 Bartolomé Esteban Murillo "Madonna mit Kind". 1655 -1660.
Bartolomé Esteban Murillo 1617 Sevilla – 1682 ebenda
Luca Battelli & Cn. 19. Jahrhundert
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso, auf den neuen Keilrahmen übertragen, das Etikett von "Luca Battelli & Cn. – Galerie de Tableaux – Florence. Rue de Bardi 62 bis". In einem großen, durchbrochen geschnitzten Rahmen mit Schlagmetallauflage.
Zur Vorlage vgl.: Galleria Palatina, Palazzo Pitti, Öl auf Leinwand, 157 x 107 cm, InvNr. Palatina 63.
Fachmännisch restauriert. Bildträger doubliert. Malschicht mit Retuschen. Keilrahmen erneuert. Gehrungen des Rahmens geöffnet, mit Platten hinterlegt, Oberfläche berieben und bestoßen.
107 x 77 cm, Ra. 150 x 118 cm.
020 J. Aglietti et Fils, Mater dolorosa in der Art des Antonio da Correggio. 19. Jh.
J. Aglietti et Fils 19. Jh.
Antonio Allegri, gen. Correggio ca. 1489 Correggio – 1534 ebenda
Öl auf Hartfaser. Unsigniert. Verso mit dem Herstellerstempel "J. Aglietti et Fils – Peintres Florence – Via Maggio No. 15.". In einem durchbrochen geschnitzten, goldfarbenen Rahmen.
Malschicht mit vereinzelten Retuschen sowie Bereibungen im Falzbereich. Ra. mit minimalen Obeflächenschäden und einem Materialverlust im Bereich eines Blattes re.
29,5 x 24 cm, Ra. 55 x 43 cm.
021 J. Aglietti et Fils nach Elisabeth Vigée-Lebrun "Selbstbildnis". 1790.
J. Aglietti et Fils 19. Jh.
Elisabeth Vigée-Lebrun 1755 Paris – 1842 ebenda
Öl auf Hartfaser. Unsigniert. Verso im Oval mit dem Herstellerstempel "J.Aglietti et Fils – Peintres Florence – Via Maggio No. 15.". In einem durchbrochen geschnitzten, goldfarbenen Rahmen.
Zur Vorlage vgl.: Galleria degli Uffizi, Florenz, Öl auf Leinwand 100 x 81 cm, InvNr 1905.
Bildträger leicht gewölbt. Malschicht mit Bereibungen im Falzbereich. Ra. mit minimalen Schäden.
29 x 24 cm, Ra. 55 x 45 cm.
022 J. Aglietti et Fils nach Frans van Mieris d.Ä. "Das Bauernmahl". 1650 -1655.
J. Aglietti et Fils 19. Jh.
Frans van Mieris d.Ä. 1635 Leiden – 1681 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso im Oval mit dem Herstellerstempel "J.Aglietti et Fils – Peintres Florence – Via Maggio No. 15.". In einem durchbrochen geschnitzten, goldfarbenen Rahmen.
Zur Vorlage vgl.: Galleria degli Uffizi, Florenz, Öl auf Holz, 36 x 31,5 cm, InvNr 1267.
Malschicht mit minimalen Bereibungen im Falzbereich. Ra. mit geöffneten Gehrungen, berieben und leicht angeschmutzt.
38 x 32 cm, Ra. 55 x 49 cm.
023 Maler des Hochbarock, Bildnis einer höfischen Dame / Bildnis eines höfischen Herren. 1670– 1720.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Jeweils in barocken Schnitzrahmen mit floralem Dekor.
Eine Ähnlichkeit der Dargestellten besteht zu Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel (1691–1750) sowie Reichsgräfin Catharina Kolbe von Wartenberg (1674–1734).
Bildträger jeweils umlaufend beschnitten, doubliert, fachmännisch restauriert. "Bildnis einer höfischen Dame" mit Retuschen im Bereich der Stirn, des Kinns und in der Kleidung. Im Bereich des Inkarnats geringes Krakelee. "Bildnis eines höfischen Herren" mit größere Retuschen am Rand re. und im Bereich der Perücke, zahlreiche kleine Retuschen. Malschicht in den Falzbereichen berieben. Die Ra. neu gefasst, mit Bereibungen und zum Teil geöffnete Stoßfugen.
Je 82 x 64 cm, Ra. 96 x 78 cm.
024 Johann Anton Castell, Bayerische oder Österreichische Landschaft. 1830er oder 1840er Jahre.
Johann Anton Castell 1810 Dresden – 1867 ebenda
Öl auf Leinwand. U.li ligiert signiert "ACastell". Verso auf dem Keilrahmen in Blei alt bezeichnet "D[…]meyer Rottauer 15". In einer profilierten, partiell bolussichtigen Leiste mit Schlagmetallauflage gerahmt.
Dem Baustil der Gebäude nach zu urteilen, ist hier ein bayerisches oder österreichisches Motiv zu sehen. Castells Reisen gen Süden, bis nach Italien sind in der einschlägigen Literatur erwähnt, aber nicht datiert.
Boetticher listet eine Ansicht vom Untersberg bei
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42,5 x 68,3 cm, Ra. 50,2 x 76 cm.
025 Monogrammist M.G., Hafen von Stralsund. Spätes 19. Jh.
Öl auf Leinwand. Monogrammiert "M.G." u.re. In einem breiten Modell-Stuckrahmen mit Akanthus-Dekor und Schlagmetallauflage.
Die schwarz-weiß-rote Flagge wurde als Handelsflagge erstmals nach Gründung des Norddeutschen Bunds 1867 eingesetzt. Auch Dampfboote (Steam Boats), wie im Mittelgrund zu sehen, waren erst ab den 1860er Jahren alltäglich.
Malschicht mit Retuschen, leichte Läsionen im Falzbereich. Ra. mit Lacküberfassung, Fehlstellen. Die Rahmenecken mit altersbedingten Trockungsrissen.
71 x 94,5 cm, Ra. 108,5 x 131,5 cm.
026 Christian Friedrich Gille "Rhododendronzweig". Um 1860.
Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden
Kunsthandlung Funcke ? Dresden – 1984 ebenda
Öl auf Papier, vollflächig auf eine dünne Pappe montiert. U.li. in schwarzer Tusche signiert "C. F. Gille". Verso in Feder nummeriert "N 3459". In einer goldfarbenen Stuckleiste mit Eckkartuschen und Weinblattdekor gerahmt.
Die Arbeit ist im WVZ Spitzer (unpubliziert) registriert.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Kunsthandlung Funcke (Heinz Miech), Dresden, 1967.
Wir danken Frau Dr. Anne Spitzer und Herrn Dr. Gerd Spitzer, Bad Harzburg, für freundliche Hinweise.
Bildträger im u. Bereich mit durchgängiger, horizontaler Knickspur, abgeschrägte Ecken. Kleine Materialfehlstellen im Papier an den Ecken sowie sehr kleine am li. Rand. Winzige Malschicht-Fehlstelle in der li. Blüte und winzige Abplatzungen im Bereich der Signatur. Unregelmäßiger, leicht gegilbter Firnis und vereinzelte graue Fleckchen. Rahmen o.li. und o.re. mit kleinen Fehlstellen im Stuck.
23,5 x 31,2 cm, Ra. 31,7 x 39,1 cm.
027 Christian Friedrich Gille "Im Rabenauer Grund". Um 1860/1870.
Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden
Öl auf Papier, vollflächig auf Pappe kaschiert. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Die Arbeit ist im WVZ Spitzer (unpubliziert) registriert.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; in den 1990er Jahren in der Dresdner Galerie "Kunst der Zeit" erworben.
Wir danken Frau Dr. Anne Spitzer und Herrn Dr. Gerd Spitzer, Bad Harzburg, für freundliche Hinweise.
Lit.: Gerd Spitzer: Christian Friedrich Gille, 1805–1899. Leipzig 1994
Re. Rand etwas ungerade. Wenige sehr feine, oberflächliche Kratzer. Verso Klebestreifen entlang des o., li. und re. Randes der Pappe. Rahmen berieben und mit kleinen Abplatzungen an den Ecken.
19,5 x 26,2 cm, Ra. 28,7 x 35 cm.
028 Carl Robert Kummer "Salzkammergut mit abendlichem Gewitter". 1881.
Carl Robert Kummer 1810 Dresden – 1889 ebenda
Öl auf Malpappe. U.re. geritzt signiert und datiert "R. Kummer 1881". Verso mit einem fragmentarisch erhaltenen Papieretikett des Künstlers, darauf in Tinte ausführlich bezeichnet "Skizze nach einer Erzählung [von] Oberstabsarzt Dr. Ziegel [von] der Besteigung des Schaaf[bergs] im Salzkammergut von Rob. Kum[mer]". In einem goldfarbenen, abgeplatteten Historismus-Stuckrahmen mit Eierstabornament und Eckkartuschen sowie einzelnen versilberten Profilen. Verso mit zwei Etiketten, mit Bezeichnungen von fremder Hand.
Wir danken Frau Dr. Nüdling, Fulda, für freundliche Hinweise.
Malschicht mit wenigen, sehr kleinen Retuschen im li. Bildbereich und weitere minimale an den Bildrändern. Altersbedingtes Krakelee, insbes. in re. Bildhälfte. Pastositäten unscheinbar gepresst. Gehrungen des Rahmens geöffnet und geklebt, Oberfläche bestoßen und berieben.
23 x 30,5 cm, Ra. 40 x 48 cm.
029 Christian Friedrich Gonne, Das Ständchen im Wirtshaus. 1844.
Christian Friedrich Gonne 1813 Dresden – 1906 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert, ortsbezeichnet und datiert "F. Gonne Dresden 1844" u.li.
Ausgestellt in:
Jahresausstellung der Königlich Sächsischen Akademie der Künste zu Dresden, 1845.
Es heißt dort zum Thema: "Ein Volkssänger bezweckt durch Schilderung der Macht der Liebe die verschiedensten Eindrücke nach den Lebensaltern und Ständen hervorzubringen."
Verzeichniß der vom 6. Juli 1845 an in der K. Sächs. Akademie der Künste zu Dresden öffentlich ausgestellten Werke der bildenden Kunst, Dresden 1845, S. 17.
Fachmännisch restaurierter Zustand. Bildträger randdoubliert. Malschicht mit ausgeprägtem Frühschwund- und Alterskrakelee, zum Teil mit leichter Schollenbildung und leichter Klimakante. Wenige Retuschen am unteren Bildrand sowie einige Frühschwundrisse in der Hose des Kartenspielers links retuschiert.
95 x 127 cm.
030 Carl Robert Kummer "Eiger, Mönch und Jungfrau. Schweizer Alpen". 1881.
Carl Robert Kummer 1810 Dresden – 1889 ebenda
Öl auf Leinwand. U.li. signiert und datiert "Robert Kummer. 1881.".
Das Gemälde wird in den Nachtrag zum WVZ Nüdling aufgenommen.
Robert Kummer malte mehrmals und über Jahrzehnte hinweg Schweizer Alpenlandschaften, darunter inbesondere die hier gezeigte Bergkette mit Eiger, Mönch und Jungfrau: Vgl. WVZ Nüdling 164, 168, 169, 179 und 184. Letzteres ist auf 1880 datiert. Bei vorliegendem Gemälde handelt es sich um ein typisches Spätwerk des Künstlers.
Wir danken Frau Dr. Elisabeth Nüdling, Fulda, für freundliche Hinweise.
Bildträger mit Gewebestreifen umlaufend angerändert und auf einen neuen Keilrahmen gespannt sowie re.Mi. mit einem retuschierten, verso hinterlegten Riss. Malschicht mit Klimakante und Alterskrakelee sowie partiell berieben. Zahlreiche, teils farbabweichende Retuschen an leicht aufstehenden Krakeleerändern, v.a. in u. Bildhälfte sowie größere in den Bergen und im Himmel. Firnis etwas gegilbt. Kleine Farbverluste im Falzbereich.
62,8 x 87,3 cm.
031 Johann Martin Niederée "Die Nonne auf dem Friedhof". 1851.
Johann Martin Niederée 1830 Linz am Rhein – 1853 Berlin
Paul Kaufmann 1856 Bonn – 1945 Berlin
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "M. Niedere".
WVZ Kaufmann 24.
Provenienz: Norddeutsche Privatsammlung; vormals Sammlung Paul Kaufmann, Berlin.
Die dargestellte Nonne zeigt mit großer Sicherheit Anna, die zweite Schwester des Künstlers, welche dem Orden der Borromäerinnen angehörte und 1865 in Boppard starb.
Niederée hat nur wenige Arbeiten bezeichnet, meist solche, mit denen er inhaltlich besonders verbunden war, z.B. den Bildnissen seiner Eltern und seines
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36 x 31,5 cm.
032 Adelsteen Normann, Felsige Küste in Norwegen. spätes 19. Jh.
Adelsteen Normann 1848 Insel Vågøya bei Bodø – 1918 Christiani (heute Oslo)
Öl auf Leinwand, vollflächig auf Malpappe kaschiert. U.li signiert "A. Normann". Verso bezeichnet "Heriett" sowie ein Etikett des Kunstauktionshauses Jacob Hecht, Berlin, Kantstraße 162 (nachgewiesen 1924–1929). In einer bronzefarbenen Stuckleiste gerahmt.
Kaschierung ungerade. Malschicht angeschmutzt und mit Frühschwundkrakelee mit punktuellem Malschichtverlust. Falzbereich mit Bereibungen. Gehrungen des Rahmens geöffnet, Leisten locker, deutlich bestoßen.
56 x 41 cm, Ra. 68,5 x 53 cm.
033 A. von Taiery (?), Abendliche Gebirgslandschaft mit Flusslauf und Bauern. 1862.
A. von Taiery 19. Jahrhundert
Öl auf Leinwand. U.li. undeutlich signiert und datiert wohl "A. van Taiery 62". In einem prachtvollen, gekehlten Stuckrahmen mit Fruchtgirlanden- und Akanthusornament und Schlagmetallauflage.
Malschicht mit Klimakante und Alterskrakelee. Punktuelle Retuschen im u.li. Viertel. Ra. bestoßen, angeschmutzt und überfasst.
62 x 90 cm, Ra. 104 x 132 cm.
034 Französische Schule, Bildnis einer jungen Dame. Mitte 19. Jh.
Öl auf Leinwand, oval. Unsigniert. In einer goldfarbenen Stuckleiste gerahmt.
Bildträger mit einer alten Restaurierung u.li., Malschicht in diesem Bereich mit einer größeren, lasierenden Retusche, zwei weitere kleine Retuschen auf der Bildfläche verteilt. Leinwandriss im Falzbereich. Bildträger umlaufend an den Kanten mit Klebeband kaschiert. Firnis etwas angeschmutzt. Ra. einseitig deutlich verformt, partiell später überfasst, horizontaler Stoß geöffnet mit deutlichen Stuckrissen, weitere Bestoßungen und Risse im Stuck über die Fläche verteilt. Verso mit inaktivem Anobienbefall.
63 x 53 cm, Ra. 85 x 74 cm.
042 Otto Altenkirch "Birken im Morgennebel". 1921.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert u.li. "Otto Altenkirch". Verso auf der o. Keilrahmenleiste re. nochmals in Pinsel signiert und bezeichnet "ph." sowie li. klein und schwach lesbar in Blei betitelt "Birken[…]".
WVZ Petrasch 1921–55–H.
Bildträger zweitverwendet, randdoubliert. Geringfügige, vertikale Klimakante li. Unscheinbare, punktuelle Leinwand-Deformation o.li. Winzige Retusche o.li. im Bereich der Bäume und geringfügiger Malschicht-Abrieb an den Bildkanten.
60,8 x 50,5 cm.
043 Otto Altenkirch "Grasheller (Am Diebsweg)". 1929.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert und datiert "Otto Altenkirch 29" u.re. Verso auf dem o. Leinwandumschlag li. in Feder betitelt "'Diebsweg' Heller.", re. nochmals signiert und ortsbezeichnet "Otto Altenkirch. Dresden" sowie auf re. Keilrahmenleiste in Blei mit Annotationen von fremder Hand.
WVZ Petrasch 1929–76–H.
"Es gehörte eben das feinfühlige Auge und das zarte Empfinden eines still in sich gekehrten Künstlers dazu, um die kargen und herben Reize dieses armseligen
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30,3 x 40 cm.
044 Wilhelm Amberg "Weg mit Buchen" (Dünenlandschaft bei Misdroy). Wohl um 1870/1880.
Wilhelm Amberg 1822 Berlin – 1899 ebenda
Öl auf Malpappe. Signiert u.re. "W. Amberg". U.li. bezeichnet "Misdroy". Verso u.li. mit einem alten Papieretikett versehen, darauf in Tinte betitelt, technik-, künstler- und ortsbezeichnet "Berlin". Zudem ein maschinenschriftliches Blatt mit Artikeln zum Künstler. In einer schmalen Berliner Leiste gerahmt.
Bildträger an Ecken und Kanten mit Bestoßungen und Materialverlusten. Malschicht mit feinem Krakelee. Vereinzelte kleinere Retuschen, einige größere im Himmel und im o. Falzbereich, Falzbereich leicht berieben. Verso atelierspurig und mit Klebe- und Montierungsresten.
34,5 x 41,7 cm, Ra. 38 x 45 cm.
045 Wilhelm Amberg "Frau mit Ziegen". 1882.
Wilhelm Amberg 1822 Berlin – 1899 ebenda
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Öl auf Malpappe. U.li. signiert sowie ausführlich datiert und bezeichnet "W. Amberg Misd.[roy] 21 Juli 82. 5–6". Die Datierung re. geritzt wiederholt. Verso mit einem alten Etikett mit Daten zum Werk sowie dem Nachlass-Stempel Richard Müllers. In einem schmalen Holzrahmen gerahmt.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin; Nachlass Richard Müller, Dresden.
Malschicht mit einigen kleinen Retuschen und retuschierten Farbverlusten in der Bildmitte. Kleine Kratzspuren li.Mi. und re.u. Malschicht leicht angeschmutzt.
32 x 42 cm, Ra. 37,8 x 48,5 cm.
046 Carl Berndt, Stillleben mit Gladiolen. Wohl 1930er Jahre.
Carl Berndt 1878 Delmenhorst – 1950 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "CBERNDT". In einem messingfarbenen profilierten Rahmen gerahmt.
Malschicht im u. Bereich mit leichtem Frühschwundkrakelee. Verso Mi.u. zwei längliche Verkittungen, recto dort mit kleinen Retuschen im Bereich der Blüten. Gehrungen des Keilrahmens leicht geöffnet.
90,4 x 80,7 cm, Ra. 106,3 x 95 cm.
047 Johannes Beutner "Stillleben mit Feuerlilien". 1931.
Johannes Beutner 1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
Öl auf Malpappe. U.li. signiert und datiert "Beutner 31." In einer goldbronzefarbenen, profilierten Leiste gerahmt. Verso mit einem Zeitungsausschnitt über die Jubiläumsausstellung Beutners in der Kunstausstellung Kühl 1990 beklebt.
Nicht im WVZ Lademann.
Mit einer schriftlichen Expertise von Frau Dr. Jördis Lademann, Dresden, vom 18.01.2025.
"Es handelt sich im Rahmen von Beutners bekanntem Oeuvre um ein außergewöhnlich großes, üppiges Stillleben, das zudem in seiner
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95 x 79,5 cm, Ra. 107 x 91 cm.
048 Günther Blechschmidt, Blumenstück mit Zinnien und Zistrosen. Wohl 1920er/1930er Jahre.
Günther Blechschmidt 1891 Sohra – 1971 Oppach
Öl auf Sperrholz. Monogrammiert "Bl" u.re. In einem schwarz gefassten und goldfarbenen Rahmen.
Malschicht mit unscheinbarem Krakelee. Falzbereich berieben und stellenweise mit kleinen Farbverlusten. O.re. mit einer strichförmigen Retusche.
50,3 x 64,7 cm, Ra. 73 x 86 cm.
049 Konrad Immanuel Böhringer, Porträt Berta Reucker / Porträt Prof. Alfred Reucker. 1931.
Konrad Immanuel Böhringer 1863 Grimma – 1940 Dresden
Alfred Reucker 1868 Ründeroth – 1958 Dresden
Öl auf Leinwand. Jeweils u.li. signiert und datiert "K. I. Böhringer 1931". Verso jeweils umfassend bezeichnet und mit zahlreichen Nachlass-Stempeln des Reucker-Archivs versehen. In hochwertigen Schmuckrahmen im Typus der Dresdner Galerierahmen.
Dazu weitere Porträts aus dem Nachlass Reuckers:
a) Porträt Ernst Possarts als Justinian (Theodora, Händel), Lichtdruck von "Dr. Eugen Albert heliogr.", in einem schweren, gebeizten Rahmen (95 x 75 cm). Mit einer autografen Widmung
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Jeweils 80 x 61,5 cm, Ra. 88,5 x 70 cm.
050 Robert Breyer, Bildnis einer jungen Dame. Um 1910.
Robert Breyer 1866 Stuttgart – 1941 Bensheim-Auerbach
Öl auf Malpappe. Signiert u.re. "RBreyer". Verso mit einer Darstellung einer bergigen Seenlandschaft in Öl. In einer Berliner Leiste gerahmt.
Bildträger mit gestauchten Ecken und Kanten und partiell kleinen Farbverlusten. Malschicht stellenweise mit Frühschwundkrakelee. Im Bereich o.Mi. eine kleine Farbveränderung. Falzbereich mit minimalen Bereibungen. Verso mit vereinzelten Farbverlusten und Läsionen.
50 x 37,5 cm, Ra. 59 x 47 cm.
051 Wilhelm Eller, Blick auf Schloss Hartenstein (Erzgebirge). 1913.
Wilhelm Eller 1873 Venedig – 1953 Dresden
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "W. Eller 19". Verso auf der o. Keilrahmenleiste mit einem partiell erhaltenen Ankaufsetikett des Königlich Sächsischen Ministeriums des Innern, darauf handschriftlich nummeriert "326" sowie in Blei bezeichnet "Kreishauptmannschaft Zwickau". Re. mit dem Stempel von "Rudolf Kneifel", Händler für Künstlerbedarf. In einer profilierten Leiste gerahmt, darauf verso in Blei von fremder Hand bezeichnet "Öl Burg 1683".
Provenienz: Norddeutsche
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73 x 61 cm, Ra. 79 x 68 cm.
052 Walter Determann, Industrielandschaft in Thüringen (?). 1916.
Walter Determann 1889 Hannover – 1960 Weimar
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert und datiert "Determann 1916 IV" u.re. Verso auf dem Keilrahmen o.Mi. ein Klebeetikett, darauf handschriftlich künstlerbezeichnet und betitelt. In einer breiten, hellen Leiste gerahmt.
Malschicht mit unscheinbarer Klimakante im u. Bereich. Partiell beginnendes Alterskrakelee. Leicht aufstehende Farbscholle o.Mi. im Bereich des Schornsteinrauchs. Wenige kleine Retuschen im Himmel.
70 x 71 cm, Ra. 83 x 83,3 cm.
053 Karl Buchholz, Weimar – Blick über das Ilmwehr zur Burgmühle. Frühe 1870er Jahre.
Karl Buchholz 1849 Schlossvippach/Kreis Sömmerda – 1889 Oberweimar
Öl auf Leinwand. U.re. fragmentarisch in linkskursiver Schrift wohl "["K"] Buchholz W 76" signiert (das "K" verloren). In einem hochwertigen, über rotem Poliment vergoldeten Modellrahmen. Auf dem Rahmen mit den Etiketten der "Deutsche[n] Kunst und Antiquitätenmesse München" sowie der Galerie Gommel, Ludwigsburg.
Mit einem schriftlichen Gutachten zur Authentizität von Frau Dr. Gerda Wendermann, Weimar, vom 23. April 2025.
Provenienz: Süddeutscher Privatbesitz, 1985 wohl in
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67 x 95 cm, Ra. 87 x 115 cm.
054 Conrad Felixmüller "Blankschmiede in Dassel". 1940.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Öl auf Leinwand, nicht aufgespannt. U.li. signiert und datiert "C. Felixmüller 1940". Verso mit dem Gemälde "Herbst – Waldweg nach Tautenhain", signiert und datiert "C. Felixmüller 1953" u.re.
WVZ Spielmann 825, verso WVZ Spielmann 1292.
Vgl. dazu die Zweitversion von 1945, Öl auf Hartfaser, Braunschweigisches Landesmuseum, Braunschweig (WVZ Spielmann 1055).
Ausgestellt in:
Conrad Felixmüller 1897–1977. Kunstverein Wolfenbüttel-Kunstverein Göttingen 1978. KatNr.
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70 x 75 cm, verso 65,5 x 80 cm.
055 Erich Fraaß, Bildnis Margarethe (Grete) Fraaß. Um 1930.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Öl auf Malpappe. U.li. signiert "E. Fraaß". Verso bezeichnet "Erich Fraass – Frau G.F." sowie ein werkbezeichnendes Klebeetikett der Kunstausstellung Kühl, Dresden. In einer dunkel gefassten Leiste mit silberfarbenem Innenprofil gerahmt.
Nicht im WVZ Hebecker, vgl. motivisch das Aquarell "Portrait Grete Fraaß", 1924/25, WVZ Hebecker 77.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 2020; Nachlass des Künstlers.
Wir danken Herrn Klaus Hebecker, Weimar, für freundliche Hinweise.
Bildträger leicht gewölbt. Bereits vor dem Malprozess entstandene, feine vertikale Ritzungen in der Malpappe im u.li. Bildviertel. Malschicht o. mit mehreren kleinen Kratzspuren, mit Farbverlusten. Firnis mit leichter Gilbung und wohl im gerahmten Zustand aufgetragen (Ränder ohne Firnis).
50 x 40 cm, Ra. 57 x 47,5 cm.
056 Erich Fraaß "Drei Frauen am See". Um 1919.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Öl auf Leinwand. U.li. ligiert signiert "E Fraass.". Verso mit einer von Künstlerhand gestrichenen Landschaftsdarstellung (überkopf) sowie mit Etiketten der Galerie Hebecker, Weimar, und der Kunstausstellung Kühl, Dresden, mit umfassenden Bezeichnungen. In einer schwarzen Schattenfugenleiste gerahmt.
WVZ Hebecker 5.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 2020; Nachlass des Künstlers.
Bei dem vorliegenden Gemälde kann man sich des
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55 x 74,5 cm, Ra. 59 x 79 cm.
Adolf Fischer-Gurig 1860 Obergurig / Bautzen – 1918 Dresden
Fritz Gerhard Altmann 1899 Zittau – 1973 Braunschweig
Öl auf Malpappe. Monogrammiert u.li. "F.G.", datiert u.re. "Juli 87".
Verso in Tinte mit der Sammleranschrift "Fritz Altmann 10 Zittau Dresdenerstraße 34" sowie von anderer Hand in Blei bezeichnet, datiert und mit Kaufvermerk. In einer profilierten, partiell ebonisierten Leiste mit goldfarbener Schlagmetallauflage gerahmt..
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; vormals Sammlung Prof. Dr. Fritz Altmann, Zittau.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. mit unscheinbaren Nutzungsspuren.
49 x 35 cm, Ra. 55,5 x 41,5 cm.
058 Max A. P. Frey "Wohnzimmer" (Grüner Salon mit Meissner Kachelofen). Wohl 1910er/1920er Jahre.
Max A. P. Frey 1874 Karlsruhe – 1944 Bad Harzburg
Öl auf Malpappe. Signiert o.re. "Max Frey". Verso nochmals signiert "Max Frey" und betitelt. In einer schmalen schwarzen Leiste gerahmt.
Falzbereich mit kleinen Druckspuren und vereinzelt minimalen Farbverlusten. Verso atelierspurig und mit leichtem Materialverlust.
47,8 x 28,7 cm, Ra. 52,4 x 33,3 cm.
059 Hermann Hendrich, Liegendes Mädchen mit Königin der Nacht. Wohl 1890er Jahre.
Hermann Hendrich 1856 Heringen – 1931 Schreiberhau
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "Hendrich" u.li.
Provenienz: Nachlass des Kunsthändlers Herbert Dietze (1909 – 1988), Leipzig.
Bildträger neu gespannt. Malschicht im Falzbereich mit zum Teil deutlichen Fehlstellen aufgrund einer früheren formatkleineren Aufspannung. Firnisschäden. Keilrahmen erneuert.
41,5 x 63 cm.
060 Rudolf Höckner, Spätsommertag mit Wanderer. Wohl 1920er/1930er Jahre.
Rudolf Höckner 1864 Hilmersdorf bei Wolkenstein (Erzgebirge) – 1942 Bad Mergentheim
Wolfgang Balzer 1884 Dresden – 1968 Radebeul
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Öl auf Papier, verso mit Zeitungspapier hinterlegt. Unsigniert. Hinter Glas in einem Rahmen mit Eckwürfeln gerahmt. Auf einem alten Untersatzkarton mit der Widmung "Seinem lieben Albert Wigand mit dem Wunsch für baldige Genesung. 27.10.1965 Wolfgang Balzer" sowie sowie einer weiteren Widmung von Albert Wigand vom 14.4.69.
Provenienz: Sammlung Albert Wigand, Dresden; vormals Sammlung Wolfgang Balzer, Radebeul.
Malschicht o.li. mit kleinsten Materialverlusten. Am o. Rand mit einer länglichen Läsion. Malschicht vereinzelt mit unscheinbaren Sprüngen.
20,5 x 12,5 cm, Ra. 27 x 19 cm.
061 Willy Illmer "Veteran der Arbeiterbewegung". 1939.
Willy Illmer 1899 Dresden – 1968 ebenda
Öl auf Sperrholz, auf einen Holzrahmen montiert. U.re. geritzt signiert "W . ILLMER 39". Verso signiert und ausführlich bezeichnet "Willy Illmer – Dresden A 19 – Falkensteinpl 5 -'Veteran der Arbeiterbewegung – Preis 5400,-' ". In einem braun gefassten, profilierten Rahmen.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer, Kamenz (1941–2021).
Birgit Dalbajewa schreibt über Illmers Werk der späten 1920er Jahre, dass er einen naiven Stil entwickelt habe, der sich auch
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79,5 x 78 cm, Ra. 84 x 82 cm.
062 Erich Kips (zugeschr.), Parkanlage mit Treppe (Villa d'Este, Tivoli?). Späte 1890er Jahre.
Erich Kips 1869 Berlin – 1945 ebenda
Paul Foinet van Eyck – Toiles & Couleurs Fines Paris – ebenda
Öl auf Leinwand, auf dem originalen Spannrahmen. Die Leinwand verso mit dem ovalen Stempelung "Paul Foinet (Van Eyck) 54 rue N.D. des Champs Toiles & Couleurs fines" (dieser Stempel wurde 1882 bis 1897 verwendet, Erich Kips hielt sich um 1890 in Paris auf). In einem historistischen, goldfarbenen Modellrahmen mit Eckkartuschen. Dieser verso in Blei wohl mit einem Besitzervermerk "Lausann Demesmaeker".
Vgl. motivisch und stilistisch:
Erich Kips "Villa d'Este", Öl auf Leinwand, Koller
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52 x 61,2 cm, Ra. 70,5 x 81 cm.
063 Hermann Kohlmann "Vesuv am Morgen". Um 1935.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Öl auf Hartfaser. U.li signiert "HKohlmann" Verso o.re. betitelt und künstlerbezeichnet. In einem goldfarbenen, historisierenden Rahmen mit Perlstab und Blattdekor gerahmt.
Im Jahr 1934 wurde Hermann Kohlmann der Hugo-Göpfert-Preis (kurz Rom-Preis) zuerkannt, welcher mit einem Italienaufenthalt verbunden war. Bis 1936 bereiste der Künstler das Land, weilte u.a. in Rom, Venedig, Neapel, Capri und Sizilien.
Entsprechend eines Beitrags im Dresdner Anzeiger vom 10.3.1937 stellte
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50 x 65 cm, Ra. 61 x 76 cm.
064 Hermann Kohlmann "Am Erechtheion, Athen". 1941.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Öl auf Malpappe. Signiert und datiert "HKohlmann Okt. 1941" u.re.,betitelt u.li. Verso nochmals betitelt und mit Maßangaben. In einer goldfarbenen Leiste gerahmt. Verso mit den Resten eines Galeriestempels.
Ra. re. mit einer Abplatzung.
31,5 x 43,5 cm. Ra. 41,5 x 53,3 cm.
065 Ernst Kolbe, Madonna mit Kind (Seitenaltar der Pfarrkirche Hall / Tirol). Wohl 1924.
Ernst Kolbe 1876 Marienwerder – 1945 Rathenow
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "E Kolbe". Im breiten historischen Rahmen mit aufwendig gearbeiteten Kartuschen mit Blattvoluten.
Zum Motiv vgl. das Gemälde "Innenansicht der Pfarrkirche Hall in Tirol", 1924, Öl auf Karton, abgebildet in "Ernst Kolbe. Ein Impressionist aus Westpreußen". Ausstellungskatalog des Westpreussischen Landesmuseums. Münster 2012. S. 22 mit Abb. und S. 61, InvNr. 2000/40.
Malschicht partiell mit Frühschwund- und Alterskrakelee. Kleine Retuschen im Bereich des Haars und der Krone. Verso in diesem Bereich mit einer kleinen Kittung.
86 x 66 cm, Ra. 110 x 90 cm.
066 Bernhard Kretzschmar, Sommer in Gostritz. Späte 1910er Jahre.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Öl auf Leinwand. Monogrammiert "BK." u.li. Verso Mi. schwach lesbar in schwarzer Kreide eine Preisannotation. Im profilierten, eierschalenfarbenen Künstlerrahmen.
Das vorliegende Gemälde ist eine der seltenen Dokumentationen des Frühwerks Bernhard Kretzschmars und deshalb von herausragender kunsthistorischer Bedeutung.
Die expressive Malweise, insbesondere der Pflanzen, mit kraftvollen langen Pinselstrichen und das warme Licht erinnern u.a. an "Winterlandschaft am Kaitzbach", Öl
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40 x 40 cm, Ra. 47 x 48 cm.
067 Carl Lohse, Männerporträt (Bildnis Erhard Hippold?). Wohl frühe 1930er / späte 1940er Jahre.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
RAKO 1882 Rakovnik
Gerda Sieber 1931 Bischofswerda – 2016 Jena
Öl auf Hartfaser-Malplatte der Firma "RAKO". Unsigniert. Der Bildträger verso blau grundiert, darauf zweifach mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen sowie mit der InvNr. "46", o.li. mit dem Etikett des Malplatten-Herstellers. In einer weißen Leiste gerahmt.
Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ von Ophelia Rehor, Bautzen, aufgenommen.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer (1941–2021), Kamenz; Sammlung Gerda Sieber, Jena; Nachlass des
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80 x 60,5 cm, Ra. 90 x 70 cm.
068 Otto Kubel, Rothenburg ob der Tauber – Weißer Turm (Georgengasse). Wohl um 1940.
Otto Kubel 1868 Dresden – 1951 München
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "O. Kubel". In einer gekehltem, goldfarbenen Leiste gerahmt.
Bildträger neu aufgespannt. O.re. und li. im Himmel Sprünge in der Malschicht, mit kleinen Farbverlusten. Dort auch mit Retuschen. Leichte Bereibungen und Farbverdunkelungen im Falzbereich.
66,3 x 55,2 cm, Ra. 77,8 x 66,7 cm.
069 Fritz Küchler, Bildnis einer Dame mit Fuchsstola. 1908.
Fritz Küchler 1873 Dresden – 1971 Leipzig
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "F. Küchler 08." In einer goldfarbenen, gekehlten Leiste gerahmt.
Malschicht mit Krakelee und teils mit kleinen Sprüngen. Keilrahmen erneuert.
65,5 x 50,5 cm, Ra. 73 x 58 cm.
Paul Kuhfuss 1883 Berlin – 1960 ebenda
Öl auf Malpappe. U.re. signiert "Kuhfuss". Verso betitelt und mit den Adressdaten des Künstlers versehen "Paul Kuhfuss, Berlin-Pankow-Amalien-Park 7, Tel. 482398".
WVZ Hellwich 30/11.
Malschicht mit fachmännischen Retuschen, insbesondere im li. Darstellungsbereich.
29,2 x 36,5 cm.
Helmuth Liesegang 1858 Duisburg – 1945 Leipzig
Öl auf Holz. Signiert u.re. "H. Liesegang". In einem Kassettenrahmen.
Bildträger vereinzelt mit kleinsten Materialverlusten an den Kanten. Falzbereich leicht gedunkelt, stellenweise mit kleinen Bereibungen. Verso leicht atelierspurig.
34,7 x 51,5 cm, Ra. 48,6 x 65 cm.
072 Erik Mailick, Blick auf die Burgruine Kallmünz im Naabtal. 1943.
Erik Mailick 1907 Dresden – 1990 Moritzburg
Wassily Kandinsky 1866 Moskau – 1944 Neuilly-sur-Seine
Künstlerkolonie Kallmünz Um 1901 entstanden.
Gabriele Münter 1877 Berlin – 1962 München
Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Erik Mailick 43". In einem profilierten Eichenholz-Rahmen.
Die Künstlerkolonie Kallmünz beeinflusst seit über 120 Jahren die künstlerische Entwicklung. Zu ihr gehörten zeitweise Gabriele Münter, Wassily Kandinsky und Karl Schmidt-Rottluff.
Leinwandriss (ca. 1 cm) an der Kante o.re. Malschicht mit Fliegenschmutz. Verso Malmitteldurchschlag.
70 x 81 cm, Ra. 80 x 90 cm.
073 Bernhard Mühlig, Pferdefuhrwerk in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Um 1909.
Bernhard Mühlig 1829 Eibenstock – 1910 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "B. Mühlig". Verso auf der u. Keilrahmenleiste li. in brauner Tinte von fremder Hand undeutlich datiert "[… ] Sept. 1909" und bezeichnet, u.re. von fremder Hand in Blei irrtümlich ortsbezeichnet "Basteifelsen vom Weg nach Waltersdorf gesehen". Gerahmt. Verso auf der o. Rahmenleiste mit einem Etikett der "Rahmenwerkstatt Körs, Düsseldorf".
Malschicht mit kleiner Fehlstelle im Falzbereich li.o. Retusche o.li. im Bereich des Himmels sowie leichtem, diagonal verlaufendem Krakelee, im Gesamteindruck unscheinbar.
16,5 x 26,5 cm, Ra. 32 x 42 cm.
074 Walter Nessler, Rotes Haus mit Zeppelin (Huyton Internment Camp Liverpool). 1940.
Walter Nessler 1912 Leipzig – 2000 London
Öl auf Holz (Deckel eines Werkzeugkastens). U.re. signiert "Nessler". Verso monogrammiert und datiert "N 40" sowie auf der Texttafel einer Galerie mit Werkdaten versehen. In einem profilierten, lasierend goldfarbenen Rahmen.
Provenienz: Nachlass Walter Nessler, Großbritannien / Neuseeland.
Die Arbeit entstand während Nesslers Internierung im Huyton Internment Camp bei Liverpool. Fast alle deutschen Exilanten in Großbritannien wurden während des Zweiten Weltkriegs aus
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15 x 22 cm, Ra. 21 x 38 cm.
075 Rudolf Otto, Selbstbildnis mit Familie (?). 1920er/1930er Jahre.
Rudolf Otto 1887 Großschönau – 1962 Dresden
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "R. Otto". O.re. in der Darstellung schwach lesbar bezeichnet und monogrammiert "Studie R.O.". In einem breiten, gekehlten Rahmen mit Schlagmetallauflage über rotem Bolus.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer, Kamenz (1941–2021).
Bildträger doubliert. Malschicht und Firnis gedunkelt. Partiell frühschwundrissig. Wenige Retuschen, eine größere mit Oberflächenglanz im Bereich des Hinterkopfes des Vaters. Ra. mit Bestoßungen und etwas fleckig, die Gehrungen leicht geöffnet.
100,5 x 126 cm, Ra. 125 x 149,5 cm.
076 Monogrammist M.P., Musikanten vor dem Dorfe. Wohl 1930er/1940er Jahre.
Öl auf Hartfaser. Auf dem Baumstumpf u.li. ligiert monogrammiert "P.M.". In einem goldfarbenen Schmuckrahmen im Louis-XV-Stil.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Vereinzelte Retuschen am Rand o.li. Ra. mit minimalen Oberflächenmängeln.
60 x 50 cm, Ra. 76 x 65 cm.
077 Friedrich Leon Pohle, Junge Frau mit Rüschenkragen. Wohl 1880er/1890er Jahre.
Friedrich Leon Pohle 1841 Leipzig – 1908 Dresden
Öl auf Leinwand, vollflächig auf Malpappe kaschiert. Unsigniert. Verso von fremder Hand bezeichnet "22 Blondine mit Halsrüsche Orig. v. Prof. Leon Pohle Dresden/ 44,5 x 29 cm". In einer Berliner Leiste gerahmt.
Provenienz: Familie Pohle-Weinkauff, Ostfriesland, bis 1945 Dresden, Seevorstadt; Nachlass Leon Pohle.
Zum Künstler vgl.: Hans Joachim Neidhardt: Leon Pohle, ein Dresdener Bildnismaler und Akademieprofessor des 19. Jahrhunderts, In: Dresdener Kunstblätter. Monatsschrift der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 8. Jhg. 1964, Heft 9, S. 157–159.
Bildträger an o.li. und re. Ecke diagonal beschnitten. Malschicht in den Randbereichen mit Frühschwundkrakelee sowie partiell mit Alterskrakelee. Firnis unregelmäßig. am re. Auge sowie u.li. mit kleinen Retuschen. Im Falzbereich berieben.
44 x 28,5 cm, Ra. 50 x 35,5 cm.
078 Leonhard Paulus, Abendliche Stadt an der italienischen Riviera (?). Um 1900.
Leonhard Paulus 1874 Prossnitz – 1942 Wien
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "L. Paulus". Verso auf der Keilrahmenleiste von fremder Hand bezeichnet "An der Riviera bei San Remo". In einer goldfarbenen Leiste gerahmt.
Verso Leinwand partiell mit ockerfarbener Ölfarbe bestrichen. Leichte Klimakante. Malschicht mit Schollenbildung und kleinteiligen Lockerungen im Bereich des Himmels und des Meeres, insbes. in re. Bildhälfte, punktuell mit Farbverlusten. Flächige, leicht farbfalsche Retuschen im Bereich des Himmels o.li. Weitere vereinzelte, teils farbfalsche auf der Bildfläche verteilt (u.a. orange-gelber Farbbereich am Horizont re.).
52,8 x 79,5 cm, Ra. 66 x 91,5 cm.
079 Jacques Matthias Schenker "Aus dem Gottleubatal". 1879– 1907.
Jacques Matthias Schenker 1854 Luzern – 1927 Vitznau
Öl auf Leinwand. U.li. signiert und ortsbezeichnet "Schenker. Dresden". Verso auf der u. Keilrahmenleiste mit einem Etikett, bezeichnet "10. 'A. d. Gottleubatal', Ölbild von Schenker – Nr. 541 Herr Fabrikant Leuckart, hier" sowie zweifach gestemptelt nummeriert "47" und weitere Bezeichnungen von verschiedenen Händen. In einem goldfarbenen, profilierten Rahmen mit floralem Ornamentband.
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31 x47,5 cm, Ra. 38,2 x 54 cm.
080 Josef Schoyerer "Im Moor bei Beyharting gegen die Kampenwand". Um 1897.
Josef Schoyerer 1844 Berching – 1923 München
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "J. Schoyerer". Verso wohl von Künstlerhand betitelt und nochmals signiert. In einer Leiste mit goldfarbenen Profilen und silberfarbener Kehle gerahmt.
"Im Moor bei Beyharting, im Hintergrund die Kampenwand" ist der Titel eines Gemäldes, das Schoyerer auf der VII. Internationalen Kunstausstellung im Königlichen Glaspalaste, München, 1897, ausstellte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um das vorliegende Gemälde oder eine Version
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41 x 60,5 cm, Ra. 48,5 x 68,5 cm.
081 Wilhelm Rudolph, Junge Hirschkuh, liegend. Vor 1920.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Tempera auf Leinwand. Signiert "W. Rudolph." u.re. Verso auf dem Keilrahmen dreifach monogrammiert "W.R." sowie nochmals signiert "W. Rudolph.". In einer grau gefassten, profilierten Holzleiste gerahmt.
Vgl. motivisch: "Junge Hirschkuh", vor 1920, Tempera auf Leinwand, Städtische Kunstsammlungen Chemnitz, InvNr. 151, abgebildet in:
Herbert Eichhorn, Gisbert Porstmann, Ralf Gottschlich, Johannes Schmidt (Hrsg.): Wilhelm Rudolph, Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und
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34,5 x 44,5 cm, Ra. 47,5 x 58 cm.
082 Robert Hermann Sterl "Nordfranzösisches Dorf". 1893.
Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz
Öl auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert. In Blei monogrammiert u.re. "R.St.". Verso u.re. mit dem maschinenschriftlichen Nachlass-Etikett "Rob. Sterl" sowie mittig mit der Maßangabe des Bildträger in Blei. In einer Berliner Leiste gerahmt.
WVZ Popova 125, mit abweichender Angabe zum Bildträger.
Ausgestellt in:
Robert Sterl (1867–1932). Bilder der Arbeit. Kunsthalle Rostock, 1974.
Malschicht im Vordergrund Mi. mit geringen Bereibungen sowie wenige winzige Fehlstellen im Randbereich. Kleiner Farbfleck im Eckbereich o.li. sowie dort ein unscheinbarer alter, diagonaler Knick im Bildträger. Firnis in den Malschicht-Tiefen etwas gegilbt.
21,7 x 31,8 cm, Ra. 28,7 x 38,5 cm.
083 Robert Hermann Sterl "Hessischer Bauernjunge". Um 1895.
Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz
Öl auf Leinwand. U.li. signiert "Rob Sterl". Verso auf o. Keilrahmenleiste nummeriert "21/1959" und in Blei auf der u. Leiste bezeichnet "Herr Prof. Sterl Circusstr. 43 Atelier". In einem goldbronzefarbenen Rahmen.
WVZ Popova 209.
Provenienz: Privatbesitz Dresden.
Schon kurz nachdem Robert Sterl 1891 seine Ausbildung an der Dresdner Kunstakademie beendet hatte, zog es ihn auf Vermittlung Carl Bantzers in die Willingshäuser Künstlerkolonie. Nach längeren Studienreisen nach
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39 x 23 cm, Ra. 44,5 x 28 cm.
084 Hans Unger, Porträt eines Herren im Frack. 1920.
Hans Unger 1872 Bautzen – 1936 Dresden
Öl auf sehr kräftiger Holztafel. Signiert "H. Unger" u.li. Verso undeutlich bezeichnet und ausführlich datiert "15.3.1920". Im originalen Stuckrahmen des Künstlers.
Lit.:
Hans-Günther Hartmann: Hans Unger. Maler und Werk. Dresden 1989.
Hans Unger [Ill.]: Hans Unger : Sonderausstellung Saechs. Kunstverein Dresden, 25. Jan. – Mitte Maerz 1933. Dresden 1933.
Bildträger o.re. und u.li. mit zwei feinen, vertikal verlaufenden Rissen. Malschicht mit zwei kleinen eingekerbten Druckstellen u.re. sowie mit größeren Retuschen im Hintergrund, insbes. re. Weitere kleine Retuschen im Frack. Firnis leicht gegilbt und oberflächlich aufliegende dunkle Fleckchen. Im Falzbereich rahmungsbedingt berieben, teilweise mit Materialverlust.
59,7 x 50,5 cm, Ra. 73 x 65 cm.
085 Alexander William Wellwood Rattray (zugeschr.), Kreideküste in Südengland (?). 1896.
Alexander William Wellwood Rattray 1849 St Andrews – 1902 Glasgow
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. U.re. monogrammiert und datiert "W.R.96". In einem geschnitzten, goldfarbenen Rahmen.
Mehrere Heftlöchlein in den Ecken. Minimaler Malschichtverlust u.re. Technikbedingt leicht gewellt. Gehrungen des Rahmens und der oberste re. Steg des Ornaments geklebt, mit deutlichen Kleberspuren rückseitig.
11,2 x 17 cm, Ra. 18,5 x 25 cm.
086 Gustav Adolf Thamm, Landschaft mit Weiher. Anfang 20. Jh.
Gustav Adolf Thamm 1859 Dresden – 1925 ebenda
Öl auf Leinwand. U.li. signiert "A.Thamm". Verso auf der o. Keilrahmenleiste in Blei bezeichnet "Eigentum des Herrn Müllers". In chamoisfarbener, profilierter Leiste gerahmt. Verso auf dem Rahmen mit dem Etikett des Kunsthändlers August Dittmer, Leipzig. In einer weißen, profilierten Leiste mit goldfarbener Sichtleiste.
Malschicht mit punktuellen Retuschen im Bereich des Himmels o.re.
47 x 37 cm, Ra. 55 x 46 cm.
087 Rudolf von Voigtländer "Am Kamin". 1901.
Rudolf von Voigtländer 1854 Braunschweig – 1923 Berlin
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen mit dem Stempel des Künstlerfachhandels Leopold Hess, Berlin. In einer vergoldeten, breiten Stuckleiste gerahmt. Darauf verso mit dem Etikett der Internationalen Kunstausstellung Dresden 1901, nummeriert "339" sowie dem handschriftlichen Vermerk "Voigtländer".
Vgl.: Internationale Kunstausstellung 2 1901 Dresden: Offizieller Katalog der Internationalen Kunstausstellung Dresden 1901. KatNr 732.
Bildträger an der re. und u. Bildkante wohl von Künstlerhand beschnitten, neu aufgespannt. Malschicht mit Retuschen im Bereich des Tellers, des Kamins, des Tisches sowie u.re. Im Falzbereich berieben.
66,8 x 36,1 cm, Ra. 96,5 x 66,5 cm.
088 Joseph Fritz Zalisz, Blick auf Kufstein (Tirol). Um 1920.
Joseph Fritz Zalisz 1893 Gera – 1971 Holzhausen
Öl auf Leinwand. Monogrammiert "Fr Z" u.li. Verso auf dem Keilrahmen o.re. in Faserstift ortsbezeichnet "KUFSTEIN". In einer profilierten, hell lasierten Holzleiste gerahmt.
Leichte Leinwand-Deformationen an Ecke o.li. sowie u.li. Malschicht partiell technikbedingt frühschwundrissig. Leicht schüsselförmiges Krakelee mit Lockerungen und kleinen Fehlstellen u.li. Falzbereich minimal berieben.
70,2 x 100 cm, Ra. 85,5 x 115,4 cm.
089 Otto Westphal "Thüringer Schneeschmelze, Seligenthal". 1924.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Malpappe. Signiert und datiert u.re. "Otto Westphal 24". Verso betitelt. In einer weiß gefassten Leiste gerahmt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Bildträger o.li. und re. mit zwei Materialverlusten im Falzbereich. Malschicht leicht angeschmutzt. Partiell kleinste Farbverluste. Umlaufend kleine Bereibungen im Falzbereich.
35,3 x 49,3 cm, Ra. 42,8 x 65,5 cm.
090 Otto Westphal "Juliette". 1920.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Sperrholz. Signiert und datiert "Otto Westphal 20" o.re. Verso nochmals signiert, datiert und betitelt. In einem breiten, vom Künstler überfassten Holzrahmen, auf der o. Leiste nochmals signiert.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Fassung des Rahmens partiell mit deutlicher Schollenbildung, teils Materialverluste. U.re. mit Flüssigkeitsflecken.
59,8 x 50 cm, Ra. 79,5 x 69,5 cm.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Malpappe. "Dent du Midi" signiert und datiert u.re., "St. Saphorin" u.li. "Genfer See" verso mit einem weiteren Gemälde, wohl mit einem Motiv der Dresdner Weinberge, u.re. signiert. Die beiden anderen Arbeiten verso signiert, datiert und betitelt, "Dent du Midi" zusätzlich bezeichnet "v. oberhalb Charnex gesehen". Jeweils in einer hölzernen Leiste gerahmt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
"Dent du Midi" o.re. mit leichter Stauchung. "Genfer See" am li. und re. Rand mit kurzen Kratzspuren (je. ca. 2 x 3 mm) sowie die o.re. und u.re. Ecke mit leichter Stauchung. Die Malschicht jeweils mit vereinzelten Materialverlusten.
20,4 x 29 cm / 29 x 20,3 cm / 20,1 x 29 cm, Ra. jeweils 24,5 x 33 cm bzw. 33 x 24,5 cm.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Malpappe. Jeweils u.re. bzw. u.li. signiert und datiert. Verso jeweils nochmals signiert, datiert und betitelt. "Der 'Grammont'" zusätzlich ortsbezeichnet "Chernex sur Montreux", "Weinberge am Genfer See" bezeichnet "auf der Strasse nach Pertit", jeweils nummeriert "K 97", "K91" bzw. "K212". Jeweils in einem Holzrahmen, zwei davon weiß gefasst.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
"Der 'Grammont'" o.li. mit minimaler Bereibung der Malschicht. "Weinberge am Genfer See" und "Tümpel am Hechtgut" mit vereinzelten Retuschen.
20,1 x 28,6 cm, Ra. 24,6 x 33 cm / 28,8 x 20,2 cm, Ra. 33 x 24,6 cm / 20,10 x 29,1 cm, Ra. 24,6 x 33 cm.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Malpappe. "Alte Ziegelei" und "Blick vom mittl. Höhenberg" jeweils u.li. signiert und datiert. Alle Arbeiten verso signiert, teils ausführlich datiert und betitelt sowie nummeriert "K88", "K144" bzw. "K108". Jeweils in einer Holzleiste gerahmt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Bildträger "Alte Ziegelei" o.re. mit einem Riss (5 cm). Jeweils mit kleinsten Fehlstellen in der Malschicht, teils mit Retuschen.
20,7 x 29 cm, Ra. 22,2 x 31 cm / 20,2 x 29 cm, Ra. 24,5 x 33 cm / 20,2 x 29 cm, Ra. 24,5 x 33 cm.
094 Albert Walther (zugeschr.), Das Urteil des Paris. Wohl 1920er Jahre.
Albert Walther 1880 Großröhrsdorf – nach 1944 ?
Öl auf Rupfen. Unsigniert. In einem profilierten Rahmen mit silberfarbener Schlagmetallauflage. Verso auf dem Rahmen ein Flyer der Kunstausstellung Kühl mit handschriftlichen Notizen zu Albert Walther, teilweise in Sütterlin.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer, Kamenz (1941–2021).
Zum Motiv vgl.: "Urteil des Paris", Gouache, Große Deutsche Kunstausstellung 1944 (Ergänzungsteil), Saal 28, KatNr 431.
Vgl. auch:
"Diana", Gemälde, Deutsche Fotothek,
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100 x 76,5 cm, Ra. 114 x 89,5 cm.
095 Ladislav Zitek, Prag – Blick über die Moldau auf die Altstadt im Abendlicht. Um 1910.
Ladislav Zitek 1886 Sobeslav – 1935 Prag
Öl auf Leinwand. U.li. signiert "L Zitek". In einer einfachen, schwarzen Leiste gerahmt.
Bildträger verso gebräunt. Malschicht mit einer fachgerechten Retusche u.re. im Bereich des Flusses an einem verso hinterlegten Leinwandriss (ca. 5 cm). Vereinzelte Retuschen im Randbereich. Ra. leicht berieben, mit einer kleinen Materialfehlstelle u.li. an der Seitenfläche, recto nicht sichtbar.
70 x 90 cm, Ra. 77 x 97 cm.
Erhard Zwar 1898 Kötzschenbroda – 1977 Radebeul
Öl auf dünner Malpappe. Jeweils signiert und teils datiert "E. ZWAR 38" bzw. "ZWAR". Verso bezeichnet, eine Arbeit mit dem Künstlerstempel versehen.
Malschicht angeschmutzt, mit partiellen Randmängeln, teils hinterlegt und retuschiert."Gipfellandschaft" mit einem fachmännsich hinterlegten Einriss und einer Laufspur u.Mi.
Jeweils ca. 35 x 50 cm.
Erhard Zwar 1898 Kötzschenbroda – 1977 Radebeul
Öl auf Malpappe. U.li. signiert "E. Zwar.". Verso wohl von Künstlerhand orts- und künstlerbezeichnet. In einer weißen Leiste gerahmt.
Ra. mit einem Fleck auf der re. Seite.
27,2 x 36,2 cm, Ra. 31 x 41 cm.
111 Herbert Aschmann, Waldbach mit Löwenzahn und Butterblumen. 1974.
Herbert Aschmann 1913 Meißen – 1975 ebenda
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert "H. Aschmann 72". In einer weiß lackierten, auf Hartfaserplatte montierten Kastenleiste gerahmt.
Das Objekt wurde nicht ausgerahmt. Firnis vereinzelt mit weißlichen Bereichen. Platte des Ra. mit Krakelee, einigen Farbverlusten, die li. Ecken bestoßen und etwas aufgefasert.
BA. 34,5 x 81 cm, Ra. 54 x 99,5 cm.
112 Herbert Aschmann, Stillleben mit Orange und Nüssen. 1974.
Herbert Aschmann 1913 Meißen – 1975 ebenda
Öl auf Hartfaser. U.re. monogrammiert "Ha 74". In einer weiß- und goldfarbenen, profilierten Leiste gerahmt, wohl von Künstlerhand aus einer Berliner Leiste und einem Kastenrahmen montiert.
Das Objekt wurde nicht ausgerahmt. Am Rand o.li. sowie im Falzbereich punktueller Malschichtverlust. Ra. teilweise mit Bereibungen, Berliner Leiste mit Korrossiospuren und partiellen Materialverlusten.
24,2 x 31,5 cm, Ra. 33 x 38 cm.
113 Willy Berger "Hiddensee – Blick vom großen 'Inselblick' ". 2009.
Willy Berger 1922 Bärwalde (heute Mieszkowice) – 2018 Hiddensee
Öl auf Holz. Signiert und datiert "WBerger 2009" u.re. Verso auf einem Etikett des Künstlers ausführlich bezeichnet und betitelt "19. Willi Berger Malerei und Graphik Atelier 'Haus Schwalbennest' 18565 Kloster Insel Hiddensee Tel: 038300/382 Werk-Verz.: 170509 Titel: Hiddensee 40 x 50 – Blick vom großen "Inselblick" sowie mit einem Wachssiegel versehen. In einer profilierten Holzleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit leichter Verschmutzung o.re., unscheinbare Abriebspuren im Falzbereich. Ra. mit leichten Druckspuren und einem kleinen Loch li.Mi.
40 x 50 cm, Ra. 49 x 59 cm.
114 Wolfgang Bruchwitz "Kavalkade – Reiter im Schnee". 1984.
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden
Öl auf Hartfaser. Verso signiert "W. Bruchwitz", betitelt und datiert sowie mit dem Nachlass-Stempel versehen. In einer schwarz gefassten Halbstab-Leiste gerahmt.
Provenienz: Nachlass Wolfgang Bruchwitz, Dresden.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Rahmen mit Bereibungen.
80 x 100 cm, Ra. 82,5 x 102 cm.
115 Wolfgang Bruchwitz "Borderline 7". 1990/1991.
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden
Öl und Collage auf zweiteiliger Leinwand. Signiert und datiert "Bruchwitz 90/91" u.re. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Provenienz: Nachlass Wolfgang Bruchwitz, Dresden.
Ausgestellt in: Helmholtz-Zentrum, Dresden-Rossendorf, 2012, dort abweichend datiert.
100 x 75 cm.
116 Wolfgang Bruchwitz, Rote Sonne. Wohl um 2010.
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Provenienz: Nachlass Wolfgang Bruchwitz, Dresden.
70,5 x 50 cm.
117 Rudolf Bergander "Meissen mit Frauenkirche". 1948.
Rudolf Bergander 1909 Bohnitzsch bei Meißen – 1970 Dresden
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert und datiert "Bergander 48". Verso nochmals signiert, datiert, nummeriert ("1948 / 229") und betitelt. In einer hellen, profilierten Leiste mit Leinwandkaschierung gerahmt.
Zum Motiv vgl. die größere, zwei Jahre später entstandene Version: Schmidt Kunstauktionen Dresden, Auktion 73, 17.09.22, KatNr. 120.
Außerdem: kleinformatige Stadtansicht "Blick auf den Meißener Dom mit Wohnhäusern im Vordergrund" 1939, Graphit und Aquarell, 16 x 23,8 cm,
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64 x 69 cm, Ra. 76,5 x 81,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
118 Werner Bielohlawek "Gipskopf mit Kasper". 1987.
Werner Bielohlawek 1936 Rumburk – 2004 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "W. Bielohlawek" und datiert. Verso nochmals in Pinsel signiert "W. Bielohlawek", ortsbezeichnet "Dresden", datiert, betitelt, maß- und technikbezeichnet sowie nummeriert "9". In einer hellgrau gefassten profilierten Holzleiste, wohl von Künstlerhand gerahmt.
60 x 90 cm, Ra. 64 x 94 cm.
119 Werner Bielohlawek "Vorhangbild". 1992.
Werner Bielohlawek 1936 Rumburk – 2004 Dresden
Mischtechnik (Kohle, Öl, Kreide und Deckfarben) auf Packpapier. Signiert u.re. "Bielo" (leicht beschnitten, werkimmanent) und datiert. Verso in Blei betitelt, datiert, maßbezeichnet und nummeriert "I / 15" sowie mit dem Künstlerstempel versehen.
Technikbedingt leicht wellig. Die Randbereiche mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess, teils leicht eingerissen. Verso an drei Stellen mit Papierflicken hinterlegt (werkimmanent).
64,5 x 80 cm.
120 Werner Bielohlawek "Stilleben mit Geige". 1996.
Werner Bielohlawek 1936 Rumburk – 2004 Dresden
Öl, Kohlestift und Collage auf Leinwand. U.Mi. in Kohlestift signiert "Bielo" und datiert. Verso auf der Leinwand in Faserstift nochmals signiert "Werner Bielohlawek", datiert, betitelt, maß- und technikbezeichnet sowie mit dem Künstlerstempel versehen. In einer grau gefassten Schattenfugenleiste wohl von Künstlerhand gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. An u.re. Ecke Krakeleebildung mit leichter Schollenbildung sowie Abplatzern der Malschicht.
74,5 x 64,5 cm.
121 Lothar Böhme, Stillleben mit Früchten. Wohl 1970er/1980er Jahre.
Lothar Böhme 1938 Berlin
Öl auf Leinwand. Verso o.re. signiert "L. Böhme". In einer einfachen aufgenagelten Künstlerleiste gerahmt.
Keilrahmen verso und Leiste atelierspurig.
35,5 x 45,4 cm, Ra. 36,4 x 46,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
123 Jan Buck, Stilleben mit Obstkorb. Wohl späte 1960er Jahre.
Jan Buck 1920 Nebelschütz – 2019 Crostwitz
Öl auf Malpappe. Signiert "J Buck" u.re. Hinter Glas gerahmt. Verso auf dem Rahmen mit Annotationen von fremder Hand.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer, Kamenz (1941–2021).
Vgl. motivisch "Stilleben – Korb mit Früchten", 1967, VI. Deutsche Kunstausstellung, 1967.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit leichten Oberflächenverschmutzungen. Rahmen mit kleineren Abplatzungen.
34 x 49 cm, Ra. 41 x 55,8 cm.
124 Kurt Bunge, Mädchen mit Zöpfen. 1946.
Kurt Bunge 1911 Bitterfeld – 1998 Kassel
Öl auf Leinwand. U.li. signiert und datiert "K. Bunge 46". Im mehrfarbig gefassten Holzrahmen.
Malschicht im Falzbereich etwas berieben und mit minimalem Farbverlust.
37,5 x 27,5 cm, Ra. 46, x 36,7 cm.
125 Kurt Bunge, Stilleben mit Forsythie. Wohl 1940er/1950er Jahre.
Kurt Bunge 1911 Bitterfeld – 1998 Kassel
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso flächig grundiert, o.re. bezeichnet "5013, beizen wie 5033" sowie unleserlich handschriftlich o.li. Auf u. Rahmenleiste in rotem Stift "332". In einem Eichenholzrahmen gerahmt.
Wir danken Frau Dr. Dorit Litt, Bonn für freundliche Hinweise.
Die Randbereiche recto und verso mit vereinzelten Bestoßungen und Materialfehlstellen sowie zwei Löchlein Mi.li. und re. Bildträger leicht gewölbt.
59,8 x 65,5 cm, Ra. 68 x 76,5 cm.
126 Ernst Bursche, Damenporträt. Wohl 1960er Jahre.
Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf
Öl auf Nesseltuch, vollflächig auf kräftige Sperrholzplatte kaschiert. Unsigniert. Verso vollflächig mit Papier kaschiert und weiß grundiert sowie von fremder Hand künstlerbezeichnet. In einer braun lackierten Leiste mit goldfarbener, ornamentierter Sichtleiste gerahmt.
Matte, farbabweichende Retuschen im Randbereich. Im Falzbereich mit Malträgerschäden u. und stark berieben. Maltechnikbedingt frühschwundrissig. Rahmen mit Abplatzungen der Fassung und mehrere Kratzer.
52 x 42 cm, Ra. 65 x 54,5 cm.
127 Charles Crodel "Stilleben mit Ei". 1930er Jahre.
Charles Crodel 1894 Marseille – 1973 München
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Öl auf Hartfaser. Signiert u.re. "Ch. Crodel". Verso am o.re. Rand nochmals signiert "Carl Crodel" und betitelt.
Nicht im WVZ Lehmann.
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Malschicht o.Mi. mit kleinen Farbverlusten aufgrund einer rückseitigen Nagelung. Maltechnikbedingte glänzende Farblasuren. Geringfügiger Malschicht-Abrieb an den Kanten. Verso unregelmäßig gebräunt sowie mit Resten älterer Montierungen.
33 x 46 cm.
128 Charles Crodel, Saalburger Landschaft (?). 1940er-1950er Jahre.
Charles Crodel 1894 Marseille – 1973 München
Öl auf kräftiger Malpappe. Signiert "Ch. Crodel" (partiell verwischt) u.re. In einer farbig gefassten Leiste gerahmt, die Sichtleiste textilkaschiert.
Nicht im WVZ Lehmann.
Bildträger am o. Rand mit leichten Läsionen. Malschichtverluste und Lockerungen, insbesondere im Bereich des Himmels. Braunes Fleckchen im Himmel o.re. Rahmen angeschmutzt, Gehrungen leicht geöffnet.
33 x 46 cm, Ra. 51 x 64 cm.
129 Friedrich Decker "Blick vom Laubegaster Ufer auf die Sächsische Schweiz". 2006.
Friedrich Decker 1921 Döben – 2010 Dresden
Öl auf Platte. Signiert und datiert "Fr. Decker 2006" u.re. Verso betitelt. In einer weißen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit einer minimalen Fehlstelle am o. Rand sowie in der o.re. Ecke.
79 x 58,5 cm, Ra. 83 x 63 cm.
130 Erich Dietz, Gehöft hinter Bäumen (Haselbach bei Altenburg?). Wohl 1960er Jahre.
Erich Dietz 1903 Zipsendorf – 1990 Plottendorf bei Altenburg
Öl auf Malpappe. U.li. monogrammiert "ED.". In einem vergoldeten Rahmen mit Hohlkehle gerahmt, die Sichtleiste mit Kymation, Perlornament sowie einer Lorbeergirlande. Rahmen verso mit Resten eines Klebeetiketts.
Vgl. motivisch das Gemälde "Blick auf Haselbach", 1967, Lindenau-Museum, InvNr. 2178.
Malschicht in den Randbereichen teils mit wohl rahmungsbedingten Läsionen, teilweise mit vereinzeltem Farbverlust. Der Rahmen mit Verlusten der Vergoldung, insbesondere im Bereich der Ornamentik sowie verso mit inaktivem Anobienbefall.
47,5 x 63,5 cm, Ra. 67,3 x 83,1 cm.
131 Klaus Drechsler "Stilleben mit Weißbrot und Terrine". 1983.
Klaus Drechsler 1940 Ober-Dammer – lebt in Dresden-Wachwitz
Öl auf Malpappe. U.li. signiert und datiert "Klaus Drechsler 83". Verso von Künstlerhand werkdatenbezeichnet, u.li. die gestrichene Bezeichnung einer verworfenen Arbeit. Im grau gefassten Plattenrahmen.
Bildträger wohl zweitverwendet. Malschicht mit kleinsten Verpressungen, Materialanhaftungen und Fehlstellen.
51,3 x 69,1 cm, Ra. 66 x 84 cm.
132 Ulrich Eisenfeld "Sommerlandschaft im Vorerzgebirge". 1984.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
"Plaka"-Kaseinfarbe auf kräftigem, graubraunen Papier. U.re. in schwarzem Faserstift signiert und ausführlich datiert "Eisenfeld, Sept. 84". Verso nochmals signiert und datiert sowie abweichend ortsbezeichnet "Vorharz". Am o. Rand auf einen Untersatz montiert, darauf von Künstlerhand betitelt. Hinter Glas in einer hellgrau gefassten Holzleiste gerahmt. Verso auf der Rückwand zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben.
Werknummer L1–13.
Bildträger kaum sichtbar gewellt, in den Blattecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.
52,3 x 83,6 cm, Ra. 64,8 x 96 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
133 Ulrich Eisenfeld "Rapsfelder im Gebirge" (Kreischa bei Dresden). 1979– 1988.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Acryl auf Leinwand. Signiert und datiert "Eisenfeld 82/88" u.re. In einer Schattenfugenleiste gerahmt. Verso in Pinsel nochmals signiert "ULRICH EISENFELD", technikbezeichnet, ausführlich datiert "1979/82/88", betitelt sowie mit zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben versehen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit wenigen, unscheinbaren, weißlichen Fleckchen. Winziger Malschicht-Abrieb in Ecke u.li. Rahmen mit kleinen Kerben und partiell dunkle Farbspuren.
46 x 60 cm, Ra. 50,6 x 64,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
134 Lutz Fleischer "Lippenschildkröte (Trionyx ferox) Okeechobeesee 1896". Wohl um 2005.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Assemblage. Unsigniert. Am u. Rand auf einem Papieretikett typografisch betitelt. Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
33 x 24,5 cm.
135 Lutz Fleischer "AVIS". 2003.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Assemblage. Verso in Farbstift signiert und datiert "fleischer 03". Auf einem Etikett nochmals signiert und datiert, betitelt sowie mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
35,5 x 24,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
136 Lutz Fleischer "HAH". Um 1989.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Eitempera auf grober Leinwand, verso mit Velours bespannt. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Vgl. motivisch "RK5", 1989, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm, verzeichnet in der Werkdatenbank Sachsen, Nr. 00019329.
Malschicht leicht angeschmutzt.
96 x 96 cm.
138 Lutz Fleischer, Fünf Collagen "Elektrizität & Ornithologie (Strom & Vogeln)". 1997.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Fünf Collagen (Papier) auf Karton. Jeweils in Blei signiert und datiert "fleischer 97". Verso teils mit dem Nachlass-Stempel versehen sowie mit Annotationen von fremder Hand.
Eine Collage abgebildet in: Lutz Fleischer. Küss den Nabel. Dresden 2001. S.36.
Karton leicht gebräunt, teils unscheinbar knickspurig und mit kleinen Einrissen an den Rändern. Verso teils mit kleinen Flecken, teils mit Resten ehemaliger Montierungen.
Zwei 50 x 32,5 cm., Eine 50 x 32,3 cm, Zwei 50 x 33,5 cm.
139 Lutz Fleischer "Zahlen, Zeit & Zugewinn" – "Quersumme 15 / gelb". 2006.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage auf Karton. Signiert "fleischer" und datiert u.re., betitelt u.li. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Minimal knickspurig.
73,4 x 51,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
140 Lutz Fleischer, Vier Porträts. Um 1985.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Vier farbige Fettkreidezeichnungen und eine Grafitzeichnung. Unsigniert. Verso jeweils mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Vgl. motivisch die Porträtgemälde Lutz Fleischers aus den 1980er Jahren.
Blattränder teilweise mit Ausrissen.
Je ca. 23 x 18 cm.
141 Lutz Fleischer, Fabrikhalle / In der Gießerei / Fließband / Maschine. Wohl 1980er Jahre.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Vier Faserstiftzeichnungen und Grafitzeichnungen. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Unscheinbare Randmängel sowie Knick- und Fingerspuren.
Min. 20 x 13 cm, max. 42 x 30 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
142 Lutz Fleischer "post scriptum" – Folge von 36 Collagen. 2002.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
36 Collagen auf gelaufenen Briefumschlägen (zumeist C5), auf Untersatzpappen collagiert. In Druckverschlussbeuteln. Diese jeweils mit drei Löchlein der Reißzwecken zur Aufhängung.
Jeweils recto gestempelt "L. fleischer 02". Verso signiert und datiert "fleischer 02" und fortlaufend in Blei nummeriert.
Mit einem zusätzlichen leeren Blatt "32".
Mit den Ausstellungskatalogen:
lutz fleischer – post scriptum. Schlüsselbundverlag, Dresden 1998. sowie post scriptum (2).
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23 x 16 cm (Umschlag), 27,5 x 18 cm (Beutel).
143 Hanns Georgi, Sommerlandschaft mit Blick auf das Böhmische Mittelgebirge. Wohl 1960er Jahre.
Hanns Georgi 1901 Dresden – 1989 Sebnitz
Öl auf Malpappe. Signiert u.li. "Georgi". In einer silberfarben und braun gefassten Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger mit Knickspur im o. Randbereich. Malschicht mit vereinzelten Flecken im o. Bildbereich, minimaler Riss in Farbschicht am re. Rand. Verso mit einem Wasserrand am u. Rand. Die Gehrungen des Ra. geöffnet, minimaler Farbabrieb.
53 x 68 cm, Ra. 62,5 x 79 cm.
144 Hubertus Giebe, Kopflandschaft (Amorpher Schädel). 1999.
Hubertus Giebe 1953 Dohna – lebt in Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "Giebe 99" o.li. Verso auf der Mittelstrebe des Keilrahmens nochmals überkopf signiert "GIEBE". In einer schmalen, schwarz gefassten Holzleiste gerahmt.
Teil einer Folge von Schädelmotiven der späten 1990er Jahre bis 2000, in welchen der Künstler mit abstrahierenden Formen im Sinne Francis Bacons experimentierte.
Wir danken Herrn Hubertus Giebe, Dresden, für freundliche Hinweise.
91 x 70 cm, Ra. 95,5 x 74,5 cm.
145 Werner Hitzer "Rehefeld (Osterzgebirge)". 2000.
Werner Hitzer 1918 Berlin – 2005 Dresden
Öl auf kräftiger, kaschierter Malpappe. U.li. signiert "W. Hitzer". Verso mit einem handschriftlichen Etikett mit Titel und Datierung. In einer holzsichtigen, profilierten Leiste gerahmt.
Malschicht im u. Falzbereich mit kleinem, rahmungsbedingtem Farbverlust.
40,5 x 30 cm, Ra. 50,5 x 40,2 cm.
146 Gunter Herrmann "Gehöft" (Landschaft bei Radebeul). 1986.
Gunter Herrmann 1938 Bitterfeld – 2019 Radebeul
Öl und Sand auf Leinwand. Monogrammiert und datiert "G.H. 86" u.re. Verso signiert, betitelt, technikbezeichnet und datiert "Gunter Herrmann 'Gehöft' Öl/Sand 1986". In der originalen Künstlerleiste gerahmt.
Bildträger mit Reißzwecklöcher in den Ecken. Verso mit technikbedingten Bindemittelflecken.
53 x 70 cm, Ra. 63 x 80 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
147 Peter Hoppe "Landschaft mit Figuration". 1974.
Peter Hoppe 1938 Chemnitz-Hilbersdorf – 2010 Berlin
Öl auf Hartfaser. U.re. monogrammiert und datiert "Ho 74". Verso zweifach ausführlich bezeichnet und betitelt, mit weiteren von fremder Hand sowie klebemontierten Holzleisten. In einem weiß gefassten Plattenrahmen.
Malschicht bildträgerbedingt mit vertikalem Krakelee. Falzbereich berieben. Ra. leicht berieben.
60 x70 cm, Ra. 75 x 85 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
148 Günter Horlbeck "Vorfrühling". 1989.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert und datiert "Horlbeck 89". Verso umfassend von Künstlerhand bezeichnet und nochmals datiert, u.li. mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. In einer schwarzen Rechteckleiste gerahmt.
WVZ Horlbeck-Kappler 298.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht o.re. mit einer kleinen Kratzspur aufgrund einer unfachmännischen Montierung.
90 x 120 cm, Ra. 95,4 x 125 cm.
149 Günter Horlbeck "Ophelia in Meeresbucht". 1997.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Horlbeck 97". Verso auf dem Keilrahmen von Künstlerhand ausführlich datiert "29.8.97" und betitelt. U.li. mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
WVZ Horlbeck-Kappler 386.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger mit einem kleinen Loch o. re.
100 x 70 cm.
150 Günter Horlbeck "Einauge". 1988.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert und datiert "Horlbeck 88". Verso von Künstlerhand nochmals datiert und betitelt, umfassend bezeichnet. In einer braunen Holzleiste gerahmt, darauf verso am u. Rand mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen
WVZ Horlbeck-Kappler 292.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
80 x 60 cm, Ra. 95 x 74,4 cm.
151 Günter Horlbeck "Frauenkopf". 1979.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Hartfaser. Verso signiert und datiert "Günter Horlbeck 1997" sowie u.li. mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
WVZ Horlbeck-Kappler 88.
Malschicht mit minimalen Fehlstellen in den Ecken.
70 x 50 cm.
152 Irmgard Horlbeck-Kappler "Sonnenflügel". 1998.
Irmgard Horlbeck-Kappler 1925 Leipzig – 2016 ebenda
Öl auf Leinwand. U.re. monogrammiert und datiert "IHK 98". Verso auf dem Keilrahmen umfassend bezeichnet sowie li. mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. In einer braunen Holzleiste gerahmt.
WVZ Horlbeck-Kapppler 155.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
100 x 120 cm, Ra. 104 x 123,5 cm.
153 Irmgard Horlbeck-Kappler "Hoffnung (Hölderlin)". 1979.
Irmgard Horlbeck-Kappler 1925 Leipzig – 2016 ebenda
Öl auf Hartfaser. U.re. monogrammiert und datiert "IHK 79". Verso signiert und datiert " Irmgard Horlbeck-Kappler 1979" sowie li. u. mit Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
WVZ Horlbeck-Kappler 34.
70 x 50 cm.
154 Günther Hornig "ANA-mo". 1997.
Günther Hornig 1937 Bitterfeld – 2016 Dresden
Acryl auf Leinwand. Verso signiert datiert "Hornig 97" sowie nochmals ausführlich datiert "08.04.97", auf der Umschlagkante des Bildträgers im Bereich der o. Keilrahmenleiste betitelt und mit Maßangaben versehen. In einer schmalen weißen, aufgenagelten Künstlerleiste gerahmt.
Abgebildet in: Dresdner Bank: Elf Kunstwerke für ein Bauwerk. Ohne Ort (Dresden) 1997. KatNr. 9.
In den letzten Jahren wurde das Werk von Günther Hornig verstärkt öffentlich gewürdigt. Seine Kunst
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150 x 130,8 cm, Ra. 151,5 x 131,3 cm.
155 Hans Jüchser "Sitzender Akt" (Helga, die Arme hinter dem Kopf verschränkt). 1962.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Öl auf Malpappe. Geritzt signiert und datiert "Jüchser 62" o.re. Verso über weißer Fassung betitelt, nochmals datiert und signiert "1962 Jüchser." sowie darunter von fremder Hand mit Maßangaben in Blei. In einer über roter Grundierung versilberten Leiste gerahmt.
"Mitte der 1950er Jahre wurde seine zweite Frau Helga zum bevorzugten Motiv einer Vielzahl hervorragender Frauenporträts. Es ist typisch und bezeichnend für das malerische Interesse Hans Jüchsers, dass er sich immer
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41 x 32,5 cm, Ra. 49,5 x 41,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
156 Werner Juza "Blumenstück". 1955.
Werner Juza 1924 Rodewisch – 2022 Sörnewitz
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Juza . 55". In einem goldfarben- und graugefassten, profilierten Rahmen. Verso auf dem Rahmen in Blei bezeichnet "Werner Juza – Wachau 38b Bzk. Dresden" sowie betitelt und mit einer Preisannotation".
Wir danken der Tochter des Künstlers, Frau Simone Straube, Coswig, für freundliche Hinweise.
Bildträger mit punktueller Läsion u.re. Malschicht mit vereinzeltem, leichten Krakelee, insbes. o.li. Verso schwarze Farbspuren. Ra. partiell mit kleinen Kerben und Abrieb.
79 x 61 cm, Ra. 93 x 78 cm.
157 Petra Kasten "Blumenvase". Wohl um 1990.
Petra Kasten 1955 Dresden
Öl und Farbmonotypie auf Papier. Unsigniert. Vollflächig auf Untersatzkarton klebemontiert. Im Passepartout.
Abgebildet in: Dresdner Bank: Elf Kunstwerke für ein Bauwerk. Ohne Ort (Dresden) 1997. KatNr. 8.
Bildträger partiell fleckig und gestaucht. Technikbedingt leicht gewellt sowie knick- und atelierspurig.
BA 83 x 70,5 cm.
158 Fritz Keller "Der Raucher". 1979.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Öl auf Hartfaser. Verso auf dem partiell weiß gefassten Bildträger signiert "Fritz Keller" sowie betitelt. Mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "1416" versehen. In einer dunkelgrünen Holzleiste gerahmt.
Papierfaseranhaftungen an Pastosität o.li. Erhöhte Partien der Malschicht partiell leicht berieben. Kleine Kratzer und vereinzelte Fehlstellen in der Malschicht. Eine leicht aufstehende Farbscholle o.Mi. Weiße Kreidespur u.re.
77 x 73,3 cm, Ra. 79,5 x 76,2 cm.
159 Manfred Kastner (Beerkast) "Das Rätsel des Narziß". Um 1972/1973.
Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen
Öl auf Leinwand. Signiert "Beerkast" u.li. In einer schmalen, braun lasierten Holzleiste gerahmt.
Das Gemälde ist in dem in Entstehung befindlichen WVZ Priem registriert.
Wir danken Herrn Torsten Priem, Handorf, für freundliche Hinweise.
Ein nahezu motivgleiches Gemälde abgebildet in:
Sylvia Kastner, Rudolf Kunze, Bernfried Lichtnau: Manfred Kastner. Malerei 1965–1988. Kunstverein Wiligrad e.V. (Hrsg.) Schwerin 1997. Ohne Seitenangabe.
Vgl. auch die nahezu
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80 x 65 cm, Ra. 83 x 67,5 cm.
160 Hans Kinder "Segler vor Ahrenshoop im Winter". 1983.
Hans Kinder 1900 Dresden – 1986 ebenda
Tempera auf leichtem Karton. U.re. ligiert monogrammiert und ausführlich datiert "HK 15 1 83". Verso bezeichnet "Träumerei [durchgestrichen]" sowie "Das Poem" und weitere Bezeichnungen von fremder Hand.
WVZ Ryssel BAE 143 (unpubliziert).
Wir danken Herrn Manfred Ryssel, Niesky, für freundliche Hinweise.
Technikbedingt wellig. Reißzwecklöchlein in den Ecken. Unscheinbarer Einriss (1 cm) u.re. Punktuelle Malschichtlockerungen u.Mi. Kleine Abplatzung in einer Pastosität li.Mi. Vereinzelte, winzige Malschicht-Fehlstellen am Blattrand.
54 x 75 cm.
161 Siegfried Klotz "Bildnis Brit". 1999.
Siegfried Klotz 1939 Oberschlema – 2004 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert u.li. "S. Klotz 99". In einer Atelierleiste gerahmt.
WVZ Weber 264.
Abgebildet in: Alma Herrmann, Franziska Klotz, Niklas Klotz (Hrsg.): Siegfried Klotz 1939 – 2004. Werkverzeichnis. Dresden 2009. S. 95.
"Am bekanntesten wurde Siegfried Klotz […] durch seine Porträts. […] [Sie] sind nicht nur die Ergebnisse eines 'Menschensuchers', wie er sich 1979 verharmlosend nannte, sondern eines besessenen Jägers und Sammlers, eines
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100 x 80 cm, Ra. 102,5 x 83 cm.
162 Ulrich Knispel, Kopf eines Mädchens. Um 1950.
Ulrich Knispel 1911 Altschaumburg – 1978 Reutlingen
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Farbmonotypie in Öl auf Papier. Unsigniert. Auf Untersatzkarton montiert, darauf auf einem Papieretikett maschinenschriftlich künstlerbezeichnet.
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Wir danken Frau Dr. Dorit Litt, Bonn, für freundliche Hinweise.
Im Bereich des Kopfes mit zwei Leim(?)- Flecken, wohl werkimmanent. Unscheinbarer Riss (ca. 1 cm) am o. Blattrand.
45,5 x 34 cm.
163 Hermann Kohlmann "Dresden" 1955.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "HKohlmann", schwach lesbar betitelt u.li. Verso mit einer Widmung des Künstlers "Meinem Willi Petzold zum 70. Geburtstag. Dein Hermann Kohlmann, Dresden 6. Sept. 1955", nochmals betitelt u. li. sowie nicht lesbare Inschrift. In einem weiß gefassten Plattenrahmen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Rahmen: Gehrungen partiell geöffnet.
37, 5 x 62,5 cm, Ra. 51,5 x 76,7 cm.
164 Hermann Kohlmann, Die Gattin des Künstlers als Muse. 1963.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Öl auf Malpappe. Geritzt signiert und schwach lesbar datiert "HKohlmann 1963" u.re. In einer über roter Grundierung goldfarbenen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildtäger seitlich wohl leicht formatverändert. Ra. mit Abrieb sowie verso mit einer Fehlstelle.
19,8 x 27 cm, Ra. 23,8 x 30,9 cm.
165 Ingo Kraft, Komposition in Violett, Blau und Grau. 1992.
Ingo Kraft 1949 Siegmar-Schönau – lebt in Dresden
Öl auf Leinwand. Verso signiert und ausführlich datiert "I Kraft 93 / XI" sowie mit der Werknummer "289" im Kreis versehen. In einem hellgrau lasierten Plattenrahmen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht partiell mit Frühschwundkrakelee. Vereinzelte Kratz- und Farbspuren.
60 x 80 cm, Ra. 75 x 95 cm.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Lothar Lang 1928 Werdau – 2013 Grünheide
Öl auf Hartfaser. Unsigniert. Verso ebenfalls bemalt und mit einer handschriftlichen Annotation von Lothar Lang "von Bernhard Kretzschmar persönlich um 1969/70 Lothar Lang". In einer weiß-grauen Leiste gerahmt.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Sammlung Lothar Lang.
Vgl. motivisch und stilistisch:
"Brühlsche Terrasse",1951, Öl auf Hartpappe, Berlin, Akademie der Künste, InvNr. E 15.
"Brühlsche Terrasse mit Hofkirche", 1953, Öl auf Hartpappe, Staatliche
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45 x 80 cm, Ra. 52,5 x 87,5 cm.
167 Fritz Lang, Rosenstrauß. 1946.
Fritz Lang 1877 Stuttgart – 1961 ebenda
Öl auf Sperrholz. U.re. ligiert monogrammiert und datiert "FL 1946". In einer dunkel gefassten Holzleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger u.li. mit kleinen, horizontalen Sprüngen. Malschicht vereinzelt mit kleinen, unscheinbaren, hellen Flecken. Bildträger verso umlaufend mit kleinen Ausbrüchen.
50 x 36,6 cm, Ra. 51,9 x 38,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
168 Christiane Latendorf "Im Bärenwald". 2013.
Christiane Latendorf 1968 Anklam
Öl auf Leinwand. Verso in Kugelschreiber mehrfach signiert "Christiane Latendorf" und betitelt. In einer holzsichtigen Schattenfugenleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Rahmen mit Atelierspuren.
70 x 50 cm, Ra. 74,3 x 54 cm.
169 Wolfgang Leber "Interieur mit Figuren". 1977.
Wolfgang Leber 1936 Berlin – lebt in Berlin
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "W. Leber". Verso nochmals signiert, datiert, betitelt und technikbezeichnet sowie auf einem Etikett nummeriert "164". In einem grau und goldfarben gefassten Kassettenrahmen, die re. Rahmenleiste verso künstlerbezeichnet.
Bildträger leicht gewellt, im Falzbereich punktuell leicht berieben.
50,8 x 40,3 cm, Ra. 61 x 50,5 cm.
170 Wolfgang Leber "Figur im Türraum". 1980.
Wolfgang Leber 1936 Berlin – lebt in Berlin
Acryl auf Malpappe. U.re. signiert "W. Leber". Verso nochmals signiert, datiert, betitelt und technikbezeichnet. In einem grau und braun gefassten Kassettenrahmen.
Malträger leicht gewölbt, die Ecken und Kanten punktuell gestaucht.
30 x 23,5 cm, Ra. 42 x 36,5 cm.
171 Wolfgang Leber "Liegende". 1980.
Wolfgang Leber 1936 Berlin – lebt in Berlin
Öl auf Holz. Signiert u.re. "W. Leber". Verso betitelt, datiert, monogrammiert und technikbezeichnet. In einem Kassettenrahmen.
Bildträger an den Rändern mit kleinen Fehlstellen. Malschicht mit Krakelee. Rahmen mit leichten Bereibungen.
40,5 x 64 cm, Ra. 53 x 76,1 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
172 Horst Leifer "Bildnis Sibylle" (Gattin des Künstlers). 1987.
Horst Leifer 1939 Altreichenau/Riesengeb. – 2002 Sanz
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "H. Leifer 87" u.re. In einer einfachen Schattenfugenleiste gerahmt.
Wir danken Frau Sibylle Leifer, Groß Kiesow, für freundliche Hinweise.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
129,5 x 49,5 cm, Ra. 130 x 80 cm.
173 Matthias Lautner, Ohne Titel (Sommer). 2012.
Matthias Lautner 1981 Wien – lebt und arbeitet in Wien
Öl auf Leinwand. Verso signiert und datiert "Lautner 2012".
Malschicht an den äußeren Rändern mit leichtem, dunklen Farbabrieb.
50 x 40 cm.
174 Willy Müller-Lückendorf "Ein Sommertag – Blick von der Brandberghöhe zum Jeschken". Um 1949.
Willy Müller-Lückendorf 1905 Olbersdorf b. Zittau – 1969 Lückendorf
Kaseintempera auf Hartfaser. U.re. geritzt signiert "Müller-Lückendorf". Verso nochmals signiert, betitelt und technikbezeichnet. Fest in einer goldfarbenen, profilierten Leiste gerahmt.
Der Standpunkt des Malers lässt sich genau nachvollziehen, er liegt oberhalb des sogenannten Sudetenblicks an der Lückendorfer Kammstraße. Das Gebäude im Mittelgrund ist das Atelier Müller-Lückendorfs.
Vgl. motivisch: "Blick vom Brandberg zum Jeschken", Öl, 1966, in: Der Landschaftsmaler
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67 x 110 cm, Ra. 80 x 125 cm.
175 Gerda Lepke, Weiblicher Kopf, träumend. 1985.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Acryl auf Leinwand, geschnitten, auf Karton sowie auf eine Porengummiplatte montiert. U.li. signiert und datiert "Gerda Lepke 1985" sowie "13.11.1985". Unfachmännisch auf eine graue Rückpappe montiert und hinter Glas gerahmt.
Leinwand technikbedingt unscheinbar ausgefranst.
50 x 43,5 cm, Ra. 72,5 x 64,5 cm.
176 Gerda Lepke "Elbwiesen". 1989.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "LEPKE". Verso nochmals signiert, ausführlich datiert, ortsbezeichnet und betitelt. In einer aufgenagelten schmalen Leiste gerahmt.
Leisten des Rahmens nicht ganz bündig.
30 x 50,3 cm, Ra. 31 x 51,2 cm.
177 Gerda Lepke "Geneigter Kopf nach Niclas Wickel". 1991.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Veit Stoss um 1447 Horb am Neckar – 1533 Nürnberg
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "13.2.91 Gerda Lepke". Auf der Rückseite ausführlich von der Künstlerin bezeichnet "Geneigter Kopf nach Niclas Wickel Veit-Stoss-Schüler Dresden 12/2/91–1993 Gerda Lepke". In weißer Schattenfugenleiste gerahmt.
Das Gemälde war 1997 in der Ausstellung "Dresdner Bank – 11 Kunstwerke für ein Bauwerk" zu sehen, KatNr. 4 in dem dazugehörigen Katalog.
Die Vorlage der Arbeit ist der große Kruzifix (1520) von Veit Stoß in St.
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70,5 x 90 cm, Ra. 76,3 x 96,2 cm.
178 Gerda Lepke, Gekreuzigter. 2005/2006.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Mischtechnik. U.re signiert und datiert "2005/2006 Gerda Lepke". In einer weißen Leiste gerahmt.
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BA. 68 x 48,5 cm, Ra. 79 x 59,5 cm.
179 Antonio Maro "Figura blanca". 1986/1987.
Antonio Maro 1928 Catacaos/Piura (Peru)
Öl und Acryl auf Leinwand. Signiert u.li. "Maro". Verso auf der o. Keilrahmenleiste re. nochmals signiert "Maro" sowie mit einer gestrichenen Bezeichnung. Li. ausführlich datiert "12–5–87". Auf der mittleren Querstrebe des Keilrahmens jeweils zweimal betitelt sowie datiert. Weitere abweichende Datierung auf der li. Keilrahmenleiste. Auf der o. und u. Leiste ein Aufkleber bzw. Reste davon, des Düsseldorfer Geschäfts "Emil Hennig". Die Keilrahmenleiste jeweils gestempelt "130".
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130,7 x 130 cm.
180 Ari Alexander Ergis Magnússon "Abstrakce". 1996.
Ari Alexander Ergis Magnússon 1968 Reykjavik – lebt in Reykjavik
Öl auf Leinwand. Verso in schwarzem Faserstift signiert und ausführlich datiert "30.03.96" und mit einer Widmung versehen.
Ausgestellt in: Parsons Gallery, Paris.
Bildträger etwas locker sitzend. Malschicht mit unscheinbaren Kratzern u.Mi. Verso atelierspurig.
93 x 73 cm.
181 Peter Muschter, Schwangere mit Blumen. 1977.
Peter Muschter 1942 Radeberg – 1996 Berlin
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert und datiert "Muschter 77". Auf einer Trägerleiste montiert.
Malschicht mit vereinzelten Kratzspuren. Verso die li. Trägerleiste mittig gebrochen.
114 x 96,5 cm.
182 Peter Muschter "Nachmittagsspaziergang". 1977.
Peter Muschter 1942 Radeberg – 1996 Berlin
Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert "Muschter 77" u.li. Mit einer Widmung "Für Gabriele 16.9.80" u.li. Verso betitelt sowie mit Adressdaten des Künstlers versehen. Gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit einer schräg verlaufenden Kratzspur im re. Gebäude (ca. 40 cm). Punktuelle Farbaplatzungen und leichte Oberflächenverschmutzungen. Rahmen leicht angeschmutzt und bestoßen.
87 x 100,5 cm, Ra. 89,5 x 103 cm.
183 Herbert Naumann, Interieur. 1976.
Herbert Naumann 1918 Dresden – 2003 ebenda
Assemblage (Sperrholz, Öl) auf Hartfaser montiert. Verso monogrammiert und datiert "N1976" und mit einem Etikett mit dem Atelierstempel des Künstlers (Holbeinstraße 26). Von Künstlerhand in einer rot gefassten Holzleiste gerahmt.
Bildträger mit vereinzelten kleinen Farbverlusten entlang der Kanten. Malschicht im weißen Bereich mit Krakelee.
35,7 x 37,5 cm, Ra. 35,7 x 37,5 cm.
184 Herbert Naumann, Palais. 1978.
Herbert Naumann 1918 Dresden – 2003 ebenda
Öl auf grober Leinwand. Verso monogrammiert und datiert "N1978" sowie mit einem Etikett mit dem Atelierstempel des Künstlers (Holbeinstraße 26). In einer weiß gefassten Leiste gerahmt.
Bildträger o.Mi. mit einer Bestoßung. Vereinzelte unscheinbare Sprünge in der Malschicht.
31 x 31 cm, Ra. 34,4 x 34,6 cm.
185 Eberhard Oertel "Gebrochene Brücke" 1999.
Eberhard Oertel 1937 Magdeburg – 2019 Kiel
Öl und Acryl auf Leinwand, Diptychon. U.li. signiert "E. Oertel" und ausführlich datiert "1999/6./7./8./10./11./12.". Verso auf dem Keilrahmen mit einem Etikett, darauf nochmals signiert und datiert sowie betitelt und werkdatenbezeichnet. In einer schwarzen Künstlerleiste gerahmt.
Vgl. zwei titel- und maßgleiche, ebenfalls als Diptychon ausgeführte Gemälde "Gebrochene Brücke" aus dem Jahr 2000.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit einigen krakelierten Druckstellen, etwas deutlicher im u.re. Bildviertel sowie li. neben der Signatur. Vereinzelte Kratzspuren und punktuelle Malschichtverluste. Im äußertsten Randbereich sowie Mi.re. leicht farb- und atelierspurig.
150,5 x 151,2 cm, Ra. 151,5 x 152 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
186 Karl Papesch (zugeschr.), Stillleben mit Hirschkäfer. Wohl 1947.
Karl Papesch 1901 Wien – 1983 Gütersloh/Westfalen
Öl auf Hartfaser. U.re. mit der fragmentarisch erhaltenen Signatur und Datierung. In profilierter Holzleiste gerahmt. Verso auf dem Rahmen in Kugelschreiber bezeichnet "Karl Papesch – Dresden – 1947".
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit Fehlstellen im Falzbereich. Rahmen bestoßen.
28 x 23 cm, Ra. 39 x 32,5 cm.
187 Osmar Pinheiro, Ohne Titel. Wohl 1980er Jahre.
Osmar Pinheiro 1950 Belém, Pará, Brasilien – 2006 Sao Paulo, Brasilien
Francisco Chagas Freitas 1955 Rio de Janeiro
Öl und Mischtechnik auf Leinwand bzw. Holz, Assemblage. Unsigniert. Im u. Bereich undeutlich geritzt betitelt.
Provenienz: Berliner Privatbesitz seit den 1980er Jahren; Sammlung Chagas Freitas.
Vgl. motivisch und stilistisch:
"Aequator Christ line", 1992, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 150 cm, Catálogo das Artes, Portal de cotações de Artes e Antiguidades do Brasil (https://www.catalogodasartes.com.br/obra/PceGUB/)
Lit.: Ulrike Kremeier (Hrsg.): Rausch der Bilder: die Sammlung Chagas Freitas: Kunst aus der DDR und ihre Reise nach Brasilien. Cottbus 2022.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
49 x 122 cm.
188 Stefan Plenkers, Ohne Titel (Fächer). 1995.
Stefan Plenkers 1945 Ebern/Bamberg – 2024 Kreischa
Acryl auf textilem Träger. Re. monogrammiert und datiert "SP 95". Verso mit Papier hinterlegt.
Bildträger u. leicht ausgefranst. Ein Fächerblatt o.li. mit Klebstoffresten. An o. Kante leichte Abreibungen. Verso knickspurig, mit kleinen Einrissen und einer gelösten Kordel.
L. 76,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
189 Stefan Plenkers "Rotes Haus in Geising". 1981.
Stefan Plenkers 1945 Ebern/Bamberg – 2024 Kreischa
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Plenkers 81". In einer einfachen aufgenagelten, weißen Leiste des Künstlers gerahmt.
Provenienz: Privatsammlung Thüringen; erworben im Atelier des Künstlers.
"Als um 1980 in Dresden eine jüngere Generation erscheint und parallel zum 'Hunger nach Bildern' in Westeuropa sich in expressionistischer Manier der neuen Subjektivität vergewissert, beruft sie sich auch auf die Arbeit von Stefan Plenkers. Der malt beharrlich einsame, karge
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50 x 59,8 cm, Ra. 52,2 x 62 cm.
190 Stefan Plenkers, Ohne Titel. 1994.
Stefan Plenkers 1945 Ebern/Bamberg – 2024 Kreischa
Acryl auf Spiegelglas. Monogrammiert und datiert "SP 94" u.li. Verso in Acryl ein "X" über die Diagonalen gemalt. In einer blauen Holzleiste des Künstlers gerahmt, der Rahmen ist untrennbar mit dem Werk verbunden.
Der Spiegel fungiert im Werk von Stefan Plenkers als zentrales Instrument zur Untersuchung des Bildraums. In der Abstraktion von Körperformen, die zu flächigen Strukturen verdichtet werden macht er den Raum als konstruiertes Gefüge erfahrbar. Durch die Einbeziehung von
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Ra. 61 x 58 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
192 Fritz Rübbert, Lampionumzug. 1949.
Fritz Rübbert 1915 Köln – 1975 Kripp
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Öl auf leichtem Karton. Signiert und datiert "FRübbert 49" u.li.
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Lit.: Fritz Rübbert, Hans-Georg Sehrt (Hrsg.): Fritz Rübbert: 1915 – 1975; Malerei und Zeichnungen; anläßlich der vom Halleschen Kunstverein e.V. und der Galerie Marktschlößchen Halle veranstalteten Ausstellung Fritz Rübbert – Malerei und Zeichnungen. Halle 1998.
Verso Reste einer Randmontierung sowie Bräunungen.
62 x 50 cm.
193 Martin Rudolph, Stillleben mit Sonnenrosen. Wohl um 1945 -1949.
Martin Rudolph vor 1920 ? – nach 1949 ?
Öl auf Malpappe. U.li. signiert und ortsbezeichnet "M. Rudolph – Lpzg". Verso mit dem Etikett der "Kunsthandlung Pernitzsch Leipzig – 1853 gegründet – Goethestrasse 6". In einer gekehlten Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit vereinzelten, winzige Retuschen. Verso umlaufend Reste einer Klebemontierung. Ra. leicht bestoßen und berieben.
79 x 60 cm, Ra. 91 x 70 cm.
194 Wulff Sailer "Kleine Fabrik im Grünen" (Grumbach im Erzgebirge?). 1989.
Wulff Sailer 1936 Berlin – lebt in Greifswald
Öl auf kräftigem Papier. Unsigniert. Verso von fremder Hand (?) künstler- und werkbezeichnet. Hinter Glas in einer goldfarbenen Leiste gerahmt.
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47 x 59,9 cm, Ra. 68 x 78,5 cm.
195 Johannes Sass "Badende". 1952.
Johannes Sass 1897 Magdeburg – 1972 Hannover
Öl und Tempera auf Leinwand. U.Mi. monogrammiert und datiert "JS 52". Verso signiert, betitelt, datiert und technikbezeichnet sowie u.re. mit dem Nachlass-Stempel versehen, handschriftlich nummeriert "2951". In einer hochwertigen schwarzen, teilversilberten Modellleiste gerahmt.
Die Kanten des Bildträgers mit Papierkaschierung. Ein winziges Loch im Bildträger u.li. Punktuelle, leichte Deformation Mi.li. Unscheinbare vertikal verlaufende Druckstelle re.Mi.
95 x 80 cm, Ra. 107,5 x 92,5 cm.
196 Helmut Schmidt-Kirstein "Schwingende Form". 1959.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Heinz Erich Günter Pachen 1922 Spremberg – 2006 ebenda
Farbmonotypie in Öl auf gelblichem, strukturierten Büttenkarton. In Blei signiert u.re. "SKirstein", u.li. ausführlich datiert "11I59". Verso in Blei betitelt sowie mit dem Etikett der 9. Ausstellung des Deutschen Künstlerbunds, Wiesbaden, 1959, Städtisches Museum Wiesbaden, Gemäldegalerie, mit handschriftlichen Künstler- und Werkdaten. Im Passepartout, darauf verso mit Sammlungsetikett der Sammlung Heinz Pachen.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Sammlung Pachen,
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Med. 54 x 72,8 cm, Bl. 66 x 93 cm, Psp. 69 x 89,5 cm.
Heinz Scholtz 1925 Berlin
Öl auf Kupferblech. Jeweils signiert H Scholtz" u.li. bzw. u.re. Jeweils hochwertig gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. München: Ra. mit einer Fehlstelle u., hängend nicht sichtbar.
24,5 x 30 cm, Ra. 41 x 46,5 cm / 15 x 30 cm, Ra. 26,5 x 41 cm.
198 Rolf Schubert "Sonnige Landschaft". 1979.
Rolf Schubert 1932 Gelenau/Erzgebirge – 2013 Hohen Neuendorf
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert und datiert "R Schubert 79", verso betitelt. Im hellgrauen Schattenfugenrahmen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger mit kleinen Bestoßungen in den äußersten Randbereichen.
40 x 49 cm, Ra. 45 x 55 cm.
Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Öl auf Hartfaser. Jeweils signiert und datiert u.li. "P. Schultz-Liebisch 81/12" bzw. u.re. "P. Schultz-Liebisch 84". Verso jeweils auf einem Papieretikett betitelt. Jeweils im weißgefassten Künstlerrahmen.
"Auf dem Friedhof" in den Randbereichen die Farbschicht berieben und mit Materialverlust. Beide Rahmen mit minimalen Bereibungen.
21,5 x 15,3 cm, Ra. 22,5 x 16,5 cm / 29,7 x 21 cm, Ra. 34,2 x 25,7 cm.
Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Öl auf Hartfaser. U.li. jeweils signiert und datiert "P. Schultz-Liebisch 86" bzw. "P. Schultz-Liebisch 88". Jeweils fest in weißgefasste Künstlerrahmen montiert.
Firnis teilweise unregelmäßig. Die Rahmen mit leichten Bereibungen und minimalem Materialverlust.
31 x 24,5 cm, Ra. 38,5 x 32,5 cm / 15 x 19,5 cm, Ra. 19,6 x 24,6 cm / 17,8 x 13 cm, Ra. 20,6 x 15,3 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
201 Hans Wolfgang Schulz "Weißes Schiffsheck." 1963.
Hans Wolfgang Schulz 1910 Insterburg – 1967 Paris
Öl auf Leinwand. Signiert "H.W. Schulz" u.re. In einer schmalen Schattenfugenleiste gerahmt, darauf verso in Faserstift betitelt, datiert und bezeichnet.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht gesamtflächig mit Alterskrakelee und Verlust im Randbereich.
74 x 94 cm, Ra. 76,5 x 96 cm.
202 Hans Wolfgang Schulz "Felsenlandschaft". 1965.
Hans Wolfgang Schulz 1910 Insterburg – 1967 Paris
Öl auf Leinwand. Signiert "H.W. Schulz" u.re. In einer schmalen Schattenfugenleiste gerahmt, darauf verso in Faserstift betitelt, datiert und bezeichnet.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschichtverlust am li. Rand.
75 x 95 cm, Ra. 77 x 97 cm.
205 Jürgen Wenzel "Jette". 1999/2000.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Acryl auf Büttenkarton. U.re. betitelt sowie signiert und ausführlich datiert "29/7/99 – J Wenzel 2000". Verso mit der Skizze eines Armes in Blei.
Technikbedingt leicht gewellt. Bildträger mit Läsion am re. Rand, außerhalb der Bildfläche.
75 x 41 cm.
206 Otto Westphal "Dresden Loschwitz. Blick nach Blasewitz im Herbst". 1967.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Malpappe. Verso signiert und datiert "Otto Westphal" sowie betitelt und nummeriert "K174". In einem cremefarbenen Holzrahmen.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
O.re. Ecke des Bildträgers leicht gestaucht. Malschicht sehr vereinzelt mit minimalem Materialverlust Mi.li. und Mi.re. Rahmen mit leicht geöffneten Gehrungsfugen.
20,3 x 29 cm, Ra. 25, x 34,5 cm.
207 Otto Westphal "Flieder und Goldregen". 1968.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert "Otto Westphal 68" o.li. Verso nochmals signiert, datiert sowie betitelt. In einer cremefarbenen Leiste gerahmt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Malschicht u.re. mit Materialverlust, im Falzbereich partiell berieben.
80 x 60 cm, Ra. 91 x 69,5 cm.
208 Otto Westphal, Spätsommerliche Laubkaskaden. Um 1972.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Hartfaser. Unsigniert. In einem weiß lasierten Holzrahmen.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Die Ecken des Bildträgers leicht bestoßen. Pastositäten teilweise mit minimalen Krakelee, leicht angeschmutzt. Im Falzbereich mit Farbausbrüchen.
80 x 60,5 cm, Ra. 91,4 x 71,4 cm.
209 Albert Wigand, Schmetterlinge und rosa Fächer. 1960er Jahre.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage und Öl auf dünner Pappe. Von Künstlerhand auf braunen Untersatzkarton montiert, darauf signiert und ausführlich datiert "zum 1.4.68 Wigand". Hinter Glas gerahmt.
Nicht im WVZ Grüß-Wigand.
Provenienz: Nachlass Dr. Fritz Löffler, Dresden.
Fassung des Rahmens berieben.
21,1 x 8 cm, Ra. 35,5 x 26,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
210 Rainer Zille "Abend in Pannonhalma". 1997.
Rainer Zille 1945 Merseburg – 2005 Dresden
Acryl auf Nessel. U.Mi. monogrammiert und datiert "9 R.Z. 7". Verso betitelt sowie technik- und künstlerbezeichnet. In einer farbig gefassten Leiste mit Schlagmetallverzierungen gerahmt.
Das Gemälde war 1997 in der Ausstellung "Dresdner Bank – 11 Kunstwerke für ein Bauwerk" zu sehen. Vgl. KatNr. 5 in dem dazugehörigen Katalog.
Bildträger an den seitlichen Falzkanten sowie o. umlaufend mit unfachmännischer Klebebandmontierung. Rahmen leicht angeschmutzt und bestoßen.
136 x 170,5 cm, Ra. 144 x 180 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
211 Walter Womacka, Stillleben mit Granatäpfeln. 2005.
Walter Womacka 1925 Obergeorgenthal (Tschechoslowakei) – 2010 Berlin
Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert "Womacka 2005" u.re. In einer versilberten Schattenfugen-Modellleiste gerahmt.
O.li. Ecke des Bildträgers leicht gestaucht und am oberen Rand li. kleine unscheinbare Deformationen, vermutl. durch leichte Bestoßung. Malschicht im Falzbereich mit geringen Druckstellen und Malschicht-Abrieb sowie vereinzelten kleinen Fehlstellen, ein feiner Kratzer o.Mi. in blauer Kugel. Rahmen mit Fehlstellen in der Versilberung o.li. und u.re., eine kleine Bestoßung o.li.
70,5 x 102,6 cm, Ra. 83 x 112 cm.
212 Meisterklasse der Leipziger Schule, Junges Paar am Strand. 1980er Jahre.
Leipziger Schule 1970er/1980er
Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig
Öl auf Papier, vor Beginn des Malprozesses auf Leinwand kaschiert. Unsigniert. In einer einfachen profilierten, hellgrau lasierten Leiste gerahmt.
Das Fehlen einer Signatur deutet auf das Werk eines Studenten der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, denn Studienwerke wurden dort üblicherweise nicht signiert. Stilistisch lässt sich das vorliegende Gemälde am ehesten im Umfeld Arno Rinks bzw. seiner Meisterklasse verorten.
Wir danken Frau Carmen Wagenbrett, Leipzig,
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126 x 90 cm, Ra. 134 x 99 cm.
Karl Sebastian von Bemmel 1743 Bamberg – 1796 Nürnberg
Gouache auf Pergament, partiell eiweißgehöht. Mit einer Einfassungslinie in schwarzer Tusche. An den o. Ecken auf Untersatzkarton montiert und hinter UV-Glas in einem Plattenrahmen mit vergoldeter Sichtleiste gerahmt.
Vgl. motivisch "Landschaft mit Reiter", Gouache auf Pergament, 14,6 x 20,7 cm. Abgebildet in: K. Garas, Deutsche und österreichische Zeichnungen des 18. Jahrhunderts. Budapest, 1980, Nr. 33.
Randbereich umlaufend mit Resten einer gelblichen Klebemontierung, dort partiell minimale Farbfehlstellen, im u. Bereich sowie am u.li. Rand etwas deutlicher. Verso Reste einer Klebemontierung in den u. Ecken.
19,2 x 24,2 cm, Ra. 26,5 x 31,6 cm.
217 Giovanni Benedetto Castiglione "Marsyas und Olympus". 1645– 1648.
Giovanni Benedetto Castiglione 1616 Genua – 1670 Mantua
Radierung auf feinem Bütten. Reversibel auf einen Untersatzkarton montiert.
Vgl. zur formatgleichen Vorlage: Bartsch XXI.17.15.
Diagonale Knickspur. Leicht stockfleckig und angeschmutzt. Verso o.re. ein Farbfleck, recto durchscheinend.
Bl. 21 x 11,5 cm.
218 Johann Elias Ridinger "S. Cecilia". Mitte 18. Jh.
Johann Elias Ridinger 1698 Ulm – 1767 Augsburg
Schabkunstblatt auf "WANGEN"-Bütten. In der Platte signiert "Ioh. El. Ridinger excud. A.V." u.re. und in der Muschelkartusche betitelt. Verso mit Sammlerstempel (L.1388, nicht identifiziert). Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Stillfried 1420; nicht im WVZ Thienemann.
Breitrandiges Blatt mit deutlicher horizontaler Mittelfalte, partiell knickspurig und etwas angeschmutzt. Rand re. mit Stockflecken und mittig hinterlegtem Einriss sowie kleiner Einriss u.Mi. Verso deutlicher angeschmutzt.
Pl. 51,2 x 38,2 cm, Bl. 57,8 x 43,5 cm, Ra. 74 x 54 cm.
Johann Baptist Homann 1664 Kambach – 1724 Nürnberg
Kupferstich, partiell grenz- und flächenkoloriert. Mit drei großformatischen Kartuschen am u. Darstellungsrand, die mittlere Kartusche mit einer Panoramaansicht Frankfurts, links mit der Darstellung der Stadt als Handelsplatz, recht mit der Darstellung einer Kaiserkrönung im Bartholomäusdoms. Im Passepartout in einem goldfarbenen Rahmen hinter Glas gerahmt.
Diese sehr dekorative Karte zeigt mittig die Stadt Frankfurt am Main mit angrenzenden Gebieten, im Nordwesten mit Kronberg im Taunus, im Westen das Fürstentum Hanau.
Papier leicht gebräunt. Mi. mit einem vertikalen Falz. Rahmen vereinzelt berieben.
BA. 50,3 x 59 cm, Ra. 68,3 x 78 cm.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Radierung, in Sepia und braun laviert, auf "J Whatman"-Papier. Unsigniert. Allseitig mit Papierklebeband auf ein Passepartout mit Einfassungslinien in Tusche und Aquarell montiert. Hinter Glas in einer über rotem Poliment vergoldeten Leiste gerahmt.
Sehr selten.
Ein weiterer, handsignierter Abzug dieses Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1995–9943.
Vgl. auch: Adrian Zingg, Ansicht von Dorf und Berg Oybin, Feder in
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30,5 x 43,8 cm, Ra. 45,3 x 57,8 cm.
221 Adrian Zingg, Blick über die Elbe auf Briesnitz mit Kirche und Belvedere. Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Federzeichnung in Tusche, braun laviert, sparsam koloriert. Im Bereich des großen Steins signiert "A. Zingg del. Dresden". Vollflächig auf ein grünes Trägerbütten kaschiert.
Ein Abzug der nahezu motivgleichen Radierung wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 131926, dort o.re. mit dem Künstlerstempel "A.Z." ( im Schild) (Lugt 3980) .
Vgl. motivisch auch:
Johann Philipp Veith, Blick auf die Briesnitzer Kirche bei Dresden oberhalb
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32 x 46 cm.
222 Jacques Callot "La Tentation de St. Antoine" (Die Versuchung des Heiligen Antonius). 1635.
Jacques Callot 1592 Nancy – 1635 ebenda
Radierung auf Bütten, mit schwach sichtbarem Wasserzeichen "19." (?). In der Platte u.li. signiert "Jac Callot Inuen[it] et fe[cit]". Verso in altem Französisch in Tinte bezeichnet "Tantasont de Saint antoines parlat".
WVZ Meaume 139 IV (von IV); Lieure 1416 V (von V), mit dem nahezu vollständig getilgten Strich zwischen re. Handgelenk und Flügel des großen Dämons.
Fachmännisch restaurierter Zustand. Bis an die Darstellungskante geschnitten. Unregelmäßig gebräunt. O.li. ein brauner Fleck (D. 5 mm). Mehrere Fraßlöchlein und-spuren, fachmännisch geschlossen. Geglätteter horizontaler und vertikaler Mittelfalz.
Bl. 35,2 x 45,9 cm.
223 Niederländisch, Kopf eines Pferdes. Wohl 18. Jh.
Rötelzeichnung auf Bütten. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Etwas stockfleckig.
BA. 22 x 20 cm, Ra. 42,6 x 32,6 cm.
224 Emmerich Adrian Otfried Andresen "Gefesselte Psyche". Um 1871.
Emmerich Adrian Otfried Andresen 1843 Uetersen – 1902 Meissen
Bleistiftzeichnung auf festem Zeichenpapier. Auf der Plinthe signiert "E. Andresen" und betitelt.
Nach der lebensgroß ausgeführten Skulptur Andresens "Gefesselte Psyche", ehemals Schloss Berlin. Eine Zweitfassung schenkte der Künstler 1879 dem Thaulow-Museum in Kiel.
Minimal angeschmutzt und leicht stockfleckig.
17,9 x 10,5 cm.
225 Achille Gigante, Amalfi. 1842.
Achille Gigante 1823 Neapel – 1846 ebenda (?)
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Bleistiftzeichnung, partiell sparsam koloriert und weiß gehöht. U.li. datiert, signiert und bezeichnet "1842. Achille Gigante. 2.x". Auf Untersatzpapier montiert.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Technikbedingt sehr vereinzelt ganz unscheinbar fingerspurig. Die Weißhöhungen oxidiert. Vereinzelt kleine Fleckchen. U.re. ein kleines Stockfleckchen, am Blattrand Mi.li. ein kleines gelbliches Fleckchen.
22 x 33,6 cm, Unters. 30 x 45,9 cm.
226 Achille Gigante, Strada nuova. 1842.
Achille Gigante 1823 Neapel – 1846 ebenda (?)
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Bleistiftzeichnung, partiell sparsam koloriert und weiß gehöht, auf ockerfarbenem Papier. U.li. signiert und datiert "achille Giganti 1842". U.re. bezeichnet "della Strada nuova d'[undeutlich]". Auf Untersatzpapier montiert.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Die Blattecken montierungsbedingt leicht wellig. Im re. Bereich zwei nadelstichgroße Fleckchen.
22,8 x 41,1 cm, Unters. 29,8 x 48,2 cm.
227 Woldemar Hottenroth "Blick auf Dresden von der Marienbrücke aus". Um 1860.
Woldemar Hottenroth 1802 Dresden – 1894 ebenda
Bleistiftzeichnung, sparsam aquarelliert und partiell weiß gehöht, auf grauem Papier. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet "Hottenrott [sic!] (aus dem Besitz der Familie)".
Die Zeichnung wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis von Claudia Maria Müller aufgenommen.
Wir danken Claudia Maria Müller, Dresden, für freundliche Hinweise.
O.li. etwas knickspurig, mit einer leichten, vertikal über das gesamte Blatt verlaufenden doppelten Knickspur im re. Bereich. Ein minimaler Ausriss in der Blattecke u.re., am Blattrand u.li. ein verso unfachmännisch hinterlegter Einriss (ca. 1 cm). Vereinzelte kleine bräunliche Fleckchen, ein leichter Flüssigkeitsfleck o.Mi. Reste einer älteren Klebemontierung verso in den o. Eckbereichen recto durchscheinend. Verso mit Schattenbild.
20,7 x 33,7 cm.
228 Christian August Günther "Festung und Städtchen Königstein von der Morgenseite". Um 1810.
Christian August Günther getauft 1759 Pirna – 1824 Dresden
Umrissradierung, koloriert und partiell eiweißgehöht. Im Passepartout montiert.
Vgl. motivisch:
Christian August Günther, Die Stadt und die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz vom Elbufer im Osten, um 1810, Radierung, koloriert, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1995–7910, dort mit Bezeichnung in der Platte "Festung und Städtchen Königstein von der Morgenseite".
Papier gebräunt, lichtrandig und stockfleckig sowie technikbedingt leicht wellig. Am o. und u. Rand fachmännisch restaurierte Schleifspuren, dort ohne Bräunung. Im u.re. Darstellungsbereich ein langer, restaurierunger Einriss. Verso an den Rändern außerhalb der Darstellung mit Schwemmrändern und mit Rückständen einer früheren Montage.
Pl. 48 x 65,5 cm, Bl. 61,7 x 78,2 cm, Psp. 64,5 x 82 cm.
Julius Hübner d.Ä. 1806 Oels (Schlesien) – 1882 Loschwitz (Dresden)
Prinz Johann Georg von Sachsen 1869 Dresden – 1938 Schloss Altshausen/Württemberg
Bleistiftzeichnung und roter Farbstift, partiell weiß gehöht, auf gelblich grundiertem Papier. Ligiert monogrammiert und datiert "18JH52" u.li. Mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers "der Dresdner Diakonissen-Anstalt von Julius Hübner. Nbr [November] 1852.". Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert, dieser verso mit Sammlungsetikett Johann Georg Herzog von Sachsen (Lugt 4484) mit der Nummer "S I No. 1622".
Das Sammlungsetikett abgebildet in: Norbert Suhr: Die
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30,5 x 24 cm.
230 Harry John Johnson "Ostia bei Rom" (Blick auf das Castello di Giulio II). Wohl 1872/1875.
Harry John Johnson 1826 Birmingham – 1884 London
Aquarell über Bleistift. Signiert u.li. "Harry Johnson". Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet "At Ostia, Harry Johnson" sowie zweifach nummeriert. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer goldfarbenen Leiste gerahmt.
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Kunsthandel Dr. Martin Moeller, Hamburg.
Das Werk entstand wohl im Rahmen einer von zwei Romreisen des Künstlers. 1872 schuf er "An album of Rome", 1875 stellte er die Campagna Romana dar.
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29,6 x 48 cm, Ra. 55,8 x 67,2 cm.
231 Louise Jousserandot, Stillleben mit Weintrauben / Stillleben mit Birnenquitten. Wohl nach 1859.
Louise Jousserandot 1831 Metz – 1917 Lons-le-Saunier
Zwei farbige Pastellkreidezeichnungen (oval). Jeweils signiert "L. Texte Gugnon" bzw. "Louise Texte Gugnon". Hinter Glas in der auf rotbraunem Bolus vergoldeten Rahmung, mit den originalen, mundgeblasenen Gläsern und originaler Verklebung.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Die Bildträger leicht gewellt. Ra. an den Außenkanten minimal bestoßen und unscheinbar rissig. Verso einzelne Löchlein früherer Montierungen.
70 x 55,7 cm, Ra. 82,2 x 67 cm / Ra. 83 x 67 cm.
Friedrich Preller der Jüngere 1838 Weimar – 1901 Dresden-Blasewitz
Kohlestiftzeichnung. U.li. signiert "PRELLER jun", u.Mi. betitelt." An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Agamemnon hatte Chryseis als Kriegsbeute zu sich genommen. Apollon strafte dessen Volk daraufhin mit einer Seuche und zwang ihn, die junge Frau ihrem Vater zurückzubringen, der sein Priester war. Agamemnon holte sich zum Ausgleich nun Achilleus' Geliebte Briseis, womit es zu jenem Zerwürfnis kommt, das den Grundkonflikt der Ilias bildet.
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119,5 x 93 cm, Ra. 127,5 x 100 cm.
233 Friedrich Preller der Jüngere, Priamos (Szene aus Homers Ilias, Ges. 24, Vers 321). 1882.
Friedrich Preller der Jüngere 1838 Weimar – 1901 Dresden-Blasewitz
Kohlezeichnung auf Papier, auf Leinwand kaschiert. U.li. in Blei signiert "Preller" und datiert, u.Mi. betitelt und bezeichnet. Hinter Plexiglas gerahmt.
Ein Auszug aus dem 24. Gesang von Homers Ilias indem sich Priamos auf den Weg macht, den Leichnam seines Sohnes von Achilles zu erbitten: "Mit Freude gewahrten gleich ihn die Männer, und allen erheiterte Hoffnung die Herzen. Hurtig bestieg nun der Greis den wohlgeglätteten Sessel, lenkte zum Hofe hinaus und dem hallenden
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120 x 93,5 cm, Ra. 130 x 101 cm.
234 Friedrich Overbeck (nach), Lasset die Kinder zu mir kommen. Nach 1835.
Friedrich Overbeck 1789 Lübeck – 1869 Rom
Bleistiftzeichnung auf festem Velin. Unsigniert.
Detailstudie nach Overbecks Gemälde "Christus segnet die Kinder", 1826–1835, Berliner Privatbesitz.
Vgl.: Ausst. Katalog: Johann Friedrich Overbeck 1789–1869. Zur zweihundertsten Wiederkehr seines Geburtstages. Lübeck, 1989, Nr. 24 mit Farbabb.; Katalog: Die deutschen Zeichnungen des 19. Jahrhunderts. 2 Bände. Karlsruhe, 1978, Nr. 2804, Abb. S. 71.
Randbereich mit mehreren, teils kleberestaurierten Einrissen (max. 6,5 cm). Blatt leicht angeschmutzt und mit kleinen Knickspuren in den Ecken. Verso mit Montierungsresten.
26,5 x 20,6 cm.
235 Moritz Retzsch, Mariae Verkündigung. Um 1850.
Moritz Retzsch 1779 Dresden – 1857 Hoflößnitz, Dresden
Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem Velin. U.re. signiert "M. Retzsch". Freigestellt im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. An den o. Ecken minimal angeschmutzt.
17,6 x 18,5 cm, Ra. 26,2 x 26,2 cm.
236 Moritz Retzsch, Betendes Mädchen. 1852.
Moritz Retzsch 1779 Dresden – 1857 Hoflößnitz, Dresden
Bleistiftzeichnung auf Velin. U.re. signiert "M. Retzsch" und datiert "1852". Im Passepartout hinter UV-Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
14,8 x 14,6 cm, Ra. 26,3 x 26,1 cm.
237 Peter Rittig, Bildnisstudie einer jungen Frau. Wohl 1820er Jahre.
Peter Rittig 1789 Koblenz – 1840 Rom
Bleistiftzeichnung auf Bütten. Unsigniert. Verso mit der Bleistiftskizze einer Halbfigur mit segnendem Gestus. Auf gelblichem Untersatz montiert.
Provenienz: Aus dem künstlerischen Nachlass..
Verso Reste einer Klebemontierung.
11,6 x 7,7 cm.
241 Ernst Barlach "Die Erhalterin der Familie". 1930.
Ernst Barlach 1870 Wedel – 1938 Güstrow/Mecklenburg
Umdrucklithografie auf gelblichem Maschinenbütten. In Blei u.re. signiert "EBarlach", am Blattrand u.li. (von fremder Hand?) betitelt. Am Blattrand u.re. mit dem Trockenstempel "Ernst Barlach / Nachlass".
WVZ Schult 291, spätere, nicht gezählte Auflage.
WVZ Laur 99 (4), jedoch ohne die Signatur O. Felsings und mit abweichendem Blattmaß. Es sind jedoch einzelne Blätter bekannt, u.a. "Königsgrab", 1930 (WVZ Laur 97), welche auf Maschinenbütten gedruckt sind, nicht die
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St. 28 x 37 cm, Bl. 53 x 70 cm.
242 Otto Altenkirch, Winterabend auf dem Heller. 1916.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Aquarell. Signiert "Otto Altenkirch" u.re. sowie mit einer Widmung des Künstlers in Blei "Frohe Weihnacht 1916" u.li. Hinter Glas in goldfarbener Holzleiste gerahmt. Verso auf der Rahmenrückwand bezeichnet "129 / 1917" und mit dem Etikett des Rahmenherstellers "Fahnauer & Schwab G. m. b. H. Dresden – A. Schreibergasse 7.".
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Mi.re. ein Einriss (ca. 2 cm).
14 x 19 cm, Ra. 17 x 23 cm.
243 Max Beckmann "Cafémusik". 1918.
Max Beckmann 1884 Leipzig – 1950 New York
Kaltnadelradierung auf Bütten. U.re. in Blei signiert "Beckmann". U.li. mit dem Prägestempel der Marées-Gesellschaft. Blatt neun der Folge "Gesichter". Gedruckt von Franz Hanfstaengel, Verlag der Marées-Gesellschaft, R. Piper & Co. München, 1919. Im Passepartout.
WVZ Hofmaier 130 III B b (von III B b), Druck von der verstählten Platte; WVZ Gallwitz 101.
Die dynamische Komposition des vorliegenden Werkes erschließt sich erst nach und nach. Im oberen Drittel verschmelzen die
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Pl. 31,3 x 23 cm, Bl. 45 x 37 cm.
244 Peter Behrens "Der Kuss". 1898.
Peter Behrens 1868 Hamburg – 1940 Berlin
Farbholzschnitt auf Japanbütten. Im Stock ligiert monogrammiert "PB" u.Mi. Unterhalb der Darstellung li. typografisch bezeichnet "Peter Behrens, sechsfarbiger Originalholzschnitt PAN IV2.". Aus PAN, 4. Jg., Heft 2, Berlin 1898 als Beilage vor S. 117.
Söhn HDO 52902–6.
Li. Blattrand minimal angeschmutzt.
Stk. 27,2 x 21,7 cm, Bl. 36,7 x 27,9 cm.
Peter Behrens 1868 Hamburg – 1940 Berlin
Jacob Gerard Veldheer 1866 Haarlem – 1954 Blaricum
Drei Holzschnitte auf verschiedenen Papieren.
a) Peter Behrens "Winterlandschaft", unsigniert. Söhn HDO 53004–4, 1899.
b) Jacob Gerard Veldheer "Of Macken", im Stock monogrammiert, Söhn HDO 53001–4.
c) Jacob Gerard Veldheer, Ohne Titel, im Stock monogrammiert, Söhn HDO 52604–3.
Einriss u.li in "c".
Bl. je 36,5 x 27,5 cm.
246 Siegfried Berndt, Kirche im Morgenlicht / Winterliche Kirche. 1907/ Wohl 1906.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Zwei Farbholzschnitte auf gelblichem Japan. Jeweils in Blei signiert "Berndt" und technikbezeichnet "Eigenhanddruck", teils datiert und nummeriert.
Minimal gegilbt und mit unscheinbaren Knickspuren, das zweite Blatt mit vereinzelten kleinen Stauchungen.
Stk. max. 26,8 x 20 cm, Bl. max. 28,4 x 21,4 cm.
247 Siegfried Berndt "Die Mole". Wohl um 1910.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Farbholzschnitt auf gelblichem Japan. In Blei signiert "Berndt" u.re., betitelt sowie bezeichnet "Eigenhanddruck III. Probedruck" u.li. und u.Mi. Am o. Blattrand auf Untersatzkarton klebemontiert.
Technikbedingt etwas wellig. Stockfleckig.
Stk. 26,3 x 34,1 cm, Bl. 31,2 x 41 cm, Unters. 43,3 x 64 cm.
248 Siegfried Berndt "Polnisches Dorf" / Angler am See / Eisenbahnbrücke. 1911 / 1912/1920er Jahre.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Drei Farbholzschnitte auf chamoisfarbenem Japan. Überwiegend im Stock monogrammiert "SB". Jeweils in Blei signiert "Berndt" bzw. "Siedfried Berndt", nummeriert sowie überwiegend datiert. Eine Arbeit bezeichnet "Handdr[uck]". "Polnisches Dorf" am o. Rand auf einen Untersatz klebemontiert.
"Polnisches Dorf" in einer Farbvariante abgebildet in: Andreas Albert: Siegfried Berndt – Ein Dresdner Meister des Farbholzschnittes. Husum 2013, S. 27.
Leicht gegilbt und angeschmutzt, partiell etwas stockfleckig und minimal randgebräunt. Unscheinbare Knickspuren und Stauchungen.
Stk. max. 24,2 x 35,8 cm, Bl. max. 28,5 x 41 cm.
249 Peter August Böckstiegel "Vincent". 1925.
Peter August Böckstiegel 1889 Arrode – 1951 ebenda
Kreidelithografie auf "Van Gelder Zonen" – Bütten. Unter der Darstellung in Blei signiert "P. A. Böckstiegel", betitelt und bezeichnet "Org.[iginal] Steinz.[eichnung]". Einer von mindestens 23 Abzügen.
WVZ Matuszak 161.
Blatt mit Säureschaden und deutlichen Verbräunungen. Zwei Löchlein o.li., ein Stockfleckchen u.li.
St. 42 x 30 cm, Bl. 58,2 x 46,1 cm.
250 Lovis Corinth "Danae und der Goldregen". 1920.
Lovis Corinth 1858 Tapiau – 1925 Zandvoort
Farbalgrafie auf "H. Antique"-Bütten. Im Stein u.Mi. betitelt. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert Lovis Corinth". Aus "Liebschaften des Zeus", Folge von acht Lithografien. Auflage von 100 Exenplaren, Ausgabe B. Verlag Fritz Gurlitt, Berlin 1920.
WVZ Schwarz L 401 V.
Mit leichten Griffknicken und vereinzelten Stockfleckchen. Ein Einriss (3,5 cm) in der Ecke o.li., verso gesichert.
St. 27 x 33 cm, Bl. 35,3 x 41,3 cm.
251 Lovis Corinth "Europa mit dem Stier". 1920.
Lovis Corinth 1858 Tapiau – 1925 Zandvoort
Farblithografie auf Bütten. U.Mi. im Stein betitelt sowie u.re. in Blei signiert "Lovis Corinth". Aus "Die Liebschaften des Zeus", Folge von acht Lithographien. Ausgabe B, 1 von 80 (Gesamtauflage von 100) im Verlag von Fritz Gurlitt, Berlin, erschienen Exemplaren.
WVZ Schwarz L 401 B III mit leicht abweichenden Maßangaben.
Leichte Griffknicke. Blatt recto wie verso minimal vergilbt sowie sehr vereinzelt stockfleckig.
St. 28,2 x 32,3 cm, Bl. 34,5 x 41,7 cm.
252 Erich Dietrich "Osterspaziergang". 1919.
Erich Dietrich 1890 Berlin – letzte Erw. 1925 Saarbrücken
Lithografie auf feinem Japan. Im Stein Signiert und datiert "Dietrich 1919" u.li. In Blei signiert und datiert "Dietrich 19" u.re. sowie mit Trockenstempel "Die Schaffenden" u. li. Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 4. Mappe, 2. Blatt. Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919.
Söhn HDO 72704–2.
Unscheinbare Quetschfalten am li. Rand. Aan den Rändern etwas knickspurig. Verso mit Resten einer alten Montierung.
St. 30,8 x 27,7 cm, Bl. 40,7 x 31,3 cm.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Zwei Holzschnitte und ein Farbholzschnitt auf feinem Japan. Der Farbholzschnitt im Stock monogrammiert "SB". Jeweils unter dem Stock in Blei signiert "Siegfried Berndt" bzw. "Berndt" und technikbezeichnet "Probedruck", teils datiert und nummeriert. "Arbersee" an den o. Ecken im Passepartout klebemontiert.
"Arbersee" abgebildet in: Andreas Albert: Siegfried Berndt – Ein Dresdner Meister des Farbholzschnittes. Husum 2013, S. 26.
Knickspurig, mit partiellen Stauchungen, deutlicher in den Randbereichen. Insgesamt leicht atelierspurig und gegilbt. "Arbersee" mit recto sichtbaren Klebemontierungen, die u. Blattkante unregelmäßig.
Stk. max. 23 x 34,9 cm, Bl. max. 32 x 46,4 cm.
254 Edward Henry Gordon Craig "Der weiße Fächer" und vier weitere Bühnenbilder. 1907.
Edward Henry Gordon Craig 1872 Stevenage, England – 1966 Vence, Frankreich
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Fünf Radierungen auf Bütten. Unsignert. Verso von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet "Gordon Craig". Ein Blatt zudem bezeichnet "Holzstich für Hoffmannsthal 'Der weiße Fächer' Insel Verlag Leipzig". Jeweils auf Untersatzkarton montiert.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Blätter teilweise stockfleckig.
Stk. min. 10,9 x 1,7 cm, Stk. max. 20,8 x 18,2 cm, Bl. min. 23 x 16,1 cm, Bl. max. 35,6 x 25,1 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
255 Ferdinand Dorsch "Die Kokotte" / "Gartenrestaurant". 1923/1921.
Ferdinand Dorsch 1875 Fünfkirchen/Ungarn – 1938 Dresden
Zwei Lithografien. Jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "Fer. Dorsch", datiert, betitelt und bezeichnet "Druck" sowie "4. Druck" bzw. "25. Druck". Ein Blatt im Passepartout o. montiert.
Jeweils abgebildet in: Galerie von Abercron, Ferdinand Dorsch. Ein Künstlerleben in Dresden. 1875–1938. Zur Ferdinand-Dorsch-Ausstellung der Galerie von Abercron Dez. 1976, Köln 1976, S. 46 und 45, Kat.-Nr. 53 und 50.
Papier gebräunt und leicht lichtrandig. Teilweise finger- und knickspurig. Ein Blatt mit Einrissen im Randbereich (max. ca. 3,4 cm).
St. 43,5 x 33,5 cm, Bl. 59 x 45 cm / St. 24,5 x 29 cm, Bl. 29,4 x 45,8 cm, Psp. 49,8 x 69,8 cm.
256 Ferdinand Dorsch "Im Garten" / Liegender weiblicher Akt. 1923.
Ferdinand Dorsch 1875 Fünfkirchen/Ungarn – 1938 Dresden
Zwei Lithografien. Jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "Ferd. Dorsch", datiert, und bezeichnet "Druck". "Im Garten" zusätzlich in Blei betitelt.
"Im Garten" abgebildet in: Galerie von Abercron, Ferdinand Dorsch. Ein Künstlerleben in Dresden. 1875–1938. Zur Ferdinand-Dorsch-Ausstellung der Galerie von Abercron Dez. 1976, Köln 1976, S. 45, Kat.-Nr. 49.
Insgesamt mit sechs Einrissen im Randbereich (max. 1,2 mm). Ein Blatt leicht fleckig sowie im Randbereich knickspurig.
St. 34,5 x 47 cm, Bl. 44,7 x 60 cm / St. 27 x 37 cm, Bl. 37,5 cm x 44,8 cm.
257 Conrad Felixmüller "Soldat im Irrenhaus (II)". 1918.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Lithografie auf gelblichem Similijapan. U.re. im Stein monogrammiert "FM.". In Blei signiert, datiert, betitelt und technikbezeichnet: "felixmüller 18 – Soldat im Irrenhause – Lithographie". Mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. Aus: "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 2. Mappe.
WVZ Söhn 150 A; Söhn HDO 72702–5.
Blatt minimalst lichtrandig.
St. 34 x 26,5 cm, Bl. 40,4 x 30,6 cm.
258 Hans am Ende / Fritz Mackensen / Fritz Overbeck / Heinrich Vogeler "Vom Weyerberg". 1895.
Hans am Ende 1864 Trier – 1918 Stettin
Fritz Mackensen 1866 Greene – 1953 Bremen
Friedrich Overbeck 1789 Lübeck – 1869 Rom
Heinrich Vogeler 1872 Bremen – 1942 Karaganda/Kasachstan
13 Radierungen auf englischem Papier. Mappe mit 12 Arbeiten, einer Titelvignette von Heinrich Vogler und einem Inhaltsblatt. Zum Teil im Medium signiert bzw. monogrammiert. Das Inhaltsverzeichnis mit Annotionen in Blei von fremder Hand. Publikation des Vereins für Original-Radierung Worpswede Gedruckt von Otto Felsing, Verlag Fischer & Francke, Berlin. In der originalen Leinen-Flügelmappe mit Titelprägung.
Mit den Arbeiten:
Hans am Ende
a) "Auf der Hamme", unsigniert
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Bl. je ca. 50 x 34 cm, Mappe 53 x 36 cm.
259 Erich Fraaß, Heimkehr. Wohl 1930er Jahre.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Federzeichnung in Tusche. U.re signiert "E Fraaß". Im Passepartout hinter Glas gerahmt. Auf der Rahmenrückwand bezeichnet.
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BA. 16,5 x 26,8 cm, Ra. 31 x 40,1 cm.
Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden
Bleistift- und Farbstiftzeichnung / drei Radierungen in Grünschwarz bzw. Braunschwarz. Jeweils monogrammiert "GG" bzw. signiert "Georg Gelbke" sowie datiert.
Die Blattränder minimal griffspurig. Verso teils minimal ateilierspurig sowie mit Resten älterer Montierungen.
Bl. min. 15 x 9,7cm, Bl. max. 39 x 32,4cm.
261 Werner Gothein "Lausbuben". 1919.
Werner Gothein 1890 Karlsruhe – 1968 Unteruhldingen
Holzschnitt auf Japan. In Blei signiert "Gotheim" und mit Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. versehen. Erschienen in "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 3. Mappe, 3. Blatt. Hrsg. von Paul Westheim, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar.
Söhn HDO 72703–3.
O.re. minimal berieben, an den Rändern leicht gebräunt. Ecken minimal gestaucht sowie verso leicht atelierspurig.
Stk. 29,5 x 23,7 cm, Bl. 40,6 x 30,9 cm.
262 Curt Großpietsch "Frau vor dem Spiegel". 1927.
Curt Großpietsch 1893 Leipzig – 1980 Dresden
Kohlestiftzeichnung. Signiert "Curt Großpietsch" sowie nachträglich von fremder Hand datiert u.re. Im Passepartout hinter Glas in einer hochwertigen, versilberten Berliner Leiste gerahmt.
WVZ Söder 53.
Zwei unscheinbare Flecken o. Mi und u.re.
25 x 20,5 cm, Ra. 43,3 x 37,5 cm.
263 Walter Gramatté "Die große Angst". 1918.
Walter Gramatté 1897 Berlin – 1929 Hamburg
Kaltnadelradierung auf gelblichem Similijapan. In Blei signiert und datiert "Walter Gramatté", mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li.
Aus "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 2. Mappe.
WVZ Eckhardt 118; Söhn HDO 72702–4.
Radiergummispuren u.li und u.re. Von fremder Hand u.re benummert.
Pl. 29,8 x 24,1 cm , Bl. 40 x 31 cm.
264 Ernst Hassebrauk, Bildnis Charlotte Wießner (die spätere Gattin des Künstlers). 1932.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Aquarell über Graphit und Tusche auf kräftigem Papier. U.re. signiert und ausführlich datiert "Hassebrauk 15. März 32", u.li. mit Trockenstempel "SATURN".
Zum Motiv vgl. die in den Jahren 1932/1933 entstandenen Zeichnungen, in denen der Künstler seine spätere Frau Charlotte, welche er 1925 ehelichte, porträtierte. Dieter Hoffmann: "Ernst Hassebrauk. Leben und Werk." Hrsg. v. Hedwig Döbele. Stuttgart, Zürich 1981. Abb. S. 174–176. Vgl. auch S. 132 f.
Blatt insgesamt etwas angeschmutzt und technikbedingt fingerspurig, Randbereich u.li. leicht knickspurig, umlaufend vereinzelt mit leichten bräunlichen Flecken, die Ecken minimal gestaucht. Re. Rand mit kleinem Einriss (0,3 cm), der li. mit einer Quetschfalte Mi. (ca. 5 cm). Blatt vereinzelt mit kleinen Wasserflecken, wohl werkimmanent. Verso mit Resten einer alten Montierung.
64,9 x 49,8 cm.
265 Monogrammist M.I., Gartenstück mit Malven. 1. H. 20. Jh.
Aquarell, Öl und Gouache auf leichtem Karton, gefirnisst. U.re. geritzt monogrammiert "M I". Vollrandig im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Bildträger technikbedingt leicht wellig. Am Rand Mi.re. ein rückseitig hinterlegter Einriss (ca. 7 cm). Verso ein kleiner Brandfleck im u. Bereich.
84,5 x 56,8 cm, Ra. 113 x 81,5 cm.
266 Friedrich Iwan, Winterlandschaft bei Jelenia Góra. Wohl 1930er Jahre.
Friedrich Iwan 1889 Landeshut, Niederschlesien – 1967 Wangen im Allgäu
Farbradierung auf chamoisfarbenem Papier. U.re. in Blei signiert "Friedr. Iwan".
Etwas lichtrandig. Farben ausgeblichen.
Pl. 23 x 33 cm, Bl. 37 x 44,5 cm.
267 Willy Jaeckel "Judith" / "Kampf um's Weib". 1914 – 1915.
Willy Jaeckel 1888 Breslau – 1944 Berlin
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Zwei Kaltnadelradierungen auf "Van Geldern"-Bütten bzw. leichtem Karton. Jeweils signiert "W. Jaeckel" sowie verso mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski (später Marcy, wird bei Lugt aufgenommen).
WVZ Stilijanov-Nedo 13
"Kampf ums Weib" nicht in WVZ Stilijanov-Nedo, ein weiterer Abzug dieser Radierung befindet sich jedoch im Bröhan Museum, Berlin, InvNr. 73–697.
Blätter vereinzelt knickspurig. Verso vereinzelt mit Stockflecken, "Judith" mit Resten einer Montierung.
Pl. 12,8 x 17,8 cm / Pl. 20,2 x 24,9 cm.
268 Willy Jaeckel "Stillende Mutter" / "Geborgenheit". 1913– 1914.
Willy Jaeckel 1888 Breslau – 1944 Berlin
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Zwei Kaltnadelradierungen auf "Van Geldern"-Bütten bzw. leichtem Karton. Jeweils signiert "W. Jaeckel" sowie verso mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski (später Marcy, wird bei Lugt aufgenommen).
WVZ Stilijanov-Nedo 7; 9.
Blätter vereinzelt knickspurig. Verso vereinzelt mit Stockflecken.
Pl. 14 x 15,9 cm / Pl. 20,3 x 29,9 cm.
269 Willy Jaeckel, Ruhende. Wohl 1916.
Willy Jaeckel 1888 Breslau – 1944 Berlin
Kohlestiftzeichnung. Signiert "W. Jaeckel" u.li. Verso u.li. nummeriert "11". Im Passepartout, dieses künstler- und werkbezeichnet sowie nummeriert.
Studie zu dem Gemälde "Ruhende", 1916, WVZ Klein 91, abgebildet in: Margit Bröhan; u.a.: Willy Jaeckel (1888–1944). Gemälde, Pastelle, Aquarelle. Ausstellungskatalog Bröhan-Museum. Berlin 2003. S. 93.
Etwas lichtrandig. Kaum sichtbar knickspurig sowie li. der Mi. mit senkrechter Knickspur. Verso am o. und re. Blattrand mit Resten einer älteren Montierung, ganzflächig technikbedingt wischspurig.
35,7 x 48,7 cm.
270 Walter Jacob "Alte Frau". 1920.
Walter Jacob 1893 Altenburg/Thüringen – 1964 Hindelang/Allgäu
Farbholzschnitt auf kräftigem, bräunlichen Japan. U.re. in Blei von Künstlerhand mit einer Widmung versehen "Herzl. Grüße von deinem Jacob" und datiert, u.Mi. betitelt sowie bezeichnet "Handdruck" u. li. Im Passepartout montiert.
Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Pigur aufgenommen.
Abgebildet in: Penndorf, Jutta: Walter Jacob. 1893–1964. Eine Retrospektive.
Ausstellungskatalog Lindenau-Museum Altenburg. Leipzig, 1993. S. 17.
Insgesamt unscheinbar knickspurig. Zwei längere, oberfächliche Kratzspuren im u. Bereich der Darstellung. Mittig im Bereich der Darstellung technikbedingt mit Fettrand.
Stk. 35 x 25,5 cm, Bl. 61,5 x 43,5, Psp. 63,5 x 47,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
271 Eric Johansson, Frauenkopf / Trauernde Arbeiterfamilie. Wohl um 1916 / Wohl um 1919.
Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)
Zwei Holzschnitte. "Frauenkopf" auf hauchdünnem Japan, u.re. in Blei signiert "Eric Johansson", das andere Blatt unsigniert. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel versehen und von der Nachlassverwalterin bestätigt.
"Porträt" in den Ecken mit dunklen Klebstoffresten einer alten Montierung. O.li. mit einem Knick, leicht stockfleckig.
"Trauernde Arbeiterfamilie" mit einem Wasserfleck im li. Blattdrittel. Einige Einrisse, teils mit kleinen Materialverlusten an den Rändern, verso hinterlegt sowie knickspurig.
Stk. 29,5 x 21,5 cm, Bl. 32 x 29,5 cm. / Stk. 20 x 29,4 cm, Bl. 29,2 x 46,2 cm.
Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)
Drei Zeichnungen und eine Radierung.
a) Der Violinist. Grafitzeichnung auf bräunlichem Papier. U.re. monogrammiert "Ejo". Verso mit Zeichnung eines Liebespaares, signiert "E. Johansson".
b) Mädchenkopf. Radierung. U.re. in der Platte teils spiegelverkehrt monogrammiert "EJ". Unterhalb der Darstellung in Blei bezeichnet, signiert und datiert "4. Druck Eric Johansson 922".
c) "Gleschendorf" (bei Scharbeutz). Kohlestiftzeichnung. U.re. in Blei signiert "Eric". Verso in Blei
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Min 26,6 x 38,3 cm, max. 43 x 30 cm.
273 Eric Johansson, Acht Zeichnungen und druckgrafische Arbeiten . 1914– 1930er Jahre.
Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)
Vier Zeichnungen, zwei Lithografien und zwei Radierungen.
a) Sitzender weiblicher Akt (Akademiezeichnung). 1914.
Federzeichnung in brauner Tusche. In Blei signiert u.re. "Eric" und datiert sowie bezeichnet "Mittel Klasse". Verso mit Bewegungsstudien in brauner Kreide.
Knick- und fingerspurig. Insgesamt angeschmutzt, atelierspurig (blaue Kreidespuren) sowie stockfleckig. Mittig mit Falz und Reißzwecklöchlein in den Ecken.
b) Porträt August Lahmann. 1. H. 20.
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Bl. max. 48 x 65 cm.
274 Hans Jüchser, Winter in Dresden-Wachwitz (?). 1934.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Aquarell. Signiert und datiert "Hans Jüchser 34" u.re. Hinter Glas gerahmt.
geringfügige Stockflecken Ecke links oben und links unten, auch im Farbbereich.
34, 5 cm x 48,8 cm. Ra. 40,5 x 55 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
275 Max Kaus "Männerkopf (Mongolischer Kopf)". 1918.
Max Kaus 1891 Berlin – 1977 ebenda
Lithografie auf gelblichem Similijapan, signiert und datiert "Max Kaus 1918", mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. U.li. von fremder Hand nummeriert. Aus: "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 3. Mappe.
WVZ Hoffmann 32; Söhn HDO 72703–4.
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St. 29,8 x 25,4 cm, Bl. 41 x 31 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
276 Edmund Kesting, Bauernhof (Darß). 1935.
Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder
Aquarell auf Bütten. U.li. datiert und signiert "35 Ed. Kesting". Verso am u. Blattrand in brauner Tusche nochmals signiert "Edm Kesting", o.re. in Kugelschreiber von fremder Hand im Kreis nummeriert "51". Im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Provenienz: Nachlass Sammlung Frank Löser (1935–2006), Nachlass Sammlung Erhard Löser (1905–2001); erworben im Atelier des Künstlers bzw. von der Witwe des Künstlers Gerda Kesting.
Erhard Löser war mit Edmund Kesting
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28 x 38,5 cm, Ra. 43 x 53 cm.
277 Edmund Kesting, Morgenstimmung am Meer (Ahrenshoop?). Wohl 1960er Jahre.
Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder
Farbige Pastellkreidezeichnung und Aquarell auf Papier. U.re. signiert "Ed Kesting". Am o. Rand im Passepartout montiert und hinter Glas in einem teilversilberten Kassetten-Modellrahmen gerahmt.
Technikbedingt vereinzelt unscheinbar wellig. Lichtrandig. Verso randumlaufend Klebebandmontierungen.
33,5 x 61 cm, Ra. 53 x 80,5 cm.
278 Edmund Kesting, Elbtal am Morgen mit Blick in die Sächsische Schweiz. 1941– 1943.
Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder
Federzeichnung in Tusche, laviert, partiell mit farbiger Wachskreide auf "P.M. FABRIANO "NETTUNIA"-Bütten. Signiert u.re. "Ed Kesting" und datiert u.Mi. "41" und "43". Verso in Blei im Kreis nummeriert "36" o.re. Im Passepartout hinter Glas gerahmt, auf der Rahmenrückwand mit dem Etikett "Bild und Rahmen im Studio Anne, Kiel".
Provenienz: Nachlass Sammlung Frank Löser (1935–2006), Nachlass Sammlung Erhard Löser (1905–2001); erworben im Atelier des Künstlers bzw. von der Witwe
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40 x 31 cm, Ra. 56 x 45,2 cm.
279 Edmund Kesting "Nacht über Hiddensee". 1948.
Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder
Aquarell über Blei auf gelblichem Velin. Signiert und datiert "Ed Kesting 48" u.li. Verso u.re. mit dem Künstlerstempel "Prof. Edmund Kesting" versehen sowie von fremder Hand in Blei im Kreis nummeriert "24". Im Passepartout hinter Glas gerahmt, auf der Rahmenrückwand mit dem Etikett "Glas u. Bilder Lange, Kiel".
Provenienz: Nachlass Sammlung Frank Löser (1935–2006), Nachlass Sammlung Erhard Löser (1905–2001); erworben im Atelier des Künstlers bzw. von der Witwe des Künstlers
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39 x 61 cm, Ra. 52 x 68,3 cm.
280 Paul Kleinschmidt, Simson. 1920.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Kaltnadelradierung auf chamoisfarbenem Bütten. In der Platte spiegelverkehrt monogrammiert "P. Kl." und datiert. In Blei unterhalb der Darstellung signiert "Kleinschmidt" und bezeichnet "Drucke 1–3 No 1 Platte verworfen". Verso mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski versehen.
Der jüdische Textilkaufmann Siegbert Marzynski, später Marcy, (1892 Berlin – 1969 Beverly Hills) hatte zunächt in Berlin Kunstgeschichte bei Heinrich Wölfflin studiert und übernahm dann das
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Pl. 19,1 x 14,2 cm, Bl. 30,8 x 25,7 cm.
281 Paul Kleinschmidt "Der verlorene Sohn". 1920.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Kaltnadelradierung mit Plattenton auf Maschinenbütten. In der Platte u.li. monogrammiert und datiert "P.Kl. 20". In Blei unterhalb der Darstellung signiert und datiert "Kleinschmidt 1920" sowie bezeichnet "Probedruck".
Ein weiterer Probedruck dieser Arbeit befindet sich im Brooklyn Museum, New York, InvNr. 37.423.
Vgl. die motivische Variante "Verlorener Sohn", 1920, Kaltnadelradierung, Pl. 25 x 30 cm, Bl. 36,7 x 37,6 cm, angeboten am 26.03.2022 bei Schmidt Kunstauktionen Dresden.
Blattkanten beschnitten, im Randbereich partiell knickspurig und gestaucht.
Pl. 24,3 x 29,9 cm, Bl. 29 x 33 cm.
282 Paul Kleinschmidt, Szene aus Don Quijote. 1919.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Kaltnadelradierung in Dunkelbraun auf leichtem Büttenkarton. Unterhalb der Darstellung in Blei monogrammiert "P.Kl.", datiert und bezeichnet "Fehlplatte (verworfen) Drucke 1–6 No 3, Platte abgeschliffen". Verso in Blei bezeichnet "Don Quichote" sowie mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski (wird bei Lugt aufgenommen).
Der jüdische Textilkaufmann Siegbert Marzynski, später Marcy, (1892 Berlin – 1969 Beverly Hills) hatte zunächst in Berlin Kunstgeschichte bei Heinrich
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Pl. 23,7 x 19,3 cm, Bl. 35,8 x 24,2 cm.
283 Paul Kleinschmidt, Vor dem Spiegel. 1922.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Kaltnadelradierung auf wolkigem Japan. In der Platte u.Mi. monogrammiert und datiert "P.Kl. 1922". In Blei unterhalb der Darstellung signiert und datiert "Kleinschmidt 1922" sowie bezeichnet "Probedruck". Verso nummeriert "20". An den o. Ecken auf einen Untersatz montiert.
Blattkanten teils beschnitten. Partiell leicht berieben, der o. Rand etwas wellig und gestaucht.
Pl. 26,3 x 21,8 cm, Bl. 35 x 22,8 cm.
284 Max Klinger "Intermezzi" (Opus IV). 1881.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
Elf Aquatinten mit Radierung auf China, auf Kupferdruckkarton aufgewalzt. Mappe mit 11 von ursprünglich 12 Arbeiten. Jeweils u.li in der Platte typografisch signiert "MAX KLINGER" sowie u.re römisch nummeriert. Blatt XII zusätzlich in der Platte signiert und datiert "comp. 1819 rad. 1881". Gedruckt in Theo Stroefer´s Kunstverlag, Nürnberg. In einer Halbleinen-Klappmappe.
Mit den Arbeiten:
a) "Am Meer"
b) "Verfolgter Centaur"
c) "Mondnacht"
d) "Kämpfende Centauren"
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Verschiedene Plattenmaße, Bl. je 62,5 x 45 cm.
285 Hermann Kohlmann, Straßenarbeiter. 1934.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Farbige Pastellkreidezeichnung. Signiert und datiert u.re. "HKohlmann 1934". Im Passepartout hinter Glas in einre goldfarbenen Stuckleiste mit reichem Eckdekor gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. mit leichtem Abrieb, verso kleine Fehlstellen.
BA. 33,5 x 25,5 cm, Ra. 61 x 52 cm.
286 Hermann Kohlmann "Vesuv". 1935.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Farbige Pastellkreidezeichnung auf "Fabriano"-Bütten. Signiert und datiert u.re. "HKohlmann 1935", betitelt u.li. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer versilberten Wellenleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. O. Rand leicht wellig. Grundierung des Ra. rissig, die u. Leiste. leicht berieben.
23 x 29 cm, Ra. 37,8 x 44,7 cm.
287 Hermann Kohlmann "Am Lido". 1936.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Farbige Pastellkreidezeichnung. Signiert und datiert u.re. "HKohlmann 1936", betitelt u.li. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt leicht wellig. Im Bildbereich o.re. kleine Fleckchen, wohl werkimmanent. Psp. u. mit Wasserrand. Ra. mit leichtem Abrieb, partiellen Bestoßungen, insbes. in der u.re. Ecke.
BA. 28 x 47 cm, Ra. 57 x 76 cm.
288 Hermann Kohlmann "Am Lido" 1936.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Farbige Pastellkreidezeichnung. Signiert und datiert u.re. " HKohlmann1936", betitelt u.li. Im Passepartout hinter Glas in einer silberfarbenen Leiste mit goldfarbenem Überzug gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Im Bildbereich u.re. leicht fleckig, wohl werkimmanent. Ra. mit Fehlstellen und Kratzspuren bekratzt, Glas leicht fleckig.
BA. 28 x 48 cm, Ra. 60 x 69,7 cm.
289 Hermann Kohlmann "Netzeinholen". 1942.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Aquarell und Tempera über Bleistiftzeichnung auf gelblichem Papier. Signiert, datiert, betitelt und bezeichnet "HKohlmann 1942 (Netzeinholen) Bewegungsstudie". Hinter Glas in einem vergoldeten Stuckrahmen im Louis-XIV-Stil gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Unscheinbar gebräunt. Ra. mit Abriebspuren, die Gehrungen partiell geöffnet, verso mit Resten einer älteren Montierung.
BA. 19,5 x 24 cm. Ra. 33 x 38 cm.
290 Hermann Kohlmann "Athen / Akropolis". 1942.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Aquarell. Hinter Glas gerahmt. U.re. signiert und datiert "HKohlmann 1942", u.li. betitelt. Hinter Glas in einer Schlagmetallleiste mit plastischen Eckverzierungen gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ein Fleck im o. Bildbereich, wohl werkimmanent. Ra. mit leichtem Abrieb und kleinen alten Retuschen.
BA. 27,5 x 33 cm, Ra. 41,7 x 54 cm.
291 Hermann Kohlmann "Am Lido / Venedig". 1936.
Hermann Kohlmann 1907 Veltheim (Schweiz) – 1982 Dresden
Aquarell. Signiert u.re. "HKohlmann 1936", betitelt u.li. Hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt leicht wellig, eine Knickspur o.Mi. Ra. mit leichtem Abrieb, kleinste Bestoßungen und Korrossionen, Gehrungen partiell geöffnet.
BA. 28,2 x 42 cm, Ra. 51,7 x 64,3 cm.
292 Käthe Kollwitz "Zertretene". 1900.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Radierung. Unsigniert. Rechter Teil der zerschnittenen Platte mit angesetzter Facette. im u. wißen Rand typografisch betitelt und bezeichnet. Aus: Zeitschrift für Bildende Kunst, Neue Folge, Heft 8, 1909. Verso mit Annotationen von fremder Hand in Blei.
WVZ Klipstein 48 IV A 2 c (von IV B 2). WVZ Knesebeck 49bis II B d (von II B e).
Im weißen Rand angeschmutzt und fingerspurig.
Stk. 23 x 19,5 cm, Bl. 32,2 x 24,3 cm.
293 Käthe Kollwitz "Hunger". 1922.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Holzschnitt auf dickem, weichen, strukturierten Bütten. In Blei signiert "Käthe Kollwitz" u.re. Verso mit dem Sammlungsstempel "E.A. Buck" mit Nummerierung "923" (Lugt 5146). Eines von mindestens 20 Exemplaren. Am o. Rand im Passepartout montiert und hinter UV-Glas in einer hochwertigen Leiste gerahmt.
WVZ Klipstein 169; WVZ Knesebeck 182 VI (von VI).
Deutlich lichtrandig. Weiße, fleckenhafte Farbveränderung, insbes. im o. Bereich. Graue Einschlüsse, insbes. am u. Rand, ein bräunlicher im Bauch des Kindes.
Stk. 22 x 22,8 cm, Bl. 55,5 x 34,5 cm, Ra. 61,5 x 50 cm.
294 Bernhard Kretzschmar, Auf der Straße. 1920.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Kaltnadelradierung und Pinselätzung auf strukuriertem Bütten. In Blei signiert und datiert "Bernh Kretzschmar 20" u.re.
Nicht im WVZ Schmidt vgl. jedoch stilistisch und motivisch "Dampferpartie", 1920, Kaltnadel und Pinselätzung, WVZ Schmidt R 43 sowie "Kabarett", 1920, Kaltnadel und Pinselätzung, WVZ Schmidt R 46.
Selten!
Wir danken Herrn Peter Stilijanov, Klosterneuburg, für freundliche Hinweise.
Gesamtflächig ganz unscheinbar braunfleckig. Die u. Blattecken minimal knickspurig.
Pl. 26,2 x 30,2 cm, Bl. 45,5 x 52 cm.
295 Alfred Kubin "Das Grab meiner Mutter" / "Geländete Leiche". 1919.
Alfred Kubin 1877 Leitmeritz – 1959 Zwickeldt (Inn)
Zwei Lithografien auf Velin. Jeweils in Blei signiert "Kubin" und mit Trockenstempel "Die Schaffenden". Erschienen in "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 4. Mappe, 4. Blatt, bzw. 5. Blatt.
WVZ Raabe 113; 112; Söhn HDO 72704–4; HDO 72704–5.
Minimal randgebräunt. "Das Grab meiner Mutter" o.li. etwas knickspurig sowie braunes Fleckchen u.li. Leichte Anschmutzung re., wohl aus dem Werkprozess.
St. 23 x 18 cm, Bl. 41 x 31 cm / St. 11,2 x 10,4 cm, Bl. 41 x 31 cm.
296 Irma Lang-Scheer, Herbstliche Landschaft / Hafenansicht. Ohne Jahr/1940.
Irma Lang-Scheer 1901 Brünnlitz (Böhmen) – 1987 Dresden
Zwei Aquarelle und Federzeichnungen in Tusche / Aquarell auf leichtem Karton. Jeweils in Blei u.re. signiert "Irma Lang" bzw. "I. Lang", die Hafenansicht datiert. Eine Arbeit hinter Glas gerahmt.
21,7 x 29,8 cm, Ra. 31 x 41,5 cm / 36,4 x 47,5 cm.
297 Max Liebermann "Porträt Karl Scheffler" / "Die Pestleichen". Um 1926/1915.
Max Liebermann 1847 Berlin – 1935 ebenda
Zwei Lithografien. Jeweils u.re. in Blei signiert "MLiebermann" sowie auf Untersatzkarton montiert.
"Porträt Karl Scheffler" WVZ Achenbach 111.
"Die Pestleichen" aus der Auflage von Bruno Cassirer, u.li. mit dessen Trockenstempel "B C" versehen. Eines von 30 signierten Drucken.
WVZ Schiefler 213 b (von c).
Die Darstellung diente als Illustration für die Erzählung "Bassompierre" von Johann Wolfgang von Goethe, welche 1917 in "Kunst und Künstler" in Berlin erschien.
Knicke an den Montierungen o.re. und li. sowie am linken Blattrand und der u.re. Ecke. Am li. Blattrand mittig zwei Risse (ca. 1 cm und 3,2 cm) / montierungsbedingte Knickspuren.
St. 26 x 19 cm, Bl. 43,1 x 31,5 cm / St. 11,5 x 15,5 cm, Bl. 34,1 x 26,5 cm.
298 Reinhold Langner "Die Blume". 1937.
Reinhold Langner 1905 Weinböhla – 1957 Dresden
Rudolf Oskar Krüger 1903 Dresden – 1961 Köln
Holzschnitt und Druckerschwärze auf Japan, aus vier Bögen zusammengefügt, (Rollbild). Unsigniert.
WVZ Hempel 23.
Provenienz: Nachlass Rudolf Krüger, Köln.
Fachmännisch restaurierter Zustand. Vier montierungsbedingte Fehlstellen mit Flüssigpapier geschlossen. Randbereiche partiell mit Läsionen, fleckig und knickspurig, Reste des Klebefalz einer Rollbildmontierung am Rand u.
Stk. 97 x 29,7 cm, Bl. 105 x 35,3 cm.
299 Reinhold Langner "Reiter auf weißem Pferd". 1926.
Reinhold Langner 1905 Weinböhla – 1957 Dresden
Holzschnitt auf weichem, gelben Bütten. In Blei signiert "langner" und datiert u.re. Verso am u. Blattrand in Blei betitelt. Hinter Glas in einer goldfarbenen, profilierten Leiste gerahmt.
Abgebildet in: Galerie Kunst der Zeit Dresden (Hrsg.): Reinhold Langner. Retrospektive. Bd. 1: Abwehr. Rollbild, Holzschnitt, Malerei, Zeichnung, Aquarell. Das Frühwerk. 1924–1940. Dresden, 1996. S. 58.
Insgesamt unregelmäßig gebräunt, mit z. T. größeren Stockflecken und etwas lichtrandig. Mit einigen druckbedingten Quetschfalten in den Randbereichen, eine größere am li. Blattrand Mi. (ca. 10 cm.). Ein verso fachmännisch geschlossener Einriss am Blattrand o.li. (ca. 3 cm). Eine schräg verlaufende Knickspur am Blattrand u.re. (ca. 25 cm), im Gesamtbild unauffällig, die Blattecke u.li. leicht knickspurig.
Stk. 44,5 x 25,5 cm, Bl. 57 x 45 cm, Ra. 67,5 x 52 cm.
300 Carl Lohse "im Dock" (Hamburger Hafen). 1930.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Farbige Pastellkreidezeichnung auf rotbraunem Karton. In Tusche signiert und datiert u.li. "Carl Lohse 30". Verso wohl von Künstlerhand in Blei betitelt, von fremder Hand in Kugelschreiber bezeichnet "Nachlass Carl Lohse" sowie mit dem Nachlass-Stempel und der Nachlass-Nummer "L260" versehen. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ von Ophelia Rehor, Bautzen, aufgenommen.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer, Kamenz
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50 x 68,5 cm, Ra. 69,5 x 86 cm.
301 Carl Lohse "Hamb[urger] Hafen K". 1930.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Farbige Pastellkreidezeichnung auf grünlichem Karton. In Tusche signiert und datiert u.re. "Carl Lohse 1930". Verso von fremder Hand in Kugelschreiber betitelt und bezeichnet "Nachlass Carl Lohse" sowie mit dem Nachlass-Stempel und der Nachlass-Nummer "L249" versehen. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ von Ophelia Rehor, Bautzen, aufgenommen.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer, Kamenz (1941–2021).
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53 x 68,5 cm, Ra. 69,1 x 85,5 cm.
302 Elfriede Lohse-Wächtler "Maria (Böhmische Madonna)". 1922.
Elfriede Lohse-Wächtler 1899 Dresden – 1940 Pirna-Sonnenstein
Federlithografie in Rotbraun auf hauchdünnem Japan. Im Stein monogrammiert "NW" u.Mi.
WVZ Weinstock W011a, WVZ Reinhardt 8.
Eine winzige Knickspur in der o.li. Ecke.
St. 15 x 10 cm, Bl. 18 x 12,9 cm.
303 Kurt Löwengard "Kirchgang" / "Kirche". 1923.
Kurt Löwengard 1895 Hamburg – 1940 London
Zwei Holzschnitte auf "Johann Wilhelm"-Bütten bzw. Bütten. Jeweils in Blei signiert u.re. Erschienen in "Das Neue Hamburg", 1923, eines von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe. Gesamtauflage 150 Exemplare. Gedruckt bei der "Druckerei-Gesellschaft Hartung & Co", unpaginierte Seiten 179 und 181.
Söhn HDO 273–31; 273–32.
Verso mit Montierungsresten.
Stk. 19,5 x 13,6 cm, Bl. 31,2 x 21,5 cm / Stk. 19,9 x 14,4 cm, Bl. 31,2 x 21,5 cm.
304 Emil Maetzel "Mann mit Blumen". 1920.
Emil Maetzel 1877 Cuxhaven – 1955 Hamburg
Linolschnitt auf Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Maetzel". Aus "Das neue Hamburg", hrsg. von Kar Lorenz, Gemeinschaftsverlag Hamburgischer Künstler, 1923. Eines von 50 signierten Exemplaren.
Söhn HDO 273–25.
Die Blattkanten leicht gegilbt.
Pl. 24,7 x 16,5 cm, Bl. 32,1 x 24,8 cm.
305 Gerhard Marcks "Schwarzer Stier". 1922.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Holzschnitt auf kräftigem Japan. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "GM 1922", u.Mi. betitelt. Blatt neun aus "Die Schaffenden", 4. Jg., 1923, 4. Mappe. In der u.re. Blattecke mit dem Trockenstempel des Euphorion Verlags.
WVZ Lammek H 67; Söhn HDO 72714–9.
Eine kleine Knickspur im Bildfeld u.re.
Stk. 14,5 x 24,9 cm, Bl. 31,2 x 41,5 cm.
306 Ludwig Meidner "Straße in Wilmersdorf". 1913.
Ludwig Meidner 1884 Bernstadt/Schlesien – 1966 Darmstadt
Radierung auf gelblichem Similijapan. In der Platte monogrammiert und datiert "LM 1913" u.li. In Blei signiert und datiert "Meidner 1913" u.re., mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" am u. Blattrand li. Verso in blauem Farbstift u.re. nummeriert "1.4" sowie in Blei "1." u.li. Aus: "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 4. Mappe.
WVZ Tenner 18; Söhn HDO 72704–6.
Ein kleiner, bräunlicher Fleck (D. 0,5 cm) in der Darstellung o.re. Geringfügiger Oberflächenabrieb u.li. sowie eine sehr unscheinbare Knickspur im Bereich der Darstellung am u. Rand re., wohl aus dem Werkprozess. Im Blatt li.Mi. außerhalb der Darstellung eine punktuelle Auffaserung. Verso an den o. Ecken Papierreste einer alten Montierung.
Pl. 16,9 x 14 cm, Bl. 41 x 31 cm.
307 Carlo Mense "Karfreitag". 1919.
Carlo Mense 1886 Rheine/Westfahlen – 1965 Königswinter
Kaltnadelradierung auf gelblichem Similijapan. In Blei signiert u.li. "C. Mense", mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. Aus "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 4. Mappe, 7. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919.
WVZ Drenker-Nagels 539; Söhn HDO 72704–8.
Minimal randgebräunt, unscheinbar griffspurig.
Pl. 24,5 x 20 cm, Bl. 41 x 30,5 cm.
308 Max Merker, Angler am Mühlbach. 1. Viertel 20. Jh.
Max Merker 1861 Weimar – 1928 ebenda
Aquarell über Federzeichnung in brauner Tusche, partiell in Gouache und Tempera gehöht. U.li. signiert "M.Merker". Verso bezeichnet "Prof. M. Merker We. [_] in Stolberg (Harz).". Vollflächig auf Untersatzkarton montiert und im Passepartout montiert, hHinter Glas in einer Jugendstil-Leiste mit stilistiertem Blattfries gerahmt.
Malträger leicht gewellt. Blatt und Passepartout o.re und u.li befleckt.
BA. 31 x 29 cm, Ra. 45 x 45,5 cm.
309 Otto Möller "Schachspieler" / "Drei Fischer mit Netzen". 1920/1923.
Otto Möller 1883 Schmiedefeld – 1964 Berlin
Zwei Holzschnitte auf Japan bzw. kräftigem gelblichem Similijapan. "Schachspieler" unsigniert, Nachlassdruck, nummeriert "30/60", verso mit dem Nachlass-Stempel versehen, datiert und betitelt. "Drei Fischer mit Netzen" im Stock monogrammiert "OM" u.re., in Blei signiert "Otto Möller" u.re. Beide Blätter im Passepartout.
WVZ Brabenetz H 1920–4; H 1923–1.
"Schachspieler" mit unscheinbarem Knick (ca. 6 cm) u.li, leicht stockfleckig sowie an den Rändern leicht knickspurig. Minimale Quetschfalte mi.re. bei "Drei Fischer mit Netzen" sowie braunes Fleckchen o.li.
Stk. 29 x 24,5 cm, Psp. 44 x 34 cm / Stk. 26 x 17 cm, Psp. 53,9 x 38,8 cm.
310 Johannes Ernst Ludwig Molzahn "Horizontal-Vogel-Wesen". 1921.
Johannes Ernst Ludwig Molzahn 1892 Duisburg – 1965 München
Holzschnitt auf feinem Japan. Unsigniert. Posthumer Abzug, verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
WVZ Salzmann 35.
Mit größeren Knicken am li. und re. Blattrand. Insgesamt etwas knickspurig.
Stk. 29 x 34,5 cm, Bl. 60,3 x 49,3 cm.
311 Paula Modersohn-Becker "Sitzende Alte". 1902.
Paula Modersohn-Becker 1876 Dresden – 1907 Worpswede
Radierung und Aquatinta in Schwarzgrün auf gelblichem Similijapan. Unsigniert. U. li. mit Annotationen in Blei von fremder Hand. Aus: Die Schaffenden 1. Jahrgang, 1. Mappe 1, 4. Blatt, 1918.
WVZ Werner 3 III b (von III c); Söhn HDO 72701–4.
Verso einzelne Flecken.
Pl. 19 x 14,5 cm, Bl. 42 x 32 cm.
312 Richard Müller "Maus mit Würmern". 1915.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung mit Plattenton auf feinem, ockerfarbenen Bütten mit angeschnittenem Wasserzeichen (nicht aufgelöst). In der Platte bezeichnet, monogrammiert und datiert "Die selbst einst nagte wird nun von Würmern zernagt R. M. 1915 –". In Blei signiert "Rich. Müller" und nummeriert "37/78".
WVZ Günther 80.
Selten.
Zwei Eiseneinschlüsse am Rand, Bildträger leicht wellig, am o. Blattrand Reste einer alten Montierung.
Pl. 10,8 x 15,1 cm, Bl. 16,5 x 20,8 cm.
313 Richard Müller "Vier Schmetterlinge". 1899.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung in Schwarzbraun mit Plattenton auf dickem, weichen, chamoisfarbenem Kupferdruckkarton. In der Platte u.li. monogrammiert und datiert "RM 99". Unterhalb der Platte re. in Blei signiert "Rich. Müller". Eines von 12 Exemplaren. Am u.re. Blattrand sowie verso mit Annotationen in Blei von fremder Hand.
WVZ Günther 44.
Mit einer Quetschfalte im Bereich der Platte u.Mi., im Gesamteindruck unscheinbar. Minimal knickspurig sowie in den Ecken leicht gestaucht.Verso leicht angeschmutzt.
Pl. 29,4 x 23,5 cm, Bl. 50,5 x 35 cm.
314 Richard Müller "Die Gegner". 1915.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung mit Plattenton auf kräftigem, gelblichen Kupferdruckkarton. In der Platte u.li. signiert und datiert "Rich. Müller 1915". Nochmals in Blei signiert "Rich. Müller" sowie nummeriert "94".
WVZ Günther 76.
Wenige Flecken, leicht knickspurig, unscheinbare Bereibung in der Darstellung.
Pl. 21,3 x 40,9 cm, Bl. 34,8 x 50,3 cm.
315 Richard Müller "Eine Anfrage (klein)". 1922.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung mit Plattenton auf kräftigem, chamoisfarbenden Büttenkarton. O.Mi. in der Platte ligiert monogrammiert und datiert "RM 1922". Re. unter der Platte in Blei signiert "Rich. Müller" sowie nummeriert "25.".
WVZ Günther 122.
Leicht lichtrandig, stockfleckig.
Pl. 9,8 x 14,5 cm, Bl. 30,0 x 32,4 cm.
317 Martin Erich Philipp "Diana, Aufbruch zur Jagd". 1912.
Martin Erich Philipp 1887 Zwickau – 1978 Dresden
Radierung. In der Platte o.re. monogrammiert und datiert "MEPH Febr 1912". In Blei signiert und datiert "M. E. Philipp Febr. 1912." u.re., u.li. betitelt. Verso bezeichnet und nummeriert.
Nicht im WVZ Götze.
Ein winziger Fleck im re. weißen Rand. U.re. und am re. Rand gebräunt. Verso randumlaufend mit einer Papiermontierung.
Stk. 22,3 x 16,2 cm, Bl. 25,5 x 19,7 cm.
318 Paul Émile Pissarro, Französische Dorflandschaft. Wohl 1910er Jahre.
Paul Émile Pissarro 1884 Éragny – 1972 Clécy
Aquarell auf "Ingres"-Bütten. In Tusche u.li. signiert "Paulémile-Pissarro". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Papier gegilbt und lichtrandig. Die Ecken mit Reißzwecklöchlein. Die Blattränder knickspurig und teils mit minimalen Einrissen. Innerhalb der Darstellung etwas stockfleckig.
22,2 x 30,7 cm, Ra. 42 x 51,7 cm.
319 Otto Niemeyer-Holstein "Achtersteven eines Wracks". 1927.
Otto Niemeyer-Holstein 1896 Kiel – 1985 Lüttenort/Koserow
Holzschnitt auf Bütten. U.re. in Blei monogrammiert "ONH". U.li. mit dem ligierten Blindstempel des Druckers Ernst Lau. Eines von 125 Exemplaren aus der Mappe "Das Meer. Sechs Holzschnitte von Otto Niemeyer-Holstein", Grafik-Edition XII, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1982.
WVZ Schmidt / Sohler / Lau 9.
Sehr unscheinbare Randmängel, die o.re. Ecke leicht knickspurig.
Stk. 45,8 x 35,8 cm, Bl. 62,5 x 46 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
320 Reinhold Nägele "Ostseestrand". 1921.
Reinhold Nägele 1884 Murrhardt – 1972 Stuttgart
Radierung und Aquatinta. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "R. Naegele" und betitelt.
WVZ Reinhardt/Hannemann 1921.23.
Verso leicht angeschmutzt.
Pl. 16,9 x 23,3 cm, Bl. 27,7 x 35 cm.
321 Emil Orlik "Bei der Toilette, Japan". 1902.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Radierung mit leichtem Plattenton auf Bütten. U.re. in Blei signiert "Orlik", u.li. nummeriert "40/100". Am u. Blattrand bezeichnet "Bei der Toilette. Japanerin wird gekämmt". Im Passepartout.
WVZ Voss-Andreae R 121.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Lit.: Claudia Glöckner: Emil Orlik. Grafik. Ausstellung vom 25.01 – 04.03.1980, Galerie Glöckner, Köln 1980, Nr. 116.
Wenige vereinzelte Stockflecken. Leicht griffspurig mit kleinen Fleckchen an der re. Seite.
Pl. 17 x 12,2 cm, Bl. 34,5 x 25,3 cm.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Zehn Lithografien auf Bütten, eine Arbeit auf Japan. Mit einem Doppelblatt mit Titel, Druckvermerk und Inhaltsverzeichnis. Jeweils in Blei signiert "Orlik". Gesamtauflage 110 Exemplare. Erschienen in Neue Kunsthandlung, Berlin. In Original-Passepartouts montiert. In einer Pappmappe.
WVZ Voss-Andreae L 504; L 506; L 508–510; L 513
Vorliegende Mappe enthält fünf Arbeiten der originalen Mappe sowie fünf weiteren Arbeiten, nicht bei Voll-Andreae.
Es fehlen WVZ Voss-Andreae L 505, L 507, L 511, L 512 und L 514.
Blätter etwas griffspurig, vereinzelt lichtrandig. Vereinzelt leicht angeschmutzt. Passepartouts altersbedingt etwas randgegilbt. Mappe ergänzt, mit Ausriss u.li., angeschmutzt, die Ränder mit Wasserflecken sowie vereinzelten Stockflecken.
Bl. 38,9 x 29 cm, Psp. / Mappe 45 x 34 cm.
323 Emil Orlik "Mit Rosen im Haar". 1921.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Kaltnadelradierung und Roulette. Unterhalb der Platte in Blei re. signiert "Orlik", li. nummeriert "44/50". U.li. in Blei betitelt. Im Passepartout montiert.
WVZ Voss-Andreae R 449, mit minimal abweichenden Plattenmaßen.
Die Blattränder minimal griff- und knickspurig. Die beiden o. Ecken mit Reißzwecklöchlein.
Pl. 17,5 x 14,5 cm, Bl. 29 x 25,2 cm.
324 Emil Orlik "Gerhard Hauptmanns Bildnis". 1924.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Gerhard Hauptmann 1920 Berlin – 1996 ebenda
Acht Lithografien auf Bütten. Jeweils in Blei signiert "Orlik" u.re. Mit einer Einleitung von Oskar Loerke. Eines von 110 Exemplaren der Ausgabe B, Gesamtauflage 135 Exemplare. Erschienen im Rembrandt-Verlag, Berlin Zehlendorf, 1924. Jeweils im Passepartout. In der originalen Halbpergament-Flügelmappe mit Titelprägung in Gold.
WVZ Voss-Andreae L 644 (Ausgabe B), L 647 – L 654.
Selten.
Die Radierungen WVZ Voss Andreae L 645 und L 646 fehlen. Deckblatt unscheinbar wellig und leicht knickspurig. Psp. teilweise mit leichten Feuchtigkeitsrändern. Mappe mit deutlichen Feuchtigkeitsrändern sowie angeschmutzt.
Bl. 33 x 25 cm, Mappe 43, 5 x 34 cm.
325 Christian Rohlfs "Straße in Soest". 1911.
Christian Rohlfs 1849 Niendorf – 1938 Hagen
Linolschnitt auf gelblichem Similijapan. In der Platte monogrammiert "CR". In Blei signiert "Chr. Rohlfs", betitelt und mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. Verso am u. Rand mit Annotationen von fremder Hand in Blei. Aus: Die Schaffenden 1. Jahrgang, 1.Mappe, 8. Blatt.
WVZ Utermann 34; WVZ Vogt 27, dort betitelt "Straße in Soest" und datiert 1911; Söhn HDO 72701–8.
Lichtrandig sowie leicht knickspurig am re. Rand und der o.li. Ecke. Verso in den Blattecken Reste einer älteren Montierung.
Pl. 24 x 24 cm, Bl. 42 x 32 cm.
326 Wilhelm Rudolph "Erzgebirge" (Erzgebirgslandschaft mit Pferdefuhrwerk). Frühe 1920er Jahre.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt auf feinem Japan. Im Stock monogrammiert "WR" u.re. In Blei in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" u.re., u.li. bezeichnet "Handdruck". Im weißen Rand re. mit Annotationen in Blei.
Sehr selten. Ein weiterer Abzug wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 1973–123.
Publiziert in:
Alexander Alfs, Adolf Böhlich: Mit Feder, Stift und Pinsel: eine Anleitung für grafisches Gestalten. Berlin 1989. S. 53.
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Stk. 50 x 59,5 cm, Bl. 51,5 x 67,8 cm.
327 Wilhelm Rudolph "Mathildenstraße". 1945– 1947.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt. U.li. im Stock monogrammiert "WR". U.re. in Blei signiert "Wilhelm Rudolph", u.li. bezeichnet "Handdruck". Verso ältere Annotationen in Blei. Aus der Folge "Dresden 45".
Vgl.: Wilhelm Rudolph. Dresden 45. Holzschnitte. Zeichnungen. Leipzig 1983, S. 47.
Varianten abgebildet in: Klitzsch, Gottfried: Wilhelm Rudolphs Arbeiten auf Papier zum 13. Februar 1945, in: ders. u. Klitzsch, Annerose (Hg.): Wilhelm Rudolph: Dresden 45 – Zeichnungen, Lithographien, Holzschnitte (Ausst.-Kat. Radebeul, Ausstellung Dresdner Kunst), Köthen 2018, S. 33–62, S. 56.
Linienförmiger Druckfehler re. am Rand, ca. 10 cm lang.
Stk. 40 x 50 cm, Bl. 43,7 x 64,5 cm.
328 Wilhelm Rudolph "Ruinenlandschaft". 1945– 1947.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt. In Tusche signiert "Wilhelm Rudolph" u.re., mittig betitelt und u.li. bezeichnet "Handdruck". Verso mit älteren Annotationen in Blei. Aus der Folge "Dresden 45". Im Passepartout.
Vgl. dazu Variation desselben Stocks abgebildet in: Klitzsch, Gottfried: Wilhelm Rudolphs Arbeiten auf Papier zum 13. Februar 1945, in: ders. u. Klitzsch, Annerose (Hg.): Wilhelm Rudolph: Dresden 45 – Zeichnungen, Lithographien, Holzschnitte (Ausst.-Kat. Radebeul, Ausstellung Dresdner Kunst), Köthen 2018, S. 33–62, S. 57, dort betitelt "Trümmerstadt".
Papierrand li. u. mit Wasserfleck.
Stk. 23 x 40 cm, Bl. 37,5 x 50 cm, Psp. 49,7 x 59,3 cm.
329 Wilhelm Rudolph "Untergehende Wintersonne". 1945.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt auf Bütten. In Blei re. unterhalb der Darstellung signiert "Wilhelm Rudolph".
Abgebildet in: Wilhelm Rudolph: Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2015. Kat.Nr. 139, S. 127.
Martin Schmidt: Wilhelm Rudolph. In Licht und Dunkelheit des Lebens und der Natur. Leben und Werk. Dresden, 2002. S. 142
Wilhelm Rudolph: Dresden 45. Holzschnitte Zeichnungen. Reclam. S. 34.
Bräunlicher Fleck am o.re. Blattrand sowie kleinste Verschmutzungen u.li. Die Ecken minimal gestaucht.
Stk. 28 x 45,5 cm, Bl. 39,8 x 49,8 cm.
330 Wilhelm Rudolph "Hammerleubsdorf" (Erzgebirge). Nach 1945.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Aquarell. In Tusche signiert "WRudolph" und betitelt u.li. Verso mit einer Landschaftsdarstellung in Aquarell, in Blei signiert "WRudolph".
In den Ecken Reißzwecklöchlein. Eine kleine Fehlstelle am u. Blattrand.
32,5 x 42,5 cm.
331 Fritz Schaefler "Flußlandschaft". 1918.
Fritz Schaefler 1888 Eschau im Spessart – 1954 Köln
Radierung mit Plattenton auf gelblichem Similijapan. In Blei signiert und datiert "F. Schaefler.". U.li von fremder Hand nummeriert. Mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. Aus: "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 3. Mappe.
Söhn HDO 72703–7.
.
Pl. 29,5 x 25 cm, Bl. 42 x 31 cm.
332 Paul Adolf Seehaus "Russisches Dorf". 1917.
Paul Adolf Seehaus 1891 Bonn – 1919 Hamburg
Radierung auf gelblichem Similijapan. In der Platte signiert und datiert "Seehaus 17" u.re. In Blei signiert "Seehaus". U.li. mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden". Aus "Die Schaffenden", 1. Jahrgang, 2. Mappe, 10. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919.
WVZ Dering DG 45, dort betitelt "Russische Stadt", Söhn HDO 72702–10.
Technikbedingt leicht wellig, kleine, unscheinbare Fleckchen außerhalb der Darstellung. Minimal randgebräunt.
Pl. 11,5 x 17 cm, Bl. 30,6 x 40 cm.
333 Milly Steger "Verklärung". 1918.
Milly Steger 1881 Rheinberg – 1948 Berlin
Lithografie auf feinem Similijapan. U.re. in Blei signiert "Milly Steger", mit Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. Verso nummeriert "1/3". Aus "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 3. Mappe, 7. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919.
Söhn HDO 72703–8.
U.re. kleines Löchlein, minimal stockfleckig. Verso am re. Rand drei kleine Klebestreifen.
St. 33,8 x 25,5 cm, Bl. 41 x 31 cm.
334 Karel Stroff, Kaffeehausszene. Wohl um 1900/1910er Jahre.
Karel Stroff 1881 Kutná Hora – 1929 Prag
Pinselzeichnung in Tusche, partiell weiß gehöht und schwarze Kreide auf gelblichem Papier. U.re. in Kreide signiert "Stroff". Hinter Glas in einem goldfarbenen und schwarzen Rahmen gerahmt.
Rahmen o.Mi. mit einem Materialverlust.
BA. 38 x 25 cm, Ra. 69 x 52,5 cm.
335 Carl Theodor Thiemann "Chrysanthemen (weiß)". 1934.
Carl Theodor Thiemann 1881 Karlsbad – 1966 Dachau
Farbholzschnitt über Prägung. In Blei signiert "Carl Thiemann" u.re. sowie technikbezeichnet "Original-Farbholzschnitt, Handdruck" und betitelt u.li. Verso u.li. von fremder Hand nummeriert "138–81099"
WVZ Merx 423 F.
Montierungsreste recto und verso. Hinterlegter kleiner Einriss am o.li. Blattrand. Minimale Läsion am re. Blattrand. Knicke geglättet.
Stk. 46,4 x 34,3 cm, Bl. 51,4 x 38,3 cm.
336 Joseph Uhl "Dämon Sinnlichkeit". 1913.
Joseph Uhl 1877 New York – 1945 Bergen (Traunstein)
Radierung auf kräftigem, gelblichem Japan. In Blei signiert u.re. "Joseph Uhl", betitelt am Blattrand u.li. Aus der Folge "Liebesmysterien", 12 Radierungen, erschienen im Selbstverlag 1913.
Sehr selten.
Ein weiteres Exemplar dieses Abzugs wird bewahrt in:
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, InvNr. G 3560.
Minimale Abriebspuren im weißen Rand li., leicht knickspurig.
Pl. 16,7 x 28,7 cm, Bl. 27,5 x 39 cm.
337 Joseph Uhl, Mädchen mit hohem Hut. Um 1911.
Joseph Uhl 1877 New York – 1945 Bergen (Traunstein)
Radierung, Kaltnadel und Aquatinta in Schwarzbraun mit leichtem Plattenton auf chamoisfarbenem Similijapan. In Blei signiert "Joseph Uhl" und bezeichnet "Vorzugsdruck". Hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ganz unscheinbar lichtrandig, vereinzelt winzige Stockfleckchen.
Pl. 26,6 x 21,5 cm, Ra. 45,2 x 37 cm.
338 Hans Unger "Dame mit Blütenkranz". Um 1902.
Hans Unger 1872 Bautzen – 1936 Dresden
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Farblithografie. Unsigniert. Von fremder Hand u.li. in Blei bezeichnet "Hans Unger, Dresden Loschwitz 1908" sowie u.re. "Lithographie von Hans Unger, Dresden 1908".
WVZ Günther 32
Verso mit der Lithografie "Dame vor der Kulisse der Sächsischen Schweiz", WVZ Günther 34.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
U. Blattrand etwas knickspurig, minimal stockfleckig. O.li. mit zwei schwarzen Linien, vermutlich aus dem Werkprozess. Verso stockfleckig.
St. 15 x 12,3 cm, Bl. 26,5 x 23,3 cm.
339 Albert Wigand "Hinterhäuser Prager Straße" (Dresden). Um 1938.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Kohlestiftzeichnung, partiell gewischt, auf Zeichenkarton. Unsigniert. Verso von fremder Hand betitelt. Auf einem Untersatz montiert, im Passepartout, darauf jeweils nochmals betitelt und datiert.
WVZ Grüß-Wigand B-1938/31.
Die Blattränder mit kleinen Stauchungen, teilweise beschnitten. Mittelfalz.
25,4 x 36 cm, Psp. 65 x 50 cm.
340 Albert Wigand, Interieur in Wellemin. 1939.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Kohlestiftzeichnung auf Zeichenkarton. U.re. signiert und datiert "Wigand 39". Auf Untersatzkarton montiert, darauf bezeichnet von fremder Hand in Blei. Verso bezeichnet in Blei und Kugelschreiber von fremder Hand. Im Passepartout, darauf in Blei von fremder Hand bezeichnet.
Nicht im WVZ Grüß-Wigand.
1939 reiste Wigand nach Böhmen und hielt sich u. a. in Wellemin auf. Den selben Innenraum zeigt eine weitere, sehr ähnliche Zeichnung (WVZ Grüß-Wigand B-1939/36).
Die Randbereiche mit Knickspuren.
24,8 x 34,8 cm.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Mit zwei schwarzweißen und zwei farbigen Originalholzschnitten auf kräftigem, gelblichem Papier sowie 13 Abbildungen und einem Vorwort von H. F. Secker und einem Beitrag von W. Müller-Wulkow. Die Holzschnitte jeweils im u. weißen Rand typografisch künstlerbezeichnet, betitelt, technikbezeichnet und datiert. Die Preise teilweise handschriftlich annotiert. Erschienen im Auftrag der Kunsthandlung Emil Richter, Dresden. Gedruckt bei Adalbert Richter, Dresden, 1919. 29 Blatt, Originalbroschur,
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Bl. 28,2 x 21,5 cm, Einband 28,2 x 22 cm.
342 Verschiedene Künstler, Sammlung von ca. 130 Exlibris. Überwiegend frühes 20. Jh.
U.a. mit Arbeiten von Erna-Otille Bercht, Joaquim Renart, Botho Schmidt und Philipp Schumacher. Vereinzelt in Blei signiert bzw. im Medium monogrammiert. In einem Album, teilweise klebemontiert, teilweise lose.
Unterschiedliche Zustände. Teilweile mit Stockflecken, Flüssigkeitsflecken bzw. Fehlstellen.
Verschiedene Maße, Album 31,8 x 26,5 cm.
343 Verschiedene Künstler, Zehn Porträts aus PAN. 1895– 1899.
Albert Krüger 1858 Stettin – nach 1910 unbekannt
Karl Mediz 1868 Wien – 1945 Dresden
Hans Olde d.Ä. 1855 Süderau (Holstein) – 1917 Kassel
Hippolyte Petitjean 1854 Macon – 1929 Paris
William Rothenstein 1872 Bradford – 1945 London
Théo van Rysselberghe 1862 Gent – 1926 Saint-Clair
William Strang 1859 Dumbarton – 1921 Bournemouth
Jan Pieter Veth 1864 Dordrecht – 1925 Amsterdam
Holzstich / sechs Lithografien / drei Radierungen. Zum Teil im Medium signiert oder monogrammiert. Jeweils typografisch bezeichnet. Aus PAN, 2.- 5. Jahrgang. Zum Teil mit Annotationen in Blei von fremder Hand.
a) Albert Krüger "Jacob Burckhardt", 1897, Söhn HDO 52902–5, 1897.
b) Jan Veth "Josef "Israelis", 1896, Söhn HDO 52802–4.
c) Theo van Rysselberghe "Henri de Regnier", 1898, WVZ Söhn HDO 52901–3.
d) Karl Mediz "Robert Diez", 1896, Söhn HDO 52702–6.
e) Hippolyte
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Bl. je 36,5 x 28,5 cm.
344 Verschiedene Künstler, Fünf Grafiken aus PAN. 1896– 1897.
Maurice Denis 1870 Granville, Manche – 1943 Saint-Germain-en-Laye bei Paris
Arthur Illies 1870 Hamburg – 1952 Lüneburg
Georg Lührig 1868 Göttingen – 1957 Lichtenstein/Erzgebirge
Charles Maurin 1856 Le Puy-en-Velay – 1914 Grasse
Hans Unger 1872 Bautzen – 1936 Dresden
Vier Lithografien / eine Radierung. Zum Teil im Medium signiert bzw. monogrammiert, jeweils typografisch bezeichnet. Aus PAN, 2. Jahrgang, Heft 1–2.
a) Maurice Denis "Maternité au cyprès", 1897, Söhn HDO 52803–7
b) Arthur Illies "Mondaufgang", 1896, Söhn HDO 52704–2
c) Hans Unger "Weiblicher Studienkopf", 1896, Söhn HDO 52702–5
d) Georg Lührig "Freya und die Riesen", 1896, Söhn HDO 52702–7
e) Charles Maurin "Mutter und Kind", 1896, Söhn HDO 52701–7.
Teilweise leicht angeschmutzt, griffspurig, leicht gegilbt und lichtrandig.
Bl. je 36,8 x 27,4 cm.
Georg Erler 1871 Dresden – 1950 Ainring/Bad Reichenhall
Fritz Gilsi 1878 Zürich – 1961 St. Gallen
Walter Helfenbein 1893 Dresden – 1984 Pappritz
Willy Jäckel 1888 Breslau – 1944 Berlin
Martin Erich Philipp 1887 Zwickau – 1978 Dresden
Verschiedene Techniken. Zum Teil im Medium oder in Blei signiert, datiert und bezeichnet. In einer Halbleder-Flügelmappe mit handbedrucktem Japanpapier kaschiert.
U.a. mit Arbeiten von:
Willy Jäckel, Martin Erich Philipp, Georg Erler, Adolf Kunst, Fritz Gilsi, Walter Helfenbein und Hermann Bauer.
Überwiegend in tadellosem Zustand, vereinzelte Blätter mit leichten Randmängeln.
Bl. max. 20,5 x 25 cm, Mappe 25 x 35 cm.
Rüdiger Berlit 1883 Leipzig – 1939 ebenda
Richard Canisius 1872 ? – 1934 ?
Karl Köpping 1848 Dresden – 1914 Berlin
Reinhold Nägele 1884 Murrhardt – 1972 Stuttgart
Manuel Robbe 1872 Paris – 1936 Nesles-la-Vallée
Oskar Trepte 1890 Dresden – 1969 Santiago de Chile
Walter Zeising 1876 Leipzig – 1933 Dresden
Jeweils in Blei signiert, zum Teil betitelt, datiert und bezeichnet.
Mit den Arbeiten:
Karl Köpping, Weiblicher Akt. Bleistiftzeichnung, partiell weiß gehöht
Rüdiger Berlit, Auf der Straße, Radierung
Reinhold Nägele, Komödianten, Aquatinta und Radierung
Reinhold Nägele, Dame am Klavier, Radierung mit Plattenton
Richard Canisius "Tatari in Mangalia", Radierung
Oskar Trepte, Waldlandschaft, Radierung
Walter Zeising, Leipziger Markt, Radierung
Manuel Robbe, Femme en costume de promenade, Mezzotinto.
Partiell leicht griff- und knickspurig, teils leicht gebräunt. Verso partiell Reste älterer Montierungen.
Bl. min. 20,5 x 16,7cm, Bl. max. 61 x 43,5cm.
351 Horst Antes "Paar mit Krümmer". 1964.
Horst Antes 1936 Heppenheim
Farbige Pastellkreidezeichnung auf ockerfarbenem Velourpapier. U.re. in Blei signiert "antes". Verso bezeichnet "A 126". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer goldfarbenen Leiste gerahmt. Verso auf dem Rahmen ein Schild "Galerie Der Spiegel Köln- Richartzstraße 10 (Am Museum) – Horst Antes – Farbstiftzeichnung 1963 – Rom".
WVZ Antes (unpubliziert) PA 147/64.
Technikbedingt vereinzelt etwas wischspurig. Am o. und u.re. Rand minimal wellig. Die u.re. Blattkante mit einer ganz minimalen vertikalen Stauchung. Ra. minimal bestoßen.
32,3 x 40,2 cm, Ra. 56,5 x 64 cm.
352 Willi Baumeister "Komposition in Grün". 1954.
Willi Baumeister 1889 Stuttgart – 1955 ebenda
Farbserigrafie. U.re. in der Darstellung in Blei signiert "Baumeister", li. unter der Darstellung von fremder Hand (wohl vom Drucker) bezeichnet "Probedruck II. Zstd.". An den seitlichen Blattkanten mit Annotationen in Blei von fremder Hand. Einer von sieben Probedrucken vor der Edition des Kunstverlags Fingerle, Esslingen, mit 70 Exemplaren. Im Passepartout hinter Glas in versilberter Leiste gerahmt.
WVZ Spielmann / Baumeister 205.
Nach dem Gemälde "Grün mit Blau und Schwarz" aus dem Jahr 1950 (WVZ Beye/Baumeister 1605).
Blatt leicht gebräunt und gesamtflächig mit ganz minimalen Stockfleckchen, leicht lichtrandig. Die li. Blattkante geschnitten, die re. Blattkante mit unscheinbaren Stauchungen und einem winzigen Einriss. Vereinzelten Griffknicke, im Gesamteindruck unscheinbar. Verso Reste älterer Montierungen, kleinere Flecken in den Ecken.
Med. 42 x 51 cm, Bl. 53,8 x 75,5 cm, Ra. 72,5 x 81 cm.
353 Hans Peter Adamski, Erotische Szene / Figur und Maske. 1980/1981.
Hans Peter Adamski 1947 Kloster Oesede – lebt in Berlin und Dresden
Gouache / Collage, Aquarell und Kugelschreibe. Jeweils verso in Blei signiert "P. Adamski" und datiert.
Technikbedingt knitterspurig. Verso Spuren einer früheren Montierung. "Erotische Szene" mit Materialverlust an zwei Ecken, "Figur und Maske" mit Einriss o.re.
30,5 x 42 cm / 39 x 30 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
354 Gerhard Altenbourg "und litt". 1973.
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Holzschnitt auf grünem "CM FABRIANO ITALIA"-Bütten. In Blei signiert und datiert u.li. "Altenbourg 1973", betitelt und mit dem Trockenstempel des Künstlers u.Mi., nummeriert u.re. "2/2a". Einer von zwei Archivdrucken.
WVZ Janda H 160.
Stk. 25 x 14 cm, Bl. 49 x 33,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
355 Hermann Bachmann, Gelbes Feld über Weiß / Blau-Schwarz-Orange. 1961/1962.
Hermann Bachmann 1922 Halle/Saale – 1995 Karlsruhe
Zwei Aquarelle. Jeweils u.re. in Blei signiert, nummeriert und datiert "Bachmann 138/62" bzw. "Bachmann 046/61". Im Passepartout montiert.
.
Je 15 x 21 cm.
356 Wolfgang E. Biedermann, Schwarze Zeichen vor Rosa, Gelb und Blau. 1987.
Wolfgang E. Biedermann 1940 Plauen – 2008 Leipzig
Mischtechnik über Farbserigrafie auf kräftigem "Hahnemühle"-Büttenkarton. U.re. in Blei signiert und datiert "W. E. Biedermann 87".
Leicht wellig und aterlierspurig.
78 x 55,8 cm.
Heinrich Burkhardt 1904 Altenburg/Thüringen – 1985 Berlin
Vier Aquarelle / Farbstiftzeichnung auf verschiedenen Papieren. Jeweils signiert "Burkhardt", datiert und vereinzelt mit einer persönlichen Widmung bezeichnet. Alle Arbeiten im Passepartout.
Minimal atelierspurig, mit kleinesten Stauchungen und Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.
Max. 32 x 24 cm.
358 Ernst Bursche, Darßlandschaft / Darßwald. 1954.
Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf
Zwei Aquarelle. "Darßlandschaft" signiert und datiert u.li. "E. Bursche 54",
Darßwald unsigniert.
U. Rand mit leichten Einrissen und Reißzwecklöchlein, werkimmanent. Ein kleiner Fleck in der o. Baumkrone. Verso atelierspurig / Sehr kleine Bereibung u.li. Verso mit Montierungsresten sowie atelierspurig.
57,7 x 39 cm / 30 x 39,8 cm.
Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf
Federzeichnungen in Tusche / Farbige Kreidezeichnung / Kohlestiftzeichnung. Zwei Arbeiten signiert "E. Bursche" und datiert, "Großsteingrab" und "Mutter und Kind" unsigniert. Verso zum Teil mit Annotaionen. "Hohes Ufer" auf Untersatzkarton klebemontiert.
Partiell gebräunt, sehr vereinzelt mit kleinen Fleckchen bzw. Knitterfalten. Verso teilweilse mit Montierungsresten.
29,5 x 42,5 cm / 35,5 x 43,7 cm / 30 x 40 cm / 30 x 23,7 cm.
360 Ernst Bursche, Knabe am Strand / Ostseestrand / Blick auf den Bodden. 1957.
Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf
Drei farbige Pastellkreidezeichnungen, zum Teil auf Bütten. Jeweils signiert und datiert "E. Bursche 57".
Jeweils in den Blattecken mit Reißzwecklöchlein, zum Teil recto und verso Montierungsreste. Zwei Blätter mit leichten Knickspuren, "Blick auf den Bodden" mit kleinem Einriss o.li.
31,5 x 48,5 cm / 31,5 x 48,2 cm /31,8 x 48,6 cm.
361 Hans Christoph "Erinnerungen an meine Kindheit – Steinigtwolmsdorf". Um 1950.
Hans Christoph 1901 Dresden – 1992 ebenda
Federzeichnung in Tusche, partiell laviert, auf kräftigem Papier. Unsigniert. Verso in Blei betitelt und ortsbezeichnet.
Nicht in der Werkliste Masky.
Provenienz: Westdeusche Privatsammlung, erworben aus dem Nachlass des Künstlers.
Kleinste Stauchungen im Randbereich. Verso mit Montierungsresten in den o. Ecken.
25,1 x 37,4 cm.
362 Carlfriedrich Claus "Eulenspiegel-Reflex V" / "Eulenspiegel-Reflex R". 1974.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Zwei Klischeedrucke auf "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils signiert "C. Claus" und betitelt. Verso jeweils mit dem Stempel der Plauener Grafikgemeinschaft und der handschriftlichen Auswahlnummerierung "21/232".
Wohl WVZ Werner / Juppe G 15 IIb2 und IIc4.
Med. 20,7 x 14,5 cm, Bl. 31,7 x 24,6 cm, Psp. 48 x 35,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
363 Carlfriedrich Claus "Handreflexion". 1974.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Offsetlithografie auf gelblichem Transparentpapier, beidseitig bedruckt. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Carlfriedrich Claus" und datiert.
WVZ Werner / Juppe G 14 a (von b).
Blatt punktuell angeschmutzt sowie leicht griffspurig. Knick (ca. 13 cm) in der u.li. Ecke. An den Rändern drei kleine Einrisse (ca. 2 cm). Verso Reste einer alten Montierung.
Med. 42,8 x 32 cm, Bl. 48,8 x 35,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
364 Carlfriedrich Claus "Notiz : Es ist noch früher politischer Morgen". 1978.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Offsetlithografie (von direkt mit Feder, Pinsel und Tusche bezeichneter Metallfolie) auf Velin. Im Medium u.li. bezeichnet "… notiz vormittags". In Blei u.li. signiert "Carlfriedrich Claus" und datiert. Wohl eines von 110 Exemplaren, davon 100 für die Jahresmappe 78 "Handschriften" des Freundeskreises Bildende Kunst. Im Passepartout montiert.
WVZ Werner / Juppe G 43 b (von b), dort arabisch nummeriert.
Passepartout leicht angeschmutzt, an den Ecken berieben.
Med. 38 x 30 cm, Bl. 48,9 x 34,9 cm, Psp. 59,8 x 44,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
365 Carlfriedrich Claus "Raum und Zeit: Schriftsprach – Aspekt". 1978.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Kaltnadelradierung. In Blei signiert "C. Claus" u.li., Mi. betitelt, re. nummeriert "1–60". Aus der Mappe "Raum und Zeit", hrsg. von der Akademie der Wissenschaften der DDR zum 100. Geburtstag von Albert Einstein, 1979.
WVZ Werner / Juppe G 41 IIb (von IId), mit abweichender Angabe zur Auflagenhöhe.
Leichte Anschmutzung aus dem Druckprozess. Die Ränder unscheinbar gewellt.
Pl. 5 x 19,9 cm, Bl. 50 x 50 cm.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Zwei Radierungen mit Plattenton auf Bütten. Jeweils in Blei signiert "C. Claus". Eine Arbeit datiert, die zweite betitelt und nummeriert "40/200". "Perspektive des Subjektfaktors" Edition für den Kalender des Staatlichen Kunsthandels der DDR.
WVZ Werner / Juppe G 52 I a (von II b 3); G 52 II b 2 (von II b 3).
Partiell etwas griffspurig, das erste Blatt leicht wellig mit kleineren Farbspuren und Druckstellen.
Pl. je 15 x 12,8 cm, Bl. 47,8 x 35,8 cm / Bl. 36,7 x 35,1 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
367 Carlfriedrich Claus "Notiz". 1980.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Kaltnadelradierung. In Blei signiert, betitelt und datiert "Carlfriedrich Claus, Notiz. 1980" sowie nummeriert u.re. "12/15".
Nicht im WVZ Werner / Juppe, vgl. das gespiegelte Motiv WVZ Werner / Juppe G 60 I. Vermutlich handelt es sich um einen Probedruck. In den Kunstsammlungen Chemnitz befindet sich ebenfalls ein nicht gespiegeltes Exemplar.
Selten.
Leichte Knickspuren am o. Blattrand.
Pl. 9,3 x 6,7 cm, Bl. 19,9 x 13,6 cm.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Serigrafie auf Transparentpapier. U.li. signiert "Carlfriedrich Claus". Reproduktion nach der gleichnamigen Zeichnung.
WVZ Werner / Juppe G 66 b (von c).
Med. 43 x 59,8 cm, Bl. 43 x 60 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Alain Arias-Misson 1936 Brüssel – lebt in Brüssel, Paris, Venedig und Panama City
Klaus Sobolewski 1962 Annaberg-Buchholz – 2006 Chemnitz
Mappe. Werkkomplex, bestehend aus:
Carlfriedrich Claus: drei Radierungen "Codierter Code a", "Codierter Code ß", "Codierter Code y" (Zusammendrucke früher entstandender Platten) und der Serigrafie "Kenn-Wortkontakte" (Faltbogen aus Japankarton mit der Serigrafie auf der li. Innenseite als Umschlag für die drei Radierungen).
Alain Arias-Misson: drei Fotografien und eine Serigrafie.
Klaus Sobolewski: drei Serigrafien und ein Text.
Jeweils in Blei signiert, betitelt und nummeriert
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Bl. 39,7 x 29,6 cm (Radierungen), Bl. 40,2 x 60,4 cm (Serigrafie), Mappe 41 x 31 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
371 Otto Dix "Drucker Erhard (Alfred)". 1951.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Alfred Ehrhardt 1886 Leipzig – 1963 Dresden
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Farblithografie in Braun auf Kupferdruckpapier. Im Stein ligiert signiert und datiert "5 Dix 1" u.li. In Blei nochmals signiert "Dix" u.re. Eines von 10 Exemplaren.
WVZ Karsch 195.
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Leicht griffspurig, die u. Blattkante mit minimalen Einrissen.
St. 35,5 x 26,6 cm, Bl. 52,7 x 42,5 cm.
372 Otto Dix, Mondäne Dame – aus dem Gästebuch von Richard Seyffarth. 1965.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
Kugelschreiberzeichnung in Schwarz auf einer Gästebuchseite (Doppelbogen) mit Goldschnitt. Signiert und datiert "Dix 1965" Mi.li. Auf der Innenseite des Bogens mit einer ausführlichen Widmung "Nach mehreren frohen Tagen muß ich zum Schluß noch ernst werden: ich weiß nicht, für was ich alles danken soll, für den überaus herzlichen Empfang, die leibliche und seelische Betreuung, die Führung durch Kunst und Landschaft, das große Opfer an sich, alles zusammen für diese Beweise der
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26,7 x 20 cm.
373 Otto Dix "Hafenarbeiter mit Kind". 1968.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Farblithografie auf weißem "BFK RIVES"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Dix 68". U.Mi. in Blei betitelt, u.li. nummeriert "47/80". Mit dem Trockenstempel der "ERKER PRESSE ST. GALLEN" u.li.
WVZ Karsch 327 II (von II A).
Fachmännisch gereinigter Zustand. Der o. und u. Blattrand etwas wellig.
St. 72 x 54 cm, Bl. 76,5 x 56 cm.
374 Fritz Cremer, Drei Hexendarstellungen. 1949.
Fritz Cremer 1906 Arnsberg/Ruhr – 1993 Berlin
Drei Linolschnitte, koloriert, auf feinem Papier. Alle Arbeiten in Blei signiert "FCremer" und datiert, verso nummeriert. Eine Arbeit im Passepartout montiert.
Ein Blatt mit Quetschfalten, teilweise leichten Einrissen und Farbflecken. Verso mit Resten älterer Montierungen.
Pl. min. 12,5 x 16,2 cm, Pl. max. 20,2 x 14 cm, Bl. je 30 x 20,6 cm.
Klaus Dennhardt 1941 Dresden
Drei Farbmonotypien auf verschiedenen Papieren. Jeweils u.re. in Blei signiert "Dennhardt", u.li. ausführlich datiert.
"Gelbe und schwarze Zeichen" verso mit Resten einerälteren Montierung. "Weiße Strukturen auf Gelb" mit drei Tipp-Ex-Spuren.
Bl. min. 69,7 x 49,8 cm, max. 70,1 x 49,3 cm, .
376 Rudolf Dischinger "Schwellende Form". 1956.
Rudolf Dischinger 1904 Freiburg (Breisgau) – 1988 ebenda
Tempera. Signiert und datiert "Dischinger 1956" u.li. Verso nochmals signiert, betitelt und mit Maßangaben versehen, zudem ausführlich datiert "2.8.1956".
Blattrand o.Mi. mit Knickspur, unterhalb der Signatur leichter Materialabrieb. Ein winziger Fleck im u.re. weißen Rand. Verso Montierungsreste und leicht stockfleckig.
50,6 x 78,1 cm.
377 Werner Gilles "Harpyen, Todesvögel, Tiere am Strand" (Kleine Fassung). 1957.
Werner Gilles 1894 Rheydt, Rheinland – 1961 Essen
Lithografie auf gelblichem Papier. Unterhalb der Darstellung li. in Blei signiert und datiert "Gilles 1957". U.re. nummeriert "56/75".
Blatt 3 der 1. Graphikmappe des Deutschen Künstlerbundes, Berlin 1957. Hinter Glas gerahmt
WVZ Schwengers L34.
Deutlicher Säurerand. Die Blattränder etwas gebräunt. Verso sehr vereinzelt wenige Stockfleckchen.
St. 25 x 38 cm, Bl. 37 x 50 cm, Ra. 40,2 x 50,6 cm.
378 Hubertus Giebe, Sieben großformatige druckgrafische Arbeiten / Fama I / Fama II. 1986– 2005.
Hubertus Giebe 1953 Dohna – lebt in Dresden
Sechs Farblithografien / Holzschnitt / Federzeichnung in Tusche und zwei Farbstiftzeichnungen. Jeweils u.re. signiert und datiert, u.li. nummeriert, drei Blätter bezeichnet "Probedruck". Beiliegend zwei separate Blätter mit Darstellungen der Fama und handschriftlichen Widmungen des Künstlers.
Blätter teils knick- und griffspurig. Ein Blatt mit kleinerem Einriss (ca. 1,5 cm) am u. Rand.
Bl. min. 57,2 x 75,6 cm, Bl. max. 70,4 x 89,6 cm.
379 Ulrich Eisenfeld "Morgen am See" (Schlachtensee, Berlin). 1987.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Farbige Pastellkreidezeichnung. U.li. in Tusche signiert und datiert "Eisenfeld 87". Auf einen Untersatzkarton montiert, daurauf u.re. in Blei betitelt. Verso zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben.
22,7 x 39,4 cm, Unters. 24,9 x 41,3 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
380 Ulrich Eisenfeld "Letzter Schnee am Wilisch (im März)". 1991/2004.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Farbige Pastellkreidezeichnung. U.re. signiert, nummeriert und datiert "Eisenfeld 91/04". Auf Untersatzkarton montiert, daurauf u.re. nochmals in Blei signiert und datiert sowie u.li. betitelt. Verso zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben.
Minimal atelierspurig.
51,5 x 68,5 cm, Unters. 54 x 70,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
381 Ulrich Eisenfeld "Benediktenwand". 2000.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Farbige Pastellkreidezeichnung auf graubraunem Karton. Mehrfach in Blei signiert und datiert "Eisenfeld 2000" sowie betitelt. Verso zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben. Auf zweifachen Untersatzkarton montiert.
Der Bergrücken der Bendiktenwand, hier von Benediktbeuern aus gesehen, liegt in den Bayrischen Voralpen unweit des Kochelsees.
Technikbedingt unscheinbar wischspurig.
31 x 59 cm, Unters. 58 x 83 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
382 Ulrich Eisenfeld "Abend an märkischem See". 1998.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Farbige Pastellkreidezeichnung. Signiert und datiert mit schwarzem Faserstift u.li. "Eisenfeld 98". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt. Auf dem Passepartout nochmals signiert und datiert u.re. "Eisenfeld" sowie betitelt u.li.
In den Blattecken jeweils unscheinbare Reißzwecklöchlein.
22 x 32,5 cm, Ra. 48,5 x 63,5 cm.
383 Ulrich Eisenfeld "Herbst an der Quorener Kipse". 2008.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Farbige Pastellkreidezeichnung. U.li. betitelt, signiert und ausführlich datiert "Eisenfeld 6.11.08". Auf einen Untersatzkarton montiert. Verso zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben. Freigestellt im Passepartout montiert.
Passepartout leicht angeschmutzt.
36 x 48 cm, Psp. 50 x 60 cm.
384 Ulrich Eisenfeld "Sommer im Vorerzgebirge bei Schmorsdorf". 2009/2025.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Farbige Pastellkreidezeichnung auf grauem Karton. Mehrfach signiert "Eisenfeld" und datiert sowie betitelt. Im Passepartout montiert. Verso zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben.
Werkliste D2–22.
Minimal atelierspurig.
36 x 47,8 cm, Psp. 58 x 71 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
385 René Graetz "Skizze Rote Leiter". 1974.
René Graetz 1908 Berlin – 1974 Graal-Müritz
Kohlestiftzeichnung auf Maschinenbütten, am re. Rand mit farbbezogenen Annotationen des Künstlers in Blei. Unsigniert. U.re. ausführlich datiert "22.4.74". Verso betitelt und nochmals datiert "1974" sowie im Kreis nummeriert "219".
Vgl. die Farbstiftzeichnung "Die rote Leiter", 1973, sowie zwei druckgrafische Varianten aus dem selben Jahr, verzeichnet in:
Gottfried Riemann, Ilse Oschütz: René Graetz, Grafik & Plastik: Gedenkausstellung zum 70. Geburtstag; Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Berlin 1978, Z 134 / D 53 / D 54 (ohne Abb.).
Wisch- und fingerspurig, mit unscheinbaren Griffknicken. In den o. Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.
61,5 x 49,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
394 Eberhard Göschel, Landschaft in der Dämmerung. 1979.
Eberhard Göschel 1943 Bubenreuth – 2022 Dresden
Farbradierung. U.re. signiert und datiert "Göschel 79" sowie u.li. nummeriert "5/20". Im Passepartout hinter Glas in einer profilierten, versilberten Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. O.li. minimal knickspurig. Unterhalb des u. Plattenrands minimale Farbspuren, wohl aus dem Werkprozess. Rahmen mit leichten Kratzspuren und Bestoßungen.
Pl. 24 x 31,5 cm, Ra. 54,2 x 44,3 cm.
395 Eberhard Göschel, Ohne Titel. 1992.
Eberhard Göschel 1943 Bubenreuth – 2022 Dresden
Farbradierung. In Blei signiert und datiert "Göschel 92" u.re., u.li. nummeriert "87/99". Hinter Glas in einfacher schwarzer Leiste gerahmt, verso mit dem Etikett eines Rahmenherstellers.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. mit minimalen Gebrauchsspuren.
Pl.20,3 x 49,7 cm, Ra. 38,5 x 56 cm.
397 Peter Graf, Im Schlaf bewacht. 1993.
Peter Graf 1937 in Crimmitschau – lebt in Radebeul
Bleistiftzeichnung auf Bütten. Datiert "22. 8. 93" sowie mit dem Künstlersignet "Graf" versehen u.re. in Blei. Auf Untersatzkarton montiert.
Zwei Einrisse an den Seiten (ca. 2 cm), Unters. leicht knickspurig.
52 x 36,5 cm, Unters. 60 x 42,4 cm.
398 Peter Graf "Das Nashorn friert…" / Im Schlaf bewacht. 1990/ wohl 1990er/2000er Jahre.
Peter Graf 1937 in Crimmitschau – lebt in Radebeul
Zwei Farblithografien auf Bütten. In Blei u.re. signiert "Graf 90" bwz. "Graf", u.li. nummeriert "31/100". Verso mit einem Editionsstempel.
Leicht knickspurig.
St. 56,5 x 47,8 cm, Bl. 59,7 x 50 cm / St. 50 x 36 cm, Bl. 53,3 x 38,4 cm.
399 Peter Graf, Fünf humoristische Darstellungen. 1980er -2000er Jahre.
Peter Graf 1937 in Crimmitschau – lebt in Radebeul
Drei Zeichnungen / zwei Radierungen. Jeweils in Blei signiert, drei Blätter datiert.
Mit den Arbeiten
a) "Television". Bleistiftzeichnung.
b) "Der Kellner des Jahres". 1987. Grafitzeichnung.
c) "Wandern im Weinberg". 2005. Grafitzeichnung.
d) "Weltfrieden". 1986. Radierung.
e) Aktszene. Radierung.
Die Zeichnungen mit Lager- und Montageverschmutzungen. Alle Blätter fingerspurig.
Min. 9,5 x 14,2 cm, max. 21 x 29,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
400 Herta Günther "Polizeistunde". 1993.
Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda
Farbige Pastellkreidezeichnung auf gelbem Papier. Signiert und datiert "H. Günther 1993" o.re. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Galerie Hieronymus, 1994; Atelier der Künstlerin.
Glasscheibe des Ra. im li. Bereich mit einigen unscheinbaren Kratzern.
48,5 x 64 cm, Ra. 68 x 82,5 cm.
401 Erika Harbort, Figuren in Bewegung. 1995.
Erika Harbort 1954 Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) – lebt in Glauchau
Mischtechnik auf Bütten. In Blei signiert und datiert "E.Harbort 95" u.re.
Vereinzelte leichte Knickspuren, eine deutliche o.Mi. O.re. Ecke etwas gestaucht.
79 x 56,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
402 Bernd Hahn, Gegenwinkel. 1992.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Mischtechnik auf blauem "Hahnemühle"-Bütten. In Blei signiert und datiert "B. Hahn 92" u.re.
In den Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Technikbedingt leicht gewellt.
48,9 x 62,4 cm.
403 Bernd Hahn, Achtfach gefeldert. 1986.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Mischtechnik und Pinselzeichnung in schwarzer Tusche auf grünlichgelbem "Hahnemühle"-Bütten. In Blei signiert und datiert "B. Hahn 86" u.re.
An den Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Technikbedingt teils deutlich wellig.
48 x 62,2 cm.
404 Angela Hampel, Tryptichon. Wohl 1980er/1990er Jahre.
Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden
Drei Collagen über Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton. Jeweils u.re. in Blei signiert "Angela Hampel", u.li. bezeichnet "E.A.", Künstlerabzüge. Jeweils hinter Glas in einer schmalen Aluminiumleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt leicht gewellt. Ra. jeweils vereinzelt berieben.
31,5 x 31 cm, Ra. 50,8 x 50,8 cm.
405 Ernst Hassebrauk "Prof. Carl Rade". Frühe 1950er Jahre.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Carl Rade 1878 Dresden – 1954 ebenda
Aquarell auf festem Papier. U.re. signiert "Hassebrauk". Verso am u. Blattrand in brauner Tinte betitelt, datiert, nochmals signiert sowie in der o.re. Blattecke mit den Adressdaten des Künstlers in Kohlestift versehen. Freigestellt im Passepartout montiert.
Carl Rade (1878–1954) war Professor an der Dresdner Kunstakademie und gehörte zu den inspirierenden Lehrern Hassebrauks.
Abgebildet in: Christian Hornig "Deutsche Kunst des Expressiven Realismus". München 2018. Nr.
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45,5 x 37,4 cm, Psp. 61,2 x 53,5 cm.
406 Ernst Hassebrauk, Ruhende im Hemd. Wohl 1947.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Grafitzeichnung. U.re. signiert "Hassebrauk". Freigestellt im Passepartout montiert.
Mit leichten Griffknicken. U.re. Ecke sowie am li. Blattrand Mi. mit Stauchung.
50,3 x 34,5 cm, Psp. 64,9 x 49,8 cm.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Strichätzung mit Aquatinta / Kaltnadelradierung / Strichätzung / Radierung. Jeweils u.re. in Blei signiert "Hassebrauk", teils mit weiteren Bezeichnungen. "Herrenbildnis": Blatt 4 der "XVII. Jahresgabe der Freunde Graphischer Kunst 1929", hrsg. von der Vereinigung zur Förderung der Original-Graphik, Leipzig. Jeweils im Passepartout.
WVZ Lau 3; 99; 238; 264, "Herrenbildnis" Söhn HDO 51017–4.
Blattränder leicht knick- und griffspurig. "Herrenbildnis" stockfleckig.
Pl. min. 16,5 x 18,5 cm, Pl, max. 24,8 x 39,6 cm. Psp. je 49,9 x 69,7 cm.
408 Ernst Hassebrauk "Frau Dr. Ehlert (Dame mit Kappe)". 1957.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Kaltnadelradierung in Grünschwarz. In Blei signiert "Hassebrauk" u.re. U.li. von fremder Hand bezeichnet und datiert "Frauenbildnis 1957", u.re. nochmals bezeichnet "Frau Ehlert (Neisch Farbenfabriken Dresden N.[eustadt] Förstereistraße). Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Lau (Schenkung Charlotte Hassebrauk) 188.
Leicht lichtrandig, Ecken minimal gestaucht.
Pl. 59 x 32,2 cm, Bl. 64,9 x 49,2 cm , Psp. 79,7 x 64,3 cm.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Grafit- und Farbstiftzeichnung / Federzeichnung in Tusche / Kohlestiftzeichnung. "Stillleben mit Kürbis" u.re. signiert "Hassebrauk". Die zwei anderen Werke jeweils verso u.re. signiert.
Blätter jeweils am Rand minimal gegilbt, etwas griffspurig und angeschmutzt. "Stillleben mit Kürbis" mit leicht geknickten Randbereichen. "Felsiger Bachlauf" mit drei unscheinbaren Einrissen (< 5 mm) .
34 x 47,5 cm / 24,8 x 34,9 cm / 32,8 x 49,8 cm.
410 Ernst Hassebrauk, Stillleben mit schwarzer Flasche und Äpfeln. Wohl 1960er Jahre.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Mischtechnik auf kräftigem, chamoisfarbenen Bütten. In Grafit signiert "Hassebrauk" u.re. Verso in Farbstift nochmals signiert und nummeriert.
Kleine, unfachmännisch hinterlegte Fehlstelle mit Knickspur o.re. sowie geringfügige Malschichtverluste am o. Rand. Verso atelierspurig, o.re. Reste einer älteren Montierung.
55,3 x 76 cm.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Feder- und Pinselzeichnung in schwarzer und roter Tusche auf festem Papier. O.re. signiert "Jos. Hegenbarth". Verso in Blei mit einem Zitat aus "Die Geschichte von der abgehauenen Hand" von Wilhelm Hauff. Beiliegend ein weiteres Blatt mit einer Widmund des Künstlers, datiert "1960". Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Zesch F VII 895.046 / E VII 567.
Blattränder und -ecken minimal gestaucht. Verso mit kleinsten Stockfleckchen.
19,2 x 15,4 cm.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Feder- und Pinselzeichnung in Tusche auf gräulichem Papier. U.re. in Blei signiert und datiert "J. Hegenbarth 45". Am u. Blattrand betitelt. Verso mit einer unvollendeten Skizze derselben Darstellung. Im Passepartout montiert.
WVZ Zesch D VII 671.
Leicht lichtrandig. Blattränder etwas griffspurig. Die Blattecken verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
23,8 x 17,4 cm.
413 Josef Hegenbarth "Zwei Affen". Um 1940.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Pinselzeichnung in Tusche. Zweifach in Blei signiert u.re. und o.re. "Jo. Hegenbarth".
WVZ Zesch D V 1068.
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Blattecken montierungsbedingt etwas knitterspurig sowie unscheinbar braunfleckig. Ränder minimal griffspurig. Verso ateliespurig, in den Ecken Reste einer ehemaligen Montierung, partiell rekto durchscheinend.
28,7 x 22 cm.
414 Josef Hegenbarth "Fasching". Um 1954.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Pinselzeichnung in farbiger Tusche auf Aquarellkarton. U.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth". Verso mit einer Skizze zu "Fasching". Im Passepartout.
WVZ Zesch E III 586.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Die Randbereiche vereinzelt leicht gestaucht und partiell leicht angeschmutzt.
42 x 35,5 cm.
415 Bernhard Heiliger, Zehn figurative Darstellungen. 1960.
Bernhard Heiliger 1915 Stettin – 1995 Berlin
Zehn Farblithografien auf festem Papier. Zwei Exemplare motivgleich Jeweils in Blei signiert u.re. "B Heiliger" und datiert, vereinzelt in der u.li. Ecke nummeriert.
Blätter leicht atelierspurig, vereinzelt minimal griffspurig. Ein Blatt mit leichter Knickspur o.re., ein weiteres mit Knickspur (ca. 8 cm) am li. Rand.
St. max. 29 x 16 cm, Bl. 54 x 38,3 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
416 Albert Hennig, Abendstimmung / Stadtlandschaft / Figürlich-abstrakt. Wohl 1988 / Nach 1962.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell über Monotypie / zwei Holzschnitte, aquarelliert, jeweils auf kräftigem Bütten. Jeweils in Faserstift signiert "AHennig". "Abendstimmung" datiert "88" und variabel im Passepartout montiert.
Die beiden Holzschnitte unkoloriert abgebildet in: Peter Hochel (Hrsg.): Albert Hennig. Heidelberg 1997. S. 162.
13 x 16,5 cm / Stk. 10,7 x 16 cm, Bl. 27 x 39,5 cm / Stk. 16,2 x 10,5 cm, Bl. 40 x 26,5 cm.
417 Albert Hennig, Vogelkopf. 1970.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell. U.li. signiert und datiert " Hennig 70". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
.
23 x 29 cm, Ra. 36,2 x 42,2 cm.
418 Albert Hennig, Abend über Häusern. Wohl 1981.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell. Signiert und datiert u.li. "AHennig". Im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbeding unscheinbar wellig. Das "A" mit Blei nachgezeichnet.
BA. 28,7 x 31,9 cm, Ra. 42,5 x 44,5 cm.
419 Albert Hennig, Stadt im Mondschein. Wohl 1980er Jahre.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell. Unsigniert. Im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt unscheinbar wellig.
BA. 28,9 x 31,9 cm, Ra. 42,5 x 44,5 cm.
420 Albert Hennig, Dorf mit Windmühle in der Dämmerung. 1982.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell. Signiert und datiert u.li. "Hennig 82" Im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Montierungsbedingt unscheinbar wellig. Rahmen Mi.li. mit minimaler Farbabplatzung.
BA. 26,7 x 31,9 cm, Ra. 41,2 x 45,2 cm.
421 Albert Hennig, Figurengruppe. 1982.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell über Faserstiftzeichnung. Signiert und datiert "Ahennig 82" u.li. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Der Technik wegen leicht gewellt.
14,7 x 20 cm, Ra. 34,5 x 42 cm.
422 Willy Robert Huth, Strandkörbe und Fischerhütte am Darsser Strand. Wohl 1950er Jahre.
Willy Robert Huth 1890 Erfurt – 1977 Amrum
Aquarell. Monogrammiert u.li. "WRH". Hinter Glas in einer schmalen Holzleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt minimal wellig.
29,5 x 39,7 cm, Ra. 52,5 x 62,5 cm.
423 Günter Horlbeck "Aktzeichnungen ab 1954" – 18 Aktzeichnungen. Um 1960.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
18 Federzeichnungen in Tusche, partiell laviert. Zwei Blätter signiert und datiert. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. Mit einem Umschlagblatt, von Künstlerhand betitelt.
Wenige kleine Flecken und Knickspuren.
Bl. je ca. 48 x 38 cm, einige kleinere Blätter.
424 Günter Horlbeck "Zeichnungen ab 1952" – 22 Aktzeichnungen. Um 1960.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
22 Zeichnungen und Skizzen in Tusche. Zum Teil signiert und datiert. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. Mit einem Umschlagblatt, von Künstlerhand betitelt.
Wenige kleine Flecken und Knickspuren.
Bl. zumeist ca. 48 x 38 cm.
Günther Huniat 1939 Thammühl – lebt in Leipzig
Zwei Grafitzeichnungen und Kreide auf grünlichem Papier / Farbige Kreidezeichnung über Wasserfarben auf feinem Bütten. Jeweils u.re. signiert "G. Huniat" und datiert sowie u.li. in Blei bezeichnet. Im Passepartout montiert.
"Dar der Dämmerung…" mit kleinen Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ecke u.li. leicht berieben. "Abend steift auf" technikbedingt leicht gewellt, partiell mit unscheinbaren Quetschfalten.
49,5 x 63,5 cm, Psp. 69,5 x 99,5 cm / 39,8 x 45,2 cm, Psp. 58,7 x 78,3 cm.
426 Horst Hussel, Kopf und Zeichen. Nach 2000.
Horst Hussel 1934 Greifswald
Gouache auf Bibelseite "Das erste Buch Genesis". In Blei signiert "Hussel" u.re. Freigestellt im Passepartout montiert.
Fehlstelle (ca. 5 x 0,9 cm) und hinterlegter Einriss (ca. 2 cm) in der o.li. Ecke sowie minimale Fehlstelle mit Einriss (ca. 0,2 cm) in der u.li. Ecke. Li. Rand teils mit Klebestreifen gefestigt. Leicht knickspurig sowie technikbedingt leicht gewellt. Minimale Bereibungen außerhalb der Malschicht am re. Rand.
34,5 x 23,4 cm, Psp. 48,8 x 39,9 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
427 Hans Jüchser "Mutter und Kind" (Helga mit Caroline). 1962.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Farbholzschnitt auf wolkigem Japan. In Blei signiert und datiert "Jüchser 62" sowie bezeichnet "Handdruck 2". Verso auf dem Falz betitelt und mit einer Preisannotation versehen. Auf einem schwarzen Untersatz montiert, am Blattrand re. drei Montierungsreste (Etiketten des VEB Deutsche Wertpapier-Druckerei).
Abgebildet in: Fritz Löffler: Hans Jüchser – Bildnis eines Künstlers. Berlin 1964, Nr. 25.
Von vorliegendem Motiv entstanden mehrere druckgrafische Varianten sowie das
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Stk. 30 x 20,7 cm, Bl. 47 x 36 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
428 Hans Jüchser, Helga mit schwarzem Tuch. 1972.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Gerhard Bosse 1922 Wurzen – 2012 Takatsuki, Japan
Farbholzschnitt auf Maschinenbütten. In Blei signiert und datiert "Jüchser 72", bezeichnet "Handdruck" und nummeriert " 21/100".
Provenienz: Nachlass Sammlung Gerhard Bosse (1922 Wurzen– 2012 Takatsuki, Japan).
Druckgrafische Wiederholung des Motivs nach dem gleichnamigen Gemälde "Helga mit schwarzem Tuch", 1964, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Inv. Nr. 3595.
Knickspurig, ein Falz am o.li. Rand. Sehr unscheinbare Randläsionen.
Stk. 45,2 x 18,8 cm, Bl. 63,2 x 49,3 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
429 Jörg Immendorff "Rimbaudflieger". 1997.
Jörg Immendorff 1945 Bleckede – 2007 Düsseldorf
Farbserigrafie in fünf Farben auf "ZERKALL"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert, u.li. nummeriert "35/39". Hinter Plexiglas in einer silberfarbenen Leiste gerahmt.
WVZ Geuer / Breckner 1997.6, mit abweichender Angabe zur Auflagenhöhe.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Der oberste Blattrand mit einer ganz unscheinbaren Gilbung. Vereinzelte Griffknicke im u. weißen Rand.
Med. 87,5 x 69 cm, Bl. 106 x 75 cm, Ra. 120 x 91 cm.
430 Anton Paul Kammerer, Fünf Weibliche Aktdarstellungen. 2005/2009.
Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel
Verschiedene Techniken. Alle Blätter monogrammiert "APK" und datiert. Teilweise vollflächig im Passepartout montiert.
Mit den Arbeiten:
a) "Ohne Titel". 2005. Acryl und Grafit über Collage.
b) "STR No. 2". 2005. Acryl und Grafit über Collage.
c) "STR No. 3". 2005. Acryl und Grafit über Collage.
d) "Sitzende". 2009. Kreidezeichnung.
e) "Stehende". 2009. Kreidezeichnung.
Ränder der Zeichnungen mit deutlichen Läsionen.
Min. 17 x 28 cm, max. 48,5 x 18 cm bzw. 33,5 x 23 cm, Psp. max. 50 x 40 cm.
431 Friedrich Peter Kaiser, Vier Aktzeichnungen. 1986 -1999.
Friedrich Peter Kaiser 1939 Dresden
Verschiedene Techniken. Jeweils monogrammiert "FPK" und datiert. Die drei Blätter an den o. Ecken auf Untersatzkarton montiert.
Mit den Arbeiten:
a) "Sitzende". 1986. Grafitzeichnung auf blauem Papier.
b) "Rückenakt". 1996, Kreidezeichnung.
c) "Hockende". 1997. Kreidezeichnung.
d) "Stehende" 1999. Kreidezeichnung mit Acryl.
Jeweils Reißzwecklöchlein in den Ecken.
Min. 29,5 x 26,5 cm, max. 39,5 x 29,5 cm.
432 Ralf Kerbach "Dressur" / "Kunststück". 2008.
Ralf Kerbach 1956 Dresden – lebt und arbeitet in Dresden und Berlin
Zwei Kaltnadelradierungen (Linienätzungen) auf "Zerkall"-Bütten. In Blei signiert und datiert u.re. "R. Kerbach 08", nummeriert u.li. "3/15".
Druckfrischer Zustand.
Pl. 44,5 x 34,8 cm, Bl. 76,5 x 54,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
433 Anatoli Kaplan "Der behexte Schneider." 1954– 1957.
Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad
Prof. Dr. Werner Schmidt 1930 Pirna – 2010 Dresden
26 Farblithografien. Mappe mit Arbeiten zu einem Text von Scholem Alejchem. In Blei jeweils u.re. kyrillisch signiert und datiert "Akaplan 54–57" sowie u.li. kyrillisch betitelt. Eines von 500 Exemplaren des Nachdrucks, Gesamtauflage 1100 Exemplare. Grafische Werkstatt der Leningrader Abteilung des Künstlerfonds der UdSSR. In der originalen Halbleinen-Flügelmappe.
Mit den Arbeiten:
a) "Titelblatt (Der Schneider mit der Ziege)".
b) "Inhaltsverzeichnis (Säulen mit Ziegen)".
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Bl. ca. 59 x 43,7 cm, Mappe 60,7 x 45,5 cm.
434 Fritz Keller, Tulpenbeet. 1970er/1980er Jahre.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen, von der Witwe des Künstlers Ursula Keller signiert, datiert "70/80" sowie mit der Werknummer "3390" versehen.
Technikbedingt unscheinbar wellig. Kleine Einrisse am o. und u. Rand. Minimal griffspurig. Verso farbspurig, o. und u. Klebereste einer älteren Montierung.
75 x 49,7 cm.
435 Fritz Keller, Wasserblumen. Wohl 1970er/1980er Jahre.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache. Zweifach signiert "Fritz Keller" u.li. und u.Mi., verso nochmals signiert und betitelt, mit dem Nachlass-Stempel versehen, von der Witwe des Künstlers Ursula Keller signiert, mit der Werknummer "1841" sowie bezeichnet "foto" und "284(75x100)".
Technikbedingt unscheinbar wellig, leicht knickspurig. Blattecken leicht angestaucht. Zwei unscheinbare, schräg über das gesamte Blatt verlaufende Knickspuren. Klebereste an der u. Kante.
75 x 100 cm.
436 Fritz Keller, Mann im roten Hemd. 1979.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache. Verso signiert "Fritz Keller" und ausführlich datiert "14.4.79", betitelt, dreifach mit Werknummer "201" und dem Nachlass-Stempel versehen, von der Witwe des Künstlers Ursula Keller signiert.
Verso farbspurig. Technikbedingt leicht wellig. Blattecken minimal angestaucht.
37,4 x 50 cm.
437 Fritz Keller "Fischer an den Netzen" (Rügen) / "Zwei Fischer" (Rügen). 1970er/1980er Jahre.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Zwei Gouachen auf Karton. Unsigniert. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "516" bzw. "4357" versehen, die erste Arbeit bezeichnet "foto", die andere künstler- und größenbezeichnet, mit Bestätigung der Witwe des Künstlers sowie in Rot "Maria".
Blattecken jeweils minimal gestaucht. Technikbedingt unscheinbar wellig sowie verso atelierspurig.
29,8 x 41,6 cm / 23,7 x 31,8 cm.
438 Ulrich Knispel, Fenster mit Pflanze. Um 1947/1948.
Ulrich Knispel 1911 Altschaumburg – 1978 Reutlingen
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Aquarell. U.li. in Blei signiert "Knispel".
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Die vorliegende Arbeit steht stilistisch noch unter dem Einfluss seines Lehrers Erwin Hahs.
Wir danken Frau Dr. Dorit Litt, Bonn, für freundliche Hinweise.
Kleine Fehlstelle und Ausriss in der o.li. Ecke, in den Ecken unscheinbare Reißzwecklöchlein, zwei kleine Einrisse u.Mi., ein unscheinbarer Brandfleck am u. Rand. Leicht griffspurig. Verso atelierspurig und stockfleckig.
74,2 x 48 cm.
439 Oskar Kokoschka "Der Urteilsspruch". 1969.
Oskar Kokoschka 1886 Pöchlarn – 1980 Montreux
Radierung. In Blei signiert u. re. Bezeichnet u. li. "Probedruck". Verso bezeichnet "Dionysis im Gespräch mit Euripides und Aischylos * "Die Frösche" des Aristophanes". Hinter Glas gerahmt.
WVZ Wingler-Welz 445.
Brustbild des Dionysos als des überlegenen Gottes, links mit dem siegreichen Aischylos. Im Hintergrund der nur teilweise sichtbare Kopf des zurückgedrängten Euripides dargestellt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht lichtrandig und wellig.
Pl. 26 x 20 cm, Bl. 45 x 33 cm, Ra. 45,9 x 34 cm.
440 Hans Körnig "Der Maler Otto Westphal". 1960.
Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Aquatinta und Radierung auf gelblichem Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Körnig 60" sowie u.re. nummeriert "262/1". U.li. mit einer Widmung des Künstlers an Otto Westphal. Hinter Glas gerahmt.
WVZ der Aquatinten 262, dort mit leicht abweichenden Maßangaben.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
An den Blatträndern sehr vereinzelt knickspurig sowie leicht angeschmutzt. Im o.li und u.li. Bereich unscheinbar stockfleckig.
Pl. 48,3 x 19,5 cm, Bl. 58,9 x 41 cm, Ra. 67,7 x 50,7 cm.
441 Bernhard Kretzschmar, Doppelbildnis Sabine und Detlef. Um 1952.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Aquarell auf Bütten. Unsigniert. Randumlaufend auf Untersatzkarton klebemontiert und im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung von Peter Stilijanov, Klosterneuburg, vom 27.12.2012.
Fritz Löffler schreibt über die Arbeiten Kretzschmars, die nach 1945 entstanden sind: "Doch Kretzschmar ertrug es nur schwer, allein zu sein. Er stürzte sich auf die Menschen, die bereit waren, zu hören, was er zu Fragen der Kunst und Erziehung zur
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61,4 x 48 cm, Ra. 82,3 x 67,5 cm.
Gregor Torsten Kozik 1948 Hildburghausen – lebt in Kirchbach/ Oederan
Kohlestiftzeichnung, partiell gewischt und weiße Kreide / Radierung. Die Kohlestiftzeichnung verso signiert und datiert "Kozik 87" sowie betitelt und mit einer Widmung versehen. Die Radierung betitelt, zweifach monogrammiert sowie u.re. nummeriert "109/125".
Blätter leicht atelier- und griffspurig, eines Rändern leicht knickspurig, ein anderes mit Resten von Klebeband.
51 x 67 cm, Pl. 17,6 x 24,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
443 Gregor Torsten Kozik "In den engen Räumen". 1987.
Gregor Torsten Kozik 1948 Hildburghausen – lebt in Kirchbach/ Oederan
Aquarell über Serigrafie auf "Hahnemühle"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Kozik 87", u.Mi. betitelt, u.li. bezeichnet "E.A.", Künstlerabzug.
U. Blattrand wellig und vereinzelt etwas knickspurig. Vereinzelte leichte gelbliche Flecke.
Bl. 39 x 53 cm.
444 Nicholas Krushenick "Crossover" / "Amberbahn". 1972/1962.
Nicholas Krushenick 1929 New York City – 1999 ebenda
Zwei Farbserigrafien auf "Fabriano"-Bütten bzw. dünnem Karton. Jeweils recto bzw. verso in Blei signiert "Nicholas Krushenick" bzw. "N. Krushenick", datiert und nummeriert "152/300" bzw. "78/100". Edition Domberger.
Jeweils etwas knickspurig und leicht stockfleckig. "Crossover" etwas wellig. "Amberbahn" stellenweise mit kleinen Fleckchen. Ein Feuchtefleck im u. Drittel li. Die Blattränder verso umlaufend mit Klebebandmontierungen.
Bl. 69,7 x 64 cm / Bl. 86,3 x 75,6 cm.
445 Andreas Küchler "Filmnächte am Elbufer" (Dresden). 2000.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Collage und Mischtechnik auf leichtem Karton. In Blei ligiert monogrammiert und datiert "AK MM" u.re.
Ecke o. re leicht knickspurig, Die re. Blattecken mit Reißzwecklöchlein. Verso atelierspurig.
42 x 29,7 cm.
446 Andreas Küchler, Im Gehäus. 2000.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Collage und Mischtechnik. Ligiert monogrammiert und datiert u.li. "AK MM" sowie undeutlich betitelt. Im Passepartout.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt wellig und mit einzelnen werkimmanenten Quetschfalten am u. und re. Blattrand.
39 x 49 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
447 Paul Kuhfuss, Auf der Bühne / Der Traum / Paar mit Mondsichel. 1956 / 1940er Jahre/1950er Jahre.
Paul Kuhfuss 1883 Berlin – 1960 ebenda
Drei Kreidezeichnungen auf bräunlichem bzw. auf hauchdünnem Papier. "Auf der Bühne" u.li. in Kugelschreiber signiert "Kuhfuss", u.re. datiert "1956". O.li. in Blei bezeichnet "Pavel's träumerisch-melancholische "Pavane" ". "Der Traum" und "Paar mit Mondsichel" jeweils unsigniert, mit einer typografischen Nummerierung. Eine Arbeit auf schwarzem Untersatz montiert und hinter Glas gerahmt.
Nicht im WVZ Hellwich / Röske, vgl. jedoch motivisch WVZ 52/65, datiert "1952".
Die Arbeiten
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20,6 x 28 cm, Ra. 29,3 x 36,5 cm / 23,5 x 27,7 cm / 27,8 x 23,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
448 Paul Kuhfuss "Gänsemagd". Wohl um 1955.
Paul Kuhfuss 1883 Berlin – 1960 ebenda
Farbige Pastellkreidezeichnung auf bräunlichem Papier. U.re. signiert "Kuhfuss". Verso u.re. mit einer ehemaligen Inventarnr. in Kugelschreiber.
Das Werk wird in den Nachtrag zum WVZ Hellwich / Röske aufgenommen. Vgl. motivisch und stilistisch WVZ Hellwich / Röske 55/92 und 55/93.
Wir danken Herrn Ekkehard Hellwich, Ahrensfelde, für freundliche Hinweise.
Im li. Drittel eine durchgehende, vertikale Knickspur mit partiellem Einriss. Malschicht mit Abrieb. Verso Reste einer alten Montierung.
30,6 x 42 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
449 Johannes Kühl "Selbst". 1945.
Johannes Kühl 1922 Dresden – 1994 Bautzen
Grafitzeichnung auf gelblichem Karton, vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert. U.re. in Tusche signiert "Johannes Kühl", betitelt und ausführlich datiert "Januar 1945".
Bildträger deutlich gebräunt, lichtrandig, stockfleckig und angeschmutzt mit waagerechten Quetschfalten, etwas deutlicher auf Höhe des Haaransatzes.
38,5 x 30 cm.
450 Johannes Kühl, Stillleben mit Büchern und Blutjohannisbeerzweigen. 1950.
Johannes Kühl 1922 Dresden – 1994 Bautzen
Aquarell auf Aquarellkarton. U.re. in Tusche signiert und datiert "Johannes Kühl 50".
Verso leicht atelierspurig, Montierungsreste in den o. Ecken.
34,5 x 27,3 cm.
451 Wolfgang Kühne "Fischkiste". 2007.
Wolfgang Kühne 1952 Lückstedt/Altmark – lebt in Dresden
Wasserfarbe und farbige Pastellkreiden auf Bütten. In Blei u.re. signiert "W. Kühne" sowie datiert. Verso in Blei u.re betitelt. In beige-goldfarbener Holzleiste hinter Glas gerahmt.
Bütten leicht gewellt.
45,9 x 62,6 cm, Ra. 53,7 x 70,3 cm.
452 Wilhelm Lachnit, Mutter mit Kind / "Am Morgen". 1955/1958.
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Zwei Radierungen mit Aquatinta auf Bütten. Jeweils unterhalb der Darstellung re. signiert "W. Lachnit" und datiert "55" bzw. "58". "Mutter mit Kind" li. nummeriert "4/15". Jeweils auf Untersatz bzw. im Passepartout montiert.
"Am Morgen" abgebildet in: Cornelie Becker-Lamers, Wolfgang Finkbein: Wilhelm Lachnit 1899 – 1962. Aus dem graphischen Werk. Ausstellung zum 100. Geburtstag des Künstlers (7. November 1999 bis 6. Januar 2000, Galerie Finkbein, Gotha ; 7. November 1999 bis 9.
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Pl. 17,9 cm x 21,6 cm, Bl. 27 x 20 cm / Pl. 49 x 32,5 cm, Bl. 64,2 x 45 cm.
453 Wilhelm Lachnit, Bauerngehöft mit grasendem Pferd. 1961.
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Kohlestiftzeichnung auf chamoisfarbenem Karton. U.re. in Tusche signiert "W. Lachnit", o.Mi. in Kugelschreiber datiert und mit einer Widmung versehen.
Unscheinbar wisch- und knickspurig, mit winzigen Stockfleckchen.
29,5 x 39,5 cm.
454 Christian Lang "Nordisches Objekt" / "Kreuzweg". 1988/1989.
Christian Lang 1953 Chemnitz – lebt in Chemnitz
Zwei Radierungen auf Bütten. In Blei signiert, und datiert "C. Lang "88" bzw. "C. Lang "89", jeweils bezeichnet "Probedruck".
Vereinzelt leicht knickspurig.
Bl. 47 x 64 cm / Bl. 67,5 x 53 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
455 Christian Lang, Abendstimmung / Gelbes Kreuz / Surreale Landschaft. 1998.
Christian Lang 1953 Chemnitz – lebt in Chemnitz
Drei Aquarelle auf faserigem Japan. Jeweils u.re. signiert und datiert "Lang 98".
Verso jeweils leicht farbspurig.
Min. 46,6 x 62 cm, max. 47 x 65 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
456 Gerda Lepke "Reiterin" (Moritzburg) / Paar im Pavillon. 1989/1995.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Zwei Aquarelle und Federzeichnungen in Tusche auf hauchdünnem Japan. Jeweils u. in Blei signiert "Gerda Lepke" und datiert, eine Arbeit betitelt und ortsbezeichnet "Dresden / Moritzburg" sowie verso nummeriert.
"Reiterin" knitterspurig, das zweite Blatt mit einem Säureschaden in der u. Bildhälfte. Reißzwecklöchleinaus dem Werkprozess.
Max. 37,5 x 49,5 cm.
457 Gerda Lepke, Zwei Figuren in Blau. Wohl 1990er Jahre.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Aquarell und Federzeichnung in Tusche auf dünnem, wolkigen Papier. U.re. in Blei signiert "Gerda Lepke".
Knitterspurig,mit winzigen Randmängeln und kaum sichtbaren Stockfleckchen.
63,4 x 50,3 cm.
458 Gerda Lepke "nach Birnbaumast". 1994.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Aquarell auf hauchdünnem Japan. In Blei signiert und ausführlich datiert "Gerda Lepke 29 / 9 / 94" sowie betitelt. Hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt wellig, die Randbereiche zum Teil deutlich knickspurig.
BA. 66 x 44 cm, Ra. 95 x 72 cm.
459 René Magritte (nach) "L'Idole". 1965.
René Magritte 1898 Lessines – 1967 Brüssel
Henri Deschamps 1898 Frankreich – 1990 ebenda
Galerie Rudolf Zwirner 1959 Essen
Johanna Schmitz-Fabri 1925 Dresden – 1992 Köln
Farblithografie auf chamoisfarbenem, festen Japan. Plakatauflage. Im Stein o.li. signiert "Magritte", u.li. bezeichnet "Henri Deschamps Lith.". Unterhalb der Darstellung wohl von Georgette Magritte in Blei authorisiert "Magritte". Publiziert von Mourlot, gedruckt von Henri Deschamps. Hinter Glas gerahmt.
Entstanden nach dem gleichnamigen Gemälde von 1965 (WVZ Whithfield 1015) für die Ausstellung in der Galerie Alexandre Iolas, Paris, oder im Museum of Modern Art, New York, 1965. Diese
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St. 40 x 48 cm, Ra. 47 x 53,8 cm.
460 René Magritte (nach) "Das Auge" ("L'oeil"). 1968.
René Magritte 1898 Lessines – 1967 Brüssel
Galerie Rudolf Zwirner 1959 Essen
Johanna Schmitz-Fabri 1925 Dresden – 1992 Köln
Farbaquatinta auf Japan nach einer Farbskizze des Künstlers. U.re. mit der Stempelsignatur "Magritte", u.li. in Blei nummeriert "XIX / XXV". Am u. Blattrand in Blei bezeichnet "Vision". Blatt zwei der Folge "Le Lien de Paille" mit vier Arbeiten. Mit dem Trockenstempel "Gravure originale, Atelier René Magritte" u.re., gedruckt und hrsg. von Georges Visat, Paris, 1969. An den Blattecken sowie den seitlichen Blatträndern auf Untersatzkarton montiert und freigestellt in einer hochwertigen
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Pl. 17,7 x 14,7 cm, Bl. 27,5 x 22 cm, Ra. 36,5 x 30 cm.
461 Gerhard Marcks "Mythisches Gespann" / "Stierkampf IV" / . 1922 (1971)/1950.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Zwei Holzschnitte. Jeweils in Blei signiert "G Marcks". "Mythisches Gespann" Neudruck von 1971, erschienen in: Kunstblätter der Galerie Nierendorf Nr. 20 (1971), S.36, verso typogr. bezeichnet "Gerhard Marcks, 'Mythisches Gespann', Original Holzschnitt, 1922". "Stierkampf" Plakatauflage, verso mit Annotation in Blei.
WVZ Lammek H 64; H 213.
Stk. 11 x 18 cm / Stk. 24,5 x 27 cm, Bl. 37 x 29,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
462 Gerhard Marcks "Europa auf dem Stier" 1961.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Holzschnitt auf Japan. U.re. in Blei signiert "S Marcks", u.li. nummeriert "27/50". In der u.li Ecke betitelt und datiert "1961"
WVZ Lammek H 349.
Randbereiche mit leichten Läsionen. Verso Reste einer Klebemontierung.
Stk. 21,6 x 33,3 cm, Bl. 33,6 x 53,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
463 Gerhard Marcks "Gethsemane III". 1962.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Holzschnitt auf Japan. U.re. in Blei signiert "G. Marcks", u.li. nummeriert "17/50". Verso von fremder Hand betitelt und datiert. Hinter Glas gerahmt.
WVZ Lammek H 362.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leichte Anschmutzungen und Stockfleckchen.
Stk. 27,8 x 33,6 cm, Bl. 39,6 x 45,6 cm, Ra. 41,3 x 47,2 cm.
464 Gerhard Marcks "Die Hoffnung". 1944/1945.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Holzschnitt auf gelblichem Japan. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "G Marcks", li. mit einer ausführlich datierten Widmung "Mit herzlichem Dank für den schönen Abend 15. Sept. 1946". Wohl eines von 400 Exemplaren der Jahresausgabe der Overbeck-Gesellschaft, Lübeck 1946.
WVZ Lammek H 159.
Blatt u.re. und am re. Rand mit leichten Knickfalten. In diesem Bereich leicht stockfleckig.
Stk. 18,5 x 19,5 cm, Bl. 30 x 30 cm.
Rudolf Manuwald 1916 Annaberg-Bucholz – 2002 ebenda
Zwei Farbholzschnitte / Holzschnitt. "Skifahrer" von fremder Hand bezeichnet "Manuwald" und nummeriert ""4/5" sowie im Passepartout montiert. "Erzgebirgische Dorflandschaft (Streckewalde)" verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Vereinzelt minimal knickspurig.
Stk. min. 30,2 x 21,2 cm, Stk. max. 47,6 x 36 cm, Bl. min. 41,9 x 29,7 cm, Bl. max. 59,2 x 41,9 cm.
466 Harald Metzkes "Prometheus / Auf dem Jahrmarkt / Drei Figuren." 1977– 1994.
Harald Metzkes 1929 Bautzen – lebt in Altlandsberg
Aquatinta und Radierung / zwei Aquarelle über Radierung auf Bütten. Jeweils in Blei signiert "Metzkes", datiert sowie nummeriert . Jeweils hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Vereinzelt kleine Tuschespuren. Vereinzelt knickspurig, eine Arbeit minimal stockfleckig.
Bl. 53 x 38 cm, Ra. 57,5 x 43 cm / 28 x 19,5 cm, Ra. 31,5 x 22,5 cm / 20 x 22 cm, Ra. 33 x 43 cm.
Harald Metzkes 1929 Bautzen – lebt in Altlandsberg
Zwei Farblithografien / Lithografie / Kaltnadelradierung. Jeweils in Blei signiert "Metzkes" bzw. "Harald Metzkes" sowie datiert, teils nummeriert.
Leicht finger- und knickspurig.
Med. max. 44 x 59 cm, Bl. max. 51,1 x 70,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
468 Arno Mohr "Unterm Sommerpilz" (Weißensee) / "Liebespaar im Uferrestaurant". 1956/1957.
Arno Mohr 1910 Posen – 2001 Berlin
Zwei Lithografien auf "Hahnemühle"-Maschinenbütten bzw. Maschinenbütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "A. Mohr" und datiert sowie auf dem Untersatz bzw. am u. Blattrand betitelt. Beide Arbeiten im Passepartout.
Partiell leicht wellig.
St. 15,5 x 22,7 cm / St. 13 x 31 cm, Bl. max. 31 x 49 cm.
469 Arno Mohr, Auf der Parkbank / "Allee in Weißensee". 1960/1961.
Arno Mohr 1910 Posen – 2001 Berlin
Zwei Lithografien auf Bütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "A. Mohr" und datiert, eine Arbeit verso betitelt. Beide Blätter im Passepartout.
"Parkbank" minimal lichtrandig, "Weißensee" kaum sichtbar wellig am re. Blattrand.
St. ca. 15 x 23 cm / 19 x 29 cm, Bl. max. 31,8 x 44,5 cm.
470 Michael Morgner "Komposition". 1976.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
Feder- und Pinselzeichnung in Tusche auf Zeichenkarton. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 76", verso bezeichnet "unverk[äuflich] / Komposition".
Die Arbeit wird in den Nachtrag des WVZ Weckerle aufgenommen.
Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.
Leicht atelierspurig und technikbedingt minimal wellig. Sehr unscheinbare Knick- und Stauchspuren im äußersten Randbereich.
32 x 24 cm.
471 Michael Morgner "Stehender Akt". 1974.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
Feder- und Pinselzeichnung in Tusche, laviert, auf Zeichenkarton. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 74", verso betitelt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag des WVZ Weckerle aufgenommen.
Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.
Minimal atelierspurig und technikbedingt wellig.
47,8 x 35 cm.
472 Michael Morgner "Begegnung". 1977.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
HAP Grieshaber 1909 Rot – 1981 Achalm bei Reutlingen
Kaltnadelradierung und Aquatinta auf gelblichem Bütten. In Blei signiert und datiert u.re. "Morgner 77", u.li. betitelt und nummeriert "Begegnung 10/20", am u.li. Blattrand mit einer Widmung des Künstlers an HAP Grieshaber. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Werner / Juppe 4/77 II a (von IIb).
Selten.
"Neben der Doppelfigur als Sinnbild für Partnerschaft impliziert hier die gerasterte Doppellinie das 'Schale/Kern-Motiv als Symbol der schützenden und isolierenden
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Pl. 49,7 x 39,3 cm, Ra. 86 x 66 cm.
473 Michael Morgner "Mann + Paar". 1979.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
Radierung und Aquatinta auf "Hahnemühle"-Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Morgner 79", u.li. betitelt und bezeichnet "Probedruck".
WVZ Werner / Juppe 62.
Blatt leicht grifspurig, leichter Knick am o. Blattrand. Die seitlichen Ränder ungerade geschnitten.
Pl. 41,2 x 59,3 cm, Bl. 53,6 x 68,6 cm.
474 Michael Morgner "Schreitender". 1981.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
Lavage, Tusche und Siebdruck auf Maschinenbütten. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 81". Verso signiert und nochmals datiert "morgner 81" sowie betitelt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Weckerle aufgenommen, vgl. motivisch WVZ Weckerle 1982 – 3 bis 1982 – 6.
Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.
Technikbedingt vereinzelt unscheinbar wellig. Verso atelierspurig.
72 x 52,2 cm.
475 Michael Morgner "Angst". 1989.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
Lavage , Tusche und Farbmonotypie über Radierung. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 89". Verso in Blei nochmals signiert und datiert "Michael Morgner 89". Auf weißen Karton mit schwarzer Umrandung montiert.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Weckerle aufgenommen, vgl. eine ähnliche Arbeit WVZ Weckerle 1989–58–60.
Zur Radierung vgl. "Angst II", 1984, WVZ Werner / Juppe 51/84.
Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Morgner-Archiv, Chemnitz, für freundliche Hinweise.
Fachmännisch restaurierte Ablösung. Unregelmäßigkeiten in Blattstruktur aus dem Werkprozess. Verso atelierspurig.
70,3 x 53 cm, Unters. 72 x 55,4 cm.
476 Michael Morgner "Daphne". 1978/1991.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
Radierung (Ätzung, Aquatinta) auf "Hahnemühle"-Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Morgner" und datiert sowie li. betitelt und nummeriert "5/10". Verso vom Künstler in Blei bezeichnet "rad. 1974" (?).
WVZ Werner / Juppe 4/78 II a (von b), dort die Abbildung abweichend nummeriert "3/78 II".
Bei vorliegendem Druck handelt es sich um die zweite Ätzung einer korrodierten, motivgleichen Platte von 1978.
Blattrand Mi.re. unscheinbar angeschmutzt und minimal knickspurig.
Pl. 49,8 x 31,8 cm, Bl. 72 x 53,5 cm.
477 Herbert Müller "Am Steingrundteich bei Moritzburg (Dresden)". 1986.
Herbert Müller 1910 Daube b. Lohmen – 2001 Moritzburg
Aquarell. U.Mi. signiert und datiert "Herbert Müller 1986" sowie betitelt. Hinter Glas gerahmt.
37,5 x 55 cm, Ra. 63 x 83 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
478 Wilhelm Müller "gestreifter himmel in bordaux [sic!]". 1996.
Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden
Tempera, Silberstift und Federzeichnung in schwarzer Tusche auf bordeauxfarbenem Tonpapier. Verso signiert und datiert "Wilhelm Müller 96" sowie betitelt, die erste Version gestrichen und in veränderter Schreibweise wiederholt.
Eine recto kaum sichtbare Knickspur über der u.li. Ecke. Sehr unscheinbare Griffknicke, verso atelierspurig.
21 x 29,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
479 Wilhelm Müller, Vertikal gestreift. 1997.
Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden
Aquarell auf faserigem, handgeschöpften Papier. Ligiert, monogrammiert und datiert "WM. 97.". Verso o.li. nochmals ausführlich datiert "21.1.97", signiert "Wilhelm Müller" sowie mit Maßangaben versehen.
Zwei kleinere Fehlstellen am o. Rand sowie weitere winzige Fehlstellen u.Mi.
40,5 x 29 cm.
480 Wilhelm Müller "Ultramarin u. Indigo". 1997.
Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden
Mischtechnik und Faltung. U.re. monogrammiert und datiert "WM 97." Verso signiert "Wilhelm Müller", ausführlich datiert "4.5.97", betitelt und mit Maßangaben versehen.
25,3 x 24,7 cm.
481 Michael Müller, Zehn Farbholzschnitte auf unterschiedlichen Kartons, 2008– 2013.
Michael Müller 1970 Ingelheim am Rhein – lebt in Berlin
Zehn Farbholzschnitte. Jeweils u.re. in Blei signiert und datiert. Alle Blätter in der u.li. Ecke nummeriert, jeweils eines von 25 bzw. 30 Exemplaren. Ein Blatt zweiseitig bedruckt.
Ecken vereinzelt leicht gestaucht. Teils leichte Farbspuren und Druckstellen aus dem Druckvorgang.
Stk. max. 47 x 27,6 cm, Bl. max. 58,9 x 30,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
482 Hermann Naumann, Weiblicher Akt mit Amaryllis. 1978.
Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – 2025 Dittersbach
Aquarell, farbige Tuschen, Kreide und Bleistift auf Papier. U.li. signiert und datiert "Hermann Naumann 1978". Auf Untersatzkarton montiert.
Zum Motiv vgl. auch: "Leda", Lithografie, publiziert in:
Hermann Naumann – Retrospektive : Malerei, Grafik, Plastik. Cottbus 2005, S. 58.
Papier gegilbt, Montierungsreste und Bereibungen im Randbereich.
59 x 42 cm.
483 Osmar Osten, Interieur. 1991.
Osmar Osten 1959 Chemnitz – lebt in Chemnitz
Mischtechnik auf braunem Papier. Monogrammiert und datiert "OS. 91" u.re. Freigestellt im Passepartout montiert.
Ecken des Psp. leicht gestaucht sowie minimal angeschmutzt.
48,4 x 62,5 cm, Psp. 70 x 90 cm.
484 Rolf Münzner "Zum Gaslied" / "Waffenschmied". 1980/1984.
Rolf Münzner 1942 Geringswalde i. Sa. – lebt in Geithain
Zwei Lithografien auf Bütten. Beide Arbeiten re. signiert "R. Münzner" und datiert. U.li. nummeriert und betitelt.
WVZ Karpinski 84 / 97.
"Zum Gaslied" mit vereinzelten Farbspuren o.Mi. und u.li. "Waffenschmied" leicht greifspurig. Verso o. ein Montierungsrest re., Bereibung li.
St. 36,5 x 23,5 cm, Bl. 48 x 34 cm. / St. 28 x 38,5 cm, Bl. 39 x 55,6 cm.
485 Wolfgang Petrick, Flaneure / Blonder Kopf / Kopf / Hausfrau. 1964 bis 1974.
Wolfgang Petrick 1939 Berlin – 2025 ebenda
Drei Zeichnungen (Farbstift / Kugelschreiber / Blei) und eine Radierung. Jeweils u.re. signiert "Petrick" bzw. "W. Petrick" und überwiegend datiert. Die Radierung bezeichnet "E.A.". Jeweils hinter Glas gerahmt.
WVZ Nitzsche 1964/10; 1967/9, "Kopf" nicht im WVZ Nitzsche, vgl. jedoch Nitzsche 1972/11 und 1972/14; "Hausfrau" nicht im WVZ Nitzsche.
Zwei Blätter vereinzelt etwas angeschmutzt. Ein Blatt u.re. knickspurig.
Max. 24,1 x 16,6 cm, Ra. max. 65,2 x 54,5 cm.
486 Wolfgang Petrick "Mann und Frau". 1970.
Wolfgang Petrick 1939 Berlin – 2025 ebenda
Mischtechnik auf "Schoeller"-Papier. In Blei signiert und datiert u.re. "Petrick 70". Verso u.li. mit einem Klebeetikett mit Künstler- und Werkdaten sowie Nummerierung. Verso auf dem Rückseitenschutz mit Ausstellungsetiketten des Neuen Berliner Kunstvereins. Hinter Glas in einer schmalen, silberfarbenen Metallleiste gerahmt.
WVZ Nitzsche 1970/4.
Publiziert in:
Neuer Berliner Kunstverein: Arbeiten 1962 – 1979. Zeichnungen, Bilder, Objekte, Druckgraphik. Berlin 1979. S.
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90 x 62,5 cm, Ra. 92 x 72 cm.
487 Pablo Picasso "Le Vieux Roi". 1959.
Pablo Picasso 1881 Málaga – 1973 Mougins
Lithografie auf "Arches"-Velin. Im Stein u.re. ausführlich datiert "6.1.59.", darunter mit der Stempelsignatur in Rot "Picasso". Eines von 1.000 unnummerierten Exemplaren, hrsg. von Mourlot, Paris, zugusten der Zeitung "Le Patriote", Nizza, mit dem Wasserzeichen des Herausgebers. An den Ecken auf Untersatzkarton montiert und hinter Glas in einer schmalen Leiste gerahmt.
WVZ Bloch 869; Mourlot 317.
Blatt etwas gebräunt und leicht lichtrandig, stockfleckig. Verso mit Resten einer älteren Montierung.
St. 65,1 x 49,4 cm, Bl. 67 x 51 cm, Ra. 83,5 x 62,5 cm.
488 Stefan Plenkers, Interieur mit Stuhl. 1984.
Stefan Plenkers 1945 Ebern/Bamberg – 2024 Kreischa
Aquarell und Pinselzeichnung in Tusche. In Blei signiert "Plenkers" und datiert "11. II. 84". Hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt wellig.
28 x 47 cm, Ra. 62 x 75 cm.
489 Serge Poliakoff "Composition bleue". 1959.
Serge Poliakoff 1899 Moskau – 1969 Paris
Farblithografie auf "BFK Rives"-Bütten. In Blei signiert u.re. "Serge Poliakoff" u.re., nummeriert "6/110" u.li. Mit dem Trockenstempel "L'Oeuvre gravée" u.li. Verleger: Nesto Jacometti, L'Oevre gravée, Zürich, Drucker: Pons, Paris. Im Passepartout hinter Glas in einer blattversilberten Leiste gerahmt.
WVZ Poliakoff / Schneider 21.
Säurebeding leicht gebräunt und lichtrandig. Die Ecken des Ra. leicht bestoßen, im Gesamteindruck unscheinbar.
St. 51 x 65 cm, Bl. 56,4 x 75,7 cm, Ra. 76,5 x 89 cm.
490 Curt Querner, Stehender weiblicher Rückenakt mit Haarschweif. 1962.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Grafitzeichnung auf kräftigem Bütten. U.re. monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 15.5.62". Verso bezeichnet "XX".
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. motivisch WVZ Dittrich C 432.
Die Blattränder mit zahlreichen Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Blatt teilweise leicht gebräunt. Verso atelierspurig.
75 x 24 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
491 Curt Querner "Stehender weiblicher Akt von der Seite, den Kopf zugewandt". 1962.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell auf strukturiertem Bütten. In Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu 10.08.62" u.re. Verso in Grafit von Künstlerhand bezeichnet "XX". Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Dittrich B 1092.
Insbesondere im u.re. Bereich sowie o.Mi. mit Griffknicken und leichten Knickspuren, im Gesamteindruck unscheinbar. Verso mit Resten einer älteren Montierung.
69 x 27,5 cm, Psp. 85,5 x 44 cm.
492 Curt Querner "Stehende mit Hemd, einen Arm hinter dem Kopf" (Herta). 1966.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell über Grafit auf leichtem, weißen Karton. Monogrammiert "Qu" und ausführlich datiert "31.10.66" u.re., von fremder Hand in Blei in der u.li. Blattecke nummeriert "12". Verso von Künstlerhand bezeichnet "XX". Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Dittrich B 1469, mit minimal abweichenden Maßangaben.
Technikbedingt leicht wellig. In den Blattecken und o. sowie u. Randbereichen Reißzwecklöchlein. Die o. und u. Blattkante minimal gegilbt. Verso Reste einer älteren Montierung.
72,5 x 25 cm, Unters. 82 x 35 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
493 Curt Querner "Tauwetter Carsdorf". 1966.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell auf Bütten. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 29.1.66". Verso mit einer weiteren Darstellung in Aquarell sowie in kräftigem Grafit nochmals signiert und ortsbezeichnet "Curt Querner Börnchen", betitelt, technikbezeichnet und nochmals datiert "1966".
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. motivisch "Gehöft in Karsdorf", 1966, Aquarell, WVZ Dittrich B 1519.
Vgl. auch: "Vorfrühling bei Karsdorf", 1966, Öl auf Hartfaser, abgebildet in: Ulrich Bischoff
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37 x 49,2 cm.
494 Dagmar Ranft-Schinke "Tiergeister" / "Verborgenes I". 1998/1994.
Dagmar Ranft-Schinke 1944 Chemnitz – lebt in Chemnitz
Mischtechnik auf stukturiertem Büttenkarton / Lithografie, aquarelliert, auf "Hahnemühle"-Bütten. "Tiergeister" in Faserstift im Kreis monogrammiert und datiert "RS 98" u.re., ebenda in Blei betitelt und nummeriert "II". "Verborgenes I" in Blei signiert und datiert "D. Ranft-Schinke 94" u.re., betitelt u.li., bezeichnet "gedacht und ungeschrieben" sowie "aqua. 1/1" u.Mi. Verso ebenso Künstler- und Werkdaten versehen.
"Tiergeister" o.re. mit Knickspur und Reißzwecklöchlein in den Ecken, verso leicht atelierspurig. "Verborgenes I" u.Mi. minimal angeschmutzt, verso minimal atelierspurig.
58 x 76 cm / St. 58 x 48 cm, Bl. 70 x 53 cm.
495 Otto Ritschl, Komposition. Frühe 1950er Jahre.
Otto Ritschl 1885 Erfurt – 1976 Wiesbaden
Aquarell. Signiert "Ritschl" u.li. Im Passepartout hinter Glas in einer einfachen schwarzen Holzleiste gerahmt.
Technikbedingt minimal wellig.
27,5 x 39 cm, Ra. 44,2 x 61 cm.
496 Hans Theo Richter, Sitzender weiblicher Akt mit Spiegel. Wohl um 1960.
Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden
Kreidezeichnung. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. Freigestellt im Passepartout am o. Rand klebemontiert.
In den o. Ecken mit Reißzwecklöchlein und Wölbungen. Vereinzelt fingerspurig und minimal knickspurig.
42,5 x 29,5 cm.
497 Hans Theo Richter "Sitzendes Mädchen, den Arm auflehnend". 1968.
Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden
Lithografie (Feder und Kreide). U.re. in Blei signiert "Richter". Verso von fremder Hand künstlerbezeichnet. Hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
WVZ Schmidt 602.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Li. schwarzer Farbfleck aus dem Werkprozess.
St. 16,5 x 16,1 cm, Bl. 24,7 x 24,7 cm, Ra. 46,3 x 39,8 cm.
498 Paul Rosié "Die gute Ehe". 1948.
Paul Rosié 1910 Berlin – 1984 ebenda
Federzeichnung in Tusche auf beigefarbenem, leicht fasrigen Papier. Signiert und datiert "Rosié 48" u.re. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Stockfleckig. Minimal knickspurig.
36 x 26 cm, Ra. 51,5 x 41,5 cm.
499 Herbert Sandberg, Sechs figürliche und technische Darstellungen. Wohl 1950er -1970er Jahre.
Herbert Sandberg 1908 Posen – 1991 Berlin
Sechs Kugelschreiberzeichnungen, teilweise über Blei. Jeweils signiert "HSandberg". Überwiegend mit weiteren, teils signierten Skizzen auf der Rückseite. Alle Blätter im Passepartout.
Unscheinbare, montierungsbedingte Säureschäden an den Blatträndern. Vereinzelte Stiftproben und Stauchungen. Passepartouts mit Lichtschäden.
Je ca. 21 x 29,5 cm.
500 Gil Schlesinger "Die Sphinx". 1974.
Gil Schlesinger 1931 Aussig – 2024 Pfaffenhofen
Gouache und Aquarell über Federzeichnung in Tusche und farbiger Kreidezeichnung. U.li. signiert und datiert "Schlesinger 74", u.re. betitelt. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet. Im Passepartout montiert, darauf mit Einfassungslinie in Farbkreide von Künstlerhand.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Tauscher aufgenommen.
Vereinzelte Griffknicke.
30 x 39,9 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
501 Gil Schlesinger "Granatapfelzeit" / "Gierige Landschaft". 1976/1977.
Gil Schlesinger 1931 Aussig – 2024 Pfaffenhofen
Aquarell, farbige Pastellkreide- und Bleistiftzeichnung / Pinselzeichnung in Goldfarbe über Holzschnitt.
Jeweils in Blei signiert und datiert. "Gierige Landschaft" nummeriert "1/5". "Granatapfelzeit" auf Untersatzkarton montiert.
Die Arbeiten werden in den Nachtrag zum WVZ Tauscher aufgenommen.
Bildträger technikbedingt leicht wellig.
39,9 x 50,2 cm / Stk. 41 x 56 cm, Bl. 49 x 63 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
502 Helmut Schmidt-Kirstein, Helle Zeichen auf Braun. 1955.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Farbmonotypie. U.re. in Blei signiert "Schmidt Kirstein". U.li. ausführlich datiert " 29.VIII.55". An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
.
Med. 27,5 x 34,2 cm, Bl. 41,5 x 59 cm, Ra. 51,2 x 63,4 cm.
503 Helmut Schmidt-Kirstein "Grün-Braun-Schwarz IX /59". 1959.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Heinz Erich Günter Pachen 1922 Spremberg – 2006 ebenda
Aquarell und Tusche, partiell reritzt, auf chamoisfarbenem Büttenkarton. Signiert und ausführlich datiert "S. Kirstein IX 59" u.re. Im schwarzen Passepartout, darauf von fremder Hand bezeichnet, verso mit dem Etikett der Sammlung Heinz Pachen, Rockenhausen.
Verzeichnet in: H. Pachen, Hans H. Hofstätter: Sammlung Pachen: deutsche Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert; Malerei, Graphik, Plastik. Mainz 1960. S. 68.
Technikbedingt in den Randbereichen minimal wellig. Verso atelierspurig, in den o. Ecken Reste einer älteren Montierung. Psp. leicht griffspurig.
37,9 x 50,3 cm, Psp. 49,8 x 69,8 cm.
504 Helmut Schmidt-Kirstein, Garten im Winter. 1972.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Aquarell. In Grafit signiert "Kirstein" u.Mi., datiert "72" u.li. Im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Psp. am u. Rand mit Feuchteflecken. Rückwand des Ra. verso ebenfalls mit Feuchteflecken.
35,5 x 50 cm, Ra. 56,5 x 72 cm.
505 Helmut Schmidt-Kirstein, Stillleben mit gelb-blauen Blumen. 1978.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Aquarell und schwarze Kreide. Signiert "Kirstein" u.li., u.re. datiert "78". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Psp. leicht gegilbt. Ra. verso mit mehreren Löchlein einer früheren Montierung.
37,5 x 51 cm, Ra. 54,5 x 71,5 cm.
506 Werner Scholz, Dame nach rechts. 1977.
Werner Scholz 1898 Berlin – 1982 Schwaz, Tirol
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Farbige Pastellkreidezeichnung, auf feinem, strukturierten "Hahnemühle"-Bütten. In Blei monogrammiert und datiert u.re. "WS 77".
Provenienz: Sammlung Andreas Brandt, Halle / Saale.
Im Randbereich etwas knickspurig.
62 x 48 cm.
507 Gerhard Stengel "Hafen in Forio" (Ischia). 1994.
Gerhard Stengel 1915 Leipzig – 2001 Dresden
Aquarell. O.re. ligiert signiert und datiert "G. Stengel 94". Verso u.li nummeriert "44/1196" und betitelt . Freigestellt im Passepartout montiert.
Technikbedingt leicht wellig.
54,1 x 73,7 cm, Psp. 67 x 86,5 cm.
508 Jörg Steinbach, Zeichen-Strukturen-Landschaft. Späte 1980er Jahre.
Jörg Steinbach 1958 Chemnitz
Mischtechnik auf leichtem Karton. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand künstlerbezeichnet.
Einige Risse entlang der Kanten, verso farbspurig.
75 x 101,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
509 Willi Sitte, Liebende Paare. 1986.
Willi Sitte 1921 Kratzau – 2013 Halle
Farblithografie auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert und datiert "W. Sitte 86", nummeriert "124/150" li. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
St. 49,5 x 38 cm, Bl. 50 x 39,8 cm, Ra. 73 x 58 cm.
510 Heinz Tetzner, Rotes Haus und Garten. Wohl 1980er Jahre.
Heinz Tetzner 1920 Gersdorf – 2007 ebenda
Aquarell auf Bütten. Signiert u.re. "Tetzner". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Technik- und montierungsbedingt minimal wellig. Ra. am o. und li. Rand mit Bestoßung.
63,6 x 49,7 cm, Ra. 84 x 69,7 cm.
511 Heinz Tetzner "Figur im Moor". 1997.
Heinz Tetzner 1920 Gersdorf – 2007 ebenda
Aquarell auf kräftigem Bütten. In Blei signiert "Tetzner" u.re., o.li. betitelt und datiert "7/97".
Verso atelierspurig.
51,1 x 73 cm.
512 Alfredo Testoni "Muro de Montevideo". Wohl 1990.
Alfredo Testoni 1919 Montevideo – 2003 ebenda
Prägedruck auf weichem Büttenkarton. In Blei signiert "Testoni" u.re., darunter betitelt. Mit einer ausradierten Betitelung unterhalb der Platte Mi.
Ecken leicht bestoßen, etwas knickspurig, kleine Fehlstelle am u. Rand.
Pl. 13 x 19,5 cm, Bl. 22 x 28,6 cm.
513 Angelika Tübke, Landschaft bei Dalliendorf. 1999.
Angelika Tübke 1935 Dessau
Aquarell. Signiert und datiert "A.Tübke 1999" o.re. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. U.li. leicht knickspurig, Blatt leicht gewölbt. Psp. leicht angeschmutzt.
16,5 x 24 cm, Ra. 51 x 61 cm.
514 Gudrun Trendafilov, Kopf und Vogel / Baumfrau / Vegetabiles. 2002 / 1981/2002.
Gudrun Trendafilov 1958 Bernsbach/Erzgebirge
Drei Mischtechniken. Jeweils monogrammiert "GT" und datiert u.re. Zusammen hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. "Kopf und Vogel" mit minimalen Fehlstellen am li. Rand und der Ecke o.li.
"Baumfrau" mit leicht ungeraden Rändern, zwei Knickspuren, technikbedingt leicht wellig. "Vegetabiles" knickspurig, technikbedingt leicht wellig.
17,5 x 16,2 cm / 35,3 x 14 cm / 17 x 13,5 cm, Ra. 56,3 x 71 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
515 Max Uhlig, Landschaft. Wohl 1985.
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Aquarell auf Bütten. U.re. in Blei signiert und undeutlich datiert "Uhlig III/8[5]". Hinter Glas in einer weißen Rechteckleiste gerahmt.
Technikbedingt wellig und mit wenigen Stauchungen. Die Ränder mit Reißzwecklöchlein. Die Randbereiche partiell knickspurig. Rückseitige Montierungen recto leicht durchscheinend.
55 x 87 cm, Ra. 77 x 107,5 cm.
516 Max Uhlig "Selbstbild". 1972.
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Lithografie auf Bütten. In Blei u.re. signiert "MUhlig" und datiert, u.li. nummeriert "7/17".
WVZ Oesinghaus 48.
Ecken teilweise perforiert, Knickfalten, eingerissen. Kleine, unauffällige Flecken. Verso Montierungsreste.
Pl. 55,3 x 41,5 cm, Bl. 66,5 x 50 cm.
517 Max Uhlig, Landschaft. 1975.
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Pinselzeichnung in Tusche auf hauchdünnem Japan. O.re. in Blei signiert und datiert "Uhlig 10.9.75".
Reißzwecklöchlein in den Ecken, Randbereiche leicht knickspurig. Am o. Rand leicht gegilbt.
18,2 x 48,8 cm.
518 Steffen Volmer "Der Windschutz". 1986.
Steffen Volmer 1955 Dresden
Mischtechnik auf Karton. U.Mi. betitelt, u.re. datiert und signiert "VIII/86 Volmer".
Li. Bereich mit langer, horizontaler Knickspur.
54 x 75 cm.
519 Steffen Volmer "Abschütteln". 1987.
Steffen Volmer 1955 Dresden
Mischtechnik auf Bütten. U.Mi. betitelt, signiert und datiert "Volmer 87".
Ein größerer Einriss an der li. Blattkante, ein kleinerer re.Vereinzelt etwas knickspurig.
53,5 x 78 cm.
520 Steffen Volmer "Unmöglich". 1988.
Steffen Volmer 1955 Dresden
Mischtechnik auf Karton. U.re. betitelt, ausführlich datiert "16.5.88" und signiert "Volmer".
Leicht gewellt, vereinzelt fingerspurig.
75 x 54 cm.
521 Steffen Volmer "Es wird Nacht…". 1988.
Steffen Volmer 1955 Dresden
Mischtechnik auf Karton. Unsigniert. U.re. in Blei betitelt und ausführlich datiert "17.5.88".
Leicht gewellt und fingerspurig. Verso atelierspurig.
75,5 x 54,5 cm.
Andy Warhol 1928 Pittsburgh – 1987 New York City
Siebdruck. Unsigniert. Exemplar der posthumen Edition des Museum of Modern Art, New York, 1989. Mit dem Copyright-Vermerk des Estate and Foundation of Andy Warhol am re. Rand. Exemplar vor dem Beschnitt.
Diese skizzierte Version des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei und Präsidenten der Volksrepublik China Mao Zedong wurde 1974 im Rahmen einer Warhol-Ausstellung im Pariser Musée Galliera konzipiert.
Die u.li. Blattecke leicht knickspurig. Ein winziges Loch am re. Rand.
Bl. 107,5 x 75 cm.
523 Falko Warmt "Kopf mit Randfiguren" / Zwei Köpfe, Wohl 1980er Jahre.
Falko Warmt 1938 Gera – lebt in Berlin
Aquarell auf Bütten / Ölkreide und Graphitzeichnung auf gelblichem Papier. Jeweils signiert "Falko Warmt". Eine Arbeit verso betitelt.
Vereinzelt knickspurig / Knickspuren an den beiden li. Ecken und u.re.
49 x 39 cm / 65 x 50 cm.
524 Falko Warmt, Begegnung. Wohl 1980er Jahre.
Falko Warmt 1938 Gera – lebt in Berlin
Kohlestiftzeichnung , farbige Kreiden und Wasserfarben auf Bütten. Unsigniert.
Die äußerste u. Blattkante mit horizontaler Stauchung. Eine unscheinbare Druckspur an der o. Kante.
37 x 31 cm.
525 Falko Warmt "Panzertier". Wohl 1980er Jahre.
Falko Warmt 1938 Gera – lebt in Berlin
Aquarell auf Bütten. Signiert "Falko Warmt" u.li. Verso betitelt.
Vereinzelt leicht knickspurig.
50 x 78 cm.
526 Falko Warmt "Atelierszene". 1987.
Falko Warmt 1938 Gera – lebt in Berlin
Aquarell über Grafitzeichnung auf strukturiertem Papier. In Blei signiert und datiert "Falko WARMT 1987" u.re. Freigestellt hinter Glas gerahmt.
Wir danken Frau Dr. Hendrikje Warmt, Berlin sowie dem Künstler Falko Warmt für freundliche Hinweise.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt leicht gewellt.
34 x 51 cm, Ra. 50 x 70 cm.
527 Claus Weidensdorfer, Acht druckgrafische Arbeiten. 1980er Jahre.
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Farblithografien / Farbserigrafien / Radierungen. Farblithografien und Farbserigrafien in Blei signiert "Weidensdorfer", teilweise datiert und betitelt. Radierungen jeweils signiert, datiert und nummeriert.
eine Arbeit leicht vergilbt, teils minimale Bestoßungen am Rand.
Bl. min. 20,2 x 14,5 cm (Leporello, gefaltet), max. 49,7 x 76,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
528 Claus Weidensdorfer, Stehender männlicher Akt / vier Druckgrafiken. 1984– 1990.
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Gouache / zwei Farblithografien / zwei Lithografien. Jeweils u.li. in Blei signiert "Weidensdorfer" und datiert. Druckgrafiken jeweils nummeriert "13/15", "8/8", "5/16", "18/22" und teils verso betitelt.
Gouache mit Reißzwecklöchlein u.li., Blätter leicht atelier- und knickspurig.
Bl. min. 53,5 x 39,2 cm, max. 79,2 x 55,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
529 Jürgen Wenzel "Fasan" / "gejagter Fasan". 1992/1995.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Wasserfarben über Farblithografie / Farbserigrafie auf chamoisfarbenem Büttenkarton. Signiert "Wenzel" und ausführlich datiert "10 4 92, 18.6.94" in Spiegelschrift mit dem Zusatz "in der Werkstatt von Dickus" bzw. "17.02.95" und betitelt.
Sichtbare Abdrücke aus dem Druckprozess, u.li. mehrere deutliche Knickspuren (ca. 8 cm) / Minimal atelierspurig, verso Reste einer älteren Montierung.
66,5 x 50,7 cm / 54 x 39,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
530 Otto Westphal, Sechs Ansichten von Schloss und Park Pillnitz. 1918– 1948.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Sechs Grafitzeichnungen auf verschiedenen Papieren. Überwiegend signiert "Otto Westphal" bzw. "OWestphal", ausführlich datiert und ortsbezeichnet. Ein Blatt unsigniert. Teilweise auf Untersatzkarton montiert.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Vereinzelt etwas lichtrandig und griffspurig. Ein Blatt mit minimalem Einriss und knickspuren sowie ein Blatt mit reißzweckgroßen Löchern in den Blattecken. Bei diesem verso auch Reste einer älteren Montierung.
Min. 13,6 x 22 cm, max. 33,2 x 48 cm.
531 Albert Wigand "Fleischergaße (Destillation)". 1953.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Farbkreidezeichnung und Deckfarben auf gelblichem Zeichenkarton. Unsigniert. U.li. betitelt und ausführlich datiert "16.6.53". Verso re. eine Bleistiftskizze und am o. Rand nochmals betitelt. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Grüß-Wigand B-1953/15, mit abweisender Angabe zur Signatur.
Vereinzelt knickspurig.
24,9 x 32,9 cm, Ra. 49,5 x 58,5 cm.
532 Albert Wigand "Silber, schwarz und goldene Kordel". 1965.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (verschiedene Papiere, Stanniolpapier, goldfarbene Kordel) und Deckfarben auf einer Postkarte. Unsigniert. Verso datiert "2.65". Hinter Glas gerahmt.
WVZ Grüß-Wigand C-1965/ 23.
.
15 x 6 cm, Ra. 24,5 x 10,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
533 Albert Wigand, Violette Blumen und rote Streifen auf Rosa. 1968.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (verschiedene Papiere, Goldfolie, Bleistift, Kugelschreiber, Aquarell- und Deckfarben) auf rosafarbenem Karton. Verso signiert und datiert "Wigand 68". Nahezu vollflächig und freigestellt im Passepartout montiert.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Grüß-Wigand aufgenommen.
Vgl. die in Bildträger und Material ähnliche Collage "Blaue Punkte auf Schwarz", 1968, WVZ Grüß-Wigand C-1968/28.
Kleinere Stauchungen am u. Rand.
14,8 x 8,5 cm, Psp. 30,1 x 21,7 cm.
534 Albert Wigand "Gelbe Rose". 1968/1969.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (bedruckte Papiere, Fließpapier), Tinte, Faserstift und Aquarell auf Karton. Verso in Kugelschreiber signiert "Wigand", betitelt, bezeichnet "Krankenhaus" sowie dreifach ausführlich datiert "30.12.68 / 6.1.69 / 8.9.10.1.69". Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Grüß-Wigand C-1969/74.
Blattränder mit kleinsten Stauchungen.
7,9 x 16,1 cm.
Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda
Zwei Gouachen über Pinselzeichnung in Tusche. Ein Blatt signiert "F. Winkler", das andere unsigniert. Jeweils hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Jeweils technikbedingt leicht gewellt. Ein Blatt mit zwei Wasserflecken am o. Rand. Ra. leicht bestoßen.
40,7 x 57 cm, Ra. 63,9 x 77,9 cm / 43,1 x 58,3 cm, Ra. 63,9 x 77,9 cm.
536 Hans Winkler "Komposition 105". 1987.
Hans Winkler 1919 Gotha – 2000 Weimar
Mischtechnik. U.re. signiert und datiert "Winkler 87" sowie nummeriert "(105)". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in Schlagmetallrahmen.
Montierungs- bzw. technikbedingt unscheinbar wellig. Rahmen u.re. bestoßen sowie mit vereinzelten Kratzspuren.
20,3 x 26,7 cm, Ra. 64 x 51,5 cm.
537 Hans Winkler, Großes Blau. 1992.
Hans Winkler 1919 Gotha – 2000 Weimar
Mischtechnik. In Blei signiert, datiert und bezeichnet "Winkler92 (21)" u.re. Verso mit einer weiteren Arbeit. Im Passepartout.
Technikbedingt leicht wellig.
78 x 60,3 cm, Psp. 84,7 x 66,9 cm.
538 Werner Wittig "Nacht" / "Abendstunde" / "Alter Hof". 1985 / 1985/1977.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Drei Farbholzrisse auf Bütten. Jeweils unter dem Stock signiert "Wittig", betitelt und nummeriert. Eine Arbeit datiert. "Nacht" und "Abendstunde" Blatt 7 und 9 der Mappe "Neue Holzrisse".
WVZ Reinhardt 172b (von b) / 174b (von b) / 196a (von b) mit abweichender Angabe zur Auflagenhöhe.
Vereinzelt leicht knickspurig, etwas deutlicher am li. Blattrand von "Alter Hof". "Abendstunde" verso mit wenigen Stockfleckchen.
Stk. 36,7 x 36,8 cm, Bl. 42 x 55 cm / Stk. 37 x 36 cm, Bl. 55 x 42,5 cm / Stk. 35,3 x 38,5 cm, Bl. 48,4 x 62,4 cm.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Grafitzeichnung über Serigrafie / Farbholzriss / Lithografie. Jeweils in Blei signiert "Wittig" und nummeriert. "Am Sumpf" und "Am Wald II" Probedrucke, jeweils nummeriert "III/VI" und "4/4" bezeichnet und betitelt. "Am Sumpf" beidseitig bedruckt.
"Am Sumpf" WVZ Reinhard 219.
An den Rändern vereinzelt knickspurig,.
Med. min. 33,4 x 44,2 cm, Bl. min. 52, x 56,8, max. 63,6 x 49,2 cm.
540 Werner Wittig, Vier Stillleben. 1973 -1987.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Vier Farbholzrisse und Holzrisse auf verschiedenen Papieren. Jeweils u.re. in Blei signiert "Wittig" und überwiegend datiert. Teils betitelt, technikbezeichnet oder nummeriert.
a) "Rose im Glas", 1973. Probedruck. WVZ Reinhardt (2000) 42.
b) "Rosen im Glas", 1975. Exemplar "20/45". WVZ Reinhardt (2000) 64, dort mit einer abweichenden Auflagenangabe von ca. 25 Exemplaren.
c) "Zitronen und Glas", 1977. Wohl Probedruck oder eines von 170 Exemplaren als Edition des Staatlichen
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Stk. max. 29,5 x 32,2 cm, Bl. max. 37,7 x 42,4 cm.
541 Werner Wittig "Eine Erinnerung". Wohl 1991.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Farbige Pastellkreidezeichnung und Aquarell. U.re. in Blei signiert "Wittig", u.li. betitelt und technikbezeichnet. Mit einer datierten Widmung des Künstlers am u. Blattrand.
Technikbedingt minimal wellig, wohl aus dem Werkprozess leicht griffspurig. Blattränder leicht knickspurig, die Ecken minimal angestaucht.
60,5 x 44,5 cm.
542 Willy Wolff, Aufstrebend. 1974.
Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda
Monotypie und Blei auf feinem Bütten. Signiert und datiert u.re. "Wolff 73".
Leicht knickfaltig und minimal angeschmutzt, wohl werkimmanent. Verso Motivdurchschlag der vermutlich ölhaltigen Farbe.
Med. 42,5 x 26,3 cm, Bl. 49,4 x 31,6 cm.
543 Verschiedene Künster, Jubiläumsmappe 2 Jahre Galerie EIGEN + ART. 1987.
Volker Oswald Baumgart 1944 Bunzlau – 2005 Leipzig
Roland Borchers 1958 Leipzig
Michael Brendel 1959 Weida/ Thüringen
Klaus Elle 1954 Leipzig – lebt seit 1988 in Hamburg
Thomas Florschuetz 1957 Zwickau
Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden
Linde Hartmann 1952 Eisenberg/Thüringen
Jörg Herold 1965 Leipzig – lebt in Berlin und Mecklenburg
Michael Kunert 1954 Leipzig – lebt in Leipzig
Wolfgang Lehmann 1950 Lichtentanne
Dietrich Oltmanns 1956 Leipzig
Volker Regel 1950 Döbeln
Ingo Regel 1951 Kiebitz bei Döbeln – lebt in Leipzig
Detlef Schweiger 1958 Düsseldorf
Karin Wieckhorst 1942 Leipzig
Mappe mit zehn Druckgrafiken, einem Unikat und vier Fotografien, einem Dokumentationsband über Ausstellungen und Künstler des Jubiläumsjahres, weiteren Texten, Reden und Rezensionen sowie einem Grundriss der Galerie. Jeweils in Blei signiert, datiert und nummeriert "13/20". In der originalen Leinen-Kassette, diese im vorderen Innendeckel nochmals nummeriert.
Mit Arbeiten von:
a) Linde Hartmann, Komposition, Farbserigrafie
b) Volker Regel, Rot auf Violett, Farbserigrafie
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Verschiedene Formate, Textband 26,5 x 30,5 cm, Kassette 55 x 41 cm.
544 Verschiedene Künstler "Mappe 5" Edition B53 . 1988.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Farboffsetdrucke / Lithografien / Radierungen / Farbradierungen. Mappe mit zehn Arbeiten. Deckblatt mit ausführlicher Inhaltsangabe.
Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert, überwiegend datiert und nummeriert "42/99".
5. Mappe der Edition B 53, Dresden 1988. Gedruckt von Roland Ehrhard und Andreas Acker. In der originalen Leinen-Flügelmappe mit Titelprägung.
Mit den Arbeiten:
a) Bernd Hahn "Zwei Striche"
b) Bernd Hahn "4 auf Grau"
c) Anton P. Kammerer
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Bl. jeweils ca. 56,2 x 39,4 cm, Mappe 58,4 x 42,2 cm.
545 Verschiedene Künstler "Reflexionen". 1985– 1997.
Wolfgang Henne 1949 Leipzig
Horst Hussel 1934 Greifswald
Alfred Traugott Mörstedt 1925 Erfurt – 2005 Weimar
Carsten Nicolai 1965 Karl-Marx-Stadt – lebt in Berlin
Olaf Nicolai 1962 Halle/Saale – lebt in Berlin
Thomas Ranft 1945 Königsee (Thüringen) – lebt in Amtsberg (Sachsen)
Horst Sagert 1934 Dramburg – 2014 Berlin
Ulrich Tarlatt 1952 Wansleben am See – lebt in Bernburg / Saale
Steffen Volmer 1955 Dresden
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Zehn Künstlerbücher. Jeweils eines von 100 Verkaufsexemplaren, Gesamtauflage 130 Exemplare. Erschienen in der Galerie Oben, Karl-Marx-Stadt / Chemnitz. Im originalen Schuber.
Im Einzelnen enthalten:
a) Alfred Traugott Mörstedt, fünf Radierungen, überwiegend koloriert und Texte, in Blei signiert, betitelt, datiert und nummeriert "30/100", 1985.
b) Thomas Ranft. 10 Radierungen, zwei Farbradierungen und Texte, jeweils in Blei signiert, betitelt, datiert und nummeriert "47/ 100",
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Einband je 21,4 x 22,5 cm, Schuber 22 x 23 x 11,5 cm.
546 Verschiedene ostdeutsche Künstler, 13 Druckgrafiken. 1976 -2002.
Hans-Ludwig Böhme 1945 Coswig bei Dresden
Clemens Gröszer 1951 Berlin – 2014 ebenda
Bernhard Heisig 1925 Breslau – 2011 Strodehne
Helge Leiberg 1954 Dresden
Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – 2025 Dittersbach
Thomas Ranft 1945 Königsee (Thüringen) – lebt in Amtsberg (Sachsen)
Dagmar Ranft-Schinke 1944 Chemnitz – lebt in Chemnitz
Klaus Süß 1951 Crottendorf/Erzgebirge
Verschiedene Drucktechniken, u.a. Radierungen, teilweise koloriert / Lithografien / Farbholzschnitt, überwiegend auf "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils in Blei signiert, teilswie datiert, nummeriert und betitelt.
Mit Arbeiten von:
Hans-Ludig Böhme "Fritz Löffler". Barytabzug auf Barytpapier. Mit Signatur des Dargestellten
Clemens Gröszer, Zwei weibliche Akte
Bernhard Heisig "Max Beckmann"
Helge Leiberg, Tanzendes Paar
Hermann Naumann, Mann vor der Stadt
Hermann Naumann
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Bl. min. 36 x 27 cm, Bl. max. 68,5 x 48,5 cm.
Theodor Kirsten 1849 Moskau – 1932 Dresden
Eduard Emil August Leonhardi 1828 Freiberg – 1905 Loschwitz
Friedrich Leon Pohle 1841 Leipzig – 1908 Dresden
Verschiedene fotografische Techniken, ein Blatt mit zwei Abzügen. Jeweils verso bezeichnet.
Leicht gebräunt, mit leichten Randmängeln und sehr vereinzelten Kratzspuren.
Abzug max. 64 x 48 cm.
548 Gottfried Wolfsgruber, Porträtfotografie Alfred Reucker. 1900.
Gottfried Wolfsgruber 1859 Köln – unbekannt
Alfred Reucker 1868 Ründeroth – 1958 Dresden
Silbergelatineabzug. U.re. gestempelt "G. Wolfsgruber S AARAU". Verso mit dem Atelier-Etikett "G. Wolfsgruber, Aarau". Hinter Glas gerahmt.
Alfred Reucker war von 1901 bis 1921 Direktor der Vereinigten Theater Zürich. Wolfgruber lieferte mit dem Porträt des Direktors eine handwerklich bestaunenswerte Fotographie, fast ohne Alterungsspuren.
Leicht gewellt. Unscheinbare Aussilberung im o.re Viertel. Punktuelle Ablösung der Oberfläche am li. Rand (ca. 1 cm). Ra. mit Bestoßungen und Fehlstellen im Ornament.
Abzug 58 x 47 cm, Ra. 70 x 58,5 cm.
549 Klaus Dennhardt "Gerhard Altenbourg" / "Hermann Glöckner" / "Max Uhlig". 1982 / 1985/1975.
Klaus Dennhardt 1941 Dresden
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Drei Digitaldrucke auf Fujicolor Crystal Archive Paper, PE Papier. Digital gedruckter Abzug eines vermutlich eingescannten Originalnegatives. Jeweils in Blei betitelt und datiert u.li (zwei Drucke verso), u.re. signiert "Dennhardt". "Gerhard Altenbourg" vollflächig auf Papier kaschiert.
Bl. je 30,2 x 30,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
550 Milan Kunc "And Tomorrow the Whole World". 1978.
Milan Kunc 1944 Prag
Cibachrome print. Verso betitelt, signiert und datiert "Milan Kunc 1978" sowie nummeriert "1/3".
Am u. Rand mit leichtem Materialverlust aus dem Werkprozess. An den Rändern unscheinbar fingerspurig. Verso am o. Rand Reste einer früheren Montierung.
Bl. 50,9 x 76,3 cm.
551 Milan Kunc "Flower Power". 1978.
Milan Kunc 1944 Prag
Cibachrome print. Verso betitelt, signiert und datiert "Milan Kunc 1978" sowie nummeriert "1/3".
Am li., minimal ungerade geschnittenen Rand, leicht knickspurig. An den Rändern unscheinbar fingerspurig. Verso leicht angeschmutzt sowie am o. Rand Reste einer früheren Montierung.
Bl. 83,2 x 63,4 cm.
552 Werner Lieberknecht "Atelier Glöckner". 1987.
Werner Lieberknecht 1961 Dresden
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
C-Print. Im schwarzen Passepartout, darauf u.li. betitelt und datiert "1987", u.re. signiert "W. Lieberknecht". Einer von zehn Abzügen. Hinter Glas in einer schwarzen Holzleiste gerahmt.
Abgebildet in: Heise, Bernd (Hrsg): Werner Lieberknecht. Bd. 2. Die Werkstatt Hermann Glöckners. Ausstellungskatalog Leonhardi-Museum. Dresden, 2005. (KatNr. 1, Schwarzweiß-Fotografie).
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Abzug o.Mi. mit unscheinbarem Fingerabdruck.
BA. 44,5 x 59 cm, Ra. ca. 70 x 90 cm.
553 Ulrich Lindner "Joachimstein zu Radmeritz". 1998.
Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda
Dieter Hoffmann 1934 Dresden – 2024 Ebersbrunn
Zwölf Silbergelatineabzüge auf Barytpapier zu 13 Gedichten von Dieter Hoffmann. Jeweils auf schwarzen Tonkarton montiert. Darauf in Weiß signiert und datiert "Lindner 98" u.re., nummeriert "9/12" u.li. Mit einem Deckblatt und einem Vorwort. Erschienen im Eigenverlag des Künstlers. In der originalen Leinenkassette.
Abzüge leicht wellig.
Abzüge ca. 50 x 30 cm, Unters. 65,2 x 50 cm, Kassette 67,7 x 52 cm.
554 Ulrich Lindner "Villa in Blasewitz 1966 I / II / III". 1966.
Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda
Drei Silbergelatineabzüge, getont, auf farbigem Barytkarton (?), kaschiert auf chamoisfarbenem Untersatzkarton. U.re. signiert "Linder" und datiert, u.li. betitelt.
Ansicht der Ruine des ehemaligen Mädchenpensionats "Villa Blasewitz", Loschwitzer Straße 3, in Dresden, Abriss in den 1960er Jahren.
Abgebildet in "Abschied. Dresdner Ruinen. Zum Gedenken an den 13. Februar 1945", Katalog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, anlässl. einer Einzelausstellung des Künstlers im Kupferstichkabinett, 1.2.-13.4.1995. S. 15f.
Titel und Signatur ausgeblichen.
Abzug 49 x 58 cm / 48,8 x 56,6 cm / 48,7 x 58,5 cm, Unters. 59 x 75 cm.
555 Lothar Sprenger "Treppenauge". 1998.
Lothar Sprenger 1959 Dresden
Farbfotografie auf PE-Papier. Im Passepartout hinter Glas in einer schwarzen Metallleiste gerahmt. Dort verso mit einer Papieretikett versehen, darauf typografisch betitelt, datiert und ortsbezeichnet "Schulzentrum für Elektrotechnik".
Minimal wellig.
Abzug 43,5 x 31,5 cm, Ra. 50,5 x 40,5 cm.
561 Meister der Radiborer Verkündigungsgruppe, Maria von dem Siege. Um 1730.
Meister der Radiborer Verkündigungsgruppe 18. Jh.
Laubholz, vollplastisch geschnitzt, farbig gefasst. Auf einem späteren Sockel montiert. Verso auf dem Sockel mit der Sammlungsnr. "47" in Pinsel sowie dem Brandstempel "Eigentum des Stadtmuseums Meissen".
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Auktionshaus Günther, A Private Collection of Sculptures, 24.10.15, KatNr. 29; 1961–1991 Albrechtsburg Meissen, InvNr. 707/Ho 47 (ständige Ausstellung); 1945 Stadtmuseum Meissen, InvNr. Ho 148; Sammlung Otto Horn, Meißen, erworben im Raum um
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H. 38 cm, H. (mit Sockel) 44,5 cm.
562 Trauernde Maria. Wohl süddeutsch. 15. Jh.
Linde, vorderseitig vollplastisch geschnitzt, rückseitig abgeflacht, farbig gefasst. Das Übergewand ursprünglich blau gefasst, Fassungsreste am Rücken und am untersten Saum. Reste der ältesten weißen Fassung des Untergewandes auf der Brust. Reste der ältesten weißen Fassung des Gesichtes auf der li. Wange. Auf einem späteren Sockel.
Die "Trauernde Maria" stammt aufgrund ihrer Pose wohl aus einer Kreuzigungsgruppe. Auffällig sind ihre freistehenden, nicht von Gewandmassen umhüllten Füße. Dies ist bei weiblichen Figuren sehr selten.
Spuren inaktiven Anobienbefalls. Vereinzelte Auspanungen. Fassung deutlich übergangen, mit Fehlstellen und Bereibungen. Insbesondere verso mit vereinzelten Trockungsrissen, am Stand mit Materialverlust aufgrund eines Feuchteschadens (max. ca. 10 x 7 cm), an der Oberseite des Kopfes mit einem alten Loch. Gipsbett der neuen Sockelung die Füße partiell überdeckend, partiell mit Materialverlusten.
H. 110 cm.
563 Böhmischer Meister, Der Heilige Joachim und Maria. Um 1700.
Buchsbaum, vollplastisch geschnitzt. Verso im Bereich des u. Gewands des Joachim mit der Sammlungs-Nr. "139" in Pinsel, unterseitig mit dem Brandstempel "Meissen" sowie Resten eines Papieretiketts. Lose auf einer späteren Holzplinthe.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Auktionshaus Günther, A Private Collection of Sculptures, 24.10.15, KatNr. 66; 1961–1991 Albrechtsburg Meissen, InvNr. 707/Ho 47 (ständige Ausstellung); 1945 Stadtmuseum Meissen, InvNr. 736/Ho 139; Sammlung Otto
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H. 13,5 cm, H. (mit Sockel) cm.
564 Heiliger Johannes der Täufer. Vermutlich Schwaben. 19. Jh. im Stil um 1490– 1520.
Linde, vorderseitig vollplastisch geschnitzt, rückseitig abgeflacht. Die Toga innen mit Resten einer blauen und außen einer goldfarbenen Fassung, die fünf Seiten der Konsole mit Resten einer abwechselnd blauen, grünen und roten Fassung. Verso in Pinsel mit der InvNr. "148" und "H" versehen. Auf einem neuen oktogonalen Holzsockel montiert. Unterseitig mit dem Brandstempel "Eigentum des Stadtmuseums Meissen" (vom Sockelfilz überdeckt).
Ursprünglich stammt die vorliegende Skulptur
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H. 61,5 cm.
565 Anna Franziska Schwarzbach, Beethovenmedaille. 2019.
Anna Franziska Schwarzbach 1949 Rittersgrün – lebt in Berlin
Bronze, gegossen. Am re. Rand signiert und ausführlich datiert "29. Juni 2019 Anna Franziska Schwarzbach". Am li. Rand bezeichnet "nach Hornemann". Verso erneut ausführlich datiert und signiert "28. Nov. 2018 Schwar.". Guss: Roman Pecher, Auflage von 20 Stück.
Die Vorderseite zeigt Ludwig van Beethoven im Alter von 32 Jahren, modelliert nach einer Fotografie einer Elfenbeinminiatur von Christian Hornemann aus dem Jahr 1802, jenem Jahr, als Beethoven sein Heiligenstädter Testament
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H. 13,5 cm, B. 9,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
566 A. Stampanoni, Paris von Troja mit seinen Schafen. 1862.
A. Stampanoni 19. Jh.
Alabaster. Rückseitig auf dem Sockel geritzt signiert und in Rot nachgezogen "A. Stampanoni. Roma 1862. "
Für ein weiteres, signiertes Werk Stampanonis vgl. "Paar Putten", 1862, Marmor, 89 cm / 83 cm, Mayfair Gallery Ltd. London.
Zu zehn Antikenkopien, die Stampanoni 1855 für den Cour carrée du Louvre lieferte, vgl. Anne Pingeot: Le Decor de la Cour carrée du Louvre: Le Statues de Niches 1851–1901, in: Horst W. Janson (Hrsg.): La Scultura nel XIX Secolo. Bologna 1984. S. 122.
Das re. Ohr des stehenden Schafes verloren.
H. 45,8 cm.
567 Hans Brockhage "Das Zeichen". 1997.
Hans Brockhage 1925 Schwarzenberg – 2009 ebenda
Eiche, geschwärzt. Unsigniert. Von Künstlerhand auf einer Edelstahlplatte montiert.
Provenienz: Privatsammlung Thüringen; erworben im Atelier des Künstlers.
Die mächtigen Stehlen aus Mooreiche und geschwärzter Eiche sind sicherlich die bekanntesten Arbeiten Hans Brockhages.
Für ihn war die Formfindung ein Austauschprozess mit dem besonderen Material. Gottfried Borrmann zitiert den Künstler in seiner Einordnung desselben mit folgenden Worten: "Man muß lange Zeit mit
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H. 220 cm.
568 Gottfried Kohl, Stehendes Mädchen mit ausgestelltem Bein. 2000.
Gottfried Kohl 1921 Freiberg – 2012 ebenda
Gips, ockerfarben getönt. Auf dem Sockel monogrammiert und datiert "K 2000" sowie in Blei bezeichnet "2 X".
Nicht im WVZ Fröhlich-Schauseil, vgl. jedoch motivisch "Stehende, die Unterarme auf dem Rücken verschränkt", 1999, Gips, getönt, WVZ Fröhlich-Schauseil 264 und "Stehendes Mädchen mit überkreuz gestelltem Bein", Gips, getönt, WVZ Fröhlich-Schauseil 158.
Beide Arme fachmännisch restauriert, Fassung mit vereinzelten Retuschen.
H. 69 cm.
569 Gottfried Kohl "Träumende". 2005.
Gottfried Kohl 1921 Freiberg – 2012 ebenda
Gips, getönt und geritzt. Auf dem Sockel monogrammiert "K" und datiert.
Nicht im WVZ Fröhlich-Schauseil, vgl. zur Ausführung in Bronze WVZ Fröhlich-Schauseil (online) 168 b.
Die Bronzefigur ist abgebildet in: Anke Fröhlich-Schauseil, Gottfried Kohl (1921–2012). Der Bildhauer und sein Werk, Dresden 2022, S. 206.
Eventuell Modell zur Bronze-Ausführung, welche im Garten des Atelierhauses des Künstlers in Freiberg, Goethestraße 3, stand und langfristig im Foyer des Freiberger Krankenhauses aufgestellt werden soll.
Atelierspurig, vereinzelt mit gelben Farbanhaftungen. Ein Teil des re. Unterarmes nicht ausgeführt. An der re. Wade rückseitig sowie an der li. Ferse und im li. Knöckelbereich mit feinen Spannungsrissen.
H. 116 cm.
570 Horst Engelhardt "Claudia". 2005.
Horst Engelhardt 1951 Leuben
Marmor. Fest auf einen Holzsockel montiert. Darauf verso schwach lesbar in Blei betitelt und datiert "2(00?)5" sowie monogrammiert "HE".
Wir danken dem Sohn des Künstlers, Herrn Jörg Engelhardt, Wriezen, für freundliche Hinweise.
Vereinzelt mit unscheinbaren Schmutzablagerungen.
H. 30 cm, H. (gesamt) 35,1 cm, B. 20,5 cm, T. 10 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
571 Wolfgang Leber "Am Ufer". 2000.
Wolfgang Leber 1936 Berlin – lebt in Berlin
Sandstein. Auf einen Granitsockel montiert. Darauf unterseitig in Faserstift betitelt sowie datiert und signiert "2000 W. LEBER".
Montierung des Sockels gelockert.
H. 23,5 cm, H. (gesamt) 29 cm.
572 Siegfried Krepp "Kleine Liegende nach links mit angezogenem Bein". Um 1980.
Siegfried Krepp 1930 Lauchhammer – 2013 Berlin
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Unsigniert. Auf einer Marmorplinthe montiert. Guss: Werkstatt für Kunstguss, Marc Krepp, Berlin.
Entwurf für eine in Marmor auszuführende Großplastik bei einem Symposium in Montenegro.
Provenienz: Nachlass Heinz Worner (1910 Charlottenburg – 2008 Berlin), Bildhauer und Lehrer von Siegfried Krepp.
Abgebildet (als Ausschnitt) in: Siegfried Krepp: Siegfried Krepp. Oeuvre Skulptur. Berlin 2006, S. 160.
Vgl. die Arbeitsskizze
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H. 9,5 cm, H. (gesamt) 13 cm, L. 28,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
573 Siegfried Krepp "Liegende nach links". 1983.
Siegfried Krepp 1930 Lauchhammer – 2013 Berlin
Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Unikat, nicht bezeichnet. Guss Werkstatt für Kunstguss, Marc Krepp, Berlin.
Provenienz: Nachlass von Heinz Worner, Bildhauer und Lehrer von Siegfried Krepp.
Abgebildet in: Fritz Andreas Jacobi, Siegfried Krepp, Anita Kühnel: Siegfried Krepp, Bildhauerarbeiten: 1960 – 1990; Plastikgalerie Franziskanerkloster Berlin, 17. Mai – 15. September 1990. Berlin 1990, o.S.
Wir danken Frau Sonja Eschefeld, Berlin, für freundliche Hinweise.
Unterseitig partiell mit Grünspan.
H. 9 cm, L. 24,5 cm.
574 Vukasin Milovic, Große Hand. 2010.
Vukasin Milovic 1962 Andrijevica (Montenegro)
Eisenblech, geschweißt, getrieben, schwarzbraun patiniert, partiell poliert und korrodiert, rot gefasst, mit einem Lacküberzug. In den untersten Segmenten mit werkimmanenten Bohrungen und wolkigen Korrosionsbereichen. Rückseitig am Stand geritzt kyrillisch signiert und datiert "Vukasin 2010".
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; erworben im Atelier des Künstlers, ca. 2010.
Partiell mit Kratzspuren.
H. 153 cm.
575 Friedrich Press "Mutter mit Kind". 1985.
Friedrich Press 1904 Ascheberg – 1990 Dresden
Linde, geschnitzt, rostrot und graubraun gebeizt. Am Boden über Graphitvorzeichnung geschnitzt signiert und datiert "F. Press 1985" sowie in Pinsel mit der Werknummer "468" versehen.
Provenienz: Privatsammlung Thüringen; 1986 erworben im Atelier des Künstlers.
Vgl. motivisch: "Mutter mit Kinde", 1985, Linde geschnitzt, violett, gelb-grün gebeizt, in: Jürgen Lenssen, Matthias Puhle, Renate Hagedorn (Hrsg.): Friedrich Press 1904 – 1990. Magdeburg 1999. S. 122, Kat.Nr.
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H. 32,5 cm, B. 25,5 cm, T. 6 cm.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst, klarlackiert. Wassertropfenmutter mit drei Kindern sowie Wassertropfenmädchen signiert und datiert "Sell 93", die anderen unsigniert.
Die Spitzen von "Wassertropfenmann im gestreiften Hemd" und "Wassertropfendame im rot-weißen Hemd" leicht bestoßen. Lack leicht gegilbt.
H. max. 12,5 cm.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, farbig gefasst, klarlackiert. Verso jeweils signiert und datiert "Sell 93".
Vereinzelt unscheinbare Trocknungsrisse. Die Spitzen mit unscheinbaren Löchlein aus dem Werkprozess. Vereinzelt minimale, punktuelle Abriebspuren.
H. max. 13 cm.
578 Lothar Sell, Bauernpaar. 1970er Jahre.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst und klarlackiert. Unsigniert.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Geschenk des Künstlers.
Klarlack gegilbt und mit vereinzelten Trocknungsrissen, Fehlstelle im u. Bereich.
H. 22,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
579 Lothar Sell, Adam und Eva. 1996/1997.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Ton, rotbrauner Scherben, unglasiert, in den Tiefen partiell mit Manganoxid. Verso jeweils signiert und datiert "Sell 96" bzw. "Sell 95".
Adams Fuß und Hand mit kleinem Chip. Kleinere Bruchstelle an der Standfläche Evas. Kleine Abplatzungen sowie unscheinbare Abreibungen im Bereich der Haare. Standflächen mit Stoffkaschierungen.
H. 25,5 cm / H. 23,8 cm.
580 Lothar Sell, Junges Paar mit Wiesenblumen. 1995.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst und klarlackiert. Verso signiert "Sell 95".
Kanten minimal kratzspurig.
17 cm.
581 Lothar Sell, Sehr große junge Bäuerin mit Bauern. 1994.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst, klarlackiert. Verso signiert und datiert "Sell 94".
Lack partiell unregelmäßig, mit Laufspuren sowie gegilbt, verso nahezu gesamtflächig deutlich gebräunt und krakeliert, im Bereich des Hinterkopfes und der Schulterpartie zusätzlich mit Oberflächenveränderungen und Laufspuren aufgrund von Harzaustritt. Ein deutlicher Trocknungsriss an der Unterseite des Bauern.
H. 61 cm, B. 27 cm, T. 15 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
583 "Pagode, weiblich". Johann Joachim Kändler für Meissen. Entwurf um 1740.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Kopf, Zunge und Hände beweglich. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der geritzten Modell-Nr. "154" und Präge- Nr. "73", am Halsansatz des Kopfes verso nochmals die Präge-Nr. "73".
Eine größere, sehr ähnlich staffierte Version zu vorliegender Figur abgebildet in: Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710 – 1810. Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. Nr.
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H. 15 cm.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Der unglasierte Boden mit der Schwertermarke in Blau (undeutlich). Modell-Nr. "961", unbezeichnet.
Mit einem schriftlichen Gutachten von Dieter Keil, Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen vom 23. Juni 2003.
Sehr selten. Ein bisher einzig nachweisbares, im Wesentlichen identisches Gegenstück, jedoch ohne Heiligenschein, befindet sich in der Porzellanmanufaktur Meissen.
Im Oktober des Jahres 1747 notierte
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H. 18 cm.
585 "Jäger mit Hund". Johann Joachim Kändler für Meissen. Entwurf 1755.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "2264", die geprägte Bossierer-Nr. "35" sowie die Maler-Nr. "61" in Grün.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren. Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017, S. 228, KatNr. 1515, dort mit abweichendem Höhenmaß 9 cm.
Der Kopf, der Oberkörper, die Arme und die Stiefel des Jägers, der Kopf des Hundes sowie der Sockel mit fachmännischen Retuschen. Die Glasur des Sockels partiell mit Fehlstellen.
H. 7,8 cm.
586 "Fama". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1765.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "3061", die geprägte Bossierer-Nr. "115" und die Maler-Nr. "32".
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017, S. 437, ohne Abb.
Selten.
Wir danken Thomas Bergmann, Erlangen, für freundliche Hinweise.
Glasur an einem Knie mit kleinem Materialverlust.
H. 13,5 cm.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Peter Reinicke 1715 Danzig – 1768 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus einer Serie von 14 Komödianten. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, Modell-Nr. "64562" und Jahreszeichen. 1. Wahl.
Provenienz: Sammlung Karin Widenow (1938 Jüterbog-2023 Dresden).
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Bd. II, Karlsruhe 2014, S. 252, KatNr. 499.
Linke Hand und angrenzende Partie des Mantelärmels fachmännisch restauriert.
H. 17 cm.
588 "Malabarin mit Drehleier". Friedrich Elias Meyer für Meissen. 1751.
Friedrich Elias Meyer 1724 Erfurt – 1785 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Runder Roccailesockel. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasur, geprägte Modell-Nr. "67036", Jahreszeichen und Malerzeichen. 1. Wahl.
Provenienz: Sammlung Karin Widenow (1938 Jüterbog-2023 Dresden).
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Bd. III, Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017, S. 274, KatNr. 1625.
Ein Blatt der Pflanze am Ansatz fachmännisch restauriert.
H. 17 cm.
Johann Jacob Louis 1703 ? – 1772 ?
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Ungemarkt, unterseits mit einer Malermarke (?) "G" in Aufglasurpurpur.
Vgl. eine identische Figur: Auktionshaus Wendl, Rudolstadt, 23.06.2023, KatNr 2508, Modell von Johann Jacob Louis 1762–1772, jedoch mit abweichender naturalistischer Plinthe und einem liegenden Hund.
Vgl. auch: Hans Dieter Flach: Ludwigsburger Porzellan: Fayence, Steingut, Kacheln, Fliesen; ein Handbuch. Stuttgart 1997. S. 397 und S. 547.
Hans Christ: Ludwigsburger Porzellanfiguren. Stuttgart/Berlin 1921. S. 56.
Das re. Knie und der li. Oberschenkel mit altrestauriertem Bruch. Weitere Restaurierungen im Bereich des Mündungsrands der Kanne und des Bechers, des Mützenstabs sowie an Hals und rückseitiger Oberkante der braunen Weste. Unfachmännische Masseergänzungen im Bereich der Übergänge von Plinthe zu Füßen, Fass und Fels sowie an der hinteren Plinthe unterseitig. Die Hose mit kleinem Brandfleck.
13 x 7,5 x 10,5 cm.
590 "Metzger". Johann Jacob Louis für die Herzoglich Aechte Porcelain Fabrique Ludwigsburg. Um 1770.
Johann Jacob Louis 1703 ? – 1772 ?
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig mit bekrönter Doppel-C-Marke in Unterglasurblau, geritzt bezeichnet "GC" und geprägt nummeriert "38".
Vgl. eine weitere Ausführung im Landesmuseum Wüttemberg, Keramikmuseum im Schloss Ludwigsburg, InvNr. WLM 6011.
Lit.: Otto Wanner-Brandt (Hrsg.): Album der Erzeugnisse der ehemaligen württembergischen Manufaktur Alt-Ludwigsburg, S. 43, Nr. 28, dort mit abweichendem Höhenmaß.
Zur Marke vgl.: Robert E. Röntgen: Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute. Regenstauf 2007. S. 149, Nr. 1420.
Unterer Saum der Jacke rückseitig mit kleinem Chip. Ein Fuß mit Brandriss. Der Boden mit einem kreuzförmigen Brandriss.
H. 11,5 cm.
591 Sehr seltene Figur "Cellospieler". Joseph Nees für Ludwigsburg. Entwurf 1764/1767.
Joseph Nees 1730 unbekannt – 1778 ebenda
Johann Christian Wilhelm Beyer 1725 Gotha – 1796 Hietzing
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Doppel-C-Marke in Unterglasurblau sowie in Aufglasurpurpur die Buchstaben "L" und "I". Zudem geprägt die Nummer "52" und "3' A' M".
Provenienz: Nachlass Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.
In den 1760er Jahren entstanden mehrere Entwürfe der sog. "Serie der großen Musiksoli". Neben Johann Christian Wilhelm Beyer, der auch größere Modelle schuf, schufen etwa Johann Christoph Haselmeyer oder Joseph
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H. 12 cm, B. 12 cm.
592 "Zwei Faune". Max Lange für Meissen. 1906.
Max Lange 1868 Köln – 1949 München
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Am Sockel ligiert monogrammiert und datiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, einfach geschliffen, die geritzte Modell-Nr. "X 145" sowie die geprägte Bossierer-Nr. "147". Zudem in hellem grau unter der Glasur die Nr "4".
Das Schwänzchen des großen Fauns fachmännisch neu modeliert und angesetzt (wohl nach einem Trümmerbruch). Am li. Handgelenk des kleinen Fauns ein ganz unscheinbarer, feiner Brandriss, im Bereich des Oberarms ein unscheinbarer, wohl manufakturseitig unter der Glasur geschlossener Brandriss. Sehr unscheinbarer Spannungsriss unter der Glasur an der re. Schulter des großen Fauns.
H. 14 cm, B. 15 cm, T. 11,3 cm.
593 "Leuchterreiter". Gerhard Marcks für Meissen. 1919.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "F 273" und die geprägte Bossierer-Nr. "34".
Seltene staffierte Ausführung. Gegenstück zu Modell-Nr. "F 272".
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 485, KatNr. 977.
Martina Rudloff (Hrsg.): Gerhard Marcks: 1889 – 1981; Retrospektive. München 1989.
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H. 22,6 cm, L. 19,8 cm, T, 7,2 cm.
594 "Dame mit Mohrenknabe". Paul Scheurich für Meissen. Entwurf 1919.
Paul Scheurich 1883 New York City – 1945 Brandenburg an der Havel
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die dreifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, sowie die geritzte Modell-Nr. "A1012" und geprägte Bossierer-Nr. "143". 2. Wahl.
Die Meissner Figur "Dame mit Mohrenknabe" wurde 1919 von Paul Scheurich entworfen und zeigt eine elegant sitzende Dame mit weitem Rock und geschnürtem Oberteil, die eine goldene Frucht mahnend hinter ihrem Rücken vor einem bittenden Knaben verbirgt. Die Figuren stehen
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H. 27,8 cm, B. 26,5 cm.
595 "Junger Löwe". Rudolf Löhner für Meissen. 1914.
Rudolf Löhner 1890 Zuckmantel (Schlesien) – 1971 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "B 274." und die geprägte Bossierer-Nr. "124".
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010, S. 391, KatNr. 766.
Mit vereinzelten Brandflecken.
H. 10 cm, L. 14 cm.
596 "Schauende, klein". Robert Ullmann für Meissen. 1939.
Robert Ullmann 1903 Mönchengladbach – 1966 Wien
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Böttgersteinzeug. Rückseitig im Model signiert und datiert "Robert Ullmann Wien 1939". Unterseitig die geprägte Schwertermarke und die Bezeichnung "Böttger Steinzeug", die Modell-Nr. "Q. 238." sowie die Bossierer-Nr. "23" und das Jahreszeichen.
Abgebildet in: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 605, KatNr. 1235.
Körper mit leichten Farbanhaftungen.
H. 32 cm.
597 "Mönchguter Schiffer". Hugo Spieler für Meissen. 1897/1898.
Hugo Carl Justus Spieler 1854 Berlin – 1922 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Aus dem Trachtenfiguren-Zyklus des Künstlers. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "Q.190. P." sowie geprägt "58" und die Maler-Nr. "52" in Aufglasurrot.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010, S. 115, KatNr. 213.
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 160.
Am hinteren Rocksaum eine winzige fachmännische Restaurierung, weitere im Bereich des re. Arms, die Jacke verso überfasst. Am Baumstumpf Retuschen.
H. 18 cm.
598 ”Landmädchen mit Wachtelhund”. Jakob Ungerer für Meissen. 1901– 1904.
Jakob Ungerer 1840 München – 1920 Ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "T 62", die geprägte Bossierer-Nr. "8" sowie die Maler-Nr. "4".
Abgebildet in: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 159, KatNr. 296.
Die Blätter der Rüben im Korb sowie die Pflanzenblätter auf der Plinthe mit kleinen Fehlstellen.
H. 24,5 cm.
Hugo Meisel 1887 Lichte – 1966 Rudolstadt
Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst 1909 Unterweißbach – heute Rudolstadt
Porzellan, glasiert. Unterseitig die gepresste Firmenmarke "Schnürender Fuchs" und Form-Nr. "292" sowie "4" und unleserlich "5". Geritzt "H. Meisel" und datiert "1919".
WVZ Lauterbach U 292.
Im handschriftlichen Verzeichnis von Hugo Meisel ist das Modell mit "Selbstporträt" betitelt.
Abgebildet in: Susanne Wallner, Wilhelm Siemen (Hrsg.): Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst: Katalog zur Sonderausstellung des Museums der Deutschen Porzellanindustrie. Hohenberg/Eger 1993. S. 346.
Herstellungsbedingt eine kleine Glasurfehlstelle am Oberschenkel.
H. 26 cm.
600 "Der Drache". Peter Strang für Meissen. 1967.
Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Rückseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Die rückseitige Innenwandung mit der Präge-Nr. "199" und Jahreszeichen, der Schwertermarke mit dem Zusatz "Weiß" sowie der Modell-Nr. "73359" (alt V 276). Darunter ein geritztes "R (?)". Vorderseitige Innenwandung geritzt bezeichnet "NX (?)". 1. Wahl.
Selten.
Abgebildet in: Johann Friedrich Böttger zum 300. Geburtstag: Meißen, Frühzeit u. Gegenwart; Ausstellung, 4.2. – 2.8.1982, I.,
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H. 61,7 cm.
Arita Porzellan Ende 16. Jh.
Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August d 1670 Dresden – 1733 Warschau
Porzellan, Krakeleeglasur, in Unterglasurblau und polychromen Aufglasur-Emailfarben und Gold staffiert. Birnenförmiger Korpus mit langem zylindrischen Hals auf abgesetztem Fußring. Auf der Wandung umlaufend dekoriert mit Kirschen, Pflaumen, Bambus und heiligen Lilien, an einem Felsen wachsend. Auf der Schulter ein Band mit Schriftrollen und Chrysanthemenköpfen auf rotem Grund. Am Hals lange, spitze Blätter. Am Boden mit der Palaisnummer "N=46 +" in Aufglasurschwarz und einer weiteren Nr.
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H. 24 cm.
Christian Friedrich Herold 1700 Berlin – 1779 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Rudolf Weigang 1877 Bautzen – 1960 Menden, Sauerland (?)
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert, die Ränder mit Goldspitzenbordüre. Bauchiger Korpus mit umlaufend fein gemalter Kauffahrteiszene auf eisenroten Profillinien. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie das Sammlungsetikett "Nr. 120".
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Sammlung Rudolf Weigang, Bautzen, Dresden.
Zur Form vgl.: Günter Reinheckel: Prachtvolle Service aus Meissner Porzellan. Leipzig 1989. Abb. 99.
Zur Malerei
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H. 10,5 cm.
603 Koppchen mit Chinoiserien. Johann Gregorius Höroldt (zugeschr.) für Meissen. Um 1723– 1739.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Gregorius Höroldt 1696 Jena – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Wandung mit zwei vierpassigen Kartuschen aus Laub- und Bandelwerk in Eisenrot, Purpur, Gold und Ocker. In den Kartuschen zwei maritime Landschaften mit Schiffen, Felsformationen, eine Kartusche mit chinesisch anmutenden Figuren. Im Spiegel ein feines Gitterwerk mit zentraler Blüte und vier seitlichen, angeschnittenen Blüten. Mündungsrand innenseitig umlaufend mit goldenem Bandelwerk. Unterseits mit Schwertermarke in
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H. 4,4 cm, D. 7,9 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, mit einem Schleifstrich entlang des linken Schwertes und Präge-Nr. "89". Der Deckel innenwandig mit der Nr. "4" in Aufglasurgold.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos durchlaufendes, kleinteiliges Weidengeflecht nach. Es wurde 1733 von Johann Friedrich Eberlein entworfen. Johann Joachim Kändler wandelte
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H. 10,5 cm, D. 10,8 cm.
605 Suppenschale und Présentoir mit Galanten Szenen. Meissen. Um 1750.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in poychromen Aufglasurfarben staffiert. Die Wandungen von Schale, Deckel und der Spiegel mit galanten Szenen in Purpur-Camaieu. Unterseits jeweils mit Schwertermarke in Unterglasurblau. Die Terrine mit Blütenranken an Griffe. Die Suppenschale mit Präge-Nr. "6" (Nr. der Schüsselgröße?) innenseitig am Standring sowie der Présentoir unterseits mit geprägtem Former- und Dreherzeichen "22".
Zu den Prägezeichen vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann (Hrsg.):
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H. (Deckelterrine mit Deckel) 12,4 cm, D. 12,7 cm, D. (Présentoir) 20,7 cm.
606 Seltene Fächerschale "Zwiebelmuster". Meissen. 1765– 1770.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Am Boden mit der Schwertermarke in Unterglasurblau mit drei Punkten unterhalb der Griffe, geprägtes Dreher- und Formerzeichen "61" sowie am Standring auf gleicher Höhe "///" (schwach lesbar).
Zum Dreherzeichen "61" vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann (Hrsg.): Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. Bd. 2. München 2013. S. 362, KatNr. 369 und S. 199 (Band I), ES 1937.
Eine Schale, jedoch ohne gerippte
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D. 23,5 cm.
607 Schokoladentasse und Présentoir mit Camaieumalerei. Wien. Um 1740.
Wiener Porzellanmanufaktur 1718 Wien
Rudolf Weigang 1877 Bautzen – 1960 Menden, Sauerland (?)
Porzellan, glasiert, in Schwarzlotmalerei und Aufglasurpurpur, -eisenrot und -grün staffiert, die Ränder mit Goldspitzenbordüre. Am Boden mit dem Bindenschild in Unterglasurblau, die Tasse mit gestempelter Weissdreher-Nr. "5", die Untertasse mit undeutlicher Maler-Nr.
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Sammlung Rudolf Weigang, Bautzen, Dresden.
Zur Form und Bemalung bei Meissen vgl.: Ullrich Pietsch/ Hetjens Museum: Kostbarkeiten aus deutschen Privatsammlungen. München 1997. S. 106, Kat.-Nr. 71, S. 225, Kat.-Nr. 181 und S. 227, Kat.-Nr. 184.
Untertasse mit alter Restaurierung, diese beschädigt. Standring der Tasse mit sehr kleinen Chips. Vergoldung und Malerei partiell berieben.
H. 7 cm, D. 14 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben der Mündungsrand mit Goldbordüre. Im Spiegel Goldammer, Rotkehlchen und Buchfink auf einem Ast und floralem Beiwerk. Unterseits mit der Schwertermarke und Beizeichen "k" (oder "4") in Unterglasurblau sowie geprägtem Former- und Dreherzeichen "H" und "…", am Standring innenseitig mit der Marke "II" in Unterglasurblau.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos
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L. 43,6 cm, B. 27, H. 9 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, unterhalb dieser mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit Former-Nr. "104" sowie Form-Nr. "5525".
Vgl. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr. PE 1412.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III.
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D. 30 cm, H. 11 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "50", Jahreszeichen sowie Form-Nr. "5451". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und
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D. 31 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, darunter mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "84" sowie "5452".
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und
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D. 35,5 cm, H. 6 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "84" sowie Form-Nr. "5452". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und prunkvollste Service,
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D. 35,5 cm, H. 6 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, unterhalb dieser mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "159" sowie Form-Nr. "5564".
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das
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Tassen H. 5,5 cm, Untertassen D. 15,3 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "75", Jahreszeichen sowie Form-Nr. "5275". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und
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25,5 x 20,6 cm.
615 Fünf Vasen / zwei Deckelvasen / zwei Teller. Meissen. Um 1860 bis 2. H. 20. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert. Jeweils unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, ein Teller mit Pfeifferschwertern, eine Flötenvase mit Knaufschwertern. Eine Deckelvase sowie eine Flötenvase mit vier, drei weitere Vasen mit zwei sowie die beiden Teller mit zwei bzw. vier Schleifstrichen. Jeweils mit geprägten bzw. geritzten Modell- und Form-Nr., weiteren Nr. in Aufglasurrot bzw. -purpur sowie unterglasurblauen Strichen.
Bis auf eine Trompetenvase mit Streublumendekor. Die einzelne Vase mit "Roter Drache"-Dekor.
Teils wenige Brandfleckchen. Der goldstaffierte Teller mit Glasurfehlstelle auf der Fahne. Einzelne Bereibungen.
Vasen H. min. 9,7 cm, max. 25,5 cm, Teller D. max. 26 cm.
616 Außergewöhnliche Muschelschale. Meissen. 1824– 1850.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasurblau staffiert und vergoldet. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau und die geritzte Modell-Nr. "J. 169 a" sowie weitere geprägte und gemalte Ziffern. 1. Wahl.
Mit leichten Glasurunebenheiten. Die Vergoldung berieben. Am Standring zwei kleine Chips.
L. 19 cm.
617 Seltene Teedose. Meissen. Um 1725/1730.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau mit Blumen- und Vogeldekor staffiert. Sechseckige Balusterform. Der unglasierte Boden mit der Schwertermarke in Blau.
Abgebildet in:
Ulrich Pietsch: Triumph der blauen Schwerter. Leipzig 2010. S. 265, KatNr. 217.
The Wark Collection. Early Meissen Porcelain. Jacksonville 1984. Nr. 398.
Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten. Leipzig 1989. S. 203, KatNr. 80 und 81.
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H. 9,5 cm.
618 Drei Ansichtenteller "Meißen", "Bastey" und "Weesenstein". Meissen. Mitte 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Im Spiegel auf lachsfarbenem Fond die Ansichten im Kupferumdruck, in polychromer Aufglasurmalerei koloriert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau und Beizeichen in Aufglasurrot.
Der Fond sowie die Vergoldung jeweils etwas berieben. Unterseitig sowie bei einem Teller im Spiegel mit kleinen Brandflecken.
D. je 21 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Gottfried Dressler 1764 Zschirma – 1836 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben sowie Gold staffiert, die Ränder mit Goldfaden, Kartusche mit Goldspitzenbordüre, kobaltblauer Fond. Unterseitig die vierfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr. "50792" sowie die Bossierer-Nr. "563" und Jahreszeichen.
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017, S. 122, Abb. 869.
Vergoldung am Hals geringfügig ungleichmäßig.
H. 31 cm.
620 Tasse mit Untertasse "Watteaumalerei". Meissen. Um 1750/1760.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Tassenwandung und Spiegel mit galanten Szenen nach Jean-Antoine Watteau. Mündungsränder innenseitig mit Goldbordüre. Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie in in verblasstem Lüster-Nr. "81". Die Untertasse zudem mit geprägter Dreher- und Formerzeichen "64". Die Tasse unterseits mit weiterem unleserlichen und nachträglich hinzugefügten Zeichen in Blau.
Zum Dekor vgl. u.a.: Kaffeetasse und Untertasse mit
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Tasse H. 6,8 cm, Untertasse D. 13,5 cm.
621 Tasse mit Untertasse "Watteaumalerei". Meissen. Um 1750/1760.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Tassenwandung und Spiegel mit galanten Szenen nach Jean-Antoine Watteau. Mündungsränder innenseitig mit Goldbordüre. Unterseits jeweils mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie die Lüster-Nr. "81.". Die Untertasse zudem mit geprägtem Dreher- und Formerzeichen "P". Die Tasse unterseits mit weiterem später hinzugefügten Zeichen in Blau ".RP" (?).
Zum Dreherzeichen vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann
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Tasse H. 6,7 cm, Untertasse D. 13,4 cm.
622 Tasse und Untertasse mit Exotischer Vogel-Malerei. Meissen. 1762– 1763.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne bzw. der Rand mit purpurner Schuppenbordüre "Mosaique". Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie auf der Tasse Präge-Nr. "4" und auf der Untertasse Präge-Nr. "64". Zudem jeweils mit der Lüster-Nr. "39".
Vgl. zur Malerei auch die Vögel des Porzellanmalers Adamn Friedrich von Löwenfinck in: Ulrich Pietsch, Adam Friedrich von Löwenfinck: Phantastische Welten: Malerei auf Meissener Porzellan und deutschen Fayencen von Adam Friedrich von Löwenfinck (1714 – 1754). Dresden 2014. S. 142 f.
Fahne der Untertasse an einer stelle mit fachmännisch restauriertem kleinen Ausbruch. Standfuß jeweils mit kleinsten Chips. Vergoldung und vereinzelt die Malerei etwas berieben.
Tasse: H. 4,6 cm, Untertasse D. 13,5 cm.
623 Tasse und Untertasse mit Ideallandschafts-Malerei. Meissen. 1762– 1763.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne bzw. der Rand mit purpurner Schuppenbordüre "Mosaique". Auf der Tassenwandung und im Spiegel zwei Reservcen mit idealen Flusslandschaften mit Kirchen- bzw Schlossbauten, figürlicher Staffage und Blütenranken. Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie auf der Tasse Dreher- und Formerzeichen "P" und auf der UntertasseDreher- und Formerzeichen "63". Zudem die Lüster-Nr. "77".
Die Flusslandschaften
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Tasse H. 4,4 cm, Untertasse D. 13,4 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Wilhelm Heinrich Gottlieb Baisch 1805 Stuttgart – 1864 ebenda
Friedrich August II., König von Sachsen 1797 Weißensee – 1854 Brennbichl (Tirol)
Carl Christian Vogel von Vogelstein 1788 Wildenfels – 1868 München
Porzellan, glasiert. Auf der Tassenwandung schauseitig das Porträt Friedrich Augusts, Herzog von Sachsen, in Umdruck, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold koloriert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau und das Malerzeichen "AZ" in Aufglasureisenrot.
Selten.
Zur Vorlage vgl.: Carl Christian Vogel von Vogelstein "Bildnis Friedrich August II., König von Sachsen", 1827, Kreide- und Kohlestiftzeichnung, gewischt, weiß gehöht, Staatlichen Kunstsammlungen Dresden,
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Tasse H. 9 cm, Untertasse D. 14,5 cm.
625 Milchkännchen mit der Ansicht der "Bastei" (Sächsische Schweiz). Meissen. Mitte 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell mit Goldfaden. Unterseitig mit der Schmierschwertermarke in Unterglasurblau, Prägezeichen "L", einem Malerzeichen (?) "I" in Aufglasurgrün und Betitelung in Aufglasurschwarz.
Standring unterseitig mit einigen flachen Chips. Vergoldung partiell berieben.
H. 8,1 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda
Porzellan, glasiert, über Umdruckdeckor in polychromen Aufglasurfarben staffiert , goldradiertes Dekor, blauer Fond. Am Boden mit der Schwertermarke und Beizeichen "G" oder "6" in Unterglasurblau, verschiedenen Pinsel- und Prägemarken "6" und "41" sowie der Bezeichnung "Loch=Mühle" in Aufglasurschwarz.
Zur Vorlage vgl.: Christian Gottlob Hammer "Die Lochmühle im Liebethaler Grund nördlich von Pirna bei Dresden", 1838, Radierung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, Inv.-Nr. A 1995–5538.
Vergoldung partiell berieben. Minimale Glasurflecken am Ausgussrand.
H. 21 cm.
627 Seltene Vase mit Mädchenbildnis in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Meissen. spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Schauseitig ein Mädchenbildnis in Pâte-sur-Pâte-Malerei im Oval auf russischblauem Fond, gerahmt von Rocaillen, Blattwerk und Blüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei und Gold, rückseitig eine Blütengirlande und Insekten in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau und geritzter Form-Nr. "F 127", geritzter Nummerierung "61/55" und Präge-Nr. "8".
Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur
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H. 10 cm.
628 Seltene Vase mit Flora in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Meissen. spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Schauseitig ein Florakopf im Profil in Pâte-sur-Pâte-Malerei im Oval auf hellgrauem Fond , gerahmt von Rocaillen, Blattwerk und Blüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei und Gold, rückseitig eine Schwalbe in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Form-Nr. "F 127" und Präge-Nr. "8".
Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur Sèvres vorgestellte Dekortechnik "Pâte-sur-pâte"
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H. 10 cm.
629 Seltene Vase "Krabbe". Marianne Høst (zugeschr.) für Meissen. Form um 1900 / Dekor 1906– 1909.
Marianne Høst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in blauen Scharffeuerfarben und Pâte-sur-Pâte-Technik staffiert. Teils flach reliefierter, gedrückt kugelförmiger Korpus. Unterseitig die einfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "S. 118." sowie die Bossierer-Nr. "98".
Selten.
Porzellanobjekte von Marianne Høst mit vergleichbaren Motiven ausgestellt in: Königlich Sächsische Porzellan-Manufaktur Meißen. Sonderausstellung im Königlichen Landesmuseum zu Stuttgart 1907,
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H. 13 cm, D. 17 cm.
630 Vase mit Sang-de-boeuf-Glasur. Meissen. Um 1900.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan mit polychromer Laufglasur. Unterseitig die zweifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Bossierer-Nr. "98" sowie zwei geritzte Nummerierungen "S. 98" und "157./63.".
Zur Technik vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 240, KatNr. 97f.
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 13ff. sowie Nr. 2 und 3.
Wir danken Herrn Thomas Bergmann, Erlangen, für freundliche
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H. 13,8 cm.
631 Vase mit "Fuchsia"-Dekor. Hugo Stein für Meissen. Entwurf um 1887– 1900.
Hugo Stein 1881 ? – 1930 ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in brauner und grauer Unterglasurfarbe staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "T. 149 x" und die geprägte Bossierer-Nr. "79".
Wir danken Herrn Thomas Bergmann, Erlangen, für freundliche Hinweise.
Kleinere Chips am Stand.
H. 16,5 cm.
Emil Paul Börner 1888 Meißen – 1970 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, goldgehöht. Formentwurf der Zigarettendose von Paul Börner. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, vierfach geschliffen sowie weitere geprägte und in Aufglasurrot gemalten Ziffern.
Vase H. 25 cm, Teedose H. 14 cm, Zigarettendose L. 14 cm.
633 Deckelvase "Tischchenmuster". Adelbert Niemeyer für Meissen. Späte 1930er Jahre.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Adelbert Niemeyer 1867 Warburg – 1932 München
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit dern Schwertermarke in Unterglasurblau und drei Schleifstrichen sowie der geprägten Modell-Nr. "G. 208." und Präge-Nr. "67".
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017. KatNr. 2364.
Eine Schlinge des Knaufs mit zwei Bruchkanten, fachmännisch restauriert.
H. (gesamt) 23,5, D. max. 15,5 cm.
Adelbert Niemeyer 1867 Warburg – 1932 München
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Konischer, vielfach facettierter Korpus mit zwei angesetzten Zierhenkeln. Unterseitig die dreifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägte Bossierer-Nr. "116" sowie geritzte Modell-Nr. "G 206".
Kleiner Chip an einem Henkel. Vergoldung sehr vereinzelt minimal berieben. Am Boden zwei kleine Glasurausschliffe.
H. 17 cm, D. 18,5 cm.
635 Deckelvase "Alte indische Blumenmalerei". Meissen. Späte 1930er Jahre.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau mit vier Schleifstrichen, geprägter Modell-Nr. "H 108" sowie Präge-Nr. "3".
Mündungsbereich innenwandig minimal berieben. Im o. Bereich der Blumenmalerei unterhalb der Glasur leicht brandfleckig. Unterseitig im Bereich des Standrings mit kleinem, u-förmigen Brandriss.
H. (gesamt) 36 cm, D. 17,5 cm.
Sabine Wachs 1960 Wermsdorf
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasureisenrot und Gold staffiert. 21–teilig, bestehend aus 6 Kaffeetassen und Untertassen, 6 Tellern, 1 Kaffeekanne, 1 Milchkännchen und 1 Zuckerdose. Unterseitig jeweils mit Schwertmarke in Unterglasurblau, Modell-Nr. und Maler-Nr sowie teils mit Jahreszeichen und Bossierer-Nr. Die Kanne unterseits mit der Inschrift "Danke für 10 Jahre Scholz & Friends". 1. Wahl.
Mündungsrand einer Tasse mit kleiner, fachmännischer Restaurierung.
Verschiedene Maße.
637 Vier Probeteller "Wittenberg". Ukki Ukleya für Meissen. 1986.
Ukki Ukleya 1936 Wuppertal
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert in unterglasurblauer Aquatintatechnik bzw. in schwarzer Aufglasurfarbe staffiert. Jeweils re. signiert "ukki". Rückseitig die geprägten Modellnummern "54614", datiert und ausführlich mit technischen Angaben versehen. Eine Platte mit der Bezeichnung "Wittenberg II". Ungemarkt.
D. 19 cm.
638 Vier Tee-Gedecke. Ludwig Zepner für Meissen. 1973.
Ludwig Zepner 1931 Malkwitz/Schlesien – 2010 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in korallroter Aufglasurfarbe und Gold staffiert. 12–teilig, bestehend aus 4 Kuchentellern, 4 Tassen und 4 Untertassen. Aus dem Service "Großer Ausschnitt". Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr., Bossierer-Nr. und Jahreszeichnen. 1. Wahl.
Mündungsrand einer Tasse mit einer bestoßenen Spitze.
Tasse H. 5,2 cm, Untertasse D. 15,5 cm, Teller D. 18,7 cm.
639 Speiseteller mit DDR-Staatsemblem und "Blume 2 seitlich, alte Manier, purpur". 1955.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasurpurpur und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "53" und "1" sowie einem am u. Standring ein weiterer unterglasurblauer Strich.
Ein nahezu identischer Teller ausgestellt in: Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR, Japanisches Palais, Dresden, 20.09.2025 bis 22.06.2026.
Entwurf wohl für einen politischen Anlass Otto Grotewohls (1894 Braunschweig – 1964 Ost-Berlin), Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik.
Dekor mit Bereibung.
D. 25,7 cm.
640 Bildplatte "Sixtinische Madonna". Nach Raffael. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie mit Bezeichnungen in Blei, diese mit Ausnahme der Nummer "42" undeutlich. In einem neuzeitlichen, neobarocken Rahmen.
Zur Vorlage vgl.: Raffael "Sixtinische Madonna", 1512/13, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Gal.-Nr. 93.
Vgl. eine weitere Bildplatte mit demselben Motiv: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: 1350
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28,5 x 21,2 cm, Ra. 52,5 x 45,5 cm.
641 Bildplatte "Madonna della Seggiola". Nach Raffael. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Quadratische Bildplatte mit tondoförmigem Motiv. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau. In einem goldfarbenen Stuckrahmen mit Schlagmettalauflage gerahmt, mit einem kreiförmigen Bildausschnitt.
Zur Vorlage vgl.: Raffael "Madonna della Seggiola", 1513–1514, Öl auf Holz, Palazzo Pitti, Florenz.
Eine weitere Bildplatte mit demselben Motiv vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: 1350 Gemälde auf
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22,5 x 22,5 cm, Ra. 41,4 x 41,4 cm.
642 Bildplatte "Mater Dolorosa". Nach Carlo Dolci. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Francesco Bartolozzi 1728 Florenz – 1815 Lissabon
Carlo Dolci 1616 Florenz – 1686 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Spiegelbildliche Wiedergabe der "Mater Dolorosa" von Carlo Dolci. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie zwei übereinander klebemontierten, fragmentarisch erhaltenen Papieretiketten versehen, diese mit Angaben zur Vorlage. Beigegeben: durchbrocher geschnitzter Schmuckrahmen, mit einem ovalen Bildausschnitt.
Wohl nach einer Radierung von Francesco Bartolozzi nach: Carlo Dolci (Werkstatt) "Mater Dolorosa",
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23,5 x 19,2 cm, Ra. 46,5 x 35 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Etienne Liotard 1702 Genf – 1789 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "11 [?]", "6", "C [?]" und "33" sowie in Blei eine Preisangabe. In einem vergoldeten Schmuckrahmen mit Rocaillen. Auf der Rückwand bezeichnet "Jeunne personne nommée Baldauf et turnommée, la belle chocolatière de Vienne l'originale, qui le trouve dans la galerie royale de Dresde est achetée du peinture Liotard le 3. Fevrier 1745 par Algarotti pour 120
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27,5 cm x 20,5 cm.
Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin
Eduard Böhm 1824 Mechenbach – 1888 Dresden
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert. Verso mit der geprägten Zeptermarke und dem geprägten Formerzeichen "H", der geritzten Größenangabe "13 1/4–11 1/4" sowie handschriftlichen Annotationen. In einem goldfarbenen Stuckrahmen gerahmt.
Provenienz: Nachlass des Malers Richard Böhm (1858 Dresden – 1947 Lauscha), Sohn des Malers Eduard Böhm.
Zur Vorlage vgl.: Peter Paul Rubens (Werkstatt) "Dianas Heimkehr von der Jagd", um 1616, Öl auf Leinwand,
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29 x 34 cm, Ra. 44 x 50 cm.
651 Pokalglas mit Jagdmotiven. Böhmen. 18. Jh.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit zwei springenden Hirschen und zwei jagenden Hunden mit Astwerk, Ranken und Wellenband in Mattschnit. Balusterschaft mit eingeschmolzenen roten Fäden. Boden mit Abriss.
H. 15,9 cm.
652 Kelchglas mit Spinnerin und Reh. Schlesien. 18. Jh.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die facettierte Kuppa mit der Darstellung einer Frau am Spinnrad und Reh in Mattschnitt. Facettierter Balusterschaft, Mündungsrand vergoldet. Boden mit Abriss.
Mündungsrand mit minimalem Chip. Vergoldung berieben.
H.14 cm, Kelch D. 4,8, Fuß D. 6,5 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit der Darstellung zweier arbeitenden Frauen in einer Hütte in Mattschnitt. Balusterschaft facettiert. Mündungsrand mit Resten einer Vergoldung. Boden mit Abriss.
Vergoldung berieben.
H. 14,5 cm.
654 Großes Pokalglas "fecit de flore coronam". Wohl Sachsen. 18. Jh.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Abriss. Die Kuppe mit einer Kartusche mit Engel in Mattschnitt und Spruch "fecit de flore coronam" sowie umlaufendem Floraldekor. Mehrfach gegliederter Scheibennodus, Balusterschaft mit eingestochener Luftblase. Scheibenfuss mit umlaufender Blumenranke in Mattschnitt. Boden mit Abriss.
H. 19 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa jeweils mit dem Wappen des sächsischen Reichs-Erz-Marschalls in Mattschnitt, vergoldet, ein Glas mit Palmwedelkranz, das andere mit Lorbeerkranz. Schaft jeweils mit eingestochener Luftblase, Boden mit Abriss.
Zum Schnitt vgl. Gisela Hase: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. S. 366f, Kat.Nr. 292, zur Form vgl. ebenda S. 369, KatNr. 300.
Mündungsränder und Wappen nachvergoldet. Ein Glas innenwandig mit kleiner oberflächlicher Abplatzung.
H. 10,5 bzw. 11 cm, D. je 6,1 cm.
657 Außergewöhnlicher Art déco – Ring mit Aquamarin-Solitär. Wohl Lameyer & Sohn, Hannover.
W. Lameyer & Sohn 1872 Hannover – 1956 ebenda
Platin. Aquamarin-Solitär im Smaragdschliff (12 x 9 mm, ca. 5 ct) in Chatonfassung, umgeben von 26 Kleinstdiamanten im Altschliff. Die Fassung aufwendig mit Millesgriffes verziert, die floralen Eckelemente gestiftet und mit je vier Kleinstdiamanten im Rosenschliff besetzt. Unterseite des Ringkopfes floral durchbrochen gearbeitet. Die Schultern der Ringschiene mit je zwei Kleinstdiamanten besetzt. In einem Etui der Fa. W. Lameyer & Sohn, Hannover.
Provenienz: Dresdner Privatbesitz, vormals Hannoveraner Privatbesitz.
Ringschiene vergrößert, Einsatz in 14K Weißgold. Schiene mit feinsten Bereibungen.
Ringgröße 65, 7,3 g.
658 Aufwendig gearbeiteter floraler Biedermeier-Collieranhänger mit Granaten. Wohl 1840er Jahre.
14 K Schaumgold (geprüft), Silber. Annähernd dreieckiges florales Motiv, mit einem aus 72 Granaten und 12 Saatperlen geformten Mittelornament. Der untere Abschluss des Schmuckstücks aus drei frei hängenden Pendants geformt, welche aus einer Glockenblumenform hervorkommen. Broschierung wohl ergänzt.
Ein Granat fehlend, im Gesamteindruck unscheinbar.
7 x 5 cm, 9 g.
659 Granat-Blütenring im Biedermeier-Stil.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke. Die Blüte aus
neun Granaten (ges. ca. 0,06 ct) im Rosenschliff in Zargenfassung.
Kleine Reparaturspuren in Weichlot.
Ringgröße 57, 4 g.
660 Filigraner Art déco-Ring mit zwei Diamanten. 1920er Jahre.
14K Gelbgold (geprüft), Fassungen Weißgold. Ungemarkt.
Diamanten (ges. ca. 0,05 ct) im Altschliff. Die Schultern besetzt mit je drei Kleinstdiamanten.
Ringgröße 60, 2,7 g.
661 Filigraner Diamant-Ring im Art déco-Stil.
14K Weißgold. Ungemarkt (geprüft). Zentraler Diamant (ca. 0,05 ct) im Altschliff in Zargenfassung. Schultern der Ringschiene mit je zwei kleinen Diamantenrosen, Ajourfassung, besetzt.
Ringgröße 59, 2,5 g.
662 Art déco-Weißgoldbrosche mit Diamanten. Alfred Roesner, Dresden.
Alfred Roesner 1837 Dresden
14K Weißgold (geprüft). Stabbrosche in Handarbeit mit einer Abfolge von je drei Diamanten im Altschliff (je ca. 0,1 ct) eingesetzt in auf der Spitze stehenden Quadraten. Diese flankieren den zentralen Diamanten im Altschliff (ca. 0.6 ct), ebenfalls in einem auf der Spitze stehenden Quadrat. Die Ränder aufwendig mit Millegriffes verziert und von je sechs Kleinstdiamanten im Altschliff flankiert. In einem wohl originalen Etui des Juwelier Alfred Roesner, Dresden.
Vereinzelt mit minimalen Bereibungen, minimal verformt. Stoff des Etuis mit leichten altersgemäßen Bereibungen.
L. 5,5 cm, 6,9 g.
663 Zarter Goldring mit Brillant-Solitär. Moskau.
585er Roségold und Weißgold. Mit sowjetischem Prüfstempel in Spatenform, Inspektion Moskau. Feingehaltsmarke und graviert bezeichnet "o 4 91". Brillant (ca. 0,4 ct. / helles Weiß / IF).
Ringgröße 55, 3,2 g.
664 Bicolor-Ring mit kleinem Brillant.
585er Weißgold, mit Feingehaltspunze, Hersteller-Marke "Kr+" und Modell-Nr. "120". Sichtseite gebürstet, mit einem feinen Streifen in Gelbgold. In der Ringschiene ein Brillant (ca. 0,04 ct / leicht getöntes Weiß).
Am Kopf feine Kratzspuren und Bereibungen.
Ringgröße 63, 10,5 g.
665 Weißgold-Brillant-Pavé-Ring.
585er Weißgold, Feingehaltsmarke "14 K ", Juweliersmarke.
79 Brillanten in Pavé-Fassung, angeordnet in einem zentralen Carrée, flankiert von je zwei weiteren, welche oben und unten von einem Band gerahmt werden. Carréebegrenzung mit Millesgriffes abgesetzt.
Ringgröße 52, 11 g.
666 Herren-Goldring mit Brillant.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke sowie figürliche Juweliersmarke. Brillant (ca. 0,1 ct) in Krappenfassung.
Kopf in Kastenform. Goldschmiede-Arbeit.
Ringgröße 66, 12,3 g.
667 Wellenbandring mit Rubin-Besatz. John C. Rinker, USA.
14K Gelbgold, Feingehaltsmarke, Herstellermarke "JCR".
Geschwungenes Band aus 76 Rubinen in vierreihiger Pavé-Fassung, flankierend zwei Felder mit je 15 Brillanten in Pavé-Fassung.
Ringgröße 52, 10 g.
668 Bandring mit Rubellit-Carrés. Robert Guild (zugeschr.), USA.
750er Weißgold, Feingehaltsmarke. Juwelier-Marke "GUILD" mit eingraviertem Diamanten. In einer auf die Ringschiene aufgebrachte Tafel drei Carrés mit je einem zentralen Rubelliten im Kissenschliff, flankiert von Brillanten. Innenseite der Ringschiene im Bereich des Kopfes durchbrochen gearbeitet.
Rubelliten mit Jardin.
Ringgröße 54, 11,4 g.
669 Ring mit Amethyst-Solitär.
14K Gelbgold und Weißgold (geprüft). Feingehaltsmarke "N 14K". Ringschiene mit je drei tropfenförmigen Aussparungen am Übergang zum Stein. Mit zentralen Amethyst im Ovalschliff (16 x 11 mm, ca. 8 ct), krappengefasst in Weißgold. Mit einem Kranz aus acht ovalen Kartuschen, diese jeweils mit einem Rubin, einem Saphir und zwei hellgrünlichen Saphiren besetzt.
Ringgröße 52, 12,3 g.
670 Ring mit großem Feueropal-Solitär.
14 K Palladium-Fassung und Ringschiene, Materialmarke "14 K Pall", Juwelier-Marke (undeutlich). Feueropal im Smaragd-Schliff in Krappenfassung, zarter Jardin (18 x 13 x 10 mm, ca. 12 ct). Mittig der langen Seiten je ein Brillant, ebenfalls in Krappenfassung.
Eine lange Facettkante mit zwei deutlicheren Chips.
Ringgröße 50, 11 g.
671 Goldring mit großem Karneol-Cabochon.
14 K Gelbgold (geprüft). Ungemarkt. Die breite Ringschiene seitlich am Übergang zum Kopf mit floralem Dekor. Karneol-Cabochon (23 x 17 mm, ca. 23 ct), mit feiner Zeichnung und feinem Relief.
Kleine Gussunregelmäßigkeiten, insbes. an den Ansätzen der Ringschiene.
Ringgröße 56, 13,2 g.
585er Gelbgold und Weißgold, Feingehaltsmarke. Besetzt mit 19 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in der konvexen Blütenmitte, pavégefasst, und ca. 53 baguettegeschliffenen Diamanten (ges. ca. 0,4 ct) in sechs Blütenblättern, kanalgefasst.
Ringgröße 62, 5 g.
673 Brillant-Blüten-Collieranhänger.
585er Gelbgold und Weißgold, Feingehaltsmarke. Besetzt mit 19 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in der konvexen Blütenmitte, pavégefasst, und ca. 53 baguettegeschliffenen Diamanten (ges. ca. 0,4 ct) in sechs Blütenblättern, kanalgefasst. Mit einer 333er Gelbgold-Gliederkette.
Federringschließe defekt.
L. 45 cm, 4,3 g, Kette 2,4 g.
674 Collieranhänger mit Buriti-Feueropal.
375er Gelbgold- und Weißgoldfassung, Feingehaltsmarke.
Buriti-Feueropal in antikem Kissenschliff (ca. 13 ct), mit kleinsten Brillanten an Anhänger und Collierschlaufe sowie seitlich neben dem Opal.
Mit einem Kaufzertifikat.
Opal mit deutlichem Krakelee, auch oberflächennah. Eine Ecke mit durchlaufendem Spaltriss.
L. 3,8 cm, 9,5 g.
675 Organisch geformter Collieranhänger mit Brillanten und Rohdiamanten.
750er Gelbgold, mit Feingehaltspunze und Herstellermarke in Form eines Vogels. Gold flächig mattiert. Neun krappengefasste Brillanten (ges. ca. 0,3 ct / Leicht getöntes Weiß) sowie 3 Rohdiamanten in verschiedenen Farbvarietäten, in Spangen gefasst.
L. 4 cm, 10,2 g.
676 Demi-Parure mit Saphiren und Perlen.
Goldring. 14K Gelbgold (geprüft). Marke "JI" im Rechteck sowie eine figürliche Juweliersmarke. Saphir (ca. 0,1 ct) im Ovalschliff in Krappenfassung und Saatperlen auf mit Millegriffes verzierter Kettenform, durchbrochen durch ein glattes Kettenglied. Die Form erinnert an ein Ewigkeitssymbol.
Ringgröße 59, 3,4 g.
Gold-Ohrhänger. 585er Gelbgold. Feingehaltsmarke. Saphire (je 0,3 ct) im Ovalschliff in Zargenfassung sowie Perlen.
L. 3,8 cm, ges. 7,2 g.
Gold-Brosche. 585er
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677 Florale Perlenbrosche in Traubenform.
14 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "14K". Brosche in Form einer Traube aus drei Goldblättern und zartem, teilweise tordiertem Golddraht in Rankenform, mit acht Perlen (je ca. 5–6 mm) als Beeren.
Montierungen der Perlen mit Klebespuren. Broschnadel deformiert.
L. ca. 6 cm, 10,2 g.
678 Sichelförmige Gold-Brosche mit Rubinen und Saatperlen.
585er Gelbgold. Mit Feingehaltsmarke und einer Juweliermarke (?) "G" mit Stern. Alternierend besetzt mit 21 Rubinen und 23 Saatperlen.
4,6 g.
679 Paar Manschettenknöpfe mit Monogramm "WFB".
585er Gelbgold, Feingehaltsmarke, Juweliersmarke "RLB" und "JWR". Ligiert gaviertes Monogramm "WFB", umrahmt von je zwei geschwungenen Linien.
4,7 g.
680 Paar Manschettenknöpfe mit Spektrolith. Kupittaan Kulta Oy, Turku, Finnland. 1971.
Kupittaan Kulta Oy 1945 Turku, Finnland – 1994 ebenda
585er Gelbgold, mit Juweliersmarke, Landesmarke, Feingehaltsmarke, Stadtmarke Turku und Jahresmarke. Besetzt mit Spektrolithen (je 18 x 7 mm).
Marken auf einem Manschettenknopf verschlagen.
Ges. 10,9 g.
681 Füllfederhalter Meisterstück Classique Solitaire Vermeil Nr. 144. Montblanc. 1991– 2000.
Montblanc GmbH 1906 Berlin
925er Silber, vergoldet. Korpus mit Faden-Guilloche. Gemarkt "Ag 925". Auf der Zwinge der Hülle bezeichnet "MONT BLANC – MEISTERSTÜCK" sowie auf dem Clip-Ring nummeriert "GM101349" "GERMANY METAL3". Auf dem Schraubring des Kolbens nochmals gemarkt "METAL". Bicolor Feder "4810", gemarkt "18 K Montblanc 750". Herausnehmbarer Tintentank, die Zwinge vergoldet mit Bezeichnung "MONTBLANC Germany".
Innenhülle der Kappe etwas lose. Feinste Nutzungsspuren.
L. 13,5 cm.
682 Mühle Glashütte City 99 Automatic-Armbanduhr. 2000 -2016.
Mühle-Glashütte GmbH 1869 Glashütte
Edelstahl. Mit geschliffener Lünette. Entspiegeltes, kratzfestes Saphirglas. Krone einschraubbar. Automatikwerk, ETA 2824 (Schweiz) Version Mühle. 38 h Gangreserve.
Verschraubter Boden mit Sichtfenster, dort mit gravierter Serien-Nr. "11927" sowie allgemeiner Modell-Referenz-Nr. "M1–99–40".
Schwarz guillochiertes Zifferblatt mit Strich-Indizes, Zeiger nachtleuchtend (mit Super-LumiNova belegt), Zentralsekunde. Wasserdicht bis 10 bar.
Edelstahlarmband mit Doppelfaltschließe.
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D. 40 mm, H. 10 mm.
SWATCH 1983 Biel
SWATCH mit Originalverpackung:
1) Armbanduhr Automatic. Modell "Graue Hütte", 1993
2) Armbanduhr Quartz. Modell "World 2", 2001
3) Armbanduhr Quartz. Modell "Be Lucky", Chinese New Year, 2007
4) Armbanduhr Quartz. Modell "DARK BEAUTY", 2007
5) Armbanduhr Quartz. Modell "Space People", 1993
6) Armbanduhr Automatic. Modell "Round", 1994
7) Armbanduhr Automatic. Modell "Francois", 1992
8) Armbanduhr Quartz. Modell "Madre mia", 2008
9) Armbanduhr Quartz. Modell
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L. je ca. 23 cm.
684 Spazierstockkamera "Ben Akiba" – Replik. (Patent Emil Kronke für A. Lehmann, Berlin). Um 1903.
Emil Kronke 19./20. Jh.
Alfred (?) Lehmann 19./20. Jh.
Neusilber, ziseliert. Schuss aus Bambus, lackpoliert. Objektiv, wohl 1:9 / 35 mm, an der vorderen Stirnwand des Griffs, hinter einer scharnierten Klappe. Aufnahmeformat 13 x 25 mm auf Rollfilm. Im Griff zwei Aufnahmen für die Filmspulen sowie drei Ersatzspulen. Mit fünf Filmrollen, bezeichnet "Emulsion". Ohne die Serien-Nr. im Gehäuse.
Zum Original vgl.:
Deutsches Museum, München, InvNr. 63206.
Schweizer Kameramuseum, Vevey.
Als um 1880 Gelatine-Trockenplatten erfunden
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L. 96 cm.
685 Zwei Tabletts. Orfèvrerie Christofle, Paris. Nach 1935.
Orfèvrerie Christofle 1830 Paris
Metall, versilbert. Unterseits mit dem Firmenstempel "OC" für Orfèvrerie Christofle. Auflagenbezeichnung "129" bzw. "58"
sowie Seriennummer "576980" bwz. "882524".
Wohl mit einem Schutzlack versehen. Nutzungsbedingt leichte Kratzspuren, im Gesamteindruck unauffällig. Das kleinere Tablett mit leichten Bereibungen der Versilberung an den Kanten.
30,5 x 37,5 cm / 43 x 53,5 cm.
686 Turmkreuz der Dresdner Frauenkirche. 1740er Jahre.
Johann George Schmidt 1707 Fürstenwalde – 1774 Dresden
Kupfer, vergoldet, partiell mit blauem Email staffiert, im Maßstab 1:10 Nr. 5 von 100 Exemplaren der 1. Auflage. Auf einem Sandstein-Sockel montiert.
Mit der originalen Quittung des Juweliers Leicht, Dresden, vom 20. Juli 2000 sowie einem Kupferschild mit Objektinformationen.
H. 48,5 cm, H. (mit Sockel) 66 cm.
687 Prunkmorion im Stil der deutschen Hochrenaissance. Wohl 2. H. 19. Jh.
Galvanoplastik, Kupfer, hellbraun patiniert, partiell goldfarben lackiert. Zweiteilig gearbeitete Sturmhaube mit hohem Kamm und spitz zulaufender Krempe, vollflächig mit reichem Trophäendekor reliefiert. Am Kamm zusätzlich Medaillons mit Personifikationen von Krieg und Frieden. Auf der Glocke li. die Bekehrung des Saulus, re. der Einzug Konstantins in Rom.
Die Galvanoplastik ist eine Kopie nach dem eisernen Sturmhelm des sächsischen Kurfürsten Christians I., der um 1589 in Augsburg
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H. 38 cm, B. 43,5 cm, T. 22 cm.
688 Pulverflasche im Stil der Renaissance. Wohl Norditalien. 19. Jh.
Heller Rinderknochen. Umlaufend fein graviert und geschwärzt mit Tieren und mythologischen Figuren, wohl dionysisches Gefolge, zwischen übereinanderliegenden Ornamentbändern. Mit beinerner Schütte und eisernen Trageösen.
Schütte lose und mit kleinem v-förmigen Materialverlust am Mündungsrand. Stopfen und Boden fehlend. Eisenteile mit Korrosionsspuren.
H. 36 cm.
689 Ritterliches Zweihandschwert "Anderthalbhänder" oder "Bidenhänder". Wohl Deutsch. Wohl 16. Jh.
Eisen, geschmiedet. Langschwert. Massive, zweischneidige, gerade Klinge. Kurze Hohlbahn. Mit beidhändig kreuzförmigem Gehilz. Parierstange blattförmig gegenläufig geschwungen. Zapfenförmiger Knauf. Auf der Oberkante der Klinge die Inschrift "1552".
Vgl.: Hand and a Half Sword, Deutsch, ca. 1500–1525. Arms and Armors Collection, Metropolitan Museum New York, Inv.-Nr. 1988.26.
Lit.:
George Cameron Stone: A glossary of the construction, decoration and use of arms and armor
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L. 149 cm (gesamt) x 46,5 cm (Parierstangen), Klinge 116 x 6 cm, Hohlbahn 25 cm.
691 Schmuckrahmen im Louis-XIV- / Régence-Stil. 19. Jh.
Nadelholz, Stuck. Partiell über rotbraunem Poliment vergoldet,
zweilagige Konstruktion mit Eckverblattung. Bohrlöcher eines imitiertes Fraßbildes. Mit einer Messing-Plakette "EGLON VAN DER NEER. 1643–1703". Verso auf der o. Rahmenleiste in weißer Kreide bezeichnet "66 A", auf der re. Rahmenleiste in roter Farbe "F.t.B.".
Gehrungen mit alterungsbedingten Rissen. Kleine Fehlstellen und Risse im Stuck, Ablösungen.
Ra. 49,5 x 44 cm, Falz 26 x 20 cm, Profil 11,5 x 7,5 cm.
692 Geschnitzter Rahmen im Stil des Barock. Wohl 19. Jh.
Goldfarbene Fassung auf dunkelbraunem Poliment. Schmale Sichtleiste mit Hohlkehle und Halbrundstab. Breite durchbrochen gearbeitete Schnitzerei aus Rollwerk und Akanthusblättern. Mit o. mittigem stilisierten Wappenschild.
Partiell berieben. Kleine Absplitterungen, insbesondere auf dem Halbstab.
Ra. 52 x 63 cm, Falz 39,3 x 49,8 cm, Profil 7,4 x 2,5 cm.
693 Großer Plattenrahmen im Louis XVI-Stil. Frankreich. Um 1860/1870.
Holz und Stuck mit Blattvergoldung über rotem Bolus. Profil: Sichtleiste mit Perlstab, einfache Platte, Blattspitzenfries, Platte, abfallende Kehle. Gehrungen mit konischen Schwalbenschwanz-Dübeln ausgeführt (vgl. Schmitz, Band II, Fig. 48).
Zur Profilausprägung vgl. identisch Schmitz: Lexikon der europäischen Bilderrahmen Band II,
Fig. 41 "… handelt es sich um eine sehr genaue Kopie im Stil der frühen Louis-XVI Plattenrahmen. Eine identische historische Entsprechung mit
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Ra. 90,5 x 81 cm, Falz 82 x 72,3 cm, Profil 5,5 x 2,5 cm.
694 Historistischer Schmuckrahmen. 2. H. 19. Jh.
Holz und Stuck, goldfarben gefasst. Eckverblatteter Konstruktionsrahmen mit ovalem Einleger. Die Ecken sowie jeweils mittig die Kanten verziert mit plastischen, akanthusgerahmten Kartuschen. Eckverblattung mit gravierten Motiven, die den Kartuschen ähneln. Kannelierter Halbrundstab mit Wickelbandmotiv.
Stellenweise Risse und Sprünge im Holz.
Ra. 88 x 71 cm, Falz (oval) 79 x 63 cm, Profil (schmalste Stelle) 4,5 x 4,5 cm.
695 Biedermeier-Rahmen mit originalem Glas. Frühes 19. Jh.
Holz, ebonisiert. Form: Plattenrahmen mit aufgesetzten Eckquadern. Mit mundgeblasener Glasscheibe und originaler Rückwand.
Rahmen ca. 25 mm verworfen. Ebonisierung partiell berieben.
Ra. 68 x 84,5 cm, Falz 58,5 x 75,7 cm, Profil 5,7 x 2,7 cm.
696 Prunkvoller neobarocker Rahmen mit Spiegel. Wohl spätes 19./frühes 20. Jh.
Holz, geschnitzt, vergoldet. Facettiertes Spiegelglas.
Gehrungen des Rahmens geöffnet, Bruchstellen im Blattwerk. Spiegel minimal kratzspurig.
H. 73 cm, B. 60 cm.
703 Aufsatz eines Buffet à deux corps. Wohl Elsass. 2. H. 18. Jh.
Nussbaum und Nussmaser. Türen mit je drei geschweiften Füllungen, die mittleren Füllungen mit intarsiertem Faltstern. Kantenlisene auf 45° gedreht. Geschweifte Beine. Nadelholzrückwand mit Schrupphobelung. Bänder in Messing. Messingbeschläge mit feiner Ziselierung. Zweitoriges Schloss. Mit einem Schlüssel.
Altersgemäße Gebrauchsspuren, vereinzelte Spuren eines inaktiven Anobienbefalls. Mehrere fachmännische Ergänzungen. Zarge erneuert, Stollenteil ergänzt. Schloss und Beschläge ergänzt, Bänder wohl ergänzt.
H. 188,5 cm, B. 152,5 cm, T. 50 cm.
704 Vitrinenaufsatz. Sachsen. Wohl 18. Jh.
Holz, lackpoliert und farbloses Glas sowie Gelbmetall. Hochrechteckiger, eintüriger und dreiseitig verglaster Korpus, vorderseitig furniert, mit gewölbter Giebelzone und profilierten Kanten. Kantenlisene auf 45° gedreht und ebenfalls verglast. Das Eingerichte blau lackiert, mit zwei Fachböden und einem stoffbezogenen Boden. Rückwand mit Holznägeln befestigt sowie mit einer Aufhängevorrichtung versehen. Auf der Rückwand ein Aufkleber "Beklebezettel 933 Döbeln Ost nach Meissen". Kastenschloss mit zugehörigem Schlüssel.
Restaurierter Zustand, Unterseite erneuert. Wölbung im Holz an der Oberseite des Objekts. Inaktiver Wurmbefall an Oberseite und Rückseite, einzelne, unscheinbare Spuren auch an der Vorderseite. Tür nicht ganz bündig schließend.
H. 84 cm, B. 77 cm, T. 33,5 cm.
705 Klassizistische Kommode. Mitteldeutsch. Wohl um 1800.
Nusswurzel auf Nadelholz furniert. Dreischübiger Korpus mit schräg gestellten Ecklisenen, die Seitenwände je an der Rückseite mit Pilaster. Kassettierte Rückwand.
Originale Tourenschlösser, zwei Schlüssel vorhanden.
Furnier mit Rissbildung. An der li. Korpusseite sowie auf der Deckplatte o.re. mit Fehlstellen im Furnier. Umlaufende Profilleisten z.T. abgleimt. Eine Füllung der Rückwand mit Trockungsriss. Handhaben fehlend. Schlüsselschilder ergänzt, lose sitzend. An zwei Schubkorpi die Laufkanten der Seitenwände erneuert.
H. 82 cm, B. 120,5 cm, T. 60 cm.
706 Aufsatzkommode. Wohl Sachsen. 1. H. 18. Jh.
Nussbaum und Nusswurzel, furniert und lackpoliert. Hochrechteckiger, zweitüriger Aufbau mit geschweiftem Kranzgesims. Das Eingerichte mit sechs Schüben, mit drei Geheimfächern hinter dem o.li. Schub sowie zwei Fachböden. Dreischübiges Kommodenteil mit geschweiften Fronten. Geschweifte Zargenfüße. Bekrönte Messingbeschläge, Griffe mit Palmettendekor. Mit einem Schlüssel.
Umfassend restauratorisch überarbeitet. Schrankoberseite wohl im Originalzustand.Traversrahmen des Kommodenteiles erneuert.
Schübe des Eingerichtes wohl erneuert. Rückwände erneuert. Die Türblätter verformt, außen- und innenseitig mit Furnierrissen, Schlagleiste ergänzt). An den Türen mittige Zuhaltungen ergänzt. Schubfronten des Kommodenteils und des Eingerichtes neu furniert. Vereinzelt mit Spuren eines inaktiven Anobienbefalls.
H. 225 cm, B. 125,5 cm, T. 58 cm.
707 Tisch im Louis XV-Stil. 20. Jh.
Buche (?), geschnitzt, über rotem Bolus goldfarben gefasst und mit goldfarbener Schlagmetallauflage. Halbtransparenter Überzug, partiell mit Rubinschellack geölt. Geschweifte Zargen mit Voluten- und Blattdekor auf kreuzschraffiertem Grund, gekreuzte und geschweifte Mittelstreben mit bekrönendem Voluten-Abschluss. Mit einer späteren Nero Marquina Marmorplatte, passig geschweift, profiliert und gekehlt.
Aufwendig neu gefasst, Fassung partiell mit Ablösungen und altersbedingten Bestoßungen.
L. 79,8 cm, B. 54 cm, H. 70 cm.
708 Paar Konsolen im Louis XV-Stil. 18./19. Jh.
Holz, geschnitzt, grundiert, goldfarben gefasst und mit goldfarbener Schlagmetallauflage. Die Zarge und die geschweiften Beine mit Akanthusblatt- und Volutendekor, der Mittelsteg mit bekrönender Palmette. Lose aufliegende Larvikitplatten.
Oberflächen mit wenigen Bereibungen, altersbedingte Bestoßungen. Fassung erneuert, teils unfachmännisch. Larvikitplatten ergänzt.
H. 83,5 cm, B. 53 cm, T. 33,5 cm / H. 82,5 cm, B. 51 cm, T. 30 cm.
709 Paar Rokoko-Armlehnstühle. Italien. 18. Jh.
Holz, geschnitzt, grundiert und vergoldet. Zargen, Lehne und Armlehnen mit Blattwerk-, Fächer- und Volutendekor, die vordere Zarge und das o. Lehnenbrett mit durchbrochen gearbeiteter C-Volute. Rückenlehne kartuschen-, Sitzfläche trapezförmig. Geschweifte Armlehnen mit Volutenabschlüssen. Die Zargen innen mit einem Stempel (undeutlich, nicht aufgelöst) bzw. einer schablonierten Bezeichnung "CL 25". Lehne und Sitzfläche gepolstert und mit schwarzem Stoffbezug.
Fachmännisch restaurierter Zustand. Tragleiste und Eckverstärkung in Eiche ergänzt, Zargen weitestgehend ergänzt. Vergoldung erneuert, teils berieben sowie mit minimalen Bestoßungen. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 118 cm, B. 67 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 46 cm.
710 Kanapee im Louis XV-Stil. 2. H. 19. Jh.
Holz, geschnitzt, vergoldet. Geschweifte Zargen und seitliche Lehnenstützen mit Voluten-, Akanthusblatt- und Blütendekor. Sitz- und Lehnenfläche in klassischer Bauweise gepolstert mit Gurtung und Rosshaar, schwarzer Stoffbezug.
Oberfläche etwas berieben. Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert.
H. 93 cm, B. 185 cm, T. 75,5 cm.
711 Großer Louis XV-Fauteuil "à la reine". Wohl Frankreich. Mitte 18. Jh.
Buche, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Muschel-, Akanthusblatt- und Volutendekor sowie umlaufend mit Muscheldekor, die Füße in Volutenform. Geschweifte Armlehnen mit zentraler Rosette. Sitzfläche rosshaargepolstert mit Gurtung, Gobelinbezug mit Blumenmuster. Die Rückenlehne mit Rohrgeflecht.
Ehemalige Rohrgeflechtbespannung der Sitzfläche nicht erhalten. Rohrgeflecht, Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert. Inaktiver Holzwurmbefall unterhalb der Sitzfläche.
H. 100 cm, B. 75 cm, T. 60 cm.
712 Louis XV-Fauteuil "à la reine". Wohl Frankreich. Mitte 18. Jh.
Buche, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Muschel-, Akanthusblatt- und Volutendekor, die Füße in Volutenform. Geschweifte Armlehnen mit zentraler Rosette. Sitzfläche rosshaargepolstert mit Gurtung über Rohrgeflecht, Gobelinbezug mit Blumenmuster. Die Rückenlehne mit Rohrgeflecht.
Minimale Gebrauchsspuren. Rohrgeflecht sowie Polsterung fachmännisch erneuert. Inaktiver Holzwurmbefall unterhalb der Sitzfläche.
H. 97 cm, B. 65 cm, T. 60 cm.
713 Kanapee im Louis XV-Stil. 19. Jh.
Nadelholz, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Blatt-, Blüten- und Volutendekor, die Füße in Volutenform. Das obere Lehnenbrett mit dreifacher C-Voluten-Bekrönung. Geschweifte Armlehnen mit Polsterung. Sitzfläche und Rückenlehne in klassischer Polsterung mit Gurtung und Sprungfedern, mit Gobelinbezug mit Blumendekor.
Übliche Altersspuren. Zwei von sieben Füßen fachmännisch angeschäftet. Vergoldung erneuert. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 94 cm, B. 162 cm, T. 73 cm.
714 Biedermeier-Armlehnstuhl. Wohl norddeutsch. Um 1830/1840.
Kirschbaum. Seitenrahmen-Konstruktion, die Armlehnen mit großen Volutenabschlüssen. Konische, ausgestellte Vierkantbeine. Sitzfläche und Lehne rosshaargepolstert, Stoffbezug. Sitzpolster lose im Seitenrahmen eingelegt.
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Partielle Absplitterungen an den Fußenden. Minimaler, inaktiver Wurmbefall an der Innenseite der vorderen Zarge. Polsterung und Stoffbezug erneuert.
H. 89 cm, B. 55,5 cm, T.67,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.
715 Paar Neo-Empire-Armlehnstühle im Stil von Pierre-Antoine Bellangè. Wohl spätes 19. Jh.
Pierre-Antoine Bellangé 1757 Paris – 1827 ebenda
Nussbaum, partiell in Mahagoni-Furnier akzentuiert, lackpoliert, eingesetzte Faden-Intarsien in Messing. Figürliche Armlehnstützen in Schwanenform. Rückenlehne mit Lyra. Das o. Lehnenbrett mit Messingintarsie mit der Darstellung zweier Schwäne und einer Obstschale auf Akanthusranken. Sitzfläche gepolstert und mit Stoffbezug.
Altersgemäße Gesprauchsspuren. Oberseite der Schwanenstützen berieben. Löchlein an der Innenseite der Armlehnen aufgrund einer früheren Polsterung. Messingeinlagen an wenigen Stellen mit unscheinbaren Ablösungen. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 90 cm, B. 58 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 50 cm / H. 90 cm, B. 57 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.
Charles Rennie Mackintosh 1868 Glasgow – 1928 London
Esche, schwarz lackiert. Rückenlehne aus Bugholz, mit Einsätzen aus türkisblauer Glaspaste. Gepolsterte Sitzfläche mit Gurtung. Mintgrüner Samtbezug. Ohne Herstelleretikett.
Nach dem Entwurf von Charles Rennie Mackintosh für das Zeichenzimmer von Catherine Cranstons in Hous'hill, Nittshill, Glasgow, Schottland.
Ein identischer Stuhl verzeichnet in: Museo Della Sedia Collection
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H. 126 cm, B. 55 cm, T. 52 cm, Sitzhöhe ca. 44 cm.
Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien
Massivholz, Bugholz, dunkelblau gefasst. Mit vier Kugeln jeweils an den Enden der doppelten Tischbeine, unterhalb der Zarge sowie auf der Bodenplatte. Ohne Herstellerkennzeichnung.
Vgl. zum Original Modell-Nr. 728/T: Ausstellungskatalog Jacob & Josef Kohn, Wien 1916. S. 39 mit Abb.
Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.485 DM.
Bodenplatte erneuert, Fassung erneuert. Fugen der Tischplatte ablesbar. Standring mit Spalt an der Verbindungsstelle zweier Bughölzer. Inaktiver Anobienbfall an der Standfläche.
75,5 x 59,5 cm.
718 Sitzbank in der Art Josef Hoffmanns. Um 1906.
Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien
Jacob & Josef Kohn 1849 Vsetín, Mähren – bis 1937 Marke verwendet
Massivholz und Bugholz, dunkelblau gefasst. U-förmiges Gestell, verbunden durch gebogene Zierstreben. Unterhalb der Zarge mit aufgelegten Kugeln. Sitzfläche mit Federpolsterung, Stoffbezug. Ohne Herstellerkennzeichnung.
Armlehnstühle dieses Modells befinden sich in der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst, Wien.
Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.320 DM.
Altersbedingte Nutzungsspuren. Bezug erneuert, leicht angeschmutzt.
H. 76 cm, B. 121 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 47 cm.
730 Qingbai (?)-Gefäß. China. Wohl Yuan-Dynastie, 1261– 1368.
Steinzeug, rotbrauner Scherben, mit mattglänzender grünlich-grauer Glasur. Gedrückt kugelförmiger Korpus mit eingezogenem Hals und tellerförmig ausgestellten Mündungsrand. Korpus an Stand und Boden unglasiert. Am Boden ein Papier-Etikett des chinesischen Handelsverbandes Kulturgut der frühen 1950er Jahre mit Angaben zum Objekt.
Provenienz: Familienbesitz seit 1954, Diplomatengeschenk der chinesischen Staatsregierung.
Glasur herstellungsbedingt mit vereinzelten Luftblasen und Materialanhaftungen. Unterhalb des ausgestellten Mündungsrandes Glasurrisse (2 cm, 6 cm, 6 cm und 2 cm), zum Teil in Hals und Schulter einlaufend. Mündungsrand innenseitig mit oberflächlicher Bestoßung (max. 1,3 x 0,4 cm).
H. 12 cm.
733 Bechervase, Gu. China. Quing-Dynastie, wohl Kangxi. 1662–1722.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Dreifach unterteilter Korpus, jeweils umlaufend mit blütenblattförmigen Facetten, darin Fels-Baum-Blüten-Motive. Ungemarkt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Mündungsrand mit vereinzelten kleinen bis winzigen Chips (max. 1 cm) sowie einem Haarriss (ca. 4 cm).
H. 26,3 cm.
734 Große Schale im Imari-Stil. China. Wohl Kangxi. 1662–1722.
Porzellan, glasiert, unterglasurblau und aufglasureisenrot staffiert, Goldhöhungen, Mündungsrand mit braunen Faden. Im Spiegel mit der Darstellung eines Tempels, auf Felsen stehend, flankiert von floralen Motiven im Doppelreis. Am Mündungsrand ein umlaufendenes Band aus Kirschblütenzweigen. Die Außenwandung mit der Darstellung von Tempeln, Bergen, Wolken und Bäumen. Ungemarkt.
Mündungsrand mit kleiner Glasurfehlstelle. Mündungsrand mit Haarriss (ca. 10 cm). Spiegel mit Kratzern und Bereibungen. Dort auch kleine Glasurfehlstelle. Außenwandung etwas kratzspurig. Gold an einigen Stellen berieben. Vereinzelt kleine Brandfleckchen.
D. 22,8 cm, H. 11,1 cm.
735 Teller mit Aster-Dekor. China, Qing Dynastie, Kangxi Periode. 1662– 1722.
Porzellan, glasiert, unterglasurblau staffiert. Im Spiegel fünf Asternblüten, die Fahne mit einem Fries aus Kartuschen mit je einem Asterzweig mit Blüte. Boden mit Doppelring und Blatt in Unterglasurblau.
Partiell mit kleinen Brandflecken und Glasurunebenheiten. Standring innenseitig mit oberflächlichem, längerem Chip (ca. 3,5 cm).
D. 26,5 cm.
736 Drei vierpassige Famille Rose-Fußschalen. China. Wohl Tongzhi. 1862–74.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Der Spiegel mit figürlichem Dekor und einmal mit Widmung. Unterseits teilweise gemarkt.
Marken partiell verloren, eine Fußschale mit vollständig verlorener Marke.
L. 23,5 cm / 22 cm / 20,5 cm, H. 5 cm / 5,5 cm / 4,5 cm.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Jeweils mit Bambusdekor und Gedichten verziert. Böden mit roter Pinselmarke "Endloser Knoten" bzw. roter Stempelmarke.
Schale am Rand teils uneben und mit kleinsten Chips. Je mit kleinen Brandflecken, -rissen und Löchlein. Glasur und Malerei partiell berieben. Ein Koppchen mit Glasurfehlstelle und Haarriss.
Schale D. 17 xm, H. 7 cm, Teller D. 17,5 cm, Koppchen D. 10 cm, H. 6 cm.
740 Netsuke eines Chokwaro-Sennin. Japan. 18. Jh.
Elfenbein, geschnitzt.
Das Elfenbein-Netsuke zeigt den mystischen Einsiedler Chokwaro-Sennin. Der lächelnde Chokwaro trägt auf der Schulter eine Kalebasse, aus der er ein Pferd hervorzaubern konnte und mit diesem Zauberpferd die ganze Welt bereiste.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Galerie Zacke, Wien, 2010.
Bitte beachten Sie, dass ein Handel nur innerhalb der Europäischen Gemeinschaft erlaubt ist.
Mit einer Bescheinigung des Rates und Verordnung (EG) Nr. 865/2006
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H. 7,1 cm, B. 3 cm, T. 1,2 cm.
741 Netsuke des Unsterblichen Kinko, auf einem Karpfen reitend. Japan. Wohl 18. Jh.
Hirschhorn, geschnitzt.
Der Unsterbliche Kinko sitzt auf dem Rücken eines Karpfens. Kinko lebte der Legende nach im 4. Jahrhundert v. Chr. im Staat Zhao. Nach einem Aufenthalt beim König der Fische ermahnte er seine Schüler, keine Fische mehr zu töten. Das Hirschhorn-Netsuke hat eine annähernd runde Form und wurde vom Schnitzer ausgehöhlt (Ryusa-Netsuke), damit es ein leichteres Gewicht und damit bessere Trageigenschaften hat.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Andy Jordan, London, 2010; Neil Holton Japanese Art, Dunmow.
H. 5,5 cm, B. 5,9 cm, T. 2,3 cm.
742 Netsuke des Glücksgottes Fukurokuju. Japan. Wohl frühes 19. Jh.
Hirschhorn, geschnitzt.
Der Glücksgott Fukurokujo gilt als Verkörperung der Weisheit und des langen Lebens. Das Hirschhorn-Netsuke wurde aus einer Geweihgabel geschnitzt. Die materialbedingten Besonderheiten wurden geschickt in die Komposition einbezogen. So hält Fukurokuju in seiner linken Hand einen Wanderstab.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Galerie Gemini, München, 2000.
H. 5,4 cm, B. 4,1 cm, T. 1,3 cm.
743 Netsuke der Glücksgöttin Benten. Yamaguchi Chikuyôsai Tomochika (Werkstatt), Japan. Um 1890.
Yamaguchi Chikuyôsai Tomochika 1800 Edo (Japan) – 1873 ?
Elfenbein, geschnitzt. Rückseitig signiert "Tomochika".
Das Netsuke zeigt die Glücksgöttin Benten mit einem Fächer und zwei Symbolfiguren der Langlebigkeit zu ihren Füßen. Benten gilt als Göttin der Liebe und Barmherzigkeit sowie als Schutzpatronin der schönen Künste.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Kunsthandel Klefisch, Köln, 2015; Sammlung K. M. Schwarz.
Mit einem Gutachten von Hans-Martin Schmitz, Köln, registrierter Gutachter beim Bundesamt für
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H. 3,9 cm, B. 3,3 cm, T. 2,2 cm.
744 Netsuke des Glücksgottes Ebisu (Manju). Japan. 2. H. 19. Jh.
Walrosszahn, geschnitzt.
Das Netsuke ist in runder Form (Manju) zeigt in Flachrelief den Glücksgott Ebisu mit Angel und einem Fisch. Ebisu ist der Schutzgott der Fischer und Händler. Die Materialbesonderheiten wurden geschickt in die Darstellung einbezogen, sodass auch die beiden Hälften passgenau zueinander sind.
Mit einem Zertifiket von Hans-Martin Schmitz, Köln, registrierter Gutachter beim Bundesamt für Naturschutz, vom 11.03.2021.
D. 4 cm, H. 2 cm.
745 Kiseruzutsu, Muso-zutsu (Pfeifenhalter). Japan. Wohl Meiji-Periode (1868–1912).
Ebenholz, geschnitzt. Montierung aus Eisen, partiell vergoldet und versilbert. Relief mit einem Vogel auf einem Kaki-Zweig sitzend. Mit Pfeife, ergänzt.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Kunsthandel Klefisch, Köln.
Sehr unscheinbar kratzspurig.
L. 20,5 cm.
746 Tabaktasche (Tabakoire). Japan. Wohl 19. Jh.
Bambus, geschnitzt, Messing. Tabakoire in Form einer Daruma-Puppe, die Vorderseite mit Insektendekor.
Daruma führte den Buddhismus in Japan ein. Der Legende nach verbrachte er sieben Jahre in Meditation. In dieser Zeit verkümmerten seine Beine. Er wird oft als Stehaufmännchen und Spielzeug dargestellt. Symbolhaft weist dieses Spielzeug auf die Notwendigkeit innerer Besinnung hin.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Nagel Auktionen, Stuttgart, 2008.
Behälter: H. 10,9 cm, B. 8,2 cm, T. 5,5 cm.
747 Kleine Lackdose. Japan. Meiji-Periode (1868–1912).
Holz, Lackmalerei in Schwarz, mit Iris- und Wellendekor in Gold, innenseitig und am Boden mit nahiji-Dekor, im Spiegel des Deckels ebenfalls Iris-Dekor. Korpus mit eingezogenen Ecken und Überfalldeckel. Zu den Seiten mit zwei Kupferhalterungen für die Kordeln.
Deckel und freistehende Bereiche des Korpus unscheinbar lichtgeblichen. Deckel unterseits mit sehr kleinen Chips.
H. 6,4 cm, B. 9 cm, T. 9 cm.