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AUKTION 84 07. März 2026
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661   Filigraner Diamant-Ring im Art déco-Stil.

14K Weißgold. Ungemarkt (geprüft). Zentraler Diamant (ca. 0,05 ct) im Altschliff in Zargenfassung. Schultern der Ringschiene mit je zwei kleinen Diamantenrosen, Ajourfassung, besetzt.

Ringgröße 59, 2,5 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
420 €

662   Art déco-Weißgoldbrosche mit Diamanten. Alfred Roesner, Dresden.

Alfred Roesner 1837 Dresden

14K Weißgold (geprüft). Stabbrosche in Handarbeit mit einer Abfolge von je drei Diamanten im Altschliff (je ca. 0,1 ct) eingesetzt in auf der Spitze stehenden Quadraten. Diese flankieren den zentralen Diamanten im Altschliff (ca. 0.6 ct), ebenfalls in einem auf der Spitze stehenden Quadrat. Die Ränder aufwendig mit Millegriffes verziert und von je sechs Kleinstdiamanten im Altschliff flankiert. In einem wohl originalen Etui des Juwelier Alfred Roesner, Dresden.

Vereinzelt mit minimalen Bereibungen, minimal verformt. Stoff des Etuis mit leichten altersgemäßen Bereibungen.

L. 5,5 cm, 6,9 g.

Schätzpreis
800-900 €
Zuschlag
1.700 €

663   Zarter Goldring mit Brillant-Solitär. Moskau.

585er Roségold und Weißgold. Mit sowjetischem Prüfstempel in Spatenform, Inspektion Moskau. Feingehaltsmarke und graviert bezeichnet "o 4 91". Brillant (ca. 0,4 ct. / helles Weiß / IF).

Ringgröße 55, 3,2 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
360 €

664   Bicolor-Ring mit kleinem Brillant.

585er Weißgold, mit Feingehaltspunze, Hersteller-Marke "Kr+" und Modell-Nr. "120". Sichtseite gebürstet, mit einem feinen Streifen in Gelbgold. In der Ringschiene ein Brillant (ca. 0,04 ct / leicht getöntes Weiß).

Am Kopf feine Kratzspuren und Bereibungen.

Ringgröße 63, 10,5 g.

Schätzpreis
700 €

665   Weißgold-Brillant-Pavé-Ring.

585er Weißgold, Feingehaltsmarke "14 K ", Juweliersmarke.
79 Brillanten in Pavé-Fassung, angeordnet in einem zentralen Carrée, flankiert von je zwei weiteren, welche oben und unten von einem Band gerahmt werden. Carréebegrenzung mit Millesgriffes abgesetzt.

Ringgröße 52, 11 g.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
550 €

666   Herren-Goldring mit Brillant.

585er Gelbgold. Feingehaltsmarke sowie figürliche Juweliersmarke. Brillant (ca. 0,1 ct) in Krappenfassung.
Kopf in Kastenform. Goldschmiede-Arbeit.

Ringgröße 66, 12,3 g.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
850 €

667   Wellenbandring mit Rubin-Besatz. John C. Rinker, USA.

14K Gelbgold, Feingehaltsmarke, Herstellermarke "JCR".
Geschwungenes Band aus 76 Rubinen in vierreihiger Pavé-Fassung, flankierend zwei Felder mit je 15 Brillanten in Pavé-Fassung.

Ringgröße 52, 10 g.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
550 €

668   Bandring mit Rubellit-Carrés. Robert Guild (zugeschr.), USA.

750er Weißgold, Feingehaltsmarke. Juwelier-Marke "GUILD" mit eingraviertem Diamanten. In einer auf die Ringschiene aufgebrachte Tafel drei Carrés mit je einem zentralen Rubelliten im Kissenschliff, flankiert von Brillanten. Innenseite der Ringschiene im Bereich des Kopfes durchbrochen gearbeitet.

Rubelliten mit Jardin.

Ringgröße 54, 11,4 g.

Schätzpreis
900 €
Zuschlag
750 €

669   Ring mit Amethyst-Solitär.

14K Gelbgold und Weißgold (geprüft). Feingehaltsmarke "N 14K". Ringschiene mit je drei tropfenförmigen Aussparungen am Übergang zum Stein. Mit zentralen Amethyst im Ovalschliff (16 x 11 mm, ca. 8 ct), krappengefasst in Weißgold. Mit einem Kranz aus acht ovalen Kartuschen, diese jeweils mit einem Rubin, einem Saphir und zwei hellgrünlichen Saphiren besetzt.

Ringgröße 52, 12,3 g.

Schätzpreis
800 €

670   Ring mit großem Feueropal-Solitär.

14 K Palladium-Fassung und Ringschiene, Materialmarke "14 K Pall", Juwelier-Marke (undeutlich). Feueropal im Smaragd-Schliff in Krappenfassung, zarter Jardin (18 x 13 x 10 mm, ca. 12 ct). Mittig der langen Seiten je ein Brillant, ebenfalls in Krappenfassung.

Eine lange Facettkante mit zwei deutlicheren Chips.

Ringgröße 50, 11 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

671   Goldring mit großem Karneol-Cabochon.

14 K Gelbgold (geprüft). Ungemarkt. Die breite Ringschiene seitlich am Übergang zum Kopf mit floralem Dekor. Karneol-Cabochon (23 x 17 mm, ca. 23 ct), mit feiner Zeichnung und feinem Relief.

Kleine Gussunregelmäßigkeiten, insbes. an den Ansätzen der Ringschiene.

Ringgröße 56, 13,2 g.

Schätzpreis
850 €

672   Brillant-Blütenring.

585er Gelbgold und Weißgold, Feingehaltsmarke. Besetzt mit 19 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in der konvexen Blütenmitte, pavégefasst, und ca. 53 baguettegeschliffenen Diamanten (ges. ca. 0,4 ct) in sechs Blütenblättern, kanalgefasst.

Ringgröße 62, 5 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

673   Brillant-Blüten-Collieranhänger.

585er Gelbgold und Weißgold, Feingehaltsmarke. Besetzt mit 19 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in der konvexen Blütenmitte, pavégefasst, und ca. 53 baguettegeschliffenen Diamanten (ges. ca. 0,4 ct) in sechs Blütenblättern, kanalgefasst. Mit einer 333er Gelbgold-Gliederkette.

Federringschließe defekt.

L. 45 cm, 4,3 g, Kette 2,4 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

674   Collieranhänger mit Buriti-Feueropal.

375er Gelbgold- und Weißgoldfassung, Feingehaltsmarke.
Buriti-Feueropal in antikem Kissenschliff (ca. 13 ct), mit kleinsten Brillanten an Anhänger und Collierschlaufe sowie seitlich neben dem Opal.

Mit einem Kaufzertifikat.

Opal mit deutlichem Krakelee, auch oberflächennah. Eine Ecke mit durchlaufendem Spaltriss.

L. 3,8 cm, 9,5 g.

Schätzpreis
380 €

675   Organisch geformter Collieranhänger mit Brillanten und Rohdiamanten.

750er Gelbgold, mit Feingehaltspunze und Herstellermarke in Form eines Vogels. Gold flächig mattiert. Neun krappengefasste Brillanten (ges. ca. 0,3 ct / Leicht getöntes Weiß) sowie 3 Rohdiamanten in verschiedenen Farbvarietäten, in Spangen gefasst.

L. 4 cm, 10,2 g.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
650 €

676   Demi-Parure mit Saphiren und Perlen.

Goldring. 14K Gelbgold (geprüft). Marke "JI" im Rechteck sowie eine figürliche Juweliersmarke. Saphir (ca. 0,1 ct) im Ovalschliff in Krappenfassung und Saatperlen auf mit Millegriffes verzierter Kettenform, durchbrochen durch ein glattes Kettenglied. Die Form erinnert an ein Ewigkeitssymbol.
Ringgröße 59, 3,4 g.

Gold-Ohrhänger. 585er Gelbgold. Feingehaltsmarke. Saphire (je 0,3 ct) im Ovalschliff in Zargenfassung sowie Perlen.
L. 3,8 cm, ges. 7,2 g.

Gold-Brosche. 585er
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Schätzpreis
1.300 €
Zuschlag
2.600 €

677   Florale Perlenbrosche in Traubenform.

14 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "14K". Brosche in Form einer Traube aus drei Goldblättern und zartem, teilweise tordiertem Golddraht in Rankenform, mit acht Perlen (je ca. 5–6 mm) als Beeren.

Montierungen der Perlen mit Klebespuren. Broschnadel deformiert.

L. ca. 6 cm, 10,2 g.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
550 €

678   Sichelförmige Gold-Brosche mit Rubinen und Saatperlen.

585er Gelbgold. Mit Feingehaltsmarke und einer Juweliermarke (?) "G" mit Stern. Alternierend besetzt mit 21 Rubinen und 23 Saatperlen.

4,6 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
500 €

679   Paar Manschettenknöpfe mit Monogramm "WFB".

585er Gelbgold, Feingehaltsmarke, Juweliersmarke "RLB" und "JWR". Ligiert gaviertes Monogramm "WFB", umrahmt von je zwei geschwungenen Linien.

4,7 g.

Schätzpreis
420 €

680   Paar Manschettenknöpfe mit Spektrolith. Kupittaan Kulta Oy, Turku, Finnland. 1971.

Kupittaan Kulta Oy 1945 Turku, Finnland – 1994 ebenda

585er Gelbgold, mit Juweliersmarke, Landesmarke, Feingehaltsmarke, Stadtmarke Turku und Jahresmarke. Besetzt mit Spektrolithen (je 18 x 7 mm).

Marken auf einem Manschettenknopf verschlagen.

Ges. 10,9 g.

Schätzpreis
650 €

681   Füllfederhalter Meisterstück Classique Solitaire Vermeil Nr. 144. Montblanc. 1991– 2000.

Montblanc GmbH 1906 Berlin

925er Silber, vergoldet. Korpus mit Faden-Guilloche. Gemarkt "Ag 925". Auf der Zwinge der Hülle bezeichnet "MONT BLANC – MEISTERSTÜCK" sowie auf dem Clip-Ring nummeriert "GM101349" "GERMANY METAL3". Auf dem Schraubring des Kolbens nochmals gemarkt "METAL". Bicolor Feder "4810", gemarkt "18 K Montblanc 750". Herausnehmbarer Tintentank, die Zwinge vergoldet mit Bezeichnung "MONTBLANC Germany".

Innenhülle der Kappe etwas lose. Feinste Nutzungsspuren.

L. 13,5 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
400 €

682   Mühle Glashütte City 99 Automatic-Armbanduhr. 2000 -2016.

Mühle-Glashütte GmbH 1869 Glashütte

Edelstahl. Mit geschliffener Lünette. Entspiegeltes, kratzfestes Saphirglas. Krone einschraubbar. Automatikwerk, ETA 2824 (Schweiz) Version Mühle. 38 h Gangreserve.
Verschraubter Boden mit Sichtfenster, dort mit gravierter Serien-Nr. "11927" sowie allgemeiner Modell-Referenz-Nr. "M1–99–40".
Schwarz guillochiertes Zifferblatt mit Strich-Indizes, Zeiger nachtleuchtend (mit Super-LumiNova belegt), Zentralsekunde. Wasserdicht bis 10 bar.
Edelstahlarmband mit Doppelfaltschließe.
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D. 40 mm, H. 10 mm.

Schätzpreis
900-1.200 €

683   Sammlung von 32 Armbanduhren, mit fünf Sondermodellen. SWATCH, Schweiz. 1983– 2008 / Drei Armbanduhren. Michel Jordi bzw. Fortis, Swiss. 1991.

SWATCH 1983 Biel

SWATCH mit Originalverpackung:
1) Armbanduhr Automatic. Modell "Graue Hütte", 1993
2) Armbanduhr Quartz. Modell "World 2", 2001
3) Armbanduhr Quartz. Modell "Be Lucky", Chinese New Year, 2007
4) Armbanduhr Quartz. Modell "DARK BEAUTY", 2007
5) Armbanduhr Quartz. Modell "Space People", 1993
6) Armbanduhr Automatic. Modell "Round", 1994
7) Armbanduhr Automatic. Modell "Francois", 1992
8) Armbanduhr Quartz. Modell "Madre mia", 2008
9) Armbanduhr Quartz. Modell
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L. je ca. 23 cm.

Schätzpreis
950 €

684   Spazierstockkamera "Ben Akiba" – Replik. (Patent Emil Kronke für A. Lehmann, Berlin). Um 1903.

Emil Kronke 19./20. Jh.
Alfred (?) Lehmann 19./20. Jh.

Neusilber, ziseliert. Schuss aus Bambus, lackpoliert. Objektiv, wohl 1:9 / 35 mm, an der vorderen Stirnwand des Griffs, hinter einer scharnierten Klappe. Aufnahmeformat 13 x 25 mm auf Rollfilm. Im Griff zwei Aufnahmen für die Filmspulen sowie drei Ersatzspulen. Mit fünf Filmrollen, bezeichnet "Emulsion". Ohne die Serien-Nr. im Gehäuse.

Zum Original vgl.:
Deutsches Museum, München, InvNr. 63206.
Schweizer Kameramuseum, Vevey.

Als um 1880 Gelatine-Trockenplatten erfunden
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L. 96 cm.

Schätzpreis
3.200 €
Zuschlag
2.800 €

685   Zwei Tabletts. Orfèvrerie Christofle, Paris. Nach 1935.

Orfèvrerie Christofle 1830 Paris

Metall, versilbert. Unterseits mit dem Firmenstempel "OC" für Orfèvrerie Christofle. Auflagenbezeichnung "129" bzw. "58"
sowie Seriennummer "576980" bwz. "882524".

Wohl mit einem Schutzlack versehen. Nutzungsbedingt leichte Kratzspuren, im Gesamteindruck unauffällig. Das kleinere Tablett mit leichten Bereibungen der Versilberung an den Kanten.

30,5 x 37,5 cm / 43 x 53,5 cm.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
360 €

686   Turmkreuz der Dresdner Frauenkirche. 1740er Jahre. Verkleinerte Kopie 2000.

Johann George Schmidt 1707 Fürstenwalde – 1774 Dresden

Kupfer, vergoldet, partiell mit blauem Email staffiert, im Maßstab 1:10 Nr. 5 von 100 Exemplaren der 1. Auflage. Auf einem Sandstein-Sockel montiert.

Mit der originalen Quittung des Juweliers Leicht, Dresden, vom 20. Juli 2000 sowie einem Kupferschild mit Objektinformationen.

H. 48,5 cm, H. (mit Sockel) 66 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

687   Prunkmorion im Stil der deutschen Hochrenaissance. Wohl 2. H. 19. Jh.

Galvanoplastik, Kupfer, hellbraun patiniert, partiell goldfarben lackiert. Zweiteilig gearbeitete Sturmhaube mit hohem Kamm und spitz zulaufender Krempe, vollflächig mit reichem Trophäendekor reliefiert. Am Kamm zusätzlich Medaillons mit Personifikationen von Krieg und Frieden. Auf der Glocke li. die Bekehrung des Saulus, re. der Einzug Konstantins in Rom.

Die Galvanoplastik ist eine Kopie nach dem eisernen Sturmhelm des sächsischen Kurfürsten Christians I., der um 1589 in Augsburg
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H. 38 cm, B. 43,5 cm, T. 22 cm.

Schätzpreis
750 €

688   Pulverflasche im Stil der Renaissance. Wohl Norditalien. 19. Jh.

Heller Rinderknochen. Umlaufend fein graviert und geschwärzt mit Tieren und mythologischen Figuren, wohl dionysisches Gefolge, zwischen übereinanderliegenden Ornamentbändern. Mit beinerner Schütte und eisernen Trageösen.

Schütte lose und mit kleinem v-förmigen Materialverlust am Mündungsrand. Stopfen und Boden fehlend. Eisenteile mit Korrosionsspuren.

H. 36 cm.

Schätzpreis
500 €

689   Ritterliches Zweihandschwert "Anderthalbhänder" oder "Bidenhänder". Wohl Deutsch. Wohl 16. Jh.

Eisen, geschmiedet. Langschwert. Massive, zweischneidige, gerade Klinge. Kurze Hohlbahn. Mit beidhändig kreuzförmigem Gehilz. Parierstange blattförmig gegenläufig geschwungen. Zapfenförmiger Knauf. Auf der Oberkante der Klinge die Inschrift "1552".

Vgl.: Hand and a Half Sword, Deutsch, ca. 1500–1525. Arms and Armors Collection, Metropolitan Museum New York, Inv.-Nr. 1988.26.

Lit.:
George Cameron Stone: A glossary of the construction, decoration and use of arms and armor
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L. 149 cm (gesamt) x 46,5 cm (Parierstangen), Klinge 116 x 6 cm, Hohlbahn 25 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €

691   Schmuckrahmen im Louis-XIV- / Régence-Stil. 19. Jh.

Nadelholz, Stuck. Partiell über rotbraunem Poliment vergoldet,
zweilagige Konstruktion mit Eckverblattung. Bohrlöcher eines imitiertes Fraßbildes. Mit einer Messing-Plakette "EGLON VAN DER NEER. 1643–1703". Verso auf der o. Rahmenleiste in weißer Kreide bezeichnet "66 A", auf der re. Rahmenleiste in roter Farbe "F.t.B.".

Gehrungen mit alterungsbedingten Rissen. Kleine Fehlstellen und Risse im Stuck, Ablösungen.

Ra. 49,5 x 44 cm, Falz 26 x 20 cm, Profil 11,5 x 7,5 cm.

Schätzpreis
150 €

692   Geschnitzter Rahmen im Stil des Barock. Wohl 19. Jh.

Goldfarbene Fassung auf dunkelbraunem Poliment. Schmale Sichtleiste mit Hohlkehle und Halbrundstab. Breite durchbrochen gearbeitete Schnitzerei aus Rollwerk und Akanthusblättern. Mit o. mittigem stilisierten Wappenschild.

Partiell berieben. Kleine Absplitterungen, insbesondere auf dem Halbstab.

Ra. 52 x 63 cm, Falz 39,3 x 49,8 cm, Profil 7,4 x 2,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

693   Großer Plattenrahmen im Louis XVI-Stil. Frankreich. Um 1860/1870.

Holz und Stuck mit Blattvergoldung über rotem Bolus. Profil: Sichtleiste mit Perlstab, einfache Platte, Blattspitzenfries, Platte, abfallende Kehle. Gehrungen mit konischen Schwalbenschwanz-Dübeln ausgeführt (vgl. Schmitz, Band II, Fig. 48).

Zur Profilausprägung vgl. identisch Schmitz: Lexikon der europäischen Bilderrahmen Band II,
Fig. 41 "… handelt es sich um eine sehr genaue Kopie im Stil der frühen Louis-XVI Plattenrahmen. Eine identische historische Entsprechung mit
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Ra. 90,5 x 81 cm, Falz 82 x 72,3 cm, Profil 5,5 x 2,5 cm.

Schätzpreis
500 €

694   Historistischer Schmuckrahmen. 2. H. 19. Jh.

Holz und Stuck, goldfarben gefasst. Eckverblatteter Konstruktionsrahmen mit ovalem Einleger. Die Ecken sowie jeweils mittig die Kanten verziert mit plastischen, akanthusgerahmten Kartuschen. Eckverblattung mit gravierten Motiven, die den Kartuschen ähneln. Kannelierter Halbrundstab mit Wickelbandmotiv.

Stellenweise Risse und Sprünge im Holz.

Ra. 88 x 71 cm, Falz (oval) 79 x 63 cm, Profil (schmalste Stelle) 4,5 x 4,5 cm.

Schätzpreis
240 €

695   Biedermeier-Rahmen mit originalem Glas. Frühes 19. Jh.

Holz, ebonisiert. Form: Plattenrahmen mit aufgesetzten Eckquadern. Mit mundgeblasener Glasscheibe und originaler Rückwand.

Rahmen ca. 25 mm verworfen. Ebonisierung partiell berieben.

Ra. 68 x 84,5 cm, Falz 58,5 x 75,7 cm, Profil 5,7 x 2,7 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

696   Prunkvoller neobarocker Rahmen mit Spiegel. Wohl spätes 19./frühes 20. Jh.

Holz, geschnitzt, vergoldet. Facettiertes Spiegelglas.

Gehrungen des Rahmens geöffnet, Bruchstellen im Blattwerk. Spiegel minimal kratzspurig.

H. 73 cm, B. 60 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
360 €

703   Aufsatz eines Buffet à deux corps. Wohl Elsass. 2. H. 18. Jh.

Nussbaum und Nussmaser. Türen mit je drei geschweiften Füllungen, die mittleren Füllungen mit intarsiertem Faltstern. Kantenlisene auf 45° gedreht. Geschweifte Beine. Nadelholzrückwand mit Schrupphobelung. Bänder in Messing. Messingbeschläge mit feiner Ziselierung. Zweitoriges Schloss. Mit einem Schlüssel.

Altersgemäße Gebrauchsspuren, vereinzelte Spuren eines inaktiven Anobienbefalls. Mehrere fachmännische Ergänzungen. Zarge erneuert, Stollenteil ergänzt. Schloss und Beschläge ergänzt, Bänder wohl ergänzt.

H. 188,5 cm, B. 152,5 cm, T. 50 cm.

Schätzpreis
750 €

704   Vitrinenaufsatz. Sachsen. Wohl 18. Jh.

Holz, lackpoliert und farbloses Glas sowie Gelbmetall. Hochrechteckiger, eintüriger und dreiseitig verglaster Korpus, vorderseitig furniert, mit gewölbter Giebelzone und profilierten Kanten. Kantenlisene auf 45° gedreht und ebenfalls verglast. Das Eingerichte blau lackiert, mit zwei Fachböden und einem stoffbezogenen Boden. Rückwand mit Holznägeln befestigt sowie mit einer Aufhängevorrichtung versehen. Auf der Rückwand ein Aufkleber "Beklebezettel 933 Döbeln Ost nach Meissen". Kastenschloss mit zugehörigem Schlüssel.

Restaurierter Zustand, Unterseite erneuert. Wölbung im Holz an der Oberseite des Objekts. Inaktiver Wurmbefall an Oberseite und Rückseite, einzelne, unscheinbare Spuren auch an der Vorderseite. Tür nicht ganz bündig schließend.

H. 84 cm, B. 77 cm, T. 33,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

705   Klassizistische Kommode. Mitteldeutsch. Wohl um 1800.

Nusswurzel auf Nadelholz furniert. Dreischübiger Korpus mit schräg gestellten Ecklisenen, die Seitenwände je an der Rückseite mit Pilaster. Kassettierte Rückwand.
Originale Tourenschlösser, zwei Schlüssel vorhanden.

Furnier mit Rissbildung. An der li. Korpusseite sowie auf der Deckplatte o.re. mit Fehlstellen im Furnier. Umlaufende Profilleisten z.T. abgleimt. Eine Füllung der Rückwand mit Trockungsriss. Handhaben fehlend. Schlüsselschilder ergänzt, lose sitzend. An zwei Schubkorpi die Laufkanten der Seitenwände erneuert.

H. 82 cm, B. 120,5 cm, T. 60 cm.

Schätzpreis
400-500 €
Zuschlag
360 €

706   Aufsatzkommode. Wohl Sachsen. 1. H. 18. Jh.

Nussbaum und Nusswurzel, furniert und lackpoliert. Hochrechteckiger, zweitüriger Aufbau mit geschweiftem Kranzgesims. Das Eingerichte mit sechs Schüben, mit drei Geheimfächern hinter dem o.li. Schub sowie zwei Fachböden. Dreischübiges Kommodenteil mit geschweiften Fronten. Geschweifte Zargenfüße. Bekrönte Messingbeschläge, Griffe mit Palmettendekor. Mit einem Schlüssel.


Umfassend restauratorisch überarbeitet. Schrankoberseite wohl im Originalzustand.Traversrahmen des Kommodenteiles erneuert.
Schübe des Eingerichtes wohl erneuert. Rückwände erneuert. Die Türblätter verformt, außen- und innenseitig mit Furnierrissen, Schlagleiste ergänzt). An den Türen mittige Zuhaltungen ergänzt. Schubfronten des Kommodenteils und des Eingerichtes neu furniert. Vereinzelt mit Spuren eines inaktiven Anobienbefalls.

H. 225 cm, B. 125,5 cm, T. 58 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €

707   Tisch im Louis XV-Stil. 20. Jh.

Buche (?), geschnitzt, über rotem Bolus goldfarben gefasst und mit goldfarbener Schlagmetallauflage. Halbtransparenter Überzug, partiell mit Rubinschellack geölt. Geschweifte Zargen mit Voluten- und Blattdekor auf kreuzschraffiertem Grund, gekreuzte und geschweifte Mittelstreben mit bekrönendem Voluten-Abschluss. Mit einer späteren Nero Marquina Marmorplatte, passig geschweift, profiliert und gekehlt.

Aufwendig neu gefasst, Fassung partiell mit Ablösungen und altersbedingten Bestoßungen.

L. 79,8 cm, B. 54 cm, H. 70 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

708   Paar Konsolen im Louis XV-Stil. 18./19. Jh.

Holz, geschnitzt, grundiert, goldfarben gefasst und mit goldfarbener Schlagmetallauflage. Die Zarge und die geschweiften Beine mit Akanthusblatt- und Volutendekor, der Mittelsteg mit bekrönender Palmette. Lose aufliegende Larvikitplatten.

Oberflächen mit wenigen Bereibungen, altersbedingte Bestoßungen. Fassung erneuert, teils unfachmännisch. Larvikitplatten ergänzt.

H. 83,5 cm, B. 53 cm, T. 33,5 cm / H. 82,5 cm, B. 51 cm, T. 30 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

709   Paar Rokoko-Armlehnstühle. Italien. 18. Jh.

Holz, geschnitzt, grundiert und vergoldet. Zargen, Lehne und Armlehnen mit Blattwerk-, Fächer- und Volutendekor, die vordere Zarge und das o. Lehnenbrett mit durchbrochen gearbeiteter C-Volute. Rückenlehne kartuschen-, Sitzfläche trapezförmig. Geschweifte Armlehnen mit Volutenabschlüssen. Die Zargen innen mit einem Stempel (undeutlich, nicht aufgelöst) bzw. einer schablonierten Bezeichnung "CL 25". Lehne und Sitzfläche gepolstert und mit schwarzem Stoffbezug.

Fachmännisch restaurierter Zustand. Tragleiste und Eckverstärkung in Eiche ergänzt, Zargen weitestgehend ergänzt. Vergoldung erneuert, teils berieben sowie mit minimalen Bestoßungen. Polsterung und Bezug erneuert.

H. 118 cm, B. 67 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 46 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.000 €

710   Kanapee im Louis XV-Stil. 2. H. 19. Jh.

Holz, geschnitzt, vergoldet. Geschweifte Zargen und seitliche Lehnenstützen mit Voluten-, Akanthusblatt- und Blütendekor. Sitz- und Lehnenfläche in klassischer Bauweise gepolstert mit Gurtung und Rosshaar, schwarzer Stoffbezug.

Oberfläche etwas berieben. Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert.

H. 93 cm, B. 185 cm, T. 75,5 cm.

Schätzpreis
500 €

711   Großer Louis XV-Fauteuil "à la reine". Wohl Frankreich. Mitte 18. Jh.

Buche, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Muschel-, Akanthusblatt- und Volutendekor sowie umlaufend mit Muscheldekor, die Füße in Volutenform. Geschweifte Armlehnen mit zentraler Rosette. Sitzfläche rosshaargepolstert mit Gurtung, Gobelinbezug mit Blumenmuster. Die Rückenlehne mit Rohrgeflecht.

Ehemalige Rohrgeflechtbespannung der Sitzfläche nicht erhalten. Rohrgeflecht, Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert. Inaktiver Holzwurmbefall unterhalb der Sitzfläche.

H. 100 cm, B. 75 cm, T. 60 cm.

Schätzpreis
750-800 €
Zuschlag
4.400 €

712   Louis XV-Fauteuil "à la reine". Wohl Frankreich. Mitte 18. Jh.

Buche, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Muschel-, Akanthusblatt- und Volutendekor, die Füße in Volutenform. Geschweifte Armlehnen mit zentraler Rosette. Sitzfläche rosshaargepolstert mit Gurtung über Rohrgeflecht, Gobelinbezug mit Blumenmuster. Die Rückenlehne mit Rohrgeflecht.

Minimale Gebrauchsspuren. Rohrgeflecht sowie Polsterung fachmännisch erneuert. Inaktiver Holzwurmbefall unterhalb der Sitzfläche.

H. 97 cm, B. 65 cm, T. 60 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

713   Kanapee im Louis XV-Stil. 19. Jh.

Nadelholz, geschnitzt. Zargen, Beine und Lehne mit geschnitztem Blatt-, Blüten- und Volutendekor, die Füße in Volutenform. Das obere Lehnenbrett mit dreifacher C-Voluten-Bekrönung. Geschweifte Armlehnen mit Polsterung. Sitzfläche und Rückenlehne in klassischer Polsterung mit Gurtung und Sprungfedern, mit Gobelinbezug mit Blumendekor.

Übliche Altersspuren. Zwei von sieben Füßen fachmännisch angeschäftet. Vergoldung erneuert. Polsterung und Bezug erneuert.

H. 94 cm, B. 162 cm, T. 73 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

714   Biedermeier-Armlehnstuhl. Wohl norddeutsch. Um 1830/1840.

Kirschbaum. Seitenrahmen-Konstruktion, die Armlehnen mit großen Volutenabschlüssen. Konische, ausgestellte Vierkantbeine. Sitzfläche und Lehne rosshaargepolstert, Stoffbezug. Sitzpolster lose im Seitenrahmen eingelegt.

Altersbedingte Gebrauchsspuren. Partielle Absplitterungen an den Fußenden. Minimaler, inaktiver Wurmbefall an der Innenseite der vorderen Zarge. Polsterung und Stoffbezug erneuert.

H. 89 cm, B. 55,5 cm, T.67,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
650 €

715   Paar Neo-Empire-Armlehnstühle im Stil von Pierre-Antoine Bellangè. Wohl spätes 19. Jh.

Pierre-Antoine Bellangé 1757 Paris – 1827 ebenda

Nussbaum, partiell in Mahagoni-Furnier akzentuiert, lackpoliert, eingesetzte Faden-Intarsien in Messing. Figürliche Armlehnstützen in Schwanenform. Rückenlehne mit Lyra. Das o. Lehnenbrett mit Messingintarsie mit der Darstellung zweier Schwäne und einer Obstschale auf Akanthusranken. Sitzfläche gepolstert und mit Stoffbezug.

Altersgemäße Gesprauchsspuren. Oberseite der Schwanenstützen berieben. Löchlein an der Innenseite der Armlehnen aufgrund einer früheren Polsterung. Messingeinlagen an wenigen Stellen mit unscheinbaren Ablösungen. Polsterung und Bezug erneuert.

H. 90 cm, B. 58 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 50 cm / H. 90 cm, B. 57 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.

Schätzpreis
600-700 €

716   Seltener hoher Armlehnstuhl "895 Hous'Hill". Nach Charles Rennie Mackintosh, wohl Alivar, Florenz. 1904. Ausführung wohl späte 1980er Jahre.

Charles Rennie Mackintosh 1868 Glasgow – 1928 London

Esche, schwarz lackiert. Rückenlehne aus Bugholz, mit Einsätzen aus türkisblauer Glaspaste. Gepolsterte Sitzfläche mit Gurtung. Mintgrüner Samtbezug. Ohne Herstelleretikett.

Nach dem Entwurf von Charles Rennie Mackintosh für das Zeichenzimmer von Catherine Cranstons in Hous'hill, Nittshill, Glasgow, Schottland.

Ein identischer Stuhl verzeichnet in: Museo Della Sedia Collection
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H. 126 cm, B. 55 cm, T. 52 cm, Sitzhöhe ca. 44 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
460 €

717   Tisch in der Art des "728/ T" für das Kabarett "Fledermaus", Wien. Nach Josef Hoffmann für Jacob & Josef Kohn. Entwurf 1906. Ausführung wohl frühes 20. Jh.

Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien

Massivholz, Bugholz, dunkelblau gefasst. Mit vier Kugeln jeweils an den Enden der doppelten Tischbeine, unterhalb der Zarge sowie auf der Bodenplatte. Ohne Herstellerkennzeichnung.

Vgl. zum Original Modell-Nr. 728/T: Ausstellungskatalog Jacob & Josef Kohn, Wien 1916. S. 39 mit Abb.

Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.485 DM.

Bodenplatte erneuert, Fassung erneuert. Fugen der Tischplatte ablesbar. Standring mit Spalt an der Verbindungsstelle zweier Bughölzer. Inaktiver Anobienbfall an der Standfläche.

75,5 x 59,5 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
550 €

718   Sitzbank in der Art Josef Hoffmanns. Um 1906. Ausführung wohl frühes 20. Jh.

Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien
Jacob & Josef Kohn 1849 Vsetín, Mähren – bis 1937 Marke verwendet

Massivholz und Bugholz, dunkelblau gefasst. U-förmiges Gestell, verbunden durch gebogene Zierstreben. Unterhalb der Zarge mit aufgelegten Kugeln. Sitzfläche mit Federpolsterung, Stoffbezug. Ohne Herstellerkennzeichnung.

Armlehnstühle dieses Modells befinden sich in der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst, Wien.

Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.320 DM.

Altersbedingte Nutzungsspuren. Bezug erneuert, leicht angeschmutzt.

H. 76 cm, B. 121 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 47 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
1.000 €

730   Qingbai (?)-Gefäß. China. Wohl Yuan-Dynastie, 1261– 1368

Steinzeug, rotbrauner Scherben, mit mattglänzender grünlich-grauer Glasur. Gedrückt kugelförmiger Korpus mit eingezogenem Hals und tellerförmig ausgestellten Mündungsrand. Korpus an Stand und Boden unglasiert. Am Boden ein Papier-Etikett des chinesischen Handelsverbandes Kulturgut der frühen 1950er Jahre mit Angaben zum Objekt.

Provenienz: Familienbesitz seit 1954, Diplomatengeschenk der chinesischen Staatsregierung.

Glasur herstellungsbedingt mit vereinzelten Luftblasen und Materialanhaftungen. Unterhalb des ausgestellten Mündungsrandes Glasurrisse (2 cm, 6 cm, 6 cm und 2 cm), zum Teil in Hals und Schulter einlaufend. Mündungsrand innenseitig mit oberflächlicher Bestoßung (max. 1,3 x 0,4 cm).

H. 12 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
950 €

733   Bechervase, Gu. China. Quing-Dynastie, wohl Kangxi. 1662–1722.

Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Dreifach unterteilter Korpus, jeweils umlaufend mit blütenblattförmigen Facetten, darin Fels-Baum-Blüten-Motive. Ungemarkt.

Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.

Mündungsrand mit vereinzelten kleinen bis winzigen Chips (max. 1 cm) sowie einem Haarriss (ca. 4 cm).

H. 26,3 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
360 €

734   Große Schale im Imari-Stil. China. Wohl Kangxi. 1662–1722.

Porzellan, glasiert, unterglasurblau und aufglasureisenrot staffiert, Goldhöhungen, Mündungsrand mit braunen Faden. Im Spiegel mit der Darstellung eines Tempels, auf Felsen stehend, flankiert von floralen Motiven im Doppelreis. Am Mündungsrand ein umlaufendenes Band aus Kirschblütenzweigen. Die Außenwandung mit der Darstellung von Tempeln, Bergen, Wolken und Bäumen. Ungemarkt.

Mündungsrand mit kleiner Glasurfehlstelle. Mündungsrand mit Haarriss (ca. 10 cm). Spiegel mit Kratzern und Bereibungen. Dort auch kleine Glasurfehlstelle. Außenwandung etwas kratzspurig. Gold an einigen Stellen berieben. Vereinzelt kleine Brandfleckchen.

D. 22,8 cm, H. 11,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
800 €

735   Teller mit Aster-Dekor. China, Qing Dynastie, Kangxi Periode. 1662– 1722.

Porzellan, glasiert, unterglasurblau staffiert. Im Spiegel fünf Asternblüten, die Fahne mit einem Fries aus Kartuschen mit je einem Asterzweig mit Blüte. Boden mit Doppelring und Blatt in Unterglasurblau.

Partiell mit kleinen Brandflecken und Glasurunebenheiten. Standring innenseitig mit oberflächlichem, längerem Chip (ca. 3,5 cm).

D. 26,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

736   Drei vierpassige Famille Rose-Fußschalen. China. Wohl Tongzhi. 1862–74.

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Der Spiegel mit figürlichem Dekor und einmal mit Widmung. Unterseits teilweise gemarkt.

Marken partiell verloren, eine Fußschale mit vollständig verlorener Marke.

L. 23,5 cm / 22 cm / 20,5 cm, H. 5 cm / 5,5 cm / 4,5 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

737   Wucai-Schale, Teller und zwei Koppchen mit Bambus- und Lingzhi-Dekor. China. Wohl Tongzhi. 1862–74.

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Jeweils mit Bambusdekor und Gedichten verziert. Böden mit roter Pinselmarke "Endloser Knoten" bzw. roter Stempelmarke.

Schale am Rand teils uneben und mit kleinsten Chips. Je mit kleinen Brandflecken, -rissen und Löchlein. Glasur und Malerei partiell berieben. Ein Koppchen mit Glasurfehlstelle und Haarriss.

Schale D. 17 xm, H. 7 cm, Teller D. 17,5 cm, Koppchen D. 10 cm, H. 6 cm.

Schätzpreis
240 €

740   Netsuke eines Chokwaro-Sennin. Japan. 18. Jh.

Elfenbein, geschnitzt.

Das Elfenbein-Netsuke zeigt den mystischen Einsiedler Chokwaro-Sennin. Der lächelnde Chokwaro trägt auf der Schulter eine Kalebasse, aus der er ein Pferd hervorzaubern konnte und mit diesem Zauberpferd die ganze Welt bereiste.

Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Galerie Zacke, Wien, 2010.

Bitte beachten Sie, dass ein Handel nur innerhalb der Europäischen Gemeinschaft erlaubt ist.
Mit einer Bescheinigung des Rates und Verordnung (EG) Nr. 865/2006
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H. 7,1 cm, B. 3 cm, T. 1,2 cm.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
360 €

741   Netsuke des Unsterblichen Kinko, auf einem Karpfen reitend. Japan. Wohl 18. Jh.

Hirschhorn, geschnitzt.

Der Unsterbliche Kinko sitzt auf dem Rücken eines Karpfens. Kinko lebte der Legende nach im 4. Jahrhundert v. Chr. im Staat Zhao. Nach einem Aufenthalt beim König der Fische ermahnte er seine Schüler, keine Fische mehr zu töten. Das Hirschhorn-Netsuke hat eine annähernd runde Form und wurde vom Schnitzer ausgehöhlt (Ryusa-Netsuke), damit es ein leichteres Gewicht und damit bessere Trageigenschaften hat.

Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Andy Jordan, London, 2010; Neil Holton Japanese Art, Dunmow.

H. 5,5 cm, B. 5,9 cm, T. 2,3 cm.

Schätzpreis
420 €

742   Netsuke des Glücksgottes Fukurokuju. Japan. Wohl frühes 19. Jh.

Hirschhorn, geschnitzt.

Der Glücksgott Fukurokujo gilt als Verkörperung der Weisheit und des langen Lebens. Das Hirschhorn-Netsuke wurde aus einer Geweihgabel geschnitzt. Die materialbedingten Besonderheiten wurden geschickt in die Komposition einbezogen. So hält Fukurokuju in seiner linken Hand einen Wanderstab.

Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Galerie Gemini, München, 2000.

H. 5,4 cm, B. 4,1 cm, T. 1,3 cm.

Schätzpreis
420 €

743   Netsuke der Glücksgöttin Benten. Yamaguchi Chikuyôsai Tomochika (Werkstatt), Japan. Um 1890.

Yamaguchi Chikuyôsai Tomochika 1800 Edo (Japan) – 1873 ?

Elfenbein, geschnitzt. Rückseitig signiert "Tomochika".

Das Netsuke zeigt die Glücksgöttin Benten mit einem Fächer und zwei Symbolfiguren der Langlebigkeit zu ihren Füßen. Benten gilt als Göttin der Liebe und Barmherzigkeit sowie als Schutzpatronin der schönen Künste.

Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Kunsthandel Klefisch, Köln, 2015; Sammlung K. M. Schwarz.

Mit einem Gutachten von Hans-Martin Schmitz, Köln, registrierter Gutachter beim Bundesamt für
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H. 3,9 cm, B. 3,3 cm, T. 2,2 cm.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

744   Netsuke des Glücksgottes Ebisu (Manju). Japan. 2. H. 19. Jh.

Walrosszahn, geschnitzt.

Das Netsuke ist in runder Form (Manju) zeigt in Flachrelief den Glücksgott Ebisu mit Angel und einem Fisch. Ebisu ist der Schutzgott der Fischer und Händler. Die Materialbesonderheiten wurden geschickt in die Darstellung einbezogen, sodass auch die beiden Hälften passgenau zueinander sind.

Mit einem Zertifiket von Hans-Martin Schmitz, Köln, registrierter Gutachter beim Bundesamt für Naturschutz, vom 11.03.2021.

D. 4 cm, H. 2 cm.

Schätzpreis
240 €

745   Kiseruzutsu, Muso-zutsu (Pfeifenhalter). Japan. Wohl Meiji-Periode (1868–1912).

Ebenholz, geschnitzt. Montierung aus Eisen, partiell vergoldet und versilbert. Relief mit einem Vogel auf einem Kaki-Zweig sitzend. Mit Pfeife, ergänzt.

Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Kunsthandel Klefisch, Köln.

Sehr unscheinbar kratzspurig.

L. 20,5 cm.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

746   Tabaktasche (Tabakoire). Japan. Wohl 19. Jh.

Bambus, geschnitzt, Messing. Tabakoire in Form einer Daruma-Puppe, die Vorderseite mit Insektendekor.

Daruma führte den Buddhismus in Japan ein. Der Legende nach verbrachte er sieben Jahre in Meditation. In dieser Zeit verkümmerten seine Beine. Er wird oft als Stehaufmännchen und Spielzeug dargestellt. Symbolhaft weist dieses Spielzeug auf die Notwendigkeit innerer Besinnung hin.

Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Nagel Auktionen, Stuttgart, 2008.

Behälter: H. 10,9 cm, B. 8,2 cm, T. 5,5 cm.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

747   Kleine Lackdose. Japan. Meiji-Periode (1868–1912).

Holz, Lackmalerei in Schwarz, mit Iris- und Wellendekor in Gold, innenseitig und am Boden mit nahiji-Dekor, im Spiegel des Deckels ebenfalls Iris-Dekor. Korpus mit eingezogenen Ecken und Überfalldeckel. Zu den Seiten mit zwei Kupferhalterungen für die Kordeln.

Deckel und freistehende Bereiche des Korpus unscheinbar lichtgeblichen. Deckel unterseits mit sehr kleinen Chips.

H. 6,4 cm, B. 9 cm, T. 9 cm.

Schätzpreis
600 €
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* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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