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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
Auktion 84
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548 Gottfried Wolfsgruber, Porträtfotografie Alfred Reucker. 1900.
Gottfried Wolfsgruber 1859 Köln – unbekannt
Alfred Reucker 1868 Ründeroth – 1958 Dresden
Silbergelatineabzug. U.re. gestempelt "G. Wolfsgruber S AARAU". Verso mit dem Atelier-Etikett "G. Wolfsgruber, Aarau". Hinter Glas gerahmt.
Alfred Reucker war von 1901 bis 1921 Direktor der Vereinigten Theater Zürich. Wolfgruber lieferte mit dem Porträt des Direktors eine handwerklich bestaunenswerte Fotographie, fast ohne Alterungsspuren.
Leicht gewellt. Unscheinbare Aussilberung im o.re Viertel. Punktuelle Ablösung der Oberfläche am li. Rand (ca. 1 cm). Ra. mit Bestoßungen und Fehlstellen im Ornament.
Abzug 58 x 47 cm, Ra. 70 x 58,5 cm.
549 Klaus Dennhardt "Gerhard Altenbourg" / "Hermann Glöckner" / "Max Uhlig". 1982 / 1985/1975.
Klaus Dennhardt 1941 Dresden
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Drei Digitaldrucke auf Fujicolor Crystal Archive Paper, PE Papier. Digital gedruckter Abzug eines vermutlich eingescannten Originalnegatives. Jeweils in Blei betitelt und datiert u.li (zwei Drucke verso), u.re. signiert "Dennhardt". "Gerhard Altenbourg" vollflächig auf Papier kaschiert.
Bl. je 30,2 x 30,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
550 Milan Kunc "And Tomorrow the Whole World". 1978.
Milan Kunc 1944 Prag
Cibachrome print. Verso betitelt, signiert und datiert "Milan Kunc 1978" sowie nummeriert "1/3".
Am u. Rand mit leichtem Materialverlust aus dem Werkprozess. An den Rändern unscheinbar fingerspurig. Verso am o. Rand Reste einer früheren Montierung.
Bl. 50,9 x 76,3 cm.
551 Milan Kunc "Flower Power". 1978.
Milan Kunc 1944 Prag
Cibachrome print. Verso betitelt, signiert und datiert "Milan Kunc 1978" sowie nummeriert "1/3".
Am li., minimal ungerade geschnittenen Rand, leicht knickspurig. An den Rändern unscheinbar fingerspurig. Verso leicht angeschmutzt sowie am o. Rand Reste einer früheren Montierung.
Bl. 83,2 x 63,4 cm.
552 Werner Lieberknecht "Atelier Glöckner". 1987.
Werner Lieberknecht 1961 Dresden
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
C-Print. Im schwarzen Passepartout, darauf u.li. betitelt und datiert "1987", u.re. signiert "W. Lieberknecht". Einer von zehn Abzügen. Hinter Glas in einer schwarzen Holzleiste gerahmt.
Abgebildet in: Heise, Bernd (Hrsg): Werner Lieberknecht. Bd. 2. Die Werkstatt Hermann Glöckners. Ausstellungskatalog Leonhardi-Museum. Dresden, 2005. (KatNr. 1, Schwarzweiß-Fotografie).
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Abzug o.Mi. mit unscheinbarem Fingerabdruck.
BA. 44,5 x 59 cm, Ra. ca. 70 x 90 cm.
553 Ulrich Lindner "Joachimstein zu Radmeritz". 1998.
Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda
Dieter Hoffmann 1934 Dresden – 2024 Ebersbrunn
Zwölf Silbergelatineabzüge auf Barytpapier zu 13 Gedichten von Dieter Hoffmann. Jeweils auf schwarzen Tonkarton montiert. Darauf in Weiß signiert und datiert "Lindner 98" u.re., nummeriert "9/12" u.li. Mit einem Deckblatt und einem Vorwort. Erschienen im Eigenverlag des Künstlers. In der originalen Leinenkassette.
Abzüge leicht wellig.
Abzüge ca. 50 x 30 cm, Unters. 65,2 x 50 cm, Kassette 67,7 x 52 cm.
554 Ulrich Lindner "Villa in Blasewitz 1966 I / II / III". 1966.
Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda
Drei Silbergelatineabzüge, getont, auf farbigem Barytkarton (?), kaschiert auf chamoisfarbenem Untersatzkarton. U.re. signiert "Linder" und datiert, u.li. betitelt.
Ansicht der Ruine des ehemaligen Mädchenpensionats "Villa Blasewitz", Loschwitzer Straße 3, in Dresden, Abriss in den 1960er Jahren.
Abgebildet in "Abschied. Dresdner Ruinen. Zum Gedenken an den 13. Februar 1945", Katalog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, anlässl. einer Einzelausstellung des Künstlers im Kupferstichkabinett, 1.2.-13.4.1995. S. 15f.
Titel und Signatur ausgeblichen.
Abzug 49 x 58 cm / 48,8 x 56,6 cm / 48,7 x 58,5 cm, Unters. 59 x 75 cm.
555 Lothar Sprenger "Treppenauge". 1998.
Lothar Sprenger 1959 Dresden
Farbfotografie auf PE-Papier. Im Passepartout hinter Glas in einer schwarzen Metallleiste gerahmt. Dort verso mit einer Papieretikett versehen, darauf typografisch betitelt, datiert und ortsbezeichnet "Schulzentrum für Elektrotechnik".
Minimal wellig.
Abzug 43,5 x 31,5 cm, Ra. 50,5 x 40,5 cm.
561 Meister der Radiborer Verkündigungsgruppe, Maria von dem Siege. Um 1730.
Meister der Radiborer Verkündigungsgruppe 18. Jh.
Laubholz, vollplastisch geschnitzt, farbig gefasst. Auf einem späteren Sockel montiert. Verso auf dem Sockel mit der Sammlungsnr. "47" in Pinsel sowie dem Brandstempel "Eigentum des Stadtmuseums Meissen".
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Auktionshaus Günther, A Private Collection of Sculptures, 24.10.15, KatNr. 29; 1961–1991 Albrechtsburg Meissen, InvNr. 707/Ho 47 (ständige Ausstellung); 1945 Stadtmuseum Meissen, InvNr. Ho 148; Sammlung Otto Horn, Meißen, erworben im Raum um
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H. 38 cm, H. (mit Sockel) 44,5 cm.
562 Trauernde Maria. Wohl süddeutsch. 15. Jh.
Linde, vorderseitig vollplastisch geschnitzt, rückseitig abgeflacht, farbig gefasst. Das Übergewand ursprünglich blau gefasst, Fassungsreste am Rücken und am untersten Saum. Reste der ältesten weißen Fassung des Untergewandes auf der Brust. Reste der ältesten weißen Fassung des Gesichtes auf der li. Wange. Auf einem späteren Sockel.
Die "Trauernde Maria" stammt aufgrund ihrer Pose wohl aus einer Kreuzigungsgruppe. Auffällig sind ihre freistehenden, nicht von Gewandmassen umhüllten Füße. Dies ist bei weiblichen Figuren sehr selten.
Spuren inaktiven Anobienbefalls. Vereinzelte Auspanungen. Fassung deutlich übergangen, mit Fehlstellen und Bereibungen. Insbesondere verso mit vereinzelten Trockungsrissen, am Stand mit Materialverlust aufgrund eines Feuchteschadens (max. ca. 10 x 7 cm), an der Oberseite des Kopfes mit einem alten Loch. Gipsbett der neuen Sockelung die Füße partiell überdeckend, partiell mit Materialverlusten.
H. 110 cm.
563 Böhmischer Meister, Der Heilige Joachim und Maria. Um 1700.
Buchsbaum, vollplastisch geschnitzt. Verso im Bereich des u. Gewands des Joachim mit der Sammlungs-Nr. "139" in Pinsel, unterseitig mit dem Brandstempel "Meissen" sowie Resten eines Papieretiketts. Lose auf einer späteren Holzplinthe.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Auktionshaus Günther, A Private Collection of Sculptures, 24.10.15, KatNr. 66; 1961–1991 Albrechtsburg Meissen, InvNr. 707/Ho 47 (ständige Ausstellung); 1945 Stadtmuseum Meissen, InvNr. 736/Ho 139; Sammlung Otto
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H. 13,5 cm, H. (mit Sockel) cm.
564 Heiliger Johannes der Täufer. Vermutlich Schwaben. 19. Jh. im Stil um 1490– 1520.
Linde, vorderseitig vollplastisch geschnitzt, rückseitig abgeflacht. Die Toga innen mit Resten einer blauen und außen einer goldfarbenen Fassung, die fünf Seiten der Konsole mit Resten einer abwechselnd blauen, grünen und roten Fassung. Verso in Pinsel mit der InvNr. "148" und "H" versehen. Auf einem neuen oktogonalen Holzsockel montiert. Unterseitig mit dem Brandstempel "Eigentum des Stadtmuseums Meissen" (vom Sockelfilz überdeckt).
Ursprünglich stammt die vorliegende Skulptur
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H. 61,5 cm.
565 Anna Franziska Schwarzbach, Beethovenmedaille. 2019.
Anna Franziska Schwarzbach 1949 Rittersgrün – lebt in Berlin
Bronze, gegossen. Am re. Rand signiert und ausführlich datiert "29. Juni 2019 Anna Franziska Schwarzbach". Am li. Rand bezeichnet "nach Hornemann". Verso erneut ausführlich datiert und signiert "28. Nov. 2018 Schwar.". Guss: Roman Pecher, Auflage von 20 Stück.
Die Vorderseite zeigt Ludwig van Beethoven im Alter von 32 Jahren, modelliert nach einer Fotografie einer Elfenbeinminiatur von Christian Hornemann aus dem Jahr 1802, jenem Jahr, als Beethoven sein Heiligenstädter Testament
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H. 13,5 cm, B. 9,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
566 A. Stampanoni, Paris von Troja mit seinen Schafen. 1862.
A. Stampanoni 19. Jh.
Alabaster. Rückseitig auf dem Sockel geritzt signiert und in Rot nachgezogen "A. Stampanoni. Roma 1862. "
Für ein weiteres, signiertes Werk Stampanonis vgl. "Paar Putten", 1862, Marmor, 89 cm / 83 cm, Mayfair Gallery Ltd. London.
Zu zehn Antikenkopien, die Stampanoni 1855 für den Cour carrée du Louvre lieferte, vgl. Anne Pingeot: Le Decor de la Cour carrée du Louvre: Le Statues de Niches 1851–1901, in: Horst W. Janson (Hrsg.): La Scultura nel XIX Secolo. Bologna 1984. S. 122.
Das re. Ohr des stehenden Schafes verloren.
H. 45,8 cm.
567 Hans Brockhage "Das Zeichen". 1997.
Hans Brockhage 1925 Schwarzenberg – 2009 ebenda
Eiche, geschwärzt. Unsigniert. Von Künstlerhand auf einer Edelstahlplatte montiert.
Provenienz: Privatsammlung Thüringen; erworben im Atelier des Künstlers.
Die mächtigen Stehlen aus Mooreiche und geschwärzter Eiche sind sicherlich die bekanntesten Arbeiten Hans Brockhages.
Für ihn war die Formfindung ein Austauschprozess mit dem besonderen Material. Gottfried Borrmann zitiert den Künstler in seiner Einordnung desselben mit folgenden Worten: "Man muß lange Zeit mit
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H. 220 cm.
568 Gottfried Kohl, Stehendes Mädchen mit ausgestelltem Bein. 2000.
Gottfried Kohl 1921 Freiberg – 2012 ebenda
Gips, ockerfarben getönt. Auf dem Sockel monogrammiert und datiert "K 2000" sowie in Blei bezeichnet "2 X".
Nicht im WVZ Fröhlich-Schauseil, vgl. jedoch motivisch "Stehende, die Unterarme auf dem Rücken verschränkt", 1999, Gips, getönt, WVZ Fröhlich-Schauseil 264 und "Stehendes Mädchen mit überkreuz gestelltem Bein", Gips, getönt, WVZ Fröhlich-Schauseil 158.
Beide Arme fachmännisch restauriert, Fassung mit vereinzelten Retuschen.
H. 69 cm.
569 Gottfried Kohl "Träumende". 2005.
Gottfried Kohl 1921 Freiberg – 2012 ebenda
Gips, getönt und geritzt. Auf dem Sockel monogrammiert "K" und datiert.
Nicht im WVZ Fröhlich-Schauseil, vgl. zur Ausführung in Bronze WVZ Fröhlich-Schauseil (online) 168 b.
Die Bronzefigur ist abgebildet in: Anke Fröhlich-Schauseil, Gottfried Kohl (1921–2012). Der Bildhauer und sein Werk, Dresden 2022, S. 206.
Eventuell Modell zur Bronze-Ausführung, welche im Garten des Atelierhauses des Künstlers in Freiberg, Goethestraße 3, stand und langfristig im Foyer des Freiberger Krankenhauses aufgestellt werden soll.
Atelierspurig, vereinzelt mit gelben Farbanhaftungen. Ein Teil des re. Unterarmes nicht ausgeführt. An der re. Wade rückseitig sowie an der li. Ferse und im li. Knöckelbereich mit feinen Spannungsrissen.
H. 116 cm.
570 Horst Engelhardt "Claudia". 2005.
Horst Engelhardt 1951 Leuben
Marmor. Fest auf einen Holzsockel montiert. Darauf verso schwach lesbar in Blei betitelt und datiert "2(00?)5" sowie monogrammiert "HE".
Wir danken dem Sohn des Künstlers, Herrn Jörg Engelhardt, Wriezen, für freundliche Hinweise.
Vereinzelt mit unscheinbaren Schmutzablagerungen.
H. 30 cm, H. (gesamt) 35,1 cm, B. 20,5 cm, T. 10 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
571 Wolfgang Leber "Am Ufer". 2000.
Wolfgang Leber 1936 Berlin – lebt in Berlin
Sandstein. Auf einen Granitsockel montiert. Darauf unterseitig in Faserstift betitelt sowie datiert und signiert "2000 W. LEBER".
Montierung des Sockels gelockert.
H. 23,5 cm, H. (gesamt) 29 cm.
572 Siegfried Krepp "Kleine Liegende nach links mit angezogenem Bein". Um 1980.
Siegfried Krepp 1930 Lauchhammer – 2013 Berlin
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Unsigniert. Auf einer Marmorplinthe montiert. Guss: Werkstatt für Kunstguss, Marc Krepp, Berlin.
Entwurf für eine in Marmor auszuführende Großplastik bei einem Symposium in Montenegro.
Provenienz: Nachlass Heinz Worner (1910 Charlottenburg – 2008 Berlin), Bildhauer und Lehrer von Siegfried Krepp.
Abgebildet (als Ausschnitt) in: Siegfried Krepp: Siegfried Krepp. Oeuvre Skulptur. Berlin 2006, S. 160.
Vgl. die Arbeitsskizze
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H. 9,5 cm, H. (gesamt) 13 cm, L. 28,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
573 Siegfried Krepp "Liegende nach links". 1983.
Siegfried Krepp 1930 Lauchhammer – 2013 Berlin
Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Unikat, nicht bezeichnet. Guss Werkstatt für Kunstguss, Marc Krepp, Berlin.
Provenienz: Nachlass von Heinz Worner, Bildhauer und Lehrer von Siegfried Krepp.
Abgebildet in: Fritz Andreas Jacobi, Siegfried Krepp, Anita Kühnel: Siegfried Krepp, Bildhauerarbeiten: 1960 – 1990; Plastikgalerie Franziskanerkloster Berlin, 17. Mai – 15. September 1990. Berlin 1990, o.S.
Wir danken Frau Sonja Eschefeld, Berlin, für freundliche Hinweise.
Unterseitig partiell mit Grünspan.
H. 9 cm, L. 24,5 cm.
574 Vukasin Milovic, Große Hand. 2010.
Vukasin Milovic 1962 Andrijevica (Montenegro)
Eisenblech, geschweißt, getrieben, schwarzbraun patiniert, partiell poliert und korrodiert, rot gefasst, mit einem Lacküberzug. In den untersten Segmenten mit werkimmanenten Bohrungen und wolkigen Korrosionsbereichen. Rückseitig am Stand geritzt kyrillisch signiert und datiert "Vukasin 2010".
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; erworben im Atelier des Künstlers, ca. 2010.
Partiell mit Kratzspuren.
H. 153 cm.
575 Friedrich Press "Mutter mit Kind". 1985.
Friedrich Press 1904 Ascheberg – 1990 Dresden
Linde, geschnitzt, rostrot und graubraun gebeizt. Am Boden über Graphitvorzeichnung geschnitzt signiert und datiert "F. Press 1985" sowie in Pinsel mit der Werknummer "468" versehen.
Provenienz: Privatsammlung Thüringen; 1986 erworben im Atelier des Künstlers.
Vgl. motivisch: "Mutter mit Kinde", 1985, Linde geschnitzt, violett, gelb-grün gebeizt, in: Jürgen Lenssen, Matthias Puhle, Renate Hagedorn (Hrsg.): Friedrich Press 1904 – 1990. Magdeburg 1999. S. 122, Kat.Nr.
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H. 32,5 cm, B. 25,5 cm, T. 6 cm.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst, klarlackiert. Wassertropfenmutter mit drei Kindern sowie Wassertropfenmädchen signiert und datiert "Sell 93", die anderen unsigniert.
Die Spitzen von "Wassertropfenmann im gestreiften Hemd" und "Wassertropfendame im rot-weißen Hemd" leicht bestoßen. Lack leicht gegilbt.
H. max. 12,5 cm.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, farbig gefasst, klarlackiert. Verso jeweils signiert und datiert "Sell 93".
Vereinzelt unscheinbare Trocknungsrisse. Die Spitzen mit unscheinbaren Löchlein aus dem Werkprozess. Vereinzelt minimale, punktuelle Abriebspuren.
H. max. 13 cm.
578 Lothar Sell, Bauernpaar. 1970er Jahre.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst und klarlackiert. Unsigniert.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Geschenk des Künstlers.
Klarlack gegilbt und mit vereinzelten Trocknungsrissen, Fehlstelle im u. Bereich.
H. 22,5 cm.
579 Lothar Sell, Adam und Eva. 1996/1997.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Ton, rotbrauner Scherben, unglasiert, in den Tiefen partiell mit Manganoxid. Verso jeweils signiert und datiert "Sell 96" bzw. "Sell 95".
Adams Fuß und Hand mit kleinem Chip. Kleinere Bruchstelle an der Standfläche Evas. Kleine Abplatzungen sowie unscheinbare Abreibungen im Bereich der Haare. Standflächen mit Stoffkaschierungen.
H. 25,5 cm / H. 23,8 cm.
580 Lothar Sell, Junges Paar mit Wiesenblumen. 1995.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst und klarlackiert. Verso signiert "Sell 95".
Kanten minimal kratzspurig.
17 cm.
581 Lothar Sell, Sehr große junge Bäuerin mit Bauern. 1994.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst, klarlackiert. Verso signiert und datiert "Sell 94".
Lack partiell unregelmäßig, mit Laufspuren sowie gegilbt, verso nahezu gesamtflächig deutlich gebräunt und krakeliert, im Bereich des Hinterkopfes und der Schulterpartie zusätzlich mit Oberflächenveränderungen und Laufspuren aufgrund von Harzaustritt. Ein deutlicher Trocknungsriss an der Unterseite des Bauern.
H. 61 cm, B. 27 cm, T. 15 cm.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Kopf, Zunge und Hände beweglich. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der geritzten Modell-Nr. "154" und Präge- Nr. "73", am Halsansatz des Kopfes verso nochmals die Präge-Nr. "73".
Eine größere, sehr ähnlich staffierte Version zu vorliegender Figur abgebildet in: Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710 – 1810. Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. Nr.
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H. 15 cm.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Der unglasierte Boden mit der Schwertermarke in Blau (undeutlich). Modell-Nr. "961", unbezeichnet.
Mit einem schriftlichen Gutachten von Dieter Keil, Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen vom 23. Juni 2003.
Sehr selten. Ein bisher einzig nachweisbares, im Wesentlichen identisches Gegenstück, jedoch ohne Heiligenschein, befindet sich in der Porzellanmanufaktur Meissen.
Im Oktober des Jahres 1747 notierte
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H. 18 cm.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "2264", die geprägte Bossierer-Nr. "35" sowie die Maler-Nr. "61" in Grün.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren. Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017, S. 228, KatNr. 1515, dort mit abweichendem Höhenmaß 9 cm.
Der Kopf, der Oberkörper, die Arme und die Stiefel des Jägers, der Kopf des Hundes sowie der Sockel mit fachmännischen Retuschen. Die Glasur des Sockels partiell mit Fehlstellen.
H. 7,8 cm.
586 "Fama". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1765. Ausformungszeitraum Mitte 19. Jh.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "3061", die geprägte Bossierer-Nr. "115" und die Maler-Nr. "32".
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017, S. 437, ohne Abb.
Selten.
Wir danken Thomas Bergmann, Erlangen, für freundliche Hinweise.
Glasur an einem Knie mit kleinem Materialverlust.
H. 13,5 cm.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Peter Reinicke 1715 Danzig – 1768 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus einer Serie von 14 Komödianten. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, Modell-Nr. "64562" und Jahreszeichen. 1. Wahl.
Provenienz: Sammlung Karin Widenow (1938 Jüterbog-2023 Dresden).
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Bd. II, Karlsruhe 2014, S. 252, KatNr. 499.
Linke Hand und angrenzende Partie des Mantelärmels fachmännisch restauriert.
H. 17 cm.
588 "Malabarin mit Drehleier". Friedrich Elias Meyer für Meissen. 1751. Ausformungsjahr 1991.
Friedrich Elias Meyer 1724 Erfurt – 1785 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Runder Roccailesockel. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasur, geprägte Modell-Nr. "67036", Jahreszeichen und Malerzeichen. 1. Wahl.
Provenienz: Sammlung Karin Widenow (1938 Jüterbog-2023 Dresden).
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Bd. III, Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017, S. 274, KatNr. 1625.
Ein Blatt der Pflanze am Ansatz fachmännisch restauriert.
H. 17 cm.
Johann Jacob Louis 1703 ? – 1772 ?
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Ungemarkt, unterseits mit einer Malermarke (?) "G" in Aufglasurpurpur.
Vgl. eine identische Figur: Auktionshaus Wendl, Rudolstadt, 23.06.2023, KatNr 2508, Modell von Johann Jacob Louis 1762–1772, jedoch mit abweichender naturalistischer Plinthe und einem liegenden Hund.
Vgl. auch: Hans Dieter Flach: Ludwigsburger Porzellan: Fayence, Steingut, Kacheln, Fliesen; ein Handbuch. Stuttgart 1997. S. 397 und S. 547.
Hans Christ: Ludwigsburger Porzellanfiguren. Stuttgart/Berlin 1921. S. 56.
Das re. Knie und der li. Oberschenkel mit altrestauriertem Bruch. Weitere Restaurierungen im Bereich des Mündungsrands der Kanne und des Bechers, des Mützenstabs sowie an Hals und rückseitiger Oberkante der braunen Weste. Unfachmännische Masseergänzungen im Bereich der Übergänge von Plinthe zu Füßen, Fass und Fels sowie an der hinteren Plinthe unterseitig. Die Hose mit kleinem Brandfleck.
13 x 7,5 x 10,5 cm.
Johann Jacob Louis 1703 ? – 1772 ?
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig mit bekrönter Doppel-C-Marke in Unterglasurblau, geritzt bezeichnet "GC" und geprägt nummeriert "38".
Vgl. eine weitere Ausführung im Landesmuseum Wüttemberg, Keramikmuseum im Schloss Ludwigsburg, InvNr. WLM 6011.
Lit.: Otto Wanner-Brandt (Hrsg.): Album der Erzeugnisse der ehemaligen württembergischen Manufaktur Alt-Ludwigsburg, S. 43, Nr. 28, dort mit abweichendem Höhenmaß.
Zur Marke vgl.: Robert E. Röntgen: Deutsche Porzellanmarken von 1710 bis heute. Regenstauf 2007. S. 149, Nr. 1420.
Unterer Saum der Jacke rückseitig mit kleinem Chip. Ein Fuß mit Brandriss. Der Boden mit einem kreuzförmigen Brandriss.
H. 11,5 cm.
Joseph Nees 1730 unbekannt – 1778 ebenda
Johann Christian Wilhelm Beyer 1725 Gotha – 1796 Hietzing
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Doppel-C-Marke in Unterglasurblau sowie in Aufglasurpurpur die Buchstaben "L" und "I". Zudem geprägt die Nummer "52" und "3' A' M".
Provenienz: Nachlass Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.
In den 1760er Jahren entstanden mehrere Entwürfe der sog. "Serie der großen Musiksoli". Neben Johann Christian Wilhelm Beyer, der auch größere Modelle schuf, schufen etwa Johann Christoph Haselmeyer oder Joseph
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H. 12 cm, B. 12 cm.
592 "Zwei Faune". Max Lange für Meissen. 1906. Ausformungszeitraum 1907– 1924.
Max Lange 1868 Köln – 1949 München
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Am Sockel ligiert monogrammiert und datiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, einfach geschliffen, die geritzte Modell-Nr. "X 145" sowie die geprägte Bossierer-Nr. "147". Zudem in hellem grau unter der Glasur die Nr "4".
Das Schwänzchen des großen Fauns fachmännisch neu modeliert und angesetzt (wohl nach einem Trümmerbruch). Am li. Handgelenk des kleinen Fauns ein ganz unscheinbarer, feiner Brandriss, im Bereich des Oberarms ein unscheinbarer, wohl manufakturseitig unter der Glasur geschlossener Brandriss. Sehr unscheinbarer Spannungsriss unter der Glasur an der re. Schulter des großen Fauns.
H. 14 cm, B. 15 cm, T. 11,3 cm.
593 "Leuchterreiter". Gerhard Marcks für Meissen. 1919. Ausformungszeitraum: 1934– 1945.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "F 273" und die geprägte Bossierer-Nr. "34".
Seltene staffierte Ausführung. Gegenstück zu Modell-Nr. "F 272".
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 485, KatNr. 977.
Martina Rudloff (Hrsg.): Gerhard Marcks: 1889 – 1981; Retrospektive. München 1989.
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H. 22,6 cm, L. 19,8 cm, T, 7,2 cm.
Paul Scheurich 1883 New York City – 1945 Brandenburg an der Havel
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die dreifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, sowie die geritzte Modell-Nr. "A1012" und geprägte Bossierer-Nr. "143". 2. Wahl.
Die Meissner Figur "Dame mit Mohrenknabe" wurde 1919 von Paul Scheurich entworfen und zeigt eine elegant sitzende Dame mit weitem Rock und geschnürtem Oberteil, die eine goldene Frucht mahnend hinter ihrem Rücken vor einem bittenden Knaben verbirgt. Die Figuren stehen
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H. 27,8 cm, B. 26,5 cm.
595 "Junger Löwe". Rudolf Löhner für Meissen. 1914. Ausformungszeitraum: 1934– 1945.
Rudolf Löhner 1890 Zuckmantel (Schlesien) – 1971 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "B 274." und die geprägte Bossierer-Nr. "124".
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010, S. 391, KatNr. 766.
Mit vereinzelten Brandflecken.
H. 10 cm, L. 14 cm.
596 "Schauende, klein". Robert Ullmann für Meissen. 1939. Ausformungsjahr 1955.
Robert Ullmann 1903 Mönchengladbach – 1966 Wien
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Böttgersteinzeug. Rückseitig im Model signiert und datiert "Robert Ullmann Wien 1939". Unterseitig die geprägte Schwertermarke und die Bezeichnung "Böttger Steinzeug", die Modell-Nr. "Q. 238." sowie die Bossierer-Nr. "23" und das Jahreszeichen.
Abgebildet in: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 605, KatNr. 1235.
Körper mit leichten Farbanhaftungen.
H. 32 cm.
597 "Mönchguter Schiffer". Hugo Spieler für Meissen. 1897/1898. Ausformungszeitraum: 1915– 1924.
Hugo Carl Justus Spieler 1854 Berlin – 1922 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Aus dem Trachtenfiguren-Zyklus des Künstlers. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "Q.190. P." sowie geprägt "58" und die Maler-Nr. "52" in Aufglasurrot.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010, S. 115, KatNr. 213.
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 160.
Am hinteren Rocksaum eine winzige fachmännische Restaurierung, weitere im Bereich des re. Arms, die Jacke verso überfasst. Am Baumstumpf Retuschen.
H. 18 cm.
Jakob Ungerer 1840 München – 1920 Ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "T 62", die geprägte Bossierer-Nr. "8" sowie die Maler-Nr. "4".
Abgebildet in: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 159, KatNr. 296.
Die Blätter der Rüben im Korb sowie die Pflanzenblätter auf der Plinthe mit kleinen Fehlstellen.
H. 24,5 cm.
Hugo Meisel 1887 Lichte – 1966 Rudolstadt
Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst 1909 Unterweißbach – heute Rudolstadt
Porzellan, glasiert. Unterseitig die gepresste Firmenmarke "Schnürender Fuchs" und Form-Nr. "292" sowie "4" und unleserlich "5". Geritzt "H. Meisel" und datiert "1919".
WVZ Lauterbach U 292.
Im handschriftlichen Verzeichnis von Hugo Meisel ist das Modell mit "Selbstporträt" betitelt.
Abgebildet in: Susanne Wallner, Wilhelm Siemen (Hrsg.): Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst: Katalog zur Sonderausstellung des Museums der Deutschen Porzellanindustrie. Hohenberg/Eger 1993. S. 346.
Herstellungsbedingt eine kleine Glasurfehlstelle am Oberschenkel.
H. 26 cm.
600 "Der Drache". Peter Strang für Meissen. 1967. Ausformungsjahr 1992.
Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Rückseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Die rückseitige Innenwandung mit der Präge-Nr. "199" und Jahreszeichen, der Schwertermarke mit dem Zusatz "Weiß" sowie der Modell-Nr. "73359" (alt V 276). Darunter ein geritztes "R (?)". Vorderseitige Innenwandung geritzt bezeichnet "NX (?)". 1. Wahl.
Selten.
Abgebildet in: Johann Friedrich Böttger zum 300. Geburtstag: Meißen, Frühzeit u. Gegenwart; Ausstellung, 4.2. – 2.8.1982, I.,
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H. 61,7 cm.
Arita Porzellan Ende 16. Jh.
Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August d 1670 Dresden – 1733 Warschau
Porzellan, Krakeleeglasur, in Unterglasurblau und polychromen Aufglasur-Emailfarben und Gold staffiert. Birnenförmiger Korpus mit langem zylindrischen Hals auf abgesetztem Fußring. Auf der Wandung umlaufend dekoriert mit Kirschen, Pflaumen, Bambus und heiligen Lilien, an einem Felsen wachsend. Auf der Schulter ein Band mit Schriftrollen und Chrysanthemenköpfen auf rotem Grund. Am Hals lange, spitze Blätter. Am Boden mit der Palaisnummer "N=46 +" in Aufglasurschwarz und einer weiteren Nr.
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H. 24 cm.
Christian Friedrich Herold 1700 Berlin – 1779 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Rudolf Weigang 1877 Bautzen – 1960 Menden, Sauerland (?)
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert, die Ränder mit Goldspitzenbordüre. Bauchiger Korpus mit umlaufend fein gemalter Kauffahrteiszene auf eisenroten Profillinien. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie das Sammlungsetikett "Nr. 120".
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Sammlung Rudolf Weigang, Bautzen, Dresden.
Zur Form vgl.: Günter Reinheckel: Prachtvolle Service aus Meissner Porzellan. Leipzig 1989. Abb. 99.
Zur Malerei
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H. 10,5 cm.
603 Koppchen mit Chinoiserien. Johann Gregorius Höroldt (zugeschr.) für Meissen. Um 1723– 1739.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Gregorius Höroldt 1696 Jena – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Wandung mit zwei vierpassigen Kartuschen aus Laub- und Bandelwerk in Eisenrot, Purpur, Gold und Ocker. In den Kartuschen zwei maritime Landschaften mit Schiffen, Felsformationen, eine Kartusche mit chinesisch anmutenden Figuren. Im Spiegel ein feines Gitterwerk mit zentraler Blüte und vier seitlichen, angeschnittenen Blüten. Mündungsrand innenseitig umlaufend mit goldenem Bandelwerk. Unterseits mit Schwertermarke in
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H. 4,4 cm, D. 7,9 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, mit einem Schleifstrich entlang des linken Schwertes und Präge-Nr. "89". Der Deckel innenwandig mit der Nr. "4" in Aufglasurgold.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos durchlaufendes, kleinteiliges Weidengeflecht nach. Es wurde 1733 von Johann Friedrich Eberlein entworfen. Johann Joachim Kändler wandelte
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H. 10,5 cm, D. 10,8 cm.
605 Suppenschale und Présentoir mit Galanten Szenen. Meissen. Um 1750.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in poychromen Aufglasurfarben staffiert. Die Wandungen von Schale, Deckel und der Spiegel mit galanten Szenen in Purpur-Camaieu. Unterseits jeweils mit Schwertermarke in Unterglasurblau. Die Terrine mit Blütenranken an Griffe. Die Suppenschale mit Präge-Nr. "6" (Nr. der Schüsselgröße?) innenseitig am Standring sowie der Présentoir unterseits mit geprägtem Former- und Dreherzeichen "22".
Zu den Prägezeichen vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann (Hrsg.):
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H. (Deckelterrine mit Deckel) 12,4 cm, D. 12,7 cm, D. (Présentoir) 20,7 cm.
606 Seltene Fächerschale "Zwiebelmuster". Meissen. 1765– 1770.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Am Boden mit der Schwertermarke in Unterglasurblau mit drei Punkten unterhalb der Griffe, geprägtes Dreher- und Formerzeichen "61" sowie am Standring auf gleicher Höhe "///" (schwach lesbar).
Zum Dreherzeichen "61" vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann (Hrsg.): Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. Bd. 2. München 2013. S. 362, KatNr. 369 und S. 199 (Band I), ES 1937.
Eine Schale, jedoch ohne gerippte
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D. 23,5 cm.
607 Schokoladentasse und Présentoir mit Camaieumalerei. Wien. Um 1740.
Wiener Porzellanmanufaktur 1718 Wien
Rudolf Weigang 1877 Bautzen – 1960 Menden, Sauerland (?)
Porzellan, glasiert, in Schwarzlotmalerei und Aufglasurpurpur, -eisenrot und -grün staffiert, die Ränder mit Goldspitzenbordüre. Am Boden mit dem Bindenschild in Unterglasurblau, die Tasse mit gestempelter Weissdreher-Nr. "5", die Untertasse mit undeutlicher Maler-Nr.
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Sammlung Rudolf Weigang, Bautzen, Dresden.
Zur Form und Bemalung bei Meissen vgl.: Ullrich Pietsch/ Hetjens Museum: Kostbarkeiten aus deutschen Privatsammlungen. München 1997. S. 106, Kat.-Nr. 71, S. 225, Kat.-Nr. 181 und S. 227, Kat.-Nr. 184.
Untertasse mit alter Restaurierung, diese beschädigt. Standring der Tasse mit sehr kleinen Chips. Vergoldung und Malerei partiell berieben.
H. 7 cm, D. 14 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben der Mündungsrand mit Goldbordüre. Im Spiegel Goldammer, Rotkehlchen und Buchfink auf einem Ast und floralem Beiwerk. Unterseits mit der Schwertermarke und Beizeichen "k" (oder "4") in Unterglasurblau sowie geprägtem Former- und Dreherzeichen "H" und "…", am Standring innenseitig mit der Marke "II" in Unterglasurblau.
Das Ozier-Relief (französisch: osier = Korb-Weide) ahmt ein einfaches, parallel zur Tellerfahne endlos
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L. 43,6 cm, B. 27, H. 9 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, unterhalb dieser mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit Former-Nr. "104" sowie Form-Nr. "5525".
Vgl. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr. PE 1412.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III.
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D. 30 cm, H. 11 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "50", Jahreszeichen sowie Form-Nr. "5451". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und
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D. 31 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, darunter mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "84" sowie "5452".
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und
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D. 35,5 cm, H. 6 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "84" sowie Form-Nr. "5452". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und prunkvollste Service,
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D. 35,5 cm, H. 6 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, unterhalb dieser mit einem Schleifstrich. Der Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "159" sowie Form-Nr. "5564".
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das
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Tassen H. 5,5 cm, Untertassen D. 15,3 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Graf Heinrich von Brühl 1700 Weißenfels – 1763 Dresden
Christian Nikolaus Eberlein 1720 Rudolstadt – 1788 Salzdahlum
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei mit "indischen Blumenzweigen" und gestreuten "indischen Blümchen" staffiert. Die Ränder mit Goldfaden und gekämmter Kante in Gold. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, am Standring innenseitig mit geprägter Former-Nr. "75", Jahreszeichen sowie Form-Nr. "5275". 1. Wahl.
Heinrich Graf von Brühl, Premierminister August III. und Direktor der Meissner Porzellanmanufaktur, bestellte im Jahr 1736 das größte und
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25,5 x 20,6 cm.
615 Fünf Vasen / zwei Deckelvasen / zwei Teller. Meissen. Um 1860 bis 2. H. 20. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert. Jeweils unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, ein Teller mit Pfeifferschwertern, eine Flötenvase mit Knaufschwertern. Eine Deckelvase sowie eine Flötenvase mit vier, drei weitere Vasen mit zwei sowie die beiden Teller mit zwei bzw. vier Schleifstrichen. Jeweils mit geprägten bzw. geritzten Modell- und Form-Nr., weiteren Nr. in Aufglasurrot bzw. -purpur sowie unterglasurblauen Strichen.
Bis auf eine Trompetenvase mit Streublumendekor. Die einzelne Vase mit "Roter Drache"-Dekor.
Teils wenige Brandfleckchen. Der goldstaffierte Teller mit Glasurfehlstelle auf der Fahne. Einzelne Bereibungen.
Vasen H. min. 9,7 cm, max. 25,5 cm, Teller D. max. 26 cm.
616 Außergewöhnliche Muschelschale. Meissen. 1824– 1850.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasurblau staffiert und vergoldet. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau und die geritzte Modell-Nr. "J. 169 a" sowie weitere geprägte und gemalte Ziffern. 1. Wahl.
Mit leichten Glasurunebenheiten. Die Vergoldung berieben. Am Standring zwei kleine Chips.
L. 19 cm.
617 Seltene Teedose. Meissen. Um 1725/1730.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau mit Blumen- und Vogeldekor staffiert. Sechseckige Balusterform. Der unglasierte Boden mit der Schwertermarke in Blau.
Abgebildet in:
Ulrich Pietsch: Triumph der blauen Schwerter. Leipzig 2010. S. 265, KatNr. 217.
The Wark Collection. Early Meissen Porcelain. Jacksonville 1984. Nr. 398.
Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten. Leipzig 1989. S. 203, KatNr. 80 und 81.
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H. 9,5 cm.
618 Drei Ansichtenteller "Meißen", "Bastey" und "Weesenstein". Meissen. Mitte 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Im Spiegel auf lachsfarbenem Fond die Ansichten im Kupferumdruck, in polychromer Aufglasurmalerei koloriert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau und Beizeichen in Aufglasurrot.
Der Fond sowie die Vergoldung jeweils etwas berieben. Unterseitig sowie bei einem Teller im Spiegel mit kleinen Brandflecken.
D. je 21 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Gottfried Dressler 1764 Zschirma – 1836 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben sowie Gold staffiert, die Ränder mit Goldfaden, Kartusche mit Goldspitzenbordüre, kobaltblauer Fond. Unterseitig die vierfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr. "50792" sowie die Bossierer-Nr. "563" und Jahreszeichen.
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017, S. 122, Abb. 869.
Vergoldung am Hals geringfügig ungleichmäßig.
H. 31 cm.
620 Tasse mit Untertasse "Watteaumalerei". Meissen. Um 1750/1760.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Tassenwandung und Spiegel mit galanten Szenen nach Jean-Antoine Watteau. Mündungsränder innenseitig mit Goldbordüre. Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie in in verblasstem Lüster-Nr. "81". Die Untertasse zudem mit geprägter Dreher- und Formerzeichen "64". Die Tasse unterseits mit weiterem unleserlichen und nachträglich hinzugefügten Zeichen in Blau.
Zum Dekor vgl. u.a.: Kaffeetasse und Untertasse mit
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Tasse H. 6,8 cm, Untertasse D. 13,5 cm.
621 Tasse mit Untertasse "Watteaumalerei". Meissen. Um 1750/1760.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Tassenwandung und Spiegel mit galanten Szenen nach Jean-Antoine Watteau. Mündungsränder innenseitig mit Goldbordüre. Unterseits jeweils mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie die Lüster-Nr. "81.". Die Untertasse zudem mit geprägtem Dreher- und Formerzeichen "P". Die Tasse unterseits mit weiterem später hinzugefügten Zeichen in Blau ".RP" (?).
Zum Dreherzeichen vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann
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Tasse H. 6,7 cm, Untertasse D. 13,4 cm.
622 Tasse und Untertasse mit Exotischer Vogel-Malerei. Meissen. 1762– 1763.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne bzw. der Rand mit purpurner Schuppenbordüre "Mosaique". Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie auf der Tasse Präge-Nr. "4" und auf der Untertasse Präge-Nr. "64". Zudem jeweils mit der Lüster-Nr. "39".
Vgl. zur Malerei auch die Vögel des Porzellanmalers Adamn Friedrich von Löwenfinck in: Ulrich Pietsch, Adam Friedrich von Löwenfinck: Phantastische Welten: Malerei auf Meissener Porzellan und deutschen Fayencen von Adam Friedrich von Löwenfinck (1714 – 1754). Dresden 2014. S. 142 f.
Fahne der Untertasse an einer stelle mit fachmännisch restauriertem kleinen Ausbruch. Standfuß jeweils mit kleinsten Chips. Vergoldung und vereinzelt die Malerei etwas berieben.
Tasse: H. 4,6 cm, Untertasse D. 13,5 cm.
623 Tasse und Untertasse mit Ideallandschafts-Malerei. Meissen. 1762– 1763.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne bzw. der Rand mit purpurner Schuppenbordüre "Mosaique". Auf der Tassenwandung und im Spiegel zwei Reservcen mit idealen Flusslandschaften mit Kirchen- bzw Schlossbauten, figürlicher Staffage und Blütenranken. Unterseits jeweils mit Schwertermarke sowie auf der Tasse Dreher- und Formerzeichen "P" und auf der UntertasseDreher- und Formerzeichen "63". Zudem die Lüster-Nr. "77".
Die Flusslandschaften
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Tasse H. 4,4 cm, Untertasse D. 13,4 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Wilhelm Heinrich Gottlieb Baisch 1805 Stuttgart – 1864 ebenda
Friedrich August II., König von Sachsen 1797 Weißensee – 1854 Brennbichl (Tirol)
Carl Christian Vogel von Vogelstein 1788 Wildenfels – 1868 München
Porzellan, glasiert. Auf der Tassenwandung schauseitig das Porträt Friedrich Augusts, Herzog von Sachsen, in Umdruck, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold koloriert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau und das Malerzeichen "AZ" in Aufglasureisenrot.
Selten.
Zur Vorlage vgl.: Carl Christian Vogel von Vogelstein "Bildnis Friedrich August II., König von Sachsen", 1827, Kreide- und Kohlestiftzeichnung, gewischt, weiß gehöht, Staatlichen Kunstsammlungen Dresden,
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Tasse H. 9 cm, Untertasse D. 14,5 cm.
625 Milchkännchen mit der Ansicht der "Bastei" (Sächsische Schweiz). Meissen. Mitte 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell mit Goldfaden. Unterseitig mit der Schmierschwertermarke in Unterglasurblau, Prägezeichen "L", einem Malerzeichen (?) "I" in Aufglasurgrün und Betitelung in Aufglasurschwarz.
Standring unterseitig mit einigen flachen Chips. Vergoldung partiell berieben.
H. 8,1 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda
Porzellan, glasiert, über Umdruckdeckor in polychromen Aufglasurfarben staffiert , goldradiertes Dekor, blauer Fond. Am Boden mit der Schwertermarke und Beizeichen "G" oder "6" in Unterglasurblau, verschiedenen Pinsel- und Prägemarken "6" und "41" sowie der Bezeichnung "Loch=Mühle" in Aufglasurschwarz.
Zur Vorlage vgl.: Christian Gottlob Hammer "Die Lochmühle im Liebethaler Grund nördlich von Pirna bei Dresden", 1838, Radierung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, Inv.-Nr. A 1995–5538.
Vergoldung partiell berieben. Minimale Glasurflecken am Ausgussrand.
H. 21 cm.
627 Seltene Vase mit Mädchenbildnis in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Meissen. Spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Schauseitig ein Mädchenbildnis in Pâte-sur-Pâte-Malerei im Oval auf russischblauem Fond, gerahmt von Rocaillen, Blattwerk und Blüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei und Gold, rückseitig eine Blütengirlande und Insekten in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau und geritzter Form-Nr. "F 127", geritzter Nummerierung "61/55" und Präge-Nr. "8".
Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur
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H. 10 cm.
628 Seltene Vase mit Flora in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Meissen. Spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Schauseitig ein Florakopf im Profil in Pâte-sur-Pâte-Malerei im Oval auf hellgrauem Fond , gerahmt von Rocaillen, Blattwerk und Blüten in Pâte-sur-Pâte-Malerei und Gold, rückseitig eine Schwalbe in Pâte-sur-Pâte-Malerei. Am Boden mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, geritzter Form-Nr. "F 127" und Präge-Nr. "8".
Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur Sèvres vorgestellte Dekortechnik "Pâte-sur-pâte"
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H. 10 cm.
Marianne Høst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in blauen Scharffeuerfarben und Pâte-sur-Pâte-Technik staffiert. Teils flach reliefierter, gedrückt kugelförmiger Korpus. Unterseitig die einfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "S. 118." sowie die Bossierer-Nr. "98".
Selten.
Porzellanobjekte von Marianne Høst mit vergleichbaren Motiven ausgestellt in: Königlich Sächsische Porzellan-Manufaktur Meißen. Sonderausstellung im Königlichen Landesmuseum zu Stuttgart 1907,
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H. 13 cm, D. 17 cm.
630 Vase mit Sang-de-boeuf-Glasur. Meissen. Um 1900. Ausformungszeitraum: um 1900– 1924.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan mit polychromer Laufglasur. Unterseitig die zweifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Bossierer-Nr. "98" sowie zwei geritzte Nummerierungen "S. 98" und "157./63.".
Zur Technik vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 240, KatNr. 97f.
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 13ff. sowie Nr. 2 und 3.
Wir danken Herrn Thomas Bergmann, Erlangen, für freundliche
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H. 13,8 cm.
Hugo Stein 1881 ? – 1930 ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in brauner und grauer Unterglasurfarbe staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "T. 149 x" und die geprägte Bossierer-Nr. "79".
Wir danken Herrn Thomas Bergmann, Erlangen, für freundliche Hinweise.
Kleinere Chips am Stand.
H. 16,5 cm.
Emil Paul Börner 1888 Meißen – 1970 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, goldgehöht. Formentwurf der Zigarettendose von Paul Börner. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, vierfach geschliffen sowie weitere geprägte und in Aufglasurrot gemalten Ziffern.
Vase H. 25 cm, Teedose H. 14 cm, Zigarettendose L. 14 cm.
633 Deckelvase "Tischchenmuster". Adelbert Niemeyer für Meissen. Späte 1930er Jahre.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Adelbert Niemeyer 1867 Warburg – 1932 München
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit dern Schwertermarke in Unterglasurblau und drei Schleifstrichen sowie der geprägten Modell-Nr. "G. 208." und Präge-Nr. "67".
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017. KatNr. 2364.
Eine Schlinge des Knaufs mit zwei Bruchkanten, fachmännisch restauriert.
H. (gesamt) 23,5, D. max. 15,5 cm.
Adelbert Niemeyer 1867 Warburg – 1932 München
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Konischer, vielfach facettierter Korpus mit zwei angesetzten Zierhenkeln. Unterseitig die dreifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägte Bossierer-Nr. "116" sowie geritzte Modell-Nr. "G 206".
Kleiner Chip an einem Henkel. Vergoldung sehr vereinzelt minimal berieben. Am Boden zwei kleine Glasurausschliffe.
H. 17 cm, D. 18,5 cm.
635 Deckelvase "Alte indische Blumenmalerei". Meissen. Späte 1930er Jahre.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau mit vier Schleifstrichen, geprägter Modell-Nr. "H 108" sowie Präge-Nr. "3".
Mündungsbereich innenwandig minimal berieben. Im o. Bereich der Blumenmalerei unterhalb der Glasur leicht brandfleckig. Unterseitig im Bereich des Standrings mit kleinem, u-förmigen Brandriss.
H. (gesamt) 36 cm, D. 17,5 cm.
Sabine Wachs 1960 Wermsdorf
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasureisenrot und Gold staffiert. 21–teilig, bestehend aus 6 Kaffeetassen und Untertassen, 6 Tellern, 1 Kaffeekanne, 1 Milchkännchen und 1 Zuckerdose. Unterseitig jeweils mit Schwertmarke in Unterglasurblau, Modell-Nr. und Maler-Nr sowie teils mit Jahreszeichen und Bossierer-Nr. Die Kanne unterseits mit der Inschrift "Danke für 10 Jahre Scholz & Friends". 1. Wahl.
Mündungsrand einer Tasse mit kleiner, fachmännischer Restaurierung.
Verschiedene Maße.
637 Vier Probeteller "Wittenberg". Ukki Ukleya für Meissen. 1986.
Ukki Ukleya 1936 Wuppertal
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert in unterglasurblauer Aquatintatechnik bzw. in schwarzer Aufglasurfarbe staffiert. Jeweils re. signiert "ukki". Rückseitig die geprägten Modellnummern "54614", datiert und ausführlich mit technischen Angaben versehen. Eine Platte mit der Bezeichnung "Wittenberg II". Ungemarkt.
D. 19 cm.
638 Vier Tee-Gedecke. Ludwig Zepner für Meissen. 1973.
Ludwig Zepner 1931 Malkwitz/Schlesien – 2010 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in korallroter Aufglasurfarbe und Gold staffiert. 12–teilig, bestehend aus 4 Kuchentellern, 4 Tassen und 4 Untertassen. Aus dem Service "Großer Ausschnitt". Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr., Bossierer-Nr. und Jahreszeichnen. 1. Wahl.
Mündungsrand einer Tasse mit einer bestoßenen Spitze.
Tasse H. 5,2 cm, Untertasse D. 15,5 cm, Teller D. 18,7 cm.
639 Speiseteller mit DDR-Staatsemblem und "Blume 2 seitlich, alte Manier, purpur". 1955.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasurpurpur und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "53" und "1" sowie einem am u. Standring ein weiterer unterglasurblauer Strich.
Ein nahezu identischer Teller ausgestellt in: Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR, Japanisches Palais, Dresden, 20.09.2025 bis 22.06.2026.
Entwurf wohl für einen politischen Anlass Otto Grotewohls (1894 Braunschweig – 1964 Ost-Berlin), Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik.
Dekor mit Bereibung.
D. 25,7 cm.
640 Bildplatte "Sixtinische Madonna". Nach Raffael. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie mit Bezeichnungen in Blei, diese mit Ausnahme der Nummer "42" undeutlich. In einem neuzeitlichen, neobarocken Rahmen.
Zur Vorlage vgl.: Raffael "Sixtinische Madonna", 1512/13, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Gal.-Nr. 93.
Vgl. eine weitere Bildplatte mit demselben Motiv: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: 1350
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28,5 x 21,2 cm, Ra. 52,5 x 45,5 cm.
641 Bildplatte "Madonna della Seggiola". Nach Raffael. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Quadratische Bildplatte mit tondoförmigem Motiv. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau. In einem goldfarbenen Stuckrahmen mit Schlagmettalauflage gerahmt, mit einem kreiförmigen Bildausschnitt.
Zur Vorlage vgl.: Raffael "Madonna della Seggiola", 1513–1514, Öl auf Holz, Palazzo Pitti, Florenz.
Eine weitere Bildplatte mit demselben Motiv vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: 1350 Gemälde auf
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22,5 x 22,5 cm, Ra. 41,4 x 41,4 cm.
642 Bildplatte "Mater Dolorosa". Nach Carlo Dolci. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Francesco Bartolozzi 1728 Florenz – 1815 Lissabon
Carlo Dolci 1616 Florenz – 1686 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Spiegelbildliche Wiedergabe der "Mater Dolorosa" von Carlo Dolci. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie zwei übereinander klebemontierten, fragmentarisch erhaltenen Papieretiketten versehen, diese mit Angaben zur Vorlage. Beigegeben: durchbrocher geschnitzter Schmuckrahmen, mit einem ovalen Bildausschnitt.
Wohl nach einer Radierung von Francesco Bartolozzi nach: Carlo Dolci (Werkstatt) "Mater Dolorosa",
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23,5 x 19,2 cm, Ra. 46,5 x 35 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Etienne Liotard 1702 Genf – 1789 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "11 [?]", "6", "C [?]" und "33" sowie in Blei eine Preisangabe. In einem vergoldeten Schmuckrahmen mit Rocaillen. Auf der Rückwand bezeichnet "Jeunne personne nommée Baldauf et turnommée, la belle chocolatière de Vienne l'originale, qui le trouve dans la galerie royale de Dresde est achetée du peinture Liotard le 3. Fevrier 1745 par Algarotti pour 120
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27,5 cm x 20,5 cm.
Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin
Eduard Böhm 1824 Mechenbach – 1888 Dresden
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert. Verso mit der geprägten Zeptermarke und dem geprägten Formerzeichen "H", der geritzten Größenangabe "13 1/4–11 1/4" sowie handschriftlichen Annotationen. In einem goldfarbenen Stuckrahmen gerahmt.
Provenienz: Nachlass des Malers Richard Böhm (1858 Dresden – 1947 Lauscha), Sohn des Malers Eduard Böhm.
Zur Vorlage vgl.: Peter Paul Rubens (Werkstatt) "Dianas Heimkehr von der Jagd", um 1616, Öl auf Leinwand,
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29 x 34 cm, Ra. 44 x 50 cm.
651 Pokalglas mit Jagdmotiven. Böhmen. 18. Jh.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit zwei springenden Hirschen und zwei jagenden Hunden mit Astwerk, Ranken und Wellenband in Mattschnit. Balusterschaft mit eingeschmolzenen roten Fäden. Boden mit Abriss.
H. 15,9 cm.
652 Kelchglas mit Spinnerin und Reh. Schlesien. 18. Jh.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die facettierte Kuppa mit der Darstellung einer Frau am Spinnrad und Reh in Mattschnitt. Facettierter Balusterschaft, Mündungsrand vergoldet. Boden mit Abriss.
Mündungsrand mit minimalem Chip. Vergoldung berieben.
H.14 cm, Kelch D. 4,8, Fuß D. 6,5 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit der Darstellung zweier arbeitenden Frauen in einer Hütte in Mattschnitt. Balusterschaft facettiert. Mündungsrand mit Resten einer Vergoldung. Boden mit Abriss.
Vergoldung berieben.
H. 14,5 cm.
654 Großes Pokalglas "fecit de flore coronam". Wohl Sachsen. 18. Jh.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Abriss. Die Kuppe mit einer Kartusche mit Engel in Mattschnitt und Spruch "fecit de flore coronam" sowie umlaufendem Floraldekor. Mehrfach gegliederter Scheibennodus, Balusterschaft mit eingestochener Luftblase. Scheibenfuss mit umlaufender Blumenranke in Mattschnitt. Boden mit Abriss.
H. 19 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa jeweils mit dem Wappen des sächsischen Reichs-Erz-Marschalls in Mattschnitt, vergoldet, ein Glas mit Palmwedelkranz, das andere mit Lorbeerkranz. Schaft jeweils mit eingestochener Luftblase, Boden mit Abriss.
Zum Schnitt vgl. Gisela Hase: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. S. 366f, Kat.Nr. 292, zur Form vgl. ebenda S. 369, KatNr. 300.
Mündungsränder und Wappen nachvergoldet. Ein Glas innenwandig mit kleiner oberflächlicher Abplatzung.
H. 10,5 bzw. 11 cm, D. je 6,1 cm.
657 Außergewöhnlicher Art déco – Ring mit Aquamarin-Solitär. Wohl Lameyer & Sohn, Hannover.
W. Lameyer & Sohn 1872 Hannover – 1956 ebenda
Platin. Aquamarin-Solitär im Smaragdschliff (12 x 9 mm, ca. 5 ct) in Chatonfassung, umgeben von 26 Kleinstdiamanten im Altschliff. Die Fassung aufwendig mit Millesgriffes verziert, die floralen Eckelemente gestiftet und mit je vier Kleinstdiamanten im Rosenschliff besetzt. Unterseite des Ringkopfes floral durchbrochen gearbeitet. Die Schultern der Ringschiene mit je zwei Kleinstdiamanten besetzt. In einem Etui der Fa. W. Lameyer & Sohn, Hannover.
Provenienz: Dresdner Privatbesitz, vormals Hannoveraner Privatbesitz.
Ringschiene vergrößert, Einsatz in 14K Weißgold. Schiene mit feinsten Bereibungen.
Ringgröße 65, 7,3 g.
658 Aufwendig gearbeiteter floraler Biedermeier-Collieranhänger mit Granaten. Wohl 1840er Jahre.
14 K Schaumgold (geprüft), Silber. Annähernd dreieckiges florales Motiv, mit einem aus 72 Granaten und 12 Saatperlen geformten Mittelornament. Der untere Abschluss des Schmuckstücks aus drei frei hängenden Pendants geformt, welche aus einer Glockenblumenform hervorkommen. Broschierung wohl ergänzt.
Ein Granat fehlend, im Gesamteindruck unscheinbar.
7 x 5 cm, 9 g.
659 Granat-Blütenring im Biedermeier-Stil.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke. Die Blüte aus
neun Granaten (ges. ca. 0,06 ct) im Rosenschliff in Zargenfassung.
Kleine Reparaturspuren in Weichlot.
Ringgröße 57, 4 g.
660 Filigraner Art déco-Ring mit zwei Diamanten. 1920er Jahre.
14K Gelbgold (geprüft), Fassungen Weißgold. Ungemarkt.
Diamanten (ges. ca. 0,05 ct) im Altschliff. Die Schultern besetzt mit je drei Kleinstdiamanten.
Ringgröße 60, 2,7 g.
661 Filigraner Diamant-Ring im Art déco-Stil.
14K Weißgold. Ungemarkt (geprüft). Zentraler Diamant (ca. 0,05 ct) im Altschliff in Zargenfassung. Schultern der Ringschiene mit je zwei kleinen Diamantenrosen, Ajourfassung, besetzt.
Ringgröße 59, 2,5 g.
662 Art déco-Weißgoldbrosche mit Diamanten. Alfred Roesner, Dresden.
Alfred Roesner 1837 Dresden
14K Weißgold (geprüft). Stabbrosche in Handarbeit mit einer Abfolge von je drei Diamanten im Altschliff (je ca. 0,1 ct) eingesetzt in auf der Spitze stehenden Quadraten. Diese flankieren den zentralen Diamanten im Altschliff (ca. 0.6 ct), ebenfalls in einem auf der Spitze stehenden Quadrat. Die Ränder aufwendig mit Millegriffes verziert und von je sechs Kleinstdiamanten im Altschliff flankiert. In einem wohl originalen Etui des Juwelier Alfred Roesner, Dresden.
Vereinzelt mit minimalen Bereibungen, minimal verformt. Stoff des Etuis mit leichten altersgemäßen Bereibungen.
L. 5,5 cm, 6,9 g.
663 Zarter Goldring mit Brillant-Solitär. Moskau.
585er Roségold und Weißgold. Mit sowjetischem Prüfstempel in Spatenform, Inspektion Moskau. Feingehaltsmarke und graviert bezeichnet "o 4 91". Brillant (ca. 0,4 ct. / helles Weiß / IF).
Ringgröße 55, 3,2 g.
664 Bicolor-Ring mit kleinem Brillant.
585er Weißgold, mit Feingehaltspunze, Hersteller-Marke "Kr+" und Modell-Nr. "120". Sichtseite gebürstet, mit einem feinen Streifen in Gelbgold. In der Ringschiene ein Brillant (ca. 0,04 ct / leicht getöntes Weiß).
Am Kopf feine Kratzspuren und Bereibungen.
Ringgröße 63, 10,5 g.
665 Weißgold-Brillant-Pavé-Ring.
585er Weißgold, Feingehaltsmarke "14 K ", Juweliersmarke.
79 Brillanten in Pavé-Fassung, angeordnet in einem zentralen Carrée, flankiert von je zwei weiteren, welche oben und unten von einem Band gerahmt werden. Carréebegrenzung mit Millesgriffes abgesetzt.
Ringgröße 52, 11 g.
666 Herren-Goldring mit Brillant.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke sowie figürliche Juweliersmarke. Brillant (ca. 0,1 ct) in Krappenfassung.
Kopf in Kastenform. Goldschmiede-Arbeit.
Ringgröße 66, 12,3 g.
667 Wellenbandring mit Rubin-Besatz. John C. Rinker, USA.
14K Gelbgold, Feingehaltsmarke, Herstellermarke "JCR".
Geschwungenes Band aus 76 Rubinen in vierreihiger Pavé-Fassung, flankierend zwei Felder mit je 15 Brillanten in Pavé-Fassung.
Ringgröße 52, 10 g.
668 Bandring mit Rubellit-Carrés. Robert Guild (zugeschr.), USA.
750er Weißgold, Feingehaltsmarke. Juwelier-Marke "GUILD" mit eingraviertem Diamanten. In einer auf die Ringschiene aufgebrachte Tafel drei Carrés mit je einem zentralen Rubelliten im Kissenschliff, flankiert von Brillanten. Innenseite der Ringschiene im Bereich des Kopfes durchbrochen gearbeitet.
Rubelliten mit Jardin.
Ringgröße 54, 11,4 g.
669 Ring mit Amethyst-Solitär.
14K Gelbgold und Weißgold (geprüft). Feingehaltsmarke "N 14K". Ringschiene mit je drei tropfenförmigen Aussparungen am Übergang zum Stein. Mit zentralen Amethyst im Ovalschliff (16 x 11 mm, ca. 8 ct), krappengefasst in Weißgold. Mit einem Kranz aus acht ovalen Kartuschen, diese jeweils mit einem Rubin, einem Saphir und zwei hellgrünlichen Saphiren besetzt.
Ringgröße 52, 12,3 g.
670 Ring mit großem Feueropal-Solitär.
14 K Palladium-Fassung und Ringschiene, Materialmarke "14 K Pall", Juwelier-Marke (undeutlich). Feueropal im Smaragd-Schliff in Krappenfassung, zarter Jardin (18 x 13 x 10 mm, ca. 12 ct). Mittig der langen Seiten je ein Brillant, ebenfalls in Krappenfassung.
Eine lange Facettkante mit zwei deutlicheren Chips.
Ringgröße 50, 11 g.
671 Goldring mit großem Karneol-Cabochon.
14 K Gelbgold (geprüft). Ungemarkt. Die breite Ringschiene seitlich am Übergang zum Kopf mit floralem Dekor. Karneol-Cabochon (23 x 17 mm, ca. 23 ct), mit feiner Zeichnung und feinem Relief.
Kleine Gussunregelmäßigkeiten, insbes. an den Ansätzen der Ringschiene.
Ringgröße 56, 13,2 g.
585er Gelbgold und Weißgold, Feingehaltsmarke. Besetzt mit 19 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in der konvexen Blütenmitte, pavégefasst, und ca. 53 baguettegeschliffenen Diamanten (ges. ca. 0,4 ct) in sechs Blütenblättern, kanalgefasst.
Ringgröße 62, 5 g.
673 Brillant-Blüten-Collieranhänger.
585er Gelbgold und Weißgold, Feingehaltsmarke. Besetzt mit 19 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in der konvexen Blütenmitte, pavégefasst, und ca. 53 baguettegeschliffenen Diamanten (ges. ca. 0,4 ct) in sechs Blütenblättern, kanalgefasst. Mit einer 333er Gelbgold-Gliederkette.
Federringschließe defekt.
L. 45 cm, 4,3 g, Kette 2,4 g.
674 Collieranhänger mit Buriti-Feueropal.
375er Gelbgold- und Weißgoldfassung, Feingehaltsmarke.
Buriti-Feueropal in antikem Kissenschliff (ca. 13 ct), mit kleinsten Brillanten an Anhänger und Collierschlaufe sowie seitlich neben dem Opal.
Mit einem Kaufzertifikat.
Opal mit deutlichem Krakelee, auch oberflächennah. Eine Ecke mit durchlaufendem Spaltriss.
L. 3,8 cm, 9,5 g.
675 Organisch geformter Collieranhänger mit Brillanten und Rohdiamanten.
750er Gelbgold, mit Feingehaltspunze und Herstellermarke in Form eines Vogels. Gold flächig mattiert. Neun krappengefasste Brillanten (ges. ca. 0,3 ct / Leicht getöntes Weiß) sowie 3 Rohdiamanten in verschiedenen Farbvarietäten, in Spangen gefasst.
L. 4 cm, 10,2 g.
676 Demi-Parure mit Saphiren und Perlen.
Goldring. 14K Gelbgold (geprüft). Marke "JI" im Rechteck sowie eine figürliche Juweliersmarke. Saphir (ca. 0,1 ct) im Ovalschliff in Krappenfassung und Saatperlen auf mit Millegriffes verzierter Kettenform, durchbrochen durch ein glattes Kettenglied. Die Form erinnert an ein Ewigkeitssymbol.
Ringgröße 59, 3,4 g.
Gold-Ohrhänger. 585er Gelbgold. Feingehaltsmarke. Saphire (je 0,3 ct) im Ovalschliff in Zargenfassung sowie Perlen.
L. 3,8 cm, ges. 7,2 g.
Gold-Brosche. 585er
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677 Florale Perlenbrosche in Traubenform.
14 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "14K". Brosche in Form einer Traube aus drei Goldblättern und zartem, teilweise tordiertem Golddraht in Rankenform, mit acht Perlen (je ca. 5–6 mm) als Beeren.
Montierungen der Perlen mit Klebespuren. Broschnadel deformiert.
L. ca. 6 cm, 10,2 g.
678 Sichelförmige Gold-Brosche mit Rubinen und Saatperlen.
585er Gelbgold. Mit Feingehaltsmarke und einer Juweliermarke (?) "G" mit Stern. Alternierend besetzt mit 21 Rubinen und 23 Saatperlen.
4,6 g.
679 Paar Manschettenknöpfe mit Monogramm "WFB".
585er Gelbgold, Feingehaltsmarke, Juweliersmarke "RLB" und "JWR". Ligiert gaviertes Monogramm "WFB", umrahmt von je zwei geschwungenen Linien.
4,7 g.
680 Paar Manschettenknöpfe mit Spektrolith. Kupittaan Kulta Oy, Turku, Finnland. 1971.
Kupittaan Kulta Oy 1945 Turku, Finnland – 1994 ebenda
585er Gelbgold, mit Juweliersmarke, Landesmarke, Feingehaltsmarke, Stadtmarke Turku und Jahresmarke. Besetzt mit Spektrolithen (je 18 x 7 mm).
Marken auf einem Manschettenknopf verschlagen.
Ges. 10,9 g.
681 Füllfederhalter Meisterstück Classique Solitaire Vermeil Nr. 144. Montblanc. 1991– 2000.
Montblanc GmbH 1906 Berlin
925er Silber, vergoldet. Korpus mit Faden-Guilloche. Gemarkt "Ag 925". Auf der Zwinge der Hülle bezeichnet "MONT BLANC – MEISTERSTÜCK" sowie auf dem Clip-Ring nummeriert "GM101349" "GERMANY METAL3". Auf dem Schraubring des Kolbens nochmals gemarkt "METAL". Bicolor Feder "4810", gemarkt "18 K Montblanc 750". Herausnehmbarer Tintentank, die Zwinge vergoldet mit Bezeichnung "MONTBLANC Germany".
Innenhülle der Kappe etwas lose. Feinste Nutzungsspuren.
L. 13,5 cm.
682 Mühle Glashütte City 99 Automatic-Armbanduhr. 2000 -2016.
Mühle-Glashütte GmbH 1869 Glashütte
Edelstahl. Mit geschliffener Lünette. Entspiegeltes, kratzfestes Saphirglas. Krone einschraubbar. Automatikwerk, ETA 2824 (Schweiz) Version Mühle. 38 h Gangreserve.
Verschraubter Boden mit Sichtfenster, dort mit gravierter Serien-Nr. "11927" sowie allgemeiner Modell-Referenz-Nr. "M1–99–40".
Schwarz guillochiertes Zifferblatt mit Strich-Indizes, Zeiger nachtleuchtend (mit Super-LumiNova belegt), Zentralsekunde. Wasserdicht bis 10 bar.
Edelstahlarmband mit Doppelfaltschließe.
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D. 40 mm, H. 10 mm.
SWATCH 1983 Biel
SWATCH mit Originalverpackung:
1) Armbanduhr Automatic. Modell "Graue Hütte", 1993
2) Armbanduhr Quartz. Modell "World 2", 2001
3) Armbanduhr Quartz. Modell "Be Lucky", Chinese New Year, 2007
4) Armbanduhr Quartz. Modell "DARK BEAUTY", 2007
5) Armbanduhr Quartz. Modell "Space People", 1993
6) Armbanduhr Automatic. Modell "Round", 1994
7) Armbanduhr Automatic. Modell "Francois", 1992
8) Armbanduhr Quartz. Modell "Madre mia", 2008
9) Armbanduhr Quartz. Modell
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L. je ca. 23 cm.
684 Spazierstockkamera "Ben Akiba" – Replik. (Patent Emil Kronke für A. Lehmann, Berlin). Um 1903.
Emil Kronke 19./20. Jh.
Alfred (?) Lehmann 19./20. Jh.
Neusilber, ziseliert. Schuss aus Bambus, lackpoliert. Objektiv, wohl 1:9 / 35 mm, an der vorderen Stirnwand des Griffs, hinter einer scharnierten Klappe. Aufnahmeformat 13 x 25 mm auf Rollfilm. Im Griff zwei Aufnahmen für die Filmspulen sowie drei Ersatzspulen. Mit fünf Filmrollen, bezeichnet "Emulsion". Ohne die Serien-Nr. im Gehäuse.
Zum Original vgl.:
Deutsches Museum, München, InvNr. 63206.
Schweizer Kameramuseum, Vevey.
Als um 1880 Gelatine-Trockenplatten erfunden
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L. 96 cm.
685 Zwei Tabletts. Orfèvrerie Christofle, Paris. Nach 1935.
Orfèvrerie Christofle 1830 Paris
Metall, versilbert. Unterseits mit dem Firmenstempel "OC" für Orfèvrerie Christofle. Auflagenbezeichnung "129" bzw. "58"
sowie Seriennummer "576980" bwz. "882524".
Wohl mit einem Schutzlack versehen. Nutzungsbedingt leichte Kratzspuren, im Gesamteindruck unauffällig. Das kleinere Tablett mit leichten Bereibungen der Versilberung an den Kanten.
30,5 x 37,5 cm / 43 x 53,5 cm.
686 Turmkreuz der Dresdner Frauenkirche. 1740er Jahre. Verkleinerte Kopie 2000.
Johann George Schmidt 1707 Fürstenwalde – 1774 Dresden
Kupfer, vergoldet, partiell mit blauem Email staffiert, im Maßstab 1:10 Nr. 5 von 100 Exemplaren der 1. Auflage. Auf einem Sandstein-Sockel montiert.
Mit der originalen Quittung des Juweliers Leicht, Dresden, vom 20. Juli 2000 sowie einem Kupferschild mit Objektinformationen.
H. 48,5 cm, H. (mit Sockel) 66 cm.
687 Prunkmorion im Stil der deutschen Hochrenaissance. Wohl 2. H. 19. Jh.
Galvanoplastik, Kupfer, hellbraun patiniert, partiell goldfarben lackiert. Zweiteilig gearbeitete Sturmhaube mit hohem Kamm und spitz zulaufender Krempe, vollflächig mit reichem Trophäendekor reliefiert. Am Kamm zusätzlich Medaillons mit Personifikationen von Krieg und Frieden. Auf der Glocke li. die Bekehrung des Saulus, re. der Einzug Konstantins in Rom.
Die Galvanoplastik ist eine Kopie nach dem eisernen Sturmhelm des sächsischen Kurfürsten Christians I., der um 1589 in Augsburg
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H. 38 cm, B. 43,5 cm, T. 22 cm.
688 Pulverflasche im Stil der Renaissance. Wohl Norditalien. 19. Jh.
Heller Rinderknochen. Umlaufend fein graviert und geschwärzt mit Tieren und mythologischen Figuren, wohl dionysisches Gefolge, zwischen übereinanderliegenden Ornamentbändern. Mit beinerner Schütte und eisernen Trageösen.
Schütte lose und mit kleinem v-förmigen Materialverlust am Mündungsrand. Stopfen und Boden fehlend. Eisenteile mit Korrosionsspuren.
H. 36 cm.
689 Ritterliches Zweihandschwert "Anderthalbhänder" oder "Bidenhänder". Wohl Deutsch. Wohl 16. Jh.
Eisen, geschmiedet. Langschwert. Massive, zweischneidige, gerade Klinge. Kurze Hohlbahn. Mit beidhändig kreuzförmigem Gehilz. Parierstange blattförmig gegenläufig geschwungen. Zapfenförmiger Knauf. Auf der Oberkante der Klinge die Inschrift "1552".
Vgl.: Hand and a Half Sword, Deutsch, ca. 1500–1525. Arms and Armors Collection, Metropolitan Museum New York, Inv.-Nr. 1988.26.
Lit.:
George Cameron Stone: A glossary of the construction, decoration and use of arms and armor
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L. 149 cm (gesamt) x 46,5 cm (Parierstangen), Klinge 116 x 6 cm, Hohlbahn 25 cm.
691 Schmuckrahmen im Louis-XIV- / Régence-Stil. 19. Jh.
Nadelholz, Stuck. Partiell über rotbraunem Poliment vergoldet,
zweilagige Konstruktion mit Eckverblattung. Bohrlöcher eines imitiertes Fraßbildes. Mit einer Messing-Plakette "EGLON VAN DER NEER. 1643–1703". Verso auf der o. Rahmenleiste in weißer Kreide bezeichnet "66 A", auf der re. Rahmenleiste in roter Farbe "F.t.B.".
Gehrungen mit alterungsbedingten Rissen. Kleine Fehlstellen und Risse im Stuck, Ablösungen.
Ra. 49,5 x 44 cm, Falz 26 x 20 cm, Profil 11,5 x 7,5 cm.
692 Geschnitzter Rahmen im Stil des Barock. Wohl 19. Jh.
Goldfarbene Fassung auf dunkelbraunem Poliment. Schmale Sichtleiste mit Hohlkehle und Halbrundstab. Breite durchbrochen gearbeitete Schnitzerei aus Rollwerk und Akanthusblättern. Mit o. mittigem stilisierten Wappenschild.
Partiell berieben. Kleine Absplitterungen, insbesondere auf dem Halbstab.
Ra. 52 x 63 cm, Falz 39,3 x 49,8 cm, Profil 7,4 x 2,5 cm.
693 Großer Plattenrahmen im Louis XVI-Stil. Frankreich. Um 1860/1870.
Holz und Stuck mit Blattvergoldung über rotem Bolus. Profil: Sichtleiste mit Perlstab, einfache Platte, Blattspitzenfries, Platte, abfallende Kehle. Gehrungen mit konischen Schwalbenschwanz-Dübeln ausgeführt (vgl. Schmitz, Band II, Fig. 48).
Zur Profilausprägung vgl. identisch Schmitz: Lexikon der europäischen Bilderrahmen Band II,
Fig. 41 "… handelt es sich um eine sehr genaue Kopie im Stil der frühen Louis-XVI Plattenrahmen. Eine identische historische Entsprechung mit
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Ra. 90,5 x 81 cm, Falz 82 x 72,3 cm, Profil 5,5 x 2,5 cm.
694 Historistischer Schmuckrahmen. 2. H. 19. Jh.
Holz und Stuck, goldfarben gefasst. Eckverblatteter Konstruktionsrahmen mit ovalem Einleger. Die Ecken sowie jeweils mittig die Kanten verziert mit plastischen, akanthusgerahmten Kartuschen. Eckverblattung mit gravierten Motiven, die den Kartuschen ähneln. Kannelierter Halbrundstab mit Wickelbandmotiv.
Stellenweise Risse und Sprünge im Holz.
Ra. 88 x 71 cm, Falz (oval) 79 x 63 cm, Profil (schmalste Stelle) 4,5 x 4,5 cm.
695 Biedermeier-Rahmen mit originalem Glas. Frühes 19. Jh.
Holz, ebonisiert. Form: Plattenrahmen mit aufgesetzten Eckquadern. Mit mundgeblasener Glasscheibe und originaler Rückwand.
Rahmen ca. 25 mm verworfen. Ebonisierung partiell berieben.
Ra. 68 x 84,5 cm, Falz 58,5 x 75,7 cm, Profil 5,7 x 2,7 cm.
696 Prunkvoller neobarocker Rahmen mit Spiegel. Wohl spätes 19./frühes 20. Jh.
Holz, geschnitzt, vergoldet. Facettiertes Spiegelglas.
Gehrungen des Rahmens geöffnet, Bruchstellen im Blattwerk. Spiegel minimal kratzspurig.
H. 73 cm, B. 60 cm.
703 Aufsatz eines Buffet à deux corps. Wohl Elsass. 2. H. 18. Jh.
Nussbaum und Nussmaser. Türen mit je drei geschweiften Füllungen, die mittleren Füllungen mit intarsiertem Faltstern. Kantenlisene auf 45° gedreht. Geschweifte Beine. Nadelholzrückwand mit Schrupphobelung. Bänder in Messing. Messingbeschläge mit feiner Ziselierung. Zweitoriges Schloss. Mit einem Schlüssel.
Altersgemäße Gebrauchsspuren, vereinzelte Spuren eines inaktiven Anobienbefalls. Mehrere fachmännische Ergänzungen. Zarge erneuert, Stollenteil ergänzt. Schloss und Beschläge ergänzt, Bänder wohl ergänzt.
H. 188,5 cm, B. 152,5 cm, T. 50 cm.
704 Vitrinenaufsatz. Sachsen. Wohl 18. Jh.
Holz, lackpoliert und farbloses Glas sowie Gelbmetall. Hochrechteckiger, eintüriger und dreiseitig verglaster Korpus, vorderseitig furniert, mit gewölbter Giebelzone und profilierten Kanten. Kantenlisene auf 45° gedreht und ebenfalls verglast. Das Eingerichte blau lackiert, mit zwei Fachböden und einem stoffbezogenen Boden. Rückwand mit Holznägeln befestigt sowie mit einer Aufhängevorrichtung versehen. Auf der Rückwand ein Aufkleber "Beklebezettel 933 Döbeln Ost nach Meissen". Kastenschloss mit zugehörigem Schlüssel.
Restaurierter Zustand, Unterseite erneuert. Wölbung im Holz an der Oberseite des Objekts. Inaktiver Wurmbefall an Oberseite und Rückseite, einzelne, unscheinbare Spuren auch an der Vorderseite. Tür nicht ganz bündig schließend.
H. 84 cm, B. 77 cm, T. 33,5 cm.
705 Klassizistische Kommode. Mitteldeutsch. Wohl um 1800.
Nusswurzel auf Nadelholz furniert. Dreischübiger Korpus mit schräg gestellten Ecklisenen, die Seitenwände je an der Rückseite mit Pilaster. Kassettierte Rückwand.
Originale Tourenschlösser, zwei Schlüssel vorhanden.
Furnier mit Rissbildung. An der li. Korpusseite sowie auf der Deckplatte o.re. mit Fehlstellen im Furnier. Umlaufende Profilleisten z.T. abgleimt. Eine Füllung der Rückwand mit Trockungsriss. Handhaben fehlend. Schlüsselschilder ergänzt, lose sitzend. An zwei Schubkorpi die Laufkanten der Seitenwände erneuert.
H. 82 cm, B. 120,5 cm, T. 60 cm.
706 Aufsatzkommode. Wohl Sachsen. 1. H. 18. Jh.
Nussbaum und Nusswurzel, furniert und lackpoliert. Hochrechteckiger, zweitüriger Aufbau mit geschweiftem Kranzgesims. Das Eingerichte mit sechs Schüben, mit drei Geheimfächern hinter dem o.li. Schub sowie zwei Fachböden. Dreischübiges Kommodenteil mit geschweiften Fronten. Geschweifte Zargenfüße. Bekrönte Messingbeschläge, Griffe mit Palmettendekor. Mit einem Schlüssel.
Umfassend restauratorisch überarbeitet. Schrankoberseite wohl im Originalzustand.Traversrahmen des Kommodenteiles erneuert.
Schübe des Eingerichtes wohl erneuert. Rückwände erneuert. Die Türblätter verformt, außen- und innenseitig mit Furnierrissen, Schlagleiste ergänzt). An den Türen mittige Zuhaltungen ergänzt. Schubfronten des Kommodenteils und des Eingerichtes neu furniert. Vereinzelt mit Spuren eines inaktiven Anobienbefalls.
H. 225 cm, B. 125,5 cm, T. 58 cm.
707 Tisch im Louis XV-Stil. 20. Jh.
Buche (?), geschnitzt, über rotem Bolus goldfarben gefasst und mit goldfarbener Schlagmetallauflage. Halbtransparenter Überzug, partiell mit Rubinschellack geölt. Geschweifte Zargen mit Voluten- und Blattdekor auf kreuzschraffiertem Grund, gekreuzte und geschweifte Mittelstreben mit bekrönendem Voluten-Abschluss. Mit einer späteren Nero Marquina Marmorplatte, passig geschweift, profiliert und gekehlt.
Aufwendig neu gefasst, Fassung partiell mit Ablösungen und altersbedingten Bestoßungen.
L. 79,8 cm, B. 54 cm, H. 70 cm.
708 Paar Konsolen im Louis XV-Stil. 18./19. Jh.
Holz, geschnitzt, grundiert, goldfarben gefasst und mit goldfarbener Schlagmetallauflage. Die Zarge und die geschweiften Beine mit Akanthusblatt- und Volutendekor, der Mittelsteg mit bekrönender Palmette. Lose aufliegende Larvikitplatten.
Oberflächen mit wenigen Bereibungen, altersbedingte Bestoßungen. Fassung erneuert, teils unfachmännisch. Larvikitplatten ergänzt.
H. 83,5 cm, B. 53 cm, T. 33,5 cm / H. 82,5 cm, B. 51 cm, T. 30 cm.
709 Paar Rokoko-Armlehnstühle. Italien. 18. Jh.
Holz, geschnitzt, grundiert und vergoldet. Zargen, Lehne und Armlehnen mit Blattwerk-, Fächer- und Volutendekor, die vordere Zarge und das o. Lehnenbrett mit durchbrochen gearbeiteter C-Volute. Rückenlehne kartuschen-, Sitzfläche trapezförmig. Geschweifte Armlehnen mit Volutenabschlüssen. Die Zargen innen mit einem Stempel (undeutlich, nicht aufgelöst) bzw. einer schablonierten Bezeichnung "CL 25". Lehne und Sitzfläche gepolstert und mit schwarzem Stoffbezug.
Fachmännisch restaurierter Zustand. Tragleiste und Eckverstärkung in Eiche ergänzt, Zargen weitestgehend ergänzt. Vergoldung erneuert, teils berieben sowie mit minimalen Bestoßungen. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 118 cm, B. 67 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 46 cm.
710 Kanapee im Louis XV-Stil. 2. H. 19. Jh.
Holz, geschnitzt, vergoldet. Geschweifte Zargen und seitliche Lehnenstützen mit Voluten-, Akanthusblatt- und Blütendekor. Sitz- und Lehnenfläche in klassischer Bauweise gepolstert mit Gurtung und Rosshaar, schwarzer Stoffbezug.
Oberfläche etwas berieben. Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert.
H. 93 cm, B. 185 cm, T. 75,5 cm.
711 Großer Louis XV-Fauteuil "à la reine". Wohl Frankreich. Mitte 18. Jh.
Buche, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Muschel-, Akanthusblatt- und Volutendekor sowie umlaufend mit Muscheldekor, die Füße in Volutenform. Geschweifte Armlehnen mit zentraler Rosette. Sitzfläche rosshaargepolstert mit Gurtung, Gobelinbezug mit Blumenmuster. Die Rückenlehne mit Rohrgeflecht.
Ehemalige Rohrgeflechtbespannung der Sitzfläche nicht erhalten. Rohrgeflecht, Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert. Inaktiver Holzwurmbefall unterhalb der Sitzfläche.
H. 100 cm, B. 75 cm, T. 60 cm.
712 Louis XV-Fauteuil "à la reine". Wohl Frankreich. Mitte 18. Jh.
Buche, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Muschel-, Akanthusblatt- und Volutendekor, die Füße in Volutenform. Geschweifte Armlehnen mit zentraler Rosette. Sitzfläche rosshaargepolstert mit Gurtung über Rohrgeflecht, Gobelinbezug mit Blumenmuster. Die Rückenlehne mit Rohrgeflecht.
Minimale Gebrauchsspuren. Rohrgeflecht sowie Polsterung fachmännisch erneuert. Inaktiver Holzwurmbefall unterhalb der Sitzfläche.
H. 97 cm, B. 65 cm, T. 60 cm.
713 Kanapee im Louis XV-Stil. 19. Jh.
Nadelholz, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Blatt-, Blüten- und Volutendekor, die Füße in Volutenform. Das obere Lehnenbrett mit dreifacher C-Voluten-Bekrönung. Geschweifte Armlehnen mit Polsterung. Sitzfläche und Rückenlehne in klassischer Polsterung mit Gurtung und Sprungfedern, mit Gobelinbezug mit Blumendekor.
Übliche Altersspuren. Zwei von sieben Füßen fachmännisch angeschäftet. Vergoldung erneuert. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 94 cm, B. 162 cm, T. 73 cm.
714 Biedermeier-Armlehnstuhl. Wohl norddeutsch. Um 1830/1840.
Kirschbaum. Seitenrahmen-Konstruktion, die Armlehnen mit großen Volutenabschlüssen. Konische, ausgestellte Vierkantbeine. Sitzfläche und Lehne rosshaargepolstert, Stoffbezug. Sitzpolster lose im Seitenrahmen eingelegt.
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Partielle Absplitterungen an den Fußenden. Minimaler, inaktiver Wurmbefall an der Innenseite der vorderen Zarge. Polsterung und Stoffbezug erneuert.
H. 89 cm, B. 55,5 cm, T.67,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.
715 Paar Neo-Empire-Armlehnstühle im Stil von Pierre-Antoine Bellangè. Wohl spätes 19. Jh.
Pierre-Antoine Bellangé 1757 Paris – 1827 ebenda
Nussbaum, partiell in Mahagoni-Furnier akzentuiert, lackpoliert, eingesetzte Faden-Intarsien in Messing. Figürliche Armlehnstützen in Schwanenform. Rückenlehne mit Lyra. Das o. Lehnenbrett mit Messingintarsie mit der Darstellung zweier Schwäne und einer Obstschale auf Akanthusranken. Sitzfläche gepolstert und mit Stoffbezug.
Altersgemäße Gesprauchsspuren. Oberseite der Schwanenstützen berieben. Löchlein an der Innenseite der Armlehnen aufgrund einer früheren Polsterung. Messingeinlagen an wenigen Stellen mit unscheinbaren Ablösungen. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 90 cm, B. 58 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 50 cm / H. 90 cm, B. 57 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.
Charles Rennie Mackintosh 1868 Glasgow – 1928 London
Esche, schwarz lackiert. Rückenlehne aus Bugholz, mit Einsätzen aus türkisblauer Glaspaste. Gepolsterte Sitzfläche mit Gurtung. Mintgrüner Samtbezug. Ohne Herstelleretikett.
Nach dem Entwurf von Charles Rennie Mackintosh für das Zeichenzimmer von Catherine Cranstons in Hous'hill, Nittshill, Glasgow, Schottland.
Ein identischer Stuhl verzeichnet in: Museo Della Sedia Collection
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H. 126 cm, B. 55 cm, T. 52 cm, Sitzhöhe ca. 44 cm.
Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien
Massivholz, Bugholz, dunkelblau gefasst. Mit vier Kugeln jeweils an den Enden der doppelten Tischbeine, unterhalb der Zarge sowie auf der Bodenplatte. Ohne Herstellerkennzeichnung.
Vgl. zum Original Modell-Nr. 728/T: Ausstellungskatalog Jacob & Josef Kohn, Wien 1916. S. 39 mit Abb.
Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.485 DM.
Bodenplatte erneuert, Fassung erneuert. Fugen der Tischplatte ablesbar. Standring mit Spalt an der Verbindungsstelle zweier Bughölzer. Inaktiver Anobienbfall an der Standfläche.
75,5 x 59,5 cm.
718 Sitzbank in der Art Josef Hoffmanns. Um 1906. Ausführung wohl frühes 20. Jh.
Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien
Jacob & Josef Kohn 1849 Vsetín, Mähren – bis 1937 Marke verwendet
Massivholz und Bugholz, dunkelblau gefasst. U-förmiges Gestell, verbunden durch gebogene Zierstreben. Unterhalb der Zarge mit aufgelegten Kugeln. Sitzfläche mit Federpolsterung, Stoffbezug. Ohne Herstellerkennzeichnung.
Armlehnstühle dieses Modells befinden sich in der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst, Wien.
Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.320 DM.
Altersbedingte Nutzungsspuren. Bezug erneuert, leicht angeschmutzt.
H. 76 cm, B. 121 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 47 cm.
730 Qingbai (?)-Gefäß. China. Wohl Yuan-Dynastie, 1261– 1368
Steinzeug, rotbrauner Scherben, mit mattglänzender grünlich-grauer Glasur. Gedrückt kugelförmiger Korpus mit eingezogenem Hals und tellerförmig ausgestellten Mündungsrand. Korpus an Stand und Boden unglasiert. Am Boden ein Papier-Etikett des chinesischen Handelsverbandes Kulturgut der frühen 1950er Jahre mit Angaben zum Objekt.
Provenienz: Familienbesitz seit 1954, Diplomatengeschenk der chinesischen Staatsregierung.
Glasur herstellungsbedingt mit vereinzelten Luftblasen und Materialanhaftungen. Unterhalb des ausgestellten Mündungsrandes Glasurrisse (2 cm, 6 cm, 6 cm und 2 cm), zum Teil in Hals und Schulter einlaufend. Mündungsrand innenseitig mit oberflächlicher Bestoßung (max. 1,3 x 0,4 cm).
H. 12 cm.
733 Bechervase, Gu. China. Quing-Dynastie, wohl Kangxi. 1662–1722.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Dreifach unterteilter Korpus, jeweils umlaufend mit blütenblattförmigen Facetten, darin Fels-Baum-Blüten-Motive. Ungemarkt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Mündungsrand mit vereinzelten kleinen bis winzigen Chips (max. 1 cm) sowie einem Haarriss (ca. 4 cm).
H. 26,3 cm.
734 Große Schale im Imari-Stil. China. Wohl Kangxi. 1662–1722.
Porzellan, glasiert, unterglasurblau und aufglasureisenrot staffiert, Goldhöhungen, Mündungsrand mit braunen Faden. Im Spiegel mit der Darstellung eines Tempels, auf Felsen stehend, flankiert von floralen Motiven im Doppelreis. Am Mündungsrand ein umlaufendenes Band aus Kirschblütenzweigen. Die Außenwandung mit der Darstellung von Tempeln, Bergen, Wolken und Bäumen. Ungemarkt.
Mündungsrand mit kleiner Glasurfehlstelle. Mündungsrand mit Haarriss (ca. 10 cm). Spiegel mit Kratzern und Bereibungen. Dort auch kleine Glasurfehlstelle. Außenwandung etwas kratzspurig. Gold an einigen Stellen berieben. Vereinzelt kleine Brandfleckchen.
D. 22,8 cm, H. 11,1 cm.
735 Teller mit Aster-Dekor. China, Qing Dynastie, Kangxi Periode. 1662– 1722.
Porzellan, glasiert, unterglasurblau staffiert. Im Spiegel fünf Asternblüten, die Fahne mit einem Fries aus Kartuschen mit je einem Asterzweig mit Blüte. Boden mit Doppelring und Blatt in Unterglasurblau.
Partiell mit kleinen Brandflecken und Glasurunebenheiten. Standring innenseitig mit oberflächlichem, längerem Chip (ca. 3,5 cm).
D. 26,5 cm.
736 Drei vierpassige Famille Rose-Fußschalen. China. Wohl Tongzhi. 1862–74.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Der Spiegel mit figürlichem Dekor und einmal mit Widmung. Unterseits teilweise gemarkt.
Marken partiell verloren, eine Fußschale mit vollständig verlorener Marke.
L. 23,5 cm / 22 cm / 20,5 cm, H. 5 cm / 5,5 cm / 4,5 cm.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Jeweils mit Bambusdekor und Gedichten verziert. Böden mit roter Pinselmarke "Endloser Knoten" bzw. roter Stempelmarke.
Schale am Rand teils uneben und mit kleinsten Chips. Je mit kleinen Brandflecken, -rissen und Löchlein. Glasur und Malerei partiell berieben. Ein Koppchen mit Glasurfehlstelle und Haarriss.
Schale D. 17 xm, H. 7 cm, Teller D. 17,5 cm, Koppchen D. 10 cm, H. 6 cm.
740 Netsuke eines Chokwaro-Sennin. Japan. 18. Jh.
Elfenbein, geschnitzt.
Das Elfenbein-Netsuke zeigt den mystischen Einsiedler Chokwaro-Sennin. Der lächelnde Chokwaro trägt auf der Schulter eine Kalebasse, aus der er ein Pferd hervorzaubern konnte und mit diesem Zauberpferd die ganze Welt bereiste.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Galerie Zacke, Wien, 2010.
Bitte beachten Sie, dass ein Handel nur innerhalb der Europäischen Gemeinschaft erlaubt ist.
Mit einer Bescheinigung des Rates und Verordnung (EG) Nr. 865/2006
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H. 7,1 cm, B. 3 cm, T. 1,2 cm.
741 Netsuke des Unsterblichen Kinko, auf einem Karpfen reitend. Japan. Wohl 18. Jh.
Hirschhorn, geschnitzt.
Der Unsterbliche Kinko sitzt auf dem Rücken eines Karpfens. Kinko lebte der Legende nach im 4. Jahrhundert v. Chr. im Staat Zhao. Nach einem Aufenthalt beim König der Fische ermahnte er seine Schüler, keine Fische mehr zu töten. Das Hirschhorn-Netsuke hat eine annähernd runde Form und wurde vom Schnitzer ausgehöhlt (Ryusa-Netsuke), damit es ein leichteres Gewicht und damit bessere Trageigenschaften hat.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Andy Jordan, London, 2010; Neil Holton Japanese Art, Dunmow.
H. 5,5 cm, B. 5,9 cm, T. 2,3 cm.
742 Netsuke des Glücksgottes Fukurokuju. Japan. Wohl frühes 19. Jh.
Hirschhorn, geschnitzt.
Der Glücksgott Fukurokujo gilt als Verkörperung der Weisheit und des langen Lebens. Das Hirschhorn-Netsuke wurde aus einer Geweihgabel geschnitzt. Die materialbedingten Besonderheiten wurden geschickt in die Komposition einbezogen. So hält Fukurokuju in seiner linken Hand einen Wanderstab.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Galerie Gemini, München, 2000.
H. 5,4 cm, B. 4,1 cm, T. 1,3 cm.
743 Netsuke der Glücksgöttin Benten. Yamaguchi Chikuyôsai Tomochika (Werkstatt), Japan. Um 1890.
Yamaguchi Chikuyôsai Tomochika 1800 Edo (Japan) – 1873 ?
Elfenbein, geschnitzt. Rückseitig signiert "Tomochika".
Das Netsuke zeigt die Glücksgöttin Benten mit einem Fächer und zwei Symbolfiguren der Langlebigkeit zu ihren Füßen. Benten gilt als Göttin der Liebe und Barmherzigkeit sowie als Schutzpatronin der schönen Künste.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Kunsthandel Klefisch, Köln, 2015; Sammlung K. M. Schwarz.
Mit einem Gutachten von Hans-Martin Schmitz, Köln, registrierter Gutachter beim Bundesamt für
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H. 3,9 cm, B. 3,3 cm, T. 2,2 cm.
744 Netsuke des Glücksgottes Ebisu (Manju). Japan. 2. H. 19. Jh.
Walrosszahn, geschnitzt.
Das Netsuke ist in runder Form (Manju) zeigt in Flachrelief den Glücksgott Ebisu mit Angel und einem Fisch. Ebisu ist der Schutzgott der Fischer und Händler. Die Materialbesonderheiten wurden geschickt in die Darstellung einbezogen, sodass auch die beiden Hälften passgenau zueinander sind.
Mit einem Zertifiket von Hans-Martin Schmitz, Köln, registrierter Gutachter beim Bundesamt für Naturschutz, vom 11.03.2021.
D. 4 cm, H. 2 cm.
745 Kiseruzutsu, Muso-zutsu (Pfeifenhalter). Japan. Wohl Meiji-Periode (1868–1912).
Ebenholz, geschnitzt. Montierung aus Eisen, partiell vergoldet und versilbert. Relief mit einem Vogel auf einem Kaki-Zweig sitzend. Mit Pfeife, ergänzt.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Kunsthandel Klefisch, Köln.
Sehr unscheinbar kratzspurig.
L. 20,5 cm.
746 Tabaktasche (Tabakoire). Japan. Wohl 19. Jh.
Bambus, geschnitzt, Messing. Tabakoire in Form einer Daruma-Puppe, die Vorderseite mit Insektendekor.
Daruma führte den Buddhismus in Japan ein. Der Legende nach verbrachte er sieben Jahre in Meditation. In dieser Zeit verkümmerten seine Beine. Er wird oft als Stehaufmännchen und Spielzeug dargestellt. Symbolhaft weist dieses Spielzeug auf die Notwendigkeit innerer Besinnung hin.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Nagel Auktionen, Stuttgart, 2008.
Behälter: H. 10,9 cm, B. 8,2 cm, T. 5,5 cm.
747 Kleine Lackdose. Japan. Meiji-Periode (1868–1912).
Holz, Lackmalerei in Schwarz, mit Iris- und Wellendekor in Gold, innenseitig und am Boden mit nahiji-Dekor, im Spiegel des Deckels ebenfalls Iris-Dekor. Korpus mit eingezogenen Ecken und Überfalldeckel. Zu den Seiten mit zwei Kupferhalterungen für die Kordeln.
Deckel und freistehende Bereiche des Korpus unscheinbar lichtgeblichen. Deckel unterseits mit sehr kleinen Chips.
H. 6,4 cm, B. 9 cm, T. 9 cm.